GEALAN-Formteile GmbH
Hofer Straße 70, 95145 Oberkotzau, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lutz Fischer seit 11.8.2014 | Prokura |
Christian Saunus seit 17.4.2013 | Prokura |
Thomas Dr. Fickenscher seit 27.8.2003 | Geschäftsführer |
Gerhard Laubmann seit 27.8.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
GEALAN-Formteile GmbH & Co Besitz KG | 0.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GEALAN Formteile GmbHOberkotzauJahresabschluss zum 31. Dezember 2011LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2011GEALAN FORMTEILE GMBH, OBERKOTZAUA. Geschäftsverlauf A. 1. Entwicklung der Branche Im Unternehmen werden im Spritzgussverfahren anspruchsvolle technische Teile aus hochwertigen Thermoplasten entwickelt und hergestellt. Die Unternehmen der kunststoffverarbeitenden Industrie konnten im Jahr 2011 einen Umsatzzuwachs von 8,8 % auf 55,9 Milliarden Euro verzeichnen (Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V. / Betriebe> 20 Mitarbeiter) In der Branche sind derzeit ca. 292.000 Mitarbeiter in ca. 2.650 Betrieben beschäftigt, dies entspricht einer Abnahme gegenüber 2010 von 6,6 Prozent. A. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Umsätze sind 2011 gegenüber dem Vorjahr von TEUR 48.549 um TEUR 3.571 auf TEUR 52.120 angestiegen. Das entspricht einer Umsatzsteigerung von 7,4 %. Die Umsätze 2011 entfielen zu 63,4 % auf das Inland und zu 36,6 % auf das Ausland. Der Automobilanteil lag bei ca. 71 %, der Umsatz im Nichtautomobilbereich bei ca. 29 %. A. 3. Produktion Die Kapazitätsauslastung war 2011 sehr zufriedenstellend. In Teilbereichen musste im 5-Schicht-Betrieb gearbeitet werden um Kunden mit den geforderten Teilen beliefern zu können. A. 4. Beschaffung Die benötigten Rohstoffe werden weltweit bezogen, Formen werden sowohl in Europa als auch in Asien zugekauft. Die Sicherung der Qualität erfolgt aufgrund eines Qualitätsmanagementsystems, welches nach TS 16949 zertifiziert ist. Lieferantenausfälle aufgrund von Insolvenzen waren nicht zu verzeichnen. A. 5. Investitionen, Finanzierung Im Berichtszeitraum wurde in Entwicklungskosten in Höhe von 300 TEUR investiert. Die Finanzierung erfolgte durch Eigenmittel. Sämtliche Investitionen Maschinen und technische Anlagen sowie sonstiges Anlagevermögen wurden von der Besitzfirma getätigt. A. 6. Personal- und Sozialbereich Im Jahresdurchschnitt wurden bei der GEALAN Formteile GmbH 341 Mitarbeiter beschäftigt. Die Zahl der Auszubildenden betrug 26, was einer Quote von 7,4% der Mitarbeiter entspricht. Die Personalkosten sind von 23,8% auf 24,8 % gestiegen. Grund für den Anstieg sind allgemeine Lohnerhöhungen zu Beginn des Jahres. A. 7. Umweltschutz Das Umweltmanagementsystem wurde 2011 nach der DIN ISO 14001 erfolgreich zertifiziert und wird laufend durch den Umweltbeauftragten überprüft. A. 8. Forschung und Entwicklung Zahlreiche neue Entwicklungsaufträge erhielten wir wiederum von unseren Kunden, die unsere F+E-Kompetenz in Anspruch nahmen. Auch 2011 meldeten wir 4 neue Patente an. Zusätzlich haben wir das innovative Mucell-Verfahren in unser Produktionsprogramm aufgenommen und mit der Serienproduktion begonnen. B. Darstellung der Lage B. 1. Vermögenslage Die Bilanzsumme der GEALAN Formteile GmbH erhöhte sich auf TEUR 18.518 gegenüber TEUR 16.408 im Vorjahr. Das Anlagevermögen stieg von TEUR 574 auf TEUR 705 an. Investiert wurde in Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 300, alle weiteren Investitionen erfolgten in der GEALAN Formteile GmbH & Co. Besitz KG. Der Anstieg der Bilanzsumme ist im Wesentlichen auf erhöhte Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 1.648 von TEUR 2.767 auf TEUR 4.415 zurückzuführen. Gleichzeitig stiegen Vorräte um TEUR 175 und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 250 an, während die liquiden Mittel nur unwesentlich anstiegen. Die Verminderung der aktiven Rechnungsabgrenzungsposten von TEUR 217 auf TEUR 109 ist auf die Auflösung aktiver latenter Steuern zurückzuführen. Der Bereich der Finanzanlagen erhöhte sich geringfügig um das geleistete Stammkapital der GEALAN HUNGARY Kft. Die Kapitalstruktur veränderte sich hauptsächlich im Bereich der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Aufgrund von Tilgungen langfristiger Darlehen der Besitzgesellschaft erhöhte sich der Kapitalbedarf der Betriebsgesellschaft um TEUR 1.847 von TEUR 5.456 im Vorjahr auf TEUR 7.303 im Berichtsjahr. Die erhaltenen Anzahlungen auf Werkzeugleistungen sanken um TEUR 940 von TEUR 1.115 auf TEUR 175 in 2011. Ausschlaggebend dafür war der Abschluss diverser Projektanläufe in 2011. Das wirtschaftliche Eigenkapital erhöhte sich um den Jahresüberschuss von TEUR 140 und verringerte sich um TEUR 50 aus der Rückzahlung der Stillen Beteiligung und beträgt gemessen an der Bilanzsumme 22,1 % gegenüber 24,4 % im Vorjahr. Die kurzfristigen Rückstellungen verringerten sich um TEUR 462 auf TEUR 881 gegenüber dem Vorjahr von TEUR 1.343. Die Veränderung ergab sich aus der Inanspruchnahme der Rückstellung für Währungsderivate. Die langfristigen Verbindlichkeiten des Vorjahres beinhalteten Pensionszusagen in Höhe von TEUR 293. Dieser Wert erhöhte sich im Berichtsjahr um TEUR 26. Gleichzeitig erhöhte sich der Wert der Rückdeckungsversicherung um TEUR 66. Aus der Verrechnung der Bilanzpositionen ergibt sich ein aktiver Unterschiedsbetrag von TEUR 2. Grund für die Absenkung sind die geänderten Ausweisvorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes nach HGB. Die mittelfristigen Verbindlichkeiten des Vorjahres sind aufgrund der geringeren Restlaufzeit im Berichtsjahr in den kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten i.H.v. TEUR 7.303 enthalten, diese erhöhten sich im Berichtsjahr um TEUR 1.847. Das Working Capital beläuft sich auf TEUR 3.272 (Vorjahr TEUR 5.953). B. 2. Finanzlage Die Kapitalflussrechnung zeigt folgende Entwicklung des Finanzmittelfonds zum 31.12.2011:
Die Gesellschaft konnte im Berichtszeitraum jederzeit alle Zahlungsverpflichtungen erfüllen und Skontierungsmöglichkeiten nutzen. B. 3. Ertragslage Das Jahresergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von TEUR 385 unterteilt sich in folgende Einzelbereiche:
Die Rentabilität entwickelte sich wie folgt:
Die Betriebsleistung steigerte sich um TEUR 4.136 (= + 8,4 % gegenüber 2010). Die Materialeinsatzquote sank geringfügig von 53,8 %, auf 53,4 %. Weiterhin waren im Berichtsjahr eine hohe Zahl von Projektanläufen zu verzeichnen, die zu nahezu gleichbleibenden Verbräuchen führte. Die Personaleinsatzquote stieg um 1 % von 23,8 % auf 24,8 %. Das Jahresergebnis veränderte sich um TEUR 46 von TEUR 94 auf TEUR 140. Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens ist als befriedigend zu bezeichnen. C. Voraussichtliche Entwicklung incl. wesentlicher Chancen und Risiken C. 1. Risikobericht Um Risiken früh genug zu erkennen, zu bewerten und adäquat mit ihnen umzugehen, setzt GEALAN ein integriertes Geschäftsplanungssystem ein. Weiterhin werden quartalsmäßig Managementsituationsberichte, in denen alle Unternehmensprozesse bewertet werden, erstellt und gegebenenfalls mit der Geschäftsleitung Maßnahmen zur Verbesserung festgelegt. C. 2. Unternehmensrisiko Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder dessen Entwicklung wesentlich beeinträchtigen, sind derzeit nicht erkennbar. C. 3. Gesamtwirtschaftliche Einflüsse Konjunkturelle Entwicklungen in unseren Kernmärkten können sowohl positive als auch negative Einflüsse auf Umsatz und Unternehmensergebnisse haben. C. 4. Risiken aus der Betriebstätigkeit Mögliche Betriebs- und Produktionsausfälle, sowie Schadens- und Haftungsrisiken sind soweit wie möglich durch Versicherungen limitiert bzw. gedeckt. C. 5. Beschaffungsrisiko Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf Lieferanten zurück, die durch ein Lieferantenbewertungssystem freigegeben sind und mit denen wir langfristige Verträge anstreben bzw. schon abgeschlossen haben. Um die Energiekosten mittelfristig planen zu können, wurden bereits Verträge zur Stromversorgung für die Jahre 2013 und größtenteils 2014 abgeschlossen. Die Verknappung der Rohstoffe und damit verbundene Preissteigerungen halten seit Anfang 2010 an. C. 6. Finanztechnische Risiken Durch eine integrierte Liquiditätsplanung und die Bereitstellung entsprechender Betriebsmittellinien bei unseren Geschäftsbanken stellen wir die Liquidität sicher. Um Zinsänderungsrisiken zu reduzieren werden derivative Finanzinstrumente eingesetzt, für die entsprechende Rückstellungen gebildet wurden. Aufgrund des starken Wachstums wurden in 2011 die Betriebsmittelkreditlinien auf TEUR 4.155 festgeschrieben. Die Kreditlinien waren ausreichend. Aktuell wird mit Kreditinstituten verhandelt um die Linien an das Umsatzwachstum anzupassen. Zahlungsausfälle waren in 2011 nicht zu verzeichnen und sind derzeit auch nicht zu erwarten. C. 7. Rechtliche und steuerrechtliche Risiken Für eventuell auftretende Aufwendungen wurden entsprechende Rückstellungen gebildet. Sonstige rechtliche Verfahren, aus denen sich negative Auswirkungen auf die Ertrags- und Vermögenslage ergeben können, sind nicht anhängig. Im Bereich der Rückstellung ist ein Rechtsbehelfsverfahren anhängig, das zu Steuererstattungen führen könnte. Nachzahlungen sind über die Rückstellungen hinaus nicht zu erwarten. C. 8. Sonstige Risiken Derzeit sind keine sonstigen Risiken bekannt oder erkennbar. C. 9. Chancen Die Chancen für das Unternehmen sind weiter gegeben. Zahlreiche Neuaufträge, die wir in den letzten Monaten, auch von Neukunden, erhalten haben, lassen uns durchaus positiv in die Zukunft blicken. Aufgrund unserer baulichen Investitionen in den letzten Jahren können wir auf steigende Nachfragen auch kurzfristig reagieren und entsprechende Kapazität zur Verfügung stellen. D. Prognosebericht In den ersten vier Monaten 2012 konnte der Umsatz gegenüber 2011 um ca. 9 % gesteigert werden. Deutlich erhöhte Abrufzahlen im automotiven Bereich und zahlreiche Neuanläufe zum Beispiel die neuen 1er und 3er BMW führten zu diesem erfreulichen Umsatzanstieg. Eine Fortsetzung dieser Entwicklung ist für das Jahr 2012 absehbar. Insgesamt wird ein Anstieg der Umsätze von 10 - 15 % im Jahr 2012 erwartet. Das Ergebnis der Gewinn- und Verlustrechnung im 1. Quartal 2012 entwickelt sich ebenfalls planmäßig positiv. Insgesamt rechnen wir 2012 mit einer Steigerung des Ergebnisses. Die insgesamt positive Entwicklung wird sich aus heutiger Sicht auch in 2013 fortsetzen.
Oberkotzau, im Juli 2012 Thomas Fickenscher, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2011GEALAN FORMTEILE GMBH, OBERKOTZAUAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2011
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2011GEALAN FORMTEILE GMBH, OBERKOTZAU
A. ALLGEMEINE ANGABEN Grundsätzliche Angaben Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB Anwendung. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268-274a, 276-278 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB erstellt. B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN 1. Angaben zu Bilanzierungs und Bewertungsmethoden 1.1 Bilanzierungsmethoden Die Ansatzwahlrechte wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert ausgeübt. 1.2 Bewertungsmethoden Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. Es erfolgte die Saldierung von Plan- und Deckungsvermögen entsprechend § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB. Entwicklungskosten in Höhe von 475 TEUR wurden gemäß § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB aktiviert. Bei den Rückstellungen wurden entsprechend § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB künftige Preis- und Kostenverhältnisse im Zeitpunkt der Erfüllung berücksichtigt. Die Bewertungsvorschriften zu Herstellungskosten nach § 255 HGB wurden beachtet. Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt: Immaterielle Vermögensgegenstände Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte in der Entwicklung sind mit den Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch Gemeinkosten einbezogen. In 2011 erfolgte eine leistungsbezogene Abschreibung. Sachanlagen Technische Anlagen und Maschinen sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden zum Teil linear, zum Teil degressiv abgeschrieben; der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt, sobald die lineare Abschreibung zu höheren Abschreibungen führt. Andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden zum Teil linear, zum Teil degressiv abgeschrieben; der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt, sobald die lineare Abschreibung zu höheren Abschreibungen führt. Geringwertige Anlagegüter bis zur Höhe von EUR 410 Anschaffungskosten wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. UMLAUFVERMÖGEN Vorräte Roh , Hilfs und Betriebsstoffe sowie Handelswaren sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Fertige Erzeugnisse sind mit Herstellungskosten bewertet. Die Bewertung erfolgte durch retrograde Wertermittlung. Geleistete Anzahlungen sind zu den Nennwerten ausgewiesen, Wertberichtigungen waren nicht erforderlich. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Dem allgemeinen Ausfall und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Netto Inlands Forderungen sowie in Höhe von 1,5 % auf die Auslandsforderungen Rechnung getragen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Forderungen in ausländischer Währung wurden mit dem Geldkurs am Entstehungstag bzw. mit dem niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag angesetzt. Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten oder Zahlungsbeträgen angesetzt. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zum Nennwert bewertet. Konten in fremder Währung sind zum Devisenkassakurs am Stichtag bewertet. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN Sonstige aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Anschaffungskosten bewertet. AKTIVER UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER VERMÖGENSVERRECHNUNG bewertet wurden Altersversorgungsansprüche nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der Projekt-Unit-Credit-Methode. Angesetzt wurde gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB der Erfüllungsbetrag abzüglich des Deckungsvermögens gemäß § 246 Abs. 2 HGB. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2005 G (Klaus Heubeck) verwendet. Es wurde ein Zinssatz von 5,14 % zugrunde gelegt. Aus dem Überhang des Deckungsvermögens zur Pensionsverpflichtung resultiert der aktive Unterschiedsbetrag. EIGENKAPITAL Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennbetrag angesetzt. RÜCKSTELLUNGEN Steuerrückstellungen sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Sonstige Rückstellungen wurden in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden auf den Bilanzstichtag abgezinst. VERBINDLICHKEITEN Verbindlichkeiten gegenüber still Beteiligten, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. Verbindlichkeiten in fremder Währung sind zum Devisenkassakurs am Stichtag bewertet. PASSIVE LATENTE STEUERN Sind für temporäre Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz gebildet worden. Es wurde der Steuersatz zum Zeitpunkt der Umkehrung angesetzt. Gemäß § 285 Nr. 29 HGB wurden die latenten Steuern für folgende Positionen gebildet:
C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der Bilanzposten immaterieller Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen im Geschäftsjahr ist im vorliegenden Anlagenspiegel dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Restlaufzeiten Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 10.958 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von TEUR 608 eine Restlaufzeit von über einem Jahr. 3. Rückstellungen 3.1 Angabe und Erläuterung von in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Beträgen, die einen nicht unerheblichen Umfang haben Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Drohverluste aus derivativen Finanzgeschäften (TEUR 133), Garantien (TEUR 318), Berufsgenossenschaft (TEUR 122) sowie ausstehende Rechnungen (TEUR 101). 3.2 Angaben bei zulässiger Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind durch Rückdeckungsversicherungen gesichert und dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtung. Die Rückdeckungsversicherungen sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Nach den Bestimmungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (§ 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurde eine Verrechnung vorgenommen. Die Erfüllungsbeträge der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen betragen TEUR 319, die beizulegenden Werte der Rückdeckungsversicherungen TEUR 321. Aus der Verrechnung ergibt sich ein aktiver Unterschiedsbetrag von TEUR 2. Die Anschaffungskosten der Rückdeckungsversicherungen belaufen sich auf TEUR 321. 4. Verbindlichkeiten 4.1 Restlaufzeiten und Angaben zur Besicherung Es bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 13.935.770,39, davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: Verbindlichkeiten gegenüber still Beteiligten (EUR 100.000,00), Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (EUR 7.302.621,93), erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (EUR 174.851,00), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (EUR 5.466.222,31) und sonstige Verbindlichkeiten (EUR 542.075,15). Verbindlichkeiten i.H.v. EUR 7.302.621,93 sind durch Grundschulden und Forderungsabtretungen abgesichert. 4.2 Angaben zu ausschüttungsgesperrten Beträgen Nach § 268 Abs. 8 HGB unterliegt ein Gesamtbetrag in Höhe von TEUR 332 der Ausschüttungssperre. Der Betrag setzt sich wie folgt zusammen: Aktivierung selbst erstellter Vermögensgegenstände i. H. v. TEUR 475 abzüglich passive latente Steuern i. H. v. TEUR 143. D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN UND VERLUSTRECHNUNG 1. Aufgliederung der Umsatzerlöse 1.1 nach Tätigkeitsbereichen
1.2 nach geographisch bestimmten Märkten
2. Periodenfremdes Ergebnis 2.1 Periodenfremde Erträge Die periodenfremden Erträge setzen sich wie folgt zusammen:
2.2 Periodenfremde Aufwendungen Die periodenfremden Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
3. Angaben zu Forschungs- und Entwicklungskosten Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten betrug im Geschäftsjahr TEUR 826. Davon entfielen auf selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 300. E. SONSTIGE ANGABEN 1. Haftungsverhältnisse a) Angabe der Haftungsverhältnisse:
b) Gründe der Einschätzung des Risikos der Inanspruchnahme: Die Haftungsverhältnisse bestehen ausschließlich gegenüber der Muttergesellschaft GEALAN Formteile GmbH & Co. Besitz KG. Nach unseren Erkenntnissen können alle Verpflichtungen erfüllt werden. Mit einer Inanspruchnahme wird nicht gerechnet. 2. nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte, soweit dies für die Beurteilung der Finanzlage notwendig ist 2.1 Art der Geschäfte Forderungsverkäufe 2.2 Zweck der Geschäfte Verbesserung der Liquidität, Verringerung der Zuflusszeiträume bei Forderungen 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen: Miet- und Pachtaufwendungen gegenüber Gesellschafter, davon verbundene Unternehmen:
Der Miet- und Pachtvertrag ist innerhalb einer Jahresfrist kündbar.
4. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer nach Gruppen
5. Gesellschaftsorgane 5.1 Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr: Herr Thomas Fickenscher, Diplomkaufmann, Herr Gerhard Laubmann, kfm. Angestellter. 5.2. Gesamtbezüge der aktiven und früheren Organmitglieder Die Angabe der Gesamtbezüge gemäß § 285 Nr. 9a HGB wird mit Verweis auf § 268 Abs. 4 HGB unterlassen. 6. Beteiligungsverhältnisse
7. Name und Sitz des Mutterunternehmens der Gesellschaft des größten Konsolidierungskreises und des Mutterunternehmens des kleinsten Konsolidierungskreises sowie des Orts der Hinterlegung des Konzernabschlusses Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der GEALAN Formteile GmbH & Co. Besitz KG, Oberkotzau, als Mutterunternehmen mit dem größten Konsolidierungskreis einbezogen. Der Konzernabschluss der GEALAN Formteile GmbH & Co. Besitz KG wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. 8. Angaben zu Geschäften mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Mit der GEALAN Formteile GmbH & Co. Besitz KG besteht ein Betriebsüberlassungsvertrag. Es erfolgen regelmäßige Pachtabrechnungen. Des weiteren besteht ein Verrechnungskonto. Zwischen der GEALAN CAXsolutions GmbH und der Gesellschaft erfolgt ein Leistungsaustausch bezüglich Mess- und Konstruktionsleistungen. Es wird ein Verrechnungskonto geführt. Mit der GEALAN CZ erfolgt Leistungsaustausch in Form von Lieferungen von Spritzgussteilen. Mit GEALAN CZ besteht eine verzinsliche Ausleihung. Im Berichtsjahr wurde in Ungarn eine die GEALAN Hungary Kft gegründet. Die Gesellschaft ist noch nicht aktiv tätig und die Geschäftsbeziehungen beschränken sich auf verauslagte Gründungskosten. 9. Angaben über das Abschlussprüferhonorar Mit der Rödl & Partner GmbH ist ein Honorar in Höhe von 17.000,00 EUR für die Jahresabschlussprüfung vereinbart. 10. Gewinnverwendung Der ausgewiesene Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 140 wird mit dem Gewinnvortragskonto verrechnet und auf neue Rechnung vorgetragen. F. UNTERSCHRIFT GEMÄSS § 245 HGB
Oberkotzau, im Juli 2012 gez. Thomas Fickenscher, Geschäftsführer gez. Gerhard Laubmann, Geschäftsführer Datum der Feststellung des Jahresabschlusses gemäß § 328 Abs. 1 Nr. 1 S.2 HGB: 18.07.2012 Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der GEALAN Formteile GmbH, Oberkotzau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hof, den 18. Juli 2012 Rödl
& Partner GmbH
Kraus, Wirtschaftsprüfer Woeschka, Wirtschaftsprüfer |
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