Herbert Heinrich Verwaltungsgesellschaft m. b. H.
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Maximilian Schmerbeck seit 13.2.2026 | Geschäftsführer |
Achim Kluge seit 24.10.2005 | Prokura |
Stefan Heimöller seit 24.9.2004 | Geschäftsführer |
Karsten Zurek seit 24.9.2004 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Stefan HeimöllerHerbert Heinrich Verwaltungsgesellschaft m. b. H. | 50.00% |
Maximilian SchmerbeckHerbert Heinrich Verwaltungsgesellschaft m. b. H. | 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Herbert Heinrich Verwaltungsgesellschaft m. b. H.LüdenscheidKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Amtsgericht: Iserlohn, HRB: 6143Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021I. Grundlagen des Konzerns 1. Geschäftsmodell des Konzerns Wir sind im Bereich der Massivumformung tätig. Der Kern der Aktivitäten liegt in der Herstellung von warmgewalzten Ringen aus Edelstahl. Unsere Produkte finden Anwendung in der Wälzlagerindustrie, im Getriebebau, in der Luft- und Raumfahrtindustrie und im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau. Darüber hinaus fertigen wir Blankstahl in Ringen und Stäben. 2. Forschung und Entwicklung Im Bereich Entwicklung wird permanent an der Verbesserung unserer Produkte und an der Optimierung unserer Fertigungsverfahren gearbeitet. II. Wirtschaftsbereich 1. Entwicklung der Branche In unserem Hauptabsatzmarkt, dem deutschen Maschinen- und Anlagenbau, entwickelte sich der Auftragseingang 2021 ausgesprochen positiv. Begünstigt durch die niedrige Vorjahresbasis mit einer ungewöhnlich schnellen Erholung und um sich greifenden Engpässen gab es in einigen Monaten lang nicht dagewesene Rekordzuwächse im Auftragseingang. Insgesamt stand real ein Plus von 32 Prozent zu Buche. Dabei wuchsen Bestellungen aus dem Inland um 18 Prozent und aus dem Ausland um 39 Prozent. Da Engpässe bei Produkten und Vormaterialen die Produktion behinderten, wuchsen die Auftragsbestände auf zuletzt 11 Monate an (Quelle: VDMA, Maschinenbau in Zahl und Bild 2022). 2. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2021 erreichte der Konzern eine Gesamtleistung von 43.416,8 TEUR. Dies entspricht einem Plus von 19,2 % gegenüber dem Vorjahr. Die reale Steigerung der Betriebsleistung in Tonnen betrug 7 %. Aufgrund des starken Zuwachses blieb in allen Bereichen der Kundenkreis stabil, die nachgefragten Mengen erhöhten sich und alte Kunden wurden zurückgewonnen. Neue Kunden konnten aufgrund der gestiegenen Nachfrage gewonnen werden. Die Investitionen betrugen im Geschäftsjahr 2021 insgesamt 798,2 TEUR. Im Bereich technische Anlagen und Maschinen wurden keine nennenswerten Investitionen getätigt. Im Bereich Betriebsausstattungen wurde eine Abschlusszahlung über 32,2 TEUR für eine Absaugung an einer Bürstanlage geleistet. Für unser Labor wurde ein Pendelschlagwerk in Höhe von 56,0 TEUR angeschafft. Darüber hinaus wurden für diverse Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung, Kräne und Ofenzubehör 153,5 TEUR ausgegeben. Werkzeuge wurden im Wert von 418,2 TEUR angeschafft. Für diverse entgeltlich erworbene Software wurden 10,3 TEUR ausgegeben. Darüber hinaus wurden 17,2 TEUR in eine im Bau befindliche Überdachung für eine Lagerfläche investiert und eine Anzahlung in Höhe von 110,8 TEUR für eine Ringtrennsäge getätigt. Die Beschaffungssituation des Jahres 2021 zeichnete sich dadurch aus, dass aufgrund des Auftragsanstiegs und der angespannten Vormaterialmärkte die Bestelltätigkeit verstärkt wurde. Deshalb wurden neue Lieferanten gesucht, um eine gewisse Unabhängigkeit zu erhalten und bei bestehenden Lieferanten wurde der Produktmix optimiert. Der Materialbestand wurde aufgrund gestiegener Betriebsleistung und verkürzter Lieferzeiten weiter gesenkt. Es kam zu Preissteigerungen des Vormaterials, die zum großen Teil an die Kunden weitergegeben werden konnten. Zum Ende des Jahres kam es zu weiteren Verteuerungen durch Energiezuschläge, die aber an die Kunden weitergegeben werden konnten. Die Zahl der Mitarbeiter (inkl. Leiharbeitnehmer) verringerte sich im Jahr 2021 von 201 auf 195. Die Reduzierung des Personalbestands beruhte auf dem verminderten Einsatz von Leiharbeitnehmern und dem Abbau des eigenen Personals aufgrund natürlicher Fluktuation. 3. Lage a.) Ertragslage Das Betriebsergebnis verbesserte sich im Jahr 2021 von 2.191,9 TEUR auf 2.596,0 TEUR. Zwar stieg die Betriebsleistung um 19,2 % an, da aber der Materialkostenanteil sich von 44,7 % auf 51,6 % der Betriebsleistung erhöhte, sank der Rohertrag um 6,9 %-Punkte. Die Personalkosten konnten trotz des verminderten Personalbestandes und der Kurzarbeit absolut nicht verringert werden. Aber Dank der stark gestiegenen Betriebsleistung war eine Senkung der Personalkosten in Relation zur Betriebsleistung möglich, sodass der Anteil von 32,5 % auf 28,0 % gesunken ist. Die Betriebskosten blieben aufgrund nur moderat gestiegener Aufwendungen für Instandhaltung und des geringen Einsatzes von Leiharbeitnehmern von 1.939,6 TEUR auf 2.006,5 fast unverändert. Die Verwaltungskosten lagen im prozentualen Verhältnis zur Betriebsleistung nahezu auf Vorjahresniveau. Die Vertriebskosten stiegen im Verhältnis zum Vorjahr um 9,2 % und die übrigen Aufwendungen konnten auf dem niedrigen Vorjahrsniveau gehalten werden. Die Abschreibungen blieben gegenüber dem Vorjahr auch unverändert. Unter Berücksichtigung der Steuern von Einkommen und Ertrag ergab sich ein Jahresüberschuss von 1.882,4 TEUR (Vorjahr: 1.478,2 TEUR). Die im Lagebericht 2020 für das Jahr 2021 prognostizierte Steigerung der Betriebsleistung auf 40.000,0 TEUR konnte aufgrund eines guten letzten Quartals um 8,5 % auf 43.416,8 TEUR übertroffen werden. b.) Vermögens-und Finanzlage Die Vermögens- und Finanzlage des Konzerns ist auch weiterhin als äußerst stabil anzusehen. Die Eigenkapitalquote beträgt 94,3 %. Der Konzern hat keine Bankverbindlichkeiten. Die Vorräte erhöhten sich geringfügig auf 10,6 % der Bilanzsumme. Der prozentuale Anteil des Forderungsbestands und der sonstigen Vermögensgegenstände an der Bilanzsumme erhöhte sich von 4,2 % auf 6,6 %. Aufgrund des reduzierten Investitionsumfanges gegenüber dem Vorjahr reduzierte sich der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme auf 33,4 %. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Konzernsteuerung u.a. die Kennzahlen Umsatzrentabilität, Personalintensität und den Cash-Flow heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu der Gesamtleistung, den Cash-Flow aus der Summe aus den Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) der Rückstellungen. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit reduzierte sich von 2.320,2 TEUR auf einen negativen Wert in Höhe von 6.432,7 TEUR. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf die Erhöhung des im Umlaufvermögen erfassten Wertpapierbestandes und die Zunahme der Forderungen zurückzuführen. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als befriedigend bezeichnet werden. 5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Neben den finanziellen Kennzahlen nutzen wir auch nichtfinanzielle Leistungsindikatoren zur Beurteilung der Entwicklung unseres Konzerns. So werden Liefertreue, Kundenzufriedenheit, Mitarbeiterfluktuation, die Zufriedenheit der Mitarbeiter und Umweltaspekte wie Energieverbrauch und die Reduzierung von CO 2-Ausstoß bei der Gesamtbeurteilung berücksichtigt III. Prognosebericht Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Die weltweite Ausbreitung des Coronavirus, d. h. die COVID-19-Pandemie, beeinträchtigt die geschäftlichen Aktivitäten unseres Konzerns auch weiterhin. Viel wichtiger aber sind die Auswirkungen des Ukraine-Krieges und der damit verbundenen Energiekrise und daraus resultierende extreme Preissteigerungen bei Gas und Strom. Deren Entwicklung ist nicht planbar. Aktuell sind Produktionseinschränkungen und Rückgang der Nachfrage nach unseren Produkten noch nicht bemerkbar. Nach derzeitigem Kenntnisstand wird die geplante Betriebsleistung in Höhe von 45.000 TEUR aufgrund der allgemeinen aktuellen Konjunkturlage in den Hauptabsatzmärkten weit übertroffen werden. Die Auftragssituation ist weiterhin von kurzfristigen Terminen und einem starken Preisdruck geprägt. Die Lieferanten- und Mitarbeiterstruktur des Konzerns ist im Geschäftsjahr 2022 nahezu unverändert. Die Personalkosten konnten trotz gestiegener Betriebsleistung auf dem Vorjahresniveau gehalten werden. Im Vormaterialbereich konnten neue Lieferanten im europäischen Ausland entwickelt werden. Technologische Risiken sind nicht abzusehen. Die Bestände im Bereich Vormaterial sind im Laufe des Jahres aufgebaut worden und sollen aber wieder abgebaut werden. Im Bereich des Fertigmateriallagers sollen die Bestände konstant niedrig bleiben. IV. Chancen- und Risikobewertung 1. Risikobericht Unser Konzern ist gut aufgestellt. Für den Fortbestand unseres Konzerns sehen wir keine ernsthaften Risiken, da wir über eine breite Streuung von Produkten, Technologien, Kunden und Lieferanten verfügen. Wir haben ein unserer Konzerngröße angemessenes Risikomanagement installiert, welches uns eine schnelle Identifizierung von Risiken für unseren Konzern ermöglicht. In diesem Zusammenhang wenden wir ein zuverlässiges Management-Informations-System an, das wöchentlich alle wichtigen betriebswirtschaftlichen Kennzahlen, aufgeteilt nach unseren 3 Produktbereichen, liefert. Daher kann umgehend auf eventuelle Fehlentwicklungen reagiert werden. Durch eine geringe Fluktuation und die Übernahme von Auszubildenden konnte der Personalbedarf gedeckt werden. Altersbedingte Abgänge von Mitarbeitern konnten zeitnah ersetzt werden und führten zu einer Verbesserung der Altersstruktur. Der neu gestaltete Internetauftritt, Teilnahme an Ausbildungsmessen und eine verstärkte Vernetzung mit Institutionen führten zu einer Verbesserung der Außenwirkung des Konzerns. 2. Chancenbericht Zusätzliche Umsatzpotentiale sehen wir vor allen Dingen im Export. Der gegenwärtige Exportanteil liegt bei ca. 30 % des Umsatzes. Es müsste möglich sein, diesen Wert auf über 35 % zu steigern. Darüber hinaus sehen wir Chancen, durch eine verbesserte Konjunkturlage den Umsatz bei bestehenden Kunden wieder auszubauen. Durch den zusätzlichen Umsatz könnten die Anlagen regelmäßig im 2-Schicht-Betrieb gefahren werden, was sich dann nochmals positiv auf unsere Rentabilität auswirken würde. Zusammengefasst sehen wir daher für die künftige Entwicklung unseres Konzerns wesentlich mehr Chancen als Risiken. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Es werden keine Finanzinstrumente eingesetzt. Die Absicherung von Kursrisiken für Lieferungen in Fremdwährungen, in und aus dem Ausland, ist nicht notwendig.
Lüdenscheid, den 23.11.2022 Stefan Heimöller, Geschäftsführer Jürgen Schmerbeck, Geschäftsführer Konzernbilanz zum 31.12.2021AKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2021
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 01.01. bis 31.12.2021Der Konzernabschluss der Herbert Heinrich Verwaltungsgesellschaft m.b.H. wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzbuches aufgestellt. Die Herbert Heinrich Verwaltungsgesellschaft m.b.H. hat ihren Sitz in Lüdenscheid und ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichtes Iserlohn unter HRB 6143. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. 1. Konsolidierungskreis Der Konsolidierungskreis umfasst neben der Herbert Heinrich Verwaltungsgesellschaft m.b.H. die Platestahl Umformtechnik GmbH, Lüdenscheid, an der die Herbert Heinrich Verwaltungsgesellschaft m.b.H. unmittelbar eine Beteiligung von 100 % hält. Die Herbert Heinrich Verwaltungsgesellschaft m.b.H. ist nach § 290 Abs. 2 verpflichtet, einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen. 2. Konsolidierungsmethoden Die Abschlüsse der einbezogenen Gesellschaften sind zum Bilanzstichtag des Konzernabschlusses aufgestellt. Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der einbezogenen Gesellschaften werden einheitlich nach den unter 3. beschriebenen Grundsätzen bilanziert und bewertet. Sofern die in den Jahresabschlüssen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden von diesen Grundsätzen abweichen, werden bei den wesentlichen Abweichungen Anpassungen vorgenommen. Die Kapitalkonsolidierung wurde in Form der Buchwertmethode durchgeführt. Danach wurden zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung bei der Herbert Heinrich Verwaltungsgesellschaft m.b.H. zum 31.12.2006 die Buchwerte der Beteiligungen gegen das anteilige Eigenkapital saldiert. Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Ausleihungen, Forderungen, Verbindlichkeiten und Rückstellungen zwischen den einbezogenen Gesellschaften existieren nicht. Entsprechende Konsolidierungsmaßnahmen sind daher nicht erforderlich. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Jahresabschlüsse sämtlicher einbezogener Gesellschaften sind zum Bilanzstichtag aufgestellt. Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der einbezogenen Gesellschaften werden einheitlich nach den nachfolgend beschriebenen Grundsätzen bilanziert und bewertet. Sofern die in den Jahresabschlüssen der einbezogenen Gesellschaften angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden von diesen Grundsätzen abweichen, werden bei wesentlichen Abweichungen Anpassungen vorgenommen. Immaterielle Vermögensgegenstände Immaterielle Vermögensgegenstände werden, soweit entgeltlich erworben, zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung linearer Abschreibungen angesetzt. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Bis 2017 wurde für Anlagegüter mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 ein Sammelposten gebildet, der pauschalierend mit 20 % p. a. im Jahr des Zugangs und in den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben wird. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Zugangsjahr zeitanteilig vorgenommen. Vorräte Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die unter den Vorräten ausgewiesenen Rohstoffe sowie bezogenen Waren werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse umfassen die Einzelkosten für Fertigung und Material sowie die handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Teile der Gemeinkosten. Bei der Bewertung der Vorräte wurde das Lifo-Verfahren angewendet. Die Anwendung dieses Verfahrens führte zu einem Bewertungsabschlag von TEUR 4.802,5 gegenüber dem nach den vorbeschriebenen Bewertungsmaßstäben ermittelten Wert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kredit- und Ausfallrisiko in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Wertpapiere Die Wertpapiere sind mit ihren gewogenen durchschnittlichen Anschaffungskosten oder niedrigeren Kurswerten zum Bilanzstichtag angesetzt, soweit eine dauernde Wertminderung vorliegt. Abweichend hiervon sind Wertpapiere, die ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen, nach § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert von TEUR 252,6 bewertet. Diese Wertpapiere wurden nach § 246 Abs. 2 Satz 3 HGB in voller Höhe mit der Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen verrechnet. Die Anschaffungskosten für diese Wertpapiere betrugen TEUR 264,6. Rückstellungen für Pensionen Die Pensionsverpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Als Abzinsungsfaktor wurde gem. § 253 Abs. 2 HGB der für diese Restlaufzeit ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre verwendet. Im Berichtsjahr wird ein von der deutschen Bundesbank vorgegebener durchschnittlicher Marktzinssatz von 1,87 % verwendet. Rententrends wurden in Höhe von 2,0 % p. a. berücksichtigt. Daraus ergibt sich ein Bilanzwert von EUR 428.255,00. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Erfüllungsbetrag mit dem 10-Jahres-Durchschnittszinssatz und demjenigen mit dem 7-Jahres-Durchschnittszinssatz beträgt EUR 14.925,00. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Soweit die zugrunde liegende Verpflichtung eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aufweist, wird die Rückstellung mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Rückstellung für Jubiläumszuwendungen wird aus Vereinfachungsgründen mit dem sich aus der Anlage zum BMF-Schreiben vom 08.12.2008 ergebenden Rechnungszinsfuß von 5,5 % p. a. abgezinst. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern Im Einzelabschluss der Tochtergesellschaft beruhen aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 46 auf Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichem Bilanzansatz bei den Pensionsrückstellungen und den sonstigen Rückstellungen. Passive latente Steuern fielen im Berichtsjahr nicht an. Auf den Ausweis der aktiven latenten Steuern wurde gem. § 274 Abs. 1 HGB verzichtet. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgte unter Verwendung eines Steuersatzes von 30 %. Grundlagen der Währungsumrechnung Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen wurden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Erläuterungen zur Konzern-Bilanz Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die Entwicklung der Bruttowerte und Abschreibungen des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verrechnungen nach § 246 Abs. 2 HGB
Gezeichnetes Kapital Ausgewiesen wird das gezeichnete Kapital der Herbert Heinrich Verwaltungsgesellschaft m.b.H. in Höhe von TEUR 1.500,0. Bilanzgewinn Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von TEUR 2.015,5 enthalten. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für noch zu gewährenden Urlaub (TEUR 117,8), für Garantieleistungen (TEUR 125,7) sowie für die Verpflichtung zur Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen (TEUR 94,8). Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen zum Teil branchenübliche Eigentumsvorbehalte. Sonstige Verbindlichkeiten Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind vor allem Steuerverbindlichkeiten bilanziert. Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Art und Zweck sowie Risiken und Vorteile von nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften
Besondere Risiken oder Vorteile sind aus diesen Auftragsvergaben nicht ersichtlich. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen im Wesentlichen Erstattungen von Strom- und Erdgassteuer (TEUR 188), Erträge aus dem Verkauf von Wertpapieren des Umlaufvermögens (TEUR 34) sowie Erträge aus der Zuschreibung von Wertpapieren (TEUR 141). Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Zinserträge aus treuhänderisch durch Dritte gehaltenen Wertpapieren von TEUR 1,6 wurden gem. § 246 Abs. 2 HGB mit dem Aufzinsungsaufwand aus den Altersteilzeitrückstellungen von TEUR 0,6 verrechnet. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen für Pensionen, Jubiläumszuwendungen und die Archivierung von Geschäftsunterlagen in Höhe von TEUR 15,8 enthalten. Ergänzende Angaben 1. Mitarbeiter
2. Geschäftsführer und Bezüge der Geschäftsführer Als Geschäftsführer waren im Berichtsjahr bestellt: Herr Dipl.-Kfm. Stefan Heimöller Herr Jürgen Schmerbeck Die Angabe der Geschäftsführer-Gesamtbezüge gem. § 314 Abs. 1 Nr. 6a) und 6b) HGB unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB. 3. Honorar des Abschlussprüfers Die Honorare des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2021 betragen a) für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 16,7 b) für Steuerberatungsleistungen TEUR 0,5 c) für sonstige Leistungen TEUR 2,0. 4. Offenlegung des Jahresabschlusses der Platestahl Umformtechnik GmbH Die Platestahl Umformtechnik GmbH macht gemäß § 264 Abs. 3 HGB von der Befreiungsmöglichkeit zur Offenlegung der in § 325 HGB bezeichneten Unterlagen Gebrauch. 5. Ergebnisverwendungsbeschluss des MutterunternehmensDie Geschäftsführer schlagen vor, das sich aus dem Gewinnvortrag von EUR 146.682,20 und dem Jahresfehlbetrag von EUR 24.018,18 zusammensetzende Ergebnis zum 31.12.2021 von EUR 122.664,12 der Herbert Heinrich Verwaltungsgesellschaft m.b.H. auf neue Rechnung vorzutragen. 6. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Wegen der Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine verweisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht unter III. Prognosebericht, dort im zweiten Abschnitt. Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens zum 31.12.2021
Konzernkapitalflussrechnung zum 31.12.2021
Der Finanzmittelbestand setzt sich aus dem Kassenbestand von TEUR 1,1 (Vj. TEUR 2,6) und Guthaben bei Kreditinstituten von TEUR 8.060,6 (Vj. TEUR 15.096,2) zusammen. Konzerneigenkapitalspiegel zum 31.12.2021
Lüdenscheid, den 23.11.2022 Herbert Heinrich Verwaltungsgesellschaft m.b.H. Jürgen Schmerbeck Stefan Heimöller Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Herbert Heinrich Verwaltungsgesellschaft m.b.H. Prüfungsurteile Ich habe den Konzernabschluss der Herbert Heinrich Verwaltungsgesellschaft m.b.H., Lüdenscheid, und ihrer Tochtergesellschaft (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Konzernlagebericht der Herbert Heinrich Verwaltungsgesellschaft m.b.H., Lüdenscheid, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31.12.2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 und - vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. - beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. - hole ich ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Ich bin verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Ich trage die alleinige Verantwortung für meine Prüfungsurteile. - beurteile ich den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. - führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Lüdenscheid, den 25.11.2022 Stolz, Wirtschaftsprüfer Der Konzernabschluss zum 31.12.2021 wurde von der Gesellschafterversammlung am 27.02.2023 gebilligt. |
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