van den Berg AGLiquidiert

52134 Herzogenrath, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Aachen HRB 7086
Eingetragen
5.12.1997
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von MehrzweckindustrieroboternManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von nachrichtentechnischen Geräten, Rechnersystemen und Programmsystemen.Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Geschäfte und Maßnahmen durchzuführen, die geeignet sind, dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar zu dienen. Die Gesellschaft ist berechtigt, zur Förderung des Unternehmenszwecks andere Unternehmen mit Sitz im In- oder Ausland zu gründen oder zu erwerben oder sich an solchen Unternehmen zu beteiligen oder deren Geschäftsführung zu unternehmen.

Historie

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Management

NameRolle
Guido van den Berg
seit 24.1.2019
Prokura
Christian Cyrill Fink
seit 14.8.2018
Vorstandsmitglied
Ralf Sistemich
seit 7.4.2015
Prokura
Quoc Khanh Nguyen
seit 7.4.2015
Prokura
Prokura
Astrid Daniela Frank
seit 21.2.2011
Prokura
Vorstandsmitglied

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

van den Berg AG

Herzogenrath

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Bilanz

Aktiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Anlagevermögen 2.378.148,49 2.439.435,92
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.487.296,11 1.439.362,00
II. Sachanlagen 765.851,38 875.072,92
III. Finanzanlagen 125.001,00 125.001,00
B. Umlaufvermögen 333.559,70 335.005,83
I. Vorräte 780,18 6.267,03
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 311.577,59 306.587,03
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 21.201,93 22.151,77
C. Rechnungsabgrenzungsposten 33.088,80 63.488,18
Bilanzsumme, Summe Aktiva 2.744.796,99 2.837.929,93

Passiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Eigenkapital 803.689,93 795.006,19
I. gezeichnetes Kapital 511.291,88 511.291,88
II. Kapitalrücklage 30.882,04 30.882,04
III. Gewinnrücklagen 180.079,34 180.079,34
IV. Gewinnvortrag 72.752,93 0,00
V. Jahresüberschuss 8.683,74 0,00
VI. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 72.752,93
davon Gewinn- /Verlustvortrag 0,00 -75.271,13
B. Rückstellungen 1.359.491,38 1.270.228,25
C. Verbindlichkeiten 581.615,68 772.695,49
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 33.712,41 100.886,85
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 547.903,27 671.808,64
Bilanzsumme, Summe Passiva 2.744.796,99 2.837.929,93

Anhang


I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 Abs. 1 und 4 HGB. Die van den Berg AG mit Sitz in Herzogenrath ist im Handelsregister des Amtsgerichts Aachen unter der Nummer 7086 eingetragen.

Die Bilanz wird unter teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Die Gegenstände des erworbenen immateriellen Anlagevermögens und des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Im Falle einer voraussichtlichen dauerhaften Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Selbst geschaffene Gegenstände des immateriellen Anlagevermögens (Software) werden erstmalig im Geschäftsjahr 2009 zu ihren Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die bei der Entwicklung der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände angefallenen Aufwendungen. Hierzu gehören Einzel- und anteilige Gemeinkosten der Softwareentwicklung sowie anteilige Verwaltungskosten.

Auf die Fortführung steuerlicher Abschreibungen für das Gebäude in der Wendelinusstraße wurde im Zuge der Umstellung auf BilMoG gemäß Artikel 67 Abs. 4 EGHGB verzichtet. Aus den Zuschreibungen resultierten im Geschäftsjahr 2009 Einstellungen in andere Gewinnrücklagen in Höhe von € 134.690,00.

Die Abschreibungen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear über einen Zeitraum von 3 bis 50 Jahren vorgenommen.

Beim beweglichen Sachanlagevermögen werden die Zugänge pro rata temporis abgeschrieben.

Gegenstände des beweglichen Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis € 250,00 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang berücksichtigt. Für Gegenstände des beweglichen Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen € 250,01 und € 1.000,00  wurde in der Vergangenheit ein Sammelposten gebildet, der linear über 5 Jahre abgeschrieben wird.

Die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen und der Genossenschaftsanteile erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen.

Waren werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt zu tatsächlichen Einstandspreisen. Für überalterte und ungängige Gegenstände werden angemessene Wertabschläge vorgenommen.

Forderungen werden zum Nominalwert angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken wird durch die Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet.

Die Bewertung der flüssigen Mittel erfolgt zum Nennwert.

Für ungewisse Verbindlichkeiten werden Rückstellungen in dem Umfang gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zu ihrer Erfüllung notwendig ist.

Der Ansatz der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):

•  pauschale durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren

•  als Abzinsungsfaktor der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangen zehn Jahre. Der Abzinsungssatz wurde von der Deutschen Bundesbank bekanntgemacht und beträgt 2,71% (Vorjahr: 3,21%).

•  Lohn- und Gehaltssteigerungen von 0% und ein Rententrend von 1,5%

•  Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G"

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit den durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von € 131.067,00. In Höhe dieses Unterschiedsbetrags sind die passivierte Pesionsrückstellung und der Zinsaufwand im Vergleich zur bisherigen Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz von sieben Jahren niedriger angesetzt. Dieser abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag ist für Ausschüttungen gesperrt (§ 253 Abs. 6 S. 2 HGB).

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Jahr 2019 ist in der Anlage 1 zum Anhang dargestellt.

In Höhe des Ansatzes selbst geschaffener Vermögensgegenstände (T€ 1.486) besteht eine Ausschüttungssperre. Ausschüttungen dürfen nur vorgenommen werden, soweit die frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrags den Ansatz der selbst geschaffenen Vermögensgegenstände überschreiten.

Bei dem Grundstück Im Straßer Feld 3 wurde eine außerplanmäßige Abschreibung wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung der Grund und Bodens in Höhe von € 115.635,13 aufgrund von oberflächennahen Bergbauschäden vorgenommen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultiert aus kurzfristigen Darlehen und aus dem laufenden Lieferungs- und Leistungsverkehr zwischen den Gesellschaften.

Das gezeichnete Kapital setzt sich aus 200.000 Stückaktien zusammen und beträgt € 511.291,88.

In die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 HGB beträgt unverändert € 30.882,04.

Die gesetzliche Rücklage beträgt € 45.389,34.

Die Pensionsrückstellung beläuft sich per 31. Dezember 2019 vor Ausübung des Verteilungswahlrechts gemäß Art. 67 Abs. 4 EGHGB auf € 1.312.311,00 und nach Ausübung des Verteilungswahlrechts auf € 1.276.651,00. Die nicht bilanzierte Unterdeckung beträgt demnach € 35.660,00 und ist in Höhe von mindest 1/15 des Ursprungsbetrags der Unterdeckung (€ 133.724,00) bis zum 31. Dezember 2023 zu tilgen.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Personalkosten (T€ 13) und Jahresabschlusserstellungs- und -prüfungskosten (T€ 35).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben zu den Restlaufzeiten im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt, der diesem Anhang als Anlange 2 beigefügt ist.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängige Erleichterung des § 274a Nr. 4 HGB bezüglich der Abgrenzung latenter Steuern in Anspruch.

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 i.V.m. § 268 Abs. 7 HGB bestanden zum Abschlussstichtag nicht.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse gemäß § 285 Nr. 4 HGB wird gemäß § 288 Abs. 1 HGB verzichtet.

Die Erträge aus den anderen aktivierten Eigenleistungen in Höhe von € 570.000,00 betreffen die im Geschäftsjahr 2019 vorgenommene Aktivierung selbst geschaffener Gegenstände des immateriellen Anlagevermögens.

Außerordentlichen Aufwendungen -ausgewiesen unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen- resultieren aus der Zuführung zur Pensionsrückstellung in Ausübung des Wahlrechtes gem. Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB.V.

Sonstige Angaben

1. Sonstige nicht aus der Bilanz ersichtliche finanzielle VerpflichtungenZum Bilanzstichtag bestanden finanzielle Verpflichtungen in folgender Höhe:

Leasingraten im Geschäftsjahr
 
2020
2021
2022
2023
2024
 
 





Kfz-, Rad-Leasing
 
130.633,95
85.606,92
16.380,27
0,00
0,00
Hard- und Software
 
16.208,82
4.569,60
4.569,60
0,00
0,00
Summe
 
146.842,77
90.176,52
20.949,87
0,00
0,00



2. Vorstand und Aufsichtsrat

Vorstände im Geschäftsjahr 2019 waren:
Herr Hans-Rainer van den Berg Diplom-Mathematiker und Herr Christian Cyrill Fink Industrie-Kaufmann

Dem Aufsichtsrat gehörten in 2019 an:

Herr Prof. Dr. Hans-Gert Penzel, Professor an der Universität Regensburg, Vorsitzender ab dem 26.06.2019 (Stellvertreter bis zum 26.06.2019)

Herr Joachim Stolle, Rechtsanwalt, Stellvertreter ab dem 26.06.2019 (Vorsitzender bis zum 26.06.2019)

Herr Christian Franke, Softwareentwickler (bis zum 26.06.2019)

Herr Dr. Matthias Terlau (ab dem 26.06.2019)

3. Angabe der Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer belief sich auf:
Angestellte: 12- davon Teilzeitkräfte: 1
Auszubildende: 0.

4. Anteile an verbundenen Unternehmen

Name
Sitz
Anteile
 
EK zum 31.12.2019
Ergebnis Geschäftsjahr 2019
 
 
 

%
 
 
 
van den Berg Handelsgesellschaft m.b.H.
Graz, Österreich
72.672,83
100,00
-46.977,71
-6.398,16*
 
van den Berg SEPA Service GmbH
Herzogenrath
75.000,00
100,00
87.902,81
-2.038,58
 
van den Berg IT GmbH
Herzogenrath
50.000,00
100,00
50.498,05
-1.651,41
 


*Jahresabschluss zum 30.09.2019

5. Nachtragsbericht

Die Ausbreitung des Coronavirus hat erhebliche Auswirkungen auf die Real- und Finanzwirtschaft. Es ist uns derzeit nicht möglich, die Tragweite dieser Auswirkungen für die Ergebnisse des laufenden Geschäftsjahres und künftiger Geschäftsjahre einzuschätzen.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht zu verzeichnen.

VI. Gewinnverwendungsvorschlag

Es wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2019 in Höhe von € 81.436,67 auf neue Rechnung vorzutragen.

Herzogenrath, im Mai 2020

van den Berg AG

Der Vorstand

sonstige Berichtsbestandteile

1. Herr Hans-Rainer van den Berg
2. Herr Christian Cyrill Fink


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 11.05.2020 festgestellt.

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