Franziska Rossknecht UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseGroßhandel mit Photovoltaikmodulen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lars Knipper seit 13.2.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
REGIOMED Service GmbHSonnebergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021I. Grundlagen des Unternehmens Die REGIOMED Service GmbH ist eine im Handelsregister des Amtsgerichts Jena unter HRB 306273 eingetragene Gesellschaft mit Sitz in Sonneberg. Seit dem 1. Januar 2017 ist die REGIOMED-Kliniken GmbH, Sonneberg, einziger Gesellschafter. Gegenstand des Unternehmens ist die Übernahme von Catering-, Reinigungs- und anderen Serviceleistungen insbesondere für die Muttergesellschaft sowie für andere Gesellschaften der REGIOMED-Gruppe. Aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung der Unternehmen der REGIOMED-Gruppe wurde durch die Geschäftsführung der REGIOMED-Kliniken GmbH ein IDW S6 Gutachten bei der WMC Healthcare GmbH, München, in Auftrag gegeben. Das Gutachten vom 1. Dezember 2021 gelangt zu dem Ergebnis, dass die Sanierungsfähigkeit der Unternehmen der REGIOMED-Gruppe bei objektiver Betrachtung mit überwiegender Wahrscheinlichkeit gegeben ist, und dass zutreffend von einem positiven Fortbestehen und einer Fortführungsprognose ausgegangen werden kann. II. Entwicklung der Branche mit Einfluss auf das Unternehmen Die gesetzlichen Rahmenbedingungen im Bereich der Personalgestellung und -überlassung haben sich mittlerweile geändert. Demzufolge soll eine gleichwertige Bezahlung der entliehenen Mitarbeiter festgelegt werden, wenn diese über einen bestimmten Zeitraum hinaus gestellt werden. Die REGIOMED-KLINIKEN GmbH hat darauf bereits reagiert und alle Mitarbeiter, welche der Personalgestellung zuzuordnen waren, in der jeweiligen Klinik angestellt. III. Wirtschaftsbericht Wesentliche Entwicklungen des Geschäftsjahres An allen sechs Klinkstandorten wird eine Mitarbeiterkantine und an vier Standorten eine Cafeteria in Eigenbetreib betrieben. Die Servicegesellschaft finanziert sich zu einem Großteil aus konzerninternen Umsätzen. Externe Umsätze wurden aufgrund von Strukturänderungen im Zuge der Inbetriebnahme des Produktions- und Verteilzentrums (PVZ) Lichtenfels sukzessive reduziert und zurückgefahren, gleichzeitig wurden auch die entsprechenden Aufwendungen verringert. Die Zentralküche Lichtenfels versorgt Patienten und Bewohner innerhalb des REGIOMED Verbundes-und produzierte im laufenden Jahr ca 676.000 Beköstigungstage, dies entspricht einer Auslastung von ca. 56 %. Durch Corona ist die Erlössituation an allen Klinikstandorten eingebrochen. Die Umsätze der Gesellschaft haben sich dadurch im Vergleich zum Vorjahr um 14 % reduziert. IV. Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis Ertragslage Die Ertragslage der Gesellschaft entwickelte sich wie folgt:
Die Umsatzerlöse sind um 3.251 TEUR gesunken. Die Umsätze aus den Cateterien sind dabei auf Vorjahresniveau; die Umsätze aus der Patientenversorgung sind hingegen um 1.701 TEUR und die aus dem Patiententransport um 1.193 TEUR gesunken. Dabei wurde die Logistikdienstleistung Patiententransport in 2021 erfolgreich ausgegliedert. Korrespondierend zu den Umsätzen konnten die Kosten um 3.067 TEUR reduziert werden. Überproportional zu den Umsatzerlösen reduzierte sich hierbei der Personalaufwand um 16 % auf 11.394 TEUR. Die Vollkräfte haben sich um 57,1 VK auf 309,1 VK verringert. Der Materialaufwand konnte um 1.222 TEUR auf 7.275 TEUR verringert werden. Hierbei reduzierte sich der Lebensmittelaufwand um 561 TEUR sowie die bezogenen Leistungen um 897 TEUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 201 TEUR gestiegen. Hierbei stiegen insbesondere die Kosten für Miet- und Pachtaufwendungen der seit Mai 2020 gepachteten Zentralküche um 430 TEUR ; der Verwaltungsbedarf konnte hingegen um 102 TEUR reduziert werden. Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft entwickelte sich wie folgt:
Die Bilanzsumme der Gesellschaft ist gegenüber dem Vorjahr um 4.856 TEUR gestiegen. Die Forderungen sind aufgrund höherer Forderungen im Verbundbereich deutlich angestiegen. Die flüssigen Mittel sind im Vergleich zum Vorjahr um 199 TEUR gesunken. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag verringerte sich durch den Jahresüberschuss auf 1.078 TEUR. Die Rückstellungen haben sich insbesondere durch Rückstellungen im Personalbereich erhöht. Die Verbindlichkeiten erhöhten sich im Verbundbereich durch Verbindlichkeiten im Cash Pooling. Finanz- und Liquiditätslage Die Liquidität zeigt folgenden Verlauf:
Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2021 ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen. Gemäß Umlaufbeschluss vom 26. Juli 2020 wurde die Gesellschaft in das neu eingerichtete zentrale Cash Management der REGIOMED-Gruppe einbezogen. Mit Gutachten vom 1. Dezember 2021 bestätigte die WMC Healthcare GmbH aufgrund der Mittelfristplanung die Sanierungsfähigkeit der Unternehmen der REGIOMED-Gruppe. Wesentliche Prämisse dieses Gutachtens ist die Umsetzung diverser Maßnahmen zur Ergebnis- und Liquiditätsverbesserung. Darüber hinaus sieht das Gutachten die Aufrechterhaltung der Finanzierung der REGIOMED-Gruppe durch die finanzierenden Banken sowie Einlagen der Gesellschafter der REGIOMED-Kliniken GmbH vor. Unter Berücksichtigung dieser Maßnahmen gehen wir auch zukünftig davon aus, unseren Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können. Die Entwicklung der Vermögens- Finanz- und Ertragslage in 2021 ist, in Anbetracht des Fortschritts im Sanierungsprozess, zufriedenstellend. V. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht Angaben zum Risikomanagementsystem Das Risikomanagement wird durch regelmäßige Auswertungen, wie etwa der kurzfristigen betriebswirtschaftlichen Auswertung, gesteuert und überwacht. Finanzielle und betriebswirtschaftliche Risiken können hierdurch zeitnah erkannt und dem Geschäftsführer erläutert werden. Für nicht abwendbare Risiken und Personenschäden bestehen Versicherungen. Darüber hinaus ist momentan keine Unterstützung durch Softwareprogramme vorgesehen. Gesamtwirtschaftliche Risiken und Risiken aus der Gesetzgebung Da die Gesundheitsausgaben zu weiten Teilen von den beitragspflichtigen Einnahmen und damit vom Arbeitsmarkt abhängen, ist das Unternehmen von der Binnenkonjunktur mittelbar abhängig. Der Gesundheitsmarkt in Deutschland wird auch künftig stark reguliert bleiben. Die Service GmbH hängt indirekt stark von dieser Entwicklung ab. Insbesondere die Belegungssituation in den Kliniken und Einrichtungen spiegelt sich im Cateringvolumen wider und kann zu hohen Schwankungen führen. Bestands-, Finanzierungs- und Liquiditätsrisiken Über unser regelmäßiges Liquiditätsmanagement sind wir in der Lage, zeitnah unseren laufenden Liquiditätsbedarf zu definieren und diesen zu decken. Die vorliegenden Mittelfristplanungen der Unternehmen der REGIOMED-Gruppe zeigen eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in den folgenden Jahren, welche mit einem Aufbau des Bestandes liquider Mittel einhergeht. Die von der WMC Healthcare GmbH in Zusammenarbeit mit der Rosenfeld Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft per 1. Dezember 2021 abgeschlossene gutachterliche Aktualisierung des Sanierungskonzepts nach IDW S6 konstatiert bei objektiver Betrachtung für die REGIOMED-Gruppe und jede Tochtergesellschaft und Enkelgesellschaft, dass diese mit überwiegender Wahrscheinlichkeit saniert werden können und dass die Geschäftsleitung zutreffend von einer positiven Fortbestehens- und Fortführungsprognose ausgehen kann. Die REGIOMED-Gruppe befindet sich aktuell in einer Restrukturierungs- und Sanierungsphase. Für die Phase der Restrukturierung und Sanierung haben die Gesellschafter der REGIOMED-Kliniken GmbH und die finanzierenden Banken auf Basis des Gutachtens ein Finanzierungskonzept erstellt. Zudem haben die vier Gesellschafter der REGIOMED-Gruppe im Rahmen des Finanzierungskonzepts eine Zusage über die Gewährung von Darlehen von insgesamt 30 Mio. EUR erteilt, die unterjährig teilweise in Anspruch genommen wurden, zum Bilanzstichtag allerdings vollständig getilgt wurden. Die Darlehen wurden mit Beschlüssen der vier Gesellschafter im April 2022 bis 31. Dezember 2023 prolongiert. Die einzelnen Gesellschaften der REGIOMED-Gruppe sind in unterschiedlichem Umfang auf die Stützung der Liquidität angewiesen. Dies erfolgt durch die mit Datum vom 25. Mai 2020 geschlossene Cashpooling-Vereinbarung mit der REGIOMED-Kliniken GmbH, die eine unkündbare Mindestlaufzeit bis zum 31. Dezember 2021 hatte. Auf Grundlage der bestehenden Kontokorrentlinien im Konzern und den Darlehenszusagen der Gesellschafter ist gemäß Planung die Zahlungsfähigkeit der REGIOMED-Gruppe und damit auch jeder einzelnen Gesellschaft gesichert. Die operative und finanzielle Steuerung der einzelnen Gesellschaften erfolgt auf Ebene der REGIOMED-Kliniken GmbH. Durch die zentrale Liquiditätssteuerung der Gesellschaften der REGIOMED-Gruppe sind diese im Einzelnen von der Liquidität der Gruppe abhängig. Unter der Prämisse, dass die Unternehmensplanung eingehalten wird, ist die derzeitige Finanzierung der REGIOMED-Gruppe im Prognosezeitraum ausreichend. Weitere Finanzierungen sind erforderlich, sollten die Planannahmen verfehlt werden. Damit hängt der Fortbestand der REGIOMED-Gruppe und somit auch der REGIOMED Service GmbH von der weiteren Leistungsentwicklung bzw. dem Eintritt der Planannahmen, der Aufrechterhaltung der bereits vereinbarten Finanzierungsstruktur, unter anderem der Bereitstellung der zugesagten und noch nicht ausgezahlten Gesellschafterbeiträge an die REGIOMED-Kliniken GmbH, und der Aufrechterhaltung der finanziellen Unterstützung durch die REGIOMED-Kliniken GmbH ab. Aufgrund der jüngsten Fehlbeträge im Konzern und der daraus resultierenden angespannten Liquiditätslage sind der Konzern und die Gesellschaft auch weiterhin auf die Aufrechterhaltung der Kontokorrentlinien durch die Banken und die Gesellschafter angewiesen, um die Zahlungsfähigkeit aufrechtzuerhalten. Werden die geplanten positiven Ergebnisse dauerhaft unterschritten, ist die Gesellschaft in ihrem Bestand gefährdet. Mit Hinweis auf diese Bestandsgefährdung gehen die gesetzlichen Vertreter der Regiomed Service GmbH daher von der Zahlungsfähigkeit und der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gemäß § 252 Abs. 1 HGB aus. Risiken aus der Betriebsführung Die Versorung der Patienten und Mitarbeiter vollzieht sich in einem abhängigen Prozess mit vielen Beteiligten. Mitarbeiterschulungen, Überwachung der Aufbau- und Ablauforganisation und die Orientierung an Belegungssituationen tragen dazu bei, Betriebsrisiken zu begrenzen. Für den Geschäftsverkehr existiert eine Geschäftsordnung. Hygiene, Betriebssicherheit und Datenschutz wird durch jeweils zuständige Fachkräfte überwacht. Die Betriebssicherheit wird ferner durch voneinander unabhängige Energiequellen gewährleistet. Die bei der Muttergesellschaft angesiedelte Stabsstelle Interne Revision überwacht Prozesse der laufenden Betriebsführung. Die Betriebssicherheit wird ferner durch voneinander unabhängige Energiequellen gewährleistet. Für nicht abwendbare Risiken besteht Versicherungsschutz. Vor allem der Bau der Zentralküche und die daraus resultierenden Pachtzahlungen in Höhe von 1.308 TEUR müssen durch die Service GmbH erwirtschaftet werden. Diese Pachtzahlungen werden mit 2,10 EUR in den BKT-Satz in Höhe von 12,50 EUR bzw. 10,99 EUR an die Kliniken bzw. Seniorenzentren mit einberechnet. Hinzu kommen die Logistikkosten in Höhe von 991 TEUR, welche auf Grund der aktuellen Entwicklung der Kraftstoffpreise zusehends steigen werden. Durch die Reduktion der Anzahl der Logistikfahrten wird hier entsprechend teilweise entgegengewirkt. Zudem kommen durch die geopolitischen Entwicklungen auch Preissteigerungen im Lebensmittelbereich, welche die Lieferanten teilweise 1 : 1 durchreichen. Eine Validierung und kontinuirliche Änderung der Einkaufskonditionen sowie Einsatz von Ersatzprodukten führt zu einer Abmilderung der Entwicklungen, diese werden aber nicht vollständig kompensiert. Personalrisiken Der Arbeitsmarkt für Personal im Bereich der Reinigung und Essensversorgung gestaltet sich zusehends schwierig. Freiwerdende Stellen können tendenziell schwerer nachbesetzt werden. Die Entwicklung wird zudem weiterhin erschwert durch die Vorgaben des geänderten Arbeitszeitgesetzes. Der Entwicklung begegnen wir durch geeignete Maßnahmen in Personalgewinnung und -bindung. Diese haben dazu geführt, dass bislang offene Stellen zwischenzeitlich immer wieder nachbesetzt werden konnten. Zudem wirkt sich die zentralisierte Personalakquise positiv aus. Des Weiteren werden konkrete Anreizsysteme entwickelt, die nicht nur auf den monetären Faktor abzielen. Vor allem durch die Anpassung des Mindestlohns in 2021 wird es hier nochmals eine Gewinnung von Fachkräften erhofft. Risiken im Zusammenhang mit Finanzinstrumenten Die von der Gesellschaft verwendeten Finanzinstrumente umfassen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten, die sich aus der laufenden Geschäftstätigkeit ergeben. Darüber hinaus bestehen Forderungen sowie aus bestehenden Darlehensverhältnissen. Auf den Einsatz derivativer Finanzinstrumente wird verzichtet. Das historisch niedrige Zinsniveau an den Kapitalmärkten war im Geschäftsjahr weiterhin auf noch historischem Tiefststand, ändert sich aktuell aber für künftige Perioden. Dem möglichen Zinsänderungsrisiko wird durch die Vereinbarung von festen Zinssätzen begegnet. Der gegenwärtige Umfang der Fremdfinanzierung im Darlehensbereich, welcher neben der Finanzierung des operativen Geschäfts auch mit der Umsetzung strategischer Investitionsprojekte in der REGIOMED-Gruppe einherging, unterliegt bis zur vollständigen Tilgung keinem Zinsänderungsrisiko. Allerdings könnte die Zinsänderungen Auswirkungen auf die Konditionen künftiger Finanzierungen haben. Derzeit führen wir Gespräche mit unseren Kreditinstituten, die auch der Festigung des Vertrauens in unsere Zusammenarbeit dienen. Chancen könnten sich durch im Verbund abgestimmte Finanzierungsmaßnahmen ergeben. Ausfall- und Preisänderungsrisiko Finanzwirtschaftliche Risiken ergeben sich insbesondere aus Ausfallrisiken. Preisänderungsrisiken sowie Lieferkettenrisiken werden für künftige Perioden mit großer Wahrscheinlichkeit zunehmen. Dem wird soweit wie möglich durch Abschluss langfristiger Lieferverträge entgegengewirkt. Die durchschnittliche Materialaufwandsquote ist Schwankungen unterworfen. Das Risiko in diesem Bereich bewegt sich in einem Corona-Pandemie bedingt wenig überschaubaren Rahmen. Zudem verweisen wir auf unserer Ausführungen bezüglich der Ukraine-Krise in Anhang (Nachtragsbericht). Risiken im Zusammenhang mit COVID-19 Die Folgen des Ausbruchs der COVID-19-Pandemie in Deutschland stellen die Gesundheitssysteme vor enorme Herausforderungen. Die Region Oberfranken und Süd-Thüringen wird aktuell durch die fünfte Welle der COVID-Pandemie stark getroffen. Da das Servicepersonal bei der Arbeitserbringung weitgehend auf den Arbeitsplatz vor Ort angewiesen ist, ist weiterhin mit Corona- Pandemiebedingten Leistungseinschränkungen zu rechnen, dem mit einem betriebseigenen Hygienekonzept entgegengewirkt wird. Chancen Die Gesellschaft hat ein umfangreiches Maßnahmenpaket hinsichtlich der Kosteneinsparungen in der Reinigung (Anpassung von Revierplänen) und des Catering eingeplant und setzt diese Konsequent um. Neben den reinen Kosteneinsparungen ist aber auch die Qualität der in der Großküche zentral gekochten Essen Gegenstand eines nachhaltigen Verbesserungsprozess der im Jahr 2022 besonders im Fokus steht. Prognosebericht Für 2022 rechnet die Gesellschaft mit steigenden Kosten im Bereich des Personals (Mindestlohn), Energie und Lebensmitteln. Das Jahr 2022 wird von der weiteren Konsolidierung der Gesellschaft geprägt sein. Die Gesellschaft wird sich noch intensiver auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Derzeit wird die Gesellschaft in eine gGmbH umgewidmet, um die Steuerersparnis an den Konzern weigerben zu können. Die Finanzierung der Gesellschaft funktioniert über ein Defizitdeckungssystem, sodass Unwirtschaftlichkeiten durch die Inanaspruchnehmer derzeit ausgeglichen werden. Im Rahmen der mittelfristigen Wirtschaftsplanung gelingt es der Gesellschaft aufgrund zahlreicher Sanierungsmaßnahmen Einspareffekte ab 2023 auch an die Einrichtungen zurückzugeben. Die Konzentration auf das Kerngeschäft führt zu sinkenden Einnahmen aber auch Ausgaben, hier insbesondere für das Personal. Für das Geschäftsjahr 2022 erwartet die Gesellschaft ein Jahresergebnis in Höhe von 2 TEUR sowie ein EBITDA in Höhe von 184 TEUR. Die Kapazitäten der Großküche sollen durch Abschluss weiterer Kooperationen besser genutzt werden, um über eine Kostendegression der Fixkosten dämpfend auf den Anstieg der variablen Kosten zu wirken. Unter der Prämisse, dass die Unternehmensplanung eingehalten wird, ist die derzeitige Finanzierung der REGIOMED-Gruppe im Prognosezeitraum ausreichend. Weitere Finanzierungen sind erforderlich, sollten die Planannahmen verfehlt werden. Wir verweisen auf die Ausführungen unter "Bestands-, Finanzierungs- und Liquiditätsrisiken". Eine Unsicherheit für die Prognose besteht vor allem im Zusammenhang mit den finanziellen Auswirkungen von COVID-19. Die Geschäftsführung geht aus heutiger Sicht nicht von negativen Folgen für die gesamte Gruppe aus, kann dies jedoch auch nicht vollumfänglich ausschließen. Eine Quantifizierung der konkreten Effekte ist, aufgrund der Unsicherheit des weiteren Verlaufs der Pandemie und sich eventuell ergebende Änderungen in den gesetzlichen Rahmenbedingungen, aktuell nicht möglich. Die Beurteilung und Erläuterung der voraussichtlichen Entwicklung der Service GmbH mit ihren Chancen und Risiken erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen unter Zugrundelegung der aktuell zur Verfügung stehenden Erkenntnisse. Die Aussichten, Rahmenbedingungen und Entwicklungstrends können sich naturgemäß in der Zukunft verändern, ohne dass dies vorhersehbar ist. Insgesamt kann daher, besonders unter den aktuellen Herausforderungen der Covid-19-Pandemie sowie die Auswirkungen der Ukraine Krise auf die Energie- und Rohstoffpreise, die tatsächliche Entwicklung der Gesellschaft von der prognostizierten Entwicklung abweichen.
Coburg, 30. Mai 2022 gez. Michael Musick, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2021AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2021
Anhang für das Geschäftsjahr 2021I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss, der beim Amtsgericht Jena unter HRB 306273 eingetragenen REGIO-MED Service GmbH mit Sitz in Sonneberg, zum 31. Dezember 2021 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie nach den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Gemäß den Vorgaben des Gesellschaftsvertrages wurde der Jahresabschluss entsprechend den für große Kapitalgesellschaften geltenden Bestimmungen des HGB aufgestellt. Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 275 Abs. 2 HGB erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren. Davon-Angaben und Mitzugehörigkeitsvermerke wurden aufgrund der Übersichtlichkeit im Wesentlichen im Anhang dargestellt. Gegenstand der Gesellschaft ist die Erbringung von Catering-, Reinigungs- und anderen Serviceleistungen als Gesellschaft der REGIOMED-Gruppe. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (Going-Concern-Prämisse) aufgestellt. Die REGIOMED-Gruppe befindet sich aktuell in einer Restrukturierungs- und Sanierungsphase. Im Berichtsjahr wurde in diesem Zusammenhang durch die WMC Healthcare GmbH ein Gutachten zur Beurteilung der Sanierungsfähigkeit der Gesellschaft sowie der REGIOMED-Gruppe erstellt, welches grundsätzlich eine positive Fortbestehens- und Fortführungsprognose bestätigt hat. Für die Phase der Restrukturierung und Sanierung haben die Gesellschafter der REGIOMED-Kliniken GmbH und die finanzierenden Banken auf Basis des Gutachtens ein Finanzierungskonzept erstellt. Zudem haben die vier Gesellschafter der REGIOMED-Gruppe im Rahmen des Finanzierungskonzepts eine Zusage über die Gewährung von Darlehen von insgesamt 30 Mio. EUR erteilt, die unterjährig teilweise in Anspruch genommen wurden, zum Bilanzstichtag allerdings vollständig getilgt wurden. Die Darlehen wurden mit Beschlüssen der vier Gesellschafter im April 2022 bis 31. Dezember 2023 prolongiert. Die einzelnen Gesellschaften der REGIOMED-Gruppe sind in unterschiedlichem Umfang auf die Stützung der Liquidität angewiesen. Dies erfolgt durch die mit Datum vom 25. Mai 2020 geschlossene Cash Pooling-Vereinbarung mit der REGIOMED-Kliniken GmbH, die eine unkündbare Mindestlaufzeit bis zum 31. Dezember 2021 hatte. Auf Grundlage der bestehenden Kontokorrentlinien im Konzern und den Darlehenszusagen der Gesellschafter ist gemäß Planung die Zahlungsfähigkeit der REGIOMED-Gruppe und damit auch jeder einzelnen Gesellschaft gesichert. Die operative und finanzielle Steuerung der einzelnen Gesellschaften erfolgt auf Ebene der REGIOMED-Kliniken GmbH. Durch die zentrale Liquiditätssteuerung der Gesellschaften der REGIOMED-Gruppe sind diese im Einzelnen von der Liquidität der Gruppe abhängig. Unter der Prämisse, dass die Unternehmensplanung eingehalten wird, ist die derzeitige Finanzierung der REGIOMED-Gruppe im Prognosezeitraum ausreichend. Weitere Finanzierungen sind erforderlich, sollten die Planannahmen verfehlt werden. Damit hängt der Fortbestand der REGIOMED-Gruppe und somit auch der REGIOMED Service GmbH von der weiteren Leistungsentwicklung bzw. dem Eintritt der Planannahmen, der Aufrechterhaltung der bereits vereinbarten Finanzierungsstruktur unter anderem der Bereitstellung der zugesagten und noch nicht ausgezahlten Gesellschafterbeiträge an die REGIOMED-Kliniken GmbH und der Aufrechterhaltung der finanziellen Unterstützung durch die REGIOMED-Kliniken GmbH ab. Bezüglich bestandsgefährdender Risiken verweisen wir auch auf unsere Ausführungen in Abschnitt "V. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht" des Lageberichts. Unverändert zum Vorjahr kamen die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zur Anwendung: Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten - einschließlich Anschaffungsnebenkosten sowie abzüglich Anschaffungspreisminderungen - abzüglich linearer Abschreibungen bewertet. Bei Zugängen im Geschäftsjahr werden die Abschreibungen monatsgenau (pro-rata-temporis) vorgenommen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu netto 250,00 EUR Anschaffungskosten wird im Jahr der Anschaffung eine Vollabschreibung vorgenommen. Für Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen netto 250,01 EUR bis 1.000,00 EUR wird ein Sammelposten gebildet und jährlich mit 20 % abgeschrieben. Die grundsätzlich eingeschätzte betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens orientiert sich an den Durchschnittswerten der steuerlichen Abschreibungstabellen für das Gesundheitswesen und für allgemein verwertbare Anlagegüter. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des gemilderten Niederstwertprinzips bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Durchschnitts- bzw. zu letzten Einstandspreisen bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. zu dem um erforderliche Wertberichtigungen niedrigeren beizumessenden Wert aktiviert. Eine Pauschalwertberichtigung wurde gemäß Altersstruktur der Forderungen ermittelt und auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen gebildet. Kassenbestände und Bankguthaben wurden mit den Nominalwerten bilanziert. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das Stammkapital wird zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Einbeziehung künftiger Preis- und Kostensteigerungen passiviert. Abzinsungen wurden vorgenommen. Bei sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgte die Abzinsung gemäß der jeweiligen Restlaufzeit entsprechend der durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung ermittelt und bekannt gegeben werden. Abzinsungen werden vorgenommen, sofern die Auswirkungen nicht von untergeordneter Bedeutung sind. Die Altersteilzeitverpflichtungen wurden auf Basis eines versicherungsmathematischen Berechnungsschemas unter Zugrundelegung der Heubeck-Sterbetafeln 2018 G, einem aus der durchschnittlichen Restlaufzeit ermittelten Rechnungszinssatz von 0,34 % sowie einem Einkommenstrend von 2,5 % p. a. ermittelt. Zur Besicherung der Altersteilzeitverpflichtungen wurde eine Rückdeckungsversicherung abgeschlossen. Der Aktivwert aus der Rückdeckungsversicherung Altersteilzeit, dessen Anschaffungskosten mit dem Zeitwert übereinstimmen und der dem Zugriff aller anderen Gläubiger entzogen ist, wurde gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB in Höhe von 32 TEUR mit der Altersteilzeitrückstellung (Erfüllungsbetrag 56 TEUR) saldiert. Der Saldo von 1 TEUR aus der Aufzinsung der Altersteilzeitrückstellung und den Erträgen aus dem Deckungsvermögen (0 TEUR) wurde gemäß 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen. Mittelbare Versorgungszusagen gegenüber den Arbeitnehmern bestehen bei der Bayerischen Versorgungskammer (BVK). Die Leistungen der Zusatzversorgung beinhalten eine Alters- bzw. Erwerbsminderungsrente sowie Leistungen für Hinterbliebene. Die Anstalt ist keine im Wettbewerb stehende Einrichtung. Auf eine Bilanzierung der mittelbaren Pensionsverpflichtungen wird in Ausübung des Wahlrechts des Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB verzichtet. Die Altersversorgung wird durch Beiträge finanziert. Der Beitrag ist in Höhe von durchschnittlich 5,9 % des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts zu zahlen. Im Geschäftsjahr 2021 beträgt die Höhe der verbeitragten Löhne und Gehälter 4.730 TEUR. Die Jubiläumsrückstellungen wurden auf Basis eines versicherungsmathematischen Gutachtens nach dem Teilwertverfahren unter Zugrundelegung der Heubeck-Sterbetafeln 2018 G (Stand Oktober 2018), einem für eine Restlaufzeit von 15 Jahren ermittelten durchschnittlichen Rechnungszinssatz der letzten sieben Jahre in Höhe von 1,35 %, einem Einkommenstrend von 2,5 % p. a. sowie einer Fluktuationsquote von 3,0 % gebildet. Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung würde vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht werden. Wesentliche Bewertungsunterschiede zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten liegen nicht vor. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem Anlagennachweis dargestellt. Der Anlagennachweis ist dem Anhang als abschließende Anlage beigefügt. Umlaufvermögen Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe betreffen Vorräte des Wirtschaftsbedarfes. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (6.817 TEUR, Vorjahr 4.911 TEUR) sowie gegen Gesellschafter (4.481 TEUR, Vorjahr 1.273 TEUR) resultieren aus Cash Pool-Forderungen. Die restlichen Forderungen betreffen den Liefer- und Leistungsverkehr. Alle Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben alle eine Laufzeit bis zu einem Jahr. In Bezug auf die Realisierbarkeit der Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Gesellschafter kann sich eine hiervon abweichende längere tatsächliche Laufzeit ergeben. Eigenkapital Das Stammkapital von 100 TEUR wird vollständig von der Muttergesellschaft REGIOMED- Kliniken GmbH, Sonneberg, gehalten. Per 31. Dezember 2021 besteht ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von 1.078 TEUR. Zur Fortführungsprognose verweisen wir auf den Abschnitt 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen. III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten noch weitere periodenfremde Erträge in Höhe von 114 TEUR. Sonstige betriebliche Aufwendungen Nennenswerte periodenfremde Aufwendungen liegen nicht vor. IV. Sonstige Angaben Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres Am 24. Februar 2022 sind russische Streitkräfte in die Ukraine einmarschiert. Vor diesem Hintergrund werden im Jahr 2022 weltwirtschaftliche Veränderungen erwartet, die auch zu zahlungswirksamen Verlusten führen können, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Jahr 2022 belasten (insbesondere durch steigende Rohstoffpreise bzw. Einkaufspreise für Medizinprodukte, Veränderungen an den Kapitalmärkten). Vor dem Hintergrund der engen wirtschaftlichen Verflechtung zwischen der REGIOMED Service GmbH und dem Klinikverbund REGIOMED, sind die konkreten Auswirkungen für das Jahr 2022 zurzeit noch nicht hinreichend verlässlich vorauszusagen. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat zugunsten der REGIOMED-KLINIKEN GmbH eine gesamtschuldnerische Mithaft sowie eine Globalzession abgegeben. Aufgrund der finanziellen Ausstattung der REGIOMED-Kliniken GmbH wird unter Berücksichtigung der mittelfristigen Planungen nicht mit einer Inanspruchnahme gerechnet. Zudem ist die Gesellschaft über die Cash Pool-Vereinbarung verpflichtet, vorhandene Finanzmittel für die übrigen Konzerngesellschaften zur Verfügung zu stellen, soweit dies nicht den übrigen Regelungen der Vereinbarung widerspricht. Arbeitnehmer In Vollkräfteeinheiten waren im Berichtsjahr VK 309 beschäftigt.
Organe und Aufwendungen für Organe (§ 285 Nr. 10 HGB) Geschäftsführer der Gesellschaft im Berichtsjahr war
Der Geschäftsführer erhält von der Gesellschaft keine direkten Bezüge. Konzernabschluss Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der REGIOMED-Kliniken GmbH, Sonneberg, (größter und kleinster Kreis von Unternehmen) einbezogen, der im Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Abschlussprüferhonorar Die Angabe des Abschlussprüferhonorars unterbleibt gemäß § 285 Nr. 17 HGB, da diese im Konzernabschluss der REGIOMED-Kliniken GmbH enthalten ist. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss sowie den Verlustvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Sonneberg, 30. Mai 2022 gez. Michael Musick, Geschäftsführer Anlagennachweis für das Geschäftsjahr 2021
In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2021 wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die REGIOMED Service GmbH, Sonneberg PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der REGIOMED Service GmbH, Sonneberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der REGIOMED Service GmbH, Sonneberg, für das Geschäftsjahr vom 1.Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der UnternehmenstätigkeitWir verweisen auf die Angaben in Abschnitt "II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" des Anhangs sowie in Abschnitt "V. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht" des Lageberichtes, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass sich die REGIOMED-Gruppe aktuell in einer Restrukturierungs- und Sanierungsphase befindet. Durch die zentrale Liquiditätssteuerung der Gesellschaften der REGIOMED-Gruppe sind diese im Einzelnen von der Liquidität der Gruppe abhängig. Der Fortbestand der REGIOMED-Gruppe und somit auch der Gesellschaft ist von der weiteren Leistungsentwicklung bzw. dem Eintritt der Planannahmen, der Aufrechterhaltung der bereits vereinbarten Finanzierungsstruktur, unter anderem der Bereitstellung der zugesagten und noch nicht ausgezahlten Gesellschafterbeiträge an die REGIOMED-Kliniken GmbH, der Weiterreichung dieser Mittel an die Gesellschaft sowie der Aufrechterhaltung der finanziellen Unterstützung abhängig. Damit wird auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hingewiesen, die bedeutsamen Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, 30. Mai 2022 Solidaris
Revisions-GmbH
gez. Nilgün Cekme, Wirtschaftsprüfer gez. Jacqueline Herz, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss wurde am 12.07.2022 festgestellt. |
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