Stammdaten

Register
Amtsgericht Münster HRB 9651
Eingetragen
30.12.1977
Branche
Herstellung von Hebezeugen und FördermittelnHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und GießmaschinenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Krananlagen, Förderanlagen, Hydraulikgreifern, Industriebauten, Stahlkonstruktionen, Behälter und sonstigen Gegenständen des Maschinen- und Apparatebaus. Die Gesellschaft kann sich an gleichartigen oder ähnlichen Unternehmen beteiligen, deren Vertretung übernehmen und Zweigniederlassungen errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Gabel
seit 3.6.2025
Prokura
Prokura
Prokura
Bernd Scheffer
seit 25.10.2010
Prokura
Thomas Scheffer
seit 2.12.2004
Geschäftsführer
Jörg Koglin
seit 2.12.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Thomas Scheffer Holding GmbH
Germany
750.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Scheffer Krantechnik GmbH

Sassenberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

SCHEFFER KRANTECHNIK GMBH, SASSENBERG

AKTIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN 1.358.689,50 1.204.815,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 22.588,00 17.242,00
II. Sachanlagen 1.301.101,50 1.152.573,50
III. Finanzanlagen 35.000,00 35.000,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 12.522.896,99 9.944.177,07
I. Vorräte 0,00 0,00
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.119.819,75 1.158.795,45
2. Unfertige Erzeugnisse 24.612.809,00 15.771.137,25
3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -25.732.628,75 -16.929.932,70
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.912.625,16 6.565.341,61
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.217.764,05 3.131.881,58
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.662.950,11 3.354.176,91
3. Sonstige Vermögensgegenstände 31.911,00 79.283,12
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.610.271,83 3.378.835,46
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 221.102,85 287.245,26
14.102.689,34 11.436.237,83

PASSIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. EIGENKAPITAL 3.456.564,48 3.456.564,48
I. Gezeichnetes Kapital 383.468,91 383.468,91
II. Kapitalrücklage 639.114,85 639.114,85
III. Gewinnvortrag 2.433.980,72 2.433.980,72
B. RÜCKSTELLUNGEN 2.082.716,31 1.763.045,19
C. VERBINDLICHKEITEN 8.563.408,55 6.216.628,16
14.102.689,34 11.436.237,83

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
2022
1. Rohergebnis 22.082.012,77 18.782.993,71
2. Personalaufwand -12.064.785,29 -10.794.185,81
a) Löhne und Gehälter -10.147.787,76 -9.125.360,49
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.916.997,53 -1.668.825,32
- davon für Altersversorgung€ 41,63 (Vorjahr: € 0,00)
3. Abschreibungen -294.918,19 -274.853,59
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -294.918,19 -274.853,59
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.284.932,41 -5.306.020,87
- davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung € 0,00 (Vorjahr: € 27,89)
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 18,00 0,00
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 205.031,28 91.516,28
- davon aus verbundenen Unternehmen€ 205.031,28 (Vorjahr: € 91.516,28)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -207.928,42 -138.733,10
- davon an verbundenen Unternehmen€ 46.790,52 (Vorjahr: € 17.698,46)
8. Ergebnis nach Steuern 3.434.497,74 2.360.716,62
9. Sonstige Steuern -9.348,00 -10.287,00
10. Aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder eines Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne -3.425.149,74 -2.350.429,62
11. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

ANHANG FÜR DAS Geschäftsjahr 2023

Scheffer Krantechnik GmbH, Sassenberg

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das abgelaufene Geschäftsjahr wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 264 ff. HGB) und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages erstellt. Zusätzlich zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Bei der Gesellschaft handelt es sich gem. § 267 Abs. 2 HGB um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Die dem Jahresabschluss zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie die Form der Darstellung werden unverändert zum Vorjahr beibehalten.

Die Firma der Gesellschaft lautet Scheffer Krantechnik GmbH. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Münster unter HR B 9651 eingetragen.

Sitz der Gesellschaft ist Sassenberg. Die Geschäftsleitung befindet sich ebenfalls an diesem Ort.

Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt worden.

Der mit der Thomas Scheffer Holding GmbH, Sassenberg (Amtsgericht Münster, HRB 8882) am 24. Oktober 2010 abgeschlossene Gewinnabführungs- und Verlustübernahmevertrag ist durch Vertrag vom 20. Juni 2023 zum 31. Dezember 2023 aufgehoben. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 4. Januar 2024. Somit besteht zum Geschäftsjahr 2024 auch keine ertragsteuerliche Organschaft mehr.

II. Erläuterungen zur Bilanz

1. Angabe der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 II Nr. 1 HGB)

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und - sofern sie der Abnutzung unterliegen - entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert. In die Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen wurden neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Handels- und Steuerbilanz enthalten identische Herstellungskosten. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellkosten einbezogen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Abschreibungen wurden nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis € 250,00 wurden im Jahr des Zugangs voll im Aufwand verbucht. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Zusammensetzung und Entwicklung der Sachanlagen (Anlagenspiegel gemäß § 268 Abs. 2 HGB) wird in den Anlagen dargestellt.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert am Abschlussstichtag bilanziert.

Die geleisteten Anzahlungen wurden zum Nennbetrag angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips aktiviert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer bzw. geminderter Verwendbarkeit ergeben, wurden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen erfolgt auf Grundlage der Material- und Fertigungseinzelkosten, der notwendigen Materialgemeinkosten und Fertigungsgemeinkosten sowie der notwendigen Verwaltungsgemeinkosten. Die Fremdleistungen und die Sondereinzelkosten werden ebenfalls berücksichtigt. Es gilt das Prinzip der verlustfreien Bewertung. Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen.

Die geleisteten Anzahlungen wurden zum Nennbetrag angesetzt.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden offen von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Für das allgemeine Kreditrisiko wurden Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Die Wertberichtigungen wurden aktivisch abgesetzt.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennwert aktiviert.

Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen.

Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert angesetzt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungen wurden auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen entsprechend den handelsrechtlichen Regelungen mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Zur Berechnung wurden folgende Annahmen getroffen:

Rechnungszins: 1,82 %
Anwartschaftstrend: 0,00 %
Rententrend: 2,00 %
Fluktuation: 0,00 %
Bewertungsverfahren: modifiziertes Teilwertverfahren

Es wurden die Richttafeln 2018 G von der Heubeck-Richttafeln-GmbH verwendet.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellung für Altersversorgungsverpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn bzw. sieben Geschäftsjahren nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt € 4. In Höhe von € 4 besteht eine Ausschüttungssperre.

Gemäß § 246 Abs. 2 HGB erfolgt eine Saldierung der Rückstellung für Pensionsverpflichtungen mit dem Zeitwert der Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen.

Die Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten wurden - unter Beachtung des Imparitätsprinzips - mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als verbundene Unternehmen werden alle Unternehmen bezeichnet, die in den Konzernabschluss der Alleingesellschafterin Thomas Scheffer Holding GmbH, Sassenberg, einbezogen werden.

2. Angabe von Beteiligungen (§ 285 Nr. 11 HGB)

Zum Bilanzstichtag war die Scheffer Krantechnik GmbH an folgenden Gesellschaften beteiligt:

Firmenname: Scheffer Cranes GmbH
Sitz: Linz, Österreich
Anteilshöhe: 100 %
Eigenkapital: 70 T€
Ergebnis: 16 T€

3. Angabe von Mitzugehörigkeitsvermerken (§ 265 III HGB und § 42 III GmbHG)

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen in Höhe von 5.531 T€ auf die Gesellschafterin. Sie resultieren zu 5.500 T€ aus einem Darlehen und zu 31 T€ aus sonstigen Forderungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen in Höhe von 3.871 T€ auf die Gesellschafterin. Sie resultieren zu 3.425 T€ aus der Gewinnabführung, zu 404 T€ aus der umsatzsteuerlichen Organschaft und zu 42 T€ aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

4. Erläuterungen zur Vermögensverrechnung (§ 285 Nr. 25 HGB)

beizulegender Zeitwert der Rückdeckungsversicherung: 11 T€

Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtung: 12 T€

Pensionsrückstellung: 1 T€

Der beizulegende Zeitwert entspricht den Anschaffungskosten.

5. Erläuterung der "sonstigen Rückstellungen" (§ 285 Nr. 12 HGB)

Die "sonstigen Rückstellungen" enthalten folgende Posten:

31.12.2023
Rückstellung für Personal 1.324
Rückstellung für Gewährleistungen und Garantieverpflichtungen 515
Rückstellung für ausstehende Rechnungen 145
Rückstellung für Rechts- und Beratungskosten 34
Übrige sonstige Rückstellungen 34
Rückstellung Berufsgenossenschaft 29

6. Angaben zu den Restlaufzeiten und Sicherheiten der Verbindlichkeiten (§ 285 Nr. 1 und 2 HGB)

Art der Verbindlichkeit 31.12.2023
Restlaufzeit < 1 Jahr
in €
Restlaufzeit 1<5 Jahre
in €
Restlaufzeit >5 Jahre
in €
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellung 2.271.180,64 2.271.180,64 0,00 0,00
Aus Lieferungen und Leistungen 2.069.096,40 2.069.096,40 0,00 0,00
Gegenüber verbundenen Unternehmen 4.036.890,89 4.036.890,89 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 186.240,62 186.240,62 0,00 0,00
8.563.408,55 8.563.408,55 0,00 0,00

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind in branchenüblichem Umfang durch Eigentumsvorbehalte der Lieferanten besichert.

III. Angeben zu bestimmten anderen Sachverhalten

1. Angaben über die sonstigen finanziellen Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB)

Am Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus langfristigen Mietverträgen in Höhe von 794 T€ und langfristigen Leasingverträgen in Höhe von 1.210 T€. Davon sind 794 T€ bzw. 385 T€ innerhalb eines Jahres fällig.

2. Angaben zur Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer (§ 285 Nr. 7 HGB)

2023 2022
Gewerbliche Arbeitnehmer 82 82
Angestellte 82 76
Gesamt 164 158

Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 waren insgesamt 164 Mitarbeiter und 21 Auszubildende beschäftigt.

3. Angabe des Anlagenspiegels (§ 284 III HGB)

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens wird seperat in den Anlagen dargestellt.

4. Angabe zu den Haftungsverhältnissen (§ 251 HGB)

Es bestehen zum Bilanzstichtag Mithaftübernahmeerklärungen, die zusammen mit zwei verbundenen Unternehmen für Aval- und Kontokorrentlinien zugunsten dieser Unternehmen untereinander abgegeben wurden. Die betroffenen Kontokorrentkreditlinien betragen 6.000 T€. Die vorgenannten Kontokorrentkreditlinien wurden am Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen. Die Gruppenunternehmen haften als Gesamtschuldner. Die Guthaben bei Kreditinstituten der übrigen Mithaftenden betragen zum Bilanzstichtag 529 T€.

Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit schätzen wir aktuell aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. Dementsprechend liegt kein Rückstellungsbedarf vor.

Es besteht zum Bilanzstichtag darüber hinaus zusammen mit dem mittelbaren Gesellschafter als Gesamtschuldner eine selbstschuldnerische Bürgschaft gegenüber der Thomas Scheffer Holding GmbH für die Forderung in Höhe von 178 T€ gegen die Schwestergesellschaft Scheffer Fenster- und Solartechnik GmbH, Sassenberg. Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit schätzen wir aufgrund des nicht vorhandenen operativen Geschäfts der Scheffer Fenster- und Solartechnik GmbH als gering ein.

5. Angabe zu den Bezügen der Geschäftsführung (§ 285 Nr. 9a, 9b HGB)

Mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Bezüge verzichtet.

6. Angabe zu den der Geschäftsführung gewährten Vorschüssen und Krediten (§ 285 Nr. 9c HGB)

Im vorherigen Geschäftsjahr wurde einem Mitglied des Geschäftsführungsorgans ein Vorschuss in Höhe von 40 T€ gewährt, welcher im aktuellen Geschäftsjahr voll verrechnet worden ist.

7. Angaben zu den Mitgliedern der Geschäftsführung (§ 285 Nr. 10 HGB)

Zu Geschäftsführern der Gesellschaft im Berichtsjahr waren bestellt:

Familienname Vorname Berufsbezeichung
Scheffer Thomas Maschinenbaumechanikermeister, Betriebswirt des Handwerks
Koglin Jörg Dipl. Ing. Maschinenbau

8. Angaben zur Konzernzugehörigkeit (§ 285 Nr. 14 HGB)

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Thomas Scheffer Holding GmbH, Sassenberg einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen aufstellt. Dieser wird im Unternehmensregister veröffentlicht.

 

Sassenberg, den 28.03.2024

Scheffer Krantechnik GmbH

gez. Thomas Scheffer

gez. Jörg Koglin

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 227.195,87 20.848,50 1.985,00 250.029,37
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 471.531,52 7.480,06 3.984,06 482.995,64
Technische Anlagen und Maschinen 2.105.157,07 0,00 28.915,44 2.134.072,51
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.622.896,79 421.650,63 90.679,09 2.135.226,51
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 73.226,50 0,00 0,00 73.226,50
4.272.811,88 429.130,69 123.578,59 4.825.521,16
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 35.000,00 0,00 0,00 35.000,00
4.535.007,75 449.979,19 125.563,59 5.110.550,53
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 209.953,87 15.498,50 1.989,00 227.441,37
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 301.351,52 16.366,06 5.125,06 322.842,64
Technische Anlagen und Maschinen 1.933.840,07 22.519,00 28.928,44 1.985.287,51
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 885.046,79 240.534,63 90.708,09 1.216.289,51
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
3.120.238,38 279.419,69 124.761,59 3.524.419,66
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3.330.192,25 294.918,19 126.750,59 3.751.861,03
NETTOBUCHWERTE
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 22.588,00 17.242,00
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 160.153,00 170.180,00
Technische Anlagen und Maschinen 148.785,00 171.317,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 918.937,00 737.850,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 73.226,50 73.226,50
1.301.101,50 1.152.573,50
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 35.000,00 35.000,00
1.358.689,50 1.204.815,50

LAGEBERICHT FÜR DAS Geschäftsjahr 2023

Scheffer Krantechnik GmbH, Sassenberg

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Scheffer Krantechnik GmbH ist ein 100 %iges Tochterunternehmen der Thomas Scheffer Holding GmbH und damit Teil der Scheffer Unternehmensgruppe, die im Wesentlichen in den Geschäftsfeldern Kranbau und Fördertechnik tätig ist.

Die Produktbereiche der Scheffer Krantechnik GmbH umfassen den Sonderkranbau, lastberuhigte Krane, Magnethebetechnik, Transporttechnik für Feuerverzinkereien sowie den Kranservice. Der Leistungsumfang erstreckt sich von der Planung und Konstruktion über die Herstellung, Montage und Inbetriebnahme inklusive der Anwendungsschulungen für die Kunden sowie einem umfassenden After-Sales-Service.

Die in 2016 gegründete 100 %ige Tochtergesellschaft Scheffer Cranes GmbH, Österreich ist für den internationalen Vertrieb und die internationale Projektabwicklung, insbesondere für schlüsselfertige Verzinkungsanlagen, zuständig.

Zudem übernimmt die Scheffer Krantechnik GmbH innerhalb der Scheffer Unternehmensgruppe die zentralen Funktionsbereiche Rechnungswesen und Finanzen.

II. Gesamtwirtschaftliches Umfeld und Branchenerwartungen

Die deutsche Wirtschaft ist in 2023 im Vergleich zum Vorjahr geschrumpft. Die weiterhin hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpfen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch gestiegene Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Laut des Statistischen Bundesamts ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2023 um 0,3 % gesunken.

Gesamtwirtschaftlich erwartet das IFO-Institut für 2024, dass das preisbereinigte BIP nur um 0,2 % steigen und im kommenden Jahr (2025) in etwa um 1,5 % zulegen wird.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr verzeichnete die Branche der Maschinen- und Anlagenbauer einen Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die exportorientierte Branche bekam 2023 die schwächelnde Weltkonjunktur zu spüren, Kunden hielten sich mit Aufträgen zurück. Der Auftragseingang sank bereinigt um Preiserhöhungen gegenüber dem Vorjahr um 12 %. So erwartet der Branchenverband deutscher Maschinen- und Anlagenbauer VDMA in seiner letzten Prognose für das Geschäftsjahr 2024 ein Produktionsrückgang von 4 %.

III. Geschäftsverlauf des Unternehmens

Insgesamt konnte die Scheffer Krantechnik GmbH auch das Jahr 2023 sehr erfolgreich abschließen. Der Gewinn des Unternehmens vor Ergebnisabführung an die Muttergesellschaft beträgt 3.425 T€. Damit konnte das Ergebnis vor Ergebnisabführung aus dem Vorjahr (2.350 T€) deutlich übertroffen werden. Der Gewinnzuwachs beträgt rd. 46 %.

Der Rohertrag der Scheffer Krantechnik GmbH konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr um rd. 18 % in Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden und lag somit über der Erwartung aus 2023. Dieser Anstieg ist insbesondere auf die erfolgreichen Projektabschlüsse (Schlussrechnungen) mehrerer Großprojekte und der Steigerung der Produktivität zurückzuführen.

Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 kann als sehr erfolgreich beurteilt werden, da das Unternehmen trotz der widrigen Rahmenbedingungen das prognostizierte Ergebnis um 13 % übertreffen konnte.

Danken möchten wir an dieser Stelle unseren Mitarbeitern für ihren guten Einsatz und ihre Flexibilität in diesem Jahr.

IV. Lage

a) Ertragslage des Unternehmens

Die Ertragslage des Unternehmens war im Geschäftsjahr 2023 sehr gut.

Die Gesamtleistung ist im Vergleich zum Vorjahr um 25 % gestiegen. Der Anstieg der Gesamtleistung ist durch die Erhöhung der Umsätze bedingt. Im Geschäftsjahr konnten mehrere Großprojekte erfolgreich abgeschlossen werden.

Die Umsatzerlöse entfallen zu ca. 50 % auf inländische Aufträge, zu ca. 28 % auf europäische und internationale Projektarbeiten, sowie zu 22 % auf nationale und internationale Service- & Wartungsaufträge. Die Umsatzerlöse sind um 10.819 T€ auf 37.624 T€ gestiegen. Grund hierfür ist die Fertigstellung einiger Großprojekte. Eine Vielzahl an Auftragseingängen zum Jahresende runden die positive Entwicklung der Ertragslage ab.

Der Materialaufwand ist absolut im Vergleich zum Vorjahr um 6.171 T€ auf 24.624 T€, bedingt durch die höhere Gesamtleistung in 2023, gestiegen. Die höhere Materialaufwandsquote resultiert aus dem gestiegenen Zukauf von Material und Leistungen.

Der Personalaufwand (12.065 T€) ist aufgrund von Produktivitätssteigerungen, Lohnerhöhungen, Erhöhung von Prämien und Tantiemen und Personalaufbau ebenfalls gestiegen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen erhöhten sich um 979 T€ auf 6.285 T€. Dieser Anstieg resultiert vorwiegend aus der Erhöhung des Mietaufwandes, Ausgangsfrachten, Provisionen, Reisekosten und Aufwand für Gewährleistungen.

b) Finanzlage des Unternehmens

Die Finanzlage des Unternehmens ist weiterhin als sehr gut zu beurteilen und im Vorjahresvergleich stabil. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit gegeben. Die Finanzierung ist durch die Zahlungszuflüsse aus laufender Geschäftstätigkeit möglich. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt 5.222 T€. Bestehende Kreditlinien sind zum Abschlussstichtag nicht in Anspruch genommen worden. Die liquiden Mittel betragen am Abschlussstichtag 3.610 T€ und liegen damit um 231 T€ höher als am vorangegangenen Abschlussstichtag. Investitionen sind im Berichtszeitraum ausschließlich in das Anlagevermögen getätigt worden. Diese beliefen sich auf 450 T€.

c) Vermögenslage des Unternehmens

Die Vermögenslage des Unternehmens kann unverändert als solide angesehen werden. Das Gesamtvermögen beträgt 14.103 T€ und hat sich gegenüber dem Vorjahr um 2.666 T€ erhöht. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus der Zunahme der Forderungen aus verbundenen Unternehmen (2.309 T€) sowie liquider Mittel (231 T€). Der Bestand der liquiden Mittel unterliegt als Stichtagsgröße aufgrund unterschiedlicher Zahlungszeitpunkte der Abschlagsrechnungen relativ starken Schwankungen.

Die unfertigen Erzeugnisse haben sich im Vergleich zum Vorjahr entsprechend der guten Auftragslage um rd. 8,8 Mio. Euro erhöht, sind aber durch erhaltene Anzahlungen gedeckt.

Das kurzfristige Fremdkapital beträgt 10.646 T€ und ist ausreichend durch das Umlaufvermögen gedeckt. Langfristiges Fremdkapital besteht zum Bilanzstichtag nicht.

Die sonstigen Rückstellungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 320 T€ erhöht.

d) Finanzielle Leistungsindikatoren

Primäre Ziele der Gesellschaft sind die Bestätigung der Marktposition und ein nachhaltiges Wachstum. Aus diesem Grund erfolgt die Steuerung des Unternehmens im Wesentlichen auf Basis der folgenden finanziellen Leistungsindikatoren:

Rohertrag,

Gewinn vor Ergebnisabführung,

Auftragsbestand sowie Auftragseingänge.

Für die Beurteilung der aktuellen und zukünftigen wirtschaftlichen Verhältnisse werden diese Kennzahlen regelmäßig ermittelt und analysiert.

e) Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage

Die dargestellte Entwicklung spiegelt die gute Position der Scheffer Krantechnik GmbH wider. Insgesamt blickt die Geschäftsführung auf ein sehr zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2023 zurück.

V. Risikobericht

Es werden unternehmenseigene Kontroll- und Überwachungsmechanismen eingesetzt, um Chancen und Risiken frühzeitig zu erkennen. Der Geschäftsleitung werden regelmäßig Informationen in Form von Kennzahlen und Reportings zur Verfügung gestellt, die der Einschätzung, Abwendung und Intervention von Risiken dienen.

Durch den Ukraine-Krieg, weitere Krisenherde und die hohe Inflation wird die Weltwirtschaft stark beeinflusst. Die weitere Entwicklung des derzeit guten Auftragsbestandes sowie der Auftragseingänge muss beobachtet werden. Durch zeitliche Verschiebung bei der Fertigstellung von Aufträgen kann es zu Verschiebungen der Schlussrechnungsstellung in das Jahr 2025 kommen.

Beschaffungsseitig hat sich das eingeschränkte Einkaufsangebot von Waren entspannt. Weiterhin können aber stockende Lieferketten ein Risiko für das Unternehmen sein.

Ebenso sind Risiken bei der Kapitalbeschaffung unserer Kunden zu nennen, da die Finanzierung unserer Anlagen schwieriger bzw. nur zu schlechteren Konditionen möglich ist.

VI. Chancenbericht

Die Scheffer Krantechnik GmbH kann als Anbieter von Kran-Komplettlösungen weiterhin auf die Erfahrung und das über mehrere Jahrzehnte aufgebaute Know-How sowie die exzellent ausgebildete Belegschaft zurückgreifen. Mit unserer breiten Produktpalette sind die Chancen gegeben, den Wünschen unserer nationalen und internationalen Kunden gerecht zu werden und nachhaltige Lösungen kundenindividuell anzubieten.

Auf dem Markt der modernen Feuerverzinkungsanlagen haben wir uns nunmehr national und international zum Marktführer entwickelt. Diese europaweiten bzw. weltweiten Referenzen sind eine eindrucksvolle Erfolgsgeschichte und geben uns die Chance, weitere Projekte zu erhalten und damit komplexe Anlagen weltweit zu planen und umzusetzen.

Auch unsere Produkte für den Stahlhandel und der Sonderkranbau werden weiterhin sehr gut vom Markt nachgefragt. Viele Projektentscheidungen verliefen zu unseren Gunsten.

Wir sehen ein erhebliches Wachstumspotenzial für unser Unternehmen, da alle von uns am Markt angebotenen Produkte und Dienstleistungen kundenindividuell, technologisch modern, ausgereift und nachhaltig sind. Diese Stärken werden uns, auch in der gegenwärtig weiterhin herausfordernden Situation, positiv begleiten und weitere Marktchancen bieten.

VII. Prognosebericht

Trotz der weltwirtschaftlichen Unsicherheiten konnte auch in 2023 eine historisch gute Zahl von Auftragseingängen verzeichnet werden. Das zeigt weiterhin unsere gute Marktposition. Unsere Kunden sind, entgegen der allgemeinen Entwicklung im Maschinen- und Anlagenbau, aktuell sehr rege in der Nachfrage. Auch in den ersten 3 Monaten in 2024 konnten weitere Auftragseingänge in Höhe von rd. € 11,2 Mio. verzeichnet werden. Die Angebotsnachfrage sowohl national und als auch international ist weiterhin als sehr gut zu bezeichnen. Insbesondere erfreulich sind aktuelle Auftragseingänge aus EU-Ländern, in denen in vergangenen Jahren eine Investitionszurückhaltung zu spüren war. Für 2024 und 2025 sehen wir somit grundsätzlich weiterhin Wachstumspotenzial. Für 2024 planen wir mit einem Rohertrag, der spürbar über dem des Jahres 2023 liegen wird.

Wir gehen derzeit für 2024 von einem Ergebniswachstum vor Steuern von 15 - 20 % aus.

Die Auswirkungen der konjunkturellen Entwicklung auf unsere Kunden können derzeit nicht abgeschätzt werden. Somit sind auch bereits erteilte Aufträge für die Jahre 2024 und 2025 grundsätzlich mit einer gewissen Unsicherheit behaftet. Bisher entwickeln sich die bestehenden Aufträge jedoch wie geplant.

Aufgrund der aktuell guten Auftragseingänge gehen wir davon aus, dass wir unsere Ziele unter Berücksichtigung gewisser Unwägbarkeiten erreichen werden.

Mit unserem umfangreichen, auf die einzelnen Kunden maßgeschneiderten Produktportfolio, das am Markt international bekannt und geschätzt wird, dem aktuellen Auftragsbestand, unserer erfahrenen Belegschaft und unserer Flexibilität gehen wir davon aus, dass wir unser Unternehmen weiterhin erfolgreich in die Zukunft führen. Denn wie wir bisher mit Erfolg bewiesen haben, können wir uns auf die aktuelle Situation einstellen und lösungsorientiert agieren.

 

Sassenberg, den 10.04.2024

Scheffer Krantechnik GmbH

gez. Thomas Scheffer

gez. Jörg Koglin

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Scheffer Krantechnik GmbH, Sassenberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Scheffer Krantechnik GmbH, Sassenberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Scheffer Krantechnik GmbH, Sassenberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unsere Prüfungsurteile zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Münster, den 8. Mai 2024

HLB SCHUMACHER GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Röttger, Wirtschaftsprüfer

Burbach, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung vom 14. Mai 2024 festgestellt.

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