KKL Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Patrick Peters seit 11.8.2021 | Geschäftsführer |
Ingo Hoffmann seit 11.8.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Koray LuxCo SARL | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KKL Holding GmbHDüsseldorfKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022A. Grundlage des Konzerns 1. Geschäftsmodell des Konzerns Die Aktivitäten der KKL Holding GmbH mit Sitz in Düsseldorf-Lohausen (nachfolgend genannt "KKL Holding"), und ihren Tochtergesellschaften umfassen die Tätigkeitsbereiche Klimatechnik, Kältetechnik, Sanitär und Heizungstechnik sowie der zugehörigen Elektroinstallationen. Die KKL Gruppe (nachfolgend "KKL") konzipiert und realisiert deutschlandweit Projekte. Es handelt sich dabei um fachübergreifende Lösungen für Privatkunden und Großkunden aus Gewerbe, Handel und Industrie. Die Struktur des Konzerns stellt sich wie folgt dar:
Die KKL Holding wurde am 2. August 2018 gegründet und beschränkt sich als Muttergesellschaft des Konzerns im Wesentlichen auf die Holdingfunktion sowie zentrale Verwaltungsfunktionen. Hierzu gehören u.a. die strategische Planung und Ausrichtung des Konzerns, die Bereitstellung von Dienstleistungen an verbundene Unternehmen und deren Finanzierung. Die größte operative Gesellschaft ist die KKL Klimatechnik-Vertriebs GmbH mit Sitz in Düsseldorf Lohausen. Sie wurde am 03. November 1987 gegründet. Die operative Geschäftstätigkeit der KKL Klimatechnik-Vertriebs GmbH konzentriert sich hauptsächlich auf die Tätigkeitsbereiche Klimatechnik, Kältetechnik, Sanitär und Heizungstechnik. Sie konzipiert und montiert Klimasysteme, Klimatechnik und Kälteanlagen sowohl für Privat- als auch Geschäftskunden aus allen Branchen und übernimmt die dazugehörigen Elektroinstallationen. Dazu gehören:
Für Rechenzentren hat die KKL Klimatechnik-Vertriebs GmbH ein eigenes Verfahren entwickelt, bei dem ein Rechenzentrum in fünf Stufen hinsichtlich der Klimatechnik untersucht und optimiert wird, um messbare und energetische Erfolge zu erzielen. Neben der baulichen Analyse übernimmt die KKL Klimatechnik-Vertriebs GmbH die Installation, das Monitoring und das Controlling. Für die vorgenannten Tätigkeiten greift sie auf eine selbst entwickelte Software zurück. Die FM Service GmbH agiert als Generalunternehmer und Dienstleister in den Bereichen
Schwerpunktthemen in der Beratung und Projektumsetzung bilden dabei Arbeitssicherheit, Absturzsicherheit, TGA-Gewerke, physikalische Sicherheit, Netzersatzanlagen sowie unterbrechungsfreie Stromversorgung bzw. Brandmelde- und Löschanlagen in Datacentern. Die XIUS GmbH wurde am 21. Juli 2021 gegründet. Inhalt der geschäftlichen Aktivitäten ist die Herstellung und der Vertrieb von Produkten, Softwarelösungen und MSR-Technik für den Bereich der Kälte-, Klima- und Wärmetechnik. Die Kälte-Klima-Technik Doubaras GmbH (nachfolgend "Doubaras GmbH"), gegründet im August 1985, wurde mit Kaufvertrag vom 08.09.2022 zu 100% erworben und zum Bewertungsstichtag 01.09.2022 erstmalig in den Konzernabschluss der KKL Holding kapitalkonsolidiert. Die Kerngeschäftsfelder der Doubaras GmbH liegen neben der Installation und Inbetriebnahme von Klima- und Kältetechnikanlagen im gewerblichen und privaten Bereich insbesondere in der Installation und Wartung von Ultraniedrig-Temperatur-Tiefkühlgeräten (Tiefkühler bis minus 86°C) mit Einsatzgebieten unter anderem in Forschungsinstituten, Kliniken, Laboren sowie Pharma-/Chemie-Unternehmen. 2. Forschung, Entwicklung und Ausbildung Für Kunden im Bereich Industrie und Fertigung werden nach speziellen Anforderungen regelmäßig Klimalösungen im eigenen Bildungszentrum entwickelt. Eine besondere Bedeutung wird der steigenden Nachfrage nach Energieeinsparung und Energieeffizienz beigemessen, die zunehmend gesetzlich vorgeschriebenen Kriterien folgt. Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter. * Für die Zukunft bildet die KKL in ihrem eigenen Bildungszentrum in Düsseldorf die Fachkräfte von morgen selbst aus. Hierfür stehen zwei Ausbilder im Bildungszentrum tagtäglich zur Verfügung. Insgesamt werden aktuell 44 Auszubildende überwiegend zum "Mechatroniker für Kältetechnik" ausgebildet. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nachdem die Konjunktur in Deutschland im Jahr 2021 im Anschluss an den Ausbruch der Corona-Pandemie wieder deutlich an Fahrt aufgenommen hatte, war das Jahr 2022 mit Blick auf die politischen und gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen geprägt von den Folgen der weiterhin andauernden Ukraine-Krise. Dabei verlief die Entwicklung in einzelnen Wirtschaftszweigen unterschiedlich. Während Dienstleistungsbereiche und das Gastgewerbe nach dem Wegfall der meisten Corona-Schutzmaßnahmen ab der Jahresmitte von Nachholeffekten profitierten, litten 2022 das Bau- und das verarbeitende Gewerbe nach wie vor unter gestörten internationalen Lieferketten beziehungsweise unter der eingeschränkten Verfügbarkeit von Vorprodukten, den ansteigenden Zinsen sowie zunehmend unter dem massiven Anstieg der Energiekosten infolge der Ukraine-Krise. Der branchenübergreifende Fachkräftemangel und die zunehmende Inflation bremsten das Wachstum beziehungsweise die Wirtschaftsleistung ab dem 4. Quartal 2022 zusätzlich ein. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg in Deutschland 2022 gegenüber dem Vorjahr um 1,8% (2021: 2,6%). 2. Geschäftsverlauf Die KKL kann den Rahmenbedingungen zum Trotz auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2022 in allen Geschäftsbereichen zurückblicken. Mehr noch als die bis zur ersten Jahreshälfte vorhandenen Folgen der Corona-Pandemie belasteten und belasten weiterhin die Auswirkungen der Ukraine-Krise die Gesamtwirtschaft und somit die Baubranche. In diesem Kontext kann die auf kontinuierliches und profitables Wachstum ausgerichtete Strategie der KKL nur hervorgehoben werden. Das Vorjahr konnte im Umsatz beziehungsweise der Gesamtleistung sowie im Ergebnis signifikant übertroffen werden. Zum 1. September 2022 wurde die neu erworbene Kälte-Klima-Technik Doubaras GmbH, Düsseldorf in den Konzern einbezogen. Somit wurden in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung auch erst ab diesen Zeitpunkten die entsprechenden Erträge und Aufwendungen erfasst, was die Vergleichbarkeit der beiden Geschäftsjahre insgesamt erschwert. Zur Herstellung der Vergleichbarkeit wird auf die Angaben im Konzernanhang verwiesen. Die seit 2021 verstärkt und gezielt gestarteten Projekte zur Digitalisierung, Automatisierung und schlussendliche Optimierung der Geschäftsprozesse in der Ablauforganisation wurden im Jahr 2022 fortgesetzt. Das Buchhaltungssystem DATEV wurde Anfang des Jahres für drei Gruppengesellschaften live geschaltet, in Folge wurden sukzessive vor- und nachgelagerte Systeme (ERP-System, Dokumentenmanagement-/Workflow-System) implementiert beziehungsweise die schnittstellenseitige Verknüpfung der Systeme weiter optimiert. Darüber hinaus wurden die Fachkenntnisse von Mitarbeiter weiterhin kontinuierlich und umfassend weiterentwickelt und in den Bereichen Projektabteilung und Organisation eingesetzt. Gleichzeitig wurde die Aufbauorganisation weiter konsequent auf die Leistungserfüllung und somit die Erfüllung der Kundenbedürfnisse ausgerichtet. Die Akquisition der Doubaras GmbH im zweiten Halbjahr erweiterte das Produkt- und Dienstleistungsportfolio der KKL strategisch. Der Einkaufsbereich legt weiterhin Wert auf die langjährige Zusammenarbeit mit den Zulieferern. Bedingt durch das Projektgeschäft und individuelle Kundenwünsche wird die Ware flexibel ohne feste Kontrakte geordert, auch um auf günstige Angebote und sich abzeichnende Lieferengpässe rechtzeitig und vorausschauend reagieren zu können. Die Ware wird sowohl vom Großhandel als auch direkt vom Hersteller bezogen. 3. Wirtschaftliche Lage der Gruppe a) Ertragslage Die Gesamtleistung konnte im Jahr 2022 im Vergleich zu 2021 von TEUR 55.715 um 20,1% auf TEUR 66.911 gesteigert werden und lag damit über den prognostizierten Erwartungen der KKL. Ausschlaggebend hierfür war insbesondere die sehr gute Entwicklung im Unternehmenskundenbereich. Im Privatkundenbereich hingegen wurde im Vergleich zum Vorjahr eine leicht rückläufige Nachfrage verzeichnet. Diese zeigte sich verstärkt unmittelbar nach Beginn der Ukraine-Krise. Um die insgesamt weiter stark gestiegene Nachfrage und die daraus resultierende gute Auftragslage zu bewältigen und auch in Verbindung sowohl mit dem Fachkräftemangel als auch einem im vierten Quartal sehr hohen Krankenstand, musste in 2022 in Ergänzung zu den eigenen Mitarbeiter vermehrt auf Subunternehmer zurückgegriffen werden. Hieraus resultierte eine Materialeinsatzquote von 67,9%. Diese lag 2,4%-Punkte über dem Vorjahr 2021. Der Anstieg ist auch bedingt durch steigende Preise bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen. Die Personalaufwendungen lagen im Verhältnis zur Gesamtleistung bei 17,1% (Vorjahr 19,0%). Der Rückgang der Personalaufwandsquote ist hauptsächlich auf die höhere Auslastung der Mitarbeiter im operativen Geschäft zurückzuführen. Zum Jahresende waren insgesamt 172 Mitarbeiter in der KKL Gruppe beschäftigt (Vorjahr 170). Der Netto-Aufbau resultierte in der Hauptsache aus der Integration der Doubaras GmbH. Zudem waren Ende des Jahres 44 Auszubildende bei der KKL beschäftigt, die Gruppe ist damit weiterhin bundesweit eines der größten Ausbildungsunternehmen in der Kälteanlagenbauerinnung. Die Personalaufwendungen stiegen im Jahr 2022 absolut gegenüber dem Vorjahr um 7,7%. Neben Gehaltsanpassungen resultierte dieser Anstieg in der Hauptsache aus der Mitbetrachtung der Doubaras GmbH. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 4,6% von TEUR 4.924 im Jahr 2021 auf TEUR 5.152 in 2022 und beinhalteten in der Hauptsache die Kosten für den Fuhrpark, Reisekosten sowie die Mietaufwendungen für den Standort. Im Verhältnis zur Gesamtleistung sank die Quote von 8,8% auf 7,7%. Wie in den Vorjahren auch wurden verhältnismäßig geringe Neu- oder Ersatzinvestitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung getätigt. Insofern beinhalteten die Abschreibungen i.H.v. TEUR 2.636 zu rund 90% Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert. Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr von rund 3,7% resultierte im Wesentlichen aus dem Erwerb der Doubaras GmbH und der damit u.a. einhergehenden anteiligen Firmenwertabschreibung in Höhe von TEUR 67. Das negative Finanzergebnis in Höhe von TEUR 380 (Vorjahr: TEUR 466) resultierte im Wesentlichen aus Zinsaufwendungen für die Beteiligungsakquisitionen durch Gesellschafterdarlehen sowie der Finanzierung des Geschäftsbetriebs. Sowohl planmäßige Tilgungen als auch Sondertilgungen reduzierten die Zinslast im Vergleich zum Vorjahr. Der Konzern konnte im Geschäftsjahr 2022 ein EBITDA in Höhe von TEUR 5.611 erwirtschaften. Dies entspricht einer Steigerung von 14,5% gegenüber dem Vorjahr (TEUR 4.901) und liegt über der prognostizierten Entwicklung. Nach Abzug der Steuern wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 976 ausgewiesen (Vorjahr TEUR 562). Hiermit konnte die KKL die gesteckten Ziele trotz der Anfang des Jahres einsetzenden Ukraine-Krise übertreffen. b) Vermögens- und Finanzlage Das Anlagevermögen ist durch den Geschäfts- oder Firmenwert bestimmt, der sich aus den Akquisitionen der Tochtergesellschaften ergibt, es wird vollständig durch das Eigenkapital gedeckt. Der Anlagendeckungsgrad I lag zum Bilanzstichtag bei 108% (Vorjahr 99%), der Anlagendeckungsgrad II bei 141% (Vorjahr 147%). Wesentliche Investitionen wurden neben der Akquisition der Doubaras GmbH nicht getätigt, durch die Firmenwertabschreibungen reduzierte sich die Höhe des Anlagevermögens im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 435. Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 264 erhöht. Wesentliche Anteile von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden auftragsbezogen gekauft und fließen meist direkt in die unfertigen Erzeugnisse ein. Der Bestand an unfertigen Erzeugnissen belief sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 14.947, dies entspricht nahezu einer Verdoppelung im Vergleich zum Vorjahr (2021: TEUR 7.488). Begründet ist dies mit länger laufenden Großprojekten im Unternehmenskundenbereich. Im Gegenzug erhöhten sich die erhaltenen Anzahlungen von TEUR 5.388 in 2021 auf TEUR 12.113. Die Anzahlungsquote stieg von 72% auf 81%. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beliefen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 5.479 (Vorjahr TEUR 3.193). Der gestiegene Forderungsbestand spiegelt den Anstieg in der Gesamtleistung wider. Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern wurden nahezu ausgeglichen. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden hauptsächlich geleistete Kautionen ausgewiesen. Das Sichtguthaben lag per 31. Dezember 2022 bei TEUR 2.430. Hierzu sei angemerkt, dass in der zweiten Jahreshälfte sowohl der Erwerb der Doubaras GmbH als auch Sondertilgungen bei Kreditinstituten durchgeführt wurden. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug für das Jahr 2022 TEUR 1.679, die Liquidität kann als sehr solide bezeichnet werden. Die Konzernbilanzsumme beträgt zum 31. Dezember 2022 TEUR 29.266 (Vorjahr TEUR 30.610). Dies führt zu einer Eigenkapitalquote von 61,3% (Vorjahr 55,4%). Unter Berücksichtigung der Gesellschafterdarlehen wurde eine wirtschaftliche Eigenkapitalquote von 72,4% (Vorjahr 66,1%) erreicht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultieren aus der Finanzierung des Beteiligungserwerbs, der nach Neuaufsetzung der Finanzierung in 2022 nun mittelfristig aufgestellt ist. Neben der planmäßigen Tilgung ermöglichte die sehr gute Liquiditätslage außerordentliche Tilgungen. Die Finanzstrategie der KKL ist darauf ausgerichtet, Stabilität und jederzeitige Handlungsfreiheit sicherzustellen. Dies ist mit der gegebenen Finanzierung der Gesellschaft mittels Eigenkapitalausstattung, langfristigen Bank- und Gesellschafterdarlehen sichergestellt. 3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Bei den bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:
Im Geschäftsjahr 2022 konnte die Gesamtleistung um TEUR 11.196 auf TEUR 66.911 gesteigert sowie ein EBITDA von TEUR 5.611 (Vorjahr: TEUR 4.901) erwirtschaftet werden. Um in einem sich konsolidierenden Markt weiterhin erfolgreich agieren zu können ist eine der wesentlichen Prioritäten, eine nachhaltige und moderne Personalpolitik zu betreiben. Die aktuelle Arbeitsmarktsituation in Kombination mit einem branchenübergreifenden Fachkräftemangel erfordert es umso mehr, dass Unternehmen sich als attraktive und moderne Arbeitgeber präsentieren. Die KKL bietet seinen Mitarbeiter auf der einen Seite durch eine gezielte Aus und Weiterbildung fortlaufend die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln. Auf der anderen Seite finden Mitarbeiter bei der KKL die Möglichkeit, in einem erfolgreichen Unternehmen nachhaltiges Wachstum mitzugestalten. Zu den den personellen Erfolgsfaktoren des Unternehmens gehören flache Hierarchien. Das Engagement unserer Mitarbeiter und die projektorientierte Teamarbeit sind weitere Erfolgsfaktoren unserer Gruppe und tragen zur Kundenzufriedenheit und -bindung bei. * Die KKL setzt eine Anzahl von Maßnahmen zur Nachhaltigkeit im Unternehmen um. In Bezug auf die umweltorientierte Ausrichtung des Unternehmens kommen im Fuhrpark seit 2020 verstärkt Elektrofahrzeuge zum Einsatz, die durch die unternehmenseigene Photovoltaikanlage gespeist werden. Diese wird zudem zur Stromversorgung des Standortes genutzt. Der Fuhrpark befindet sich im Rahmen des Fahrzeugleasings grundsätzlich auf einem technisch aktuellen Stand. Für die Instandhaltung des Fuhrparks sowie die Belieferung des Standortes greift das Unternehmen bevorzugt auf lokale Firmen zurück. Zur Verkürzung der Lieferstrecken werden die Baustellen nach Möglichkeit direkt von lokalen Unternehmen bzw. Niederlassungen der Schlüsselzulieferern versorgt. Die Einführung von personifizierten und wiederverwendbaren Trinkflaschen in Verbindung mit Frischwasserspendern tragen zur Reduzierung von Abfall bei. Für die Mitarbeiter wird durch ein lokales Fitnessstudio ein durch das Unternehmen gefördertes Sportprogramm angeboten. Darüber hinaus legt die KKL Wert darauf, dass eine gesunde Struktur mit Mitarbeiter aus allen Altersgruppen vorherrscht. * 4. Gesamtaussage Die Geschäftsführung schätzt die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als gut ein. Die Auftragslage ist ebenfalls beständig gut. Die Unternehmensleitung ist mit der Entwicklung der KKL im Geschäftsjahr 2022 zufrieden. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht In seiner letzten Prognose vom April 2023 hat der Internationale Währungsfonds (IWF) eine Verlangsamung des weltweiten Wirtschaftswachstums auf 2,8% (2022 3,4%) vorhergesagt. Für die Entwicklung der deutschen Wirtschaft sagt der IWF sogar einen leichten Rückgang (-0,1%) voraus. Gleichzeitig rechnet der IWF für 2023 zwar dank sinkender Energiepreise und abnehmender Probleme bei internationalen Lieferketten mit einem leichten Rückgang der Inflationsrate, sie soll bei den Industrieländern aber weiterhin bei durchschnittlich 5,6% liegen. Der IWF weist allerdings auch darauf hin, dass Folgen der Ukraine-Krise, Engpässe auf dem Arbeitsmarkt und Turbulenzen im Bankensektor zu einer weiteren Abschwächung des Wirtschaftswachstums und einer Erhöhung der Teuerungsrate führen können. Insofern sind die Folgen der unterschiedlichen Einflussfaktoren auf die wirtschaftliche Lage der KKL nur schwer einschätzbar. Auf Grundlage der vorliegenden Auftragslage hat die KKL für 2023 mindestens eine Bestätigung der Gesamtleistung aus 2022 anvisiert bei gleichzeitig moderat sinkenden Einstandskosten. Insgesamt sollen alle Maßnahmen zu einem leichten Anstieg des EBITDA führen. 2. Chancen- und Risikobericht Chancen und Risiken aus der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Die KKL unterliegt im laufenden Geschäft Chancen und Risiken, die aus den Einflüssen der Konjunktur und der Branchenentwicklung resultieren. Sofern sich die zuvor genannten konjunkturellen Rahmenbedingungen signifikant verschlechtern sollten, könnte ein Auftragsrückgang bei gleichzeitigem intensiviertem Kosten- und Wettbewerbsdruck entstehen. KKL begegnet diesen Risiken mit der laufenden Überwachung der Kapazitätsauslastung sowie der Inanspruchnahme von Subunternehmern für nicht nachhaltige Auftragsspitzen. Die weitere Einführung von Neuprodukten mit erhöhter Energieeffizienz wie beispielsweise Wärmepumpenanlagen kann Wachstumschancen generieren, ebenso wie eine gebäudetechnische Sanierungswelle, hervorgerufen durch auf Basis des Klimawandels gestiegene gesetzliche Anforderungen. Auch etwaige Förderprogramme können Nachfrageimpulse auslösen. Zudem eröffnet der hohe technische Anspruch an die Klimatisierung unter anderem von Rechenzentren für die KKL mit seinem Umsetzungs-Know-How Möglichkeiten des Wachstums. Des Weiteren hat die KKL im 1. Quartal 2023 eine Betriebsstätte in Stuttgart eröffnet, um das geografisch südlich gelegene Kundenpotenzial langfristig weiter zu heben beziehungsweise bereits bestehende Unternehmenskunden in südlicheren Regionen Deutschlands noch besser betreuen zu können. Coronavirus-Pandemie Seit Mitte des Jahres 2022 sind sukzessive alle Schutzmaßnahmen zur Einschränkung der Verbreitung des Coronavirus aufgehoben worden, die pandemische Situation wurde Anfang April 2023 von der Bundesregierung offiziell als beendet erklärt. Die KKL geht ebenfalls nicht davon aus, dass Corona noch einen weiteren signifikanten Einfluss auf die Geschäftsentwicklung haben wird. Ukraine-Krise Die weitere Entwicklung und damit das Ausmaß der Auswirkungen der Ukraine-Krise sind weiterhin schwer prognostizierbar und quantifizierbar. Wirtschaftsforschungsinstitute sehen für das Jahr 2023 eine Verlangsamung des globalen Wirtschaftswachstums gegenüber dem Vorjahr, gleichzeitig wird auch mit einer Verringerung der Teuerungsrate gerechnet. Die durch die Krise ausgelösten politischen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen sind in ihrer Gesamtheit noch nicht absehbar und hängen auch von der weiteren Entwicklung der Krisensituation an sich ab. Projektrisiken Insbesondere bei Großprojekten im Industriekundenbereich bestehen potenzielle Risiken von finanziellen Fehlentwicklungen. Zur Minimierung dieser Risiken setzt die KKL ein engmaschiges und fortlaufendes Projektcontrolling ein. Personalrisiken Der Fachkräftemangel hat sich im Jahr 2022 branchenübergreifend weiter verschärft und wird als eine der größten Herausforderungen der Wirtschaft angesehen. Weiterhin bleiben bundesweit Arbeits- und Ausbildungsplätze unbesetzt. Die KKL begegnet dieser Situation mit einem innovativen Ausbildungskonzept und der Gestaltung eines Arbeitsumfelds, das die Bindung der Mitarbeiter weiter erhöht. Gleichzeit wurden verstärkt Instrumente und unterschiedliche Kanäle der Mitarbeiterrekrutierung eingesetzt. Der Mangel an qualifiziertem Fachpersonal wird abseits der Folgen der Ukraine-Krise als das große Wachstumshemmnis eingestuft. Materialpreis- und Beschaffungsrisiken Da die weiter andauernden Lieferkettenprobleme durch die Auswirkungen der Ukraine-Krise zunehmend verschärft werden, haben sich sowohl Lieferengpässe als auch Preissteigerungen auf der Beschaffungsseite ergeben. Auf der Materialseite beugt die KKL durch eine möglichst weite Diversifizierung des Lieferantenstamms entsprechenden Nichtverfügbarkeiten vor. Steigenden Energie-, Kraftstoff- und auch Reisekosten begegnet die KKL mit einer möglichst effizienten Umsetzung länger laufender und insbesondere bundesweiter Projekte. Finanzierungsrisiken Aufgrund der positiven Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage werden keine Liquiditätsrisiken gesehen. Ausfallrisiko von Forderungen KKL verfügt über einen solventen Kundenstamm *, zudem besteht mit vielen Kunden eine langjährige Zusammenarbeit. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zur Minderung des Forderungsausfallrisikos existiert eine Warenkreditversicherung. Die KKL führt ein engmaschiges Forderungsmanagement durch. Rechtliche Risiken Sowohl die Bundesregierung als auch die Opposition verfolgen weiterhin ehrgeizige Klimaziele. Negative Folgen für die KKL sind daraus aber zurzeit nicht zu erkennen. Die KKL bereitet sich zudem bereits auf das nach aktueller Sicht ab dem 01.01.2025 verpflichtende "ESG-Reporting" ("E": Environmental (Umwelt); "S": Social (Soziales); "G": Governance (verantwortungsvolle Unternehmensführung)) vor. Zusammenfassung der Chancen- und Risikobetrachtung Das Jahr 2023 wird weiterhin geprägt bleiben durch die Ukraine-Krise und den sich daraus ergebenden und im Ausmaß schwer einschätzbaren Folgen sowohl für die globale Wirtschaft als auch für die Branche direkt. Daneben greifen zunehmend EU- und bundesweite Regulierungsrichtlinien mit Blick auf die Einhaltung beziehungsweise Erreichung formulierter Klimaziele. Die Arbeitsmarktsituation und der damit zusammenhängende Fachkräftemangel stellen Unternehmen vor weitere Herausforderungen. Unter Einbezug der aktuellen und kurzfristig absehbaren Situation auf der Beschaffungsseite, der Einschätzung der aktuellen Nachfrage- und Auftragslage sowie der Arbeitsmarktentwicklungen sieht sich die KKL als gut aufgestellt, um den Herausforderungen proaktiv zu begegnen. Die Geschäftslage wird insgesamt als stabil eingestuft, die KKL rechnet für 2023 mit einem moderaten Ergebnisanstieg. Nachhaltigkeit KKL ist ein Unternehmen, das stets danach strebt, seinen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren und nachhaltige Geschäftspraktiken zu fördern. In diesem Bericht stellen wir die aktuellen Maßnahmen und Errungenschaften der KKL im Bereich der Nachhaltigkeit vor. Photovoltaikanlage: KKL hat in eine eigene Photovoltaikanlage investiert, mittlerweile werden rund 50% des Strombedarfs aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt. * Die Photovoltaikanlage trägt nicht nur zur Reduzierung der CO 2-Emissionen bei, sondern hilft dem Unternehmen auch dabei, langfristig Energiekosten zu sparen. KKL ist bestrebt, den Anteil erneuerbarer Energien in ihrem Energiemix weiter auszubauen, um noch nachhaltiger zu wirtschaften. Umstellung auf Elektrofahrzeuge: Der Verkehrssektor stellt eine bedeutende Quelle von Treibhausgasemissionen dar, um unseren Beitrag zur Verringerung von Emissionen zu leisten, haben wir begonnen, einen Teil unserer Fahrzeugflotte auf Elektro- und Hybridfahrzeuge umzustellen. Bisher wurden 10% der Fahrzeuge durch emissionsfreie Elektro- und Hybridfahrzeuge ersetzt. Diese Fahrzeuge werden hauptsächlich für den innerbetrieblichen Verkehr, für Lieferungen im Nahbereich und für Kundenverkehr über größere Distanzen eingesetzt. Die Elektrofahrzeuge ermöglichen es uns, höhere Distanzen im Kundenverkehr umweltfreundlich zu überwinden. Um den Umstieg auf Elektro- und Hybridmobilität zu unterstützen, hat KKL auch Ladestationen an den eigenen Standorten installiert, die sowohl von den Mitarbeitern als auch von Kunden genutzt werden können. * Ausblick: KKL wird ihre Bemühungen im Bereich der Nachhaltigkeit fortsetzen und weitere Projekte und Initiativen entwickeln, um die eigene Umweltbilanz kontinuierlich zu verbessern. Dazu gehört auch die fortlaufende Überwachung und Optimierung der Photovoltaikanlage sowie die schrittweise Umstellung der gesamten Fahrzeugflotte auf Elektro- und Hybridfahrzeuge. Wir sind stolz darauf, unseren Beitrag zu einer sauberen und nachhaltigen Zukunft zu leisten und danken unseren Mitarbeiter, Kunden und Partnern für ihre Unterstützung bei diesen wichtigen Initiativen. * nicht prüfbare Angaben KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2022AKTIVA
KONZERNGEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022I. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss Die Firma KKL Holding GmbH (nachfolgend auch genannt: "KKL", "Gruppe", "Konzern") hat ihren Sitz in 40474 Düsseldorf, Niederrheinstr. 193. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter HR B 84915 eingetragen. Der vorliegende Konzernabschluss der KKL Holding GmbH zum 31. Dezember 31. Dezember 2022 wurde gemäß den Vorschriften des Handelsgesetzbuches der §§ 290 ff. HGB und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Gemäß § 299 Abs. 1 HGB ist der Abschluss auf den Abschlussstichtag des Mutterunternehmens aufgestellt. Der Konzernabschluss zum 31. Dezemer 2022 ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen erfolgt. Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfolgte in Euro. II. Angaben zum Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss werden neben der KKL Holding GmbH (als Mutterunternehmen) grundsätzlich alle mittelbaren und unmittelbaren Beteiligungen im Zuge der Vollkonsolidierung einbezogen.
Erstmals wurde die im Geschäftsjahr erworbene Kälte-Klima-Technik Doubaras GmbH, Düsseldorf, mit Wirkung ab dem 1. September 2022 in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 einbezogen. Die Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022 sind aufgrund der Erstkonsolidierung nur eingeschränkt mit denen des Vorjahres vergleichbar, da diese den Konzernabschluss inklusive der neu erworbenen Gesellschaft zeigen. Zur Herstellung der Vergleichbarkeit (§ 294 Abs. 2 HGB) werden im Folgenden die Abweichungen erläutert, welche sich ergeben würden, wenn im Geschäftsjahr 2022 die Kälte-Klima-Technik Doubaras GmbH,Düsseldorf, nicht erworben worden wären (fiktiver Konzernabschluss des Jahres 2022). In der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wären im Wesentlichen folgende Werte von den Werten in 2022 abzuziehen/hinzuzurechnen, um eine Vergleichbarkeit herzustellen:
III. Konsolidierungsgrundsätze Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfolgt nach der Maßgeblichkeit des Bilanzierungs- und Bewertungsrahmens des Mutterunternehmens. Ansätze und Werte in den Einzelabschlüssen, die nicht den einheitlichen zugrunde gelegten Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Konzernabschlusses entsprechen, sind vor der Konsolidierung angepasst bzw. neu bewertet worden, sofern die Auswirkungen von wesentlicher Bedeutung waren. Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfolgt zum Stichtag des Jahresabschlusses der KKL Holding GmbH, demnach zum 31. Dezember 2022. Abweichende Bilanzstichtage bei den Tochtergesellschaften liegen nicht vor. Die Gliederung der Bilanz erfolgt gemäß § 266 HGB, die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung folgt gemäß § 275 Abs. 2 HGB dem Gesamtkostenverfahren. Die Gliederung der Bilanz gemäß § 266 Abs. 2 HGB ist gemäß § 265 Abs. 5 HGB um die Posten Forderungen gegen Gesellschafter und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern erweitert worden. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 S. 2 HGB). Die Anschaffungskosten für die Anteile an dem Tochterunternehmen werden mit dem entsprechenden anteiligen Eigenkapital zum Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung verrechnet. Bei der Neubewertungsmethode erfolgt eine Neubewertung der Vermögenswerte und Schulden des Tochterunternehmens, bei der alle stillen Reserven und stille Lasten vollständig aufgedeckt werden. Verbleibt nach der Verrechnung der Beteiligung mit dem anteiligen neubewerteten Eigenkapital eine aktivische oder passivische Differenz, stellt dieser Unterschiedsbetrag einen Geschäfts- oder Firmenwert oder einen passivischen Unterschiedsbetrag dar. Die Erstkonsolidierungen der KKL Klimatechnik-Vertriebs GmbH und der FM Service GmbH erfolgten zum 30. September 2018. Der sich aus der Kapitalkonsolidierung ergebende Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 22.990 wurde als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert. Die Nutzungsdauer des Geschäfts- oder Firmenwerts gemäß § 253 Abs. 3 S. 4 HGB beträgt 10 Jahre. Der Geschäfts- oder Firmenwert hat zum Bilanzstichtag einen Buchwert von TEUR 13.219. Die Erstkonsolidierung der XIUS GmbH erfolgte zum 01. August 2021. Aus der Kapitalkonsolidierung ergibt sich aufgrund der Neugründung kein Unterschiedsbetrag. Die Erstkonsolidierung der im Geschäftsjahr 2022 erworbenen Kälte-Klima-Technik-Doubaras GmbH erfolgte zum 01. September 2022. Der sich aus dieser Kapitalkonsolidierung ergebende Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 1.999 wurde als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert. Die Nutzungsduer des Geschäfts- oder Firmenwerts gemäß § 253 Abs. 3 S. 4 HGB beträgt 10 Jahre. Der Geschäfts- oder Firmenwert hat zum Bilanzstichtag einen Buchwert von TEUR 13.219. Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Gesellschaften werden gegeneinander aufgerechnet. Es liegen keine wesentlichen eliminierungspflichtigen Zwischengewinne vor. Daher unterbleibt eine Zwischengewinneliminerung gem. § 304 HGB. Sofern sich aufgrund von Konsolidierungsmaßnahmen unterschiedliche Wertansätze von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ergeben, die sich in späteren Geschäftsjahren wieder abbauen, werden Abgrenzungsposten für latente Steuern (§ 306 HGB) gebildet. IV. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) über die Gliederung und den Ausweis der Posten der Konzernbilanz, der Konzerngewinn und Verlustrechnung und des Konzernanhangs beachtet worden. Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen erfolgen über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zwischen drei und vier Jahren und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Zugänge werden zeitanteilig abgeschrieben. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen erfolgen über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zwischen drei und fünfzig Jahren und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Zugänge werden zeitanteilig abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter im Sinne von § 6 Abs. 2 EStG werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurden mittels körperlicher Inventur ermittelt und zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigerem beizulegendem Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Für solche Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, deren Gesamtwert für das Unternehmen von nachrangiger Bedeutung ist und die in Größe, Wert und Zusammensetzung nur geringfügigen Veränderungen unterliegen, wurden gem. § 240 Abs. 3 i.V.m. § 256 S. 2 HGB Festwerte gebildet. Die unfertigen Leistungen wurden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten Material- und Fertigungseinzelkosten sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten. Vertriebskosten werden ebenso wie Fremdkapitalzinsen nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die unfertigen Leistungen sind saldiert mit den erhaltenen Anzahlungen ausgewiesen. Waren werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegendem Wert am Stichtag angesetzt. Die Forderungen und Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nennbetrag bewertet und Einzelwertberichtigungen auf zweifelhafte Forderungen vorgenommen. Das allgemeine Ausfallrisiko (einschließlich der Mahnkosten) und der Zinsverlust wurden im Rahmen einer Pauschalwertberichtigung unter Berücksichtigung der in der Vergangenheit gewonnenen Erfahrungen angemessen berücksichtigt und aktivisch abgesetzt. Die flüssigen Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Leasingsonderzahlungen, Versicherungsbeiträge sowie KFZ-Steuerbeträge für zukünftige Zeiträume. Die Kosten werden zeitanteilig abgegrenzt. Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) wird zum Nennwert bilanziert. Die Entwicklung des Eigenkapitals ist im Konzerneigenkapitalspiegel dargestellt. Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung berechnet und gebildet. Erforderliche Schätzungen wurden dabei aufgrund von Erfahrungen der Vergangenheit vorgenommen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, bewertet worden. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. V. Erläuterungen zur Konzernbilanz 1. Immaterielle Vermögensgegenstände, Sach- und Finanzanlagen Die detaillierte Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sachanlagen kann dem Konzernanlagespiegel als Anlage des Konzernanhangs entnommen werden. 2. Forderungen uns sonstige Vermögensgegenstände Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind in Höhe von TEUR 330 (im Vorjahr: TEUR 326) vorhanden. 3. Konzerneigenkapital Das gezeichnete Kapital der Muttergesellschaft in Höhe von TEUR 1.100 ist voll eingezahlt und entspricht dem der KKL Holding GmbH. Die Kapitalrücklage beinhaltet sonstige Zuzahlungen der Gesellschafter gem. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Zur weiteren Entwicklung des Konzerneigenkapitals wird auf den beigefügten Konzerneigenkapitalspiegel verwiesen. 4. Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind als wesentliche Posten enthalten:
5. Verbindlichkeiten Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus folgendem Verbindlichkeitenspiegel:
VI. Erläuterungen zur Konzerngewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich in Deutschland erzielt und stammen sämtlich aus dem Kerngeschäft von Leistungen im Bereich Klima- und Kältetechnik. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen in voller Höhe auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. VII. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen insgesamt zum Bilanzstichtag:
Der wesentliche Mietvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2032. Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251 und 268 Abs. 7 HGB bestehen aus Vertragserfüllungsbürgschaften in Höhe von TEUR 1.176. Daneben existieren branchenübliche Gewährleistungsbürgschaften in Höhe von TEUR 2.856 (Vorjahr TEUR 2.707). Die Bürgschaften sind mittels einer geleisteten Kaution in Höhe von TEUR 225 sowie einer Festgeldabtretung in Höhe von TEUR 124 besichert. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme der Verbindlichkeiten aus Bürgschaften wird aufgrund der Erfahrungen der Vergangenheit als sehr gering eingeschätzt. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würde, liegen nicht vor. Sofern tatsächlich Gewährleistungsfälle eintreten, sind diese kostentechnisch vorrangig durch die gebildete Gewährleistungsrückstellung in Höhe von TEUR 220 abgedeckt. Bestellobligos bestehen zum Stichtag im üblichen Rahmen. VIII. Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds setzt sich ausschließlich aus den flüssigen Mitteln zusammen. IX. Sonstige Angaben Mitarbeiter Die Gruppe beschäftigte im Jahresdurchschnitt 172 Mitarbeiter. Davon waren 110 gewerbliche Arbeitnehmer und 62 Angestellte. Die Geschäftsführer und Auszubildenden wurden nicht berücksichtigt (§ 285 Nr. 7 HGB). Geschäftsführung der KKL Holding GmbH Zum Geschäftsführer sind Herr Ingo Hoffmann, Kälteanlagenbauermeister, Düsseldorf sowie Herr Patrick Peters, Kälteanlagenbauermeister und Betriebswirt, Neuss bestellt. Bezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Beirat Der Beirat besteht aus zwei Mitgliedern und setzt sich wie folgt zusammen: • Jürgen Gießmann, Unternehmensberater, Leonberg • Andreas Kohmann, Kälteanlagenbauermeister, Düsseldorf Der Beirat erhielt für das Jahr 31. Dezember 2022 Tätigkeitsvergütungen in Höhe von TEUR 16. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag Im ersten Quartal 2023 hat die KKL eine Betriebsstätte in Stuttgart eröffnet, um das geografisch südlich gelegene Kundenpotenzial langfristig weiter zu heben und bereits bestehende Unternehmenskunden in südlicheren Regionen Deutschlands noch besser betreuen zu können. Zum jetzigen Zeitpunkt ist nicht abschätzbar, wie sich die Betriebsstätte in Stuttgart entwickeln wird. Abschlussprüferhonorar Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2022 berechnete Gesamthonorar beläuft sich auf TEUR 54 und gliedert sich wie folgt auf:
Offenlegung Die Gesellschaften KKL Klimatechnik-Vertriebs GmbH, Düsseldorf, die FM Service GmbH, Düsseldorf, die XIUS GmbH, Düsseldorf und die Kälte-Klima-Technik Doubaras GmbH, Düsseldorf nehmen die Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB im Hinblick auf die Offenlegung des Jahresabschlusses sowie den Verzicht auf die Erstellung eines Lageberichts für das Geschäftsjahr 2022 bzgl. der KKL Klimatechnik-Vertriebs GmbH, Düsseldorf in Anspruch. Vorschlag für die Verwendung des Ergebnisses des MutterunternehmensEs wird vorgeschlagen das Ergebnis des Mutterunternehmens auf neue Rechnung vorzutragen. Entwicklung des Konzernanlagevermögens zum 31. Dezember 2022
KONZERNEIGENKAPITALSPIEGEL zum 31. Dezember 2022
KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2022
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die KKL Holding GmbH, Düsseldorf Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der KKL Holding GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzerngewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der KKL Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Siegen, 02. Mai 2023 8P
Treuhand GmbH
Dipl.-Kfm./Dipl.-Vw. D. Neuhaus, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Bw. M. Künzel, Wirtschaftsprüfer
Düsseldorf, den 02. Mai 2023 Ingo Hoffmann Patrick Peters Datum der Billigung des Konzernabschlusses zum 31.12.2022: 09. August 2023 |
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