Stammdaten

Register
Amtsgericht Potsdam HRB 19291
Eingetragen
21.3.2006
Branche
Betrieb von KläranlagenBetrieb von HäfenBetrieb von Sportanlagen
Gegenstand
Der Betrieb von Energiestandorten.

Historie

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Management

NameRolle
Jörg Lange
seit 16.10.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Max Aicher Stiftung
99.90%
0.10%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Konzern- und Jahresabschlüsse

EFP Kirchmöser GmbH

Brandenburg an der Havel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

BILANZ



AKTIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Anlagevermögen

8.015.048,55

8.610.928,72

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

8.774,00

12.170,00

II. Sachanlagen

8.006.274,55

8.598.758,72

B. Umlaufvermögen

5.077.810,87

5.548.479,05

I. Vorräte

132.498,65

156.112,35

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

4.927.474,69

5.387.287,39

III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

17.837,53

5.079,31

C. Rechnungsabgrenzungsposten

274,70

4.566,70

D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

19.989.302,64

16.510.407,67

Summe Aktiva

33.082.436,76

30.674.382,14



PASSIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Eigenkapital

0,00

0,00

I. Gezeichnetes Kapital

25.000,00

25.000,00

II. Kapitalrücklage

1.271.105,25

1.271.105,25

III. Verlustvortrag

-17.806.512,92

-13.728.268,09

IV. Jahresfehlbetrag

-3.478.894,97

-4.078.244,83

V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

19.989.302,64

16.510.407,67

B. Rückstellungen

1.050.479,29

1.025.072,67

C. Verbindlichkeiten

32.031.957,47

29.649.309,47

Summe Passiva

33.082.436,76

30.674.382,14

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010

A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

1. Grundsätzliche Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs.1 HGB Anwendung.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 ‑ 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268‑274a, 276‑278 HGB, und unter Beachtung der Bewertungsvorschriften der §§ 252‑256 HGB erstellt.

Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit gem. § 265 Abs.1 HGB wurde beachtet.

Die Bilanzierung erfolgte weiterhin unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit.

2. Vergleichbarkeit mit Vorjahr in Bilanz und Gewinn‑ und Verlustrechnung

In Folge der Nachgenehmigung des Betriebsübertragungsvertrages vom 04.04.2006 über den Erwerb des Heizkraftwerks (HKW) Kirchmöser mit wirtschaftlicher Wirkung vom 01.04.2006 sowie aufgrund der Nachaktivierung von Instandhaltungsaufwendungen der Geschäftsjahre 2006 bis 2008 wurden zum Bilanzstichtag notwendige Korrekturen, im Wesentlichen im Anlagevermögen, vorgenommen.

Aus den Korrekturen für Vorjahre resultierten Zugänge im Anlagevermögen (vgl. Anlagenspiegel), in Höhe der ursprünglich aktivierungspflichtigen Aufwendungen abzüglich der bis zum 01.01.2009 kumulierten Abschreibungen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer; die Ergebniswirkungen wurden unter den außerordentlichen Erträgen erfasst. Die Anpassung der planmäßigen Abschreibungen beträgt TEUR 341, außerplanmäßige Abschreibungen wurden in Höhe von TEUR 284 vorgenommen. Korrekturbedingt sind Verluste aus Anlagenabgängen in Höhe von TEUR 150 zu verzeichnen, der Ausweis erfolgte unter den außerordentlichen Aufwendungen.

Im Vorjahr wurde die Investitionsmaßnahme "Dampferzeuger Phase 2" zur Rehabilitation des Heizkessels abgeschlossen. Aufgrund dessen erfolgte die Einspeisung von Elektroenergie nur in den Monaten November und Dezember 2008. In 2009 wurden ganzjährig Einspeiseerlöse erzielt, wenngleich in unterschiedlicher Höhe. Der Materialaufwand entwickelte sich korrespondierend.

Bei den Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Gesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten, handelt es sich im Vorjahr um Wertberichtigungen von Darlehensforderungen. In 2009 sind die Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert der zum Verkauf bestimmten neuen Turbine einschließlich Zubehör

ausgewiesen.

B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS‑ UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN

Angaben zu Bilanzierungs‑ und Bewertungsmethoden

1. Bilanzierungsmethoden

Die Ansatzwahlrechte wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert ausgeübt.

2. Bewertungsmethoden

Die Bewertung wurde weiterhin unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vorgenommen. Die Gesellschaft ist bilanziell überschuldet; für Gesellschafterdarlehen von TEUR 631 sowie das unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesene Darlehen in Höhe von TEUR 28.367 liegen qualifizierte Rangrücktrittserklärungen vor. Hierdurch würde die bilanzielle Überschuldung bei der Aufstellung eines Überschuldungsstatus beseitigt.

Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.

Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:

ANLAGEVERMÖGEN

Immaterielle Vermögensgegenstände

Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten

Die Konzessionen, gewerblichen Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet.

Den planmäßigen Abschreibungen liegt eine Nutzungsdauer von maximal 5 Jahren zugrunde.

Sachanlagen

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken

sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen bewertet.

Die Nutzungsdauer der Gebäude beträgt 10 Jahre. Außenanlagen, werden über eine Restnutzungsdauer von maximal 20 Jahren abgeschrieben.

Die planmäßigen linearen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit den handelsrechtlich zulässigen Höchstsätzen.

technische Anlagen und Maschinen

sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen bewertet.

Die planmäßigen linearen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit den handelsrechtlich zulässigen Höchstsätzen.

andere Anlagen, Betriebs‑ und Geschäftsausstattung

sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen bewertet.

Die planmäßigen linearen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit den handelsrechtlich zulässigen Höchstsätzen.

Mietereinbauten

sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen bewertet.

Die planmäßigen linearen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit den handelsrechtlich zulässigen Höchstsätzen.

geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau

Anlagen im Bau sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen bewertet.

UMLAUFVERMÖGEN

Vorräte

Roh‑, Hilfs‑ und Betriebsstoffe

sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Erkennbare und latente Risiken sind mit Einzelwertberichtigungen erfasst.

Forderungen gegen Gesellschafter

sind mit ihrem Nominalwert angesetzt.

sonstige Vermögensgegenstände

sind mit ihren Nominalwerten oder Zahlungsbeträgen angesetzt.

Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

sind zum Nennwert bewertet.

RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

sind zum Nennwert bewertet.

RÜCKSTELLUNGEN

Sonstige Rückstellungen

wurden in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

VERBINDLICHKEITEN

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen, Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und sonstige Verbindlichkeiten

sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen gegen Gesellschafter

Es bestehen Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 1.271.105,25. Es handelt sich um den Rückerstattungsanspruch gemäß § 31 Abs. 1 GmbHG.

2. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Es bestehen Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 1.607.109,22.

D. SONSTIGE ANGABEN

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Dauer des Vertragsverhält‑
nisses

EUR

Restlaufzeit
Monate

monatliche Rate
(netto)

EUR

finanzielle Verpflichtung Gesamtaufwand

EUR

Projekt‑Entwicklung‑

Kirchmöser GmbH

04/2006 ‑ 12/2025

180

2.705,83

487.031,40

2. Gesellschaftsorgane

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft war im Berichtsjahr 2010:

Herr Jörg Lange, Markkleeberg.

E. UNTERSCHRIFT GEMÄSS § 245 HGB

EFP Kirchmöser GmbH,

Brandenburg an der Havel

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010

Brandenburg an der Havel, 30. Mai 2012

Geschäftsführung

 

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