Neugart 2. Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sina Bader seit 6.11.2024 | Prokura |
Holger Leopold Obergföll seit 11.1.2024 | Geschäftsführer |
Swen Oliver Herrmann seit 11.1.2024 | Geschäftsführer |
Clemens Maurer seit 5.1.2023 | Prokura |
Simon Zeller seit 5.1.2023 | Prokura |
Matthias Ruf seit 5.1.2023 | Prokura |
Andreas Beinroth seit 3.1.2011 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Lennart Neugart | 37.60% |
| 22.83% | |
| 21.80% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Neugart GmbHKippenheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010der Neugart GmbHA. Wirtschaftsbericht I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2010 Die Neugart GmbH ist Hersteller von Präzisionsgetrieben und Verzahnungsteilen für den Maschinenbau. Im Stammwerk in Kippenheim werden die Produkte hergestellt und von hier aus weltweit vertrieben. Unsere Präzisionsgetriebe werden in praktisch allen Bereichen elektronischer Antriebskombinationen eingesetzt. Das beginnt bei Werkzeugmaschinen und reicht über Handhabungstechnik sowie Verpackungs-, Druck- oder Textilmaschinen bis hin zu Robotern. Zu unseren Kunden gehören neben den Maschinenbauern auch Hersteller und Anbieter von Elektromotoren und elektronischen Steuerungen und Regelungen. Fortschrittliche Entwicklungs- und Fertigungstechnik sowie der Service weltweit agierender Vertretungen, bilden die Basis zur Umsetzung komplexer Kundenanforderungen auf wirtschaftliche Art und Weise bei höchster Qualität. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen stellten sich für das Berichtsjahr deutlich freundlicher dar, als es noch im Krisenjahr 2009 zu erwarten war. Für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau bedeutete dies, dass der Auftragseingang im Jahresvergleich um 37 % gegenüber dem Vorjahr angestiegen ist. Der Umsatz hat sich im Maschinenbau im Jahr 2010 um 7,6% verbessert. Wesentliche Entwicklungen im abgelaufenen Geschäftsjahr Die Neugart GmbH ist bereits im ersten Jahr nach dem Ende der weltweiten Wirtschaftskrise 2009 vollständig auf Vorkrisenniveau zurückgekommen. Das Rohergebnis 2010 lag mit 25,27 Mio. € um 65,98% über dem von 2009. Dieser starke Umsatzaufschwung wurde sowohl vom Inlands- wie auch vom Exportgeschäft getragen. Der Auftragseingang lag sogar 105% über dem des allerdings sehr schwachen Vorjahres. Wir haben auf diese erheblichen Wachstumsraten mit einer Vielzahl von Maßnahmen reagiert. So haben wir bereits im Februar 2010 die Kurzarbeit komplett eingestellt und bereits im März 2010 die dritte Schicht wieder angefahren. Die während der Krise zurückgefahrene Fremdvergabe von Teilen wurde wieder deutlich ausgebaut und auch in den Bereichen Personal und Maschinen wurde wieder aufgebaut. Besonders erfreulich ist, dass wir mit dem raschen beenden der Krise auch wieder ein positives Ergebnis ausweisen können. II. Lage des Unternehmens Darstellung der Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 16% auf 30,7 Mio. € (VJ 26,4 Mio. €). Dieser Aufbau resultiert im wesentlichen aus den Investitionen in Maschinen und Anlagen und der Erhöhung der Lagerbestände. Ein wesentliches Instrument unserer Finanzierung ist das Maschinenleasing. Hier beliefen sich die Aufwendungen in 2010 auf 983 T€ (2009: 1.172 T€). Leasinggüter, deren Leasingdauer abgelaufen sind, werden in aller Regel durch uns übernommen. Zur Analyse der Vermögenslage der Gesellschaft wurden die folgenden Vermögens- und Kapitalstrukturkennzahlen ermittelt.
Mit dem positiven Ergebnis in 2010 konnten wir die Kapitalstruktur gegenüber dem Vorjahr nochmals verbessern. Die Eigenkapitalquote beträgt nun 60,93% und liegt damit deutlich über dem Branchendurchschnitt. Die Kapitalausstattung der Gesellschaft ist dabei weiterhin deutlich ausreichend, so dass die in 2011 geplanten Investitionen am Standort Kippenheim finanziell abgesichert sind. Darstellung der Ertragslage und des Geschäftsergebnisses In der folgenden Übersicht sind die Erträge und Aufwendungen des Berichtsjahres aufbereitet und den Vorjahreswerten gegenübergestellt. Die wesentlichen Veränderungen der einzelnen Positionen sind nachfolgend erläutert:
Die Gesamtleistung hat sich um 73,0 % gegenüber dem Vorjahr verbessert. Der Materialaufwand ist aufgrund der verstärkten Fremdvergabe überproportional zum Umsatzwachstum gestiegen. Dem gegenüber ist es uns gelungen die Personalkosten deutlich weniger schnell ansteigen zu lassen als den Umsatz. Daraus ergibt sich ein erfreulicher Jahresüberschuss in Höhe von 3.258 T€. Zur Analyse der Ertragslage der Gesellschaft wurden die folgenden Rentabilitätskennzahlen und Aufwandsstrukturkennzahlen ermittelt.
Darstellung der Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft ist gut. So konnten wir nicht nur den kompletten Kapitaldienst an den bestehenden Darlehen aus dem laufenden operativen Geschäft bedienen, sondern wir konnten darüber hinaus auch noch erhebliche weitere Liquiditätsreserven aufbauen. Der Cash Flow beläuft sich im Berichtsjahr auf 4,65 Mio. € (Vorjahr: 1,2 Mio. €), was einer Cash-Flow-Rate von 14,01% entspricht (Vorjahr: 6,61%). Die Erhöhung des Cash Flow resultiert im wesentlichen aus dem positiven Jahresüberschuss von 3.258 T€. Der Verschuldungsgrad beträgt 0,64 (Vorjahr: 0,71). Die Gesellschaft ist in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit uneingeschränkt nachzukommen. In der folgenden Kapitalflussrechnung sind die Zahlungsströme aufbereitet und den entsprechenden Vorjahreswerten gegenübergestellt.
B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens I. Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft Der positive Trend des Jahres 2010 setzt sich mit ungeminderter Dynamik auch zu Beginn des Jahres 2011 fort. Die Aussichten für das neue Geschäftsjahr sind gut und wir rechnen wieder mit einem positiven Ergebnis. II. Risikobericht Die größten Risiken sehen wir in den nunmehr heftigen Ausschlägen der Konjunktur. Einbrüchen von mehr als 50% gefolgt von Erholungsphasen von mehr als 100% im Auftragseingang sind für uns ungewohnt und wir stehen vor der Herausforderung diesen Schwankungen zu begegnen. Hierzu sind einige Aktivitäten angestoßen worden, um dies in der Zukunft besser handhaben zu können. Beschaffungsseitig konzentrieren wir uns auf wenige solide und qualitätsbewusste Lieferanten, die wir langfristig an uns binden. Die interne Risikobeurteilung (Risiko-Chancen Abwägung) ist zentraler Bestandteil aller geschäftlichen Entscheidungen und Prozesse. Dabei werden die auftretenden Risiken und Chancen kontinuierlich identifiziert und bewertet. Kalkulierbare Risiken gehen wir dann ein, wenn ihnen entsprechende Chancen zur Steigerung des Unternehmenswertes gegenüberstehen. Unkalkulierbare oder gar unternehmensgefährdende Risiken lehnen wir ab. Währungsrisiken, die bei Geschäften in US-Dollar bestehen, sichern wir fallweise mittels Devisentermingeschäfte ab. Zur Reduzierung von Forderungsausfällen haben wir ein effizientes Mahnwesen installiert. Risiken aus Zinsänderungen bestehen keine wesentlichen, da alle Darlehen mittel- bis langfristig festgeschrieben sind. III. Prognosebericht für das Geschäftsjahr 2011 und 2012 Wir rechnen für 2011 mit einer weiteren Erholung der Märkte im In- und Ausland und einer weiter anziehenden Konjunktur. Die bisher realisierten Zahlen des Jahres 2011 bestätigen diese Einschätzung. Für das Gesamtjahr rechnen wir mit einem Umsatzwachstum von 20%. Im Ergebnis erwarten wir die gleiche Größenordnung wie 2010. Aufgrund der ausreichenden Ausstattung mit liquiden Mitteln und dem guten Geschäftsverlauf werden wir auch zukünftig in der Lage sein unseren Zahlungsverpflichtungen voll nachzukommen. Für 2012 ist die Entwicklung noch nicht abzusehen, wir rechnen aber mit einer Abschwächung der Konjunktur und zumindest deutlich kleineren Wachstumszahlen. C. Nachtragsbericht Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres im Sinne des § 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB eingetreten. D. Forschungs- und Entwicklungsbericht Im Bereich der Entwicklung sind wir besonders engagiert in der Verbesserung unseres bestehenden Standardgetriebeprogramms als auch bei der Neuentwicklung kundenspezifischer Sondergetriebelösungen. E. Zweigniederlassungsbericht Die Neugart GmbH hält 100% der Anteile der Neugart Italia sowie 25% der Anteile der Neugart do Brasil.
Kippenheim, den 11. April 2011 Neugart GmbH Bernd Neugart Thomas Herr BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für Offenlegungszwecke:Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses Mitzugehörigkeitsvermerke Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgenden Sachverhalt: Im Finanzanlagevermögen zum 31.12.2010 sind folgende Darlehen als sonstige Ausleihung ausgewiesen: Darlehen an die Neugart USA, L.P. EUR 51.854,78 Darlehen an die Neugart Verwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung EUR 1,00. Die Gesellschafter der Neugart GmbH (Darlehensgeber) sind mit denen der Neugart USA, L.P. bzw. der Neugart Verwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung (Darlehensnehmer) weitgehend identisch. Die Darlehensforderungen können somit indirekt auch als 'Forderungen gegenüber Gesellschaftern' angesehen werden. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich der Vornahme steuerrechtlicher Maßnahmen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss der Neugart GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Für bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert von mehr als € 150,00 bis zu einem Wert von € 1.000,00 wurde im Jahr des Zugangs ein Sammelposten gebildet. Dieser wird im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Jahren mit je 1/5 aufgelöst. Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen, soweit erforderlich - Genossenschaftsanteile zum Nennwert. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die unfertigen Erzeugnisse und Fertigerzeugnisse wurden mit den steuerlichen Mindestansätzen bewertet. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Sonstigen Wertpapiere im Umlaufvermögen wurden mit dem jeweiligen Kurswert am Bilanzstichtag angesetzt. In den Fällen, in denen der Kurswert über den Anschaffungskosten lag, wurden die Anschaffungskosten der Wertpapiere angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen durchgeführt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in EURO Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EURO umgerechnet wurden. Die Umrechnung erfolgte zum Devisenkassamittelkurs gem. Veröffentlichung der Deutschen Bundesbank. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Einbeziehung von Zinsen für Fremdkapital in die Herstellungskosten Fremdkapitalzinsen für Umlaufvermögen wurden bei der Bewertung nicht berücksichtigt. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Bruttoanlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Forderungsverzicht mit Besserungsschein Im Dezember 2007 wurde von der Neugart GmbH zu Gunsten eines Schuldners ein Forderungsverzicht über
vereinbart unter der auflösenden Bedingung des Wiederauflebens der Forderung im Falle der Besserung der wirtschaftlichen Lage des Schuldners. Im Jahresabschluss 31.12.2010 ist die Forderung nach erfolgswirksamer Abschreibung in 2007 weiterhin mit einem Erinnerungswert von EUR 1,00 in den sonstigen Ausleihungen (Finanzanlagen) enthalten. Rangrücktrittserklärung Im Oktober 2007 hat die Neugart GmbH zu Gunsten eines Schuldners eine Rangrücktrittserklärung über eine Sonstige Ausleihung (Finanzanlage) in Höhe von EUR 276.733,33 unterzeichnet und tritt damit für die Dauer von 5 Jahren (befristet bis Oktober 2012) mit ihren Ansprüchen hinter alle anderen Gläubiger zurück. Die Forderung ist nur aus zukünftigen Bilanzgewinnen, aus einem Liquiditätsüberschuss oder aus einem die sonstigen Schulden übersteigenden Vermögen zu begleichen. Im Jahresabschluss 31.12.2010 ist die Forderung nach erfolgswirksamer Abschreibung in 2007 weiterhin mit einem Erinnerungswert von EUR 1,00 in den sonstigen Ausleihungen (Finanzanlagen) enthalten. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von EUR 214.754,87 beinhalten ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Sonstige Vermögensgegenstände In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind folgende Posten enthalten: a) antizipative Posten, die zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung gebildet wurden EUR 94.111,00 b) Vorsteueransprüche, für die am Bilanzstichtag noch keine Rechnungen vorlagen EUR 79.096,42. Aktivierte Disagiobeträge In die Rechnungsabgrenzungsposten wurden Beträge für Disagio und Bearbeitungsgebühren in Höhe von EUR 100.359,45 eingestellt. Berechnungsgrundlagen zu den Pensionsrückstellungen Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen wurde auf Basis des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) durchgeführt und erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sogen. "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode), welche einem Anwartschaftsbarwertverfahren entspricht. Der Rückstellungsbetrag wurde unter Einbeziehung von Trendannahmen hinsichtlich der zukünftigen Anwartschafts- bzw. Rentenentwicklung sowie evtl. Fluktuationswahrscheinlichkeiten ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2005 G" von Klaus Heubeck verwendet. Der Bewertung wurde ein Rechnungszinssatz von 5,17 % p.a. zugrunde gelegt. Der Unterschiedsbetrag gem. Artikel 67 Abs. 1 EGHGB aufgrund der erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes wurde vollumfänglich zum 01.01.2010 erfolgswirksam eingebucht. Von der Möglichkeit der Verteilung des Unterschiedsbetrages auf bis zu 15 Jahre wurde kein Gebrauch gemacht. Insolvenzfest verpfändete Rückdeckungsansprüche, die mit dem Wert der Pensionsrückstellung zu verrechnen sind, liegen nicht vor. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren und Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 1.313.275,00. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, gliedert sich wie folgt:
Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft ist keine Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB eingegangen. Derivative Finanzinstrumente Zum Bilanzstichtag bestanden folgende Devisentermingeschäfte:
Kurswert für 400.000 USD am Bilanzstichtag
Im Jahresabschluss 31.12.2010 wurde in die sonstigen Rückstellungen ein Betrag von EUR 22.820,00 für diesen Sachverhalt eingestellt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Miet- und Leasingverträge Aus den am 31. Dezember 2010 bestehenden Miet- und Leasingverträgen ergeben sich folgende zukünftige finanzielle Verpflichtungen:
Außerordentliche Aufwendungen Die außerordentlichen Aufwendungen enthalten ausschließlich den Unterschiedsbetrag gem. Artikel 67 Abs. 1 EGHGB aufgrund der erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes für die Bewertung der Pensionsrückstellungen. Sonstige Pflichtangaben Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch die Geschäftsführer Dipl.-Ingenieur Thomas Herr, Ettenheim und Dipl.-Wirtsch.-Ing. Bernd Neugart, Kippenheim. Vergütungen der Geschäftsführer Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer werden unter Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 249. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen mit einem Betrag von mindestens 20 % der Anteile Die Angaben über Anteilsbesitz an anderen Unternehmen werden unter Anwendung des § 286 Abs. 3 Nr. 1 HBG nicht genannt, da die Werte von untergeordneter Bedeutung sind.
Kippenheim, den 8. April 2011 Bernd Neugart Thomas Herr Anlagespiegel
Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern1.1.2010 - 31.12.2010 Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 1.605.000,00 EUR. 1.1.2009 - 31.12.2009 Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 1.605.000,00 EUR. Außerplanmäßige Abschreibungen beim Anlagevermögen und beim Umlaufvermögen zur Vorwegnahme künftiger Wertschwankungen1.1.2010 - 31.12.2010 Die außerplanmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen betragen 0,00 EUR. 1.1.2009 - 31.12.2009 Die außerplanmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen betragen 2.187,05 EUR. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 21.04.2011 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht habe ich den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Neugart GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Seelbach, 11. April 2011 Alfred Himmelsbach, Wirtschaftsprüfer |
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