Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 23911
Eingetragen
12.1.2017
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
Kaufmännische und technische Dienstleistungen aller Art im Rahmen der Bewirtschaftung von Grundstücken und Gebäuden, insbesondere Hausmeister- und Handwerkerleistungen, und die Betreuung von Mietern, Mitgliedern und Dritten. Der Ankauf und der Verkauf von bebauten und unbebauten Grundstücken sind möglich. Der Betrieb, die Unterhaltung, die Instandsetzung, die Wartung, die Erneuerung und der Rückbau der Netzebene 4 (NE4) sowie deren Verwertung und Nutzungsüberlassung. Die Entwicklung und Verteilung sowie der Einkauf und Vertrieb von wohnungsnahen Dienstleistungen, für deren Angebot und Vermarktung das Breitbandkabelnetz geeignet ist. Der Bau, der Betrieb, die Unterhaltung, die Instandsetzung, die Wartung, die Erneuerung und der Rückbau von Wärmeund Warmwasserversorgungsanlagen sowie deren Kauf, Verkauf, Nutzungsinanspruchnahme und Nutzungsüberlassung. Die Erzeugung und Verteilung sowie der Einkauf und Vertrieb von Wärme, Warmwasser, Brennstoffen und Energie sowie die Erbringung von damit in unmittelbar und mittelbar in Zusammenhang stehenden Dienstleistungen. Der Betrieb, die Unterhaltung und die Instandsetzung von Parkhäusern und Parkplätzen und die Erbringung von in unmittelbar und mittelbar in Zusammenhang stehenden Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Eric Günther
seit 5.11.2025
Prokura
Jörg Sopauschke
seit 5.11.2025
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
MWG-Wohnungsgenossenschaft eG Magdeburg
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MWG-Service GmbH

Magdeburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

MWG-Service GmbH, Magdeburg

1. Grundlagen des Unternehmens

Die MWG-Service GmbH ist zu 100% Tochtergesellschaft der MWG-Wohnungsgenossenschaft Magdeburg eG (im Folgenden kurz MWG eG) und erbringt derzeit u.a. folgende Leistungen: Hausmeistertätigkeiten, Handwerkerleistungen, Betrieb des Parkhauses "Am Dom" und Wärme- und Warmwasserversorgung sowie Betrieb der Netzebene 4 für die MWG eG.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Hohe Baukosten und gestiegene Zinsen haben in den letzten Monaten zu einem Rückgang von Bauvorhaben geführt. Die Preise für Baumaterialien sind auch im 1. Halbjahr 2023 auf einem hohen Niveau, trotz unterschiedlicher Entwicklungen bei den verschiedenen Baustoffen, geblieben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, verteuerten sich im 1. Halbjahr 2023 Sanitärausstattungen wie Badewannen oder Waschbecken um 10,8 % und Fenster- oder Türverkleidungen um 8,6 % gegenüber dem 1. Halbjahr 2022.

Die MWG-Service GmbH wurde dazu gegründet, Dienstleistungen für die MWG eG zu erbringen. Der Lehrstand in der MWG eG befindet sich auf einem konstant geringen Stand von 2 % - 3 % in den letzten Jahren. Die daraus resultierende gute wirtschaftliche Basis hat die MWG eG genutzt, um in ihre Bestände zu investieren und um ihre Instandhaltung auf einem hohen Niveau auszuüben. Hiervon konnte die MWG-Service GmbH, insbesondere in der Sparte Handwerker profitieren.

2.2 Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

Die bedeutenden finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind Umsatzerlöse, Personalaufwand, das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung und die Liquidation.

2.2.1 Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge

Mit der MWG eG besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag, nach dem Gewinne abgeführt und Verluste ausgeglichen werden.

2.2.2 Verschmelzung

Im Mai 2023 wurden auf die MWG-Service GmbH die MWG-Energie GmbH, die MWG-Parkraum GmbH und die MWG-Media GmbH rückwirkend auf den Stichtag 01.01.2023 verschmolzen.

2.2.3 Ertragslage

Im Folgenden werden die Umsätze des Geschäftsjahres mit den Vorjahreswerten dargestellt und erläutert. Die IST-Werte für das Vorjahr sind über alle vier Gesellschaften kumuliert.

Sparte Ist 2022 Ist 2023 Abweichung Ist 2022/ Ist 2023
Handwerker 1.340.955 1.553.356 212.401
Hausmeister 2.316.545 2.680.957 364.412
Media 1.119.571 1.123.153 3.582
Energie 1.346.966 1.353.542 6.576
Parkraum 373.454 403.803 30.349
Verwaltung 173.895 140.800 -33.095
Summe 6.671.386 7.255.611 584.225

Die Neueinstellung von Handwerkern und Hausmeistern, die damit einhergehenden Kapazitätserhöhungen bei der Abarbeitung von Aufträgen, führte zu steigenden Umsatzerlösen in diesen Sparten. Die Sparte Parkraum konnte ihre Umsätze um 30 TEUR durch bessere Auslastung der Kurzzeitparker und Dauerparker erhöhen.

Im Folgenden werden Plan-Ist-Vergleiche auf Grund der im Vorjahr gemachten Prognose dargestellt und erläutert.

Ist 2022 Plan 2023 Ist 2023 Abweichung Ist 2022/ Ist 2023
1. Umsatzerlöse 6.671.386 7.317.657 7.218.508 547.122
2. sonstige betriebliche Erträge 264.164 25.224 94.587 -169.577
3. Materialaufwand 2.249.592 2.310.106 1.625.929 -623.663
Rohergebnis 4.685.958 5.032.775 5.687.165 1.001.207
4. Personalaufwand 3.027.608 3.405.496 3.632.692 605.084
5. Abschreibungen 422.891 485.207 557.598 134.707
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 648.576 699.819 1.184.313 535.737
7. Zinserträge 0 0 4.372 4.372
8. Zinsaufwendungen 100.767 118.607 135.851 35.084
Ergebnis nach Steuern 486.116 323.645 181.082 -305.034
9. sonstige Steuern 10.603 22.000 11.260 657
GuV Ergebnis 475.513 301.645 169.823 -305.690

Die Umgliederung von Sachkonten führte im Geschäftsjahr 2023 zu sinkenden Materialaufwendungen und zusteigenden sonstigen betrieblichen Aufwendungen.

Die Abschreibungen erhöhten sich um 135 TEUR. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus dem Umbau und Ankauf des neuen Geschäftssitzes in der Carnotstraße. Des Weiteren wurden Investitionen in die Sparten Energie getätigt, hier wurden Heizungsanlagen erneuert. In der Sparte Hausmeister wurden neue Kommunalfahrzeuge angeschafft und in der Sparte Media wurde weiter in den Ausbau des Glasfasernetztes investiert.

Die Personalaufwendungen steigen um 605 TEUR, Grund hierfür sind u.a. Neueinstellungen für die Sparten Hausmeister und Handwerker.

Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 475 TEUR auf 169 TEUR. Wesentlich dafür sind der Einmaleffekt durch die Verschmelzung und der Umzug in die neue Geschäftsstelle. Der Jahresüberschuss wird auf Grund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages an die MWG eG abgeführt.

2.2.4 Vermögens- und Finanzlage

Die IST-Werte für das Vorjahr sind über alle vier Gesellschaften kumuliert.

Die Bilanzsumme stieg um 912 TEUR auf 15.122 TEUR (Vorjahr: 14.210 TEUR). Die Erhöhung des Anlagevermögens um 2.253 TEUR auf 13.973 TEUR resultiert im Wesentlichen aus den Zugängen durch den Umbau der Carnotstraße 12 (1.267 TEUR), dem Kauf von Fahrzeugen und Kommunalfahrzeugen (419 TEUR) sowie dem Ausbau der Netzebene 4 (401 TEUR). Dem gegenüber standen die planmäßigen Abschreibungen in Höhe von 558 TEUR.

Das Umlaufvermögen sinkt um 1.346 TUER auf 1.141 TEUR (Vorjahr: 2.487 TEUR). Grund hierfür sind die geringeren Flüssigen Mittel, die für Investitionen eingesetzt wurden.

Das Eigenkapital erhöhte sich um 850 TUER auf TEUR 6.734 (Vorjahr: 5.884 TEUR). Der Anstieg resultierte aus der Eigenkapitalzuführung der MWG eG zur Erhöhung der Kapitalrücklagen. Die Verbindlichkeiten verminderten sich um 55 TUER auf 7.967 TEUR (Vorjahr: 8.022 TEUR). Dabei sanken die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 351 TEUR. Grund hierfür sind die geringeren Verbindlichkeiten aus dem bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Außerdem konnten die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten durch planmäßige Tilgung um 229 TEUR reduziert werden. Gegenüber ist die Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 521 TEUR. Der Grund hierfür ist eine vakante Forderungen eines Vertragspartners.

Insgesamt verfügt der MWG-Service GmbH zum Stichtag über kurzfristige Kreditlinien in Höhe von 100 TEUR. Die freien Kurzfristkreditlinien und die Bankguthaben des Konzerns beliefen sich insgesamt auf 807 TEUR.

Es bestehen vier Langfristkredite für die Sparte Parkhaus, drei davon festverzinslich und einer variabel verzinslich. Weiterhin besteht ein langfristiger festverzinslicher Kredit zur Finanzierung des neuen Geschäftssitzes in der Carnotstraße. Die Zahlungsfähigkeit der MWG-Service GmbH ist zu jeder Zeit gewährleistet.

Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet und die Zahlungsfähigkeit gesichert. Die Entwicklung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage verlief im Geschäftsjahr insgesamt positiv.

3. Prognose Chancen und Risikobericht

3.1 Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung

3.1.1 Chancen

Abnahme von Leistungen durch die MWG eG

Die wirtschaftliche Entwicklung hängt maßgeblich von der Beauftragung durch die MWG ab. Eine Rezession oder ein Konjunkturrückgang kann zu einem geringfügigen Rückgang der Nachfrage nach Handwerkerdienstleistungen führen. Aufgrund der engen Bindung an die MWG eG besteht eine vertragliche Sicherheit und es erfolgt eine konstante Beauftragung und Abnahme der Leistungen durch die MWG eG. Die MWG eG plant diese Abnahme in ihrem Wirtschaftsplan mit ein.

Liquiditätsrisiken

Die Überwachung und Steuerung der Liquiditätsrisiken erfolgt im Rahmen der Berichtserstattung an die Gesellschafterin, darin enthalten ist auch die Liquiditätsvorschau zum 31.12. Es besteht ein Mindestliquiditätskonzept, das die Zahlungsfähigkeit jederzeit gewährleistet. Die MWG eG stattet die MWG-Service GmbH durch Kapitalrücklagen mit ausreichender Liquidität aus.

Weiterer Ausbau des Drittgeschäfts

Der Ausbau des Drittgeschäfts in den Sparten Hausmeister sowie in der Sparte Handwerker dienst zur weiteren Optimierung der Auslastung und zur optimalen Nutzung der vorhandenen Ressourcen.

3.1.2 Risiko

Markpreisrisiken

Die MWG-Service GmbH hat in der Sparte Energie einen Vertrag zum Einkauf von Erdgas, der noch bis Ende 2024 gültig ist. Es erfolgt eine stetige Beobachtung des Marktes, um diesen zu günstigen Konditionen zu verlängern.

Die Materialien für die Handwerker werden bei verschiedenen Anbietern gekauft, um möglichst gute Konditionen zu erhalten. Mögliche Preisschwankungen werden an die MWG eG weiterberechnet.

Zinsänderungsrisiko

Das Zinsänderungsrisiko ist gering. Für 93 % der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten besteht eine feste Zinsbindung für die gesamte Kreditlaufzeit. Die MWG-Service GmbH hat darüber hinaus ein variabel verzinstes Darlehn. Es erfolgt eine permanente Beobachtung des Kapitalmarktes.

3.2 Risikomanagement

Die MWG-Service GmbH erstattet einen vierteljährlichen Risikobericht an die MWG eG. Bei akuten Risiken wird die Gesellschafterin unabhängig davon sofort informiert. Auf der Grundlage dieses Systems ist die Unternehmensführung in der Lage, Risiken im Unternehmen und im Unternehmensumfeld rechtzeitig zu identifizieren und zu bewerten. Außerdem wird die MWG eG im Rahmen der monatlichen Berichterstattung informiert. Der Aufsichtsrat wird über die Entwicklung der Risiken in den Aufsichtsratssitzungen sowie durch quartalsweise Berichte informiert.

4. Prognosebericht

Die Mehrjahresplanung (5 Jahre) der MWG-Service GmbH beinhaltet die Bereiche Gewinn- und Verlustrechnung, Finanz- und Investitionsplanung. Diese Planung wird jährlich aktualisiert und gemeinsam mit der Gesellschafterin und dem Aufsichtsrat beschlossen.

Mit Blick auf die Bevölkerungsprognose der Stadt Magdeburg, die ein geringfügigen Anstieg voraussagt und den damit verbundenen hohen Wohnraumbedarf, gehen wir in der Planung insgesamt von einem für den Wohnungsmarkt in Magdeburg gleichbleibenden positiven Marktumfeld aus. Weiterhin gehen wir davon aus, dass durch die geplanten Investitionen von Intel mehr Menschen nach Magdeburg ziehen werden und dadurch ein Bedarf nach Wohnraum der MWG eG und Dienstleistungen der MWG-Service GmbH weiter steigt.

Im Gemeinkostenbereich wird mit einer allgemeinen Preissteigerung von 3 % pro Jahr geplant. Die bestehenden Geschäftsfelder werden fortgeführt.

Die im Folgenden dargestellten Werte sind Planwerte für das Jahr 2024 und 2025. Zukunftsbezogene Angaben sind naturgemäß mit Unsicherheiten behaftet.

Für Geschäftsjahr 2024 ist ein Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von 403 TEUR geplant und das Geschäftsjahr 2025 von 426 TEUR. Diese Ergebnisse basieren im Wesentlichen auf einem Umsatz von 7.711 TEUR für das Geschäftsjahr 2024 und 7.410 TEUR für das Geschäftsjahr 2025, Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen von 1.861 TEUR im Geschäftsjahr 2024 und 2025 von 1.535 ZEUR sowie Personalkosten in Höhe von 4.197 TEUR für 2024 und für das Geschäftsjahr 2025 4.180 TEUR. Es sind Investitionen von 457 TEUR für das Jahr 2024 vorgesehen. Für das Geschäftsjahr 2025 werden Investitionen in Höhe von 316 TEUR veranschlagt, im Wesentlichen für Ersatzinvestitionen in Kesselanlagen, Fahrzeuge für unsere Hausmeister und Handwerker sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Finanzierung erfolgt durch Eigenmittel. Insgesamt bewertet die Geschäftsführung die Entwicklungen der Gesellschaft mit stabilen Wachstumsraten unter den beschriebenen Rahmenbedingungen als positiv.

 

Magdeburg, den 23. Februar 2024

gez. Macknapp

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

MWG-SERVICE GMBH, MAGDEBURG

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 13.973.070,22 1.569.525,42
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 24.983,63 10.160,11
II. Sachanlagen 13.948.086,59 1.559.365,31
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.094.738,45 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.364.231,30 189.898,65
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 396.427,98 142.621,74
4. Anlagen im Bau 92.688,86 1.226.844,92
B. UMLAUFVERMÖGEN 1.141.051,96 1.107.182,61
I. Vorräte 168.323,19 87.381,13
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 13.320,27 0,00
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 155.002,92 87.381,13
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 265.360,55 48.759,33
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 17.974,35 2.040,19
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 168.609,08 46.719,14
3. Sonstige Vermögensgegenstände 78.777,12 0,00
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 707.368,22 971.042,15
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 8.417,24 2.300,29
15.122.539,42 2.679.008,32

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 6.734.275,00 1.249.415,00
I. Gezeichnetes Kapital 450.000,00 150.000,00
II. Kapitalrücklage 6.284.275,00 1.099.415,00
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Sonstige Rückstellungen 241.345,46 91.191,04
C. VERBINDLICHKEITEN 7.966.702,57 1.338.402,28
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.140.998,98 1.223.377,50
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 653.414,30 67.957,41
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 170.243,03 45.814,86
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2.046,26 1.252,51
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 180.216,39 0,00
15.122.539,42 2.679.008,32

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 7.218.507,54 3.831.396,00
2. Sonstige betriebliche Erträge 94.586,51 120.786,60
3. Materialaufwand -1.625.928,66 -691.961,59
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -828.998,14 -239.258,93
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -796.930,52 -452.702,66
4. Personalaufwand -3.632.692,29 -2.875.826,16
a) Löhne und Gehälter -2.991.605,46 -2.350.143,36
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -641.086,83 -525.682,80
5. Abschreibungen -557.598,11 -55.112,44
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.184.312,74 -279.900,25
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.371,56 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -135.851,27 -8.139,72
- davon Aufzinsung langfristige Rückstellungen: EUR 490,00 (Vorjahr: EUR 724,00)
9. Ergebnis nach Steuern 181.082,54 41.242,44
10. Sonstige Steuern -11.259,77 -360,67
11. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne -169.822,77 -40.881,77
12. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

MWG-Service GmbH, Magdeburg

A. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Magdeburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Stendal (Reg. Nr. 23911).

Der Jahresabschluss des Geschäftsjahres vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRuG) aufgestellt worden. Dabei wurden die einschlägigen gesetzlichen Regelungen für Gesellschaften mit beschränkter Haftung und die Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages beachtet. Das für die Rechnungslegung der Gesellschaft verwendete Gliederungsschema von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den handelsrechtlichen Vorschriften mittelgroßer Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend dem § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft hat von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht.

Die MWG-Service GmbH ist zu 100 % Tochtergesellschaft der MWG Wohnungsgenossenschaft eG Magdeburg. Aufgrund der im Geschäftsjahr 2023 erfolgten Verschmelzung der MWG-Media GmbH, der MWG-Energie GmbH und der MWG-Parkraum GmbH auf die MWG-Service GmbH mit rechtlicher Wirkung zum 01. Januar 2023 sind die Wertangaben in der Bilanz sowie GuV nicht mit dem Vorjahr vergleichbar.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsregeln angewandt:

Vermögensgegenstände und Schulden wurden nach dem Grundsatz der Einzelbewertung angesetzt (§252 Abs. 1 Nr. 3 HGB). Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte unter der Prämisse der Unternehmensfortführung.

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet. Den planmäßigen linearen Abschreibung liegt der Nutzungsdauer von 3 bis 6 Jahren zugrunde. Zugänge wurden zeitanteilig abgeschrieben.

Der Geschäftssitz wurde im Jahr 2023 in die Carnotstraße in Magdeburg verlegt. Dazu wurde das im vorausgegangenen Geschäftsjahr erworbene Grundstück und das auf dem Grundstück befindliche Gebäude umgebaut. Das Gebäude wird mit einer Nutzungsdauer von 30 Jahren linear abgeschrieben. Die darauf befindlichen Außenanlagen werden mit einer Nutzungsdauer von 17 bis 20 Jahren linear abgeschrieben. Die Fördermittel (Energetische Sanierung) i Höhe von 53,9 T € wurden aktivisch von den nachträglichen Herstellungskosten abgesetzt.

Das im Rahmen der Verschmelzung übertragene Parkhaus der verschmolzenen MWG-Parkraum GmbH ist per Nutzungsbeginn 01.11.2019 mit einer Nutzungsdauer von 50 Jahren im Anlagevermögen geführt und wird linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen in Bezug auf Technische Anlagen und Maschinen und Betriebsausstattung wurde zu fortgeführten Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Zugänge werden zeitanteilig abschrieben.

Durch die Verschmelzung wurden von der MWG-Energie GmbH Heizungs- und Warmwasseraufbereitungsanlagen aus den Wohngebäuden der Gesellschafterin an die MWG-Service GmbH übertragen. Ebenso wurden fünf Photovoltaikanlagen übernommen.

Von der MWG-Media GmbH hat die MWG-Service GmbH im Rahmen der Verschmelzung die Netzebene 4 (in Form von Koaxialkabeln) ins Sachanlagevermögen übernommen. Hinzu kommen Technische Anlagen in Form von Glasfaserkabeln die Netzebene 4 betreffen. Die Technische Anlagen und Maschinen werden planmäßig linear auf Basis von Nutzungsdauern von 1 bis 30 Jahren abgeschrieben.

Die Nutzdauern der Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden zwischen 2 Jahren und 13 Jahren angesetzt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 800,00 € netto werden ab dem Geschäftsjahr 2022 planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Umlaufvermögen

Die Heizöl-Vorräte wurden nach der Fifo-Methoden bewertet. Das Vorratsvermögen des Materials wurde zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalbetrag angesetzt. Ausfallrisiken wird durch Abschreibungen auf Forderungen bzw. durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen Rechnung getragen. Von der Bildung von Wertberichtigungen mussten im Geschäftsjahr 2023 im Gebrauch gemacht werden.

Flüssige Mittel sind zum Nennwert bzw. Nominalbetrag angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden bereits gezahlte Versicherungsbeiträge erfasst.

Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Passivierungspflichtige sonstige Rückstellungen wurden gemäß § 253 Abs. 1 S. 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet.

Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen :

Zum 31.12.2023 wurden Rückstellungen infolge von Altersteilzeitvereinbarungen mit insgesamt sieben Arbeitnehmern passiviert. Die Arbeitsleistung wird gemäß Vereinbarung im Blockmodell erbracht. Zum Stichtag 31.12.2023 sind fünf Arbeitnehmer in der Freistellungsphase.

Für die Altersteilzeitvereinbarungen erfolgte zum Stichtag 31.12.2023 die Rückstellungsberechnung durch die HEUBECK AG auf der Grundlage der HEUBECK-RICHTTAFELN 2018 G mit einem Rechnungszins von 1,00 %. Künftige Gehaltssteigerungen wurden in Höhe von 2,5 %-Punkten berücksichtigen. Zum 31.12.2023 ergaben sich Verpflichtungen aus Erfüllungsrückständen in Höhe von 404,9 T€, die zu passivieren sind.

Für die darüber hinaus bestehenden Verpflichtungen für Aufstockungsleistungen in Höhe von 204,1 T€ erfolgte aufgrund der in der Kostenübernahme-Vereinbarungen mit der MWG-Wohnungsgenossenschaft eG für sieben berechtigte Mitarbeiter getroffenen Regelung zum Schuldbeitritt mit vollständiger Erfüllungsübernahme eine Saldierung des Freistellungsanspruchs mit der Altersteilzeitverpflichtungen in gleicher Höhe.

Zum 31.12.2023 wurden die Rückstellungen für Erfüllungsrückstände aus Altersteilzeit in Höhe von 404,9 T€ mit den deckungsfähigen Anteilen der Wertguthaben aus Altersteilzeit in Höhe von 417,5 T€ verrechnet (vgl. hierzu § 246 Abs. 2 HGB Verrechnungsgebot für Altersteilzeitrückstellungen). Die darüber hinaus gehenden Wertguthaben aus Altersteilzeit wurden in Höhe von 16,1 T€ in den liquiden Mitteln ausgewiesen.

Für die zum Stichtag 31.12.2023 bestehenden Jubiläumsverpflichtungen gegenüber berechtigten Arbeitnehmern wurden Rückstellungen auf Basis der Berechnungen der HEUBECK AG und unter Berücksichtigung des Rechnungszinses von 1,76 % (gemäß Veröffentlichung der Deutschen Bundesbank für Dezember 2023 bei einer durchschnittlichen Restlaufzeit von 15 Jahren) gebildet. Dabei erfolgte die Bewertung der Verpflichtungen nach dem Anwartschaftsbarwertfahren, wobei zum Stichtag 31.12.2024 jeweils nur der Teil der künftigen Jubiläumsleistungen berücksichtigt wird, der zeitratierlich bereits erdient ist. In der Ermittlung wurden Sozialversicherungsbeiträge einbezogen, ein vorzeitiges Ausscheiden der Arbeitnehmer wurde nicht berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert worden (§ 253 Abs. 1 HGB)

C. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel (Anlage 1) dargestellt.

2. Umlaufvermögen

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.

Der Posten Sonstige Vermögensgegenstände enthält Fördermittel von ca. 53,9 T€ und Rückerstattungsbeträge an einen Sozialversicherungsträger von ca. 12,4 T€, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen.

3. Eigenkapital

Das Gezeichnete Kapital umfasst den voll eingezahlten Geschäftsanteil der MWG-Wohnungsgenossenschaft eG Magdeburg als Gesellschafterin und die im Rahmen der Verschmelzung übernommenen Geschäftsanteile und beträgt neu 450,0 T€.

Die Entwicklung der Kapitalrücklage ergibt sich wie folgt:

Bestand am 01.01.2023 Zugang durch Verschmelzung Einstellung während des Geschäftsjahres Bestand am Ende des Geschäftsjahres
Kapitalrücklage 1.099.415,00 4.334.860,00 850.000,00 6.284.275,00

4. Rückstellungen

In den Sonstigen Rückstellungen sind folgende wesentliche Beträge enthalten:

- Rückstellung für Personal 119.644,00 €
- Rückstellung für Urlaub 56.137,40 €
- Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen 28.340,00 €

5. Verbindlichkeiten

In den Verbindlichkeiten sind keine Beträge wesentlichen Umfangs enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen.

Im Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden keine Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 0,1 T€.

Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten sowie die zur Sicherheit gewährten Pfandrechte u.a. Rechte ergeben sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel (Anlage 2).

6. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Vorauszahlungen für das Nutzungsrecht vermieteter Stellplätze für einen Zeitraum von 30 Jahren. Die ratierliche Auflösung erfolgt ergebniswirksam ab Nutzungsbeginn. Der Nutzungsbeginn erfolgte ab 01.10.2019 für die MWG-Wohnungsgenossenschaft eG Magdeburg und ab 15.11.2019 für die Wohnungsbaugenossenschaft Otto von Guericke eG und Wohnungsbaugenossenschaft Magdeburg GmbH.

II. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Im Personalaufwand sind Aufwendungen von ca. 120 T€ enthalten, die außerordentlich angefallen sind. In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind keine weiteren Erträge oder Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung enthalten.

D. Sonstige Angaben

1.

Es bestanden keine Haftungsverhältnisse.

2.

Bezüglich der Angabe für die Geschäftsführerbezüge wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Am Bilanzstichtag bestanden keine Forderungen gegen den Geschäftsführer. Im Geschäftsjahr wurden Aufsichtsratsvergütungen in Höhe von 37,8 T€ gezahlt.

3.

Haftungsverhältnisse aus Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln, Verbindlichkeiten aus Bürgschaften, Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen und Verbindlichkeiten aufgrund persönlicher Haftung bestehen nicht.

4.

Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten bestehen nicht.

5.

Die Gesellschaft besitzt keine Kapitalanteile an anderen Unternehmen.

6.

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 79 Arbeitnehmer beschäftigt. Hiervon waren durchschnittlich 13 Arbeitnehmer im kaufmännischen und 66 im technischen Bereich tätig.

7.

Bei den in der Bilanz ausgewiesen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich ausschließlich um Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin, der MWG-Wohnungsgenossenschaft eG Magdeburg.

Bei den in der Bilanz ausgewiesen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich ausschließlich um Forderungen gegenüber der Gesellschafterin, der MWG-Wohnungsgenossenschaft eG Magdeburg.

1.

Mitglieder der Geschäftsführung

Volker Geissendorf (bis 27.11.2023)

Christiane Macknapp (ab 27.11.2023)

1.

Mitglieder des Aufsichtsrates

Marion Hannebohm Vorsitzende, Rechtsanwältin Hannebohm.Kollegen -anwaltskompetenz in immobilie.wirtschaft.steuern-
Matthias Kruppa Stellvertretender Vorsitzender, Geschäftsführer Steuerberaterverband Niedersachsen Sachsen-Anhalt
Reinhard Stern Stadtrat der Landeshautstadt Magdeburg, Diplom-Ingenieur
Oliver Ball Geschäftsführer ITG-Planungs- und Energieberatung GmbH
Ingolf Mehl Bankkaufmann PSD Bank Braunschweig eG
Christine Henze ehemalige Geschäftsführerin Gerling & Rausch GmbH
Helmut Herdt ehemaliger Sprecher der Geschäftsführung der Städtischen Werke Magdeburg
Gitte Jahn Geschäftsführerin JK Ma TAX GmbH Steuerberatungsgesellschaft
Prof. Dr. Thomas Harborth Professor für Baubetrieb und Bauwirtschaft - Bautechnologie Hochschule Magdeburg/Stendal

E. Weitere Angaben

Ergebnisverwendung

Das Ergebnis von 169,8 T€ wurde auf Basis des ab dem 01.01.2019 geltenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages an die Gesellschafterin, MWG Wohnungsgenossenschaft eG Magdeburg, abgeführt.

 

Magdeburg, den 9. Februar 2024

gez. Christiane Macknapp

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Verschmelzung
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 48.760,25 3.218,57 23.145,50 0,00 0,00 75.124,32
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 7.838.600,03 499.156,37 2.395.348,32 0,00 10.733.104,72
2. Technische Anlagen und Maschinen 351.475,92 3.934.591,41 651.769,80 91.683,51 16.778,93 5.012.741,71
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 203.108,38 1.805,14 323.053,93 0,00 4.489,52 523.477,93
4. Anlagen im Bau 1.226.844,92 36.595,95 1.316.279,82 -2.487.031,83 0,00 92.688,86
1.781.429,22 11.811.592,53 2.790.259,92 -0,00 21.268,45 16.362.013,22
1.830.189,47 11.814.811,10 2.813.405,42 0,00 21.268,45 16.437.137,54
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Verschmelzung
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 38.600,14 3.133,78 8.406,77 0,00 50.140,69
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 464.262,84 174.103,43 0,00 638.366,27
2. Technische Anlagen und Maschinen 161.577,27 1.195.890,18 304.788,49 13.745,53 1.648.510,41
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 60.486,64 753,41 70.299,42 4.489,52 127.049,95
4. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
222.063,91 1.660.906,43 549.191,34 18.235,05 2.413.926,63
260.664,05 1.664.040,21 557.598,11 18.235,05 2.464.067,32
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 24.983,63 10.160,11
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.094.738,45 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.364.231,30 189.898,65
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 396.427,98 142.621,74
4. Anlagen im Bau 92.688,86 1.226.844,92
13.948.086,59 1.559.365,31
13.973.070,22 1.569.525,42

Anlage 2 - C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Verbindlichkeiten 2023 Insgesamt davon:
Restlaufzeiten gesichert
bis zu 1 Jahr
zwischen 1 bis 5 Jahre
über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituren 7.140.998,98 242.147,37 985.080,33 5.913.771,28 7.140.998,98 PE/GS
(1.223.377,50) (41.818,07) (183.682,46) (997.876,97) (1.223.377,50) PE/GS
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 653.414,30 653.414,30 0,00 0,00 0,00
(67.957,41) (67.957,41) (0,00) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 170.243,03 170.243,03 0,00 0,00 0,00
(45.814,86) (45.814,86) (0,00) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 2.046,26 2.046,26 0,00 0,00 0,00
(1.252,51) (1.252,51) (0,00) (0,00) (0,00)
Gesamtbetrag 7.966.702,57 1.067.850,96 985.080,33 5.913.771,28 7.140.998,98 PE/GS
(1.338.402,28) (156.842,85) (183.682,46) (997.876,97) (1.222.377,50) PE/GS

* = eingeschätzt in Bezug auf die voraussichtliche Wiederanlagequote

GS = Grundschuld

PE = Patronatserklärung MWG

Vorjahreszahlen in (Klammern)

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die MWG-Service GmbH, Magdeburg:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MWG-Service GmbH, Magdeburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MWG-Service GmbH, Magdeburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handlungsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kotrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen und Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können,

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben,

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben,

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann,

beurteilen wir Gesamtdarstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt,

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens,

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Magdeburg, 21. März 2024

VERBAND DER WOHNUNGSGENOSSENSCHAFTEN
SACHSEN-ANHANT e.V.
- Genossenschaftlicher Prüfverband -

Geyer, Wirtschaftsprüferin

Mottl, Wirtschaftsprüferin

Bericht über die Leistungen des Aufsichtsrates im Jahre 2023

der MWG-Service GmbH

Der Aufsichtsrat hat die ihm nach Gesetz und Gesellschaftsvertrag der MWG-Service GmbH übertragenen Aufgaben im Wirtschaftsjahr 2023 im vollen Umfang wahrgenommen und erfüllt. Er hat die Geschäftsführung beraten, gefördert und überwacht.

Im Jahr 2023 fanden zwischen Aufsichtsrat und Geschäftsführung 5 gemeinsame Sitzungen und 1 schriftlicher Bericht der Geschäftsführung an den Aufsichtsrat statt, der Aufsichtsrat tagte 1 weiteres Mal im Rahmen einer internen Sitzung.

Die im Vorjahr gemeinsam bestimmten Schwerpunkte durch Aufsichtsrat, Gesellschafter und Geschäftsführung für das Jahr 2023 wurden vollständig in den gemeinsamen Sitzungen des Jahres 2023 abgearbeitet. Der Aufsichtsrat wurde über die Geschäftsführung unter Einbeziehung der Mitarbeiter der Gesellschaft über alle wichtigen Geschäftsvorgänge der MWG-Service GmbH jeweils vorab schriftlich unterrichtet. Auf der Grundlage dieser ausführlichen Arbeitsunterlagen haben sich die Mitglieder des Aufsichtsrates vor den jeweiligen Beratungen informieren können. In den Sitzungen selbst wurden Detailfragen sachlich und konstruktiv, in einigen Fällen auch kritisch diskutiert, wodurch alle Fragen und Schwerpunktaufgaben im Interesse der Gesellschaft geklärt und entschieden werden konnten. Die jeweils beinahe vollständige Anwesenheit der Aufsichtsratsmitglieder in den Beratungen sorgte für eine ständige Beschlussfähigkeit.

Schwerpunkte der Arbeit waren die Erfüllung des Wirtschafts- und Finanzplanes, die Verschmelzung der Tochterunternehmen, der Umbau der neuen Geschäftsstelle in der Carnotstraße sowie der Umzug in die Carnotstraße.

Die Geschäftsführung, die Gesellschafter und der Aufsichtsrat haben in den letzten Monaten bedeutende Projekte abgeschlossen. Diese umfassten die Verschmelzung der Tochterunternehmen, den Umbau des bisherigen Autohaus Nigari zum Geschäftssitz Carnotstraße sowie den Umzug in einen neuen Geschäftssitz Carnotstraße. Diese Aufgaben erforderten eine enge Zusammenarbeit und sorgfältige Planung.

Die Verschmelzung mit den anderen Tochterunternehmen der MWG eG war ein komplexer Prozess, der sowohl rechtliche als auch organisatorische Herausforderungen mit sich brachte. Die Geschäftsführung war verantwortlich für die Koordination der rechtlichen Schritte und die Integration der anderen Tochterunternehmen. Der Aufsichtsrat überwachte diesen Prozess und stellte sicher, dass alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt wurden. Gemeinsam wurden Strategien zur Optimierung der Geschäftsprozesse entwickelt.

Der Umbau des ehemaligen Autohauses war notwendig, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden. Die Geschäftsführung leitete die Planung und Umsetzung der Bauarbeiten, während der Aufsichtsrat die Einhaltung des Budgets und der Zeitpläne überwachte. Diese Zusammenarbeit stellte sicher, dass der Umbau effizient und kostengünstig durchgeführt wurde, ohne den laufenden Geschäftsbetrieb zu beeinträchtigen.

Der Umzug in den neuen Geschäftssitz war ein logistisch anspruchsvolles Projekt. Die Geschäftsführung organisierte den gesamten Umzugsprozess, von der Auswahl des neuen Standorts bis zur Einrichtung der neuen Büros. Der Aufsichtsrat unterstützte diesen Prozess durch die Bereitstellung von Ressourcen und die Überwachung der Fortschritte. Gemeinsamt sorgten sie dafür, dass der Umzug reibungslos verlief und die Mitarbeiter schnell in ihrer neuen Arbeitsumgebung produktiv werden konnten.

Zur Kontrollarbeit des Aufsichtsrates gehörte auch die direkte Beratung mit den Verbandsprüfern während der Prüfungszeit in der MWG-Service GmbH für das Jahr 2023. Dien Prüfern wurden neben ihren gesetzlichen Prüfungsaufträgen durch den Aufsichtsrat Detailfragen gestellt und Kontrollschwerpunkte vorgegeben.

Die Verbandsprüfer überprüften die ordnungsgemäße Aufgabe des Aufsichtsrates, insbesondere wurde der Inhalt der Beschlussfassungen überprüft sowie die zeitnahe und aussagefähige Erstellung der Protokolle der internen als auch der gemeinsamen Sitzungen zwischen Aufsichtsrat, Gesellschafter und Geschäftsführer. Beanstandungen hat es nicht gegeben.

Die Sicherstellung der Liquidität der MWG-Service GmbH sowie die Erfüllung des Investitionsplanes haben dabei oberste Priorität.

Die erfolgreiche Bewältigung dieser Aufgaben zeigt die effektive Zusammenarbeit zwischen Aufsichtsrat, Gesellschafter und Geschäftsführung. Durch ihre gemeinsamen Anstrengungen konnten sie die Verschmelzung, den Umbau und den Umzug in den neuen Geschäftssitz erfolgreich abschließen. Was zur Stärkung und Weiterentwicklung des Unternehmens beitrug.

Der Aufsichtsrat dankt der Geschäftsführung und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gesellschaft für ihre fleißige und zielstrebige Arbeit im Jahre 2023 und die dadurch erreichten positiven Ergebnisse.

Der Aufsichtsrat ist sich sicher, dass die erfolgreiche Arbeit der GmbH auch in dem bereits begonnen Jahr 2024 fortgeführt werden wird. Dazu werden alle Mitarbeiter des Aufsichtsrates ihren Beitrag leisten.

 

Magdeburg, den 29.04.2024

Feststellung Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde am 27.03.2024 festgestellt.

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