Erdrich Liegenschaften GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Ralph Weis seit 10.5.2023 | Geschäftsführer |
Joachim Jakob Schulz seit 15.8.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Erdrich Umformtechnik GmbHRenchenJahresabschluss zum 31. Dezember 2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023A. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Erdrich Umformtechnik GmbH ist durch die mit Eintragung am 17.01.2014 vollzogene formwechselnde Umwandlung der Erdrich Umformtechnik GmbH & Co. KG entstanden. Seit diesem Zeitpunkt wird die Gesellschaft unter HRB 710950 beim Amtsgericht Freiburg geführt. Mit dem Rechtsformwechsel waren keine weiteren Änderungen in der Struktur und Organisation der Gesellschaft verbunden. In den nachfolgenden Ausführungen wird neben der Erdrich Umformtechnik GmbH auch die Begrifflichkeit der "Unternehmensgruppe Erdrich" genannt, da die Erdrich Umformtechnik GmbH einen wesentlichen Anteil zur Unternehmensgruppe beiträgt. Die Kernkompetenzen der Erdrich Umformtechnik GmbH liegen in der Konstruktion und Herstellung von Umformwerkzeugen, der hoch präzisen Metallumformung (Stanzen, Tiefziehen und Feinschneiden) sowie der Weiterverarbeitung zu Baugruppen. Durch die langjährige Erfahrung werden diese Kompetenzfelder optimal ergänzt durch spezifisches Material- und Produktions-Know-How. 2. Forschung und Entwicklung Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sowie die gelebte Innovationskultur bilden wichtige Bausteine für den langfristigen Unternehmenserfolg. Dem steigenden Anspruch an Entwicklungsleistungen wird durch den konsequenten Ausbau der F+E-Kapazitäten Rechnung getragen. Ziel ist es, systematisch innovative Produktlösungen zu generieren, mit welchen eine globale Technologieführerschaft und maximaler Kundennutzen erreicht werden können. Insbesondere gewichtseinsparende Anwendungen von der Unternehmensgruppe Erdrich sollen einen Beitrag zur Verbrauchsreduzierung bzw. zur Verringerung des CO 2 -Ausstoßes bei den Kraftfahrzeugen leisten. Den Schwerpunkt bildeten im Berichtsjahr neben zahlreichen Projekten mit Substitutionscharakter (z.B. Gewichtseinsparung durch Materialwechsel oder Kosteneinsparung durch Ablösung eines anderen Herstellungsverfahrens) innovative Produktlösungen rund um die Kernkompetenz "spanlose Metallumformung" in den Business Units Chassis, Brake, Powertrain und Electronics, die mit OEM ́s und Tier 1- Kunden umgesetzt werden konnten. Die Entwicklungsaktivitäten werden zunehmend auf die langfristigen Technologietrends wie Elektromobilität und autonomes Fahren ausgerichtet. Hier sehen wir große Chancen, durch intelligente Lösungen die gravierenden Veränderungen aktiv mitzugestalten. Der von der Antriebstechnologie unabhängige Umsatzanteil liegt heute bei rd. 80%. B. Wirtschaftsbericht 1. Globale Wirtschaftsentwicklung und Automobilkonjunktur Nach 3,5% Weltwirtschaftswachstum im Jahr 2022 stieg das globale BIP im Jahr 2023 um 2,9%. Die wirtschaftliche Entwicklung im Kalenderjahr 2023 war zum ersten Mal seit drei Jahren nicht mehr wesentlich von den Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie geprägt. Auch in China wurde die restriktive Eindämmungspolitik aufgegeben. Die Lieferketten entspannten sich jedoch nur allmählich. Die europäische Wirtschaft leidet weiter unter den Auswirkungen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine. Die Wachstumsschwäche in der Eurozone ist vor allem im Vergleich zu den Vereinigten Staaten von Amerika offenkundig. Insbesondere Deutschland blieb hinter den Erwartungen zurück und verzeichnete als einziges G7-Land ein negatives Wachstum. Die Automobilbranche steht 2024 vor weiteren Herausforderungen, trotz einer Fortsetzung des Wachstums. Nach einem globalen Anstieg von 8% auf ca. 87 Millionen produzierte Fahrzeuge im Jahr 2023, wird für 2024 ein geringeres Wachstum von 5% prognostiziert. Diese Entwicklung wird durch eine Entspannung bei Halbleiterlieferungen und anderen Zulieferprodukten begünstigt, welche einen zuvor bestehenden Nachfrageüberhang ausgeglichen haben. Jedoch sieht sich die Branche mit Unsicherheiten konfrontiert, die durch konjunkturelle Krisen und politische Risiken verstärkt werden. Insbesondere bei traditionellen, verbrennerbasierten Fahrzeugmodellen wie Limousinen und Kompaktklassen wird es für deutsche Hersteller herausfordernd, die geplanten Stückzahlen zu realisieren. Dies erfordert neue Lösungsansätze für Zulieferer, um mit Schwankungen in den Stückzahlen und gestiegenen Kosten umzugehen. Des Weiteren steht die deutsche Automobilindustrie, vor allem im Segment der batterieelektrischen Fahrzeuge, in China unter Druck. Deutsche Hersteller verlieren Marktanteile, während chinesische OEMs Zuwächse verzeichnen. Diese Entwicklung unterstreicht die Notwendigkeit für deutsche Automobilhersteller, sich schnell an Marktveränderungen anzupassen und effiziente Strategien zur Bewältigung steigender Material- und Personalkosten zu entwickeln. Die Branche muss sich auf ein komplexes und wettbewerbsintensives Umfeld einstellen, um erfolgreich zu bleiben. Nachfolgend sind die Veränderungsraten der PKW-Verkäufe und die absoluten Verkaufszahlen auf den wichtigsten Absatzmärkten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum skizziert (Quelle: VDA Pressemitteilung vom 18.01.2024):
2. Geschäftsverlauf Im Verlauf des Geschäftsjahres 2023 hat sich die angespannte Versorgungslage auf verschiedenen Beschaffungsmärkten in Folge des Ukraine-Kriegs sukzessive entspannt und die negativen Auswirkungen der Energiepreisverteuerung sind zurückgegangen. Infolgedessen ist die Produktion bei den Herstellern im Vergleich zum Vorjahr wieder etwas angezogen, was sich für Erdrich in erhöhten Verkaufsmengen niederschlägt. Um die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sicherzustellen, wurde weiterhin mit einem konsequenten Kostenmanagement mit umfangreichen Working Capital Maßnahmen reagiert, um die Kapitalbindung im Vorratsvermögen so gering wie möglich zu halten. In diesem herausfordernden Gesamtumfeld erwirtschaftete die Erdrich Umformtechnik GmbH in 2023 eine Gesamtleistung in Höhe von 241.051 TEuro (230.859 TEuro). Es konnte ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 5.468 TEuro (4.251 TEuro) erwirtschaftet werden. Das Ergebnis nach Steuern liegt bei 3.546 TEuro (1.978 TEuro). Dies liegt unter der Planung für das Geschäftsjahr, was auf geringere Abrufzahlen bedeutender Kunden zurückzuführen ist. 3. Lage a) Ertragslage Die Umsatzerlöse betrugen 237.224 TEuro (226.189 TEuro). Diese verteilen sich mit rd. 90% auf den Bereich automobiles Seriengeschäft und mit rd. 5% auf Neuwerkzeugbau. Auf der Kostenseite werden als größte Positionen der Materialaufwand mit 148.268 TEuro (143.399 TEuro) und der Personalaufwand mit 57.709 TEuro (56.925 TEuro) ausgewiesen. Die Abschreibungen belaufen sich auf 4.536 TEuro (6.145 TEuro). Die Abschreibungsquote ist weiterhin leicht sinkend und spiegelt die angepasste Investitionstätigkeit im Berichtsjahr wider. Währungseffekte haben sich insgesamt betrachtet leicht negativ ausgewirkt. Das Finanzergebnis betrug im Berichtsjahr -861 TEUR (3.243 TEuro). Der Jahresüberschuss beträgt 3.525 TEuro (1.965 TEuro). Die Kapazität der vorhandenen Produktionsmittel war im Durchschnitt nicht voll ausgelastet. Im Geschäftsjahr 2023 führt die Gesamtjahresbetrachtung zu einem Cash-Flow (Jahresergebnis zzgl. Abschreibungen) von 8.061 TEuro. b) Vermögens- und Kapitalstruktur Die Bilanzsumme beträgt 176.991 TEuro (178.063 TEuro). Das Anlagevermögen über 39.466 TEuro (40.439 TEuro) hat einen Anteil an der Bilanzsumme von 22% und ist mit langfristigen Darlehen und Eigenkapital im Wesentlichen fristenkongruent finanziert. Das Umlaufvermögen beträgt 136.048 TEuro (135.805 TEuro). Die Lagerdauer für Rohmaterialien sowie Halb- und Fertigteile liegt auf einem angemessenen und branchenüblichen Niveau. Gesteuert wird die nominelle Höhe des Vorratsvermögen über Lagerreichweiten auf Basis von zukünftigen Auftragsbeständen. Die Liquidität war unter anderem durch Bankguthaben, ABCP-Transaktion über ca. 16,0 Mio. Euro und eine Konsortialkreditlinie gesichert, so dass die Erdrich Umformtechnik GmbH jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen konnte. Unter Berücksichtigung des Jahresergebnisses 2023 ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Eigenkapital in Höhe von 61.785 TEuro (58.260 TEuro). Die Eigenkapitalquote liegt am Bilanzstichtag bei 34,9% (32,7%). 4. Wesentliche Ereignisse Im Dezember 2022 konnte eine neue Sanierungsvereinbarung mit den Banken abgeschlossen und die Verlängerung der Konsortialkreditfinanzierung bis zum 30. Juni 2025 unterzeichnet werden. Die Sanierungsvereinbarung trat am 15. Dezember 2022 in Kraft. Hintergrund für die Verlängerung des Sanierungszeitraums waren exogene Einflüsse wie Ukraine-Krieg, Halbleitermangel, Lieferkettenprobleme und Energiekrise. Letztere löste unerwartete Preissteigerungen auf verschiedenen Beschaffungsmärkten aus. Im Geschäftsjahr 2023 stand daher in besonderem Fokus die erfolgreiche Umsetzung und Implementierung der Sanierungsmaßnahmen gemäß IDW S6 Gutachten. Diese umfassen sowohl Markt- und Vertriebsaktivitäten als auch interne Performancesteigerungsprojekte und Kosteneinsparungsmaßnahmen. Die ergebnis- und liquiditätswirksamen Sanierungsbeiträge wurden in monatlichen Lenkungsausschusssitzungen überwacht. Am Ende jeden Quartals konnte der Sanierungsgutachter im Rahmen von Plausiblisierungs-Audits bestätigen, dass die Maßnahmen wirksam umgesetzt wurden und sich das Unternehmen im Sanierungspfad befindet. Als wesentliches Ereignis ist außerdem zu nennen, dass die Geschäftsführung mit Herrn Michael Weis als CEO/CRO und Joachim Schulz als CFO neu aufgestellt wurde. Mit dem auf Ebene der Gesellschafterin, der Erdrich Beteiligungs-Holding GmbH & Co. KG, seit August 2022 installierten Beirat, welcher eine beratende und überwachende Funktion einnimmt, fanden vier Sitzungen statt. Dem Gremium gehören der Beiratsvorsitzende Paul-Werner Schlecht sowie Georg Erdrich, Nicolas Erdrich und Carsten Strenger an. Dieser Beirat nimmt auch bestimmte Funktionen in Bezug auf die Erdrich Umformtechnik GmbH wahr. 5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren a) Unternehmenssteuerung Kosten-, Finanz- und Liquiditätsrisiken werden über ein integriertes Managementinformationssystem permanent überwacht. Die Grundlage hierzu ist eine angepasste Balance Score Card, welche für die Unternehmensgruppe Erdrich relevanten Kennzahlen erfasst und bewertet. Abweichungen, welche sich aus der Analyse ergeben, werden mit den Verantwortlichen in monatlichen Managementmeetings bewertet und die notwendigen Maßnahmen eingeleitet. Die Zielwerte der einzelnen Kennzahlen des Managementinformationssystems werden von der Geschäftsleitung in Abstimmung mit den Werks-, Businessunits- und Zentralfunktionsleitern bis auf die Ebene der Schichtführer jährlich neu festgelegt. Anhand der Zielwerte werden Zielvereinbarungsgespräche in den einzelnen Bereichen durchgeführt. b) Personal 2023 waren in der Erdrich Umformtechnik GmbH am Jahresende 972 Mitarbeiter beschäftigt. Zusätzlich waren insgesamt 44 junge Menschen in den Bereichen Werkzeugbau, Konstruktion und Verwaltung in der Ausbildung. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich auch im Jahr 2023 den Herausforderungen gestellt und durch flexible Arbeitsbereitschaft dafür gesorgt, dass unsere Kunden termingerecht und in ausgezeichneter Qualität beliefert werden konnten. Wir danken unseren Mitarbeitern für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit, den überdurchschnittlichen Einsatz und ihr fachliches wie persönliches Engagement und dem Betriebsrat für seine kooperative und unterstützende Mitarbeit. c) Umweltschutz Seit dem Jahr 1962 stellen wir uns den Herausforderungen des Umweltschutzes. Die zahlreichen Erweiterungen auf der "grünen Wiese" wurden in enger Zusammenarbeit mit den Umweltbehörden und Sicherheitsorganen (Berufsgenossenschaft und Gewerbeaufsicht) auf aktuelle Gesetze und Vorschriften abgestimmt. Auch im Tagesgeschäft ist Umweltschutz und Sicherheit für uns Bestandteil der nachhaltigen Unternehmensentwicklung. Wir bekennen uns aktiv zum nachhaltigen Schutz des Lebensraumes, um auch für die Zukunft eine lebenswerte Umwelt zu erhalten. Bei der Auswahl der betrieblich genutzten Ressourcen werden ökologische und soziale Aspekte gleichermaßen berücksichtigt. Für unsere Kunden ergibt sich die Sicherheit, dass die Produkte der Unternehmensgruppe Erdrich so entwickelt werden, dass bei der Herstellung und der Nutzung die Umweltbelastung minimiert wird. Das 2002 erteilte Zertifikat nach der internationalen Norm DIN EN ISO 14001 wurde im September 2023 durch die DQS wieder bestätigt. d) Qualitätsmanagement Die Erdrich Umformtechnik GmbH wurde im Jahr 2003 nach dem Qualitätsstandard DIN EN ISO 9001 zertifiziert. Gleichzeitig wurden auch die automotiven Standards zuerst nach VDA6.1, später nach der ISO/TS16949 auditiert. Nach dem Transitionaudit von der ISO/TS 16949 zur IATF 16949 im Dezember 2017 und dem damit verbundenen Zertifikatserhalt, konnte Ende 2021 das Zertifikat wieder bestätigt werden. Durch die Erstellung von Politiken zu den diversen Managementsystemen, der Vereinbarung von strategischen, Bereichs- und persönlichen Zielen und einem konsequenten fortlaufenden Verbesserungsprozess wird das Managementsystem kontinuierlich in die Zielrichtung TQM (Total Quality Management) weiterentwickelt. Die kundenseitige Lieferantenbeurteilung zeigt in der Zusammenfassung eine sehr gute Bewertung und dokumentiert die Einhaltung der Kundenvorgaben. Das hervorragende Ergebnis in Qualitäts- und Logistikbelangen lässt auf sichere Fertigungsprozesse schließen. C. Prognosebericht Basis für die Planung 2024 sind Prämissen, welche im Rahmen des Planungsprozesses entwickelt, geprüft und verabschiedet sowie im Anschluss am 26. Februar 2024 vom Sanierungsgutachter plausibilisiert und bestätigt werden. Im Ergebnis bewegt sich die Planung für das Geschäftsjahr 2024 im Sanierungskorridor gemäß IDW S6 - Gutachtens vom 5. Dezember 2022. Prognostiziert werden Umsatzerlöse in Höhe von 258 Mio. EUR bei einem positiven Jahresüberschuss nach Steuern im unteren zweistelligen Millionenbereich. Die Planungsprämissen werden im Rahmen installierter Steuerungsprozesse monatlich überprüft und fließen bei entsprechender Veränderung in Forecastplanungen ein. Bezüglich der zukünftigen Marktentwicklung werden die mit den Kunden abgestimmten Produktionsmengen mit Research-Daten des Global Light Vehicle Sales Update Stand Februar 2023 von LMC Automotive plausibilisiert. Durch diesen mehrstufigen Prozess wird die Aussagefähigkeit der Prognose abgesichert. Die Unternehmensplanung umfasst fünf Perioden. Mögliche Sondereinflüsse, die schwer prognostizierbar oder vorhersehbar sind, werden in einer Down-Side-Case-Planung abgebildet. Dieser Case ist im Rahmen des genannten Sanierungsgutachtens Grundlage für die Unternehmensfinanzierung. Auf Basis der mit den Banken und Warenkreditversicherungen am 15. Dezember 2022 abgeschlossenen Sanierungsvereinbarung ist das Unternehmen bei erfolgreicher Umsetzung der im Sanierungsgutachten enthaltenen Optimierungsmaßnahmen auch unter Berücksichtigung eines ungünstigen Konjunkturverlaufs auf Grundlage der Unternehmensplanung bis 30. Juni 2025 durchfinanziert. Primäres Ziel in der Sanierungsnachlaufphase ist mindestens die Realisierung des Down-Case-Planung gemäß IDW S6 - Gutachten, um spätestens im 1. Halbjahr 2025 die Refinanzierung des Unternehmens am Banken- oder Kapitalmarkt sicherzustellen. Die Geschäftsführung geht vor dem Hintergrund, dass in den ersten vier Monaten des Jahres 2024, d.h. per Ende April, die Planung erfolgreich erreicht werden konnte, auch für das Jahr 2024 von stabilen Erfolgs- und Liquiditätsplanung aus, welche sich im Rahmen des Sanierungskorridors des IDW S6-Gutachtens bewegt. Seit Januar 2024 wird gemeinsam mit einem externen Financial Advisor eine Finanzierungsstrategie ausgearbeitet, mit dem Ziel bis Ende des Geschäftsjahres die Refinanzierung der Fremdverbindlichkeiten umzusetzen. Im Rahmen der Risikofrüherkennung werden im gesamten Unternehmen fortlaufend Chancen und Risiken identifiziert und hinsichtlich ihrer Liquiditäts- oder Ergebnisauswirkung bewertet. Das 2. Quartal 2024 weist bei den Auftragsbeständen, im Vergleich zur Planung, eine stabile Entwicklung auf, so dass die Jahresprognose 2024 aktuell bestätigt werden kann. Das Unternehmen ist in einen internen Cash-Pool eingebunden. Die Forderungen gegen die Erdrich Beteiligungs-Holding GmbH & Co. KG sind durch ausschüttungsfähige Bilanzgewinne der Erdrich Umformtechnik GmbH und deren Tochtergesellschaften gedeckt. Sollten Ausschüttungen getätigt werden, werden diese vorrangig mit den Forderungen verrechnet. Auf Basis einer rollierenden Wochenliquiditätsplanung können Finanzierungsbedarfe frühzeitig erkannt werden, um gegebenenfalls umgehend Gespräche mit den Banken und Kunden zu führen. Primäres Ziel ist jedoch die Nettoverschuldung weiter abzubauen. D. Chancen- und Risikobericht Die Erdrich Umformtechnik GmbH betreibt ein systematisches, softwarebasiertes Risikomanagementsystem, um frühzeitig potenzielle Risiken u.a. durch die Abhängigkeit von Konjunkturschwankungen erkennen, bewerten und diesen dann möglichst begegnen zu können. Es beinhaltet die gesamte Wertschöpfungskette vom Lieferanten zum Kunden inklusive des gesamten Umfelds der Automobilzulieferindustrie. Risiken sollen dabei aus unternehmerischer Tätigkeit weitestgehend minimiert bzw. vollständig vermieden werden. Gefährdungen des Fortbestandes bzw. Schäden für einzelne Unternehmen der Gruppe sollen dadurch verhindert werden. Im Rahmen des Risikocontrollings erfolgt eine systematische Beurteilung und Steuerung der Einzelrisiken. Auch die Wahrnehmung von Chancen ist im Risikomanagement enthalten. 1. Risikobericht Als Grundlage des gesamten Risikomanagements sind wir nach der DIN EN ISO TS16949 zertifiziert. Hierin ist exakt geregelt, wie die einzelnen Risiken zu bewerten und zu erfassen sind. Ziel muss es sein, die Risiken so zu managen, dass sie kontrollierbar werden. a) Marktrisiken Die Erdrich Umformtechnik GmbH agiert in einem internationalen Umfeld und ist sehr deutlich von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen speziell im Automobilsektor abhängig. Dieser hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert. Rund 98% des Absatzes fallen auf Abnehmer der Automobilzuliefererindustrie. Neben den Kundenforderungen haben auch die Rohstofflieferanten eine Position erlangt, in der sie die zur Verfügung stehende Menge und den Preis hierfür bestimmen können. Die Entwicklung der Automobilbranche, aber auch der Rohstoffkosten hat daher einen großen Einfluss auf die Entwicklung des Umsatzes und des Ergebnisses. Langfristige Vereinbarungen sowohl mit Kunden als auch mit Lieferanten und gemeinsame Patente mit Kunden sichern einen entsprechenden Umsatz- und Ergebniszuwachs. Ein Verlust eines wichtigen Kunden könnte für die Unternehmensgruppe Erdrich negative Auswirkungen haben, jedoch würden sich diese im Vorfeld frühzeitig durch den engen Kontakt zu unseren Kunden andeuten und Gegenmaßnahmen könnten eingeleitet werden. Das Unternehmen arbeitet durch verstärkte Entwicklungstätigkeit und guten Kunden- und Lieferservice daran, die Kundenbindung zu erhöhen und somit das Unternehmen als langfristigen und kompetenten Partner bei den Kunden zu integrieren. Die in der Automobilindustrie stattfindende Entwicklung zur Globalisierung sehen wir positiv, da unsere Unternehmensgruppe nun ebenfalls global aufgestellt ist und somit derzeit beobachtbaren politischen Maßnahmen zur Abschottung von Märkten besser begegnen kann. In Verbindung mit der hohen technologischen Produkt- und Fertigungskompetenz sehen wir eine gute Ausgangsbasis für die weitere Stärkung der eigenen Wettbewerbsposition. b) Beschaffungsrisiken Wichtigster Rohstoff für die Erdrich Umformtechnik GmbH ist Stahl. Somit hängen die Materialkosten stark von der Entwicklung der weltweiten Marktpreise ab. Es können mit den Lieferanten zwischenzeitlich meist nur Jahres- und Halbjahresverträge abgeschlossen werden, die für die entsprechenden Zeiträume eine kalkulatorische Sicherheit der Preisentwicklung geben. Bei den meisten Kunden weisen wir in unseren Verträgen die Materialpreisbasis separat aus, so dass Materialpreisänderungen mit den Kunden offen kommuniziert und Schwankungen an diese größtenteils weitergegeben werden. Ein weiteres Risiko kann durch die Leistungen entstehen, die sich die Unternehmensgruppe Erdrich am Markt zukauft. Hier handelt es sich überwiegend um nachgelagerte oder im Prozess nicht zu integrierende Leistungen wie Oberflächenbehandlung und/oder mechanische Bearbeitung an den der Unternehmensgruppe Erdrich hergestellten Teilen. Dieses Risiko wird reduziert, indem nur zertifizierte Lieferanten zugelassen werden und regelmäßige Lieferantenaudits stattfinden. Weiterhin werden die Risiken durch ein professionelles Lieferantenmanagement abgefedert. c) Finanzrisiken Die Erdrich Umformtechnik GmbH konnte in früheren Perioden die langfristigen Investitionen fristgerecht finanzieren. Darüber hinaus stehen im Rahmen des im Dezember 2016 abgeschlossenen Konsortialkredites Kontokorrentkredite der Hausbanken zur Verfügung. Die Einhaltung der im Dezember 2022 angepassten Kreditvorgaben wird regelmäßig überwacht. Erhöhte Zinsaufwendungen im Zuge der Ratingverschlechterung sind in der langfristigen Planung berücksichtigt. Die Liquiditätslage wird in einem Planungs- und Steuerungssystem permanent überwacht. Da sich die Kundenstruktur der Erdrich Umformtechnik GmbH meist aus den großen und substanziellen Automobilzulieferern zusammensetzt, ist das Ausfallrisiko von Forderungen bei permanenter Beobachtung des Marktes bisher als gering zu bewerten. Auch im Jahr 2023 haben wir im Rahmen unseres Risikomanagementsystems die Bonität der Kunden analysiert und die Ergebnisse in das Managementinformationssystem integriert. Vor der Aufnahme eines Neukunden werden Kreditauskünfte über diesen eingeholt und entsprechend ausgewertet. Durch ein nachhaltiges Forderungsmanagement wird ständig versucht, die Forderungssumme zu minimieren. Eine grundsätzliche Verschlechterung der Zahlungsmoral konnte nicht konstatiert werden. Mit den Banken und Warenkreditversicherungen konnte am 15. Dezember 2022 eine neue Vereinbarung abgeschlossen werden, auf deren Basis das Unternehmen bei erfolgreicher Umsetzung von Optimierungsmaßnahmen auch unter Berücksichtigung eines ungünstigen Konjunkturverlaufs auf Grundlage der Unternehmensplanung bis 30. Juni 2025 durchfinanziert ist. d) Personalrisiken Das Personal bei Erdrich Umformtechnik GmbH ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Um im zunehmenden Wettbewerb qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen, bedient sich das Unternehmen aller Instrumente modernen Personalmarketings. Hierzu zählen unter anderem Kontakte zu den Hochschulen, Teilnahme an Recruiting Messen, zielgerichtete Personalanzeigen sowie das Hinzuziehen externer Personalberater und Personaldienstleistungsunternehmen. Im Bereich der kontinuierlichen Weiterbildung für die bestehenden Mitarbeiter wurde ein ständiges Qualifizierungs- und Weiterbildungsprogramm entwickelt. Zukünftig sollen auch verstärkt leistungsorientierte Vergütungssysteme eingesetzt werden, um die Motivation bei den Mitarbeitern und die Attraktivität der Erdrich Umformtechnik GmbH als Arbeitgeber weiter zu erhöhen. e) IT-Risiken Die Steuerung des Unternehmens ist nur mit Hilfe komplexer IT-Systeme möglich. Zudem hängt eine permanente Lieferbereitschaft von der ständigen Verfügbarkeit der IT-Systeme und ihrer Daten ab. Gravierende Störungen, wie Datenverluste oder Systemausfälle könnten die Lieferbereitschaft der Unternehmensgruppe Erdrich gefährden und bei den Kunden zu Produktionsausfällen und somit hohen Regressansprüchen führen. Aus diesen Gründen arbeiten wir, teilweise mit externer Unterstützung, an der ständigen Optimierung der IT-Infrastruktur. Seit 2007 wird als ERP-System SAP genutzt. Ein interner IT-Sicherheitsbeauftragter sorgt auf der Grundlage einer unternehmensweiten verbindlichen Sicherheitspolitik dafür, dass die IT-Sicherheit einen hohen Stellenwert im Unternehmen hat, die entsprechenden Regelungen und Vorschriften eingehalten und die Sicherungssysteme ständig verbessert werden. f) Produktrisiken Die Produkte der Erdrich Umformtechnik GmbH werden überwiegend in technisch anspruchsvollen Erzeugnissen oder Anlagen verbaut, die einen hohen Sicherheitsstandard fordern. Hierbei ist die Erdrich Umformtechnik GmbH Produkthaftungsrisiken ausgesetzt. Diese werden durch wirksame Maßnahmen im Rahmen der Prozesssicherheit und des Qualitätsmanagements minimiert. Die Erdrich Umformtechnik GmbH ist nach der in der Automobilindustrie gültigen DIN EN ISO 9001 und IATF 16949 sowie im Umweltmanagement nach DIN EN ISO 14001 zertifiziert. Es bestehen zudem Versicherungen für Gewährleistung und Produkthaftung, die auch Rückrufaktionen einschließen. Sowohl durch Produkt- wie auch Design-FMEA's werden Produkte schon vor dem Angebot auf Ihre Herstellbarkeit und mögliche Fehlerquellen geprüft. g) Frühwarnindikatoren Durch ständige Erfassung und Auswertung von Kunden- und Lieferantendaten sowie von Prozess- und Produktmerkmalen werden Vorbeugemaßnahmen eingeleitet, falls sich ein Bedarf hierfür abzeichnet. Durch ein monatlich stattfindendes Managementreview mit der Geschäftsleitung, in dem alle relevanten Kennzahlen berichtet und analysiert werden, werden zeitnahe Aktionen sichergestellt und Erfolg versprechende Maßnahmen eingeleitet. Sowohl die Maßnahmendatenbank wie auch die Projektdatenbank stellen sicher, dass alle betroffenen Verantwortlichen aktuell Zugriff auf die relevanten Daten haben. h) Datenschutz Um der zunehmenden Komplexität der datenschutzrechtlichen Anforderungen Rechnung zu tragen, wurde seitens der Geschäftsleitung im Januar 2011 die Entscheidung getroffen, die Nemesis Consulting GmbH mit dem Aufbau des Datenschutzes und der Datenschutzdokumentation zu beauftragen, sowie Herrn Jens Paul zum 01.04.2011 als externen Datenschutzbeauftragten zu bestellen. Beginnend mit der konstituierenden Sitzung vom 17.02.2011 wurde der Datenschutzprozess aufgebaut und die durch den Gesetzgeber geforderte Dokumentation erstellt. Mit Übergabegespräch vom 09.11.2011 wurde der Aufbau der grundlegenden und durch den Gesetzgeber geforderten Elemente des Datenschutzes fertiggestellt. Die erforderliche Anpassung an die EU-Datenschutzverordnung wurde fristgerecht vor dem 25.05.2018 umgesetzt. Im Berichtszeitraum 2023 lag der Schwerpunkt darauf, den formal eingeführten Datenschutz als gelebten Bestandteil der täglichen Arbeit weiter zu etablieren. Die aktuellen Entwicklungen und Trends werden seitens des Datenschutzbeauftragten fortlaufend überwacht und gemeinsam mit der Geschäftsleitung hinsichtlich Ihrer Bedeutung für das Unternehmen evaluiert. 2. Chancenbericht Ein wesentliches Ziel der Fahrzeugindustrie ist unverändert die Reduzierung des Schadstoffausstoßes. Erreicht werden kann eine solche Verringerung u.a. durch den Einsatz von gewichtsreduzierenden Produktlösungen. Das Thema CO 2 mit gesetzlich festgelegten Grenzwerten ist nicht nur in Europa, sondern auch in den USA und insbesondere in China präsent. Dieses gesetzgeberische Umfeld bietet der Unternehmensgruppe Erdrich sehr gute Chancen. Durch die Substitution anderer Materialien oder bisher angewendeter Fertigungsverfahren können mit spanlosen Umformteilen aus Metall, Edelstahl oder Aluminium ressourcenschonende und gewichtsoptimierte Produkte angeboten werden. Dieser Ansatz ist nicht nur wichtig für die Realisierung verbrauchsärmerer Motoren, sondern auch ein wichtiger Aspekt bei Fahrzeugen mit Elektromotorisierung zur Reduzierung des Schadstoffausstoßes insbesondere in den Städten, da z.B. schwere Batterien die Reichweite beeinträchtigen. Mit dem gut diversifizierten Produktportfolio und der Entwicklungs-, Werkzeug-, Material- und Produktionskompetenz bieten sich für die Unternehmensgruppe Erdrich ausgezeichnete Wachstumschancen. 3. Gesamtaussage Als Grundlage des gesamten Risikomanagements sind wir nach der DIN EN ISO TS16949 zertifiziert. Hierin ist exakt geregelt, wie die einzelnen Risiken zu bewerten und zu erfassen sind. Ziel muss es sein, die Risiken so zu managen, dass sie kontrollierbar werden.
Renchen-Ulm, den 19. Juni 2024 Erdrich Umformtechnik GmbH gez. Michael Weis, Geschäftsführer gez. Joachim Schulz, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023DER ERDRICH UMFORMTECHNIK GMBH, RENCHEN-ULMAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR 2023 BIS 31. DEZEMBER 2023DER ERDRICH UMFORMTECHNIK GMBH, RENCHEN-ULM
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023DER ERDRICH UMFORMTECHNIK GMBH, RENCHEN-ULMI. Allgemeine Angaben Die Erdrich Umformtechnik GmbH hat ihren Sitz in Renchen-Ulm und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Freiburg im Breisgau unter der Nummer HRB 710950 eingetragen. Der Jahresabschluss der Erdrich Umformtechnik GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Für die Gewinn und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Ansatz, Ausweis und Bewertungsvorschriften wurden beachtet. Im Geschäftsjahr wurde ein Teil des Maschinenbestands an eine Leasinggesellschaft veräußert. Gleichzeitig wurden mit diesem Unternehmen eine Mietkauf-Vereinbarung getroffen. Abweichend zum Vorjahr wurde das Darlehen an eine Tochtergesellschaft von TEUR 1.810 (Vorjahr TEUR 1.468 in den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen) aufgrund des langfristigen Anlagecharakters unter dem Finanzanlagevermögen unter den "Ausleihungen an verbundene Unternehmen" ausgewiesen. Korrespondierend dazu werden Zinsen aus diesem Darlehen abweichend zum Vorjahr in der Position "Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens" von TEUR 149 (Vorjahr TEUR 60 in Zinsen und ähnliche Erträge aus verbundenen Unternehmen) ausgewiesen. II. Angaben zu Bilanzierung und Bewertung 1. Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Forderungen und Verbindlichkeiten mit dem Brief- beziehungsweise Geldkurs am Entstehungstag. Soweit erforderlich wurde eine Bewertung zum Devisenkassamittelkurs zum Stichtag vorgenommen. Bei einer Restlaufzeit der auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten von einem Jahr oder weniger wurden auch die nicht realisierten Währungsgewinne berücksichtigt. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Für die Ermittlung der Abschreibungen wurden regelmäßig betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern zwischen 3 und 10 Jahren angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Anlagegüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bewertet. Um das Finanzanlagevermögen bei nur vorübergehender Wertminderung mit dem niedrigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen. Die oben erwähnte Ausleihung an das verbundene Unternehmen ist zum Stichtag vorübergehend nahezu vollständig wertgemindert. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten. Die Bewertung der unfertigen Leistungen und Erzeugnisse sowie fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten. Die Herstellungskosten umfassen die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der notwendigen Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des fertigungsbezogenen Werteverzehrs des Anlagevermögens. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für betriebliche Altersversorgung wurden nicht eingerechnet. Zinsen für Fremdkapital, das zur Finanzierung der Herstellung von Vermögensgegenständen verwendet wird, wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Die erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit sowie anderen Gründen ergeben, sind durch angemessene Abwertung berücksichtigt. Geleistete Anzahlungen sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zu Nennwerten angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch die Bildung von Wertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Ausfall und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,31% berücksichtigt. Pauschalwertberichtigt werden nur solche Forderungen, welche zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung noch offen sind. Die ausgewiesenen aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen auf abweichenden Wertansätzen im Bereich der Rückstellungen. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgte mit einem Steuersatz in Höhe von 29,15%. Die Steuerrückstellung und die sonstigen Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden mit dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag angesetzt. Die ausgewiesenen Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Für die Berechnung wurde die Projected-Unit-Credit-Method mit den Sterbetafeln von Dr. Klaus Heubeck (Richttafeln 2018 G) verwendet. Der der Berechnung zugrunde gelegte Rechnungszinsfuß, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, beträgt 1,82% (Vorjahr 1,78%). Darüber hinaus wurde ein Rententrend von 2,00% (Vorjahr 2,00%) zu Grunde gelegt. Der für Zwecke der Ermittlung des Unterschiedsbetrags nach § 253 Abs. 6 HGB verwendete durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre beträgt 1,74% (Vorjahr 1,44%). Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn und Verlustrechnung 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist ist am Ende des Anhangs dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen (wie im Vorjahr) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr auf. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 83.650 (Vorjahr TEUR 83.986) enthalten Darlehensforderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 46.077 (Vorjahr TEUR 39.263) sowie Darlehensforderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 29.473 (Vorjahr TEUR 37.823). In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von TEUR 105 (Vorjahr TEUR 107) enthalten, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen. Es handelt sich hierbei um Strom- und Energiesteuervergütungen für 2023, deren Antragstellung im 3. Quartal 2024 erfolgt. In den sonstigen Vermögensgegenständen des Vorjahres sind Forderungen im Zusammenhang mit der umsatzsteuerlichen Organschaft gegen die Gesellschafterin enthalten (TEUR1.718), die im Berichtsjahr mit TEUR 1.012 unter den Forderungen gegen die Gesellschafterin ausgewiesen werden. 3. Pensionsrückstellungen Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 2,6. Der Unterschiedsbetrag ist nach § 253 Abs. 6 S. 2 HGB ausschüttungsgesperrt. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus Urlaubs und Überstundenansprüchen (TEUR 1.120, Vorjahr TEUR 1.110), Gewährleistungsrisiken (TEUR 820, Vorjahr TEUR 950), Jubiläumsanspruch (TEUR 1.432, TEUR 1.668) und aus ausstehenden Rechnungen (TEUR 2.047, Vorjahr TEUR 4.246). 5. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten Spiegel zum 31. Dezember 2023:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignungen von Maschinen sowie durch Grundschulden gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 800 (Vorjahr TEUR 804). Davon betreffen TEUR 734 (Vorjahr TEUR 172) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern, mit TEUR 100 aus Lieferungen und Leistungen sowie mit TEUR 634 aus sonst. Verbindlichkeiten. 6. Latente Steuern Die folgende Tabelle zeigt die latenten Steueransprüche und -schulden vor Saldierung für einzelne Bilanzpositionen:
7. Haftungsverhältnisse Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten liegt eine gesamtschuldnerische Mithaftung zu Gunsten verbundener Unternehmen in Höhe von TEUR 12.632 vor. Die Inanspruchnahme Wahrscheinlichkeit der oben dargestellten Verbindlichkeiten aus Bürgschaften schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. 8. Umsatzerlöse Aufteilung der Umsatzerlöse nach geographisch bestimmten Märkten:
Aufteilung der Umsatzerlöse nach Produktbereichen:
9. Periodenfremde Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind, in Höhe von TEUR 802 (Vorjahr TEUR 1.461). Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. 10. Außergewöhnliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind außergewöhnliche Erträge aus Versicherungsentschädigungen i.H.v. TEUR 1.035 (Vorjahr TEUR 17) enthalten. 11. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn (TEUR 56.760) auf neue Rechnung vorzutragen. IV. Sonstige Pflichtangaben 1. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte In 2023 hat die Gesellschaft Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf revolvierender Basis verkauft. Zum Bilanzstichtag betrugen diese Forderungen TEUR 16.015. Da das Ausfallrisiko und damit das wirtschaftliche Eigentum an den betreffenden Forderungen auf den Käufer übergegangen ist, fällt der Bestand der auszuweisenden Kundenforderungen entsprechend um TEUR 16.015 geringer aus als ohne diese Maßnahme. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Weitere langfristige Verpflichtungen bestehen wie folgt:
Die Risiken aus den vorgenannten Verträgen resultieren aus einer gegenläufigen Marktentwicklung. Darüber hinaus bestehen Verpflichtungen aus Miet und Wartungsverträgen, die jedoch von untergeordneter Bedeutung sind. 3. Gesamtbezüge der Unternehmensorgane Herrn Weis und Herr Lützenrath erhalten für Ihre Tätigkeit keine Vergütung von der Erdrich Umformtechnik GmbH. Daher wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 4. Ausschüttungssperre Zum 31. Dezember 2023 unterliegt nach § 268 Abs. 8 HGB und nach § 253 Abs. 6 S. 2 HGB ein Gesamtbetrag in Höhe von TEUR 937 der Ausschüttungs- bzw. Abführungssperre. Der Betrag betrifft in Höhe von TEUR 934 die unter Punkt III.6. erläuterten und nach Saldierung mit den passiven latenten Steuern verbleibenden aktiven latenten Steuern und in Höhe von TEUR 3 den Unterschiedsbetrag aus dem Vergleich des unter Punkt III.3. erläuterten Bilanzansatzes der Pensionsrückstellungen, der mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Jahren ermittelt wurde, mit dem Wert, der sich bei Ermittlung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Jahren ergibt. 5. Angaben zu den Mitgliedern der Unternehmensorgane Die Geschäftsführung der Gesellschaft erfolgte im abgelaufenen Geschäftsjahr durch Herrn Nicolas Erdrich, Dipl.- Wirtschaftsingenieur (FH) Herrn Joachim Schulz, Dipl.- Betriebswirt (BA) Herrn Dr. Thomas Lützenrath, Dipl.Ökonom Herrn Dr.-Ing. Franz-Bernd Schenke, Dipl.-Ingenieur Herrn Michael Ralph Weis, Diplom-Ingenieur Mit Handelsregisteranmeldung vom 30.03.2023 wurde Herr Michael Ralph Weis zum neuen Geschäftsführer bestellt. Gleichzeitig legte Herr Nicolas Erdrich sein Amt als Geschäftsführer nieder. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 10.05.2023. Mit der Handelsregisteranmeldung vom 07.07.2023 wurde Herr Dr. Franz-Bernd Schenke als Geschäftsführer abberufen und die Amtsniederlegung von Herrn Dr. Thomas Lützenrath zum 31.03.2023 angemeldet. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 10.07.2023. 6. Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten Die Berechnung der durchschnittlichen Zahl der Beschäftigten erfolgte methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB und setzt sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt zusammen:
7. Aufstellung des Anteilsbesitzes Der Anteilsbesitz gem. § 285 Nr. 11 HGB stellt sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:
Die Umrechnung des auf ausländische Währung lautenden Eigenkapitals erfolgt mit dem Umrechnungskurs zum 31. Dezember 2023. Die Umrechnung des auf ausländische Währung lautenden Jahresergebnisses erfolgt zum Durchschnittskurs für das Jahr 2023. Die Beteiligungsquoten beziehen sich auf den 31. Dezember 2023. 8. Unternehmensbeziehungen Die Erdrich Beteiligungs-Holding GmbH & Co. KG, Renchen-Ulm, ist Mutterunternehmen für den größten Kreis und die Erdrich Umformtechnik GmbH, Renchen-Ulm, ist Mutterunternehmen für den kleinsten Kreis von Unternehmen. Der Konzernabschluss der Erdrich Beteiligungs-Holding GmbH & Co. KG, Renchen-Ulm, ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich und wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Die Erdrich Umformtechnik GmbH, Renchen-Ulm, wird in den Konzernabschluss der Erdrich Beteiligungs-Holding GmbH & Co. KG, Renchen-Ulm, einbezogen und verzichtet unter Inanspruchnahme des § 291 Abs. 1 HGB auf die Erstellung eines Teilkonzernabschlusses. 9. Honorar des Abschlussprüfers Die Abschlussprüferhonorare werden im Konzernabschluss der Erdrich Beteiligungs-Holding GmbH & Co. KG, Renchen-Ulm, angegeben. Daher wird auf die Anhangsangabe verzichtet.
Renchen-Ulm, den 19. Juni 2024 Erdrich Umformtechnik GmbH gez. Michael Weis, Geschäftsführer gez. Joachim Schulz, Geschäftsführer
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Erdrich Umformtechnik GmbH, Renchen-Ulm Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Erdrich Umformtechnik GmbH, Renchen-Ulm, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Erdrich Umformtechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Freiburg, den 19. Juni 2024 BANSBACH
GmbH
gez. Schell, Wirtschaftsprüfer gez. Schmitt, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde am 20. Juni 2024 festgestellt. Ergebnisverwendung Es wird beschlossen, den Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 in Höhe von EUR 56.759.959,10 auf neue Rechnung vorzutragen. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
14 nahegelegene Organisationen
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Beteiligungsgesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen