Elektroinstallation
MWG-Service GmbH
Carnotstraße 12, 39120 Magdeburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Eric Günther seit 5.11.2025 | Prokura |
Jörg Sopauschke seit 5.11.2025 | Prokura |
Christiane Andrea Macknapp seit 6.12.2023 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MWG-Service GmbHMagdeburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023MWG-Service GmbH, Magdeburg1. Grundlagen des Unternehmens Die MWG-Service GmbH ist zu 100% Tochtergesellschaft der MWG-Wohnungsgenossenschaft Magdeburg eG (im Folgenden kurz MWG eG) und erbringt derzeit u.a. folgende Leistungen: Hausmeistertätigkeiten, Handwerkerleistungen, Betrieb des Parkhauses "Am Dom" und Wärme- und Warmwasserversorgung sowie Betrieb der Netzebene 4 für die MWG eG. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Hohe Baukosten und gestiegene Zinsen haben in den letzten Monaten zu einem Rückgang von Bauvorhaben geführt. Die Preise für Baumaterialien sind auch im 1. Halbjahr 2023 auf einem hohen Niveau, trotz unterschiedlicher Entwicklungen bei den verschiedenen Baustoffen, geblieben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, verteuerten sich im 1. Halbjahr 2023 Sanitärausstattungen wie Badewannen oder Waschbecken um 10,8 % und Fenster- oder Türverkleidungen um 8,6 % gegenüber dem 1. Halbjahr 2022. Die MWG-Service GmbH wurde dazu gegründet, Dienstleistungen für die MWG eG zu erbringen. Der Lehrstand in der MWG eG befindet sich auf einem konstant geringen Stand von 2 % - 3 % in den letzten Jahren. Die daraus resultierende gute wirtschaftliche Basis hat die MWG eG genutzt, um in ihre Bestände zu investieren und um ihre Instandhaltung auf einem hohen Niveau auszuüben. Hiervon konnte die MWG-Service GmbH, insbesondere in der Sparte Handwerker profitieren. 2.2 Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Die bedeutenden finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind Umsatzerlöse, Personalaufwand, das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung und die Liquidation. 2.2.1 Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge Mit der MWG eG besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag, nach dem Gewinne abgeführt und Verluste ausgeglichen werden. 2.2.2 Verschmelzung Im Mai 2023 wurden auf die MWG-Service GmbH die MWG-Energie GmbH, die MWG-Parkraum GmbH und die MWG-Media GmbH rückwirkend auf den Stichtag 01.01.2023 verschmolzen. 2.2.3 Ertragslage Im Folgenden werden die Umsätze des Geschäftsjahres mit den Vorjahreswerten dargestellt und erläutert. Die IST-Werte für das Vorjahr sind über alle vier Gesellschaften kumuliert.
Die Neueinstellung von Handwerkern und Hausmeistern, die damit einhergehenden Kapazitätserhöhungen bei der Abarbeitung von Aufträgen, führte zu steigenden Umsatzerlösen in diesen Sparten. Die Sparte Parkraum konnte ihre Umsätze um 30 TEUR durch bessere Auslastung der Kurzzeitparker und Dauerparker erhöhen. Im Folgenden werden Plan-Ist-Vergleiche auf Grund der im Vorjahr gemachten Prognose dargestellt und erläutert.
Die Umgliederung von Sachkonten führte im Geschäftsjahr 2023 zu sinkenden Materialaufwendungen und zusteigenden sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Die Abschreibungen erhöhten sich um 135 TEUR. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus dem Umbau und Ankauf des neuen Geschäftssitzes in der Carnotstraße. Des Weiteren wurden Investitionen in die Sparten Energie getätigt, hier wurden Heizungsanlagen erneuert. In der Sparte Hausmeister wurden neue Kommunalfahrzeuge angeschafft und in der Sparte Media wurde weiter in den Ausbau des Glasfasernetztes investiert. Die Personalaufwendungen steigen um 605 TEUR, Grund hierfür sind u.a. Neueinstellungen für die Sparten Hausmeister und Handwerker. Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 475 TEUR auf 169 TEUR. Wesentlich dafür sind der Einmaleffekt durch die Verschmelzung und der Umzug in die neue Geschäftsstelle. Der Jahresüberschuss wird auf Grund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages an die MWG eG abgeführt. 2.2.4 Vermögens- und Finanzlage Die IST-Werte für das Vorjahr sind über alle vier Gesellschaften kumuliert. Die Bilanzsumme stieg um 912 TEUR auf 15.122 TEUR (Vorjahr: 14.210 TEUR). Die Erhöhung des Anlagevermögens um 2.253 TEUR auf 13.973 TEUR resultiert im Wesentlichen aus den Zugängen durch den Umbau der Carnotstraße 12 (1.267 TEUR), dem Kauf von Fahrzeugen und Kommunalfahrzeugen (419 TEUR) sowie dem Ausbau der Netzebene 4 (401 TEUR). Dem gegenüber standen die planmäßigen Abschreibungen in Höhe von 558 TEUR. Das Umlaufvermögen sinkt um 1.346 TUER auf 1.141 TEUR (Vorjahr: 2.487 TEUR). Grund hierfür sind die geringeren Flüssigen Mittel, die für Investitionen eingesetzt wurden. Das Eigenkapital erhöhte sich um 850 TUER auf TEUR 6.734 (Vorjahr: 5.884 TEUR). Der Anstieg resultierte aus der Eigenkapitalzuführung der MWG eG zur Erhöhung der Kapitalrücklagen. Die Verbindlichkeiten verminderten sich um 55 TUER auf 7.967 TEUR (Vorjahr: 8.022 TEUR). Dabei sanken die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 351 TEUR. Grund hierfür sind die geringeren Verbindlichkeiten aus dem bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Außerdem konnten die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten durch planmäßige Tilgung um 229 TEUR reduziert werden. Gegenüber ist die Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 521 TEUR. Der Grund hierfür ist eine vakante Forderungen eines Vertragspartners. Insgesamt verfügt der MWG-Service GmbH zum Stichtag über kurzfristige Kreditlinien in Höhe von 100 TEUR. Die freien Kurzfristkreditlinien und die Bankguthaben des Konzerns beliefen sich insgesamt auf 807 TEUR. Es bestehen vier Langfristkredite für die Sparte Parkhaus, drei davon festverzinslich und einer variabel verzinslich. Weiterhin besteht ein langfristiger festverzinslicher Kredit zur Finanzierung des neuen Geschäftssitzes in der Carnotstraße. Die Zahlungsfähigkeit der MWG-Service GmbH ist zu jeder Zeit gewährleistet. Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet und die Zahlungsfähigkeit gesichert. Die Entwicklung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage verlief im Geschäftsjahr insgesamt positiv. 3. Prognose Chancen und Risikobericht 3.1 Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung 3.1.1 Chancen Abnahme von Leistungen durch die MWG eG Die wirtschaftliche Entwicklung hängt maßgeblich von der Beauftragung durch die MWG ab. Eine Rezession oder ein Konjunkturrückgang kann zu einem geringfügigen Rückgang der Nachfrage nach Handwerkerdienstleistungen führen. Aufgrund der engen Bindung an die MWG eG besteht eine vertragliche Sicherheit und es erfolgt eine konstante Beauftragung und Abnahme der Leistungen durch die MWG eG. Die MWG eG plant diese Abnahme in ihrem Wirtschaftsplan mit ein. Liquiditätsrisiken Die Überwachung und Steuerung der Liquiditätsrisiken erfolgt im Rahmen der Berichtserstattung an die Gesellschafterin, darin enthalten ist auch die Liquiditätsvorschau zum 31.12. Es besteht ein Mindestliquiditätskonzept, das die Zahlungsfähigkeit jederzeit gewährleistet. Die MWG eG stattet die MWG-Service GmbH durch Kapitalrücklagen mit ausreichender Liquidität aus. Weiterer Ausbau des Drittgeschäfts Der Ausbau des Drittgeschäfts in den Sparten Hausmeister sowie in der Sparte Handwerker dienst zur weiteren Optimierung der Auslastung und zur optimalen Nutzung der vorhandenen Ressourcen. 3.1.2 Risiko Markpreisrisiken Die MWG-Service GmbH hat in der Sparte Energie einen Vertrag zum Einkauf von Erdgas, der noch bis Ende 2024 gültig ist. Es erfolgt eine stetige Beobachtung des Marktes, um diesen zu günstigen Konditionen zu verlängern. Die Materialien für die Handwerker werden bei verschiedenen Anbietern gekauft, um möglichst gute Konditionen zu erhalten. Mögliche Preisschwankungen werden an die MWG eG weiterberechnet. Zinsänderungsrisiko Das Zinsänderungsrisiko ist gering. Für 93 % der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten besteht eine feste Zinsbindung für die gesamte Kreditlaufzeit. Die MWG-Service GmbH hat darüber hinaus ein variabel verzinstes Darlehn. Es erfolgt eine permanente Beobachtung des Kapitalmarktes. 3.2 Risikomanagement Die MWG-Service GmbH erstattet einen vierteljährlichen Risikobericht an die MWG eG. Bei akuten Risiken wird die Gesellschafterin unabhängig davon sofort informiert. Auf der Grundlage dieses Systems ist die Unternehmensführung in der Lage, Risiken im Unternehmen und im Unternehmensumfeld rechtzeitig zu identifizieren und zu bewerten. Außerdem wird die MWG eG im Rahmen der monatlichen Berichterstattung informiert. Der Aufsichtsrat wird über die Entwicklung der Risiken in den Aufsichtsratssitzungen sowie durch quartalsweise Berichte informiert. 4. Prognosebericht Die Mehrjahresplanung (5 Jahre) der MWG-Service GmbH beinhaltet die Bereiche Gewinn- und Verlustrechnung, Finanz- und Investitionsplanung. Diese Planung wird jährlich aktualisiert und gemeinsam mit der Gesellschafterin und dem Aufsichtsrat beschlossen. Mit Blick auf die Bevölkerungsprognose der Stadt Magdeburg, die ein geringfügigen Anstieg voraussagt und den damit verbundenen hohen Wohnraumbedarf, gehen wir in der Planung insgesamt von einem für den Wohnungsmarkt in Magdeburg gleichbleibenden positiven Marktumfeld aus. Weiterhin gehen wir davon aus, dass durch die geplanten Investitionen von Intel mehr Menschen nach Magdeburg ziehen werden und dadurch ein Bedarf nach Wohnraum der MWG eG und Dienstleistungen der MWG-Service GmbH weiter steigt. Im Gemeinkostenbereich wird mit einer allgemeinen Preissteigerung von 3 % pro Jahr geplant. Die bestehenden Geschäftsfelder werden fortgeführt. Die im Folgenden dargestellten Werte sind Planwerte für das Jahr 2024 und 2025. Zukunftsbezogene Angaben sind naturgemäß mit Unsicherheiten behaftet. Für Geschäftsjahr 2024 ist ein Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von 403 TEUR geplant und das Geschäftsjahr 2025 von 426 TEUR. Diese Ergebnisse basieren im Wesentlichen auf einem Umsatz von 7.711 TEUR für das Geschäftsjahr 2024 und 7.410 TEUR für das Geschäftsjahr 2025, Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen von 1.861 TEUR im Geschäftsjahr 2024 und 2025 von 1.535 ZEUR sowie Personalkosten in Höhe von 4.197 TEUR für 2024 und für das Geschäftsjahr 2025 4.180 TEUR. Es sind Investitionen von 457 TEUR für das Jahr 2024 vorgesehen. Für das Geschäftsjahr 2025 werden Investitionen in Höhe von 316 TEUR veranschlagt, im Wesentlichen für Ersatzinvestitionen in Kesselanlagen, Fahrzeuge für unsere Hausmeister und Handwerker sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Finanzierung erfolgt durch Eigenmittel. Insgesamt bewertet die Geschäftsführung die Entwicklungen der Gesellschaft mit stabilen Wachstumsraten unter den beschriebenen Rahmenbedingungen als positiv.
Magdeburg, den 23. Februar 2024 gez. Macknapp BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023MWG-SERVICE GMBH, MAGDEBURGAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023MWG-Service GmbH, MagdeburgA. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Magdeburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Stendal (Reg. Nr. 23911). Der Jahresabschluss des Geschäftsjahres vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRuG) aufgestellt worden. Dabei wurden die einschlägigen gesetzlichen Regelungen für Gesellschaften mit beschränkter Haftung und die Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages beachtet. Das für die Rechnungslegung der Gesellschaft verwendete Gliederungsschema von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den handelsrechtlichen Vorschriften mittelgroßer Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend dem § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft hat von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. Die MWG-Service GmbH ist zu 100 % Tochtergesellschaft der MWG Wohnungsgenossenschaft eG Magdeburg. Aufgrund der im Geschäftsjahr 2023 erfolgten Verschmelzung der MWG-Media GmbH, der MWG-Energie GmbH und der MWG-Parkraum GmbH auf die MWG-Service GmbH mit rechtlicher Wirkung zum 01. Januar 2023 sind die Wertangaben in der Bilanz sowie GuV nicht mit dem Vorjahr vergleichbar. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsregeln angewandt: Vermögensgegenstände und Schulden wurden nach dem Grundsatz der Einzelbewertung angesetzt (§252 Abs. 1 Nr. 3 HGB). Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte unter der Prämisse der Unternehmensfortführung. Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet. Den planmäßigen linearen Abschreibung liegt der Nutzungsdauer von 3 bis 6 Jahren zugrunde. Zugänge wurden zeitanteilig abgeschrieben. Der Geschäftssitz wurde im Jahr 2023 in die Carnotstraße in Magdeburg verlegt. Dazu wurde das im vorausgegangenen Geschäftsjahr erworbene Grundstück und das auf dem Grundstück befindliche Gebäude umgebaut. Das Gebäude wird mit einer Nutzungsdauer von 30 Jahren linear abgeschrieben. Die darauf befindlichen Außenanlagen werden mit einer Nutzungsdauer von 17 bis 20 Jahren linear abgeschrieben. Die Fördermittel (Energetische Sanierung) i Höhe von 53,9 T € wurden aktivisch von den nachträglichen Herstellungskosten abgesetzt. Das im Rahmen der Verschmelzung übertragene Parkhaus der verschmolzenen MWG-Parkraum GmbH ist per Nutzungsbeginn 01.11.2019 mit einer Nutzungsdauer von 50 Jahren im Anlagevermögen geführt und wird linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen in Bezug auf Technische Anlagen und Maschinen und Betriebsausstattung wurde zu fortgeführten Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Zugänge werden zeitanteilig abschrieben. Durch die Verschmelzung wurden von der MWG-Energie GmbH Heizungs- und Warmwasseraufbereitungsanlagen aus den Wohngebäuden der Gesellschafterin an die MWG-Service GmbH übertragen. Ebenso wurden fünf Photovoltaikanlagen übernommen. Von der MWG-Media GmbH hat die MWG-Service GmbH im Rahmen der Verschmelzung die Netzebene 4 (in Form von Koaxialkabeln) ins Sachanlagevermögen übernommen. Hinzu kommen Technische Anlagen in Form von Glasfaserkabeln die Netzebene 4 betreffen. Die Technische Anlagen und Maschinen werden planmäßig linear auf Basis von Nutzungsdauern von 1 bis 30 Jahren abgeschrieben. Die Nutzdauern der Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden zwischen 2 Jahren und 13 Jahren angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 800,00 € netto werden ab dem Geschäftsjahr 2022 planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Umlaufvermögen Die Heizöl-Vorräte wurden nach der Fifo-Methoden bewertet. Das Vorratsvermögen des Materials wurde zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalbetrag angesetzt. Ausfallrisiken wird durch Abschreibungen auf Forderungen bzw. durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen Rechnung getragen. Von der Bildung von Wertberichtigungen mussten im Geschäftsjahr 2023 im Gebrauch gemacht werden. Flüssige Mittel sind zum Nennwert bzw. Nominalbetrag angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden bereits gezahlte Versicherungsbeiträge erfasst. Rückstellungen und Verbindlichkeiten Passivierungspflichtige sonstige Rückstellungen wurden gemäß § 253 Abs. 1 S. 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen : Zum 31.12.2023 wurden Rückstellungen infolge von Altersteilzeitvereinbarungen mit insgesamt sieben Arbeitnehmern passiviert. Die Arbeitsleistung wird gemäß Vereinbarung im Blockmodell erbracht. Zum Stichtag 31.12.2023 sind fünf Arbeitnehmer in der Freistellungsphase. Für die Altersteilzeitvereinbarungen erfolgte zum Stichtag 31.12.2023 die Rückstellungsberechnung durch die HEUBECK AG auf der Grundlage der HEUBECK-RICHTTAFELN 2018 G mit einem Rechnungszins von 1,00 %. Künftige Gehaltssteigerungen wurden in Höhe von 2,5 %-Punkten berücksichtigen. Zum 31.12.2023 ergaben sich Verpflichtungen aus Erfüllungsrückständen in Höhe von 404,9 T€, die zu passivieren sind. Für die darüber hinaus bestehenden Verpflichtungen für Aufstockungsleistungen in Höhe von 204,1 T€ erfolgte aufgrund der in der Kostenübernahme-Vereinbarungen mit der MWG-Wohnungsgenossenschaft eG für sieben berechtigte Mitarbeiter getroffenen Regelung zum Schuldbeitritt mit vollständiger Erfüllungsübernahme eine Saldierung des Freistellungsanspruchs mit der Altersteilzeitverpflichtungen in gleicher Höhe. Zum 31.12.2023 wurden die Rückstellungen für Erfüllungsrückstände aus Altersteilzeit in Höhe von 404,9 T€ mit den deckungsfähigen Anteilen der Wertguthaben aus Altersteilzeit in Höhe von 417,5 T€ verrechnet (vgl. hierzu § 246 Abs. 2 HGB Verrechnungsgebot für Altersteilzeitrückstellungen). Die darüber hinaus gehenden Wertguthaben aus Altersteilzeit wurden in Höhe von 16,1 T€ in den liquiden Mitteln ausgewiesen. Für die zum Stichtag 31.12.2023 bestehenden Jubiläumsverpflichtungen gegenüber berechtigten Arbeitnehmern wurden Rückstellungen auf Basis der Berechnungen der HEUBECK AG und unter Berücksichtigung des Rechnungszinses von 1,76 % (gemäß Veröffentlichung der Deutschen Bundesbank für Dezember 2023 bei einer durchschnittlichen Restlaufzeit von 15 Jahren) gebildet. Dabei erfolgte die Bewertung der Verpflichtungen nach dem Anwartschaftsbarwertfahren, wobei zum Stichtag 31.12.2024 jeweils nur der Teil der künftigen Jubiläumsleistungen berücksichtigt wird, der zeitratierlich bereits erdient ist. In der Ermittlung wurden Sozialversicherungsbeiträge einbezogen, ein vorzeitiges Ausscheiden der Arbeitnehmer wurde nicht berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert worden (§ 253 Abs. 1 HGB) C. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel (Anlage 1) dargestellt. 2. Umlaufvermögen Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Der Posten Sonstige Vermögensgegenstände enthält Fördermittel von ca. 53,9 T€ und Rückerstattungsbeträge an einen Sozialversicherungsträger von ca. 12,4 T€, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. 3. Eigenkapital Das Gezeichnete Kapital umfasst den voll eingezahlten Geschäftsanteil der MWG-Wohnungsgenossenschaft eG Magdeburg als Gesellschafterin und die im Rahmen der Verschmelzung übernommenen Geschäftsanteile und beträgt neu 450,0 T€. Die Entwicklung der Kapitalrücklage ergibt sich wie folgt:
4. Rückstellungen In den Sonstigen Rückstellungen sind folgende wesentliche Beträge enthalten:
5. Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten sind keine Beträge wesentlichen Umfangs enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. Im Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden keine Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 0,1 T€. Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten sowie die zur Sicherheit gewährten Pfandrechte u.a. Rechte ergeben sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel (Anlage 2). 6. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Vorauszahlungen für das Nutzungsrecht vermieteter Stellplätze für einen Zeitraum von 30 Jahren. Die ratierliche Auflösung erfolgt ergebniswirksam ab Nutzungsbeginn. Der Nutzungsbeginn erfolgte ab 01.10.2019 für die MWG-Wohnungsgenossenschaft eG Magdeburg und ab 15.11.2019 für die Wohnungsbaugenossenschaft Otto von Guericke eG und Wohnungsbaugenossenschaft Magdeburg GmbH. II. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Im Personalaufwand sind Aufwendungen von ca. 120 T€ enthalten, die außerordentlich angefallen sind. In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind keine weiteren Erträge oder Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung enthalten. D. Sonstige Angaben
Bei den in der Bilanz ausgewiesen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich ausschließlich um Forderungen gegenüber der Gesellschafterin, der MWG-Wohnungsgenossenschaft eG Magdeburg.
Volker Geissendorf (bis 27.11.2023) Christiane Macknapp (ab 27.11.2023)
E. Weitere Angaben Ergebnisverwendung Das Ergebnis von 169,8 T€ wurde auf Basis des ab dem 01.01.2019 geltenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages an die Gesellschafterin, MWG Wohnungsgenossenschaft eG Magdeburg, abgeführt.
Magdeburg, den 9. Februar 2024 gez. Christiane Macknapp
Anlage 2 - C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung
* = eingeschätzt in Bezug auf die voraussichtliche Wiederanlagequote GS = Grundschuld PE = Patronatserklärung MWG Vorjahreszahlen in (Klammern) Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die MWG-Service GmbH, Magdeburg: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MWG-Service GmbH, Magdeburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MWG-Service GmbH, Magdeburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kotrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen und Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Magdeburg, 21. März 2024 VERBAND
DER WOHNUNGSGENOSSENSCHAFTEN
Geyer, Wirtschaftsprüferin Mottl, Wirtschaftsprüferin Bericht über die Leistungen des Aufsichtsrates im Jahre 2023der MWG-Service GmbHDer Aufsichtsrat hat die ihm nach Gesetz und Gesellschaftsvertrag der MWG-Service GmbH übertragenen Aufgaben im Wirtschaftsjahr 2023 im vollen Umfang wahrgenommen und erfüllt. Er hat die Geschäftsführung beraten, gefördert und überwacht. Im Jahr 2023 fanden zwischen Aufsichtsrat und Geschäftsführung 5 gemeinsame Sitzungen und 1 schriftlicher Bericht der Geschäftsführung an den Aufsichtsrat statt, der Aufsichtsrat tagte 1 weiteres Mal im Rahmen einer internen Sitzung. Die im Vorjahr gemeinsam bestimmten Schwerpunkte durch Aufsichtsrat, Gesellschafter und Geschäftsführung für das Jahr 2023 wurden vollständig in den gemeinsamen Sitzungen des Jahres 2023 abgearbeitet. Der Aufsichtsrat wurde über die Geschäftsführung unter Einbeziehung der Mitarbeiter der Gesellschaft über alle wichtigen Geschäftsvorgänge der MWG-Service GmbH jeweils vorab schriftlich unterrichtet. Auf der Grundlage dieser ausführlichen Arbeitsunterlagen haben sich die Mitglieder des Aufsichtsrates vor den jeweiligen Beratungen informieren können. In den Sitzungen selbst wurden Detailfragen sachlich und konstruktiv, in einigen Fällen auch kritisch diskutiert, wodurch alle Fragen und Schwerpunktaufgaben im Interesse der Gesellschaft geklärt und entschieden werden konnten. Die jeweils beinahe vollständige Anwesenheit der Aufsichtsratsmitglieder in den Beratungen sorgte für eine ständige Beschlussfähigkeit. Schwerpunkte der Arbeit waren die Erfüllung des Wirtschafts- und Finanzplanes, die Verschmelzung der Tochterunternehmen, der Umbau der neuen Geschäftsstelle in der Carnotstraße sowie der Umzug in die Carnotstraße. Die Geschäftsführung, die Gesellschafter und der Aufsichtsrat haben in den letzten Monaten bedeutende Projekte abgeschlossen. Diese umfassten die Verschmelzung der Tochterunternehmen, den Umbau des bisherigen Autohaus Nigari zum Geschäftssitz Carnotstraße sowie den Umzug in einen neuen Geschäftssitz Carnotstraße. Diese Aufgaben erforderten eine enge Zusammenarbeit und sorgfältige Planung. Die Verschmelzung mit den anderen Tochterunternehmen der MWG eG war ein komplexer Prozess, der sowohl rechtliche als auch organisatorische Herausforderungen mit sich brachte. Die Geschäftsführung war verantwortlich für die Koordination der rechtlichen Schritte und die Integration der anderen Tochterunternehmen. Der Aufsichtsrat überwachte diesen Prozess und stellte sicher, dass alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt wurden. Gemeinsam wurden Strategien zur Optimierung der Geschäftsprozesse entwickelt. Der Umbau des ehemaligen Autohauses war notwendig, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden. Die Geschäftsführung leitete die Planung und Umsetzung der Bauarbeiten, während der Aufsichtsrat die Einhaltung des Budgets und der Zeitpläne überwachte. Diese Zusammenarbeit stellte sicher, dass der Umbau effizient und kostengünstig durchgeführt wurde, ohne den laufenden Geschäftsbetrieb zu beeinträchtigen. Der Umzug in den neuen Geschäftssitz war ein logistisch anspruchsvolles Projekt. Die Geschäftsführung organisierte den gesamten Umzugsprozess, von der Auswahl des neuen Standorts bis zur Einrichtung der neuen Büros. Der Aufsichtsrat unterstützte diesen Prozess durch die Bereitstellung von Ressourcen und die Überwachung der Fortschritte. Gemeinsamt sorgten sie dafür, dass der Umzug reibungslos verlief und die Mitarbeiter schnell in ihrer neuen Arbeitsumgebung produktiv werden konnten. Zur Kontrollarbeit des Aufsichtsrates gehörte auch die direkte Beratung mit den Verbandsprüfern während der Prüfungszeit in der MWG-Service GmbH für das Jahr 2023. Dien Prüfern wurden neben ihren gesetzlichen Prüfungsaufträgen durch den Aufsichtsrat Detailfragen gestellt und Kontrollschwerpunkte vorgegeben. Die Verbandsprüfer überprüften die ordnungsgemäße Aufgabe des Aufsichtsrates, insbesondere wurde der Inhalt der Beschlussfassungen überprüft sowie die zeitnahe und aussagefähige Erstellung der Protokolle der internen als auch der gemeinsamen Sitzungen zwischen Aufsichtsrat, Gesellschafter und Geschäftsführer. Beanstandungen hat es nicht gegeben. Die Sicherstellung der Liquidität der MWG-Service GmbH sowie die Erfüllung des Investitionsplanes haben dabei oberste Priorität. Die erfolgreiche Bewältigung dieser Aufgaben zeigt die effektive Zusammenarbeit zwischen Aufsichtsrat, Gesellschafter und Geschäftsführung. Durch ihre gemeinsamen Anstrengungen konnten sie die Verschmelzung, den Umbau und den Umzug in den neuen Geschäftssitz erfolgreich abschließen. Was zur Stärkung und Weiterentwicklung des Unternehmens beitrug. Der Aufsichtsrat dankt der Geschäftsführung und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gesellschaft für ihre fleißige und zielstrebige Arbeit im Jahre 2023 und die dadurch erreichten positiven Ergebnisse. Der Aufsichtsrat ist sich sicher, dass die erfolgreiche Arbeit der GmbH auch in dem bereits begonnen Jahr 2024 fortgeführt werden wird. Dazu werden alle Mitarbeiter des Aufsichtsrates ihren Beitrag leisten.
Magdeburg, den 29.04.2024 Feststellung Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde am 27.03.2024 festgestellt. |
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