F & E Ultraschall Akademie GmbH
Selbe AdresseForschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Kriegler seit 3.11.2025 | Geschäftsführer |
Matthias Kurt Karl Renn seit 7.4.2025 | Prokura |
Christoph Konrad seit 16.8.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Telsonic Holding AG | 66.80% |
Telsonic Holding AG | 29.20% |
Telsonic Holding AG | 4.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Telsonic GmbHFürthJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtStruktur und Tätigkeitsbereiche Die Telsonic GmbH ist einer 100%ige Tochtergesellschaft der innhabergeführten Telsonic AG, Bronschhofen, Schweiz und agiert als Vertriebs- und Servicegesellschaft, je nach Anwendungsgebiet, zuständig für die Regionen Europa und Nordafrika. Unsere Kunden sehen uns als ein führendes Technologieunternehmen von industriellen Ultraschalllösungen. Mit über 35 hochqualifizierten Mitarbeitenden am Standort in Fürth ist das Unternehmen auf Anwendungslösungen im Bereich Kunststoff- und Metallschweißen mit Ultraschall spezialisiert. Auf der Basis gemeinsam gelebter Werte sind wir ein attraktiver Arbeitgeber, der innovativ und fortschrittlich denkt, sowie einen zeitgemäßen Führungsstil pflegt und mit modernen Technologien arbeitet. Ein attraktiver Arbeitgebender zu sein bedeutet, eine hohe Anziehungskraft auf potenzielle und bestehende Mitarbeitende ausüben zu können. Je höher die Arbeitgeberattraktivität ist, umso mehr besteht für uns die Möglichkeit, die begehrten Fachkräfte zu gewinnen und bestehende Mitarbeitende zu binden. Unsere Mitarbeitenden sind stolz, Teil der Telsonic-Erfolgsgeschichte zu sein. Durch die anhaltende Steigerung des Automatisierungsgrades und den Bedarf zur Prozessüberwachung Innovationen und Weiterentwicklungen insbesondere in der Elektrifizierung im Automobilbereich steigt der Bedarf unserer Kunden an Telsonic Komponenten und Maschinen. Organisationsstruktur Das operative Geschäft der Telsonic GmbH ist in die Geschäftsbereiche Metallschweißen und Kunststoffschweißen organisiert. Innerhalb der Geschäftsbereiche werden einzelne Produkt- beziehungsweise Marktsegmente als eigene Geschäftsfelder geführt. Unsere Kunden unterstützen wir mit einem umfassenden Serviceangebot, das den gesamten Lebenszyklus unserer Produkte umfasst. Wir bieten alle Leistungen von Werkzeug- und Ersatzteillieferungen, technischen Service, Beratung und Schulung bis hin zu Funktionserweiterungen, Prozessoptimierungskonzepten, Monitoring- und Analysetools. WirtschaftsberichtWirtschaftliches Umfeld Der anhaltende Krieg in der Ukraine sowie dessen Auswirkungen stellen Europa vor große wirtschaftliche Herausforderungen. Die Energiepreise sind seit Beginn des Krieges stark gestiegen auf Grund geringerer Lieferungen von fossilen Brennstoffen aus Russland. Dieser starke Preisanstieg hat dafür gesorgt, dass sich die Inflationsrate, die bereits im Vorjahr erhöht war, nur unwesentlich abgeflacht hat. Für das gesamte Jahr 2023 erwartet der Sachverständigenrat eine Inflationsrate von 6,6% und prognostiziert für das Jahr 2024 3,0 %. Dies belastet Unternehmen genauso wie private Haushalte. und trübt den konjunkturellen Ausblick. (Quelle: Sachverständigen Rat, Jahresgutachten März/23 Energiekrise solidarisch bewältigen, neue Realität gestalten) Die hohen Inflationsraten sowie der andauernde Krieg in der Ukraine bilden weitreichende Unsicherheitsfaktoren für die wirtschaftliche Erholung. Für das Jahr 2024 wird ein weltweites Wirtschaftswachstum von 3,1 % erwartet. In Deutschland hat das preisbereinigte BIP im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 0,3% abgeschwächt. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. (Quelle: Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken - Statistisches Bundesamt (destatis.de) Zum Jahresabschluss erreichte die Pkw-Inlandsproduktion im Dezember ein Volumen von 264.500 Einheiten, knapp 1 Prozent mehr als im Dezember des Vorjahres. Insgesamt liefen 2023 somit 4,1 Mio. Pkw von den Bändern, 18 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 lag die Produktion allerdings noch um 12 Prozent unter dem damaligen Wert. Die Pkw-Neuzulassungen in Deutschland sind im Dezember im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen. Mit 241.900 Einheiten wurden 23 Prozent weniger neue Pkw zugelassen als im Dezember 2022. Allerdings war der Jahresendspurt im Jahr 2022 stark durch die damalige Reduktion des Umweltbonus für rein batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) und das komplette Auslaufen für Plug-In-Hybride (PHEV) geprägt. Dies hatte zu einem kräftigen Sondereffekt zum Jahresende geführt, da Kundinnen und Kunden Pkw-Käufe vorzogen, um von der noch höheren Förderung zu profitieren. Aufgrund der ursprünglich geplanten Reduzierung des Umweltbonus kam es auch am Jahresende 2023 zu einem Vorzugseffekt, der sich aber weniger stark auswirkte als im Vorjahr. Das abrupte Ende des Umweltbonus am 17. Dezember hat bereits zu einem Einbruch bei den Neuzulassungen der BEV geführt und wird sich weiter in 2024 auswirken. (Quelle: Verband der Automobilindustrie Pressemeldung Berlin, 04. Januar 2024) Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2023 konnte die Telsonic GmbH eine Verbesserung der Auftragslage erzielen, wodurch die leicht positive Prognose übertroffen werden konnte. Das bereits sehr gute Vorjahr wurde um 8% übertroffen, sodass im Geschäftsjahr 2023 ein Auftragseingang von 18,7 Mio. € zu verzeichnen war. Dies führte trotz paralleler Steigerung des Umsatzes zu einem erheblichen Auftragsbestand zum Ende des Geschäftsjahres 2023. Der wichtigste externe Einflussfaktor für unser Geschäft ist die Entwicklung des Auftragsbestands sowie die Produktionskapazitäten unserer Kunden. Die steigende Nachfrage nach Ultraschallschweisstechnologie führte dazu, dass im Geschäftsbereich Metall im ersten Halbjahr eine Vielzahl außerordentlicher Bestellungen eingingen. Mit der Umsatzentwicklung sind wir äußerst zufrieden. Diese hätten wir bei einer stabileren Lieferkettensituation noch weiter verbessern können. Unser Book-to-Bill-Ratio, das Verhältnis zwischen Auftragseingang und Umsatz, lag bei 0,89 und hat sich damit gegenüber Vorjahr (0,83) deutlich verbessert. Mit einem stetig wachsenden Umsatzanteil stellt der Geschäftsbereich Metallschweißen ein an Bedeutung gewonnenes Segment der Telsonic GmbH dar. Der Geschäftsbereich erzielt den Großteil des Umsatzes im Industriebereiche Automobilindustrie. Im Geschäftsjahr 2023 stieg der Bruttoumsatz der Telsonic GmbH deutlich um 8,4 % auf 16.801.164,75 €. Trotz der kräftigen Umsatzsteigerung erhöhte sich der Auftragsbestand auf 6.892.702,51 €. Hierzu haben im Wesentlichen der Neuaufbau unserer Kunden sowie der Anstieg der Fahrzeugproduktion, beigetragen. Das Ergebnis vor Steuern der Telsonic GmbH war mit 0,37 Mio. € deutlich unterhalb des Ergebnisses des Vorjahres (0,99 Mio. €). Diese Reduzierung resultiert vorrangig aus dem Margendruck für Standardanlagen, bei welchen hier allerdings ein Boden erreicht wurde. Das operative Ergebnis (EBIT) der Telsonic GmbH hat sich im Berichtszeitraum reduziert. Es wird ein operatives Ergebnis in Höhe von 536.400,84 € ausgewiesen. Der Materialaufwand stieg erwartungsgemäß auf 13,1 Mio. € von 10 Mio. € im Vorjahr. Der Personalaufwand, welcher sich um 0,3 Mio. € auf 3.303.190,78 € erhöht, resultiert aus dem Personalaufbau innerhalb aller Geschäftsbereiche. Die Abschreibungen verringerten sich planmäßig marginal und liegen 410.776,50 € auf dem Vorjahresniveau. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich geringfügig und liegen mit 1.409.586,43 € auf dem Vorjahresniveau. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen liegen 137.312,60 € auf Vorjahresniveau. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Unsere Finanzlage ist als deutlich stabil zu bezeichnen. Die Stichtagsliquidität (liquide Mittel) beträgt 908.508,12 € und liegt 282.976,49€ unter dem Vorjahr kumuliert. Der Cashflow des Geschäftsjahres 2024 enthält +203.202,37 € aus der laufenden Geschäftstätigkeit, +377.640,78 € aus Investitionstätigkeiten sowie 863.819,64 € aus Finanzierungstätigkeiten. Die Höhe der sonstigen Rückstellungen beläuft sich auf 377.076,50€, im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang von 55.088,50€. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Reduzierung der Gewährleistungsrückstellung durch die Umstellung auf das Standardanlagen-Geschäft. Die Höhe der gesamten Rückstellungen beträgt 405.118,50€. Dies ist im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang von 215.654,52€. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegen bei 36.601,95 € und damit deutlich unter dem Vorjahresniveau, da sich die Aktivitäten von Drittlieferanten weg zu Intercompany-Lieferanten verlagert haben. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen 13.444.137,72 € und liegen damit 2,65 Mio. € über dem Vorjahr. Außerhalb verbundener Unternehmen bestehen keine weiteren Finanzverbindlichkeiten Die Anteile an verbundenen Unternehmen belaufen sich auf 65.000 € und somit auf Vorjahresniveau. Die Vorräte erhöhen sich um 1,4 Mio. € ggü. Vorjahr. Der Grund hierfür ist der Aufbau eines größeren Lagerbestandes im Zuge der globalen, noch nicht final überwundenen Lieferkettenproblematik bei wachsenden Umsätzen, sowie verzögerten Maschinenauslieferungen an Kunden zum Jahresende. Aufgrund einer strategischen Umstellung des Geschäfts in Richtung Standardisierung gibt es keine Vorräte mehr in den Bereichen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie unfertige Erzeugnisse. Die geleisteten Anzahlungen sind um 57.051,00 € gesunken. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,95 Mio. € erhöht. Haupttreiber ist das gestiegene Umsatzvolumen bei tendenziell längeren Zahlungszielen in der Automobilindustrie. Im Berichtsjahr wird ein Eigenkapital in Höhe von 1.897.665,06€ ausgewiesen (Vorjahr 2.434.023,30€). Dies entspricht einer Eigenkapitalquote 12%. In Bezug auf die Ertragslage wird auf die Ausführungen zum Geschäftsverlauf verwiesen, weitere Ausführungen unterbleiben an dieser Stelle. Mitarbeiter Die Telsonic GmbH beschäftigte zum Jahresende 2024 insgesamt 31,80 Mitarbeitende, 6,6% mehr als im Vorjahr (Vorjahresende: 29,83). Die Angaben beziehen sich auf Vollbeschäftigten Einheiten (FTE). Die Mitarbeitenden sind ein Schlüssel zum Erfolg der Telsonic GmbH: Mit ihrer Qualifikation, ihrem Engagement sowie ihrer Entschlossenheit, für die Kunden der Telsonic GmbH Herausragendes zu leisten, sind sie es, die das Unternehmen entscheidend gestalten. Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit, die auf Beständigkeit, Fairness, persönlicher Wertschätzung und Handlungsfreiraum beruht, entspricht der Tradition der Telsonic GmbH als Arbeitgeber. Telsonic betrachtet die permanente Weiterqualifikation seiner Mitarbeitenden als wichtigen Schlüssel für eine persönliche und berufliche Entwicklung sowie als Grundlage für den unternehmerischen Erfolg. Telsonic hat den Anspruch, seine Mitarbeitenden bedarfs- und zielspezifisch zu qualifizieren und weiterzuentwickeln. Forschung und Entwicklung Diese Entwicklungsaktivitäten der Telsonic sind im Mutterkonzern, der Telsonic AG, Bronschhofen, Schweiz zentral gebündelt. Nachhaltigkeit Ausgehend vom makroökonomischen Umfeld sind die Anforderungen an ein nachhaltiges Wirtschaften weiterhin gestiegen. Auch wenn der Krieg in der Ukraine sowie bereits zuvor die Pandemie dieses sehr wichtige Thema teilweise aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit genommen hat, steht für uns als Unternehmen weiterhin ein verantwortliches und nachhaltiges Wirtschaften im Fokus. Neben dem täglichen ökologischen Handeln eines jeden Einzelnen werden wir uns mittelfristige Ziele setzen, um unseren CO 2 -Fußabdruck nachhaltig zu senken und damit dazu beizutragen, die Erde für kommende Generationen lebenswert zu erhalten. Wir sind uns unserer Verantwortung gegenüber unseren Kunden, Lieferanten, Mitarbeitenden sowie der Gesellschaft bewusst. Daher ist das Thema auf höchster Ebene auch im zyklischen Dialog in der Telsonic angesiedelt. Gegenüber unseren Mitarbeitenden sorgen wir für Nachhaltigkeit und Gesundheit, indem wir Unterstützung im gesundheitlichen Sektor anbieten, z.B. durch die Einführung des JobRad Programms. Durch die Bereitstellung von Schnellladesäulen für Autos auf dem Betriebsgelände wird auch die elektrifizierte Fortbewegung vorangetrieben. Die Nachhaltigkeitsstrategie wird einer regelmäßigen Überprüfung unterzogen und kontinuierlich weiterentwickelt. Chancen- und RisikoberichtRisikomanagement Um identifizierte Risiken wirksam messen und steuern zu können, qualifiziert Telsonic diese nach Dimension, Eintrittswahrscheinlichkeit und wirtschaftlicher Auswirkung im Falle eines Eintretens. In die Bewertung sind die jeweiligen Maßnahmen eingeflossen. Um frühzeitig neue Entwicklungen zu identifizieren, die einen möglichen kritischen Einfluss auf das Unternehmen haben können, müssen neue wesentliche Risiken sowie aufgetretene Änderungen bereits erfasster Risiken gemeldet werden. Diese werden entsprechend dokumentiert. Organisation des Risikomanagements Unter dem Begriff Risiko werden interne und externe Ereignisse verstanden, die das Erreichen strategischer oder operativer Ziele gefährden können. Das Risikomanagement bei Telsonic umfasst die Gesamtheit aller Aktivitäten für einen systematischen Umgang mit Risiken. In diesem Zuge werden Risiken nach einer einheitlichen Systematik frühzeitig identifiziert, analysiert sowie Maßnahmen zur Optimierung des Chancen- und Risikoverhältnisses abgeleitet. Die Gesamtverantwortung und Aufsichtspflicht liegen bei der Geschäftsleitung. Strategische und operative Chancen und Risiken Durch unsere weltweite Präsenz der Telsonic Gruppe sehen wir gute Chancen, von der erwarteten Erholung der globalen Weltwirtschaft zu profitieren. Gleichzeitig führen die prognostizierten hohen Wachstumsraten in einzelnen Kernmärkten auch zu Risiken durch verstärkten Wettbewerbsdruck. Insbesondere ist hier der Elektromobilitätsmarkt in China zu nennen. Dies akzeptieren wir bewusst, da für uns die Chancen deutlich überwiegen. Anhaltendes Kostenbewusstsein und die Forderung nach ständigen Produktinnovationen aller Kunden, insbesondere aus der Automobilindustrie und von deren Zulieferern, stellen die wesentlichen Herausforderungen für das Produktangebot dar. Die Folge sind ein steter Preisdruck und potenziell längere Nutzungszyklen der eingesetzten Maschinen bei gleichzeitig steigenden Anforderungen an Qualität und längere Garantiezeiten. Telsonic wirkt diesem Trend mit der kontinuierlichen Entwicklung neuer Produkte und Anwendungen entgegen, die den Kunden in bestehenden Märkten nachweisbare finanzielle Vorteile durch einen raschen Mittelrückfluss bieten. Eine Chance stellt die ständige Verbreiterung der Kundenbasis dar. Dies ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie. Als international agierendes Unternehmen ist unser Geschäft von den weltweiten konjunkturellen Entwicklungen abhängig. Eine weltweite, konjunkturelle Abschwächung - insbesondere in den von uns bedienten Märkten - kann dazu führen, dass wir unsere, wenn auch geplanten Umsätze und Ergebnisbeiträge nicht erreichen. Darüber hinaus könnten politische und gesellschaftliche Veränderungen vor allem in Ländern entstehen, in denen wir unsere Produkte vermarkten. Handels- und Zollstreitigkeiten können den globalen Handel und damit das Weltwirtschaftswachstum beeinträchtigen. Ursache hierfür können politische Spannungen beziehungsweise Handelskonflikte zwischen einzelnen Ländern oder Regionen sein, die durch deren kurzfristige und auch unvorhersehbare Entscheidungen erheblichen Einfluss auf unsere Umsatz- und Ertragslage haben können. Beschaffung Als Vertriebs- und Servicegesellschaft der Telsonic AG konzentriert sich die Beschaffung im Wesentlichen auf den Intercompany Zukauf. Risiken durch Wechselkursschwankungen werden durch jährlich festgelegte Umrechnungskurse innerhalb der Gesellschaften reduziert. Projektabwicklung/Engineering Sollten wir bei der Auftragsabwicklung Termine oder andere Zusagen nicht einhalten, können Mehrkosten entstehen oder Zahlungen von Kunden verschoben werden. Obwohl sich die Projektlaufzeiten tendenziell verkürzen, beurteilen wir dieses Risiko als beherrschbar, da unsere Kapazitäten an das Geschäftsvolumen angepasst sind. Ferner sind wir dank standardisierter Produkte und Prozesse in der Lage, eine Vielzahl von Projekten parallel abzuwickeln. Technischen oder logistischen Problemen bei Projekten beugen wir durch regelmäßige Projekt-Reviews vor. Markt Der Markt für Ultraschalltechnologien ist weiterhin wettbewerbsintensiv. Die Telsonic GmbH hat es jedoch geschafft, durch kontinuierliche Innovation und hohe Qualitätsstandards eine treue Kundenbasis zu erhalten und auszubauen. Unsere jüngsten Markteinführungen, darunter ein neues Ultraschallschweißsystem für große Metallverbindungen, haben uns geholfen, neue Marktsegmente zu erschließen und unsere Wettbewerbsposition zu stärken. Personal Der Erfolg von Telsonic, hängt maßgeblich von qualifizierten Fach- und Führungskräften ab. Personalrisiken erwachsen im Wesentlichen aus der Fluktuation von Mitarbeitern in Schlüsselfunktionen. Die verbesserten wirtschaftlichen wie auch konjunkturellen Aussichten ermöglichten es dem Unternehmen, das Stammpersonal langfristig zu binden und neue hoch qualifizierte Mitarbeiter auszubilden bzw. für eine Tätigkeit im Unternehmen zu gewinnen. Nicht zuletzt bilden die internen sowie externen Weiterbildungsmöglichkeiten Chancen, dass motivierte und qualifizierte Mitarbeiter für Telsonic langfristig tätig sind. Finanzwirtschaftliche Risiken Die Telsonic GmbH sichert ihre Liquidität regelmäßig durch mittel- bis langfristig greifende Maßnahmen. Unser Liquiditätsreportingsystem ermöglicht eine tagesaktuelle Abfrage der Liquidität. Verwendung von FinanzinstrumentenZur Reduzierung potenzieller Liquiditätsrisiken verfügen wir über eine Liquiditätssteuerung und ein ausgewogenes Fälligkeitsprofil. Die Fälligkeiten unserer Finanzverbindlichkeiten orientieren sich an unserem geplanten freien Cashflow. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Abschluss einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Beurteilung der Risikosituation des Unternehmens Es sind keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens substanziell gefährden könnten. Das praktizierte Risikomanagement soll es ermöglichen, Risiken zeitnah zu erfassen, um adäquate Maßnahmen einzuleiten. Der Fokus der Aktivitäten liegt auf dem Management von finanziellen Risiken und Marktrisiken sowie auf der Identifikation von unternehmerischen und technologischen Chancen. Prognosebericht Für das kommende Jahr plant die Telsonic GmbH, ihre Marktposition durch gezielte Investitionen in Schlüsselmärkten weiter zu stärken. Wir werden unsere Kapazitäten ausbauen und in neue Anwendungsbereiche der Ultraschalltechnologie investieren. Unser Fokus liegt weiterhin auf Innovation, Kundenzufriedenheit und nachhaltigem Wachstum. Auch bei den Trends Digitalisierung, autonomes Fahren und Elektromobilität bieten sich Wachstumspotenzial und Differenzierungsmöglichkeiten. Diese erfordern beträchtliche Investitionen und den weiteren Aufbau von hochqualifizierten Spezialistinnen und Spezialisten. Der zum Bilanzstichtag vorhandene Auftragsbestand stimmt uns positiv für Umsatz und Ergebnis des ersten Halbjahres 2024. Wir gehen davon aus, dass im Geschäftsjahr 2024 sowohl der Umsatz, als auch das Ergebnis um einen niedrigen einstelligen Prozentsatz ggü. Vorjahr steigen werden. Wir erwarten einen Auftragseingang auf dem Vorjahresniveau. Dieser Bericht beinhaltet zukunftsbezogene Aussagen, die auf aktuellen Einschätzungen künftiger Entwicklungen beruhen. Sie unterliegen damit Risiken und Unsicherheitsfaktoren, die außerhalb unserer Kontrolle oder präzisen Einschätzung liegen. Dies kann dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den hier getroffenen Aussagen abweichen.
Fürth, den 29.2.2024 Claus Regenberg Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023A. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie Telsonic GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 Abs. 2 HGB. Die Bilanzierung und Bewertung wird unverändert nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 242 bis 256a HGB unter Berücksichtigung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 bis 277 HGB) und § 42 GmbHG vorgenommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Gesellschaft ist unter der Firma Telsonic GmbH mit Sitz in Fürth im Handelsregister Fürth unter der Nummer HRB 9891 eingetragen. B. Angaben zur Bilanzierung- und BewertungsmethodenDie Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Vergleich zum Vorjahr beibehalten. Immaterielle Vermögensgegenstände, soweit entgeltlich erworben, sind zu Anschaffungskosten bewertet, die um planmäßige Abschreibungen vermindert wurden. Sachanlagen sind mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder an deren Stelle tretende Wert von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, deren Wert für das einzelne Wirtschaftsgut EUR 800,00 nach Vorsteuerabzug nicht übersteigt, sind im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage des Wirtschaftsgutes in voller Höhe abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. In den Vorräten werden fertige Erzeugnisse zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Markt preisen am Bilanzstichtag angesetzt. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Es werden aufgrund von Anpassungen der Einkaufspolitik nur noch fertige Erzeugnisse ausgewiesen. Geleistete Anzahlungen sind zum Nennwert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug von Pauschalwertberichtigungen zur Abgeltung des allgemeinen Kreditrisikos angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag, so weit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme angesetzt. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt in Höhe des Erfüllungsbetrags, der sich nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ergibt, um die zu erwartenden Ausgaben der ungewissen Verbindlichkeiten zu begleichen. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. C. Erläuterungen zur Bilanz 1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 15.569,00 (Vj. EUR 92.765,77) entfallen EUR 15.569,00 auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Zum Stichtag bestehen keine Forderungen gegen Gesellschafter. 2. Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital i.H.v. EUR 25.564,59 ist in voller Höhe eingezahlt. 3. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen TEUR 263 (Vj.: TEUR 252) für Personalkosten, TEUR 84 (Vj.: TEUR 154) für Gewährleistungen, TEUR 18 (Vj.: TEUR 13) für Jahresabschlusskosten sowie TEUR 12 (Vj.: TEUR 13) für sonstige Rückstellungen. 4. VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Die Restlaufzeiten der in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten betragen zum Stichtag:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen betreffen Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten in Höhe von EUR 5.060.415,38. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen betreffen sonstige Verbindlichkeiten. Zum 31. Dezember 2023 bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 8.842.916,34. Mittels Grundschuld im Grundbuch zugunsten der Telsonic Holding AG, Bronschhofen, Schweiz, besicherte Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 7.583.722,34. Darüber hinaus sind die verbleibenden Verbindlichkeiten - abgesehen von branchenüblichen Eigentumsvorbehalten - unbesichert. Die Finanzanlagen wurden im Berichtsjahr auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben (EUR 8.129,90). D. Sonstige AngabenSonstige finanzielle VerpflichtungenEs bestehen in Höhe von EUR 199.211,55 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Diese Verpflichtungen haben Laufzeiten zwischen 1 und 5 Jahren. GeschäftsführungClaus Regenberg, Dipl.- Wirtschaftsingenieur (FH), Weiherhof Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des§ 181 BGB befreit. Dem Geschäftsführer wurden weder Vorschüsse noch Kredite gewährt, noch ist die Gesellschaft zugunsten des Geschäftsführers Haftungsverhältnisse eingegangen. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 34 Arbeitnehmer (Vj. 33) beschäftigt. Aufstellung des Anteilsbesitzes
Angaben gem.§ 285 Nr. 14a HGB Die Telsonic Holding AG, Bronschhofen (Schweiz), ist das Mutterunternehmen, das zum 31.12.2023 den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Dieser Konzernabschluss und Konzernlagebericht haben eine befreiende Wirkung gem. § 292 HGB. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführer schlagen der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Ereignisse von wesentlicher Bedeutung waren nach dem Bilanzstichtag nicht zu verzeichnen.
Fürth, den 29.2.2024 Telsonic GmbH Claus Regenberg, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 22.05.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die Telsonic GmbH, Fürth: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Telsonic GmbH, Fürth, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Telsonic GmbH, Fürth, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt ,,Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zu treffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben so wie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, ein schließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 29. Februar 2024 Rödl & Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Grillenberger, Wirtschaftsprüfer Vizethum, Wirtschaftsprüfer |
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