Sonstige Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen
AWO Seniorenwohnen gGmbHLiquidiert
12307 Berlin, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Volker Wolfgang Alfred Polanco seit 6.6.2008 | Prokura |
Jürgen Werner Brockmeyer seit 2.2.2006 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AWO Seniorenwohnen gGmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008Bilanz zum 31. Dezember 2008Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2008
Anhang für das Geschäftsjahr 20081. Allgemeine AngabenDen Jahresabschluss erstellen wir unverändert nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches, des GmbH-Gesetzes sowie den Regelungen der Pflegebuchführungsverordnung. Die Davon-Vermerke der Bilanz stellen wir im Anhang dar. Zur Vermeidung einer Überschuldung im Rechtssinn (§ 17 InsO, § 64 GmbHG) zum 31. Dezember 2008 ist der alleinige Gesellschafter, der Arbeiterwohlfahrt Landesverband Berlin e.V., Berlin, mit einem Teilbetrag seiner Forderungen im Rang zurückgetreten. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Anwendung der Going-Concern-Prämisse. 2. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenIm Einzelnen ergeben sich folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden:
3. Erläuterungen zur Bilanz sowie zur Gewinn- und VerlustrechnungDen Anlagennachweis zeigen wir am Schluss des Anhangs. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind 2009 fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 144.396,30 werden Verbindlichkeiten gegenüber dem Eigentümer des Marie-Juchacz-Hauses, dem GEHAG-Fonds IV, Taubenstr. 20-22 in Berlin-Schmargendorf, aus Vorauszahlungen für auf die Mieter nicht umlegbaren Kosten für Instandhaltungen sowie Verbindlichkeiten aus Mietzahlungen und Betriebskostenabrechnungen gegenüber den Mietern in Höhe von EUR 5.217,06 gezeigt, die bis zum Vorjahr unter den Sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen wurden. Der Vorjahreswert (EUR 15.796,26) wurde entsprechend angepasst. Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten stellt sich wie folgt dar (Vorjahresangaben in Klammern):
Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter bestehen aus Verbindlichkeiten aus dem Nutzungsentgelt Franz-Neumann-Haus (TEUR 252, i. Vj. TEUR 230), aus dem Verrechnungskonto (TEUR 1.309, i. Vj. TEUR 1.284) sowie aus den langfristigen Verbindlichkeiten aus einem Darlehen (TEUR 614, i. Vj. TEUR 614). Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Leistungen. Verbindlichkeiten aus Steuern bestehen in Höhe von TEUR 42 (i. Vj. TEUR 47). Die periodenfremden Erträge von TEUR 88 (i. Vj. TEUR 52) setzen sich zusammen aus Bonus-Zahlungen der Krankenkassen für das Berliner Modellprojekt (TEUR 14, i. Vj. TEUR 26), aus Zahlungseingängen auf wertberichtigte und ausgebuchte Forderungen (TEUR 4, i. Vj. TEUR 7), aus Erträgen aus vollstationärer Pflege (Nachberechnung Vorjahre; TEUR 0, i. Vj. TEUR 4) sowie aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 70, i. Vj. TEUR 15). Die periodenfremden Aufwendungen in Höhe von TEUR 9 (i. Vj. TEUR 4) betreffen das Nutzungsentgelt Franz-Neumann-Haus. Die Aufwendungen für Inkontinenzmaterial, Apotheken- und Desinfektionsmaterial sowie sonstiger medizinischer Bedarf in Höhe von EUR 49.346,05 werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter 7. b) Aufwendungen für Zusatzleistungen und medizinisch pflegerischer Bedarf ausgewiesen; im Vorjahr waren entsprechende Aufwendungen in Höhe von EUR 74.578,32 unter dem Posten 7. d) Wirtschaftsbedarf/Verwaltungsbedarf ausgewiesen worden; die Vorjahresangaben wurden entsprechend angepasst. Unter den Abschreibungen werden die Abschreibungen auf Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 8.910,38 ausgewiesen, die bis zum Vorjahr unter 14. Sonstige ordentliche und außerordentliche Aufwendungen ausgewiesen wurden. Der Vorjahreswert in Höhe von EUR 10.739,53 wurde entsprechend angepasst. 4. Konzern und verbundene UnternehmenDer Arbeiterwohlfahrt Landesverband Berlin e.V., Berlin (AWO Landesverband), erstellt freiwillig einen Konzernabschluss nach §§ 290 ff. HGB. Mutterunternehmen ist der Arbeiterwohlfahrt Landesverband Berlin e.V., eingetragen im Vereinsregister beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg unter VR 222 Nz. Forderungen gegen den und Verbindlichkeiten gegenüber dem AWO Landesverband werden im Jahresabschluss als solche gegen den bzw. gegenüber dem Gesellschafter ausgewiesen. In den Konzernabschluss werden folgende Tochterunternehmen einbezogen:
Forderungen gegen die und Verbindlichkeiten gegenüber den Tochterunternehmen des AWO Landesverband werden als solche gegen verbundene bzw. gegenüber verbundenen Unternehmen gezeigt. 5. Sonstige AngabenEs bestehen --unabgezinst-- folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Wesentliche Haftungsverhältnisse bestehen nicht. Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Vollkräfte hat sich auf 132,8 Mitarbeiter verringert. Die Mitarbeiter sind folgenden Dienstarten zuzuordnen:
Geschäftsführer
Berlin, 30. Juni 2009 AWO Seniorenwohnen gGmbH, Berlin Jürgen Brockmeyer, Geschäftsführer Anlagennachweis für das Geschäftsjahr 2008
1 Es erfolgte im Berichtsjahr auf Grund der
Anpassung an die Anlagenbuchhaltung der AWO Seniorenwohnen
gGmbH eine Anpassung der Anfangsbestände der
Anschaffungskosten und kumulierten Abschreibungen um TEUR
42 von II. 3. Einrichtungen und Ausstattungen in I.
Software.
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2008I. Geschäftsverlauf und RahmenbedingungenDie AWO Seniorenwohnen gGmbH, Berlin, betreibt die Pflegeeinrichtungen Lore-Lipschitz-Haus, Franz-Neumann-Haus und das Seniorenwohnhaus Marie-Juchacz-Haus. Bei den Bewohnern des Lore-Lipschitz-Hauses und des Franz-Neumann-Hauses handelt es sich in der Regel um chronisch Kranke und stark Behinderte, die nicht der Krankenhausbetreuung bedürfen, jedoch in ihrer häuslichen Umgebung nicht das erforderliche Maß an medizinischen und pflegerischen Hilfen erhalten können. Das Marie-Juchacz-Haus hat zum Ziel, den älteren Mitbürgern auch im hohen Alter ein Leben in der eigenen Wohnung zu ermöglichen. Unterstützt werden diese Bemühungen durch ambulante soziale Dienste wie Hauspflege, Hauskrankenpflege und einen Mittagstisch. Auf Grund erschwerter Wettbewerbsbedingungen durch ein stärkeres Angebot neu erbauter stationärer Pflegeeinrichtungen sowie Seniorenwohnanlagen wird die Belegung und Vermietung immer problematischer. Der investive Anteil am gesamten Pflegeentgelt ist gegenüber den neuen Häusern zu hoch. Negativ wirken sich auch die Vier-Bett-Zimmer im Lore-Lipschitz-Haus aus. Im Franz-Neumann-Haus sind es die Zimmer ohne Nasszelle. Die Vermietung der Wohnungen des Marie-Juchacz-Hauses wird immer schwieriger, da die Wohnanlage an der B 96 liegt, die vierspurig ausgebaut werden wird. Zum 1. Oktober 2008 wurde planmäßig der Bereich des Caterings auf die Servicegesellschaft der AWO Ida-Wolff-Geriatriezentrum Neukölln gGmbH, Berlin (verbundenes Unternehmen), übertragen. Anfang November 2008 wurde mit dem Umbau des Lore-Lipschitz-Hauses begonnen. Im Rahmen der Umbaumaßnahme wird die Einrichtung im laufenden Teilbetrieb in zwei Bauabschnitten grundlegend saniert. Ein Teil der Bewohner wird während der Umbauphase in zwei angemieteten Ausweichquartieren versorgt. Konzeptionell wird sich das Lore-Lipschitz-Haus verstärkt auf gerontopsychiatrisch und schwerst demenziell erkrankte Bewohner ausrichten. Durch die Modernisierung wird dieses Konzept baulich unterstützt. Daneben werden die vorhandenen Vierbettzimmer in Zweibettzimmer mit eigener Nasszelle umgebaut. Damit verbunden wird sich die Bettenkapazität der Einrichtung von derzeit 216 auf 168 verringern. Zum Jahresende 2007 wurde ein geänderter Nutzungsvertrag mit dem Gesellschafter für 2007 bis 2009 für das Lore-Lipschitz-Haus abgeschlossen. Für das Franz-Neumann-Haus wurden in 2008 Verhandlungen zur Vermietung eines kompletten Wohnbereiches an einen Kooperationspartner zum Betrieb eines Bereiches für Patienten zur Beatmungsentwöhnung aufgenommen. Für den Zeitraum vom 1. März 2006 bis 31. Dezember 2008 wurde mit der Gewerkschaft ver.di ein Sanierungstarifvertrag mit 5 % Gehaltsabsenkung und Wegfall des Urlaubs- und Weihnachtsgeldes für die Gesellschaft abgeschlossen. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen hat die Gesellschaft aus diesen Gründen in 2008 einen Jahresüberschuss von TEUR 201 erzielt. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag zum 31. Dezember 2008 in Höhe von TEUR 775 ist durch den Rangrücktritt des Gesellschafters aus 2006 für Forderungen in Höhe von TEUR 1.300 gedeckt. Über den Geschäftsverlauf innerhalb der GmbH wird der Gesellschafter über ein dazu eingerichtetes Kontrollsystem mit monatlichen Auswertungen, Gewinn- und Verlustrechnungen und Quartalsberichten informiert. II. ErtragslageDie TEUR 10.619 Betriebsleistung 1 bzw. der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 201 der Gesellschaft generieren sich aus den einzelnen Einrichtungen wie nachfolgend dargestellt. Die Werte in Klammern stellen den Vergleichswert 2007 dar:
Insgesamt konnte ein Jahresüberschuss i. H. v. TEUR 201 erzielt werden (Vorjahr: Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 170). III. FinanzlageDie finanzielle Situation der Gesellschaft ist durch die gesetzlichen Rahmenbedingungen des Pflegeversicherungsgesetzes gekennzeichnet. Die Gesellschaft war jederzeit zahlungsfähig, die Kassen- und Bankbestände betrugen per 31. Dezember 2008 TEUR 936. Ein Überziehungskredit wurde zu keiner Zeit in Anspruch genommen. Die Gesellschaft weist folgende Cash Flows auf: Der Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt TEUR +149 (i.Vj. TEUR -387). Der Cash Flow aus Investitionstätigkeit weist einen Betrag von TEUR -43 (i.Vj. TEUR -47) aus; der Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit weist einen Betrag von TEUR 0 (i.Vj. TEUR 0) aus. Damit hat sich der Finanzmittelfonds um TEUR 106 im Vergleich zum Vorjahresbestand geändert. Der Finanzmittelfonds weist die frei verfügbaren Mittel der Gesellschaft in Höhe von TEUR 860 (i.Vj. TEUR 754) aus. IV. VermögenslageIm Geschäftsjahr 2008 wurden im Anlagevermögen Investitionen von TEUR 15 (Franz-Neumann-Haus) und TEUR 27 (Lore-Lipschitz-Haus) getätigt. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2008 TEUR 775 (Vorjahresstichtag: TEUR 977). Die Veränderung gegenüber dem Vorjahresstichtag beruht auf dem Jahresüberschuss von TEUR 201. Der Gesellschafter, der Arbeiterwohlfahrt Landesverband Berlin e.V., Berlin, hatte am 13. Juni 2006 zur Abwendung einer insolvenzrechtlichen Überschuldung einen Rangrücktritt für Forderungen in Höhe von TEUR 1.300 erklärt. V. NachtragsberichtZu Beginn des Jahres 2009 konnte der Sanierungstarifvertrag mit der Gewerkschaft ver.di für weitere zwei Jahre bis zum 31. Dezember 2010 verlängert werden. VI. Zukünftige Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und RisikenDie Gesellschaft plant in 2009 ein positives Jahresergebnis von TEUR 359 mit einer Betriebsleistung von TEUR 10.638. Für die Ergebnisentwicklung in 2009 ist die Belegungsprognose des Lore-Lipschitz-Hauses maßgeblich. Unterstellt wurde eine Belegungssteigerung nach Umbau, die im Jahr 2009 gehalten werden kann. Treten die Belegungsannahmen nicht ein, kann sich das Ergebnis der Gesellschaft deutlich verschlechtern. Die Umsetzung der Vermietung eines Wohnbereiches im Franz-Neumann-Haus verzögert sich. Es wird mit einem Umbau und Vermietung im vierten Quartal 2009 gerechnet. Die Gesellschaft rechnet damit, dass über das Jahr 2009 hinaus mit dem Gesellschafter und den beteiligten Banken für das Lore-Lipschitz-Haus ein langfristiger Nutzungsvertrag geschlossen werden kann, der sich an der Refinanzierbarkeit durch die Einnahmen im Bereich der Investitionskosten orientiert. Unter Berücksichtigung des Vorgenannten geht die Gesellschaft davon aus, dass in 2010 ein positives Jahresergebnis erzielt werden wird. Die tatsächlichen Ergebnisse können durch geänderte Rahmenbedingungen wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen. Aufgrund der angespannten Ertrags- und Vermögenslage der Gesellschaft bleibt bei nicht erfolgreicher Umsetzung der Unternehmensplanung eine Gefährdung des Bestandes der Gesellschaft bzw. ihrer zukünftigen Entwicklung auch in 2009 weiterhin bestehen. Zur Vermeidung der insolvenzrechtlichen Überschuldung sowie zur weiteren Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit und damit der Sicherstellung des Fortbestands der Gesellschaft sind eigenkapital- und liquiditätsstärkende Maßnahmen des Gesellschafters weiterhin notwendig. Der Fortbestand des Unternehmens ist bedroht, wenn die der Planung zu Grunde liegenden Annahmen nicht eintreten oder eine weitere Unterstützung der Gesellschaft durch ihren Gesellschafter ausbleibt.
Berlin, 30. Juni 2009 Jürgen Brockmeyer, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der AWO Seniorenwohnen gGmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Pflege-Buchführungsverordnung liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Pflege-Buchführungsverordnung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der AWO Seniorenwohnen gGmbH. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht hin. Dort ist im Abschnitt "Zukünftige Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken" ausgeführt, dass der Fortbestand der Gesellschaft bedroht ist, wenn die der Planung zu Grunde liegenden Annahmen nicht eintreten oder eine weitere Unterstützung der Gesellschaft durch ihren Gesellschafter ausbleibt.
Berlin, 03. Juli 2009 KPMG
AG
Prof. Dr. Penter, Wirtschaftsprüfer Kossakowski, Wirtschaftsprüfer Gesellschafterversammlung am 9.10.2009Beschlussvorlage zu TOP 03 Beratung und Feststellung des Jahresergebnisses 2008 Die Gesellschafter haben den Jahresabschluss 2008 und den Lagebericht 2008 geprüft und beraten. Der von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss zum 31.12.2008 mit einer Bilanzsumme von EUR 3.259.858,76 und einem Jahresüberschuss von EUR 201.407,91 wird hiermit festgestellt. Beschluss: Die Gesellschafterversammlung der AWD Seniorenwohnen gGmbH hat das ausgewiesene Jahresergebnis in Höhe von 201.407,91 Euro beraten und festgestellt und stimmt diesem einstimmig zu
Berlin, 09.10.2009 Hans Nisblé, AWO Landesvorsitzender Hans-Wilhelm Pollmann, AWO Landesgeschäftsführer Beschlussvorlage zu TOP 04 Verwendungsbeschluss Jahresüberschuss 2008 Der Jahresüberschuss 2008 in Höhe von € 201.407,91 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Beschluss: Die Gesellschafterversammlung der AWD Seniorenwohnen gGMBH folgt dem Vorschlag der Geschäftsführung zur Ergebnisverwendung einstimmig.
Berlin, 09.10.2009 Hans Nisblé, AWO Landesvorsitzender Hans-Wilhelm Pollmann, AWO Landegeschäftsführer |
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