Beteiligungsgesellschaften
TWS Tankcontainer-Leasing GmbH & Co. KG
19260 Vellahn, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
4 von 5 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
WOSU-Vermietung GmbHAufgelöst | 100.00% |
| 50.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TWS Tankcontainer-Leasing GmbH & Co. KGCaminJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bei dem nachstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die TWS Tankcontainer-Leasing GmbH & Co.KG, Vellahn Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der TWS Tankcontainer-Leasing GmbH & Co.KG, Vellahn - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der TWS Tankcontainer-Leasing GmbH & Co.KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a Abs. 1 HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtum ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Hamburg, 30. Juli 2024 Bittner, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für 2023A. Allgemeine Angaben Aufstellungsgrundsätze Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Personenhandelsgesellschaften i. S. d. § 264a Abs. 1 HGB. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke in diesem Anhang gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma TWS Tankcontainer-Leasing GmbH & Co. KG mit Sitz in Vellahn, Mecklenburg-Vorpommern, im Handelsregister des Amtsgerichts Schwerin unter der Nummer HRA 1361 eingetragen. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, entsprechend der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert. Etwaige Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben worden. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Bei den Finanzanlagen werden Beteiligungen und sonstige Ausleihungen grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit der beizulegende Wert voraussichtlich dauernd unter den Anschaffungskosten liegt, kommt dieser zum Einsatz. Vorräte werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit der Wert, der den Vorräten am Bilanzstichtag beizulegen ist, unter den Anschaffungskosten liegt, kommt dieser zum Ansatz. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt; erkennbaren Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen ausreichend berücksichtigt. Für das allgemeine Ausfallrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung von 1 % auf den Nettoforderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen gebildet. Soweit zivilrechtlich zulässig, werden Aufrechnungen von Forderungen und Verbindlichkeiten vorgenommen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Abzinsungen waren insoweit nicht vorzunehmen. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen mit TEUR 630 (Vj.: TEUR 0) sonstige Forderungen und mit TEUR 90 (Vj.: TEUR 0) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die miteinander aufgerechnet werden. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen:
Verbindlichkeiten Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt:
Die Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgte durch die Abtretung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen der Gesellschaft an den Darlehensgeber (Globalzession). Darüber hinaus bestehen für Verbindlichkeiten, insbesondere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, im geschäftsüblichen Umfang branchenübliche vertragliche bzw. gesetzliche Sicherheiten. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich gleichzeitig um Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern entfallen mit TEUR 8.531 (Vj.: TEUR 6.915) auf sonstige Verbindlichkeiten und im Übrigen auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat durch Mitverpflichtungserklärungen die gesamtschuldnerische Mithaftung sowie Bürgschaften für Ansprüche von Leasinggesellschaften aus diversen mit den Gesellschaftern der TWS Tankcontainer Leasing GmbH & Co. KG abgeschlossenen Leasing- und Mietkaufverträgen über Tankcontainer übernommen. Zum Bilanzstichtag ergibt sich ein Gesamtbetrag (Leasingraten und Übernahmeverpflichtungen) von TEUR 9.863. Aufgrund der soliden wirtschaftlichen Verhältnisse der Dritt- und Beteiligungsunternehmen rechnet die Gesellschaft nicht mit einer Inanspruchnahme aus den vorgenannten Haftungsverhältnissen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 14.092. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen u. a. folgende Sachverhalte:
Es bestehen Leasingverträge über drei Personenkraftwagen mit Verpflichtungen von insgesamt TEUR 33. Die Verträge haben Laufzeiten bis 2025. Verpflichtungen aus fest abgeschlossenen, mehrjährigen Mietverträgen über Transportequipment von TEUR 7.147 bestehen mit insgesamt TEUR 7.147 gegenüber Gesellschaftern. Mietverpflichtungen hinsichtlich Immobilien belaufen sich auf TEUR 104 p.a. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten außerordentliche Erträge von TEUR 1.156 (Vj.: 1.317), die mit TEUR 301 (Vj.: 425) aus Gewinnen aus dem Abgang von Anlagevermögen sowie mit TEUR 855 (Vj.: 893) aus der Auflösung von Rückstellungen resultieren. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten außerordentliche Aufwendungen von TEUR 330 (Vj.: TEUR 867), die mit TEUR 330 (Vj.: TEUR 849) aus der Risikovorsorge für drohende Verluste resultieren. Abschreibungen Im Geschäftsjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen von TEUR 549 vorgenommen. E. Sonstige Angaben Anteilsbesitz Die TWS hält zum Bilanzstichtag 50 % des Stammkapitals von TEUR 100 an der in 2005 gegründeten KTSK KOMBI TERMINAL SCHKOPAU GMBH, Schkopau. Im Geschäftsjahr 2023 wurde bei der Beteiligungsgesellschaft ein Jahresüberschuss von TEUR 271 (Vj.: Jahresfehlbetrag TEUR 465) erzielt. Das Eigenkapital zum Bilanzstichtag beträgt TEUR -127 (Vj.: TEUR -398). Derivative Finanzinstrumente Zum Bilanzstichtag bestanden zwei Devisenterminkontrakte mit Laufzeiten von Januar 2023 bis Juli 2024 sowie ein Devisenswapgeschäft mit Laufzeit bis Dezember 2024. Die Kontrakte haben ein Nominalvolumen von TEUR 403 bzw. TJPY von 48.012. Ferner bestanden Devisenoptionsgeschäfte mit Laufzeiten von Juni 2024 bis Dezember 2027 mit einem Nominalvolumen von TEUR 454 bzw. TJPY von 59.815. Sie dienen der Absicherung von Währungsrisiken in JPY im Investitions- und Warenbereich. Weiterhin bestanden zum Bilanzstichtag zwei Zinsswaps mit einer Laufzeiten zwischen August 2025 und Mai 2026 und einem Nominalvolumen von TEUR 1.156. Die Zinsswaps dienen der Sicherung eines festen Zinssatzes für laufzeit- und volumenkongruentes variabel verzinste Darlehen. Die Marktwerte der Devisenterminkontrakte und Devisenswaps betrugen zum Stichtag TEUR 86, der Devisenoptionsgeschäfte TEUR 492 und der Zinsswaps TEUR 32. Da es sich um schwebende Geschäfte handelt, wurde der positive Marktwert wegen des Realisationsprinzips nicht bilanziell berücksichtigt. Der genannte Marktwert (Zeit- oder Tageswert) entspricht dem Preis, zu dem Dritte die Rechte oder Pflichten aus den Finanzinstrumenten übernehmen würden. Die Marktwerte der eingesetzten Finanzinstrumente werden auf der Basis quotierter Marktpreise (Mark-to-Market Methode) ermittelt. Komplementärin Alleinige Komplementärin der Gesellschaft ist die TWS Beteiligungsgesellschaft mbH, Vellahn. Das gezeichnete Kapital der persönlich haftenden Gesellschafterin beläuft sich auf TEUR 26. Zur Abgeltung ihres Haftungsrisikos hat die persönlich haftende Gesellschafterin im Berichtsjahr EUR 2.600,00 erhalten. Mitarbeiter Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 21 kaufmännische und ein gewerblicher Arbeitnehmer beschäftigt. Die Berechnung erfolgt gemäß § 267 Abs. 5 HGB. Geschäftsführung Geschäftsführer der Komplementärin sind:
Es gilt die allgemeine Vertretungsregelung. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Auf die Angabe über die Gesamtbezüge der bezeichneten Personen wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Nachtragsbericht Ereignisse nach dem Bilanzstichtag mit wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben sich nicht ergeben. Ergebnisverwendung Entsprechend den gesellschaftsvertraglichen Vereinbarungen wird der Jahresüberschuss den variablen Kapitalkonten der Kommanditisten gutgeschrieben.
Vellahn, 28. Juni 2024 Gerd Peters, Geschäftsführer Andreas Herbertz, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die Gesellschaft vermietet eigene sowie angemietete Tankcontainer, Leckagewannen, Heiz- und Kühlaggregate und Containerchassis. Darüber hinaus handelt die Gesellschaft mit Tankcontainern und weiterem Transportequipment. Die Kunden der Gesellschaft kommen aus der Chemie- und Lebensmittelindustrie sowie aus der Logistikbranche. Der überwiegende Teil des Equipments wird an Kunden in Deutschland und dem übrigen Europa vermietet. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die weltweite Wirtschaft konnte mit einem Wachstum von 3,1 % im Jahr 2023 nicht an das Niveau des Jahres 2022 von rund 3,4 % anschließen. Das hohe Preisniveau setzte die Nachfrage der privaten Haushalte weiterhin unter Druck. Auch die geldpolitischen Maßnahmen der Zentralbanken setzten die Weltwirtschaft unter Druck. Ökonomen der Deutschen Bank AG gehen davon aus, dass der Höhepunkt der Inflation in 2023 bereits erreicht wurde. In der Eurozone lag das Wirtschaftswachstum bei nur 0,5 % gegenüber 3,4 % im Vorjahr. Das Wirtschaftswachstum in der Eurozone schwächte sich in der zweiten Jahreshälfte 2023 ab. Der Konsum wurde durch den Kaufkraftverlust beeinträchtigt, auch wenn die Inflation sich deutlich abschwächte. Die EZB beließ den Leitzins im vierten Quartal 2023 unverändert. In Deutschland lag das Wirtschaftswachstum bei -0,3 % gegenüber 1,8 % im Vorjahr und damit noch unter den Werten des Euroraums. Die deutsche Wirtschaft schächte sich insbesondere zum Jahresende 2023 weiter ab, während sie zuvor mehr oder weniger einem Stagnationskurs folgte. Der Arbeitsmarkt erwies sich als stabil. Kaufkraftverluste aus der Inflation konnten teilweise durch Lohnerhöhungen aufgefangen werden. Diese habe jedoch die Ergebnissituation von Unternehmen jedoch teilweise erheblich belastet. Die für die TWS Tankcontainer-Leasing GmbH & Co. KG wichtige chemisch-pharmazeutische Industrie blickt auf ein schwieriges Jahr 2023 zurück. Sie litt gleichzeitig unter teurer Energie, Nachfragerückgang und belastender Regulierung, was zu einem erheblichen Umsatz und Produktionsrückgang geführt und die Minderauslastung der Produktionsanlagen negative Auswirkungen auf die Rentabilität der Unternehmen hatte. Insgesamt ging die Chemie- und Pharmaproduktion um 8 % zurück. Rechnet man das Pharmageschäft heraus, liegt der Rückgang bei 11 %. Den Unternehmen fehlten zunehmend die Aufträge. Die Kapazitäten der Branche waren mit durchschnittlich rund 77 % nicht ausgelastet. Damit liegt die Produktion seit neun Quartalen unterhalb der wirtschaftlich notwendigen Grundauslastung von 82 %. Mit rund EUR 230 Mrd. lag der Branchenumsatz 12 % niedriger als 2022. Besonders kräftig fiel der Rückgang im Inlandsgeschäft aus. Die Verkäufe sanken um 16 % auf EUR 86 Mrd. 40% der Unternehmen beklagen Gewinnrückgänge und 15 % der Unternehmen sind nach Branchenangaben in die Verlustzone eingetreten. 2. Geschäftsverlauf Die Gesellschaft erwirtschaftete einen Bruttoumsatz von TEUR 31.805 (Vorjahr: TEUR 32.638), der im Wesentlichen aus TEUR 27.037 (Vorjahr: TEUR 27.178) an Mieterlösen, aus TEUR 483 (Vorjahr: TEUR 1.174) aus dem Verkauf von Equipment und aus TEUR 3.945 (Vorjahr: TEUR 3.924) aus der Weiterbelastung von Reparatur- und Transportkosten resultiert. In der Tankcontainervermietung sank der Umsatz mit einem Volumen von TEUR 27.037 im Jahr 2023 um 0,5 % oder TEUR 141 gegenüber dem Vorjahr. Getrennt nach In- und Ausland hat sich der Umsatz mit in Deutschland ansässigen Kunden um TEUR 82 bzw. 0,5 % erhöht und der mit im Ausland ansässigen Kunden realisierte Umsatz um TEUR 224 bzw. 2,0 % verringert. Die Erlöse aus dem Verkauf von Equipment in Höhe von TEUR 485 liegen um TEUR 689 bzw. 58,7 % deutlich unter denen des Vorjahres. Inhaltlich betreffen die Erlöse die Veräußerung von gebrauchtem Equipment im Rahmen Konsolidierung der Flotte. Die Anzahl der eigenen, geleasten und gemieteten Tankcontainer, Leckagewannen und Chassis ist im Laufe des Geschäftsjahres 2023 von 7.211 um 12 Einheiten oder 0,1 % auf 7.199 Einheiten gesunken. Die Quote der vermieteten Einheiten liegt im Berichtsjahr bei 93,8 % und konnte somit gegenüber der Auslastungsquote des Geschäftsjahres 2022 von 95,6 % nicht gesteigert werden, sondern war leicht rückläufig. Bereits im Verlauf des vierten Quartals des Berichtsjahres war die Auslastungsquote gesunken und hat im Dezember 2023 91,6 % erreicht. Diese leicht negative Entwicklung ist auf die anhaltend schwierigeren Rahmenbedingungen im Bereich Logistik zurückzuführen. Der Aufwand für Personal betrug im Geschäftsjahr 2023 TEUR 1.801 und liegt damit um TEUR 257 oder 16,6 % über dem Vorjahr. Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 waren bei der TWS Tankcontainer-Leasing GmbH & Co. KG 24 Mitarbeiter beschäftigt. Im Vergleich zu 2022 wurde die Anzahl der Mitarbeiter um 2 erhöht. Unter anderem wurde in die Erweiterung des Vertriebsteams investiert. 3. Lage Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor gut. a) Ertragslage Die Ertragslage ergibt sich wie folgt:
Für das Geschäftsjahr 2023 liegt das betriebliche Ergebnis, vor dem Ergebnis aus Anlagenabgängen und dem Finanzergebnis sowie Steuern mit TEUR 4.985 um TEUR 1.030 über dem Betriebsergebnis der Vorperiode. Die Entwicklung resultiert aus um TEUR 141 geringeren Umsatzerlösen, denen um TEUR 1.743 geringere ordentliche Betriebsaufwendungen gegenüberstehen. Der enthaltene Saldo aus den Erlösen aus dem Verkauf von Handelsware und dem Aufwand für bezogene Waren bedeutet für das Berichtsjahr einen Gewinn von TEUR 99 (Vorjahr: Verlust von TEUR 20). Innerhalb der Aufwendungen für bezogene Leistungen sind die Positionen Anmietung Transportequipment um TEUR 803 auf TEUR 10.589 und Leasingaufwendungen für Transportequipment um TEUR 1.340 auf TEUR 899 gesunken. Die Summe der Mieten und Leasingaufwendungen beträgt für das Geschäftsjahr 2023 im Verhältnis zu der Umsatzposition Mieterlöse 42,5 % (Vorjahr: 50,2 %). Die ebenfalls in den Aufwendungen für bezogene Leistungen enthaltenen Instandhaltungs- und Bereitstellungskosten für Tankcontainer haben sich im Geschäftsjahr 2023 mit einer leichten Erhöhung um TEUR 24 auf TEUR 3.686 im Wesentlichen auf dem Niveau des Vorjahres gehalten. Die Marge aus der Vermietung von Tankcontainern hat sich daher im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr von TEUR 9.885 um TEUR 1.978 auf TEUR 11.863, bzw. von 36,4 % auf 43,9 % erneut deutlich erhöht. Demgegenüber sind die Abschreibungen mit TEUR 5.170 um TEUR 833 gegenüber dem Vorjahr höher, was im Wesentlichen auf die Investitionen des Geschäftsjahres zurückzuführen ist. Die Abschreibungen beinhalten TEUR 549 außerplanmäßige Abschreibungen. Im Berichtsjahr haben sich die ordentlichen sonstigen betrieblichen Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr von TEUR 4.731 um TEUR 94 auf TEUR 4.825 leicht erhöht. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus um TEUR 55 höhere Zuführungen zu Wertberichtigungen auf Forderungen und Forderungsverluste sowie um TEUR 73 höhere Aufwendungen aus Kursdifferenzen und Devisentermingeschäften und um TEUR 160 höhere Werbe- und Reisekosten, denen um TEUR 38 geringere EDV-Kosten, um TEUR 51 niedrigere Instandhaltungskosten, um TEUR 19 geringere Rechts-, Beratungs- und Abschlusskosten um TEUR 50 sowie um TEUR 28 geringere Provisionsaufwendungen gegenüberstehen. Das Ergebnis aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens beträgt TEUR 301 (Vorjahr TEUR 425). Als ordentliches Ergebnis vor Steuern wurde mit TEUR 2.901 oder gegenüber dem Vorjahr ein um TEUR 509 höherer Betrag erwirtschaftet. Das Außerordentliche Ergebnis von TEUR 525 (Vorjahr: TEUR 25) beinhaltet Erträge von TEUR 855 (Vorjahr: 893) aus der Auflösung von Rückstellungen, denen Rückstellungszuführungen für Drohverluste von TEUR 330 (Vorjahr: TEUR 848) gegenüberstehen. Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss von TEUR 3.029 (Vorjahr: TEUR 2.414) ab. b) Finanzlage Die Investitionen des Geschäftsjahres 2023 wurden über Darlehen oder in Form von Sale and Mietkauf Back Geschäften finanziert. Die im Berichtsjahr getätigten Investitionen in das Anlagevermögen betrugen EUR 12,6 Mio. und wurden durch den Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit mit EUR 8,0 Mio. dem Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit von EUR 2,6 Mio. finanziert. Mit den vorhandenen Finanzierungszusagen ist ausreichend Flexibilität für die Folgejahre vorhanden. Für die Finanzierung der Investitionen des laufenden Geschäftsjahres 2024 sowie der folgenden Geschäftsjahre ist eine analoge Vorgehensweise vorgesehen. Durch die Kredit- und Leasinglinien ist die Liquidität der Gesellschaft jederzeit gewährleistet. Die Finanzlage der TWS Tankcontainer-Leasing GmbH & Co. KG ist stabil und geordnet. c) Vermögenslage Das langfristig gebundene Vermögen beträgt TEUR 37.888 und hat einen Anteil von rund 83,5 % an der Aktiva -ohne nicht durch Vermögenseinlagen gedeckte Verlustanteile- von TEUR 45.349. Die Erhöhung gegenüber dem Vorjahr ist auf Investitionen von TEUR 12.628 bei Abschreibungen von TEUR 5.170 und Buchwertabgängen von TEUR 700 zurückzuführen. Die Vermögenslage der TWS Tankcontainer-Leasing GmbH & Co. KG ist im Hinblick auf die im eigenen Equipmentbestand vorhandenen stillen Reserven sowie Werthaltigkeit der ausstehenden Einlagen im Falle der Einforderung durch die Gesellschaft sicher. III. Prognosebericht Der Umsatz aus Vermietung von Equipment des Monats Mai 2024 liegt mit TEUR 2.313 um TEUR 104 über dem Umsatz des Monats Dezember 2023 von TEUR 2.209, was einem Umsatzzuwachs von 4,7 % entspricht. Die Entwicklung der Anzahl der vermieteten Einheiten ist dagegen nur gering angestiegen und liegt im Mai 2024 mit 6.937 Einheiten um 20 Einheiten oder 0,3 % über der Anzahl der vermieteten Einheiten des Monats Dezember 2023. Der Umsatz aus Vermietung ist seit Dezember 2023 zwar schrittweise auf den im Mai realisierten Betrag angestiegen, woraus aber noch keine Vorhersage für das gesamte Geschäftsjahr 2024 getroffen werden kann. Für das Geschäftsjahr 2024 sind Investitionen (in das Anlage- und Umlaufvermögen) von rund 100 Einheiten mit einem Volumen von EUR 4 Mio. geplant, was um EUR 6,7 Mio. unter den realisierten Investitionen des Berichtsjahres liegt, sich je zur Hälfte in Neu- und Ersatzinvestitionen aufteilt und der Erhöhung der kurzfristigen Lieferfähigkeit dient. Die Auslastungsquote liegt in dem Zeitraum Januar bis Mai 2024 im Mittel bei 91,2 % und damit um 2,6 %-punkte unter dem Mittelwert des Berichtsjahres von 93,8 %. Bereits im Verlauf des vierten Quartals des Berichtsjahres ist die Auslastungsquote gesunken und hat im Dezember 2023 91,6 % erreicht. Diese leicht negative Entwicklung ist auf die anhaltend schwierigeren Rahmenbedingungen im Bereich Logistik zurückzuführen. Die geplanten Investitionen für das Jahr 2024 unterschreiten, wie bereits in den Vorjahren, die laufende Tilgung der fest zugesagten Finanzierungslinien deutlich, sodass über die geplanten Investitionen hinaus Reserven für die Finanzierung weiterer, sich im Verlauf des Geschäftsjahres 2024 ergebender Projekte vorhanden sind. Die Geschäftsführung geht für das Geschäftsjahr 2024 davon aus, dass der Umsatz sowie die Umsatzrendite auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden kann. Aufgrund der nicht unerheblichen Kosten für die Kunden der TWS bei Rückgabe von Tankcontainern wird sich der Leerstand der Flotte der TWS auch bei weiter leicht zurückgehender Auslastung im Transportsektor nicht signifikant erhöhen. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Anlagen- und Equipmentrisiko Eine weiter anhaltende Abschwächung der Konjunktur kann zu weiteren Überkapazitäten im Markt für Tankcontainer führen. Neben dem konjunkturellen Risiko können sich grundsätzlich auch nicht beeinflussbare Ereignisse wie Naturkatastrophen negativ auf die Geschäftsentwicklung auswirken. Durch noch immer wirkende Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Rohstoffen und Vorprodukten ist derzeit nicht von der Rückgabe einer größeren Anzahl von Standardcontainern auszugehen. Durch einen ausgewogenen Anteil an Spezialcontainern ist die Konjunkturabhängigkeit weiter reduziert. Das Anlagenrisiko kann weiter durch politische Risiken forciert werden. Mögliche Risiken in diesem Zusammenhang sind der Verlust von Eigentum, Beschränkungen des Waren- und Kapitalverkehrs, Wechselkursveränderungen, regulatorische Einschränkungen und unerwartete Nachfrageabschwächungen. Eine essenzielle Gefährdung konnte in 2023 nicht festgestellt werden. Fremdwährungsrisiken Es bestehen Risiken von eines Kursverfällen bei Beschaffungs- und Absatzgeschäften in Fremdwährungen wie USD und JPY, denen im Bedarfsfall mit Sicherungsgeschäften entgegengewirkt wird. Die Fremdwährungskurssicherung des Unternehmens dient der Absicherung der in der Währung US-Dollar eingekauften Tankcontainer. Der Umfang richtet sich generell nach den in US-Dollar ausgelösten Bestellungen über neues Equipment. Darüber hinaus sind Maßnahmen zur Absicherung der Umsätze in der Währung JPY installiert. Zinsänderungsrisiken Es besteht grundsätzlich das Risiko von Verlusten aufgrund eines sich erhöhenden Zinsniveaus. Bei Abschluss langfristiger Verbindlichkeiten werden bei Bedarf für Zwecke der Zinssicherung vereinzelt fristenkongruente Sicherungsgeschäfte vereinbart. Insofern stellen negative Wertänderungen aus unerwarteten Zinsbewegungen keine existenziellen Risiken für unser Unternehmen dar. Risiken von Forderungsausfällen Das Risiko einer Insolvenz finanzschwacher Kunden der Gesellschaft aufgrund der mit Ausbruch der Corona-Pandemie vorherrschenden und mit dem Ukraine-Krieg weiter verschärften Rahmenbedingungen besteht weiterhin. Durch regelmäßige Bonitätsanalysen des Kundenportfolios im Rahmen routinemäßiger Prüfungen werden Risiken durch Forderungsausfälle minimiert. Zudem trägt ein aktives Forderungsmanagement dazu bei, Forderungsausfälle zu vermeiden. Zusammenfassung Es sind derzeit keine existenzbedrohenden Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, erkennbar. Maßnahmen zur Prävention, Vermeidung und Überwälzung von Risiken wurden ergriffen und werden regelmäßig überwacht und bewertet. 2. Chancenbericht Aufgrund des aktuell hohen Bedarfs an Ladungsraum besteht die Chance, dass vermietetes Standardequipment nur in geringem Maße abgemietet wird, bzw. dieses bei Rückgabe kurzfristig wieder in neuen Verträgen untergebracht werden kann. Durch den bereits hohen Anteil an Spezialequipment, mit vergleichsweise längeren Vertragslaufzeiten, wirken sich Schwankungen nur bedingt auf die Umsatz- und Absatzentwicklung der Gesellschaft aus. 3. Gesamtaussage Unter Berücksichtigung der Chancen und Risiken gehen wir derzeit für den weiteren Verlauf des aktuellen Geschäftsjahres von einem Umsatz auf dem Niveau der ersten fünf Monate, und damit mit dem Vorjahr vergleichbar aus. Die Auslastung wird sich ebenfalls fortschreiben und leicht unter dem Vorjahresniveau liegen. Eine Trendwende, und damit eine steigende Nachfrage nach Transportkapazität, ist derzeit aufgrund der Rahmenbedingungen nicht absehbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Geschäfte zur Zins- und Fremdwährungskurssicherung, Forderungen sowie Verbindlichkeiten. Die Fremdwährungskurssicherung dient der Absicherung der in der Währung US-Dollar eingekauften Tankcontainer. Der Umfang richtet sich generell nach den in US-Dollar ausgelösten Bestellungen über neues Equipment. Darüber hinaus sind Maßnahmen zur Absicherung der Umsätze in der Währung JPY installiert. Zum Bilanzstichtag bestanden zwei Devisenterminkontrakte mit Laufzeiten von Januar 2023 bis Juli 2024 sowie ein Devisenswapgeschäft mit Laufzeit bis Dezember 2024. Die Kontrakte haben ein Nominalvolumen von TEUR 403 bzw. TJPY von 48.012 sowie Marktwerte von TEUR 86. Ferner bestanden Devisenoptionsgeschäfte mit Laufzeiten von Juni 2024 bis Dezember 2027 mit einem Nominalvolumen von TEUR 454 bzw. TJPY von 59.815 sowie Barwerten von TEUR 492. Sie dienen der Absicherung von Währungsrisiken in JPY im Investitions- und Warenbereich. Weiterhin bestanden zum Bilanzstichtag zwei Zinsswaps mit einer Laufzeiten zwischen August 2025 und Mai 2026 und einem Nominalvolumen von TEUR 1.156 sowie Marktwerten von TEUR 32. Die Zinsswaps dienen der Sicherung eines festen Zinssatzes für laufzeit- und volumenkongruentes variabel verzinste Darlehen. Der Kundenstamm der Gesellschaft kann generell als solvent bezeichnet werden. Im Berichtsjahr waren Zuführungen zu Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 314 oder 1,2 % bezogen auf den Umsatz aus der Vermietung erforderlich. Die Höhe der Wertberichtigung für das Berichtsjahr liegt damit leicht über dem Niveau des Vorjahres. Der Mehrjahresverlauf zeigt dennoch, dass die in den Vorjahren installierten Maßnahmen zur Risikoeinschätzung von Neugeschäften und Liquiditätsbewertungen von Neu- und Bestandskunden wirken. Die kurzfristige Finanzierung der Gesellschaft erfolgt über Lieferantenkredite sowie über Kreditlinien bei Kreditinstituten.
Vellahn, 28. Juni 2024 Gerd Peters, Geschäftsführer Andreas Herbertz, Geschäftsführer |
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