Autohaus DEGENHART GmbHLiquidiert
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Degenhart GmbHRennerodJahresabschluss zum 31. Dezember 2006Lagebericht für das Geschäftsjahr 2006A. Geschäft und Rahmenbedingungen1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft im Geschäftsjahr 2006Gemäß den meisten führenden Wirtschaftsinstituten scheint die anhaltende Wachstumsschwäche der letzten Jahre überwunden. Die Konjunkturlage verbessert sich spürbar mit deutlich steigenden Wachstumsraten. Der Export ist unverändert Motor des Wirtschaftswachstums in Deutschland. Wie schon in 2005 expandiert insbesondere die Industrie hierdurch auch 2006 überproportional. Deutsche Firmen profitieren in besonderem Maße von der kräftigen weltweiten Investitionskonjunktur. Auch der private Konsum zieht an. Insbesondere die angesichts des Konjunkturverlaufs positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt sorgt für Rückenwind. Die Belebung im Einzelhandel ist deutlich zu spüren und seit Jahresmitte 2006 steigen die Umsätze kontinuierlich an. Die Geschäftsklima-Indikatoren weisen Bestwerte seit dem Start ihrer Ermittlungen im Jahr 1980 aus. Voraussetzung für die anhaltend positive Entwicklung ist aber unter anderem, dass die Energiepreise nicht weiter ansteigen. Das deutsche Kraftfahrzeuggewerbe hatte - bedingt durch den Sondereffekt aus der Umsatzsteuererhöhung auf 19% - ein wirtschaftlich gutes Jahr zu verzeichnen. Der Gesamtmarkt Deutschland verzeichnete mit ca. 3,47 Mio. neu zugelassenen Pkw-Fahrzeugen einen Anstieg um 3,8 % zum Vorjahresniveau. Erzielt wurde diese Absatzmarke durch Gewährung hoher Rabatte und sonstiger Verkaufsförderungen sowie den Sondereffekt der Umsatzsteuererhöhung auf 19 % zum 1.1.2007 durch vorgezogene Käufe von Privatkunden. Insgesamt ist die Bilanz des Autojahres 2006 aber hinter den Erwartungen zurückgeblieben; die Situation der Gesamtbranche ist weiterhin angespannt. Nach der Verschlechterung im letzten Jahr hat sich die Situation auf dem Gebrauchtwagenmarkt wieder verbessert. Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) registrierte 3,2 % mehr Besitzumschreibungen. Gewinner der positiven Entwicklung sind freie Gebrauchtwagenhändler, die Marktanteile von den Vertragshändlern gewinnen. Zudem geht der Trend eindeutig zu älteren Fahrzeugen. So steigt das Durchschnittsalter der zugelassenen Pkw kontinuierlich weiter an. 2. Produkte, ProduktpolitikDie Produkte des Autohauses Degenhart GmbH sind bestimmt durch die Vertretungen der Marken Audi, VW und VW-Nutzfahrzeuge. Die Produktpolitik des Autohauses Degenhart GmbH wird letztendlich durch die Markteinführung neuer Modelle durch die vertretenen Hersteller bestimmt. Im Geschäftsjahr ist im Bereich Audi die Neueinführung des TT-Coupe zu erwähnen, bei VW sind der Passat Variant und der Jetta zu erwähnen. Im Bereich von Audi wurde Anfang 2007 der A5 eingeführt. 3. AbsatzpolitikIm Absatzbereich hat sich im Geschäftsjahr 2006 keine wesentliche Änderung zu den Vorjahren ergeben. Die Standorte Rennerod und Westerburg werden unverändert vertreten. Darüber hinaus ist der Bereich um die Ortschaft Wirges vertreten durch einen ständigen Vermittler für die Marke Audi. In 2007 kommt als neuer Absatzmarkt die Region um die Ortschaft Betzdorf hinzu, da dieser Standort aufgrund der Insolvenz des dortigen Händlers von der Autohaus Degenhart GmbH im April 2007 übernommen worden ist. 4. InvestitionenIn den beiden Niederlassungen in Rennerod und Westerburg wurden im Geschäftsjahr keine wesentlichen Investitionen durchgeführt. Nennenswerte Investitionen sind erstmalig wieder ab April 2007 wegen des Erwerbs die Niederlassung Betzdorf getätigt worden. Für die Reaktivierung dieses Standortes sind in 2007 bis August 2007 vorläufig rund TEUR 120 investiert worden. 5. PersonalNennenswerte Veränderungen im Personalbestand in 2006 und bis März 2007 sind nicht zu verzeichnen. Durch den Zuerwerb des Standortes Betzdorf im April 2007 sind weitere zehn Mitarbeiter hinzugekommen. Anpassungen der Löhne und Gehälter sind im Geschäftsjahr nicht mehr erfolgt. 6. Wichtige Ereignisse im den Geschäftsjahr 2006Im Geschäftsjahr 2005 hat die Audi-AG das Bonussystem für Neuwagenverkäufe im Bereich der einzelnen Kunden mit Wirkung ab dem Geschäftsjahr 2006 gravierend geändert. Dadurch ergibt sich für das Geschäftsjahr 2006 eine Verschlechterung des Ergebnisses um ca. TEUR 120. Als wesentliches Ereignis des Geschäftsjahres 2006 ist zu erwähnen, dass mit Wirkung ab dem 01. Dezember 2006 ein neuer Hauptanteilseigner in die Gesellschaft eingetreten ist. Gleichzeitig mit dem Eintritt dieses neuen Gesellschafters geht eine finanzwirtschaftliche Sanierung der Gesellschaft durch Forderungsverzichte der Hauptgläubigerbanken einerseits sowie durch Zuführung von liquiden Mitteln durch den neuen Gesellschafter in Höhe von rund TEUR 1.200 einher. Mit dem Eintritt des neuen Hauptanteilseigners ist der bisherige stille Gesellschafter aus der Gesellschaft gegen Einmalzahlung ausgeschieden. B. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage1. ErtragslageIm Geschäftsjahr 2006 hat sich die Ertragslage der Gesellschaft zu 2005 im ordentlichen Betriebsergebnis (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit) nochmals um rund TEUR 387 verschlechtert. Diese Verschlechterung ist im Wesentlichen auf Kostensteigerungen zurückzuführen, die in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den "Sonstigen betrieblichen Aufwendungen" (Veränderung + TEUR 513) zu verzeichnen sind. Im Bereich des außerordentlichen Ergebnisses verzeichnet die Gesellschaft in 2006 einen außerordentlichen Ertrag in Höhe von TEUR 1.923, der in der Gewinn- und Verlustrechnung als solcher ausgewiesen ist. Bedingt ist dieser durch die Forderungsverzichte der Gläubigerbanken sowie einen Forderungsverzicht des neuen Anteilseigners. Dieser Sanierungsgewinn ist nicht liquiditätswirksam. Die Ertragslage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2007 (bis Oktober 2007) hat noch keine wesentliche Trendwende zum Vorjahr erfahren. Der vorläufige Verlust bis Oktober 2007 beläuft sich auf rund TEUR 370 und ist u.a. bedingt durch einmalige Strukturkosten durch den Erwerb der neuen Betriebsstätte Betzdorf in Höhe von TEUR 100 sowie durch die in 2007 weiterhin zu verzeichnende Kaufzurückhaltung der Einzelkunden. Die Verkäufe an Privatkunden lagen erwartungsgemäß unter den Verkaufszahlen der Vorjahre, auch bedingt durch die Erhöhung der Umsatzsteuer von 16% auf 19%. Diese fehlenden Verkäufe haben naturgemäß die Ertragslage des Geschäftsjahres 2007 negativ beeinflusst. Darüber hinaus war es der Gesellschaft im ersten Halbjahr 2007 aufgrund fehlender zusätzlicher Liquidität nicht möglich, die Gebrauchtwagenbestände und damit die Durchläufe im Verkauf der zu erhöhen. 2. FinanzlageIn 2006 hat sich die finanzielle Situation bis zum Eintritt des Hauptgesellschafters im Dezember 2006 verschlechtert. Erst durch die Zurverfügungstellung eines Betrages in Höhe von TEUR 1.200 durch den Hauptgesellschafter im Dezember 2006 hat sich die finanzielle Situation der Gesellschaft verbessert; dadurch weist die Gesellschaft zum Ende des Geschäftsjahres 2006 einen positiven Bankbestand in Höhe von TEUR 630 aus. 3. Finanzstruktur und FinanzierungsquellenWesentliche Finanzierungsquellen der Gesellschaft waren im Geschäftjahr die VW-Bank als Herstellerbank für die Marken VW und Audi, die Kreissparkasse Westerwald, die Volksbank Dill eG sowie die Westerwald Bank und die CC-Bank als Finanzierer der Gebrauchtwagen. Durch den Forderungsverzicht der Gläubigerbanken im Dezember 2006 sowie den Verzicht des neuen Hauptgesellschafters reduziert sich zum Ende des Geschäftsjahres 2006 die Summe der Verbindlichkeiten von TEUR 6.786 in 2005 auf TEUR 6.320 per Ende 2006. In der Folge dieser reduzierten Bankverbindlichkeiten werden sich dann auf das Geschäftsjahr 2007 die Zinsaufwendungen ebenfalls reduzieren. 4. VermögenslageEinerseits bedingt durch die Verschlechterung des operativen Ergebnisses in 2006 und die positiven Auswirkungen durch die Sanierung in Höhe von TEUR 1.923 weist die Gesellschaft in 2006 einen überwiegend nicht liquiditätswirksamen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 786 aus, so dass der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag des Vorjahres 2005 von TEUR 993 auf TEUR 504 gemindert wurde. Das Anlagevermögen sowie das Umlaufvermögen sind Ende 2006 in voller Höhe durch Fremdkapital finanziert. 5. Investitions- und AbschreibungspolitikWie bereits beschrieben haben in 2006 keine Investitionen in nennenswerter Form stattgefunden. Änderungen der Abschreibungspolitik haben dem Grunde nach gegenüber den Vorjahren nicht stattgefunden. C. NachtragsberichtIm ersten Halbjahr 2007 wurde die nachlassende Automobilnachfrage bei den Neuzulassungen sichtbar. Die geplanten Stückzahlen der Hersteller für den deutschen Automobilmarkt haben sich im ersten Halbjahr besonders im Einzelkundengeschäft nicht erfüllt. Dieser Tatsache begegnet der Volkswagen-Konzern vor allem mit der Aktualisierung der Modell- und Motorenpalette sowie gezielten Aktionen im 2. Halbjahr 2007. Die rückläufigen Auslieferungszahlen, besonders im 1.Quartal 2007, schlagen sich auch im Ergebnis der Gesellschaft nieder. Die Auftragseingänge im Neuwagenbereich konnten im 3. Quartal durch gezielte Neukundengewinnung gesteigert werden, wobei sich die Auslieferungen erst in den Umsatzzahlen des 2. Halbjahres niederschlagen werden. Im Geschäftsjahr 2007 ist als wichtiges Ereignis der Zuerwerb des Standortes Betzdorf zu erwähnen. Damit hat die Gesellschaft unter der Führung des neuen Hauptgesellschafters den ersten Schritt zur Erfüllung der geplanten Wachstumsstrategie beschritten. Durch diesen Zuerwerb waren im 1. Halbjahr 2007 Investitionen im Bereich Werkstatt, Büro und Geschäftsausstattung sowie in herstellerrelevante Vorgaben notwendig. Die Sondermaßnahmen der Ingangsetzung der neu erworbenen Betriebsstätte Betzdorf belasten das Ergebnis 2007 und insbesondere die Inanspruchnahme der Liquidität der Gesellschaft. Das Ergebnis der Gesellschaft bis Oktober 2007 ist aus den bereits beschriebenen Gründen negativ in Höhe von TEUR 370. Für das 4. Quartal 2007 rechnet die Geschäftsführung aufgrund eingeleiteter Umstrukturierungsmaßnahmen in Zusammenarbeit mit dem neuen Hauptanteilseigner sowie aufgrund von Strukturverbesserungsvorschlägen der Händlerberater der Audi-AG mit wesentlich geringeren monatlichen Verlustbeträgen. D. Risikobericht1. Erläuterung zu BestandsgefährdungspotenzialenDie leistungswirtschaftliche und finanzwirtschaftliche Sanierung der Gesellschaft, die im Dezember 2006 durch die Hereinnahme eines Hauptgesellschafters, dessen Liquiditätszuführung sowie den Sanierungsbeitrag der Banken eingeleitet worden ist, muss weiterhin stringent verfolgt werden. Hierzu zählt insbesondere die weitere Zurverfügungstellung von Finanzmitteln, damit insbesondere im Bereich der Gebrauchtwagen ein höherer Deckungsbeitrag erzielt werden kann. Darüber hinaus sind weitere finanzwirtschaftliche Maßnahmen durch den Hauptgesellschafter beabsichtigt, um im Bereich der Zinsaufwendungen entsprechende Reduzierungen bei den Kreditinstituten vereinbaren zu können. So wurde auf der Gesellschafterversammlung am 18. Dezember 2007 beschlossen, mit der Degenhart GmbH einen Verzichtsvertrag mit Besserungsschein über die Darlehensforderung in Höhe von TEUR 1.368 abzuschließen. Der Vertrag wurde am 20. Dezember 2007 rechtswirksam unterzeichnet. Des Weiteren sollen die durch die Unternehmensberater der Audi-AG eingeleiteten leistungswirtschaftlichen Maßnahmen sollten in den nächsten Monaten ebenfalls zu Verbesserungen im Bereich der Kostenstruktur sowie der Erlössituation führen. Hiermit verbunden sind u.a. Kostensenkungen im Personal- und Sachkostenbereich sowie der gezielte Abbau von "Langstehern". Erneute Bestandsgefährdungspotenziale könnten sich allerdings dann ergeben, wenn die eingeleiteten leistungswirtschaftlichen Maßnahmen nicht die prognostizierte Wirkung entfalten. 2. Erläuterung zu sonstigen Risiken mit besonderem Einfluss auf die VFE-LageDie Negativentwicklung im Absatzbereich des Kfz-Handels bundesweit bedingen aber auch das Risiko, dass einzelne Kfz-Betriebe, somit auch die Autohaus Degenhart GmbH, in ihrem wirtschaftlichen Erfolg davon abhängig ist, dass die private Nachfrage wieder ansteigt. Es ist allerdings nicht zu verkennen, dass im Kfz-Handel seit Monaten markenübergreifend eine Rabattschlacht, teilweise unterstützt von den Markenherstellern, stattfindet, die eine angemessene Ertragssituation für den einzelnen Kfz-Händler nicht mehr gewährleistet. E. Prognosebericht1. Erläuterung zu Chancen und Erfolgspotenzialen für 2007 und 2008In der Hochrechnung für 2007 schließt sich die Geschäftsführung der Autohaus Degenhart GmbH den allgemeinen Prognosen für die Ergebnisentwicklung des Kfz-Handels an und rechnet somit nicht mit einem positiven Jahresergebnis für das gesamte Geschäftsjahr 2007. Im 4. Quartal 2007 wird die Gesellschaft allerdings in organisatorischer und finanzieller Hinsicht Maßnahmen ergreifen, um den Fortbestand des Unternehmens mit den Standorten Rennerod, Westerburg und Betzdorf zu sichern. Die Voraussetzungen der Gesellschaft, mit dem neuen Hauptanteilseigner und den damit verbundenen wirtschaftlichen Synergien eine Gesundung des Unternehmens zu erreichen, sind gegeben. Aufgrund dieser Tatsache ist damit zu rechnen, dass durch die Veränderungen eine bessere Preisstruktur im An- und Verkauf sowie ansteigende Auslastungen im Werkstattbereich, höhere Ergebnisse in 2008 nicht nur im Umsatz erwarten lassen. Hauptaugenmerk liegt zunächst auch auf der Kostenführerschaft des Unternehmens. Hier werden eingehende Untersuchungen vorgenommen und das derzeitige Controllingsystem optimiert und verbessert werden. Die bereits eingeleiteten Maßnahmen sowie die Erschließung des neuen Marktes am Standort Betzdorf werden mittelfristig zu einer erheblichen Verbesserung der Betriebsergebnisse führen. Inwiefern diese beiden beschriebenen Entwicklungen in den nächsten Monaten eine Trendwende erfahren, vermag die Geschäftsführung der Autohaus Degenhart GmbH nicht abschließend zu beurteilen.
Rennerod, den 20. Dezember 2007 Autohaus Degenhart GmbH Katja Degenhart Bilanz zum 31. Dezember 2006Aktiva
Passiva
Gewinn-
und Verlustrechnung
|
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| 2006 | 2005 | |
| € | € | |
| 1. Umsatzerlöse | 15.884.802,38 | 14.762.948,55 |
| 2. Verminderung des Bestands an fertigen | ||
| und unfertigen Erzeugnissen | 15.409,16 | 0,00 |
| 3. Sonstige betriebliche Erträge | 101.551,27 | 15.815,37 |
| 4. Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | ||
| und für bezogene Waren | 13.577.120,69 | 12.633.222,30 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 30.619,36 | 70.362,49 |
| 5. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | 1.191.939,68 | 1.189.080,32 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für | ||
| Altersversorgung und für Unterstützung | 257.487,74 | 230.018,27 |
| 6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögens- | ||
| gegenstände des Anlagevermögens und | ||
| Sachanlagen | 106.720,03 | 113.519,85 |
| 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 1.576.218,95 | 1.062.652,28 |
| 8. Erträge aus Beteiligungen | 329,01 | 323,95 |
| 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 14.067,12 | 5.041,53 |
| 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 456.384,89 | 309.067,93 |
| 11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | -1.211.150,72 | -823.794,04 |
| 12. Außerordentliche Erträge | 1.923.313,45 | 50.000,00 |
| 13. Außerordentliche Aufwendungen | 45,14 | 0,00 |
| 14. Außerordentliches Ergebnis | 1.923.358,59 | 50.000,00 |
| 15. Sonstige Steuern | 5.035,27 | 7.439,97 |
| 16. Erträge aus Verlustübernahme | 79.062,50 | 82.500,00 |
| 17. Jahresüberschuss/-fehlbetrag | 786.144,82 | -698.734,01 |
Entwicklung des Anlagevermögens 2006
| Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten | ||||
| 01.01.2006 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2006 | |
| € | € | € | € | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Konzessionen,
gewerbliche Schutz-
rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
9.311,46 | 0,00 | 0,00 | 9.311,46 |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich
der Bauten auf fremden Grund- stücken |
1.550.311,04 | 2.572,00 | 0,00 | 1.552.883,04 |
| 2.
Technische Anlagen und
Maschinen |
173.518,71 | 6.122,66 | 0,00 | 179.641,37 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 533.632,80 | 194.586,37 | 46.197,56 | 682.021,61 |
| 2.257.462,55 | 203.281,03 | 46.197,56 | 2.414.546,02 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| Beteiligungen | 2.102,05 | 0,00 | 0,00 | 2.102,05 |
| 2.268.876,06 | 203.281,03 | 46.197,56 | 2.425.959,53 | |
| Abschreibungen | ||||
| 01.01.2006 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2006 | |
| € | € | € | € | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Konzessionen,
gewerbliche Schutz-
rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
9.076,46 | 228,00 | 0,00 | 9.304,46 |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich
der Bauten auf fremden Grund- stücken |
399.808,83 | 65.351,00 | 0,00 | 465.159,83 |
| 2.
Technische Anlagen und
Maschinen |
149.793,71 | 4.648,66 | 0,00 | 154.442,37 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 382.267,80 | 36.492,37 | 30.808,56 | 387.951,61 |
| 931.870,34 | 106.492,03 | 30.808,56 | 1.007.553,81 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 940.946,80 | 106.720,03 | 30.808,56 | 1.016.858,27 | |
| Restbuchwerte | ||
| 31.12.2006 | 31.12.2005 | |
| € | € | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Konzessionen,
gewerbliche Schutz-
rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
7,00 | 235,00 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich
der Bauten auf fremden Grund- stücken |
1.087.723,21 | 1.150.502,21 |
| 2.
Technische Anlagen und
Maschinen |
25.199,00 | 23.725,00 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 294.070,00 | 151.365,00 |
| 1.406.992,21 | 1.325.592,21 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| Beteiligungen | 2.102,05 | 2.102,05 |
| 1.409.101,26 | 1.327.929,26 | |
Anhang für das Geschäftsjahr 2006
1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2005 wurde nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 Handelsgesetzbuch (HGB) geltenden handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften aufgestellt. Dabei wurde von der Unternehmensfortführung gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ausgegangen.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.
Sämtliche Vermögensgegenstände und Schulden wurden zum 1. Januar 2006 aus der Bilanz des Vorjahres übernommen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aus dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2005 wurden unverändert übernommen.
2. Informationen zum Jahresabschluss
a) Informationen zur Bilanz
Anlagevermögen
Die immateriellen Vermögensgegenstände sind entgeltlich erworben worden und zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bilanziert. Die planmäßigen Abschreibungen sind nach der linearen Methode berechnet.
Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind zu den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Für Werkzeuge wurde ein Festwert gebildet.
Die Abschreibungsdauer wurde jeweils unter Zugrundelegung der steuerlichen AfA-Tabellen geschätzt. Von der Bewertungsfreiheit für geringwertige Wirtschaftsgüter gemäß § 6 Absatz 2 Einkommensteuergesetz (EStG) im Einzelwert bis € 410,00 wird kein Gebrauch gemacht.
Die Bilanzierung der Finanzanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Die Gesellschaft hält eine Beteiligung an der VAPS Autohandel-Service GmbH.
Hinsichtlich der Zusammensetzung und der Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2006 wird auf den Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) verwiesen. Die Anfangsbestände im Anlagenspiegel sind zu den ursprünglichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angegeben.
Umlaufvermögen
Die Vorräte sind zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu den Anschaffungskosten bewertet. Die in Arbeit befindliche Aufträge (unfertige Leistungen) wurden zu Herstellungskosten bewertet. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten. Bei den Gebrauchtfahrzeugen wurde eine angemessene Abwertung vorgenommen.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind ausgehend von den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des erkennbaren und latent vorhandenen Ausfallrisikos bewertet. Es wurde neben Einzelwertberichtigungen eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,75% der Forderungen (netto, ohne Umsatzsteuer) gebildet. Sie haben in der Regel eine Laufzeit von unter einem Jahr.
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten eine Forderung gegen die Gesellschafterin Katja Degenhart in Höhe € 29.107,62.
Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert bewertet.
Rechnungsabgrenzungsposten
Der Rechnungsabgrenzungsposten ist zum Nominalwert angesetzt, davon Disagio € 26.090,00.
Eigenkapital
Die Gesellschaft weist ein gezeichnetes Kapital in Höhe von € 200.000,00 aus. Es ist in voller Höhe eingezahlt.
Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe desjenigen Betrages ausgewiesen, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung und zur Vorsicht zur Abgeltung der jeweiligen Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten erforderlich sein wird. Im Einzelnen wurden Rückstellungen gebildet für noch ausstehende Rechnung für Gebrauchtwagen, Gewährleistungen sowie den Aufwand für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses 2006.
Verbindlichkeiten
Genau bestimmbare Verbindlichkeiten sind mit Ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch ISB- und KGG-Bürgschaft, Grundschulden, Globalabtretungen von Kundenforderungen sowie Sicherungsübereignung von Fahrzeugen besichert. Des Weiteren bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte für Verbindlichkeiten aus Lieferungen.
In den sonstigen Verbindlichkeiten ist eine Verbindlichkeit gegenüber der Gesellschafterin Heinrich Bald, Fahrzeugfabrik GmbH & Co. KG in Höhe von € 194.156,04 enthalten.
b) Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse setzen sich im Wesentlichen auf dem Verkauf von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen im Bereich PKW sowie Nutzfahrzeuge zusammen.
Periodenfremdes Ergebnis
Periodenfremde Erträge resultieren in Höhe von € 7.000,00 aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen. Periodenfremde Aufwendungen in Höhe von € 1.095,71 resultieren aus der Zuführung zu Einzelwertberichtigungen; € 650,00 aus der Erhöhung der Pauschalwertberichtigung.
Außerordentliches Ergebnis
Das außerordentliche Ergebnis beinhaltet im Wesentlichen Erträge aus Forderungsverzichten der Gläubigerbanken.
3. Sonstige Angaben
a) Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Aufgrund abgeschlossener Mietverträge werden für Grundstücke und Gebäude T€ 126 sowie für Einrichtungen T€ 44 in 2007 fällig.
b) Angabe der Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer
Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2006 durchschnittlich 63 Mitarbeiter. Davon befanden sich 11 Arbeitnehmer in der Berufsausbildung.
c) Geschäftsführung
Geschäftsführerin im Geschäftsjahr 2006 war Frau Katja Degenhart. Die Angaben über die Bezüge für die Wahrnehmung der Geschäftsführung unterbleiben nach § 286 Absatz 4 HGB.
Rennerod, den 20. Dezember 2007
Autohaus Degenhart GmbH
Katja Degenhart
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Autohaus Degenhart GmbH, Rennerod, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführerin der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführerin sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Osnabrück, den 28. Dezember 2007
PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Georg Stegemann Wirtschaftsprüfer
ppa. André Knufmann Wirtschaftsprüfer
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