Neukauf Südbayern GmbH
Selbe AdresseEinzelhandel mit Waren verschiedener Art, Hauptrichtung Nicht-Nahrungsmittel
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dirk Bruno Dr. Eßmann seit 27.5.2024 | Vorstandsmitglied |
Joseph Pfeilstetter seit 21.6.2022 | Vorstandsmitglied |
Wolfgang Leeb seit 27.6.2018 | Vorstandsmitglied |
Claus Hollinger seit 24.5.2017 | Vorstandsmitglied |
Kaspar März-Kastenmüller seit 16.6.2016 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 50.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EDEKA Südbayern eGGaimersheimJahresabschluss 2023GESCHÄFTSBERICHTI. GeschäftsverlaufAufgabenstellung und EinnahmequellenDie Aufgabe der Genossenschaft besteht seit der Übertragung des Warengeschäftes auf die EDEKA Handelsgesellschaft Südbayern mbH zum 01. Januar 1979 lediglich in der satzungsgemäßen Förderung und Betreuung der Mitglieder sowie in der Verwaltung des Sach- und Finanzanlagevermögens. Zum 28. Juni 2018 hat die EDEKA Handelsgesellschaft Südbayern mbH in die EDEKA Südbayern Beteiligungsgesellschaft mbH umfirmiert und rückwirkend zum 01. Januar 2018 ihr gesamtes Vermögen einschließlich aller Vertragsbeziehungen im Wege der Ausgliederung in die neu gegründete EDEKA Südbayern Handels Stiftung & Co. KG eingebracht. Im August 2008 haben Vorstände und Aufsichtsräte der Genossenschaft der EDEKA Südbayern eG und der EDEKA Chiemgau eG einen Partnerschaftsvertrag geschlossen und darin vereinbart, ohne rechtliche Verschmelzung beide Genossenschaften durch Satzungsänderungen wirtschaftlich zusammenzuschließen und dabei die Doppelmitgliedschaft und die Gremienidentität herbeizuführen. Doppelmitgliedschaft bedeutet, dass künftig jedes Mitglied der EDEKA Südbayern eG auch Mitglied der EDEKA Chiemgau eG sein soll und umgekehrt. Mit Gremienidentität ist gemeint, dass Vorstand und Aufsichtsrat beider Genossenschaften identisch besetzt sein sollen. Der Partnerschaftsvertrag fand seine Zustimmung durch die Mitglieder bei den außerordentlichen Generalversammlungen am 23.10.2008 bei der EDEKA Südbayern eG und bereits am 15.10.2008 bei der EDEKA Chiemgau eG. Die wesentlichen Einnahmequellen der Genossenschaft bilden somit die Miet- und Pachterlöse sowie die Erträge aus den Finanzanlagen. Die von der EDEKA Südbayern Handels Stiftung & Co. KG und den Tochtergesellschaften der Genossenschaft Alueda Südbayern GmbH und EDEKA Grundstücksgesellschaft Südbayern GmbH zu zahlende Pacht und Miete ist so bemessen, dass der Genossenschaft die Aufwendungen erstattet sowie Kapitaleinsatz und Risiko angemessen entgolten werden. Personal- und SozialbereichDie Genossenschaft beschäftigt keine Mitarbeiter. Die anfallenden Arbeiten werden im Auftragsverhältnis von der EDEKA Südbayern Handels Stiftung & Co. KG, Gaimersheim, erledigt. Investitionen und FinanzierungsmaßnahmenIm Geschäftsjahr 2023 erfolgten Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 51.832. Die Investitionen betreffen im Wesentlichen Neubauten von zwei Getränkelagern. Für den Standort Landsberg wurden TEUR 30.867 und für den Standort Wallersdorf wurden TEUR 15.863 aufgewendet. Die restlichen Zugänge betreffen überwiegend den Neubau einer Halle in Straubing (TEUR 1.027), Neubau eines Parkhauses in Landsberg (TEUR 1.312) und eine Heizungssanierung beim Objekt in Obertraubling (TEUR 2.413). Beurteilung der Entwicklung durch den VorstandDie Entwicklung der Genossenschaft war somit in 2023 und ist auch in den kommenden Jahren durch die Beschränkung ihres Aufgabenbereichs im Rahmen der Unternehmenskonzeption des EDEKA-Verbundes Südbayern zu sehen. Das Geschäftsergebnis wird vom Vorstand als gut bezeichnet. II. Lage der GenossenschaftVermögens- und Finanzlage
Vermögens- und Finanzlage weisen aufgrund einer soliden Eigenkapitalbasis, die durch Zuführung zur gesetzlichen Rücklage in Höhe von TEUR 24.300 aus dem Ergebnis 2023 weiter gestärkt wird, gesunde Verhältnisse auf. Ertragslage
Aus dem Ergebnis 2023 erfolgt an die Mitglieder eine reguläre Dividendenausschüttung mit einer Verzinsung von 7,0 % und zusätzlich eine Fusionsdividendenausschüttung mit einer Verzinsung von 8,0 %. Das erneut hohe Beteiligungsergebnis steht im Zusammenhang mit dem Ergebnisanteil an der EDEKA ZENTRALE Stiftung & Co. KG. MitgliederentwicklungDie seit Jahren anhaltende Mitgliederabschmelzung setzte sich im Jahr 2023 wieder fort. Die Anzahl der Mitglieder reduzierte sich um 2 Mitglieder auf insgesamt 417 Mitglieder zum Jahresultimo. Weiterhin ist die Gesellschaft bestrebt, wichtige Standorte für Neugründungen zu sichern und primär ihren Mitgliedern anzubieten. III. RisikoberichtRisikomanagementDie EDEKA Südbayern eG setzt zur Unternehmenssteuerung und Risikoüberwachung umfangreiche betriebswirtschaftliche Instrumente ein. Von der EDEKA Südbayern Handels Stiftung & Co. KG, Gaimersheim, die im Auftragsverhältnis das Rechnungswesen der Genossenschaft bearbeitet, werden im Rahmen des Controlling-Prozesses regelmäßig Berichte zur Unternehmenssteuerung und des Risikomanagements für die Entscheidungsträger und -gremien erstellt. Die bestehenden Überwachungsinstrumente sowie Frühwarnsysteme werden ständig weiterentwickelt. Risiken der künftigen EntwicklungDie Entwicklung der Genossenschaft ist im Wesentlichen abhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmensverbundes der EDEKA Südbayern Handels Stiftung & Co. KG und der EDEKA ZENTRALE Stiftung & Co. KG. Investitionen in Grundstücke und Bauten werden in der Regel zur konzerninternen Nutzung getätigt. Durch langfristig abgeschlossene Mietverträge mit einer einheitlichen Kalkulationsbasis stehen gesicherte Pachteinnahmen zur Verfügung. IV. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des GeschäftsjahresMit Beschluss der Vorstands- und Aufsichtsratssitzung der EDEKA Chiemgau eG am 13.03.2024 soll rückwirkend zum 01.01.2024 der Fusionsbeschluss mit der EDEKA Südbayern eG der Generalversammlung der EDEKA Chiemgau eG zur Genehmigung vorgelegt werden. Des Weiteren wird der Generalversammlung der EDEKA Südbayern eG am 23.04.2024 der Verschmelzungsvertrag zur Genehmigung vorgelegt. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Schluss des Geschäftsjahres bis zum Tage der Aufstellung der Bilanz nicht eingetreten. V. Voraussichtliche EntwicklungDie Genossenschaft wird sich im Geschäftsjahr 2024 überwiegend aus Miet- und Pachterlösen finanzieren. Wird bei der Generalversammlung dem Verschmelzungsvertrag zugestimmt, gelten alle Handlungen und Geschäfte der EDEKA Chiemgau eG als für Rechnung der EDEKA Südbayern eG vorgenommen. Dies bedeutet, dass die Wirkungen der Verschmelzung im Innenverhältnis, d. h. im Verhältnis zwischen der EDEKA Südbayern eG und der EDEKA Chiemgau eG auf den 01.01.2024, 0:00 Uhr zurückbezogen werden. Alle Geschäftsvorfällte der EDEKA Chiemgau eG aus dem Zeitraum zwischen dem 01.01.2024 und dem Tag des Wirksamwerdens der Verschmelzung werden demgemäß im Jahresabschluss der EDEKA Südbayern eG zum 31.12.2024 berücksichtigt. Ohne Einbeziehung der beabsichtigten Fusion wird im Jahr 2024 auf der Einnahmenseite auch mit Beteiligungserträgen gerechnet, wobei das Beteiligungsergebnis 2024 erst nach Ergebniszuweisung durch die EDEKA ZENTRALE Stiftung & Co. KG quantifiziert werden kann.
Gaimersheim, 04. März 2024 Der Vorstand Claus Hollinger Anna Maria Schalk Wolfgang Leeb Kaspar März Joseph Pfeilstetter Bericht des AufsichtsratesIm abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 ist der Aufsichtsrat seinen gesetzlichen und satzungsgemäßen Verpflichtungen zur Überwachung des Geschäftsbetriebes in vollem Umfang nachgekommen. Seine Tätigkeit lag - der Konzeption des EDEKA-Verbundes Südbayern entsprechend - schwerpunktmäßig bei der EDEKA Südbayern Beteiligungsgesellschaft mbH und deren Tochtergesellschaften. Im Berichtsjahr fanden insgesamt dreizehn Sitzungen statt, davon eine nur mit Vorstand und Aufsichtsrat im Umlaufverfahren, davon elf gemeinsame Sitzungen von Vorstand und Aufsichtsrat und jeweils mit der EDEKA Chiemgau eG, davon zwei im Umlaufverfahren und davon eine Sitzung mit dem Aufsichtsrat der EDEKA Chiemgau eG. Sechs der gemeinsam mit dem Vorstand abgehaltenen Sitzungen waren Gesellschafterversammlungen der EDEKA Südbayern Beteiligungsgesellschaft mbH, zugleich Gesellschafterversammlungen der EDEKA Südbayern Handels Stiftung & Co. KG und zugleich sechs Aufsichtsratssitzungen und davon eine Sitzung mit dem Kuratorium. Der Aufsichtsrat ist mit dem Bericht des Vorstandes in allen Teilen einverstanden. Wir danken an dieser Stelle dem Vorstand für die ausgezeichnete, vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Gaimersheim, 04. März 2024 Leo Schwaiberger, Aufsichtsratsvorsitzender BILANZAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG VOM 01.01. BIS 31.12.2023
AnhangA. Allgemeine AngabenDie EDEKA Südbayern eG hat ihren Sitz in Gaimersheim und ist im Genossenschaftsregister des Amtsgerichtes Ingolstadt unter der Nr. GnR 9 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach deutschen handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt. Die einzelnen Bilanzposten des Anlagevermögens und der Verbindlichkeiten werden nach § 265 Abs. 7 HGB zur Verbesserung der Übersichtlichkeit zum Teil zusammengefasst; sie sind im Anlagen- bzw. Verbindlichkeitenspiegel aufgegliedert. Von den in § 288 HGB geregelten Erleichterungsvorschriften für kleine Genossenschaften wurde Gebrauch gemacht. Die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, werden mit Ausnahme der Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklagenanteil im Anhang gemacht. Der Jahresabschluss wurde unter teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses nach § 268 Abs. 1 HGB aufgestellt. Die EDEKA Südbayern eG ist eine kleine Genossenschaft gemäß § 267 Abs. 1 i.V.m. § 336 Abs. 2 Nr. 2 HGB. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden beibehalten. Das Sachanlagevermögen ist zu seinen historischen Anschaffungskosten und soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Zugänge im Bereich des Sachanlagevermögens werden mit Beginn des Geschäftsjahres 2011 ausschließlich linear abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer für grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken von 14 bis 50 Jahren und für andere Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattungen von 3 bis 20 Jahren vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den dauerhaft niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen. Selbstständig nutzbare, bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden bei Anschaffungskosten bis EUR 250,00 im Zugangsjahr in den sonstigen betrieblichen Aufwand gebucht. Gegenstände mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 und bis EUR 800,00 werden im gleichen Jahr voll abgeschrieben und der sofortige Abgang im Anlagenspiegel unterstellt. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Soweit erforderlich, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den dauerhaft niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wird beachtet. Erkennbare Risiken sind nicht ersichtlich. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert (zu Anschaffungskosten) bilanziert. Die anteiligen Ausgaben aus der Zeit vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, werden in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Für die ausgewiesenen Sonderposten mit Rücklageanteil wurde im Geschäftsjahr 2010 im Zuge der erstmaligen Anwendung des HGB in der Fassung der neuen BilMoG-Regelungen gemäß der Übergangsvorschrift nach Art. 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB das Wahlrecht zur Beibehaltung dieser Sonderposten ausgeübt. Der Sonderposten wird entsprechend der Entwicklung der entsprechenden Gebäude aufgelöst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten, sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind entsprechend § 253 Abs. 2 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Es wird unterstellt, dass der Zinsänderungseffekt zum Geschäftsjahresende eintritt. Der Aufwand aus der Veränderung des Rechnungszinses wird im Finanzergebnis ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. Bei der Ermittlung latenter Steuern gemäß § 274 HGB wurden temporäre Differenzen zwischen handels- und steuerbilanziellen Wertansätzen berücksichtigt. Passive latente Steuern wurden entsprechend dem Wahlrecht mit aktiven latenten Steuern verrechnet (saldierter Ausweis). C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und VerlustrechnungBilanz1. Anlagenspiegel
2. UmlaufvermögenDie Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten neben Salden aus der Verrechnung von Steuern auch Forderungen aus Ergebnisabführungen. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen den laufenden Verrechnungsverkehr in Höhe von EUR 20.981.601,89 mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr, und Darlehen in Höhe von insgesamt EUR 175.000.000,00, von dem EUR 100.000.000,00 eine Laufzeit von mehr als einem Jahr haben. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 1.950,00 (Vorjahr: EUR 1.950,00) ausgewiesen. Unter den Guthaben bei Kreditinstituten des Vorjahres sind EUR 152.828,45 enthalten, die zugleich Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, darstellen. Zum Bilanzstichtag bestanden keine Forderungen an Mitglieder des Vorstandes und Aufsichtsrates. 3. Mitglieder / Geschäftsguthaben / Bilanzgewinn
Die Anzahl der Mitglieder ist um 2 zurückgegangen. Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich im Geschäftsjahr 2023 um EUR 417.500,00 erhöht. Der Zugang an Geschäftsguthaben ist überwiegend auf die Zeichnung weiterer Anteile durch Mitglieder zurückzuführen. Die Mitglieder haften nur in Höhe ihres Geschäftsanteils. Eine darüberhinausgehende Haftung besteht nicht. Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von EUR 32.668,19 (Vorjahr: EUR 8.171,79). 4. Sonderposten mit RücklageanteilDer nach Art. 67 Abs. 4 S.1 EGHGB i.V.m. § 281 HGB a.F. und § 6b EStG auszuweisende Sonderposten mit Rücklagenanteil zeigt nachfolgende Entwicklung:
5. RückstellungenDie "sonstigen Rückstellungen" wurden im Wesentlichen für erwartete Ansprüche aus Schadenersatz gebildet. 6. VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten gliedern sich inhaltlich und unterteilt nach Restlaufzeiten wie folgt:
Unter den Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten sind EUR 53.214,81 enthalten, die zugleich Verbindlichkeiten gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, darstellen. Durch Buchgrundschulden auf eigenem Grundbesitz sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 7.330.396,10 (Vorjahr: EUR 10.034.181,29) gesichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte besichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der EDEKA Südbayern Handels Stiftung & Co. KG in Höhe von EUR 224.404.403,41 und betreffen den sonstigen Verrechnungs- und Finanzverkehr sowie Darlehen über EUR 175.000.000,00. Gewinn- und Verlustrechnung7. UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse enthalten Mieterlöse sowie Erlöse aus Nebenkosten und sonstigen Kostenerstattungen. 8. Sonstige betriebliche ErträgeIn den sonstigen betrieblichen Erträgen sind mit EUR 4.858.510,08 Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens und dem Abgang von Finanzanlagen enthalten. 9. Aufwendungen für bezogene LeistungenDie Aufwendungen für bezogene Leistungen beinhalten zur Erzielung der Umsatzerlöse notwendige Instandhaltungsaufwendungen und sonstige Aufwendungen. 10. PersonalaufwandDer Personalaufwand beinhaltet Löhne und Gehälter für die ehrenamtlichen Vorstände. 11. Sonstige Zinsen und ähnliche ErträgeIn den Zinsen und ähnlichen Erträge sind Erträge aus der Abzinsung in Höhe von EUR 123,00 (Vorjahr: EUR 25,00) enthalten. D. Sonstige Angaben1. HaftungsverhältnisseHaftungsverhältnisse aus GewährleistungsverträgenEs besteht eine gesamtschuldnerische Haftung mit weiteren Unternehmen des EDEKA-Verbundes Südbayern für Rahmenkreditlinien von TEUR 48.250 (Vorjahr: TEUR 48.250). Zum 31.12.2023 waren die Kreditlinien mit TEUR 20.000 (Vorjahr: TEUR 14.000) beansprucht. Mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen, da der EDEKA-Verbund Südbayern über ausreichend liquide Mittel verfügt, um die Kreditkonditionen einzuhalten. 2. Sonstige finanzielle VerpflichtungenAus Miet- und Erbbauverträgen besteht zum 31. Dezember 2023 ein nicht abgezinstes Gesamtobligo in Höhe von TEUR 4.198. 3. ArbeitnehmerDie Genossenschaft beschäftigt keine eigenen Arbeitnehmer. Die anfallenden Arbeiten werden im Auftragsverhältnis von der EDEKA Südbayern Handels Stiftung & Co. KG erledigt. 4. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresüberschuss in Höhe von EUR 27.559.656,24 und der Gewinnvortrag aus dem Vorjahr mit EUR 32.668,19 sollen wie folgt Verwendung finden:
5. NachtragsberichtAuf der Generalversammlung am 23. April 2024 der EDEKA Chiemgau eG sollen deren Mitglieder eine rückwirkende Verschmelzung zum 01. Januar 2024 auf die EDEKA Südbayern eG beschließen. 6. Mitglieder des VorstandesGeschäftsführer: Claus Hollinger Anna Maria Schalk Ehrenamtlich: Wolfgang Leeb Kaspar März Joseph Pfeilstetter 7. Mitglieder des AufsichtsratesLeo Schwaiberger, Vorsitzender Josef Lechertshuber, stell. Vorsitzender Stefan Alex Herbert Esslinger (bis 23.02.23) Dietmar Fackler Sabine Fanderl Andreas Schmid Tobias Stubhann Adelheid Summerer-Mayer (ab 26.04.23) 8. Zuständiger PrüfungsverbandEDEKA Verband kaufmännischer Genossenschaften e. V., New-York-Ring 6, 22297 Hamburg.
Gaimersheim, 04. März 2024 Der Vorstand Claus Hollinger Anna Maria Schalk Wolfgang Leeb Kaspar März Joseph Pfeilstetter BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die EDEKA Südbayern eG, Gaimersheim PrüfungsurteilWir haben den Jahresabschluss der EDEKA Südbayern eG, Gaimersheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Genossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Genossenschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. Grundlage für das PrüfungsurteilWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den JahresabschlussDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Genossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Genossenschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des JahresabschlussesUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 28. März 2024 EDEKA
Verband
Hübotter, Wirtschaftsprüfer Lipka, Wirtschaftsprüfer |
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