Stammdaten

Register
Amtsgericht Cottbus HRB 7203
Eingetragen
27.7.2005
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenIngenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungHerstellung von Turbinen
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung, Montage und Vertrieb von technischen Teilen und Baugruppen für industrielle Anwendungen. Weitergehende Schwerpunkte der Geschäftstätigkeit sind der Bau, Reparatur- und Servicedienstleistungen, sowie der Handel mit Komponenten für industrielle Kühlsysteme und die notwendige Erbringung von sämtliche Ingenieurleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Markus Garlich
seit 21.1.2025
Geschäftsführer
Dieter Andreas Lubert
seit 20.2.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
45.00%
27.50%

Gesellschafter
Beta

2 von 3 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Siegfried Nagel
66119 Saarbrücken
45.00%
Bernd Steinbach
66131 Saarbrücken
27.50%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CAM GmbH

Calau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Grundlagen des Unternehmens

Die CAM GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen im Bereich der Metall- und Elektroindustrie. Mit seinen Leistungen ergänzt es die kundenindividuellen Schaltschrank- und Gehäuselösungen, welche die Gruppe am Markt anbietet. Die Leistungen umfassen die Herstellung und den Vertrieb von kundenindividuellen komplett verdrahteten und optional geprüften voll funktionsfähigen Schalt- und Steuerschränken/-gehäusen bis hin zu modularen Schaltschranksystemen, die Endmontage von Schaltschranken und -gehäusen als Lohnfertiger sowie die Herstellung und den Vertrieb von kundenindividuell konzipierten Schaltschrankklimatisierungen und -kühlungen.

Mit der Verschmelzung der pucel thermodynamik GmbH auf die CAM GmbH wurde auch das Geschäftsfeld des Vertriebs von kundenindividuellen Schaltschrank- und Gehäuselösungen für industrielle Anwendungen übernommen und fortgeführt.

Der Hauptabsatzmarkt der Leistungen der CAM GmbH ist Deutschland. Es wird aber auch ins europäische Ausland exportiert, insbesondere nach Österreich und Tschechien.

Die CAM GmbH betreibt keine Forschungs- und Entwicklungsarbeit.

Wirtschaftsbericht

Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche

Aufgrund weiter anhaltender Auswirkungen von globalen Krisen kam die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland im Jahr 2023 ins Stocken. Die Wirtschaftsleistung verzeichnete einen Rückgang um 0,1%. Im Vorjahr wurde noch ein Wachstum von 1,9% verzeichnet. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024)

Die Produktion in der Metall- und Elektroindustrie konnte sich hingegen infolge eines starken I. Halbjahres, basierend auf einer verbesserten Materiallage und aufgestauter Aufträge, um 2,6% verbessern. Im II. Halbjahr waren jedoch neben der Produktion auch der Umsatz und Absatz wieder rückläufig. Das Auftragsvolumen 2023 lag mit 5,1 % unter dem Vorjahr. (Quelle: Konjunkturbilanz 2023 vom 16.02.2024; https://www.gesamtmetall.de/erholung-in-der-metall-und-elektro-industrie-gekippt/)

Geschäftsverlauf

Die CAM ist gut ins Jahr 2023 gestartet, aufgrund eines hohen Auftragsbestandes zu Beginn des Geschäftsjahres, der sich jedoch im Verlaufe des Jahres um ca. 2.200 TEUR verringert hat. Im II. Halbjahr ist die Nachfrage zurückgegangen.

Mit Wirkung zum 01.01.2023 erfolgte die Verschmelzung der CAM GmbH mit der Muttergesellschaft, der pucel thermodynamik GmbH.

Mit dem bestehenden Leistungsangebot und dem durch die Verschmelzung mit der pucel thermodynamik GmbH erweiterten Geschäftsfeldes des Schaltschrank- und -gehäusevertriebs wurde, wie im Vorjahreslagebericht prognostiziert, ein Umsatz von 15.246 TEUR (Vorjahr: 12.683 TEUR) erzielt. Ein Teil der Umsatzerhöhung resultiert aus der Verschmelzung.

Der Umsatzzuwachs, ohne die verschmelzungsbedingte Erhöhung, basiert jedoch nicht auf einer Erhöhung der Absatzmenge, sondern aus einer veränderten Kundenstruktur vor allem im Geschäftsfeld der Elektroverdrahtung, wobei hier Leistungen mit zuvor vorwiegend beigestellten Material durch Leistungen mit vorwiegend zu beschaffendem Material substituiert wurden.

Die Preise für das eingesetzte Material haben sich 2023 auf dem Beschaffungsmarkt je nach Sortiment, mechanische Bauteile/Gehäuseeinkauf/Elektrokomponenten, unterschiedlich entwickelt. Bei Blechkomponenten gab es einen deutlichen Preisanstieg. Auch die Preise der Personaldienstleister sind, wie in den Vorjahren, weiter gestiegen.

Die Versorgungslage hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr wieder verbessert. Engpässe bei Vormaterialien und Lieferkettenstörungen sind zurückgegangen. Das Vorkrisenniveau wurde jedoch noch nicht wieder gänzlich erreicht.

Zum Jahresende machte die Geschäftsentwicklung eine Anpassung der Produktionskapazitäten erforderlich. Stundenguthaben der Mitarbeiter wurden abgebaut und ab November wurde Kurzarbeit eingeführt, um die Fachkräfte weiterhin zu binden.

In Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände wurden insgesamt 10 TEUR (Vorjahr: 39 TEUR) investiert.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 52 TEUR erhöht, was aus der Übernahme immaterieller Vermögensgegenstände der pucel thermodynamik GmbH resultiert. Bei den Sachanlagen ist der Bestand zurückgegangen, ausschlaggebend hierfür war die Investitionstätigkeit, die wesentlich geringer war als die im Geschäftsjahr angefallenen Abschreibungen.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, die aufgrund der problematischen Versorgungslage des Vorjahres zur Absicherung der Fertigung angeschafft wurden, konnten etwas abgebaut werden. Bei absehbar schwer beschaffbaren Komponenten wurden weiterhin Sicherheitsbestände vorgehalten.

Der Bestand an unfertigen und fertigen Erzeugnissen hat sich gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt. Durch die kürzeren Lieferzeiten bei der Materialbeschaffung konnten anstehende Aufträge zum Stichtag vorzeitig bearbeitet und auch fehlteilefrei mit Vorlauf kommissioniert werden, was sich im Ergebnis der Inventur niedergeschlagen hat. Der Einschluss des Gehäusesortiments der ehemaligen pucel hat ebenfalls zur Erhöhung des Bestandes an fertigen Erzeugnissen und Waren beigetragen.

Sowohl der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 138 TEUR als auch die Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 104 TEUR ist auf eine verringerte Geschäftstätigkeit zum Jahreswechsel im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen.

Die flüssigen Mittel betrugen am Bilanzstichtag 13 TEUR (Vorjahr: 1 TEUR). Die CAM GmbH konnte auch 2023 ihren Verpflichtungen nachkommen. Die Liquidität des Unternehmens war gesichert. Zahlungen konnten im ersten Ziel unter Ausnutzung der Skontoregelungen erfolgen und Tilgungen bei Darlehen erfolgten planmäßig.

Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Eigenkapitalquote um 4,2%-Punkte auf 18,8% (Vorjahr: 14,6%) erhöht. Die veränderte Kapitalstruktur aufgrund der Verschmelzung mit der pucel thermodynamik GmbH hat dazu beigetragen, ebenso wie der erzielte Jahresüberschuss.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch die planmäßige Tilgung von Darlehen sowie der geringeren Inanspruchnahme der Kontokorrentlinie zum Abschlussstichtag gegenüber dem Vorjahr um 513 TEUR gesunken. Zur Absicherung der Liquidität und zur Finanzierung der Geschäftstätigkeit wurde der Finanzierungsrahmen mit der Hausbank um 1 Mio. EUR auf 2 Mio. EUR erhöht.

Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich hingegen vor allem durch die Übernahme von Verpflichtungen der pucel thermodynamik GmbH und der Finanzierung durch einen wichtigen Kooperationspartner um 1.304 TEUR wesentlich erhöht.

Die für die Steuerung des Unternehmens wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse sowie das Ergebnis nach Steuern.

Das abgelaufene Geschäftsjahr wurde mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 66 TEUR (Vorjahr vor Ergebnisabführung: 15 TEUR) abgeschlossen. Im Vorjahreslagebericht hatten wir ein in etwa ausgeglichenes Ergebnis prognostiziert. Wie bereits im Vorjahr, führten erforderliche hohe Bewertungsabschläge auf Vorräte zu einer erheblichen Ergebnisbelastung.

Der Materialanteil an der Gesamtleistung hat sich gegenüber dem Vorjahr um 3,9%-Punkte auf 72,0% (Vorjahr: 68,1%) erhöht. Dies ist hauptsächlich begründet durch den Rückgang an erzeugten Leistungen mit beigestelltem Material, der Einbeziehung des Gehäusesortiments der ehemaligen pucel sowie der geringeren Inanspruchnahme von Personaldienstleitungen.

Die Personalaufwendungen sind trotz gestiegener Löhne und Gehälter leicht um 28 TEUR gesunken, da aufgrund der geringeren Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vorjahr im Durchschnitt weniger Mitarbeiter beschäftigt waren und je Mitarbeiter auch weniger Arbeitsstunden geleistet wurden.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 191 TEUR erhöht. Ursächlich waren hierbei hauptsächlich die Integration der Kosten der Geschäftstätigkeit der ehemaligen pucel sowie deutliche gestiegene Energiekosten.

Der Anstieg der Zinsaufwendungen um 67 TEUR rührt zum einen aus den übernommenen Darlehensverpflichtungen der ehemaligen pucel, zum anderen aus der Finanzierung der überhöhten Vorratsbestände, welche noch aus Maßnahmen zur Gegensteuerung der Lieferkettenstörungen verursacht waren.

Mit der Ertragslage sind wir nicht ganz zufrieden.

Risikobericht

Krisen und strukturelle Umbrüche jeglicher Art, wie Kriege oder Maßnahmen zur Bewältigung des Klimawandels, welche eine Volkswirtschaft in ihrer Komplexität in den unterschiedlichsten Bereichen stören können, bergen das Risiko die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage erheblich zu gefährden. Diesem Risiko begegnen wir - wenn nötig und sofern möglich - durch geeignete Maßnahmen zur Sicherung der Liquidität und zur Minimierung von Verlusten. Kurz- bis mittelfristig müssen dann Einsparungen umgesetzt und Hilfsinstrumente und -programme des Staates, wie Kurzarbeit, wenn möglich in Anspruch genommen werden. Bei längerfristigen Wirkungen müssen Kapazitäten und Strukturen des Unternehmens an die dann vorherrschenden Bedingungen angepasst werden.

Um Umsätze zu sichern und Kunden langfristig an sich zu binden, muss die CAM GmbH mit Qualität, Individualität, kurzen Lieferzeiten und Termintreue überzeugen. Darüber hinaus müssen wettbewerbsfähige Marktpreise erzielt werden, hierzu muss die Organisation laufend reflektiert und, wenn erforderlich, verbessert werden.

Die Kundenstruktur von einigen wenigen Hauptkunden und einem Großkunden birgt ein großes Risiko. Der Ausfall eines Hauptkunden, insbesondere des Großkunden, kann das Unternehmen schnell in eine Schieflage bringen. Ziel muss es sein sich breiter und ausgewogener aufzustellen und den Kundenstamm sukzessive zu erweitern. Ausgenommen hiervon sind die Geschäftsfelder Klimatechnik und Handelswaren Gehäuse, welche im Kundenspektrum breiter aufgestellt sind, aber auch kaum Mitarbeiterbindung verursachen. Hier besteht ein deutlich geringeres Risiko in Schieflage zu geraten. Die Kapitalausstattung sowie die Verdienstpotentiale lassen im Hinblick auf die hohe Kapitalbindung der Geschäftstätigkeit jedoch nur ein langsames Wachstum zu.

Das Beschaffungspreisrisiko wird als gering eingeschätzt. Preiserhöhungen werden aufgrund der Verkaufspreisbildung anhand einer vereinbarten mitlaufenden Kalkulation bei den meisten Geschäften direkt weitergegeben. Bei einer Vielzahl von Komponenten bekommt die CAM GmbH auch die Kundenkonditionen, welche diese mit den Lieferanten ausgehandelt haben, eingeräumt. Somit bekommt der Kunde seine eigenen Beschaffungspreise quasi durchgereicht.

Die Versorgungslage bei der Beschaffung von Fertigungsmaterial hat sich im Laufe des Geschäftsjahres kontinuierlich verbessert, das Vorkrisenniveau wurde jedoch noch nicht wieder erreicht, dennoch konnte dadurch der Druck auf das Liquiditätsrisiko etwas abgemildert werden. Die Vorratsbestände waren jedoch weiterhin von hohen Sicherheitsbeständen für schwer beschaffbare Komponenten gekennzeichnet, welche auch durch Kundenanzahlungen mitfinanziert wurden, um die Liquidität zu entlasten. Auch war nach wie vor auch noch Material im Bestand, welches aufgrund von vorher nicht absehbaren Fehlteilen, noch nicht abfließen konnte, wodurch die Liquidität zusätzlich belastet wurde. Es gilt organisatorische Maßnahmen zu treffen die Vorratsbestände unter normalen Marktbedingungen wieder abzusenken, aber auch praktikable Lösungen zu finden, um bei erneuten Versorgungsengpässen mit einem verbesserten Bestandmanagement das Liquiditätsrisiko zu verringern.

Der zunehmende Fachkräftemangel in der Region führt zu einer steigenden Fluktuation des Personals und längeren Wiederbesetzungszeiten. Dies hemmt Umsatzwachstum und kann sich auch negativ auf Fertigungskapazitäten auswirken. Um die Situation abzumildern, werden die Wege der Personalbeschaffung zyklisch reflektiert und angepasst. Darüber hinaus wird bei Löhnen und Gehältern angestrebt, mit der regionalen Entwicklung Schritt zu halten. Dies birgt allerdings wiederum das Risiko, die steigenden Bearbeitungskosten nicht in vollem Umfang an die Kunden weiterreichen zu können bzw. Aufträge zu verlieren.

Aus finanzwirtschaftlicher Sicht bestehen aufgrund der überwiegend kurzfristigen Finanzierung Zinsänderungsrisiken. Beim derzeitigen Zinsniveau muss künftig mit höheren Finanzierungskosten gerechnet werden.

Zum Ausgleich von Zahlungsstromschwankungen steht derzeit noch eine nicht voll ausgeschöpfte Kontokorrentlinie zur Verfügung. In 2023 konnte dieser Kreditrahmen auf 2 Mio. EUR aufgestockt werden, wodurch das Liquiditätsrisiko deutlich gemindert wurde.

Es besteht ein betriebliches Controlling, welches die Geschäftsleitung kontinuierlich und zeitnah über wesentliche Entwicklungen informiert, Risiken aufzeigt und Vorschläge zur Beseitigung und Minimierung der Risiken unterbreitet. In dieses Controllingsystem sind alle wesentlichen Unternehmensbereiche einbezogen.

Zur Minimierung des Forderungsausfallrisikos gegenüber unseren Kunden, besteht ein System zur permanenten Überwachung offener Forderungen.

Aus umwelt- und gesundheitsschutzrechtlichen Aspekten bestehen gegenwärtig keine Risiken für die zukünftige Geschäftstätigkeit.

Prognose- und Chancenbericht

Die deutsche Wirtschaft steckt in der Krise fest. Dabei belasten sowohl konjunkturelle als auch strukturelle Faktoren. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt wird in 2024 wohl nur stagnieren. (Quelle: ifo Konjunkturprognose Herbst 2024 vom 05.09.2024).

Für die Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie bleibt der Auftragseingang weiter rückläufig. Die Nachfragesituation in den M+E-Firmen verschlechterte sich und die Auftragsbestände werden sehr negativ beurteilt. Umsatz und Absatz folgen den sinkenden Neuaufträgen. Die Produktionspläne der M+E-Firmen bleiben abwärtsgerichtet. (Quelle: gesamtmetall.de/zahlen-fakten/konjunkturbericht)

Die CAM GmbH rechnet für 2024 mit einem Umsatz in einer Spannbreite zwischen 14,5 Mio. EUR und 15,5 Mio. EUR, unter Beibehaltung des bisherigen Leistungsspektrums. Das Ergebnis nach Steuern 2024 wird voraussichtlich zwischen 100 TEUR und 250 TEUR liegen. Diese Prognose basiert auf den Zahlen der ersten 9 Monate.

Im Materialsortiment wird auch im kommenden Geschäftsjahr mit unterschiedlichen Preisentwicklungen je nach Sortiment gerechnet. Bei den Blechkomponenten werden fallende Preise erwartet, wobei es bei den Elektrokomponenten zu deutlichen Preissteigerungen kommen kann. Die Energiekosten werden sich voraussichtlich leicht unter dem Vorjahresniveau liegen.

Die Versorgungslage auf dem Beschaffungsmarkt wird sich 2024 weitestgehend auf das Vorkrisenniveau normalisieren. Vorausgesetzt, dass keine neuen geopolitischen Krisen hinzukommen, dann werden sich die Bestände voraussichtlich nicht weiter erhöhen, im Gegenteil, es wird dann wahrscheinlich zu einer Reduzierung der Vorräte und somit zu einer Freisetzung von Finanzmitteln kommen.

Die Reduzierung der Vorratsbestände bleibt auch 2024 ein aktuelles Thema. Der Beschaffungsorganisation muss es gelingen weitere Lösungen zu finden, um unter den speziellen Gegebenheiten des Geschäftsmodells und wechselnder Herausforderungen des Beschaffungsmarktes, deutlich niedrigere Vorratsbestände zu organisieren.

Die Unternehmensplanung ist so ausgerichtet, dass die CAM GmbH ihre Zahlungsverpflichtungen für das Jahr 2024 im Hinblick auf die gewöhnliche Geschäftstätigkeit erfüllen kann. Hierbei wird auch weiterhin eine bestehende Kontokorrentlinie in Anspruch genommen, welche bereits 2023 aufgestockt wurde. Diese wird auch benötigt, um den geplanten Abbau der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen zu finanzieren.

Die Eigenkapitalquote wird voraussichtlich steigen.

Über die Einbindung in die Gruppenstrategie und deren Vertriebstätigkeit ergibt sich auch für die CAM GmbH potenziell weiteres Neukundengeschäft und somit auch Wachstumsmöglichkeiten. Der Aufbau der Geschäftsbeziehung und die anschließende Betreuung erfolgen, wie bisher, über die eigene Vertriebsorganisation. Aufgrund stark begrenzter finanzieller Ressourcen und des Fachkräftemangels ist aus heutiger Sicht mittelfristig jedoch nur moderates Wachstum möglich.

Der strategische Ausbau der Elektroverdrahtung mit Spezialisierung auf UL/CSA Zertifizierungen für einen erfolgreichen Zugang zum amerikanischen Markt wird fortgesetzt.

Die Fachkräftegewinnung und -bindung wird kurz- und mittelfristig weiter zu steigenden Personalkosten führen, die nicht ausschließlich durch interne Optimierungen abgedeckt werden können, sondern auch über Preisanpassungen bei unseren Produkten verdient werden müssen.

Die Rentabilität muss sich auch zukünftig mindestens auf den Erwartungen für das Geschäftsjahr 2024 etablieren und die Kapitalstruktur mittelfristig weiterhin deutlich verbessert werden, um die Herausforderungen der Zukunft angehen zu können. Hierzu sind kontinuierliches Wachstum, die Konzentration auf rentable Geschäfte sowie die laufende Verbesserung von Prozessen und Abläufen innerhalb der Organisation erforderlich.

 

Calau, den 28. Oktober 2024

Dieter Lubert

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 123.237,00 3.119,00
II. Sachanlagen 584.379,00 652.475,00
707.616,00 655.594,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 2.119.249,76 1.635.134,55
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 608.077,72 790.578,98
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 13.246,69 1.342,43
2.740.574,17 2.427.055,96
C. Rechnungsabgrenzungsposten 10.491,09 6.948,45
3.458.681,26 3.089.598,41

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 344.453,79 208.552,45
III. Gewinnvortrag 141.447,55 141.447,55
IV. Jahresüberschuss 65.920,61 0,00
651.821,95 450.000,00
B. Rückstellungen 250.518,04 150.890,00
C. Verbindlichkeiten 2.556.341,27 2.488.708,41
3.458.681,26 3.089.598,41

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

EUR 2023
EUR
EUR 2022
EUR
1. Rohergebnis 4.402.921,11 4.101.496,12
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.479.741,25 -2.513.652,15
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für die Altersversorgung und für Unterstützung -558.241,74 -3.037.982,99 -552.380,85 -3.066.033,00
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -105.414,97 -93.421,68
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapital- üblichen Abschreibungen überschreiten -125.000,00 -230.414,97 -151.000,00 -244.421,68
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -942.664,26 -751.678,07
5. Betriebsergebnis 191.858,89 39.363,37
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 610,27
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -88.889,22 -21.604,50
8. Finanzergebnis -88.889,22 -20.994,23
9. Ergebnis vor Steuern 102.969,67 18.369,14
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -33.521,52 0,00
11. Ergebnis nach Steuern 69.448,15 18.369,14
12. sonstige Steuern -3.527,54 -3.543,66
13. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinn 0,00 -14.825,48
14. Jahresüberschuss 65.920,61 0,00

Anhang für das Geschäftjahr 2023

Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die CAM GmbH hat ihren Sitz in Calau und ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Cottbus unter der Nummer HRB 7203 CB.

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Berücksichtigung der ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten wieder die Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die für einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung geforderten Zusatzangaben in den Anhang übernommen.

Zur Verbesserung der Aussagekraft wurde die Gewinn- und Verlustrechnung um die Zwischensummen "Rohergebnis", "Betriebsergebnis", "Finanzergebnis" und "Ergebnis vor Steuern" ergänzt.

Verschmelzung und deren Auswirkungen

Zum 01.01.2023 wurde das bisherige Mutterunternehmen, die pucel Thermodynamik GmbH, auf die CAM GmbH verschmolzen. Die Eintragung der Verschmelzung in das Handelsregister erfolgte am 15.06.2023. Aufgrund der Verschmelzung ist die Vergleichbarkeit mit den in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung angegebenen Vorjahreszahlen nur eingeschränkt gegeben. Daher werden folgende ergänzende Angaben gemacht:

Im Rahmen der Verschmelzung wurden folgende Vermögensgegenstände und Schulden zu Buchwerten übernommen:

in TEUR 01.01.2023 davon an/gegen CAM GmbH
Immaterielle Vermögensgegenstände 148
Finanzanlagen 1.159 1.159
Vorräte 129
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 81
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 70 70
Sonstiges 37
1.624
in TEUR 01.01.2023 davon an/gegen CAM GmbH
Rückstellungen 49
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 51
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 36 36
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 196
Sonstige Verbindlichkeiten 547
879

Nachfolgend wird die Gewinn- und Verlustrechnung für 2022 der verschmolzenen Gesellschaft auszugsweise dargestellt:

in TEUR 2022 davon an/von CAM GmbH
Umsatzerlöse 987 2
Materialaufwand 760 186
Abschreibungen 25
sonstige betriebliche Aufwendungen 110 38
Zinsaufwand 13

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden unverändert gegenüber dem Vorjahr die nachfolgend dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend ihrer jeweiligen voraussichtlichen Nutzungsdauer bewertet. Von der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurde abgesehen. Der Firmenwert wird über 10 Jahre abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode. Die Abschreibung der massiv errichteten Gebäude erfolgt über 33 Jahre. Mietereinbauten werden über 20 Jahre abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800 EUR wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind mit ihren direkt zurechenbaren Kosten (Einzelkosten), angemessenen Teile der notwendigen Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen des Anlagevermögens, soweit durch Fertigung veranlasst, bewertet. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Zur Einhaltung des strengen Niederstwertprinzips sind Abwertungen wegen eingeschränkter Verwertbarkeit bzw. spezieller Abnahmerisiken sowie niedrigeren Wiederbeschaffungskosten vorgenommen worden.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,00% auf die Nettoforderungen aus Lieferungen und Leistungen Rechnung getragen. Einzelrisiken wurden durch außerplanmäßige Abschreibungen berücksichtigt.

Guthaben bei Kreditinstituten sowie der Kassenbestand sind zum Nennwert angesetzt.

Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Hinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 sowie der kumulierten Abschreibungen und der Abschreibungen des Geschäftsjahres wird auf den separat dargestellten Anlagenspiegel verwiesen.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden unter Ausübung des Wahlrechtes nach § 268 Abs. 5 S. 2 HGB von den Vorräten offen abgesetzt analog dem Vorjahr.

Sämtliche Forderungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Kapitalrücklage wurde nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen hauptsächlich Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Gewährleistungen sowie Abschluss- und Prüfungskosten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch eine Globalzession von Forderungen sowie Bürgschaften gesichert.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen überwiegend die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erträge oder Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung:

Die Abschreibungen enthalten Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung und Bedeutung in Höhe von 125.000,00 EUR. Dabei handelt es sich um Wertberichtigungen auf Rohstoffe.

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 373,50 EUR (Vorjahr: 508,50 EUR) enthalten.

Aufwendungen oder Erträge aus der Währungsumrechnung lagen, wie im Vorjahr, nicht vor.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Aufwand aus der Abzinsung in Höhe von 666,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Verpflichtungen:

Aus der Bilanz nicht ersichtliche sonstige finanzielle Verpflichtungen betreffen Leasing- und Mietverträge. Die künftigen Verpflichtungen sind wie folgt fällig:

bis 1 Jahr: 75.110,80 EUR

> 1 Jahre: 188.937,96 EUR

Die vorstehenden Beträge enthalten Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von 264.048,76 EUR. Der Abschluss von Miet- und Leasingverträgen dient der Verringerung der Kapitalbindung und verlagert das Risiko der Verwertung auf den Eigentümer. Die Risiken bestehen in der zum Teil langfristigen Vertragsbindung, falls die angemieteten oder geleasten Vermögensgegenstände vor Ende der Vertragslaufzeiten für die Weiterführung des Betriebs nicht notwendig sind.

Im Zusammenhang mit dem Bezug von zur Weiterverarbeitung benötigten Rohstoffen besteht ein branchenübliches Bestellobligo.

Angaben zu den Geschäften mit nahe stehenden Unternehmen gem. § 285 Nr. 21 HGB i.V.m. § 288 Abs. 2 Satz 3 HGB:

• Gewährung einer Bürgschaft eines nahe stehenden Unternehmens zur Besicherung der Bankverbindlichkeiten der CAM GmbH über einen Höchstbetrag von 1.470.000,00 EUR; valutierte Schuld per 31.12.2023: 296.526,55 EUR

• Gewährung eines Kontokorrentkredites von einem nahe stehenden Unternehmen bis zu einem Höchstbetrag von 1.000.000,00 EUR; valutierte Verbindlichkeit per 31.12.2023: 550.000,00 EUR.

Anzahl der Arbeitnehmer:

Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 87 Mitarbeiter beschäftigt, davon 18 Angestellte und 69 gewerbliche Arbeitnehmer (ohne Auszubildende).

Mitglieder des Geschäftsführungsorgans:

Geschäftsführer: Herr Dieter Lubert, Hochschulingenieurökonom, Dessau

Gesamtbezüge der Organe:

Auf die Angaben nach § 285 Satz 1 Nr. 9 Buchstabea HGB wird verzichtet (§ 286 Abs. 4 HGB).

Für den Jahresabschluss:

 

Calau, den 28. Oktober 2024

Dieter Lubert

Ergänzende Angaben nach § 327 HGB:

Forderungen gegen verbundene Unternehmen: 0,00 EUR (im Vj: 35.602,18 EUR)

Entwicklung des Anlagevermögens 2023 (Anlagenspiegel):

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge Verschmelzung
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 111.321,24 0,00 0,00 0,00 111.321,24
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 246.379,77 0,00 0,00 246.379,77
111.321,24 246.379,70 0,00 0,00 357.701,01
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 1.176.191,88 0,00 0,00 0,00 1.176.191,88
2. Technische Anlagen und Maschinen 62.273,79 0,00 0,00 0,00 62.273,79
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 333.664,49 0,00 9.609,97 5.390,62 337.883,84
1.572.130,16 0,00 9.609,97 5.390,62 1.576.349,51
1.683.451,40 246.379,77 9.609,97 5.390,62 1.934.050,52
Abschreibungen
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge Verschmelzung
EUR
Abschreibungen Berichtsjahr
EUR
Änderung der gesamten Abschreibungen i. Z. m. Abgängen
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 108.202,24 0,00 3.071,00 0,00 111.273,24
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 98.552,77 24.638,00 0,00 123.190,77
108.202,24 98.552,77 27.709,00 0,00 234.464,01
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 625.093,88 0,00 46.076,00 0,00 671.169,88
2. Technische Anlagen und Maschinen 46.170,79 0,00 3.339,00 0,00 49.509,79
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 248.390,49 0,00 28.290,97 5.390,62 271.290,84
919.655,16 0,00 77.705,97 5.390,62 991.970,51
1.027.857,40 98.552,77 105.414,97 5.390,62 1.226.434,52
Buchwerte
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 48,00 3.119,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 123.189,00 0,00
123.237,00 3.119,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 505.022,00 551.098,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 12.764,00 16.103,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 66.593,00 85.274,00
584.379,00 652.475,00
707.616,00 655.594,00

Feststellungsbeschluss

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde 21.11.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der nachfolgende Wortlaut des Bestätigungsvermerkes bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die CAM GmbH, Calau

Wir haben den Jahresabschluss der CAM GmbH, Calau,- bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CAM GmbH, Calau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

St. Wendel, den 28. Oktober 2024

mns Treuhand GmbH
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Markus Niklas, Wirtschaftsprüfer

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