Saarstahl Precision Wire GmbH
Alleestraße 11, 66386 Sankt Ingbert, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Henrik Müller seit 13.1.2026 | Geschäftsführer |
Pascal Port seit 4.2.2025 | Prokura |
Mark Johannes Philipps seit 4.2.2025 | Geschäftsführer |
Annette Reimsbach seit 9.4.2024 | Prokura |
Norbert Ronig seit 14.3.2014 | Prokura |
Peter Andreas Holz seit 13.8.2012 | Geschäftsführer |
Carsten Kai Bäcker seit 15.2.2012 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Drahtwerk St. Ingbert GmbHSt. IngbertJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des UnternehmensDie Drahtwerk St. Ingbert GmbH (DWI) ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Saarstahl AG, Völklingen. Sie agiert im Markt als Produzent für blanke Drähte, gezogene Kaltstauchdrähte, verzinkte Drähte, PVC/PE - ummantelte Drähte sowie blanke und verzinkte, gerichtete Stäbe. Zusätzlich verarbeitet die Drahtwerk St. Ingbert GmbH zu ihrem "Normalproduktspektrum" Draht der Muttergesellschaft Saarstahl AG und entwickelt sich in ein klassisches Drahtservicezentrum für Kaltstauchdraht. 2. Wirtschaftsbericht2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen
2.2. Geschäftsverlauf der Gesellschaft
Im Bereich der naßblanken Drähte reduzierte sich in 2023 das Absatzvolumen sehr stark. Mit ca. 12.900 to Versand (2022 = ca. 19.200 to) sieht man hier die Probleme unserer kompletten Kundenbranchen. Die bekannten Stammkunden aus dem Konsumgüterbereich klagten ebenfalls über Beschäftigungsprobleme. Betroffen waren alle Bereiche, weiße Ware, Einkaufswagen ebenso wie die Möbelindustrie. Bei den verkupferten Drähten beschränkten wir uns weiterhin auf die wirtschaftlich sinnvollen Absatzmöglichkeiten, konnten aber die Absatzreduzierungen der vergangenen Jahre stoppen und die Versandmenge von ca. 830 to (2022) auf ca. 1.430 to steigern. In der Gruppe der verzinkt nachgezogenen Drähte konnten wir, trotz des schwierigen Marktumfeldes unsere Vorjahresmenge um ca. 750 to auf ca. 2.400 to nochmals steigern. Hier sehen wir auch in Zukunft aufgrund der technischen Verbesserungen weitere Möglichkeiten, die Mengen zu erhöhen. Beim den Automaten stählen rund - und Profildraht wurden unsere Kunden von den Verkaufsrückgängen getroffen. Viele Drehteile fließen hier in die Möbel- und Fensterindustrie. Mit ca. 2.700 to lag der Rückgang hier bei ca. 14 % im Vergleich zum Vorjahr. Der Produktbereich der gezogenen Kaltstauchdrähte verzeichnete mit ca. 9.950 to Versand ebenfalls einen Rückgang. Hier zeigte sich vor allem in der ersten Jahreshälfte die Marktschwäche, im zweiten Halbjahr normalisierte sich hier die Nachfrage. Die Mengen in die Automobilindustrie laufen hier recht ordentlich, aktuell merken wir hier aus der Baubranche eine gewisse verhaltene Nachfrage. Der Bereich des energieintensiven
feuerverzinkte
n
Drah
tes verzeichnete in 2023 wiederum einen
Absatzrückgang. Mit ca. 18.750 to konnte wir
die Mengen des Vorjahres (ca. 23.350 to) nicht
erreichen. Die Volumenmärkte Doppelstabmatte und
Gewächshäuser brachen wegen der Schwäche am
Bau und den hohen Betriebskosten ein.
Die verzinkten Stäbe wie auch die blanken Stäbe (Elektrodenkerndraht) verzeichneten in 2023 nochmals Rückgänge (2023: 1.000 to; 2022: 1.130 to). Eine Vertriebsoffensive und eine Verbesserung im Maschinenpark sollte uns hier aber für das Jahr 2024 Mehrmengen bringen. Im PVC/PE T Drahtbereich kam es zum wiederholten Mal zu reduzierten Mengen von ca. 2.150 to (2022 = 3.400 to). Massive Absatzprobleme bei unseren Kunden gepaart mit Konsumschwäche und Schwäche in der Bauindustrie führten hier zu diesem Ergebnis. 2.3. Ertragslage
Die Drahtwerk St. Ingbert GmbH erwirtschaftete 2023 bei einem Umsatz von 71,6 Mio. € (Vorjahr 99,2 Mio. €) einen Jahresfehlbetrag von 3,0 Mio. € (Vorjahr Jahresüberschuss 2,2 Mio. €).
Der Umsatz 2023 lag aufgrund der geringeren Absatzmengen und den stark gesunkenen Durchschnittserlöse deutlich unter dem Planwert. Das Ergebnis gestaltete sich dadurch negativer als erwartet. 2.4. Finanz- und Vermögenslage Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 3,6 Mio. € auf 43,3 Mio. € gesunken. Auf der Aktivseite resultiert dies im Wesentlichen aus dem niedrigeren Wert der Sachanlagen sowie dem gesunkenen Wert der Vorräte. Auf der Passivseite zeigt sich eine Reduzierung des Eigenkapitals sowie eine Reduzierung der sonstigen Rückstellungen. Die Eigenkapitalquote lag mit 48,3 % unter dem Vorjahreswert (51,0 %). Der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit belief sich auf 1,2 Mio. € (Vorjahr Mittelzufluss 1,0 Mio. €). Der Mittelbedarf für die Investitionstätigkeit betrug 1,1 Mio. € (Vorjahr 0,6 Mio. €). Der Cashflows aus der Finanzierungstätigkeit lag bei 0 €, sodass die flüssigen Mittel um 0,1 Mio. € auf 2,1 Mio. € zunahmen.
Erläuterungen:
3. Entwicklung wesentlicher Leistungsfaktoren3.1. Mitarbeiter Der Stand der aktiven Belegschaft stellt sich wie folgt dar:
Die Arbeitssicherheit liegt weiterhin im Fokus. Ein strategischer Plan zur Verbesserung der Arbeitssicherheit, angelegt über einen Zeitraum von drei Jahren, ist erstellt. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen mit ihren Fähigkeiten, Leistungen und ihrer Einsatzbereitschaft einen entscheidenden Beitrag für den Erfolg und die weitere Entwicklung des Drahtwerkes St. Ingbert dar. Die Personalarbeit ist eng angelehnt an die der Muttergesellschaft Saarstahl AG. 3.2. Produktion Der Produktionsbereich der Drahtwerke umfasst ein vorgelagertes Walzdrahtlager, das alle nachfolgenden Produktionsbereiche versorgt. Die Produktionsbereiche sind:
Das Drahtwerk St. Ingbert ist zwischen und innerhalb der Produktionsbereiche sehr flexibel aufgestellt und kann auf Marktschwankungen gut und schnell reagieren. 3.3. Investitionen
Für 2024 sind weitere Investitionen geplant. 4. Risiko- und Chancenbericht
Inhalt, Aufbau und Ergebnisse des Risikomanagementsystems sind in prüfbarer Weise im Sinne des KonTraG dokumentiert. In 2017 wurde das Compliance Management System der SHS-Gruppe organisatorisch mit dem Risikomanagementsystem verknüpft und in den vorhandenen Risikomanagementprozess ein Compliance Modul integriert. Mit dem Modul werden Informationen bezüglich Umsetzung der Compliance-Kultur, Compliance-Organisation und -Kommunikation sowie im Rahmen der Gefährdungsanalyse identifizierter Compliance-Risikobereiche erhoben. Ziel ist die frühzeitige Identifikation von Compliance-Risiken und daraus folgend, die Ableitung von Maßnahmen (Compliance-Programm). Zum 30. Juni 2017 ist das Compliance Modul erstmals in den Berichterstattungsprozess des SHS-Risikomanagements aufgenommen worden. Die Bearbeitung erfolgt durch die Risikokoordinatoren. Die Konzernrevision ist im Rahmen des Gesamtansatzes der Unternehmensführung zur Einrichtung eines internen Führungs- und Überwachungssystems Bestandteil des Risikomanagements im Sinne des KonTraG. In dieser Funktion obliegt ihr auch die systematische und zielgerichtete interne Prüfung des Risikomanagementsystems. DWI ist darüber hinaus in das Qualitätsmanagementsystem und in das Energiemanagementsystem der Saarstahl AG integriert. 4.1. Personalrisiken Für die Drahtwerk St. Ingbert GmbH als Hersteller technologisch und qualitativ hochwertiger Produkte sind qualifizierte Fach- und Führungskräfte sowie deren hohe Einsatzbereitschaft für den Unternehmenserfolg von elementarer Bedeutung. Vor diesem Hintergrund legt die Drahtwerk St. Ingbert GmbH großen Wert darauf, ein attraktiver Arbeitgeber zu sein und bietet für Fach- und Führungskräfte unterschiedlichste Weiterbildungsmöglichkeiten an. Unabhängig hiervon können aus Abgängen Risiken durch Wissens- und Erfassungsverlust entstehen. Diesen Risiken wird durch eine generationenübergreifende Zusammenarbeit entgegengewirkt, um einen systematischen Wissenstransfer auf die nachfolgenden Mitarbeiter sicherzustellen. 4.2. Risiken der betrieblichen Tätigkeit
4.3. Chancen Die betriebliche Tätigkeit der Drahtwerk St. Ingbert GmbH besteht aus einer Vielzahl von Prozessen, die teilweise in Abhängigkeitsverhältnissen stehen bzw. durch Schnittstellen miteinander verbunden sind. In der Optimierung dieser innerbetrieblichen Prozesse sieht DWI eine operative Chance. Durch Anpassung kann es bei ausgewählten Prozessen sein, Arbeitsabläufe zu beschleunigen und hierdurch Kosten zu sparen. Auch für 2024 liegt der Schwerpunkt auf der weiteren Optimierung der Prozesse zur weiteren Steigerung der Produktivität und der Qualität sowie dem Ausbau der Mengen im gezogenen Kaltstauchdraht und in den sonstigen lukrativen Produktsegmenten. 5. Ausblick auf das Geschäftsjahr 2024
In Summe sehr große Herausforderungen für DWI, denen wir uns aber mit Zuversicht stellen. Die Drahtwerk St. Ingbert GmbH plant mit einem höheren Mengenvolumen wie im abgelaufenen Geschäftsjahr. Aufgrund der höheren Mengen ist mit einem höheren Umsatz zu rechnen. Hohe Rohstoffpreise und Energiekosten für 2024 lassen allerdings ein Ergebnis nach Steuern über Vorjahresniveau, einen negativen EBIT und einen positiven EBITDA erwarten.
St. Ingbert, den 07. März 2024 DRAHTWERK ST. INGBERT Gesellschaft mit beschränkter Haftung Peter HOLZ Bilanz zum 31. Dezember 2023A k t i v a
P a s s i v a
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben
Die Drahtwerk St. Ingbert GmbH, mit Sitz in der Alleestraße 11 in St. Ingbert ist im Registergericht Saarbrücken unter der Handelsregisternummer HRB 32109 eingetragen.
Damit sind alle Voraussetzungen gem. § 291 HGB für einen befreienden Konzernabschluss erfüllt und die Drahtwerk St. Ingbert GmbH braucht keinen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bewertung der Immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die
Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder
Herstellungskosten abzüglich planmäßiger
Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen
Abschreibungen für bewegliche Anlagegegenstände
erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen
Nutzungsdauer linear bzw. für Zugänge vom
1. Januar 2004 bis 31. Dezember 2007 degressiv.
Geringwertige Wirtschaftsgüter im Wert zwischen 250 und 1.000 € werden aktiviert und als Sammelposten über 5 Jahre linear abgeschrieben. Für die Ermittlung der Abschreibungen wurden die steuerlichen Nutzungsdauern gemäß der allgemeinen amtlichen AFA-Tabelle bzw. die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer angewandt. Hieraus ergeben sich im Wesentlichen folgende durch-schnittliche Nutzungsdauern:
Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Im Bereich der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt die Bewertung teilweise nach der Lifo-Methode, teilweise zu gewogenen durchschnittlichen Anschaffungskosten. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 284 Abs. 2 Nr. 3 HGB zu Marktpreisen beträgt T€ 892. Die Bewertung der
unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu
Herstellungskosten, welche die aktivierungspflichtigen
Bestandteile umfassen.
Forderungen und s
onstigen Vermögensgegenstände
n sind grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt.
Unverzinsliche Forderungen sind abgezinst. Für alle
erkennbaren Risiken werden individuelle Wertberichtigungen
vorgenommen. Für nicht erkennbare Risiken in den
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie für
bestimmte sonstige Vermögensgegenstände besteht
eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 %,
die bei den Einzelposten gekürzt ist.
Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert. Als
Aktive
Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem
Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für
einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.
Gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 wurden insolvenzgesicherte Festgeldkonten mit den Rückstellungen für Altersteilzeit verrechnet und der übersteigende Betrag als Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen. Das Gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Pensionsverpflichtungen werden gem. § 253 Abs. 1 HGB nach dem international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Prof. Dr. Heubeck 2018 G) ermittelt. Nach diesem Verfahren errechnet sich die Höhe der Pensionsverpflichtungen aus der zum Bilanzstichtag erdienten Anwartschaft unter Berücksichtigung zukünftiger Entgelt- und Rentensteigerungen. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 3,0 % bei den Entgelten und 2,1 % bei den Renten ausgegangen. Der zu Grunde gelegte Rechnungszinssatz für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich auf 1,83 % (2022: 1,78 %); es handelt sich um einen für den 31.12.2023 von der Deutschen Bundesbank prognostizierten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Geschäftsjahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der nach § 253 Abs. 6 HGB anzugebende und ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag zur Verwendung eines durchschnittlichen Marktzinses von sieben Jahren beträgt am 31. Dezember 2023 T€ 12. Die
sonstigen Rückstellungen berücksichtigen
alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste
aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des
nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Dabei werden
zukünftige Preis- und Kostensteigerungen
berücksichtigt. Rückstellungen mit einer
Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer
Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen
Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre
abgezinst.
Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, wobei kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet wurden. Langfristige Verbindlichkeiten in Fremdwährung bestehen nicht.
Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den
Bilanzansätzen der Handelsbilanz und Steuerbilanz
angesetzt, sofern sich diese in späteren
Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und
passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im
Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum
Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des
§ 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein
Gebrauch gemacht.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Erläuterungen zur Bilanz(1) Sachanlagen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt. Der Anlagespiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. (2) Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen Die Drahtwerk St. Ingbert GmbH ist zu 100% an der Schweissdraht Luisenthal GmbH beteiligt. Das Eigenkapital der Schweissdraht Luisenthal GmbH zum 31.12.2023 beträgt T€ 2.547 (2022: T€ 2.205) und das Jahresergebnis 2023 T€ 342 (2022: T€ 140). (3) Forderungen gegen verbundene Unternehmen Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 408 (2022: T€ 632). Die Restlaufzeit ist wie im Vorjahr bis zu einem Jahr. ( 4 ) sonstige Rückstellungen
(5) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen In diesem Posten sind Verpflichtungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 12.697 (2022: T€ 8.022) und Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von T€ 15.620 (2022: T€ 15.649) enthalten.
(6) Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht In diesem Posten sind Verpflichtungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 6 (2022: T€ 28) enthalten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. (7) sonstige Verbindlichkeiten Die Restlaufzeit ist wie im Vorjahr ausschließlich bis zu einem Jahr. Aus Steuern bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 288 (2022: T€ 321). Im Rahmen der sozialen Sicherheit bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 226 (2022: T€ 59). sonstige finanzielle Verpflichtungen
Sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen nicht. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(8) Die Aufteilung auf die Absatzmärkte stellt sich wie folgt dar:
(9) sonstige betriebliche Erträge
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Versicherungserstattungen betreffend Zahlungen aus dem Zinkwannen - Schaden in Höhe von T€ 0 (2022: T€ 278) enthalten. (10) Materialaufwand Der Materialaufwand setzt sich wie folgt zusammen:
(11) Personalaufwand Der Personalaufwand setzt sich wie folgt zusammen:
(12) Zinsergebnis Das Zinsergebnis setzt sich wie folgt zusammen:
NachtragsberichtBerichtspflichtige Ereignisse nach Bilanzstichtag liegen nicht vor. Sonstige AngabenGeschäftsführer war im Geschäftsjahr 2023 Herr Dipl. Ing. Peter Holz. Die Angaben über die Bezüge der Geschäftsführung entfallen gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter betrug:
Auf die Angabe des Gesamthonorars für die Abschlussprüfer gemäß § 285 Nr. 17 HGB wird verzichtet, da die Angaben im befreienden Konzernabschluss der Saarstahl Aktiengesellschaft, Völklingen gemacht werden. Marktunübliche Geschäfte gemäß § 285 Nr. 21 HGB wurden keine getätigt. Ergebnisverwendungsvorschlag
Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen.
St. Ingbert, den 07. März 2024 DRAHTWERK ST. INGBERT Gesellschaft mit beschränkter Haftung Peter HOLZ Entwicklung des Anlagevermögens
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Drahtwerk St. Ingbert GmbH, St. Ingbert Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Drahtwerk St. Ingbert GmbH, St. Ingbert, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Drahtwerk St. Ingbert GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Saarbrücken, den 8. März 2024 PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Martin Schröder, Wirtschaftsprüfer ppa. David Szabo, Wirtschaftsprüfer ErgebnisverwendungsbeschlussDer Bilanzverlust in Höhe von 3.140.007,23 €, der sich aus dem Jahresfehlbetrag 2023 von 3.008.511,14 € und dem Verlustvortrag aus dem Vorjahr von 131.496,09 € ergibt, wird auf neue Rechnung vorgetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 10. Juli 2024 festgestellt. |
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