Grostra Bau
GmbH
Lötzschen
Jahresabschluss zum 31.12.2006
Lagebericht
GROSTRA Bau GmbH
Am Kettenbach 3
01561 Thiendorf / Lötzschen
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2006
1. Darstellung des Geschäftsverlaufs
1.1 Die allgemeine Entwicklung und die Lage im
Straßenbau
Nach den Jahren der Stagnation und des
Rückganges können wir in Sachsen in
Übereinstimmung mit der gesamtdeutschen Entwicklung
eine gute Entwicklung verzeichnen. Dieses ist positiv zu
bewerten, da die geringer werdende Mittelbereitstellung der
Öffentlichen Bereiche durch den Gewerblichen Bereich
ersetzt werden konnte. Damit verteilen sich die Anteile
ähnlich wie in den alten Bundesländern.
2006 können wir für die Bauindustrie in
Sachsen eine Umsatzsteigerung von beachtlichen 13 %
feststellen. Eine deutliche Belebung erfuhr darin der
Wirtschaftsbau mit immerhin 30% Umsatzsteigerung
gegenüber dem schwachen Vorjahr und der
Straßenbau mit überdurchschnittlichen 14 %
Steigerung gegenüber 2005. Besonders die EFRE
finanzierte Bauprogramme des Freistaates Sachsen und einige
Autobahn Neubauprojekte führten hier zu einer guten
Auslastung der vorhandenen Baukapazitäten.
Hervorzuheben ist auch die dem gesamtdeutschen Trend
folgende Konzentration der Kapazitäten in weniger
Betrieben. So nahm die Anzahl der Baubetriebe in Sachsen um
7,9% ab bei 0,7% weniger Beschäftigten.
Die erhöhte Baunachfrage führte jedoch noch
nicht zu einer Steigerung der Umsatzrendite.
Maßgeblichen Einfluss darauf hatten besonders
drastisch steigende Baumaterial- und Energiepreise durch
weltmarktwirtschaftliche Gründe und durch
Marktkonzentrationen in der Gesteinsindustrie und der
Asphaltherstellung in Sachsen. Veröffentlichungen
zufolge stiegen die Preise für Baumaterialien
gegenüber 1997 um 18,7% wo hingegen die Preise von
Bauleistungen sich im gleichen Zeitraum um 1,5% in Sachsen
reduzierten.
Die Auftragssituation entwickelte sich zu Beginn des
Jahres 2006 gut und stabil, brach dann aber im IV. Quartal
2006 regelrecht ein, so dass die durchschnittliche
Reichweite der Beschäftigung auf 1,8 Monate absank.
Dazu kam eine milde Witterung im Winter 2006 / 2007, so
dass sich ungünstige Voraussetzungen für das Jahr
2007 einstellten.
Durch die Einführung des
Saison-Kurzarbeiter-Geldes wurden drastische Konsequenzen
auf dem Arbeitsmarkt vermieden.
Erschwerend wirken nach wie vor zunehmend lange
Zahlungsabläufe bei Öffentlichen Auftraggebern.
Verschiedene Beschäftigungsformen der
staatlichen Arbeitsförderung und des Insolvenzrechtes
sowie die illegale Beschäftigung begünstigten
Preisdumping als erschwerende Marktbedingungen. Neue
steuer- und sozialrechtliche Vorschriften schränkten
die Liquidität besonders für
mittelständische Bauunternehmen zusätzlich ein.
1.2 Umsatz und Auftragsentwicklung
Übereinstimmend mit dem Trend des
Straßenbaumarktes in Sachsen erreichte auch die
GROSTRA Bau GmbH eine Steigerung der Gesamtleistung von
8,6% gegenüber dem Vorjahr.
Positiv beeinflussend war dabei die Konzentration der
Auftragstruktur auf komplexe
Straßenbaumaßnahmen im Landstraßenbau von
Bundes- und Staatsstraßen. Wesentlicher
Leistungsträger ist dabei der Asphaltstraßenbau.
Im Jahr 2006 wurden insgesamt 145.000 t Asphalt
verarbeitet. Damit ist die GROSTRA Bau GmbH weiterhin ein
marktführender Betrieb in diesem Sektor.
Die Umsatzsteigerung wurde durch einen reduzierten
Nachunternehmeranteil erreicht.
Der Auftragsbestand per 31.12.2006 war mit ca. 2.600
T€ geringer ausgefallen als gegenüber den
Vorjahren. Die vorhandenen Aufträge waren jedoch
beschäftigungsintensiv, so dass im Zusammenhang mit
den neuen Saison-KUG-Regelungen und den kontinuierlichen
Anstieg des Auftragsbestandes im I. und II. Quartal der
Start in die Bausaison 2007 sich problemlos gestaltete.
Auch im Jahr 2006 haben wir zu über 92 %
für öffentliche Auftraggeber gearbeitet. Dieser
überwiegende Anteil der Öffentlichen
Aufträge soll auch 2007 unbedingt beibehalten werden.
Wir arbeiteten für verschiedene
Straßenbauämter des Freistaates Sachsen und
Brandenburg, sowie für Kommunen und Landkreise in
einem weitgestecktenUmkreis bis zu 80 km.
1.3 Investitionen
Die Investitionen des Geschäftsjahres beliefen
sich auf 385 T€. Schwerpunkt bildete dabei der Kauf
eines Tiefladerzuges im Wert von 165 T€. Des weiteren
wurden Transporter und Radlader ersetzt. Weitere 36 T€
wurden zum Ersatz von Kleingeräten verwendet.
Die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2006
betrugen insgesamt 279 T€. Wesentliche
Anlagenabgänge waren nicht zu verzeichnen.
Leasingverpflichtungen sind wir nicht eingegangen.
1.4 Finanzierung
Teile der getätigten Investitionen konnten aus
dem laufenden Cashflow finanziert werden. Darüber
hinaus haben wir mittel- und langfristige Bankdarlehen
aufgenommen. Wie in den Vorjahren haben wir auch 2006
aufgenommene Bankdarlehen planmäßig
zurückgeführt. Zum 31.12.2006 belaufen sich die
Bankverbindlichkeiten auf 1.541 T€ incl.
Leasing-Banken.
1.5 Personalbereich
Unsere Mitarbeiteranzahl ist im gewerblichen und
angestellten Bereich mit 110 gegenüber dem Vorjahr um
14 Beschäftigte angestiegen. Die
Leistungsfähigkeit konnten wir dadurch erhöhen.
In den Schlüsselpositionen wie Bauleiter und
Vorarbeiter haben wir keine Veränderungen zu
verzeichnen. Die im Jahr 2005 eingestellten Personen haben
dieses Jahr die Einarbeitungsphase abgeschlossen und wurden
zu Leistungsträgern. Im Bereich Kalkulation konnten
wir uns in der zweiten Jahreshälfte personell
verstärken, um so besser dem erhöhten Aufwand der
Marktsituation zu entsprechen.
Die Personalaufwendungen sind im Berichtszeitraum
entsprechend der erhöhten Beschäftigtenanzahl um
297 T€ angestiegen.
Zur Zeit sind im Unternehmen 10 Auszubildende
beschäftigt. Wir werden 2007 wieder 3 Lehrstellen
bereitstellen.
1.6 Sonstige wichtige Vorgänge des
Geschäftsjahres
In 2006 haben wir eine Tochtergesellschaft in Polen,
die GROSTRA Bau Polska Sp.z o.o. mit Sitz nahe der Stadt
Breslau gegründet. Die Gesellschaft soll ähnlich
wie in Sachsen Projekte im Landstraßenbau bearbeiten.
Die Haftung beschränkt sich auf die Höhe des
eingesetzten Stammkapitals und der Darlehen. Darüber
hinaus wurden keine Bürgschaften abgegeben.
2. Darstellung der Lage
2.1 Vermögenslage
Bei einer um 759 T€ höheren Bilanzsumme
gegenüber dem Vorjahr und dem um 65 T€
erhöhtem Eigenkapital können wir auf eine
gestiegene Eigenkapitalquote verweisen. In der vorliegenden
Bilanz steht ein um 100 T€ erhöhtes
Anlagevermögen zu Buche.
Der Anteil der unfertigen Bauleistungen betrug zum
31.12.2006 1.997 T€ gegenüber zum Vorjahr mit
5.426 T€ und hat damit nur einen Anteil von 52 % an
der Bilanzsumme.
In der Konsequenz dessen ist der Aufwand für
einzubringende Forderungen höher. Unsere
Stichtagsliquidität hat sich um 640 T€
verschlechtert.
Aufgrund des strengen Niederstwertprinzips und den
Regeln der verlustfreien Bewertung sind sämtliche
erkennbaren Verluste über Abwertungen und
Rückstellungen im Jahresabschluss berücksichtigt.
2.2 Finanzlage
Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden
stets durch termingemäße Zahlungen erfüllt.
Durch die angestiegenen Umsätze und eher
längeren Zahlungsläufen waren die vorhandenen
Kontokorrentlinien weitestgehend ausgelastet. Ab November
2006 konnten wir den Rahmen erweitern, so dass wir nunmehr
auch zu Zeiten der besonderen Beanspruchung
auskömmlich versorgt sind.
Die Avallinie von i.H. von 2.000 T€ bei der R+V
Kreditversicherung AG wird zum Stichtag mit
Vertragserfüllungs- und
Gewährleistungsbürgschaften mit ca. 75 % in
Anspruch genommen.
Der Cashflow ist im Vergleich zum Vorjahr nahezu
unverändert positiv.
Er errechnet sich für das Jahr 2006 wie folgt:
Jahresüberschuss nach Steuern 65 T€
+ Abschreibungen auf Anlagevermögen 279 T€
= Jahres-Cashflow 344 T€
1. Ertragslage
Dieses positive Ergebnis ist in wesentlichem durch
die um 8,6 % erweiterte Bauleistung erzielt worden. Wir
weisen einen Rohertrag von 4.536 T€ aus. Dieser ist um
349 T€ höher im Vergleich zu 2005 ausgefallen.
Wir resümieren, dass im vergangenen Jahr nicht nur der
Asphaltstraßenbau die tragende Säule darstellte,
sondern wir auch im allgemeinen Straßenbau, Kanalbau
und Tiefbau überwiegend kostendeckend bauen und
weitgehend eine 100 %ige Auslastung unserer
Kapazitäten erreichen konnten. Das ist umso positiver
zu bewerten, da unverändert schwierige konjunkturelle
und branchenbedingte Rahmenbedingungen bestehen. Die rasant
steigenden Kosten für Baustoffe und Energie
können bei einem gleich bleibenden Preisniveau
für Bauleistungen nur durch Effizienzsteigerungen
ausgeglichen werden. Der Anteil der Nachunternehmerleistung
wurde darin in Abhängigkeit der konkreten Projekte
deutlich reduziert.
Die kontinuierliche Entwicklung der letzten Jahre
soll auch 2007 weitergeführt werden.
3. Chancen und Risiken bei der künftigen
Entwicklung
Im wesentlichem sehen wir für unser Unternehmen
im Geschäftsjahr 2007 kein erhöhtes Risiko.
Aus dem letzten Geschäftsjahr gibt es keine
strittigen offenen Forderungen. Wir haben deshalb nur einen
verminderten Anlass zur Bildung von
Einzelwertberichtigungen in Höhe von 53 T€.
Durch die positive Marktentwicklung erwarten wir
für das kommende Jahr eine, gemessen an unserer
langfristigen Planung, leicht steigende Umsatzentwicklung.
Unser Ziel ist es, wieder über 90 % der Aufträge
für öffentliche Auftraggeber zu leisten.
Die Gewinn- und Verlustrechnung per 31.03.2007
verläuft im Rahmen der angestrebten Planung und im
Rahmen des vorigen Jahres.
Die Liquiditätsplanung verläuft ebenfalls
entsprechend der vorgegebenen Planung und somit verbessert
gegenüber dem Vorjahr.
Die polnische Tochtergesellschaft hat im Berichtsjahr
ein negatives Ergebnis von 55 T€ eingefahren. Vor
allem das unerfahrene polnische Personal und Lieferprobleme
für Material waren dafür die Ursache.
Im Angestelltenbereich ist das gesamte Personal
ausgewechselt. Nach wie vor, besonders durch die
EU-Finanzierungen, gibt es in Niederschlesien eine schnell
wachsende Nachfrage an Straßenbaumaßnahmen.
Durch die Beteiligung der GROSTRA Bau an einem Unternehmen
zur Asphaltherstellung können wir ab 2007
maßgeblich zur Unabhängigkeit im Asphalt- und
Schüttgutbereich kommen. Das führt uns zur
berechtigten Planung von einem deutlich positiven Ergebnis
im Jahr 2007 und rechtfertigt die Werthaltigkeit des
eingesetzten Kapitals.
4. Sonstige Aufgaben, insbesondere über die
voraussichtliche Entwicklung
Unser Ziel ist es, den Umsatz auf geringerem Niveau
zu halten. Das Betriebsergebnis soll deutlich positiv
bleiben. Damit wird eine planmäßige, auch
mittelfristig positive Entwicklung des Betriebes
gewährleistet.
Der Auftragsbestand entwickelt sich gut und
beträgt zum 31.03.2007 5.634 T€. Das umfangreiche
Volumen an Bauausschreibungen vor allem der Kommunen
veranlasst uns zu einer gesicherten Umsatz- und
Ertragserwartung.
Unsere Mitarbeiteranzahl wollen wir in der gleichen
Größenordnung beibehalten. Mit fachspezifischen
Schulungen werden wir besonders unser Bauleitungspersonal
weiter ausbilden, um das technische Know-how zu verbessern
und betriebswirtschaftliche Zusammenhänge besser
erkennen und nutzen zu können.
Dieser Lagebericht beinhaltet Aussagen und Angaben,
die auf die Zukunft gerichtet sind und auf Annahmen,
Erwartungen und Schätzungen der Unternehmensleitung
beruhen. Diese in die Zukunft gerichteten Aussagen und
Angaben basieren auf Umständen, die der
Unternehmensleitung zum Zeitpunkt der Aufstellung des
Lageberichtes bekannt waren. Obwohl die Unternehmensleitung
annimmt, dass die diesen Aussagen und Angaben zu Grunde
liegenden Annahmen und Erwartungen realistisch sind, kann
nicht gewährleistet werden, dass sich diese auch als
richtig erweisen werden. Die Annahmen und Erwartungen
können Risiken und Unsicherheiten beinhalten, die dazu
führen können, dass die tatsächlichen
Ergebnisse nicht nur unwesentlich von den auf die Zukunft
gerichteten Aussagen und Angaben abweichen. Zu den
Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können,
gehören insbesondere Veränderungen im
wirtschaftlichen, geschäftlichen und
gesellschaftlichen Umfeld, Wechselkurs- und
Zinssatzschwankungen, die Einführung von
Konkurrenzprodukten oder die mangelnde Akzeptanz eigener
(Neu) Produkte und Dienstleistungen sowie eventuelle
Änderungen in der Geschäftsstrategie.
Thiendorf, am 18.04.2007
Ulrich Richter
Geschäftsführer
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2006
EUR |
31.12.2005
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
1.007.057,03 |
907.456,03 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
4.010,50 |
5.250,50 |
| 1.
sonstige immaterielle
Vermögensgegenstände |
4.010,50 |
5.250,50 |
| II.
Sachanlagen |
988.046,53 |
902.205,53 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
150.421,53 |
161.766,53 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
440.950,00 |
500.453,50 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
347.040,00 |
239.985,50 |
| 4.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
49.635,00 |
0,00 |
| III.
Finanzanlagen |
15.000,00 |
0,00 |
| 1.
Beteiligungen |
15.000,00 |
0,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
2.722.267,69 |
2.052.170,24 |
| I.
Vorräte |
238.684,56 |
1.099.307,75 |
| 1.
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (offen
aktivisch abgesetzt) |
1.807.804,04 |
4.369.801,72 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
2.482.539,65 |
945.646,63 |
| 1.
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht |
134.771,66 |
0,00 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
2.347.767,99 |
945.646,63 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
1.043,48 |
7.215,86 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
97.217,25 |
107.809,22 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
3.826.541,97 |
3.067.435,49 |
Passiva
|
|
31.12.2006
EUR |
31.12.2005
EUR |
| A.
Eigenkapital |
416.953,64 |
351.531,47 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
270.000,00 |
270.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
1.822,97 |
1.822,97 |
| III.
Gewinnrücklagen |
130.000,00 |
0,00 |
| IV.
Jahresüberschuss/-fehlbetrag |
0,00 |
79.708,50 |
| V.
Bilanzgewinn |
15.130,67 |
0,00 |
| B.
Rückstellungen |
312.545,00 |
307.412,93 |
| C.
Verbindlichkeiten |
3.097.043,33 |
2.408.491,09 |
| I.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
1.541.101,70 |
878.552,71 |
| II.
sonstige Verbindlichkeiten |
1.555.941,63 |
1.529.938,38 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
3.826.541,97 |
3.067.435,49 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2006 - 31.12.2006
EUR |
1.1.2005 - 31.12.2005
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
4.535.618,07 |
4.186.635,53 |
| 2.
Personalaufwand |
2.821.409,20 |
2.524.134,22 |
| a)
Löhne und Gehälter |
1.946.117,65 |
1.695.644,54 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
875.291,55 |
828.489,68 |
| 3.
Abschreibungen |
278.971,55 |
256.159,81 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf
aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung
und Erweiterung des Geschäftsbetriebs |
278.971,55 |
256.159,81 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
1.236.616,67 |
1.187.451,70 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
18.361,84 |
11.965,11 |
| 6.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
93.248,89 |
66.203,03 |
| 7.
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit |
123.733,60 |
164.651,88 |
| 8.
Steuern vom Einkommen und Ertrag |
43.459,62 |
64.250,11 |
| 9.
sonstige Steuern |
14.851,81 |
20.693,27 |
| 10.
Jahresüberschuss |
65.422,17 |
79.708,50 |
Anhang
Anhang zum
31. Dezember 2006
Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluß der Grostra Bau GmbH wurde
auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des
Handelsgesetzbuchs aufgestellt.
Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die
Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
Gesamtkostenverfahren gewählt.
Nach den in § 267 HGB angegebenen
Größenklassen ist die Gesellschaft eine
mittelgrosse Kapitalgesellschaft.
Angaben zur Bilanzierung und Bewertung
einschließlich der Vornahme steuerrechtlicher
Maßnahmen
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung
unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs-
bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
In die Herstellungskosten wurden neben den
unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige
Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlaßte
Abschreibungen einbezogen.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände und entsprechend den
steuerlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen.
Der Übergang von der degressiven zur linearen
Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu
einer höheren Jahresabschreibung führt.
Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens
bis zu einem Wert von Euro 410,-- wurden im Jahr des
Zugangs aktiviert und planmäßig abgeschrieben.
Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und
bewertet:
- Beteiligungen zu Anschaffungskosten
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag
vorliegende niedrigere Wert angesetzt.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am
Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller
erkennbaren Risiken bewertet.
Die Steuerrückstellungen beinhalten die das
Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten
Steuern.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für
alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei
wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag
angesetzt. Sofern die Tageswerte über den
Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die
Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.
Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs-
und Bewertungsmethoden
Beim Jahresabschluß konnten die bisher
angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im
wesentlichen übernommen werden.
Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht
statt.
Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der
Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung
Bruttoanlagenspiegel
Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte
ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Geschäftsjahresabschreibung
Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der
Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Sonstige Vermögensgegenstände
Die Abgrenzung dient der periodengerechten
Gewinnermittlung. Die Beträge haben
Forderungscharakter.
Im Bilanzgewinn von € 15.130,67 sind ein
Gewinnvortrag von € 79.708,50 enthalten.
Es wurden € 136.000,00 in die
Gewinnrücklage eingestellt.
Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer
Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr
Von den Verbindlichkeiten (€ 3.097.043,33) haben
insgesamt € 462.524,18 eine Restlaufzeit
von 1 bis 5 Jahren. Es sind insgesamt €
1.541.101,70 durch Buchgrundschuld und Sicherungs-
übereignung gesichert.
Verbindlichkeiten von mehr als 5 Jahren bestehen
nicht.
Steuern vom Einkommen und Ertrag
Die Steuern betreffen ausschließlich das
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit.
Sonstige Pflichtangaben
Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG
Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die
nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Forderungen: 7.615,18 Euro
Namen der Geschäftsführer
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende
Personen geführt:
Geschäftsführer: Dipl.-Ing.(TH) Ulrich
Richter, Bauingenieur, Niederau
Vergütungen der Geschäftsführer
Die Angabe der
Geschäftsführervergütung ist unter Hinweis
auf § 286 Abs. 4 HGB unterblieben.
Angaben über den Anteilsbesitz an anderen
Unternehmen mit einem Betrag von
mindestens 20 % der Anteile
Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über
nachstehende Unternehmen berichtet:
Firmenname: Fa. Grostra Bau Polska Sp. z o.o
Anteilshöhe in %: 100,00
Jahresergebnis in Euro: - 55.411,08
Jahresergebnis in Zloty: - 212.290,92
Eigenkapital in Euro: - 40.011,33
Eigenkapital in Zloty: -153.291,42
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren zum 31.
Dezember 2006 im Unternehmen beschäftigt:
Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 82
Angestellte 16
Auszubildende 12
Die Gesamtzahl der durchschnittlich
beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 110.
Lötzschen, den 18. April 2007
......................................................
gez. Ulrich Richter
Anlagespiegel
| |
|
Anschaffungs- |
Zugänge |
|
| |
|
Herstellungs- |
Abgänge |
- |
| |
|
kosten |
|
|
| |
|
01.01.2007 |
|
|
| |
|
Euro |
Euro |
|
|
I.
|
Immaterielle Vermögens-
gegenstände |
|
|
|
| 1. |
Konzessionen,
gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten
und Werten |
27.075,74 |
|
|
|
Immaterielle Vermögens-
gegenstände |
27.075,74
|
|
|
|
II.
|
Sachanlagen
|
|
|
|
| 1. |
Grundstücke,
grundstücks-
gleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten
auf fremden Grundstücken |
1.060.856,26 |
|
|
| 2. |
technische Anlagen und
Maschinen |
1.691.747,29 |
107.850,00 |
-
|
| 3. |
andere Anlagen,
Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
1.343.098,59 |
|
|
| 4. |
geleistete Anzahlungen
und
Anlagen im Bau |
49.635,00 |
|
|
|
Sachanlagen
|
4.145.337,14
|
|
|
| |
|
|
107.850,00
|
-
|
|
|
4.172.412,88
|
|
|
| |
|
|
107.850,00
|
-
|
|
|
Umbuchungen |
kumulierte |
Abschreibungen |
|
Buchwert |
|
|
|
Abschreibungen |
Zuschreibungen |
- |
|
|
|
|
|
vom 01.01.2007 |
|
|
|
|
|
31.12.2007 |
bis 31.12.2007 |
|
31.12.2007 |
|
|
Euro |
Euro |
Euro |
|
Euro |
|
I.
|
Immaterielle Vermögens-
gegenstände |
|
|
|
|
|
| 1. |
Konzessionen,
gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten
und Werten |
|
24.305,24 |
1.240,00 |
|
2.770,50 |
|
Immaterielle Vermögens-
gegenstände |
|
24.305,24
|
1.240,00
|
|
2.770,50
|
|
II.
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
| 1. |
Grundstücke,
grundstücks-
gleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten
auf fremden Grundstücken |
|
921.779,73 |
11.345,00 |
|
139.076,53 |
| 2. |
technische Anlagen und
Maschinen |
|
1.363.271,29 |
158.447,00 |
|
220.626,00 |
| 3. |
andere Anlagen,
Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
|
1.113.373,09 |
117.314,50 |
|
229.725,50 |
| 4. |
geleistete Anzahlungen
und
Anlagen im Bau |
|
|
0,00 |
|
49.635,00 |
|
Sachanlagen
|
|
3.398.424,11
|
287.106,50
|
|
639.063,03
|
|
|
|
3.422.729,35
|
288.346,50
|
|
641.833,53
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| Buchwert |
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| 31.12.2006 |
| Euro |
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| 4.010,50 |
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4.010,50
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| 150.421,53 |
| 440.950,00 |
| 347.040,00 |
| 49.635,00 |
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988.046,53
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992.057,03
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Berichtsprüfung
Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext
6.5 Bestätigungsvermerk des
Abschlussprüfers
Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz,
Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter
Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der
Grostra Bau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die
Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss
und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen
Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des
Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der
gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist
es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten
Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss
unter Einbeziehung der Buchführung und über den
Lagebericht abzugeben.
Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die
Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass
Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die
Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten
Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt
werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen
werden die Kenntnisse über die
Geschäftstätigkeit und über das
wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft
sowie die Erwartungen über mögliche Fehler
berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die
Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen
Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in
Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht
überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.
Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten
Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen
Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die
Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine
Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für
meine Beurteilung bildet.
Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen
geführt.
Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den
ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und
vermittelt unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild
von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Nördlingen, 06. Juli 2007
Gunther Düll
Wirtschaftsprüfer
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