Thermokon Immobilien GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg Teichmann seit 29.1.2003 | Geschäftsführer |
Harald Peter Reinhard Zygan seit 5.8.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Thermokon-Sensortechnik GmbHMittenaarJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023Organisation und Tätigkeitsbereiche Gesamtwirtschaft und Branchenumfeld Darstellung des Geschäftsverlaufs Finanzwirtschaftliche Entwicklung Forschung und Entwicklung Beschaffung Produktion Risikobericht Prognosebericht Beteiligungen Organisation und Tätigkeitsbereiche Die Thermokon Sensortechnik GmbH wurde am 1. April 1987 gegründet und ist als inhabergeführtes Unternehmen einer der führenden Anbieter im Bereich der Sensortechnik. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Mittenaar, Deutschland, und hat Tochterunternehmen in Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Finnland, Italien, Frankreich und Spanien sowie ein Gemeinschaftsunternehmen in Schweden. In eigener Entwicklung und Produktion werden Sensoren und Komponenten für die Gebäudeleittechnik hergestellt. Dies sind u. a. Sensoren zur Erfassung von Temperatur, Feuchte, Helligkeit, Luftqualität, Druck und Bewegung. Weiterhin Multisensoren, Raumbedientableaus, Funk-Sensorik und -Systeme, I/O-Module mit entsprechenden kunden- bzw. projektbezogenen Softwarelösungen. Gesamtwirtschaft und Brachenumfeld Gesamtwirtschaft Das Weltwirtschaftswachstum erholte sich 2023 nur langsam von der Corona-Pandemie, die russische Invasion in die Ukraine und dem starken Anstieg der Lebenshaltungskosten. Die hohe Inflationsrate und die anhaltende Investitionszurückhaltung der Unternehmen aufgrund des hohen Zinsniveaus verlangsamte das Wachstum der Weltwirtschaft zusehends. In der letzten Schätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) von Ende Januar 2024 wird von einem Wachstum der Weltwirtschaft von 3,1% in 2023 ausgegangen (VJ: 3,5%). Die Industrieländer verzeichnen im Jahr 2023 lediglich ein Wachstum von 1,6% (VJ: 2,6%). Das Wirtschaftswachstum in den Schwellenländern betrug im Jahr 2023 4,1% (VJ: 4,1%). Die Länder in der Eurozone verzeichneten, bedingt durch die Belastungen aus den hohen Energiepreisen und dem zurückhaltenden Konsumverhalten der Konsument;Innen und Unternehmen, ein sehr geringes Wachstum von nur 0,5% (VJ: 3,4%). Die deutsche Wirtschaft wurde von den weltwirtschaftlichen Herausforderungen besonders stark betroffen und führte im Jahr 2023 sogar zu einem Rückgang des BIP um 0,3% (VJ: 1,8%). Die US-amerikanische Wirtschaft profitierte im Jahr 2023 von einem robusten Konsumwachstum und hohen Unternehmensinvestitionen und konnte 2,5% (VJ: 1,9%) zulegen. Nach der Überwindung der negativen Einflüsse der strikten Coronapolitik konnte die chinesische Wirtschaft in 2023 wieder ein Wachstum von 5,2% (VJ: 3,0%) verzeichnen. Quelle: IMF-World Economic Outlook Januar 2024 Branchenumfeld In 2023 wuchs die weltweite Elektroindustrie um 9% und in Europa ebenfalls um etwa 9%. Die Märkte der Branche in den USA wuchsen um 7%. Asien konnte ein Wachstum von 10% in 2023 verzeichnen. Quelle: ZVEI - Ausblick bis 2024 Thermokon ist in 2023, in einem weiterhin positiven Marktumfeld, moderat gewachsen. Geplante Umsatzsteigerungen mit OEM Kunden sowie eine starke Inlands- und Auslandsnachfrage sorgten für einen positiven Geschäftsverlauf mit einer Umsatzsteigerung zum Vorjahr von 3,9%. Darstellung des Geschäftsverlaufs Umsatz- und Auftragsentwicklung Thermokon erreichte in 2023 einen Umsatz von T€ 47.447 (Vorjahr: T€ 45.677), was ein Umsatzzuwachs von T€ 1.769 bzw. 3,9% bedeutet. Basis dieses moderaten Umsatzanstieges ist der hohe Auftragsbestand Ende 2022, der in den ersten Monaten 2023 abgebaut werden konnte. Der Auftragseingang reduzierte sich im Berichtsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 18,8% und betrug T€ 42.875. Die Exportquote betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 58,3 % (Vorjahr: 55,2%). Finanzwirtschaftliche Entwicklung Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 6.188 auf T€ 46.003. Dies entspricht einem Wachstum von 15,5%. Die Vermögensstruktur in Relation zur Bilanzsumme entwickelte sich im Berichtsjahr wie folgt:
Finanzlage Die Liquiditätslage des Unternehmens war im Berichtsjahr erneut durchgehend sehr gut. Die weiterhin positive Cashflow Entwicklung stärkt die Kapitaldecke des Unternehmens zunehmend, so dass auch zukünftig allen finanziellen Verpflichtungen jederzeit nachgekommen werden kann. Die Investitionsmaßnahmen konnten zum Großteil mit eigenen Mitteln durchgeführt werden und stärken die zukünftige Finanz- und Ertragslage des Unternehmens. Lediglich für die Mietereinbauten in dem neu errichteten Produktionsgebäude wurde aus strategischen Gründen eine Summe in Höhe von T€ 2.000 mittelfristig finanziert. Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur der Unternehmensfinanzierung. Der gesamte Fremdkapitalbereich von T€ 7.095 ist durch das Umlaufvermögen deutlich überdeckt. Ertragslage Vor Ertragsteuern wurde ein Jahresergebnis von T€ 8.332 erzielt. Damit wurde das Vorjahresergebnis von T€ 8.393 im Geschäftsjahr um T€ 60 (0,7%) unterschritten. Investitionen und Finanzierung Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Investitionen im immateriellen Anlagevermögen und im Sachanlagevermögen in Höhe von T€ 4.938 (Vorjahr T€ 1.026) getätigt. Diesen Investitionen stehen Abschreibungen in Höhe von T€ 1.019 (Vorjahr T€ 1.027) gegenüber. Bei den Sachanlagen handelt es sich insbesondere um Investitionen in Mietereinbauten, Betriebs- und Geschäftsausstattung für den neuen Produktionsstandort, eine neue SMD Bestückungslinie sowie geleistete Anzahlungen im Rahmen der Einführung einer neuen ERP-Software. Die Finanzierung der Investitionen erfolgte größtenteils durch Eigenmittel. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung (F&E) hat bei Thermokon höchsten Stellenwert und ist der Treiber für den technischen Fortschritt im Unternehmen. Um die Innovationskraft weiterhin auf einem hohen Niveau zu halten, legt Thermokon größten Wert auf die Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter, insbesondere auch im F&E Bereich. Darüber hinaus sucht Thermokon ganz gezielt in sorgfältig ausgewählten Projekten die Zusammenarbeit mit Hochschulen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden rund T€ 1.300 in F&E-Aktivitäten investiert. Die Schwerpunkte lagen im Aufbau und der Weiterentwicklung des Produktportfolios der LoRa WAN Sensorik und der Einführung der BlueRange Funktechnologie. Die Raumbediengeräteserien NOVOS 7, NOVOS Touch, thanos EVO und andere wurden durch die KNX Kommunikationsschnittstelle erweitert. Zusätzlich wurde bei den Raumbediengeräteserien der Funktionsumfang und die Nutzerbedienung erweitert. Darüber hinaus stellt die OEM-Entwicklung bzw. die projektspezifische Produktentwicklung immer ein zentrales Thema für Thermokon dar. Beschaffung Im Jahr 2023 konnte Thermokon eine signifikante Verbesserung der Materialverfügbarkeit verzeichnen. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Lieferanten hat sich weiter intensiviert, was entscheidend zur Stabilisierung und Optimierung der Lieferketten beitrug. Durch intensive Marktanalysen und präzise Prognosen konnte Thermokon frühzeitig reagieren und langfristige Bestellungen strategisch platzieren, um die Materialverfügbarkeit weiter abzusichern. Die gesamte Liefersituation hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich entspannt. Während es 2022 noch in den ersten drei Quartalen zu Störungen innerhalb der Supply Chain kam, konnten Lieferengpässe in 2023 weitgehend vermieden werden. Dies führte zu einer erheblichen Reduktion des Aufwands in der Lieferüberwachung und Abwicklung. Dank der engen Zusammenarbeit der Abteilungen Entwicklung, Produktmanagement, Qualitätssicherung und Produktion gelang es Thermokon multiple Alternativen zu qualifizieren, die Warenflüsse stabil zu halten und gleichzeitig Sicherheitsbestände sowohl bei Thermokon als auch bei unseren Lieferanten auszubauen. Die Beschaffungspreise blieben auf einem hohen, aber stabilen Niveau, was uns zusätzliche Planungssicherheit verschaffte. Insgesamt konnte durch den gemeinsamen Einsatz aller Beteiligten die Versorgung der Kunden mit hochwertigen Produkten termingerecht sichergestellt werden. Produktion Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 lagen die Produktionsmengen insgesamt auf Vorjahresniveau. Für die Bereiche Produktion und interne Logistik wurden die Prozess- und Gebäudeplanungen, für den im Bau befindlichen neuen Produktionsstandort, entwickelt, optimiert und finalisiert, um an dem neuen Produktionsstandort für die Zukunft bestmöglich aufgestellt zu sein. Risikobericht Thermokon verfügt neben ausreichenden Planungs- und Kontrollinstrumenten über ein detailliertes Risikomanagementsystem. Diese unterstützen die Geschäftsführung dabei, Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und wirksame Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Markt-/ Wettbewerbsrisiko Dem steigenden Markt- und Wettbewerbsrisiko begegnet Thermokon durch eine ausgewogene und innovative Produktstruktur, die durch eine konsequente marktorientierte Entwicklung neuer Produkte sowie der Weiterentwicklung bestehender Produkte gewährleistet wird. Darüber hinaus setzt Thermokon auf höchste Qualitätsansprüche sowie Liefertreue. Eine 5-jährige Produktgarantie wird im Marktumfeld sehr gut aufgenommen und bietet somit Thermokon trotz steigendem Wettbewerb die Möglichkeit, seine führende Marktposition zu festigen und weiter auszubauen. Fremdwährungs-/ Zinsrisiko Die Fremdwährungsrisiken sind für Thermokon minimal, da überwiegend in Euro fakturiert und weitestgehend auch in Euro eingekauft wird. Zinsrisiken sind für Thermokon nur in einem sehr geringen Umfang existent, da Thermokon nur in einem sehr geringen Umfang fremdfinanziert ist. Qualitätsrisiko Die Qualität der Produkte, die termingerechte Lieferung und die Zufriedenheit der Kunden haben für Thermokon höchste Priorität. Dieses Qualitätsversprechen steht im Mittelpunkt unseres Handelns. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, unterzieht Thermokon sich seit 2005 einer kontinuierlichen Überwachung im Rahmen der ISO 9001:2015-Zertifizierung. Im Mai 2023 wurde das TÜV-Rezertifizierungsaudit erfolgreich abgeschlossen. Wie auch in den Vorjahren erfüllte Thermokon alle Vorgaben der Norm ohne Korrekturhinweise oder Abweichungen. Das TÜV-Audit bestätigte erneut das hohe Qualitätsniveau und die kontinuierlichen Verbesserungsprozesse in allen Bereichen des Unternehmens. Der wirtschaftliche Erfolg, die langjährige Erfahrung und die Innovationskraft von Thermokon sind eng mit der gelebten Qualitätsphilosophie verbunden. Hochwertige Produkte "Made in Germany" sowie ein umfassendes Qualitätsmanagement sind entscheidende Faktoren für die Wettbewerbsfähigkeit und das Vertrauen der Kunden. Beschaffungsrisiken Verfügbarkeits- und Preisrisiken in der Beschaffung begegnet Thermokon erfolgreich mit einer breiten langfristigen und vorausschauenden Beschaffungsstrategie, gestützt auf einem Materialplanungssystem, mit Rahmenverträgen mit Vorzugslieferanten sowie mit der Bündelung von Einkaufsvolumina. Darüber hinaus wird durch die Erweiterung der Multiple Sourcing Strategie und dem Aufbau von weiteren qualifizierten Lieferquellen weiter für eine Reduzierung der Beschaffungsrisiken gesorgt. Personalrisiken Mit der Steigerung der Unternehmensattraktivität durch attraktive Sozialleistungen, gezielte Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, sowie einem gerechten Entlohnungssystem versucht Thermokon dem Fluktuationsrisiko von qualifiziertem Fachpersonal entgegen zu wirken. Fachkräftemangel wird zum einen mit gezielter Suche auf dem Arbeitsmarkt und zum anderen mit einer bedarfsgerechten Ausbildung im Hause sowie auch im dualen Hochschulstudium "StudiumPlus" begegnet. IT-/ sonstige Risiken IT-Risiken reduziert Thermokon zum einen mit dem Einsatz eines etablierten und standardisierten ERP-Systems, darüber hinaus wird gegen Datenverlust, Hacking oder Computerviren mit einer sicherheitsorientierten IT-Infrastruktur mit modernen Firewall- und Antivirenprogrammen entgegengewirkt sowie mit Back-up-Servern, redundanten Datenleitungen und einer unterbrechungsfreien Stromversorgung die Gefahr von Produktivitätsverlusten oder gar Komplettausfällen verringert. Um Eigen- und Drittschäden aus potentiellen Cyberattacken abzusichern, wurde eine Cyber-Versicherung abgeschlossen. Um das Risiko von potentiellen Forderungsausfällen entgegenzuwirken hat Thermokon eine Kreditversicherung abgeschlossen. Risiken durch Schadensfälle (Haftpflicht, Transport, Feuer, Wasser, Stromgefahr, Diebstahl sowie Betriebsunterbrechung) sind durch einen umfangreichen Versicherungsschutz abgedeckt. In Angelegenheiten der Arbeitssicherheit wird Thermokon von einem Werksarztzentrum betreut. Gesamtrisikosituation Die Gesamtbewertung der Risikosituation zeigt unter Substanz- und Liquiditätsgesichtspunkten keinerlei nennenswerte Risiken auf. Darüber hinaus sind aus heutiger Sicht keine bestandsgefährdenden Risiken für Thermokon auszumachen. Chancen Thermokon erwartet in den nächsten Jahren einen deutlichen Umsatzzuwachs, jedoch teilweise bei geringeren Margen durch: - nationales und internationales Marktwachstum - die Intensivierung der Zusammenarbeit mit bestehenden sowie der Hinzugewinnung von neuen OEM- und Großkunden - eine generelle Optimierung des vorhandenen Produktportfolios - Entwicklung und Markteinführung von innovativen neuen Produkten - die Erschließung von neuen Marktfeldern Prognosebericht Nach Einschätzung der Analyst:Innen des IWF wird sich die Weltwirtschaft weiterhin äußerst robust gegenüber den verschiedenen negativen Einflussfaktoren zeigen und ihren Stabilisierungskurs fortsetzen. In der Prognose aus dem "World Economic Outlook" vom Januar 2024 geht der IWF davon aus, dass das globale BIP wie im Vorjahr eine Wachstumsrate von 3,1% erreichen wird. Die Eurozone ist im Vergleich zu den anderen fortgeschrittenen Volkswirtschaften besonders stark vom Krieg in der Ukraine betroffen und wird sich nur langsam von den damit verbundenen negativen Auswirkungen erholen. Im Jahr 2024 soll das BIP in der Eurozone lt. IWF lediglich um 0,9% wachsen. Für die Schwellen- und Entwicklungsländer wird ein Wachstum von 4,1% und in den Industrieländern mit einem Wachstum von nur 1,5 % gerechnet. Für die chinesische Wirtschaft erwartet der IWF eine Wachstumsrate von 4,6% für 2024. Für die USA erwartet der IWF einen Rückgang des BIP-Wachstums um 0,4% auf lediglich noch 2,1% für 2024. Quelle: IWF-World Economic Outlook Januar 2024 Nachdem der Start in das Jahr 2024 etwas verhaltener war als geplant und das direkte Marktumfeld etwas zögerlicher geworden ist, plant Thermokon für das Jahr 2024 nur ein geringes Umsatzwachstum von rund 4,0 % zum Vorjahr. Die starke Nachfrage nach Thermokon Produkten begründet sich mit sehr intensiven Marktaktivitäten zum einen sowie dem Ausbau der Geschäftsbeziehungen zu existierenden Großkunden. Die EBIT-Quote wird für 2024 etwas unter dem Vorjahresniveau erwartet. Zum Jahreswechsel 2023/2024 ist die gesamte Produktion in das neu errichtete Produktionsgebäude am neuen Produktionsstandort in Bischoffen umgezogen. Die Produktionskapazitäten wurden entsprechend erweitert und die Abläufe optimiert, so dass Thermokon für das zukünftige Wachstum bestens gerüstet ist. Für das Jahr 2024 plant Thermokon Investitionen in Maschinen, Werkzeuge sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von rund T€ 2.500. Beteiligungen Die Beteiligungsstruktur zum Bilanzstichtag setzte sich wie folgt zusammen: Ergebnisentwicklug: Thermokon Elektronik Components GmbH: Das Geschäftsergebnis weist in 2023 einen Gewinn von T€ 18,1 aus. Für 2024 wird mit einem vergleichbaren Gewinn gerechnet. Thermokon Sensortechnik Schweiz AG: Das Geschäftsergebnis weist in 2023 einen Gewinn von T€ 142,0 aus. Für 2024 wird mit einem deutlich niedrigeren Gewinn gerechnet. Thermokon Sensor Technology Nederland B.V.: Das Geschäftsergebnis weist in 2023 einen Gewinn von T€ 7,9 aus. Für 2024 wird ebenfalls mit einem Gewinn auf Vorjahresniveau gerechnet. Thermokon Sensor Technology Finland Oy.: Das Geschäftsergebnis weist in 2023 einen Gewinn in Höhe von T€ 133,9 aus. Für 2024 wird mit einem leichten operativen Gewinn gerechnet. Thermokon Sensor Technology SRL, Italien: Das Geschäftsergebnis weist in 2023 einen Gewinn von T€ 4,5 aus. Für 2024 wird mit einem leicht gestiegenen Gewinn gerechnet. Thermokon Sensor Technology France SAS, Frankreich: Das Geschäftsergebnis weist in 2023 einen Gewinn von T€ 6,7 aus. Für 2024 wird mit einem Gewinn auf Vorjahresniveau gerechnet. Thermokon Sensor Technology IBERICA S.L, Spanien: Das Geschäftsergebnis weist in 2023 einen Gewinn von T€ 6,6 aus. Für 2024 wird mit einem etwas höheren Gewinn gerechnet.
Mittenaar-Offenbach, 28. März 2024 Thermokon-Sensortechnik GmbH Die Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Die Thermokon-Sensortechnik GmbH, hat ihren Sitz in Mittenaar. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Wetzlar unter HR B 4140 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde gemäß den Vorschriften der §§ 242 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung der besonderen Vorschriften für Kapitalgesellschaften nach den §§ 264 ff. HGB aufgestellt. Die Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung wurden ebenfalls beachtet. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde überwiegend der Vermerk im Anhang gewählt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Gesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Anschaffungswert von Euro 800,00 wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und in voller Höhe planmäßig abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten - Beteiligungen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Warenvorräte wurden nach dem gewogen Durchschnittswert angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die fertigen Erzeugnisse wurden retrograd bewertet, d.h. ausgehend vom voraussichtlich zu erzielenden Veräußerungserlös wurden entsprechende Abschläge für Verwaltungs- und Vertriebskosten und den durchschnittlichen Unternehmensgewinn vorgenommen. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Von dem Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern auf Grund sich ergebender Steuerentlastungen wird gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Forderungen in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles darunter lag, ist dieser angesetzt. Forderungen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr wurden dabei unter Inanspruchnahme der Bewertungserleichterung des § 256a Satz 2 HGB grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen wurden in Anwendung des Wahlrechts gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzins aus den vergangenen zehn Jahren abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Die Erfolgswirkungen aus Änderung des Diskontierungssatzes wurden im Finanzergebnis erfasst. Sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr wurden dabei unter Inanspruchnahme der Bewertungserleichterung des § 256a Satz 2 HGB grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag angesetzt.
Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Angaben über den Anteilsbesitz Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte: Bei den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, handelt es sich um solche aus Lieferungen und Leistungen. Forderungen gegen Gesellschafter Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen Euro 1.839,89 (Vorjahr: Euro 0,00) und sind im Posten sonstige Vermögensgegenstände enthalten. Restlaufzeit der Forderungen Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 770.442,49 (Vorjahr: Euro 1.714,15). Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden größere Beträge für im Folgejahr entstehende Vorsteueransprüche erfasst. Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Der Unterschiedsbetrag aus der Bewertung von Altersversorgungsverpflichtungen nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt:
Verrechnung von Planvermögen Vermögensgegenstände die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen dienen, wurden gemäß § 246 Abs. 2 HGB mit diesen Verpflichtungen saldiert. Der Erfüllungsbetrag der Schulden beträgt Euro 1.066.885,00. Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte betragen Euro 1.126.732,03. Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte beträgt Euro 1.085.059,51. Die verrechneten Aufwendungen betragen Euro 0,00. Die verrechneten Erträge belaufen sich auf Euro 26.983,44. Der Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte wurde anhand des Börsenkurses ermittelt. Verbindlichkeiten Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte: Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um solche aus Lieferungen und Leistungen. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen Euro 80.000,00 (Vorjahr: Euro 80.000,00) und sind im Posten sonstige Verbindlichkeiten enthalten. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem und über einem Jahr Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 4.057.049,32 (Vorjahr: Euro 2.598.688,85). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über einem Jahr beträgt Euro 704.625,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 250.000,00). Von den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten ist ein Betrag von Euro 3.169.765,83 durch Pfandrechte an unbeweglichen Sachen gesichert. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen die folgenden Haftungsverhältnisse: - Verbindlichkeiten aus Bürgschaften, TEuro 14.000,0 - davon durch Pfandrechte aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten gesichert TEuro 11.240,5 Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit aus Bürgschaften und Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten schätzen wir auf Grund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens des Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEuro 6.288,0 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Dabei handelt es sich im Einzelnen um folgende Sachverhalte: Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen Zusätzliche Angaben zur Bilanz gemäß § 327 Nr. 1 HGB Aufgrund der Offenlegung der Bilanz nur in der für kleine Kapitalgesellschaften vorgeschriebenen Form, werden nachstehend einige Posten der Bilanz gesondert angegeben.
Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurde die Gesellschaft durch die folgenden Personen vertreten: Geschäftsführer: Harald Zygan, Geschäftsführer Jörg Teichmann, Geschäftsführer Da sich aus der Angabe der Geschäftsführervergütungen die Bezüge eines Organmitgliedes feststellen lassen, wurde von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht und auf die Angabe verzichtet. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDer Jahresüberschuss beträgt Euro 6.020.973,22. Die Geschäftsführung schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor:
Mittenaar-Offenbach, 28. März 2024 Thermokon-Sensortechnik GmbH gez. Harald Zygan gez. Jörg Teichmann Geschäftsführung sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.10.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden größenabhängige Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Thermokon-Sensortechnik GmbH, Mittenaar-Offenbach Prüfungsurteil Wir haben den Jahresabschluss der Thermokon-Sensortechnik GmbH, Mittenaar-Offenbach - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Thermokon-Sensortechnik GmbH, Mittenaar-Offenbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wetzlar, 13. September 2024 RPA
Treuhand GmbH
gez. Mario Altmeyer, Wirtschaftsprüfer |
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