Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 391376
Eingetragen
7.8.2001
Branche
Herstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und AntriebselementenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Die Herstellung von Zahnrädern, Getrieben, Planetengetrieben und aller artverwandter Artikel. die Gesellschaft darf alle Maßnahmen treffen, die geeignet sind, den Gesellschaftszweck zu fördern. Die Gesellschaft ist berechtigt, Zweigniederlassungen zu errichten, andere ihr ähnliche Unternehmen zu erwerben oder sich an solchen zu beteiligen.

Historie

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Management

NameRolle
Sina Bader
seit 6.11.2024
Prokura
Geschäftsführer
Swen Oliver Herrmann
seit 11.1.2024
Geschäftsführer
Clemens Maurer
seit 5.1.2023
Prokura
Simon Zeller
seit 5.1.2023
Prokura
Matthias Ruf
seit 5.1.2023
Prokura
Andreas Beinroth
seit 3.1.2011
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
Lennart Neugart
37.60%
22.83%
21.80%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Neugart Holding GmbH
Germany
940.470 €
94.00%
T***** H***
30.015 €
3.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Neugart GmbH

Kippenheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010

der Neugart GmbH

A. Wirtschaftsbericht

I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2010

Die Neugart GmbH ist Hersteller von Präzisionsgetrieben und Verzahnungsteilen für den Maschinenbau. Im Stammwerk in Kippenheim werden die Produkte hergestellt und von hier aus weltweit vertrieben. Unsere Präzisionsgetriebe werden in praktisch allen Bereichen elektronischer Antriebskombinationen eingesetzt. Das beginnt bei Werkzeugmaschinen und reicht über Handhabungstechnik sowie Verpackungs-, Druck- oder Textilmaschinen bis hin zu Robotern. Zu unseren Kunden gehören neben den Maschinenbauern auch Hersteller und Anbieter von Elektromotoren und elektronischen Steuerungen und Regelungen. Fortschrittliche Entwicklungs- und Fertigungstechnik sowie der Service weltweit agierender Vertretungen, bilden die Basis zur Umsetzung komplexer Kundenanforderungen auf wirtschaftliche Art und Weise bei höchster Qualität.

Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen stellten sich für das Berichtsjahr deutlich freundlicher dar, als es noch im Krisenjahr 2009 zu erwarten war. Für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau bedeutete dies, dass der Auftragseingang im Jahresvergleich um 37 % gegenüber dem Vorjahr angestiegen ist. Der Umsatz hat sich im Maschinenbau im Jahr 2010 um 7,6% verbessert.

Wesentliche Entwicklungen im abgelaufenen Geschäftsjahr

Die Neugart GmbH ist bereits im ersten Jahr nach dem Ende der weltweiten Wirtschaftskrise 2009 vollständig auf Vorkrisenniveau zurückgekommen.

Das Rohergebnis 2010 lag mit 25,27 Mio. € um 65,98% über dem von 2009. Dieser starke Umsatzaufschwung wurde sowohl vom Inlands- wie auch vom Exportgeschäft getragen. Der Auftragseingang lag sogar 105% über dem des allerdings sehr schwachen Vorjahres. Wir haben auf diese erheblichen Wachstumsraten mit einer Vielzahl von Maßnahmen reagiert. So haben wir bereits im Februar 2010 die Kurzarbeit komplett eingestellt und bereits im März 2010 die dritte Schicht wieder angefahren. Die während der Krise zurückgefahrene Fremdvergabe von Teilen wurde wieder deutlich ausgebaut und auch in den Bereichen Personal und Maschinen wurde wieder aufgebaut. Besonders erfreulich ist, dass wir mit dem raschen beenden der Krise auch wieder ein positives Ergebnis ausweisen können.

II. Lage des Unternehmens

Darstellung der Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 16% auf 30,7 Mio. € (VJ 26,4 Mio. €). Dieser Aufbau resultiert im wesentlichen aus den Investitionen in Maschinen und Anlagen und der Erhöhung der Lagerbestände. Ein wesentliches Instrument unserer Finanzierung ist das Maschinenleasing. Hier beliefen sich die Aufwendungen in 2010 auf 983 T€ (2009: 1.172 T€). Leasinggüter, deren Leasingdauer abgelaufen sind, werden in aller Regel durch uns übernommen.

Zur Analyse der Vermögenslage der Gesellschaft wurden die folgenden Vermögens- und Kapitalstrukturkennzahlen ermittelt.

Kennzahl Kennzahlendefinition
Anlagenintensität = Anlagevermögen / Gesamtvermögen
Vorratsintensität = Vorratsvermögen / Gesamtvermögen
Umschlagdauer der Vorräte = Vorräte / Gesamtleistung x 360
Forderungsintensität = Forderungen / Gesamtvermögen
Kundenziel = Forderungen / Gesamtleistung x 360
Eigenkapitalquote = Eigenkapital / Gesamtkapital
Fremdkapitalquote = Fremdkapital / Gesamtkapital
Verschuldungsgrad = Fremdkapital / Eigenkapital
Kennzahl 2010 2009 2008 2007
Anlagenintensität 46,59% 51,1% 50,08% 39,80%
Vorratsintensität 14,17% 10,66% 14,55% 19,00%
Umschlagdauer der Vorräte 47,15 52,91 47,05 48,43
Forderungsintensität 9,29% 6,61% 7,62% 12,86%
Kundenziel 30,90 32,82 24,64 32,78
Eigenkapitalquote 60,93% 58,32% 55,90% 60,92%
Fremdkapitalquote 39,07% 41,68% 44,10% 39,08%
Verschuldungsgrad 0,64 0,71 0,79 0,64

Mit dem positiven Ergebnis in 2010 konnten wir die Kapitalstruktur gegenüber dem Vorjahr nochmals verbessern. Die Eigenkapitalquote beträgt nun 60,93% und liegt damit deutlich über dem Branchendurchschnitt. Die Kapitalausstattung der Gesellschaft ist dabei weiterhin deutlich ausreichend, so dass die in 2011 geplanten Investitionen am Standort Kippenheim finanziell abgesichert sind.

Darstellung der Ertragslage und des Geschäftsergebnisses

In der folgenden Übersicht sind die Erträge und Aufwendungen des Berichtsjahres aufbereitet und den Vorjahreswerten gegenübergestellt. Die wesentlichen Veränderungen der einzelnen Positionen sind nachfolgend erläutert:

G. u. V. - Posten 2010
T€
2009
T€
Veränderung
T€
Rohergebnis 25.270 15.203 10.067
Personalaufwand 12.721 9.077 3.644
Abschreibungen 2.523 2.709 -186
sonstige Aufwendungen 5.022 3.274 1.748
Betriebsergebnis 5.003 144 4.859
sonstige Zinsen / Erträge 69 109 -40
Zinsen / Aufwendungen 430 445 -15
Finanzergebnis -360 -336 -24
Ergebnis der gew. Geschäftstätigkeit 4.643 -193 4.836
a.o. Erträge 0 0 -61
a.o. Aufwendungen -61 0 0
a.o. Ergebnis -61 0 0
Ertragsteuern 1.294 -25 1.319
sonstige Steuern 14 10 4
Gewinnabführung stille Gesellschafter 16 16 0
Jahresüberschuss 3.258 -194 3.452

Die Gesamtleistung hat sich um 73,0 % gegenüber dem Vorjahr verbessert. Der Materialaufwand ist aufgrund der verstärkten Fremdvergabe überproportional zum Umsatzwachstum gestiegen. Dem gegenüber ist es uns gelungen die Personalkosten deutlich weniger schnell ansteigen zu lassen als den Umsatz. Daraus ergibt sich ein erfreulicher Jahresüberschuss in Höhe von 3.258 T€.

Zur Analyse der Ertragslage der Gesellschaft wurden die folgenden Rentabilitätskennzahlen und Aufwandsstrukturkennzahlen ermittelt.

Kennzahl Kennzahlendefinition
Gesamtkapitalrentabilität = Betriebsergebnis / Gesamtkapital
Materialquote = Materialaufwand / Gesamtleistung
Personalquote = Personalaufwand / Gesamtleistung
Kennzahl 2010 2009 2008 2007
Gesamtkapitalrentabilität 16,32% 0,95% 14,51% 26,82%
Materialquote 25,05% 22,52% 25,60% 27,97%
Personalquote 38,35% 47,34% 37,02% 32,98%

Darstellung der Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft ist gut. So konnten wir nicht nur den kompletten Kapitaldienst an den bestehenden Darlehen aus dem laufenden operativen Geschäft bedienen, sondern wir konnten darüber hinaus auch noch erhebliche weitere Liquiditätsreserven aufbauen.

Der Cash Flow beläuft sich im Berichtsjahr auf 4,65 Mio. € (Vorjahr: 1,2 Mio. €), was einer Cash-Flow-Rate von 14,01% entspricht (Vorjahr: 6,61%). Die Erhöhung des Cash Flow resultiert im wesentlichen aus dem positiven Jahresüberschuss von 3.258 T€. Der Verschuldungsgrad beträgt 0,64 (Vorjahr: 0,71). Die Gesellschaft ist in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit uneingeschränkt nachzukommen.

In der folgenden Kapitalflussrechnung sind die Zahlungsströme aufbereitet und den entsprechenden Vorjahreswerten gegenübergestellt.

Kapitaflussrechnung 2010 2009
Jahresüberschuss vor Außerordentlichen Posten 3.319 -194
Abschreibungen/Zuschreibungen auf AV 1.540 1.462
Zu-/Abnahme der Pensionsrückstellungen 32 2
Sonst. zahlungsunwirksame Aufwendg./Erträge -4 44
Gewinn/Verlust aus Anlagenabgängen -183 -21
Zu-/Abnahme der Vorräte -1.526 1246
Zu-/Abnahme der Ford. u. Sonst.Verm.Geg. -1.053 1041
Zu-/Abnahme der kurzfristigen Verbindlichkeiten 1.624 -69
Zu-/Abnahme der kurzfristigen Rückstellungen 458 -115
Verändg. der aktiven Rechn.Abgr.Posten 21 35
Ein-/Auszahlungen aus außerordentlichen Posten -61 0
Mittelzufluss/-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit 4.167 3.430
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenst.des AV 353 57
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenst.des FinanzAV 27 0
Auszahlungen für Investitionen Sachanlagevermögen -2.209 -798
Auszahlungen für Investitionen immat. Anlagevermögen -123 -63
Auszahlungen für Investitionen Finanzanlagevermögen -177 0
Mittelzufluss/-abfluss aus der Investitionstätigkeit -2.129 -804
Einzahlungen aus Kapitalerhöhungen 0 0
Auszahlungen an Gesellschafter 0 0
Einzahlg.aus Begeb. v. Anleihen u. Aufn.langfr.Kredite 0 0
Auszahlungen f. Tilgung von Anleihen u. Finanzkrediten -1.153 -1.107
Mittelzufluss/-abfluss aus der Finanzierungstätigkeit -1.153 -1.107
Veränderungen des Finanzmittelbestandes 885 1.519
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 7.973 6.454
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 8.858 7.973

B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

I. Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft

Der positive Trend des Jahres 2010 setzt sich mit ungeminderter Dynamik auch zu Beginn des Jahres 2011 fort. Die Aussichten für das neue Geschäftsjahr sind gut und wir rechnen wieder mit einem positiven Ergebnis.

II. Risikobericht

Die größten Risiken sehen wir in den nunmehr heftigen Ausschlägen der Konjunktur. Einbrüchen von mehr als 50% gefolgt von Erholungsphasen von mehr als 100% im Auftragseingang sind für uns ungewohnt und wir stehen vor der Herausforderung diesen Schwankungen zu begegnen. Hierzu sind einige Aktivitäten angestoßen worden, um dies in der Zukunft besser handhaben zu können.

Beschaffungsseitig konzentrieren wir uns auf wenige solide und qualitätsbewusste Lieferanten, die wir langfristig an uns binden.

Die interne Risikobeurteilung (Risiko-Chancen Abwägung) ist zentraler Bestandteil aller geschäftlichen Entscheidungen und Prozesse. Dabei werden die auftretenden Risiken und Chancen kontinuierlich identifiziert und bewertet. Kalkulierbare Risiken gehen wir dann ein, wenn ihnen entsprechende Chancen zur Steigerung des Unternehmenswertes gegenüberstehen. Unkalkulierbare oder gar unternehmensgefährdende Risiken lehnen wir ab.

Währungsrisiken, die bei Geschäften in US-Dollar bestehen, sichern wir fallweise mittels Devisentermingeschäfte ab.

Zur Reduzierung von Forderungsausfällen haben wir ein effizientes Mahnwesen installiert.

Risiken aus Zinsänderungen bestehen keine wesentlichen, da alle Darlehen mittel- bis langfristig festgeschrieben sind.

III. Prognosebericht für das Geschäftsjahr 2011 und 2012

Wir rechnen für 2011 mit einer weiteren Erholung der Märkte im In- und Ausland und einer weiter anziehenden Konjunktur. Die bisher realisierten Zahlen des Jahres 2011 bestätigen diese Einschätzung.

Für das Gesamtjahr rechnen wir mit einem Umsatzwachstum von 20%. Im Ergebnis erwarten wir die gleiche Größenordnung wie 2010. Aufgrund der ausreichenden Ausstattung mit liquiden Mitteln und dem guten Geschäftsverlauf werden wir auch zukünftig in der Lage sein unseren Zahlungsverpflichtungen voll nachzukommen.

Für 2012 ist die Entwicklung noch nicht abzusehen, wir rechnen aber mit einer Abschwächung der Konjunktur und zumindest deutlich kleineren Wachstumszahlen.

C. Nachtragsbericht

Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres im Sinne des § 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB eingetreten.

D. Forschungs- und Entwicklungsbericht

Im Bereich der Entwicklung sind wir besonders engagiert in der Verbesserung unseres bestehenden Standardgetriebeprogramms als auch bei der Neuentwicklung kundenspezifischer Sondergetriebelösungen.

E. Zweigniederlassungsbericht

Die Neugart GmbH hält 100% der Anteile der Neugart Italia sowie 25% der Anteile der Neugart do Brasil.

 

Kippenheim, den 11. April 2011

Neugart GmbH

Bernd Neugart

Thomas Herr

Bilanz

Aktiva

  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 14.281.539,41 13.506.561,55
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 362.655,00 438.412,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 362.655,00 438.412,00
II. Sachanlagen 13.693.832,63 12.996.042,80
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.654.331,51 10.048.757,51
2. technische Anlagen und Maschinen 2.463.070,21 1.180.995,88
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.544.560,00 1.597.566,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 31.870,91 168.723,41
III. Finanzanlagen 225.051,78 72.106,75
1. Beteiligungen 172.845,00 0,00
2. sonstige Finanzanlagen 52.206,78 72.106,75
B. Umlaufvermögen 16.241.254,65 12.776.803,53
I. Vorräte 4.344.199,58 2.818.025,11
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.038.633,98 1.985.332,35
1. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 214.754,87 0,00
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.823.879,11 1.985.332,35
III. Wertpapiere 4.941.395,03 4.288.850,18
1. sonstige Wertpapiere 4.941.395,03 4.288.850,18
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.917.026,06 3.684.595,89
C. Rechnungsabgrenzungsposten 128.004,57 148.529,50
Bilanzsumme, Summe Aktiva 30.650.798,63 26.431.894,58

Passiva

   
  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 18.674.518,20 15.416.267,08
I. gezeichnetes Kapital 1.000.500,00 1.000.500,00
II. Kapitalrücklage 22.595,05 22.595,05
III. Gewinnrücklagen 14.587.593,64 14.587.593,64
IV. Verlustvortrag 194.421,61 0,00
V. Jahresüberschuss 3.258.251,12 -194.421,61
B. Einlagen stiller Gesellschafter 247.444,88 247.444,88
C. Rückstellungen 1.032.628,92 542.318,52
D. Verbindlichkeiten 10.696.206,63 10.225.864,10
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.265.935,82 7.419.260,89
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.072.000,82 1.153.509,87
2. übrige Verbindlichkeiten 4.430.270,81 2.806.603,21
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.930.270,81 1.306.603,21
Bilanzsumme, Summe Passiva 30.650.798,63 26.431.894,58

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2010 - 31.12.2010
EUR
1.1.2009 - 31.12.2009
EUR
1. Rohergebnis 25.270.038,85 15.224.451,89
2. Personalaufwand 12.721.240,25 9.076.995,46
a) Löhne und Gehälter 10.597.071,09 7.437.283,42
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.124.169,16 1.639.712,04
davon für Altersversorgung 77.029,65 92.259,03
3. Abschreibungen 1.539.804,12 1.459.919,11
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.539.804,12 1.459.919,11
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.005.553,81 4.436.249,62
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 48.051,55 16.705,02
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 3.404,18 4.509,88
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 66.011,33 104.365,74
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 37.712,95 21.753,47
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 392.037,72 423.397,83
davon aus Abzinsung 14.953,00 0,00
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 4.643.105,51 -84.987,98
10. außerordentliche Aufwendungen 60.843,00 0,00
davon Aufwendungen aus der Anwendung der Übergangsvorschriften BILMOG 60.843,00 0,00
11. außerordentliches Ergebnis -60.843,00 0,00
12. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.294.053,96 82.868,56
13. sonstige Steuern 13.873,43 10.481,07
14. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 16.084,00 16.084,00
15. Jahresüberschuss 3.258.251,12 -194.421,61

Anhang für Offenlegungszwecke:

Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses

Mitzugehörigkeitsvermerke

Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgenden Sachverhalt:

Im Finanzanlagevermögen zum 31.12.2010 sind folgende Darlehen als sonstige Ausleihung ausgewiesen:

Darlehen an die Neugart USA, L.P. EUR 51.854,78

Darlehen an die Neugart Verwaltungsgesellschaft

mit beschränkter Haftung EUR 1,00.

Die Gesellschafter der Neugart GmbH (Darlehensgeber) sind mit denen der Neugart USA, L.P. bzw. der Neugart Verwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung (Darlehensnehmer) weitgehend identisch.

Die Darlehensforderungen können somit indirekt auch als 'Forderungen gegenüber Gesellschaftern' angesehen werden.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich der Vornahme steuerrechtlicher Maßnahmen

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss der Neugart GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Für bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert von mehr als € 150,00 bis zu einem Wert von € 1.000,00 wurde im Jahr des Zugangs ein Sammelposten gebildet. Dieser wird im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Jahren mit je 1/5 aufgelöst.

Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen, soweit erforderlich

- Genossenschaftsanteile zum Nennwert.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die unfertigen Erzeugnisse und Fertigerzeugnisse wurden mit den steuerlichen Mindestansätzen bewertet.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Sonstigen Wertpapiere im Umlaufvermögen wurden mit dem jeweiligen Kurswert am Bilanzstichtag angesetzt. In den Fällen, in denen der Kurswert über den Anschaffungskosten lag, wurden die Anschaffungskosten der Wertpapiere angesetzt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen durchgeführt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in EURO

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EURO umgerechnet wurden. Die Umrechnung erfolgte zum Devisenkassamittelkurs gem. Veröffentlichung der Deutschen Bundesbank.

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Kurs am Bilanzstichtag bewertet.

Einbeziehung von Zinsen für Fremdkapital in die Herstellungskosten

Fremdkapitalzinsen für Umlaufvermögen wurden bei der Bewertung nicht berücksichtigt.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Bruttoanlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Forderungsverzicht mit Besserungsschein

Im Dezember 2007 wurde von der Neugart GmbH zu Gunsten eines Schuldners ein Forderungsverzicht über

Sonstige Ausleihungen (Finanzanlagen) 77.000,00 EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 115.058,37 EUR
Sonstige Vermögensgegenstände 7.941,63 EUR
Gesamt-Nennwert 200.000,00 EUR

vereinbart unter der auflösenden Bedingung des Wiederauflebens der Forderung im Falle der Besserung der wirtschaftlichen Lage des Schuldners.

Im Jahresabschluss 31.12.2010 ist die Forderung nach erfolgswirksamer Abschreibung in 2007 weiterhin mit einem Erinnerungswert von EUR 1,00 in den sonstigen Ausleihungen (Finanzanlagen) enthalten.

Rangrücktrittserklärung

Im Oktober 2007 hat die Neugart GmbH zu Gunsten eines Schuldners eine Rangrücktrittserklärung über eine Sonstige Ausleihung (Finanzanlage) in Höhe von EUR 276.733,33 unterzeichnet und tritt damit für die Dauer von 5 Jahren (befristet bis Oktober 2012) mit ihren Ansprüchen hinter alle anderen Gläubiger zurück.

Die Forderung ist nur aus zukünftigen Bilanzgewinnen, aus einem Liquiditätsüberschuss oder aus einem die sonstigen Schulden übersteigenden Vermögen zu begleichen.

Im Jahresabschluss 31.12.2010 ist die Forderung nach erfolgswirksamer Abschreibung in 2007 weiterhin mit einem Erinnerungswert von EUR 1,00 in den sonstigen Ausleihungen (Finanzanlagen) enthalten.

Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von EUR 214.754,87 beinhalten ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Sonstige Vermögensgegenstände

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind folgende Posten enthalten:

a) antizipative Posten, die zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung gebildet wurden EUR 94.111,00

b) Vorsteueransprüche, für die am Bilanzstichtag noch keine Rechnungen vorlagen EUR 79.096,42.

Aktivierte Disagiobeträge

In die Rechnungsabgrenzungsposten wurden Beträge für Disagio und Bearbeitungsgebühren in Höhe von EUR 100.359,45 eingestellt.

Berechnungsgrundlagen zu den Pensionsrückstellungen

Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen wurde auf Basis des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) durchgeführt und erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sogen. "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode), welche einem Anwartschaftsbarwertverfahren entspricht.

Der Rückstellungsbetrag wurde unter Einbeziehung von Trendannahmen hinsichtlich der zukünftigen Anwartschafts- bzw. Rentenentwicklung sowie evtl. Fluktuationswahrscheinlichkeiten ermittelt.

Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2005 G" von Klaus Heubeck verwendet. Der Bewertung wurde ein Rechnungszinssatz von

5,17 % p.a. zugrunde gelegt.

Der Unterschiedsbetrag gem. Artikel 67 Abs. 1 EGHGB aufgrund der erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes wurde vollumfänglich zum 01.01.2010 erfolgswirksam eingebucht. Von der Möglichkeit der Verteilung des Unterschiedsbetrages auf bis zu 15 Jahre wurde kein Gebrauch gemacht.

Insolvenzfest verpfändete Rückdeckungsansprüche, die mit dem Wert der Pensionsrückstellung zu verrechnen sind, liegen nicht vor.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren und Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 1.313.275,00.

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, gliedert sich wie folgt:

Verbindlichkeiten gegenüber Volksbank Lahr eG (gesichert durch Grundschulden) EUR 5.980.191,22
Verbindlichkeiten gegenüber Deutsche Bank (gesichert durch Grundschulden und Sicherungsübereignung) EUR 285.680,00
insgesamt EUR 6.265.871,22

Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft ist keine Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB eingegangen.

Derivative Finanzinstrumente

Zum Bilanzstichtag bestanden folgende Devisentermingeschäfte:

Verkauf von 200.000 USD am 30.03.2011 zum Kurs 1,2405 EUR/USD EUR 161.225,31
Verkauf von 200.000 USD am 30.06.2011 zum Kurs 1,2426 EUR/USD EUR 160.952,84
  EUR 322.178,15

Kurswert für 400.000 USD am Bilanzstichtag

(Devisenkassamittelkurs der Deutschen Bundesbank) EUR 299.356,38
Drohender Verlust aus Devisentermingeschäften EUR 22.821,77

Im Jahresabschluss 31.12.2010 wurde in die sonstigen Rückstellungen ein Betrag von EUR 22.820,00 für diesen Sachverhalt eingestellt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Miet- und Leasingverträge

Aus den am 31. Dezember 2010 bestehenden Miet- und Leasingverträgen ergeben sich folgende zukünftige finanzielle Verpflichtungen:

im folgenden Wirtschaftsjahr zu zahlende Mieten, Leasingraten und vereinbarte Restwerte EUR 815.203,33
in 2 - 5 Wirtschaftsjahren zu zahlende Mieten, Leasingraten und vereinbarte Restwerte EUR 947.115,06

Außerordentliche Aufwendungen

Die außerordentlichen Aufwendungen enthalten ausschließlich den Unterschiedsbetrag gem. Artikel 67 Abs. 1 EGHGB aufgrund der erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes für die Bewertung der Pensionsrückstellungen.

Sonstige Pflichtangaben

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch die Geschäftsführer

Dipl.-Ingenieur Thomas Herr, Ettenheim und

Dipl.-Wirtsch.-Ing. Bernd Neugart, Kippenheim.

Vergütungen der Geschäftsführer

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer werden unter Anwendung des

§ 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:

Zahl Arbeitnehmergruppe
185 Arbeiter
53 Angestellte
11 leitende Angestellte
237 vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter
12 teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 249.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen mit einem Betrag von mindestens 20 % der Anteile

Die Angaben über Anteilsbesitz an anderen Unternehmen werden unter Anwendung des § 286 Abs. 3 Nr. 1 HBG nicht genannt, da die Werte von untergeordneter Bedeutung sind.

 

Kippenheim, den 8. April 2011

Bernd Neugart

Thomas Herr

Anlagespiegel

  Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2010
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2010
EUR
Anlagevermögen          
Immaterielle Vermögensgegenstände          
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.196.653,79 122.426,87 2.488,99 0,00 953.936,67
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.196.653,79 122.426,87 2.488,99 0,00 953.936,67
Sachanlagen          
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.195.104,86 6.994,71 0,00 0,00 3.547.768,06
technische Anlagen und Maschinen 7.907.696,31 1.544.178,44 553.196,66 309.992,62 6.745.600,50
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.548.492,12 248.435,64 23.856,44 68.463,89 2.296.975,21
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 168.723,41 409.604,01 168.000,00 -378.456,51 0,00
Summe Sachanlagen 24.820.016,70 2.209.212,80 745.053,10 0,00 12.590.343,77
Finanzanlagen          
Beteiligungen 0,00 172.845,00 0,00 0,00 0,00
sonstige Ausleihungen 449.973,75 3.379,68 35.574,85 0,00 369.341,02
Genossenschaftsanteile 350,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 450.323,75 176.224,68 35.574,85 0,00 369.341,02
Summe Anlagevermögen 26.466.994,24 2.507.864,35 783.116,94 0,00 13.913.621,46
  Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2010
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Anlagevermögen      
Immaterielle Vermögensgegenstände      
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 362.655,00 198.182,87
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 362.655,00 198.182,87
Sachanlagen      
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 9.654.331,51 401.420,71
technische Anlagen und Maschinen 0,00 2.463.070,21 572.091,73
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.544.560,00 368.108,81
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 31.870,91 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 13.693.832,63 1.341.621,25
Finanzanlagen      
Beteiligungen 0,00 172.845,00 0,00
sonstige Ausleihungen 3.419,22 51.856,78 0,00
Genossenschaftsanteile 0,00 350,00 0,00
Summe Finanzanlagen 3.419,22 225.051,78 0,00
Summe Anlagevermögen 3.419,22 14.281.539,41 1.539.804,12

Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

1.1.2010 - 31.12.2010

Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 1.605.000,00 EUR.

1.1.2009 - 31.12.2009

Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 1.605.000,00 EUR.

Außerplanmäßige Abschreibungen beim Anlagevermögen und beim Umlaufvermögen zur Vorwegnahme künftiger Wertschwankungen

1.1.2010 - 31.12.2010

Die außerplanmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen betragen 0,00 EUR.

1.1.2009 - 31.12.2009

Die außerplanmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen betragen 2.187,05 EUR.

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 21.04.2011 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht habe ich den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Neugart GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Seelbach, 11. April 2011

Alfred Himmelsbach, Wirtschaftsprüfer

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