Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 23081
Vorher
N-ERGIE Netz GmbHMDN Main-Donau Netzgesellschaft mbH
Eingetragen
18.12.2006
Branche
Bau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und TelekommunikationTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklernSpeichern von Gas zu Versorgungszwecken
Gegenstand
Planen, Bauen, Betreiben, Unterhalten und Instandhalten von Netzen der Elektrizitäts-, Gas-, Wasser- und Fernwärmeversorgung sowie der dazu gehörenden Datenübertragungssysteme. Die Gesellschaft ist berechtigt unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG), alle Geschäfte vorzunehmen, insbesondere Verträge abzuschließen und alle Maßnahmen zu ergreifen, die mit dem Gegenstand des Unternehmens zusammenhängen.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Kerstin Fröhlich
seit 16.10.2024
Geschäftsführer
Thomas Egenhöfer
seit 12.2.2014
Prokura

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

N-ERGIE Netz GmbH

Nürnberg

Jahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der N-ERGIE Netz GmbH, Nürnberg

A Grundlagen

Die Geschäftstätigkeit der N-ERGIE Netz GmbH (N-ERGIE Netz) beinhaltet das Planen, Bauen, Betreiben, Unterhalten und Instandhalten von Netzen der Elektrizitäts-, Gas-, Wasser- und Fernwärmeversorgung sowie der dazu gehörenden Datenübertragungssysteme. Durch die bestehenden Vertragsbeziehungen und Leistungsvereinbarungen wird die ordnungsgemäße Bewirtschaftung der gepachteten und betriebsgeführten sowie eigenen Netze gewährleistet. Die Anforderungen an einen Netzbetreiber werden durch die N-ERGIE Netz als unabhängiges sowie rechtlich selbstständiges Unternehmen bewältigt. Zwischen der N-ERGIE Aktiengesellschaft (N-ERGIE) und der N-ERGIE Netz besteht ein Pachtverhältnis, in dessen Rahmen die N-ERGIE Netz Investitions- und Instandhaltungsmaßnahmen für die im Eigentum der N-ERGIE stehenden Anlagegüter durchführt.

Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG

Die N-ERGIE Netz gilt nach § 3 Nr. 18 und Nr. 38 EnWG als vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen und hat gemäß § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG für ihre Tätigkeiten im Bereich der Elektrizitäts- und Gasverteilung sowie für die Tätigkeit des grundzuständigen Messstellenbetriebs für moderne Messeinrichtungen (mME) und intelligente Messsysteme (iMSys) getrennte Konten zu führen sowie je eine Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung für diese Tätigkeiten aufzustellen. Darüber hinaus werden Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors wahrgenommen, für die gem.

§ 6b Abs. 3 Satz 4 EnWG ebenfalls getrennte Konten geführt werden. Die zahlenmäßige Entwicklung der Tätigkeiten Elektrizitäts- und Gasverteilung sowie für die Tätigkeit des grundzuständigen Messstellenbetriebs für mME und iMSys ist in den Tätigkeitsabschlüssen dargestellt. Diese bestehen jeweils aus einer Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung mit Erläuterungen und einer gesonderten Übersicht zur Entwicklung des Anlagevermögens.

B Wirtschaftsbericht

B.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Wirtschaftliches Umfeld

Die deutsche Wirtschaft hat sich im vergangenen Jahr, angesichts der vorangegangenen Krisen, als schwach erwiesen. So ergab sich nach ersten Prognosen für das Bruttoinlandsprodukt preis-, saison- und kalenderbereinigte ein Rückgang um 0,3 % (Vorjahr 1,8 %). Negative Impulse kamen überwiegend durch den privaten Konsum. Nach ersten Einschätzungen belief sich die Inflationsrate im Dezember auf 3,7 % im Vergleich zum Vormonat. Die Inflationsentwicklung dürfte in diesem Jahr durch steuerliche und fiskalische Maßnahmen geprägt werden, aber auch durch weiterhin inflationssenkende Faktoren, wie sinkende Erzeuger- und Importpreise, eine straffe Geldpolitik sowie der Normalisierung der Gewinnmargen.

Netze und Anreizregulierungsverordnung

Die Anforderungen an die Netzinfrastruktur steigen stetig durch den massiven Zu- und Ausbau der erneuerbaren Energien an. Zudem unterliegen die Stromerzeugung und die Netzbelastung starken regionalen und saisonalen Schwankungen. Um diesen Anforderungen auch künftig gerecht zu werden, sind neben den bis heute getätigten hohen Investitionen, weitere erhebliche Investitionen in den Ausbau und die Modernisierung sowie Digitalisierung der Stromnetze erforderlich. Gleichzeitig wird die Energiewende nur gelingen, wenn mindestens für eine Übergangszeit auch die Nutzung von Gas und zunehmend auch die Nutzung von synthetischen Gasen, beispielsweise grünem Wasserstoff, eine wesentliche Rolle spielen kann. Es bleibt abzuwarten, welchen Stellenwert bzw. welche Rolle die Gasinfrastruktur dabei künftig einnehmen kann und soll.

Damit die Netzbetreiber innerhalb des gesetzten Rahmens den Anforderungen aus der Energiewende gerecht werden können, ist in vielen Bereichen eine kurzfristige und nachhaltige Anpassung insbesondere der regulatorischen Rahmenbedingungen an die aktuellen und zukünftigen Anforderungen zwingend erforderlich.

Umsetzung der Anforderungen aus dem Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende (GDEW)

Die N-ERGIE Netz als grundzuständiger Messstellenbetreiber hat die N-ERGIE Kundenservice GmbH (NKS) mit Dienstleistungen für den intelligenten Messstellenbetrieb beauftragt, um die Anforderungen aus dem Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende umzusetzen. Seit dem Rolloutstart im Mai 2018 wurden bis Dezember 2023 ca. 261.800 moderne Messeinrichtungen und 4.604 Gateways eingebaut. Aktuell läuft der Wechsel des Gatewayadministrators (GWA) von der Thüga SmartService GmbH, Naila, zur GWAdriga GmbH & Co. KG, Berlin. Durch den GWA-Wechsel wurden im Jahr 2023 die Planzahlen im Rollout und die damit zusammenhängenden Umstellungskosten nicht erreicht.

Informationssicherheit

Die gesamten folgenden Überwachungsaudits des Informations-Management-Systems (ISMS) sowie die Re-Zertifizierung im Oktober 2023 wurden erfolgreich bestanden. In diesem Jahr wurde verstärkt das Thema Informationssicherheit für Informationen aus dem Umfeld der ganzen N-ERGIE Netz adressiert. Im Fokus steht vorerst das Planwerk und deren Sichtbarkeit für Partner und Kunden. Dadurch schaffen wir die Basis für die kommenden gesetzlichen Anforderungen aus der EU-Richtlinie NIS 2.0 (Netzwerk- und Informations-Systeme) und dem Kritis-Dach Gesetz. Auch das Thema Datenschutz wurde 2023 weiter vorangetrieben. Die N-ERGIE Netz hatte einzelne Datenschutzvorfälle, die in enger Zusammenarbeit mit Rechtsabteilung der N-ERGIE bearbeitet und teilweise auch den Behörden auf Basis der Meldepflichten gemeldet wurden. Hieraus ergaben sich für die Gesellschaft keine weitergehenden Konsequenzen sowie keine schwerwiegenden Verstöße im Rahmen des Datenschutzes.

Digitalisierung im Überblick

Die N-ERGIE Netz entwickelt derzeit in Zusammenarbeit mit der IT der N-ERGIE einen Digitalisierungsbauplan, der das Zielbild und das Vorgehen bei der Neuausrichtung der Prozess- und Systemlandschaft für das Netzgeschäft definiert. Dabei wird die aktuelle Ist- Situation analysiert, ein Zielbild entwickelt und daraus ein definiertes strategisches Vorgehen mit konkreten Maßnahmen im Rahmen einer Roadmap für die nächsten Jahre beschrieben.

Der Fokus im Projekt liegt auf den Kernprozessen "Versorgung gewährleisten" und "Netzanschluss ermöglichen" sowie den entsprechenden Systemen und Applikationen, die hierbei zum Einsatz kommen.

Digitalisierung - Redispatch 2.0

Nach wie vor beschäftigt die Umsetzung von Redispatch 2.0 die gesamte Branche und konnte bislang zu keinem befriedigenden Ergebnis gebracht werden. Auch wenn Ende 2023 immer noch nicht alle Vorgaben seitens der BNetzA feststehen, wurden, unter Beachtung geltender Übergangslösungen, bestehende Prozesse insbesondere zur Abrechnung stabilisiert und weiter automatisiert.

Die Entwicklung einer vorausschauenden Engpasserkennung und im Weiteren eines netzbetreiberübergreifenden Redispatch, ziehen sich in einer Realisierung weiter. Nach Einführung des neuen Netzleitsystems konnten hier jedoch weitere wichtige Schritte gemacht werden. Die operative Nutzung der notwendigen Systeme für eine zyklische, vorrausschauende und automatische Netzberechnung und Redispatch-Dimensionierung, ist jedoch nach wie vor kurzfristig nicht absehbar. Ein dennoch funktionierender, operativer Redispatch 2.0 wird durch die stetig weiterentwickelte Umsetzung der Übergangs- und Ziellösungen sichergestellt, welches weiterhin einen hohen zusätzlichen Aufwand bedeutet.

B.2 Geschäftsverlauf

Aus regulatorischer Sicht galten im Jahr 2023 für das Stromnetz die Festlegungen für die dritte Regulierungsperiode. Demgegenüber galten für das Gasnetz die bisher noch nicht finalen Vorgaben und Festlegungen für das erste Jahr der vierten Regulierungsperiode.

Regulatorisches Umfeld Stromnetz

Im Bereich Strom befand sich die N-ERGIE Netz 2023 im fünften Jahr der dritten Regulierungsperiode. Die Netzentgelte Strom 2023 basierten damit noch auf dem durch die BNetzA genehmigten Ausgangsniveau für die dritte Regulierungsperiode sowie den Anpassungen aus den Festlegungen zur Effizienz, dem Produktivitätsfaktor Xgen und dem genehmigten Kapitalkostenaufschlag. In Summe erhöhten sich die Netzentgelte gegenüber dem Vorjahr. Wesentliche Einflussfaktoren für die Erhöhung waren der Anstieg aus der Beschaffung der Verlustenergie und der Kosten für Ausgleichszahlungen wegen Redispatchmaßnahmen bei der N-ERGIE Netz.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Mindererlöse aus Netzentgelten erzielt. Dem gegenüber standen deutlich geringere Kosten aus vorgelagerten und vermiedenen Netzentgelten. Des Weiteren lagen die Aufwendungen für Redispatch 2.0 insbesondere aufgrund des wieder gefallenen Strompreises deutlich unter den Erwartungen. Diese Mehrerlöse mussten teilweise über Rückstellungen im Regulierungskonto zugeführt werden, da Mindererlöse aus Vorjahren für die Betrachtung des Regulierungskontosaldos dagegenwirken. Dies führte insgesamt zu einem positiven Jahresergebnis.

Investitionen und Instandhaltung Stromnetz

Die Nachfrage zum Netzanschluss dezentraler Erzeugungsanlagen lag auch im Jahr 2023 deutlich über dem Niveau der vorherigen Jahre, es sind 20.607 Anfragen zum Anschluss von Erneuerbaren-Energie-Anlagen eingegangen, ursprünglich wurden 16.800 Anfragen erwartet. Nach vorläufigen Zahlen wurden inkl. steckerfertiger Erzeugungsanlagen ("Balkon-Photovoltaikanlagen") 15.614 Anlagen mit einer Leistung von 306 MW angeschlossen. Zudem wurden 2.439 neue Netzanschlüsse errichtet. Die Maßnahmen zur Erschließung von Bau- und Gewerbegebieten erzeugten mit einer Investitionshöhe von 12.247 T€ einen erheblichen Kostenblock.

Im Jahr 2023 wurde vorrangig in Maßnahmen zur Optimierung, Verstärkung und zum Ausbau der Netze (38.746 T€) sowie zur Erhaltung der Substanz (23.946 T€) investiert. Schwerpunkt der Ersatzmaßnahmen bildeten die regionalen Freileitungsnetze der Mittel- und Hochspannungsebene auf Basis von Zustands- und Risikobewertungen sowie der zustands- und störungsbedingte Ersatz von Hochspannungskabelstrecken in der Stadt Nürnberg. Einen weiteren Investitionsblock bildeten Umverlegungs- und Anpassungsarbeiten in den Konzessionsgebieten im Zuge von drittgetriebenen Maßnahmen, beispielsweise Straßen-, Brücken- oder Kanalbaumaßnahmen (8.200 T€).

Regulatorisches Umfeld Gasnetz

Im Geschäftsbereich Gas befand sich die N-ERGIE Netz 2023 im ersten Jahr der vierten Regulierungsperiode. Der finale Bescheid zur Erlösobergrenze Gas sowie die Festlegungen zum Effizienzwert und zum Xgen liegen für die vierte Regulierungsperiode noch nicht vor.

Die Netzentgelte Gas 2023 basieren auf dem mit der BNetzA abgestimmten Ausgangsniveau für die vierte Regulierungsperiode. Für die Effizienz und Xgen wurden die Werte gemäß dem Hinweispapier der BNetzA "Hinweise für Verteilnetzbetreiber Gas" angesetzt und die Festlegung zum Kapitalkostenaufschlag berücksichtigt. Für die Netzentgelte 2023 resultierte daraus unter Berücksichtigung einer geringeren Absatzerwartung für das Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr in Summe eine Erhöhung .

Im Gasnetz ist es aufgrund der milden Witterung sowie der Energieeinsparmaßnahmen der Netzkunden zu Mindererlösen gekommen. Diese werden als Forderung im Regulierungskonto berücksichtigt, nicht aber im handelsrechtlichen Jahresabschluss.

Investitionen und Instandhaltung Gasnetz

Aufgrund der klimapolitischen Ziele und den damit verbunden Vorgaben an die Beheizung von Gebäuden aus der Gesetzgebung ist die Nachfrage nach neuen Netzanschlüssen für Erdgas deutlich eingebrochen. Für die Folgejahre ist von einer weiteren negativen Entwicklung auszugehen, der sich auch im Bereich der Bau- und Gewerbegebiete (Erschließungen) bemerkbar machen wird.

Der Schwerpunkt der Investitionen lag 2023 im Substanzerhalt, hier vor allem der sicherheits- und zustandsrelevanten Auswechslungen von Versorgungsleitungen im Stadtgebiet Nürnberg sowie von Leitungen und Anlagen im Gashochdrucknetz.

Investitionen und Instandhaltung Fernwärme

Im Bereich Fernwärme lagen 2023 die Hauptaktivitäten im Ausbau (unter anderem Erschließung bzw. Anbindung der neuen Stadtteile Lichtenreuth und Tiefes Feld) und der Verdichtung der Fernwärme im Stadtgebiet Nürnberg aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach Fernwärmeanschlüssen. Außerdem wurde in den Substanzerhalt (Schachtsanierung, Auswechslung schadhafter Leitungsabschnitte) und der Netzoptimierung (Erneuerung der Schweinau-Leitung) investiert.

Investitionen und Instandhaltung Wassernetz

Im Wassernetz konzentrierten sich 2023 die Investitionen auf die Netzerweiterung und Erschließung neuer Stadtteile z. B. Lichtenreuth. Im Substanzerhalt wurde vor allem in die Auswechslung schadhafter Leitungsabschnitte und Hausanschlüsse investiert.

B.3 Personal

Im Jahr 2023 beschäftigte die N-ERGIE Netz durchschnittlich 999 Mitarbeiter*innen (Vorjahr 987) und 4 zur Ausbildung Beschäftigte (Vorjahr 6).

Personalgewinnung, -bindung und -entwicklung

Das Stromnetz ist ein wesentlicher Schlüssel für die Energiewende. Diese Infrastruktur unterliegt einem deutlichen Wandel. Im Programm "Fit für die Energiewende" bearbeitet die N-ERGIE Netz alle fachlichen Herausforderungen, um ihr Handeln konsequent auf die Energiewende auszurichten. Die N-ERGIE Netz hat Mitarbeitende, die mit viel Know-how und Engagement die Netze funktionsfähig halten und für die Zukunft weiterentwickeln. Um den massiven Netzausbau im Stromnetz, aber auch gerade die Transformation im Fernwärmenetz umzusetzen, braucht die N-ERGIE Netz künftig Verstärkung. Basis für die Personalbeschaffung ist eine strategische Personalplanung. Inmitten der Herausforderungen der Transformation der Arbeitswelt und des sich verstärkenden Fachkräftemangels hat die N-ERGIE Netz gezielt Maßnahmen ergriffen, um diesen anspruchsvollen Rahmenbedingungen zu begegnen und gleichzeitig die Personalgewinnung, -bindung und -entwicklung zu stärken.

Seit Mitte Mai 2023 gibt es ein Mitarbeitenden-Empfehlungsprogramm im Konzern. Parallel dazu wurden die Recruiting-Kampagnen für technische Fachkräfte für das Netz in Nürnberg und den regionalen Standorten gestartet. Diese umfasst unter anderem digitale Anzeigen auf Social Media, Print- und Radiowerbung, Plakat- und Außenwerbung, auch auf Fahrzeugen, sowie die Zusammenarbeit mit Sportvereinen und Sponsoring-Partnern. Als zusätzliche Maßnahme zur Nachwuchssicherung bietet das Unternehmen neben der beruflichen Ausbildung seit diesem Jahr das Duale Studium für technische Studiengänge an. Die Personalgewinnungsmaßnahmen werden durch das Projekt "Flexibilisierung Schicht Netzführung" ergänzt. Dieses zielt darauf ab, eine zukunftsfähige und moderne Schichtplangestaltung zu entwickeln.

Innerhalb des Unternehmens ist das neu konzipierte Jahresgespräch ein entscheidendes Instrument für die systematische Nachfolgeplanung und -entwicklung zur Förderung der Qualifikationen und Kompetenzen der Mitarbeitenden. Passgenaue Weiterbildungsangebote machen Mitarbeitenden die persönlichen Perspektiven transparent und begleiten diese bei deren Erreichung.

Unternehmenserklärung

Gemäß der gesetzlichen Verpflichtung nach § 289f Abs. 4 HGB gibt die N-ERGIE Netz nachfolgende Erklärung zur Unternehmensführung ab:

Für die zeitliche Stufe bis 31. Dezember 2025 beschloss die Gesellschafterversammlung per Umlaufbeschluss für die Zusammensetzung des Aufsichtsrates sowie für die Geschäftsführung eine Bandbreite des Anteils weiblicher Mitglieder von 0,0 % bis zu 33,3 %.

Für die beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung wird langfristig die Annäherung an den Anteil weiblicher Mitarbeiter in der Gesamtbelegschaft angestrebt. Auf dieser Basis wird jeweils eine Bandbreite von 5,0 % bis 12,0 % als Ziel festgelegt.

B.4 Lage

Die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der N-ERGIE Netz entwickelte sich im Geschäftsjahr wie folgt:

Leistungsindikatoren

Die wesentliche Steuerungsgröße der N-ERGIE Netz ist das Ergebnis der Geschäftstätigkeit (EGT). Dies wurde entsprechend der Gewinn- und Verlustrechnung (Position 12) ermittelt.

Ertragslage

2023 2022 Veränderung
T€ T€ T€ %
Umsatzerlöse 1.276.846 1.064.687 +212.157 19,9
Sonstige Erträge 8.462 7.791 +671 8,6
Materialaufwand - 1.087.505 - 923.696 -163.809 - 17,7
Personalaufwand - 92.118 - 90.934 -1.183 - 1,3
Abschreibungen - 5.506 - 5.253 -253 -4,8
Sonstige Aufwendungen - 98.955 - 95.755 -3.200 - 3,3
Finanzergebnis 1.366 - 593 +1.959 330,3
Ergebnis der Geschäftstätigkeit 2.590 - 43.753 +46.343 105,9

* + = Ergebnisverbesserung /- = Ergebnisverschlechterung

Die Umsatzerlöse der N-ERGIE Netz enthielten Erlöse aus der Netznutzung von 550.568 T€ (Vorjahr 482.049 T€), aus der Weiterverrechnung gemäß EEG sowie nach § 19 Abs. 2 Stromnetzentgeltverordnung resultierten 492.663 T€ (Vorjahr 391.012 T€) sowie aus dem Belastungsausgleich nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) 19.234 T€ (Vorjahr 7.392 T€). Weiterhin waren Erträge für Leistungen und Unterhalt gepachteter und betriebsgeführter Netze von 164.270 T€ (Vorjahr 135.765 T€) enthalten. Auf sonstige Dienstleistungen entfielen Erträge in Höhe von 50.111 T€ (Vorjahr 48.469 T€).

Die Erlöse aus der Netznutzung erhöhten sich im Wesentlichen im Strombereich. Hier führten gestiegene Beschaffungskosten der Verlustenergie und die Kosten für Ausgleichszahlungen im Bereich Redispatch zu höheren Erträgen. Im Gasbereich lagen die Netzentgelte auf Vorjahresniveau. Für das Jahr 2023 weist das Regulierungskonto im Strombereich einen Bestand in Höhe von -15.494 T€ aus, was zu einer Zuführung der Rückstellung geführt hat und somit erfolgswirksam wurde. Aufgrund der milden Witterung sowie der Energieeinsparmaßnahmen der Netzkunden ergibt sich im Gasbereich ein Bestand in Höhe von 5.059 T€ auf dem Regulierungskonto, der nicht als Forderung im handelsrechtlichen Jahresabschluss berücksichtigt werden konnte.

Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge war vor allem durch geringere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie sonstigen Erstattungen und Schadensersatzleistungen begründet. Gegenläufig entwickelten sich die sonstigen Erträge sowie die Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen.

Der Materialaufwand erhöhte sich um 17,7 %, dies resultierte überwiegend aus einer höheren EEG-Prämie sowie einer höheren EEG- und KWK-Einspeisung. Durch die gesetzliche Regelung zum EEG und KWKG, welcher die Gesellschaft unterliegt, waren in gleicher Höhe Umsatzerlöse ausgewiesen und haben somit keine Auswirkung auf das Jahresergebnis der Gesellschaft. Außerdem waren im Materialaufwand Netzverluste Strom in Höhe von 32.797 T€ (Vorjahr 15.571 T€) sowie Aufwendungen für Redispatchmaßnahmen in Höhe von 26.085 T€ (Vorjahr 33.928 T€) ausgewiesen.

Der Personalaufwand erhöhte sich geringfügig im Vergleich zum Vorjahr. Während sich im Vergleich zum Vorjahr die Entgelte erhöhten, gegenläufig reduzierten sich die Aufwendungen für Altersversorgung.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 3.200 T€ bzw. 3,3 %. Der Anstieg resultierte insbesondere aus höheren Aufwendungen für Schadensfälle.

Die N-ERGIE Netz schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem positiven Ergebnis von 2.497 T€ (Vorjahr -43.826 T€) ab. Dieses war aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags an die Organträgerin N-ERGIE abzuführen.

Das EGT der N-ERGIE Netz liegt deutlich über dem geplanten Ergebnis und über dem des Vorjahres. Die positive Abweichung resultierte im Wesentlichen aus den zur Planung deutlich geringeren Entschädigungszahlungen im Rahmen des Redispatch 2.0 und begründet sich insbesondere aus einem deutlichen Strompreisrückgang. Diesem stehen Mindererlöse im Strom aufgrund des Verbrauchsverhaltens der Kunden entgegen. Im Vorjahr führten die Entschädigungszahlungen im Rahmen des Redispatch 2.0 zu einer deutlichen Ergebnisbelastung, da diese nicht in entsprechender Höhe in den Netzentgelten berücksichtigt waren. Dies hat sich im Berichtsjahr umgekehrt. Weiterhin positiv wirkte auf das Ergebnis die Verschiebung des Rollouts und die damit verbundene geringere Beschaffung von iMSys. Ebenfalls führen geringere Personalkosten durch Auflösung von Pensionsrückstellung zu einem positiven Beitrag. Gegenläufig verhalten sich die Kosten für Fremdleistungen aufgrund deutlich gestiegener Preise und für die Pacht aufgrund eines stark angestiegenen Investitionsvolumens.

Vermögens- und Finanzlage

In der nachfolgenden Vermögens- und Kapitalstruktur wurde der Sonderposten mit Rücklageanteil und die empfangenen Ertragszuschüsse zu 90,0 % den eigenkapitalähnlichen Mitteln zugeordnet. Rückstellungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden im mittel- und langfristigen Fremdkapital ausgewiesen.

31.12.2023 31.12.2022
T€ % T€ %
Vermögen
Anlagevermögen 117.163 32,8 102.438 34,5
Umlaufvermögen 238.325 66,7 192.511 64,9
Flüssige Mittel 1.754 0,5 1.902 0,6
357.242 100,0 296.851 100,0
Kapital
Eigenkapital 136.294 38,2 119.294 40,2
Eigenkapitalähnliche Mittel 9.688 2,7 11.484 3,9
Mittel- und langfristiges Fremdkapital 53.440 14,9 49.688 16,7
Kurzfristiges Fremdkapital 157.820 44,2 116.385 39,2
357.242 100,0 296.851 100,0

Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 60.391 T€ bzw. 20,3 % auf 357.242 T€.

Auf der Aktivseite erhöhte sich das Sachanlagevermögen, insbesondere stiegen die Investitionen in das Stromnetz. Weiterhin erhöhten sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, was überwiegend aus der Konzernverrechnung in Höhe von 49.359 T€ (Vorjahr 15.954 T€) resultiert. Die sonstigen Vermögensgegenstände stiegen insbesondere durch höhere geleistete Anzahlungen.

Auf der Passivseite stieg insbesondere das Eigenkapital durch die Einzahlung der N-ERGIE in die Kapitalrücklage. Weiterhin stieg das langfristige Fremdkapital insbesondere durch die sonstigen Rückstellungen und hier überwiegend durch die Zuführung ins Regulierungskonto Strom. Weiterhin erhöhten sich stichtagsbedingt die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die Aktivseite war im Wesentlichen durch das Umlaufvermögen inkl. Rechnungsabgrenzungsposten geprägt, welches einen Anteil von 66,7 % (Vorjahr 64,9 %) an der Bilanzsumme hatte. Das Anlagevermögen war wie im Vorjahr vollständig durch das Eigenkapital gedeckt.

Das bilanzielle Eigenkapital von 136.294 T€ betrug 38,2 % (Vorjahr 40,2 %) der Bilanzsumme.

Die flüssigen Mittel hatten sich im Vergleich zum Vorjahr um 148 T€ auf 1.754 T€ verringert.

Die Liquidität der N-ERGIE Netz ist durch die Einbindung in das Finanzmanagement des N-ERGIE Konzerns jederzeit gesichert. Die Gesellschaft war im Verlauf des Geschäftsjahres jederzeit in der Lage, ihre Verpflichtungen zu erfüllen.

Investitionen

Die N-ERGIE Netz tätigte im Berichtsjahr Investitionen in Höhe von 20.372 T€ (Vorjahr 16.334 T€). Davon entfielen 20.368 T€ (Vorjahr 16.334 T€) auf Sachanlagen, 4 T€ (Vorjahr 0 T€) auf immaterielle Vermögensgegenstände. Die Finanzierung der Investitionen erfolgte zu 27,0 % (Vorjahr 32,1 %) durch Abschreibungen.

Im Stromnetz betrafen die Investitionen insbesondere Verteilungsanlagen (1.736 T€) und Anlagen im Bau (13.468 T€), vor allem für den zusatzbedingten Ersatz von Hochspannungskabeln und für HS-Freileitungen.

Im Gashochdrucknetz der N-ERGIE Netz betrafen die Investitionen insbesondere Verteilungsanlagen (2.176 T€) und Anlagen im Bau (2.083 T€). Hier lag der Schwerpunkt auf dem Ersatz von Leitungsabschnitten mit mangelhaftem Korrosionsschutz.

C Chancen-, Risiko- und Prognosebericht

C.1 Risikomanagement sowie Chancen- und Risikobericht

Die N-ERGIE Netz ist in das Risikomanagementsystem des N-ERGIE Konzerns integriert. Kernstück ist ein Risikoinformationssystem, das darauf ausgerichtet ist, konzernweit laufend alle Risikopotenziale zu erfassen, zu bewerten, zu steuern und zu überwachen. In einer begleitenden Konzern-Richtlinie sind die Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten sowie der Umgang mit Liquiditätsrisiken klar geregelt.

Die Erfassung und Simulation der Chancen und Risiken für das Netzgeschäft zeigt, dass die wesentlichen, aktuell bekannten Risiken bereits im genehmigten Wirtschaftsplan berücksichtigt sind. Die zum Geschäftsjahresende aktuelle Simulation zeigt in der Breite des Risikoprofils, dass in einzelnen Risikopositionen deutliche Unsicherheiten in ihrer Wirkung und ihrem Eintreten bestehen.

Politische und regulatorische Risiken und Chancen

Die dritte Regulierungsperiode Gas ist mit Ablauf des Jahres 2022 zwar beendet, jedoch sind hier noch alle Regulierungskontoanträge (ab 2018) offen. Die Bescheide zur Erlösobergrenze für die vierte Regulierungsperiode Strom und Gas liegen noch nicht vor. Aufgrund der im Jahr 2021 festgelegten weiteren Absenkung der Eigenkapitalverzinsung zur vierten Regulierungsperiode, ist die Profitabilität des Anlagevermögens perspektivisch unter Druck.

Die im Vorfeld an die BNetzA adressierten wesentlichen Kritikpunkte an der Senkung der Eigenkapitalverzinsung wurden nicht berücksichtigt, dagegen hat die N-ERGIE Netz jeweils eine Beschwerde gegen die Festlegungen der BNetzA zu den für die vierte Regulierungsperiode geltenden Eigenkapitalzinssätzen für Strom und Gas eingelegt.

Zusätzlich führt die Verzögerung des Rollouts für iMSys durch die hohen Anlaufkosten zu deutlichen Ergebnisbelastungen.

Konjunkturelle Chancen und Risiken

Größere Risiken ergeben sich aus der witterungs- und konjunkturabhängigen Volatilität der Erlöse aus der Netznutzung, durch die jährlich deutliche Ergebnis- und Liquiditätsschwankungen möglich sind, die auch ergebnisseitig Auswirkungen auf die Folgejahre haben können. Insbesondere für die Erlöse aus der Netznutzung Strom haben sich im laufenden Geschäftsjahr deutliche Ergebniseffekte aus dem aktuell nur sehr schwer prognostizierbaren Engpassmanagement auf Basis des Redispatch 2.0 ergeben, dessen Volatilität sich auch in den Folgejahren fortsetzen wird.

Ebenfalls sind die Erlöse aus der Netznutzung Gas, neben den weiterhin bestehenden Witterungseffekten, durch die von der Regierung vorgegebenen Energieeinsparmaßnahmen starken Unsicherheiten unterworfen.

Gesamtbeurteilung

Bestandsgefährdende Risiken, die die künftige Entwicklung der Gesellschaft beeinträchtigen, sind aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags mit der N-ERGIE und der Einbindung in die Konzernfinanzierung nicht erkennbar.

C.2 Prognosebericht

Energiepolitisches und rechtliches Umfeld

Die aktuellen Auswirkungen der verschärften Klimaschutzziele, des beschleunigten Wandels des Energiesystems und die damit verbundenen Folgen gerade im Bereich des Ausbaus der erneuerbaren Energie erfordern ein erheblich dynamischeres Wachstum im Netzgeschäft als bisher angenommen.

Bereitstellung der Infrastruktur zur Lieferung

Aufgrund der im Jahr 2022 eingetretenen Zinswende ist der von der BNetzA festgelegte Eigenkapitalzinssatz aus Sicht der N-ERGIE Netz zu niedrig und rechtswidrig.

Die N-ERGIE Netz hat gemeinsam mit anderen Netzbetreibern daher Beschwerde gegen diese Festlegung eingereicht. In einem Parallelverfahren hat das OLG Düsseldorf die Festlegung der BNetzA aufgehoben und die Behörde zur Neufestlegung des Zinssatzes verpflichtet. Die finale Entscheidung vor dem BGH steht jedoch noch aus.

Um die Zinswende zumindest für Neuanlagen zu berücksichtigen, hat die BNetzA den Fremdkapitalzins im Kapitalkostenaufschlag (KKA) ab 2024 angehoben und beabsichtigt diese auch für den Eigenkapitalzins im KKA zu tun. Dies greift jedoch zu kurz, da die Bestandsanlagen von dieser Zinsanpassung nicht berücksichtigt werden.

Netze

Um auch in Zukunft den grundlegenden Veränderungen im Energiesektor gewachsen zu sein, erfolgt regelmäßig eine Überprüfung der bestehenden Ausgestaltung des Netzgeschäfts. Im Jahr 2023 wurde die strategische Ausrichtung überprüft. Zukünftige Schwerpunkte im Netz sind:

Gewährleistung des sicheren Betriebs aller Netzinfrastrukturen.

Starker Ausbau der Stromnetze und Gewährleistung der Zukunftsfähigkeit im Bereich erneuerbarer Energien, Wärmepumpen und der Ladepunkte für E-Mobilität.

Unterstützung der Kommunen bei der Koordination des Ausbaus von erneuerbaren Energien und des Stromnetzausbaus.

Festhalten am Gasnetz, jedoch Minimierung des Ausbaus und kritische Beobachtung der weiteren politischen und marktlichen Entwicklungen.

Ausbau der Fernwärmenetze in Nürnberg; perspektivische Optimierung von Doppelstrukturen zum Erdgasnetz zugunsten der Fernwärme.

Im Stromnetz sind im Bereich der Großanlagen / Umspannwerke sowie Schaltanlagen weitere Investitionen geplant. Aufgrund von Preissteigerungen, insbesondere bei Großbetriebsmitteln und den politisch motivierten Mengensteigerungen, ist für das Folgejahr von höheren Bedarfen als geplant auszugehen.

Im Gasnetz sind in den nächsten Jahren im Wesentlichen Investitionen im Substanzerhalt auf Basis der Zustandsbewertung erforderlich. Das betrifft vor allem die Auswechslung von Gasversorgungsleitungen im Stadtgebiet und Gashochdruckleitungen aufgrund der Korrosionsschutzthematik. Die aktuellen Rahmenbedingungen machen die Einspeisung von Biogas für Anlagenbetreiber attraktiv. Aufgrund vorliegender Anfragen ist in den kommenden Jahren mit mehreren verpflichtend zu realisierenden Netzeinspeisungen pro Jahr zu rechnen.

In der Sparte Fernwärme, in der die N-ERGIE Netz die technische Geschäftsbesorgung für die N-ERGIE erbringt, liegen die Hauptaktivitäten bei den Maßnahmen zur Erschließung der neuen Stadtteile wie z. B. Lichtenreuth und Tiefes Feld und der Verdichtung im Bestandsnetz. Im Substanzerhalt muss aufgrund der steigenden Netzwasserverluste vor allem in die Auswechslung schadhafter Leitungsabschnitte weiter intensiviert werden. Im Bereich der Netzoptimierung wird die Erneuerung der Schweinau-Leitung fortgesetzt.

Im Wassernetz, welches ebenfalls im Zuge der Geschäftsbesorgung betreut wird, beinhalten die Investitionen im Wesentlichen die Maßnahmen zur Sanierung der Lorenzer Fallrohrleitung und zur weiteren Erschließung der neuen Stadtteile Lichtenreuth und Tiefes Feld.

Beteiligungsportfolio

Mit dem Geschäftsanteilskauf- und Abtretungsvertrag vom 10. Januar 2024 erwarb die N-ERGIE Netz 100,0 % der Geschäftsanteile der SEG Rohrbau GmbH, Au i. d. Hallertau, rückwirkend zum 1. Januar 2024. Mit dem Erwerb soll der Fernwärmenetzausbau im Rahmen der Energiewende sowie der strategischen Ausrichtung der N-ERGIE Netz weiter vorangetrieben werden.

Ausblick

Für das Geschäftsjahr 2024 weist die Planung ein negatives EGT aus, welches somit deutlich unter dem Ergebnis des Jahres 2023 liegt. Einerseits werden Sondereffekte aus dem Redispatch 2.0 nicht unterstellt. Andererseits wirken die steigenden und in der Erlösobergrenze aufgrund der Betrachtung von historischen Daten nicht adäquat berücksichtigten Kosten beispielsweise für Fremd- und Eigenleistungen belastend auf das Ergebnis.

 

Nürnberg, 11. März 2024

N-ERGIE Netz GmbH

Geschäftsführung

Bilanz zum 31. Dezember 2023

der N-ERGIE Netz GmbH, Nürnberg

Aktivseite

Anhang 31.12.2023 31.12.2022
TZ T€ T€
A. Anlagevermögen C.1
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7 8
II. Sachanlagen 114.178 99.314
III. Finanzanlagen 2.978 3.116
117.163 102.438
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 14.397 12.895
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.684 1.088
3. Waren 230 229
16.311 14.212
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände C.2
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 81.250 72.533
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 116.413 98.789
3. Sonstige Vermögensgegenstände 24.333 6.956
221.996 178.278
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.754 1.902
240.061 194.392
C. Rechnungsabgrenzungsposten 18 21
357.242 296.851

Passivseite

nhang 31.12.2023 31.12.2022
TZ T€ T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 300 300
II. Kapitalrücklage 131.173 114.173
III. Gewinnrücklagen
1. Andere Gewinnrücklagen 4.821 4.821
136.294 119.294
B. Sonderposten mit Rücklageanteil C.3 131 151
C. Zuschüsse C.4 10.634 12.609
D. Rückstellungen C.5
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtunger 36.926 37.175
2. Steuerrückstellungen 550 2.052
3. Sonstige Rückstellungen 56.125 49.565
93.601 88.792
E. Verbindlichkeiten C.6
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 89.202 50.585
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 18.937 22.965
3. Sonstige Verbindlichkeiten 8.443 2.455
116.582 76.005
357.242 296.851

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

der N-ERGIE Netz GmbH, Nürnberg

Anhang 2023 2022
TZ T€ T€
1. Umsatzerlöse D.1 1.276.846 1.064.687
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 597 282
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 3.854 3.170
4. Sonstige betriebliche Erträge D.2 4.011 4.339
5. Materialaufwand D.3
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren - 677.588 - 536.517
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen - 409.917 - 387.179
- 1.087.505 - 923.696
6. Personalaufwand D.4
a) Löhne und Gehälter - 75.043 - 70.728
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung - 17.075 - 20.206
-92.118 - 90.934
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 5.506 - 5.253
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -98.955 - 95.755
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0 6
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge D.5 2.093 138
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen D.6 - 727 - 737
12. Ergebnis der Geschäftstätigkeit 2.590 - 43.753
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -24 0
14. Ergebnis nach Steuern 2.566 - 43.753
15. Sonstige Steuern - 69 -73
16. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn - 2.497 0
17. Erträge aus Verlustübernahme 0 43.826
18. Jahresüberschuss 0 0

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

der N-ERGIE Netz GmbH, Nürnberg

A Allgemeine Angaben

Die Firma N-ERGIE Netz GmbH (N-ERGIE Netz) mit Sitz in Nürnberg ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Nürnberg unter der Nummer HRB 23081 eingetragen.

Der Jahresabschluss der N-ERGIE Netz ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für große Kapitalgesellschaften und des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) aufgestellt. Der Jahresabschluss ist auf Tausend Euro gerundet. Durch die Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können aufgrund der kaufmännischen Rundung Differenzen auftreten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde um die Zwischensumme "Ergebnis der Geschäftstätigkeit" (Position 12) ergänzt. Das Ergebnis stellt eine Steuerungsgröße dar.

Die zur übersichtlicheren Darstellung in der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefassten Posten sind im Anhang gesondert ausgewiesen bzw. erläutert. Des Weiteren werden alle Davon-Vermerke im Anhang ausgewiesen. Die Ziffern in der Vorspalte der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen denen der Erläuterungen im Anhang.

Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG

Die N-ERGIE Netz gilt nach § 3 Nr. 18 und Nr. 38 EnWG als vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen und hat gemäß § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) für ihre Tätigkeiten im Bereich der Elektrizitäts- und Gasverteilung sowie für die Tätigkeit des grundzuständigen Messstellenbetriebs für moderne Messeinrichtungen (mME) und intelligente Messsysteme (iMSys) getrennte Konten zu führen sowie je eine Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung für diese Tätigkeiten aufzustellen. Darüber hinaus werden noch Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors wahrgenommen, für die gem. § 6b Abs. 3 Satz 4 EnWG ebenfalls getrennte Konten geführt werden. Die zahlenmäßige Entwicklung der Tätigkeiten Elektrizitäts- und Gasverteilung sowie für die Tätigkeit des grundzuständigen Messstellenbetriebs für mME und iMSys ist in den Tätigkeitsabschlüssen, bestehend aus jeweils einer Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung mit Erläuterungen und einer eigenen Entwicklung des Anlagevermögens, dargestellt.

B Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Die Abschreibungen erfolgen planmäßig über die betriebsindividuelle Nutzungsdauer und beginnen im Zugangsmonat.

Bei Sachanlagen, die vor dem 1. Januar 2010 angeschafft worden sind, wird vom Beibehaltungswahlrecht nach Art. 67 Abs. 4 Satz 1 Einführungsgesetz zum Handelsgesetzbuch (EGHGB) Gebrauch gemacht. Hierbei wird im steuerlich zulässigen Rahmen grundsätzlich degressiv, im Übrigen linear abgeschrieben und zum jeweils günstigsten Zeitpunkt zur linearen Abschreibungsmethode übergegangen.

Den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen liegen im Wesentlichen die folgenden Nutzungsdauern zu Grunde:

Nutzungsdauer in Jahren
Immaterielle Vermögensgegenstände 3
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10 - 50
Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 20
Verteilungsanlagen 10 - 50
Technische Anlagen und Maschinen 14 - 19
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 25

Die Abschreibungszeiträume werden ausgehend von den in den steuerlichen AfA-Tabellen angegebenen kürzesten Nutzungsdauern ermittelt, soweit nicht im Einzelfall Anhaltspunkte für eine abweichende betriebsindividuelle Nutzungsdauer vorliegen.

Zusätzliche Abschreibungen nach steuerrechtlichen Vorschriften sind in der Position "Sonderposten mit Rücklageanteil" enthalten. Hier wurde vom Beibehaltungsrecht in analoger Anwendung von Art. 67 Abs. 3 Satz 1 (EGHGB) Gebrauch gemacht.

Geleistete Anzahlungen sind zum Nominalwert und Anlagen im Bau sind mit den bisher angefallenen Anschaffungs- und Herstellungskosten bilanziert. Die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen (aktivierte Eigenleistungen) umfassen den in § 255 Abs. 2 Satz 1 HGB definierten Mindestumfang der aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile. Zinsen für Fremdkapital werden nicht einbezogen. Die erhaltenen Investitionszuschüsse werden von den Anschaffungs- und Herstellungskosten der betroffenen Vermögensgegenstände abgesetzt.

Selbstständig nutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten 250 €, aber nicht 800 € übersteigen, werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen sowie die Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bei dauernder Wertminderung bewertet. Die unverzinslichen sonstigen Ausleihungen werden zu ihrem Barwert angesetzt.

Umlaufvermögen

Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Dem Risiko wegen geminderter Verwendbarkeit wird durch entsprechende Wertabschläge Rechnung getragen. Der Ansatz der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren entspricht dem gleitenden Durchschnitt aus Anschaffungskosten oder den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten. Fertige und unfertige Leistungen sind mit den Herstellungskosten, welche ausschließlich Materialeinzelkosten enthalten, bilanziert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihrem Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Erkennbare Risiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen für die Netznutzung gegen Kunden mit registrierender Lastgangmessung und Weiterverteiler beruhen grundsätzlich auf Stichtagsablesungen; nicht abgerechnete Lieferungen und Leistungen sind zum Bilanzstichtag auf Grundlage einer zählpunktbezogenen Hochrechnung abgegrenzt worden. Den Forderungen gegen Händler, die Standardlastprofilkunden versorgen, lag die rollierende Jahresverbrauchsabrechnung zugrunde, wobei die zum Bilanzstichtag abgegrenzten, noch nicht abgelesenen Lieferungen und Leistungen auf Grundlage einer zählpunktbezogenen Hochrechnung ermittelt wurden. Von diesen Forderungen sind die erhaltenen Abschlagszahlungen offen abgesetzt.

Die flüssigen Mittel werden zu Nominalbeträgen bewertet.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Eigenkapital

Der Ansatz des gezeichneten Kapitals erfolgt zum Nennbetrag.

Sonderposten mit Rücklageanteil

Von der Übergangsregelung des Art. 67 Abs. 3 Satz 1 EGHGB wird Gebrauch gemacht, sodass der Sonderposten mit Rücklageanteil, der überwiegend nach den Vorschriften des § 6b Einkommenssteuergesetzes (EstG) gebildet wurde, beibehalten wird.

Zuschüsse

Baukostenzuschüsse und Zuschüsse für Hausanschlusskosten, die bis zum 31. Dezember 2010 vereinnahmt wurden, sind passiviert worden und werden jährlich mit 5,0 % erfolgswirksam aufgelöst.

Die ab dem 1. Januar 2011 vereinnahmten Baukostenzuschüsse für das von der N-ERGIE Aktiengesellschaft (N-ERGIE) und der Überlandwerk Schäftersheim GmbH & Co. KG (ÜWS) gepachtete Netz werden von der N-ERGIE Netz unmittelbar weitergeleitet.

Die im Zuge der Verschmelzung mit der Frankengas GmbH und den Teilbetriebsübergängen der N-ERGIE übertragenen Sonderposten für Investitionszuschüsse werden entsprechend der Restnutzungsdauer des betreffenden Anlagevermögens aufgelöst. Die als Ertragszuschüsse übernommenen Posten werden jährlich mit 5,0 % erfolgswirksam aufgelöst.

Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit dem Teilwertverfahren ermittelt. Grundlagen des Gutachtens sind die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck und der durch die Deutsche Bundesbank bekannt gegebene Rechnungszinsfuß von 1,82 % (Vorjahr 1,78 %), der dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei einer angenommenen Laufzeit von 15 Jahren entspricht. Zudem wird ein Gehaltstrend von 2,1 % (Vorjahr 2,1 %) berücksichtigt. Eine Fluktuationsrate wird nicht unterstellt. Der Rentenanpassung wird mit 2,8 % (Vorjahr 2,8 %) für allgemeine Versorgungen und mit 2,5 % (Vorjahr 2,5 %) für Einzelzusagen Rechnung getragen.

Die sonstigen Rückstellungen und Steuerrückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten gemäß § 249 Abs. 1 HGB und sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Die langfristigen sonstigen Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen, Verpflichtungen aus Altersteilzeit sowie Sterbegeldverpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit dem Teilwertverfahren, einem Rechnungszinsfuß von 1,74 % (Vorjahr 1,44 %), der dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre entspricht, und einem Gehaltstrend von 2,0 % (Vorjahr 2,0 %) bewertet.

Alle weiteren langfristigen Rückstellungen wurden, entsprechend ihrer Restlaufzeit, mit dem von der Deutschen Bundesbank bekanntgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst; die Dotierung erfolgte nach der Nettomethode.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag zum Bilanzstichtag ausgewiesen.

C Erläuterungen zur Bilanz

C.1 Anlagevermögen

Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens wird im Einzelnen in dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagengitter dargestellt. Der Anteilsbesitz ist unter E.4 detailliert aufgeführt.

C.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2023 31.12.2022
T€ T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 81.250 72.533
davon abgerechnete Forderungen aus Netznutzung 25.124 23.809
davon Verbrauchsabgrenzung 45.124 43.545
davon erhaltene Abschlagszahlungen -36.209 -36.204
davon Wertberichtigungen -966 -1.619
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 116.413 98.789
Sonstige Vermögensgegenstände 24.333 6.956
221.996 178.278

Die ausgewiesenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Lieferungen und Leistungen in Höhe von 3.109 T€ (Vorjahr 3.939 T€). Weiterhin sind gegen die Gesellschafterin Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 113.304 T€ (Vorjahr 51.023 T€) enthalten. Im Vorjahr bestand noch eine Forderung aus der Verlustübernahme in Höhe von 43.826 T€ (2023 Verbindlichkeit aus Ergebnisabführung 2.497 T€).

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Steuererstattungsansprüche von 45 T€ (Vorjahr 51 T€).

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

C.3 Sonderposten mit Rücklageanteil

Der Sonderposten mit Rücklageanteil entwickelte sich wie folgt:

31.12.2022 Auflösung Abgang 31.12.2023
T€ T€ T€ T€
151 20 0 131

C.4 Zuschüsse

Die Zuschüsse unterteilen sich wie folgt:

31.12.2022 Zugang Auflösung 31.12.2023
T€ T€ T€ T€
Investitionszuschüsse 108 0 41 67
Ertragszuschüsse 12.501 137 2.071 10.567
12.609 137 2.112 10.634

C.5 Rückstellungen

Der Unterschiedsbetrag aus dem Ansatz der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt 511 T€ (Vorjahr 2.321 T€).

Mit den sonstigen Rückstellungen wird nach derzeitigem Kenntnisstand in ausreichendem Umfang Vorsorge für künftige Verpflichtungen und Risiken getroffen. Sie enthalten in der Hauptsache Verpflichtungen aus den absatzwirtschaftlichen und sonstigen Risiken, ungewisse Verbindlichkeiten aus dem Personalbereich, ausstehende Rechnungen sowie aus Abrechnungsverpflichtungen.

C.6 Verbindlichkeiten

Der Posten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betrifft Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe 16.440 T€ (Vorjahr 22.965 T€), davon 10.714 T€ (Vorjahr 17.411 T€) gegenüber der Gesellschafterin. Weiterhin ist die Verbindlichkeit aus der Ergebnisabführung in Höhe von 2.497 T€ (Vorjahr Forderung aus Verlustübernahme 43.826 T€) gegenüber der Gesellschafterin enthalten.

Im Posten sonstige Verbindlichkeiten sind 6.555 T€ (Vorjahr 1.313 T€) Verbindlichkeiten aus Steuern ausgewiesen.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

D Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

D.1 Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt nach Sparten:

2023 2022
T€ T€
Strom 979.737 806.082
Gas 93.450 83.617
Sonstige 203.659 174.988
1.276.846 1.064.687
davon periodenfremde Umsätze -2.584 -1.212

Die im Saldo negativen periodenfremden Umsatzerlöse resultierten überwiegend aus einer aperiodischen Netznutzung sowie der EEG- und KWK-Einspeisung. Weiterhin wurden die Umsätze überwiegend im Inland erzielt.

D.2 Sonstige betriebliche Erträge

Die Position enthält periodenfremde Erträge von 1.854 T€ (Vorjahr 0 T€), die im Wesentlichen aus der niedrigeren Einzel- und Pauschalwertberichtigung im Vergleich zum Vorjahr resultierten.

D.3 Materialaufwand

Die Position enthält wesentliche periodenfremde Materialaufwendungen in Höhe von 10.715 T€ (Vorjahr 0 T€), welche überwiegend aus den Mehr-/Mindermengen Strom resultierten.

D.4 Personalaufwand

Im Personalaufwand sind 3.638 T€ (Vorjahr 7.734 T€) für die Altersversorgung enthalten.

D.5 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinserträge von verbundenen Unternehmen von 1.976 T€ (Vorjahr 124 T€) enthalten. Erträge aus der Abzinsung von langfristigen sonstigen Rückstellungen gemäß § 277 Abs. 5 HGB sind in Höhe von 1 T€ (Vorjahr 0 T€) enthalten.

D.6 Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen von 27 T€ (Vorjahr 22 T€) sowie Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen in Höhe von 690 T€ (Vorjahr 715 T€) enthalten.

E Ergänzende Angaben

E.1 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 1. Januar 2020 haben die N-ERGIE und die N-ERGIE Netz eine Vereinbarung zu einem entgeltlichen Schuldbeitritt über die im Rahmen des Betriebsübergangs von der N-ERGIE Netz übernommenen Versorgungsverpflichtungen abgeschlossen. Im Innenverhältnis besteht eine vollständige Erfüllungsübernahme, welche eine Bilanzierung der Pensionsverpflichtungen bei der N-ERGIE anstelle der N-ERGIE Netz vorsieht und für die eine entsprechende Finanzierung bei der N-ERGIE vorhanden ist. Zum Bilanzstichtag beträgt die Verpflichtung 48.917 T€. Durch die bestehenden Finanzmittel und der jährlichen Ausgleichsverpflichtung ist mit einer Inanspruchnahme in Höhe der Verpflichtung nicht zu rechnen.

Zudem bestehen weitere finanzielle Verpflichtungen aus Pachtverträgen mit Fälligkeit bis zu einem Jahr von 266 T€ und mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr von 545 T€, davon mit einer Restlaufzeit über fünf Jahren von 1 T€.

Für Investitionen in das Anlagevermögen besteht ein Bestellobligo von 11.596 T€.

E.2 Honorar des Abschlussprüfers

Die Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB erfolgt im Konzernabschluss der N-ERGIE.

E.3 Angaben nach § 6b Abs. 2 EnWG

Im Geschäftsjahr wurden Geschäfte größeren Umfangs, die aus dem Rahmen der gewöhnlichen Energieversorgungstätigkeit herausfallen und für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht von untergeordneter Bedeutung sind, mit verbundenen Unternehmen in folgendem Umfang getätigt:

Pachtaufwendungen für Strom- und Gasverteilnetze: 87.159 T€

Aufwendungen aus konzerninternen Lieferungen und Dienstleistungen (technische Betriebsführung, Telekommunikationsleistungen sowie weitere Dienstleistungen Querschnittsfunktionen): 82.473 T€

Erträge aus konzerninternen Lieferungen und Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Pachtung von Netzen sowie Telekommunikationsleistungen: 166.143 T€

Die Entgelte richten sich nach vertraglich vereinbarten Preisen.

Des Weiteren besteht ein Cash-Pool-Konto mit der N-ERGIE, welches eine Forderung von 49.359 T€ zum 31. Dezember 2023 ausweist. Die Kapitalaufnahme bzw. -einlage wird zu Marktkonditionen verzinst.

E.4 Beteiligungsunternehmen und Unternehmensverbindungen

Der Anteilsbesitz setzt sich wie folgt zusammen:

Name und Sitz der Gesellschaft Kapitalanteil Eigenkapital zum 31.12.2022 Jahresergebnis 2022
% T€ T€
Ernst und Ludwig Langguth GmbH Bauunternehmung, Eckental 100,00 2.746 630

E.5 Personalstand

Während des Berichtsjahres war im Jahresdurchschnitt die folgende Anzahl an Beschäftigten tätig:

2023 2022
Beschäftigte 999 987
davon Vollzeit 835 812
davon Teilzeit 164 175

E.6 Nachtragsbericht

Nach Ende des Geschäftsjahres wurden keine Risiken oder Vorgänge von besonderer Bedeutung identifiziert, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinträchtigen.

E.7 Organe der Gesellschaft

Aufsichtsrat

Rainer Kleedörfer, Bereichsleiter Unternehmensentwicklung/Beteiligungen der N-ERGIE Aktiengesellschaft
Ludwig Kränzlein, Betriebsratsmitglied, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der N-ERGIE Aktiengesellschaft
Peter Ruppert, Zentralbereichsleiter Recht der N-ERGIE Aktiengesellschaft

Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten im Berichtsjahr keine Vergütung.

Geschäftsführer

Geschäftsführer Betrieb: Michael Weber, ab 1. Mai 2023

Geschäftsführer Netzwirtschaft: Dr.-Ing. Peter Wolffram

Von der Erleichterungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB hinsichtlich der Angabe der Geschäftsführerbezüge wird Gebrauch gemacht.

Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern der Geschäftsführung und ihren Hinterbliebenen sind 660 T€ zurückgestellt.

E.8 Konzernzugehörigkeit

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der N-ERGIE für den kleinsten Kreis und in den Konzernabschluss der Städtische Werke Nürnberg Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Nürnberg, für den größten Kreis einbezogen. Die Abschlüsse sind beim elektronischen Unternehmensregister offengelegt.

 

Nürnberg, 11. März 2024

N-ERGIE Netz GmbH, Nürnberg

Michael Weber, Geschäftsführer

Dr. Peter Wolffram, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

der N-ERGIE Netz GmbH, Nürnberg

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023 Zugang Abgang Umbuchung Stand am 31.12.2023
T€ T€ T€ T€ T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte sowie ähnliche Rechte und Werte 7.393 4 0 0 7.397
7.393 4 0 0 7.397
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 3.935 0 0 0 3.935
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten 18 0 0 0 18
3. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 87 0 0 0 87
4. Bauten auf fremden Grundstücken, die nicht zu den Ziffern 1 oder 2 gehören 746 0 0 0 746
5. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 6.976 0 0 0 6.976
6. Verteilungsanlagen 314.950 3.912 129 1.496 320.228
7. Technische Anlagen und Maschinen 162 0 0 0 162
8. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.103 905 62 0 11.947
9. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 12.726 15.551 0 -1.496 26.781
350.703 20.368 191 0 370.880
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.723 0 0 0 2.723
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 250 0 125 0 125
3. Sonstige Ausleihungen 177 0 13 0 164
3.151 0 138 0 3.012
Anlagevermögen gesamt 361.246 20.372 329 0 381.290
Abschreibungen
Stand am 01.01.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres ./. kumulierte Abschreibungen auf Anlagenabgänge Zuschreibungen des Geschäftsjahres Stand am 31.12.2023
T€ T€ T€ T€ T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte sowie ähnliche Rechte und Werte 7.384 6 0 0 7.390
7.384 6 0 0 7.390
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 1.831 45 0 0 1.876
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten 11 1 0 0 12
3. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 6 0 0 0 6
4. Bauten auf fremden Grundstücken, die nicht zu den Ziffern 1 oder 2 gehören 616 10 0 0 626
5. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 6.906 10 0 0 6.916
6. Verteilungsanlagen 234.002 4.640 129 0 238.513
7. Technische Anlagen und Maschinen 85 6 0 0 91
8. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.932 788 57 0 8.662
9. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0
251.389 5.500 187 0 256.702
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 0 0
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0 0 0 0 0
3. Sonstige Ausleihungen 35 0 0 0 35
35 0 0 0 35
Anlagevermögen gesamt 258.808 5.506 187 0 264.127
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
T€ T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte sowie ähnliche Rechte und Werte 7 8
7 8
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 2.059 2.104
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten 6 8
3. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 81 80
4. Bauten auf fremden Grundstücken, die nicht zu den Ziffern 1 oder 2 gehören 120 131
5. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 60 69
6. Verteilungsanlagen 81.716 80.948
7. Technische Anlagen und Maschinen 71 77
8. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.284 3.171
9. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 26.781 12.726
114.178 99.314
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.723 2.723
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 125 250
3. Sonstige Ausleihungen 130 143
2.978 3.116
Anlagevermögen gesamt 117.163 102.438

Erläuterungen zum Tätigkeitsabschluss für das Geschäftsjahr 2023 der N-ERGIE Netz GmbH, Nürnberg

A Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft erstellt gemäß § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) für die Tätigkeiten "Elektrizitätsverteilung" und "Gasverteilung" sowie für die Tätigkeit des "grundzuständigen Messstellenbetriebs für moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme" jeweils eine eigene Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie eine Entwicklung des Anlagevermögens. Durch die Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können aufgrund der kaufmännischen Rundung Differenzen auftreten.

B Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie die Abschreibungsmethoden entsprechen denen der im Anhang der Gesellschaft dargestellten Methoden.

Bei der Aufstellung der Abschlüsse der Tätigkeitsbereiche wurde im Hinblick auf die interne Leistungsverrechnung grundsätzlich die Nettomethode angewendet.

C Erläuterungen zur Bilanz

C.1 Anlagevermögen

Das ausgewiesene Anlagevermögen ist überwiegend direkt der Tätigkeit zugeordnet. Immaterielle Vermögensgegenstände sowie die anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden über die unterschiedlichen Kostenstellen sachgerecht geschlüsselt.

C.2 Vorräte

Die ausgewiesenen Vorräte sind direkt der Tätigkeit zugeordnet.

C.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden den Tätigkeiten direkt zugeordnet und sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Die Residualgröße der Tätigkeiten "Elektrizitätsverteilung" in Höhe von 20.464 T€ (Vorjahr 50.753 T€) und der Tätigkeit "Gasverteilung" in Höhe von 3.996 T€ (Vorjahr unter den sonstigen Verbindlichkeiten 1.759 T€) wurden unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen.

C.4 Rechnungsabgrenzungsposten

Der Posten enthält ausschließlich auf die Tätigkeit direkt zugeordnete Buchungen.

C.5 Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital, die Kapitalrücklage und die Gewinnrücklagen sind direkt der Tätigkeit zugeordnet.

C.6 Sonderposten mit Rücklageanteil

Die Posten enthalten ausschließlich direkt zugeordnete Werte.

C.7 Zuschüsse

Die Zuschüsse ergeben sich aus einer direkten Zuordnung auf die einzelnen Tätigkeiten.

C.8 Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden mit dem Personalverteilungsschlüssel auf die einzelnen Tätigkeiten verteilt, die Rückstellung für Jahresabschlusskosten wurde sachgerecht geschlüsselt. Die übrigen Rückstellungen sind direkt den Tätigkeiten zugeordnet.

C.9 Verbindlichkeiten

Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wurden den Tätigkeiten direkt zugeordnet und sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Die Residualgröße der Tätigkeiten "grundzuständiger Messstellenbetrieb für moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme" in Höhe von 3.545 T€ (Vorjahr 2.686 T€) wurde unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Andere sonstige Verbindlichkeiten sind ebenfalls den jeweiligen Tätigkeiten direkt zugeordnet. Des Weiteren werden innerhalb der sonstigen Verbindlichkeiten für die Tätigkeit "Elektrizitätsverteilung" Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 32 T€ (Vorjahr 7 T€) und für die Tätigkeit "Gasverteilung" in Höhe von 8 T€ (Vorjahr 3 T€) ausgewiesen.

D Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

D.1 Umsatzerlöse

Die ausgewiesenen Umsatzerlöse sind den Tätigkeiten direkt zugeordnet.

D.2 Erhöhung/Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen

Die Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen sind den Tätigkeiten direkt zugeordnet.

D.3 Andere aktivierte Eigenleistungen

Die anderen aktivierten Eigenleistungen sind den Tätigkeiten direkt zugeordnet.

D.4 Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind direkt der Tätigkeit zugeordnet.

D.5 Materialaufwand

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Leistungen wurden überwiegend der jeweiligen Tätigkeit direkt zugeordnet. Die restlichen ausgewiesenen Materialaufwendungen wurden über die jeweiligen Kostenstellen sachgerecht auf die Tätigkeiten verteilt.

D.6 Personalaufwand

Die Personalaufwendungen wurden über die unterschiedlichen Kostenstellen sachgerecht auf die einzelnen Tätigkeiten verteilt.

Im Personalaufwand sind für die Tätigkeit "Elektrizitätsverteilung" 2.224 T€ (Vorjahr 4.449 T€) und für die Tätigkeit "Gasverteilung" 568 T€ (Vorjahr 1.360 T€) Aufwendungen für die Altersversorgung enthalten.

D.7 Abschreibungen

Die Abschreibungen enthalten fast ausschließlich den einzelnen Tätigkeiten direkt zugeordnete Posten.

D.8 Sonstige betriebliche Aufwendungen

Im Wesentlichen enthält die Position Aufwendungen aus direkt zugeordneten Konzessionsabgaben. Die restlichen ausgewiesenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurden über die unterschiedlichen Kostenstellen sachgerecht auf die einzelnen Tätigkeiten verteilt.

D.9 Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens

Die Positionen wurden im Wesentlichen sachgerecht auf ihre Tätigkeiten verteilt.

D.10 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die Positionen wurden im Wesentlichen sachgerecht auf ihre Tätigkeiten verteilt.

D.11 Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Positionen wurden im Wesentlichen sachgerecht auf ihre Tätigkeiten verteilt.

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen werden Zinsaufwendungen an verbundenen Unternehmen für die Tätigkeit "Elektrizitätsverteilung" von 15 T€ (Vorjahr 12 T€) und für die Tätigkeit "Gasverteilung" 5 T€ (Vorjahr 4 T€) ausgewiesen.

In der Tätigkeit "Elektrizitätsverteilung" waren im Vorjahr Zinsen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von 15 T€ ausgewiesen. In der Tätigkeit "Gasverteilung" werden Zinsen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von 1 T€ (Vorjahr 8 T€) ausgewiesen.

D.12 Sonstige Steuern

Die sonstigen Steuern sind den Tätigkeiten direkt zugeordnet.

D.13 Jahresergebnis

Durch die sachgerechten Verteilungsschlüssel ermittelt sich die Ergebnisabführung je Tätigkeit.

 

Nürnberg, 11. März 2024

N-ERGIE Netz GmbH, Nürnberg

Michael Weber, Geschäftsführer

Dr. Peter Wolffram, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

der N-ERGIE Netz GmbH, Nürnberg

Tätigkeit Elektritzitätsverteilung

Aktivseite

Erläuterungen 31.12.2023 31.12.2022
TZ T€ T€
A. Anlagevermögen C.1
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6 8
II. Sachanlagen 66.374 52.718
III. Finanzanlagen 0 50
66.380 52.776
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte C.2
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 42 57
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 398 240
440 297
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände C.3
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 66.242 57.075
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 52.070 27.928
3. Sonstige Vermögensgegenstände 38.722 57.681
157.034 142.684
157.474 142.981
C. Rechnungsabgrenzungsposten C.4 3 5
223.857 195.762

Passivseite

Erläuterungen 31.12.2023 31.12.2022
TZ T€ T€
A. Eigenkapital C.5 93.803 76.803
B. Sonderposten mit Rücklageanteil C.6 130 151
C. Zuschüsse C.7 8.792 10.539
D. Rückstellungen C.8
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 20.660 20.777
2. Steuerrückstellungen 480 1.838
3. Sonstige Rückstellungen 29.893 29.666
51.033 52.281
E. Verbindlichkeiten C.9
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 63.063 42.432
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.004 13.549
3. Sonstige Verbindlichkeiten 32 7
70.099 55.988
223.857 195.762

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

der N-ERGIE Netz GmbH, Nürnberg

Tätigkeit Elektrizitätsverteilung

Erläuterungen 2023 2022
TZ T€ T€
1. Umsatzerlöse D.1 975.910 803.347
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen D.2 157 4
3. Andere aktivierte Eigenleistungen D.3 2.391 1.977
4. Sonstige betriebliche Erträge D.4 1.107 1.608
5. Materialaufwand D.5
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren - 624.436 - 497.372
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen - 241.010 - 238.693
- 865.446 - 736.065
6. Personalaufwand D.6
a) Löhne und Gehälter - 30.911 - 30.104
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung - 9.957 - 11.680
- 40.868 - 41.784
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen D.7 - 1.894 - 1.816
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen D.8 - 74.219 - 74.029
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens D.9 0 2
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge D.10 0 2
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen D.11 - 401 - 414
12. Ergebnis der Geschäftstätigkeit - 3.263 -47.168
13. Ergebnis nach Steuern - 3.263 - 47.168
14. Sonstige Steuern D.12 - 87 -71
15. Erträge aus Verlustübernahme D.13 3.350 47.239
16. Jahresüberschuss 0 0

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

der N-ERGIE Netz GmbH, Nürnberg

Tätigkeit Elektrizitätsverteilung

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023 Abweichung Schlüsseldifferenzen Zugang Abgang Umbuchung Stand am 31.12.2023
T€ T€ T€ T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 767 -2 3 0 0 768
767 -2 3 0 0 768
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 140 0 0 0 0 140
2. Bauten auf fremden Grundstücken, die nicht zu den Ziffern 1 oder 2 gehören 21 0 0 0 0 21
3. Verteilungsanlagen 121.122 0 1.736 129 217 122.946
4. Technische Anlagen und Maschinen 104 0 0 0 0 104
5. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.826 114 334 27 0 5.247
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 11.343 0 13.468 0 -217 24.594
137.555 114 15.538 156 0 153.052
III. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 63 -63 0 0 0 0
63 -63 0 0 0 0
Anlagevermögen gesamt 138.384 49 15.541 156 0 153.820
Abschreibungen
Stand am 01.01.2023 Abweichung Schlüsseldifferenzen Abschreibungen des Geschäftsjahres ./. kumulierte Abschreibungen auf Anlagenabgänge Zuschreibungen des Geschäftsjahres Stand am 31.12.2023
T€ T€ T€ T€ T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 759 -2 5 0 0 762
759 -2 5 0 0 762
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 63 0 5 0 0 68
2. Bauten auf fremden Grundstücken, die nicht zu den Ziffern 1 oder 2 gehören 1 0 2 0 0 3
3. Verteilungsanlagen 81.127 0 1.559 129 0 82.557
4. Technische Anlagen und Maschinen 34 5 0 0 39
5. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.612 108 318 27 0 4.011
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0 0
84.837 108 1.889 156 0 86.678
III. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 12 -12 0 0 0 0
12 -12 0 0 0 0
Anlagevermögen gesamt 85.608 94 1.894 156 0 87.440
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 6 8
6 8
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 72 77
2. Bauten auf fremden Grundstücken, die nicht zu den Ziffern 1 oder 2 gehören 18 20
3. Verteilungsanlagen 40.389 39.995
4. Technische Anlagen und Maschinen 65 70
5. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.236 1.214
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 24.594 11.343
66.374 52.718
III. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 0 50
0 50
Anlagevermögen gesamt 66.380 52.776

Bilanz zum 31. Dezember 2023

der N-ERGIE Netz GmbH, Nürnberg

Tätigkeit Gasverteilung

Aktivseite

Erläuterungen 31.12.2023 31.12.2022
TZ T€ T€
A. Anlagevermögen C.1
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1 0
II. Sachanlagen 46.264 45.173
III. Finanzanlagen 0 21
46.265 45.194
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte C.2
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 209 114
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 92 18
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 229 230
530 362
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände C.3
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.759 7.760
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 9.702 5.894
3. Sonstige Vermögensgegenstände 4.032 77
16.493 13.731
17.023 14.093
C. Rechnungsabgrenzungsposten C.4 15 16
63.303 59.303

Passivseite

Erläuterungen 31.12.2023 31.12.2022
TZ T€ T€
A. Eigenkapital C.5 41.061 41.061
B. Zuschüsse C.7 1.843 2.070
C. Rückstellungen C.8
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 6.222 6.680
2. Steuerrückstellungen 70 214
3. Sonstige Rückstellungen 2.988 1.071
9.280 7.965
D. Verbindlichkeiten C.9
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.024 0
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.369 6.095
3. Sonstige Verbindlichkeiten 726 2.112
11.119 8.207
63.303 59.303

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

der N-ERGIE Netz GmbH, Nürnberg

Tätigkeit Gasverteilung

Erläuterungen 2023 2022
TZ T€ T€
1. Umsatzerlöse D.1 93.450 83.617
2. Erhöhung/Vermindung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen D.2 73 - 3
3. Andere aktivierte Eigenleistungen D.3 1.462 1.193
4. Sonstige betriebliche Erträge D.4 190 1.831
5. Materialaufwand D.5
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren - 2.424 - 1.638
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen - 63.431 - 55.404
- 65.855 - 57.042
6. Personalaufwand D.6
a) Löhne und Gehälter - 7.776 - 7.799
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung - 2.816 - 3.589
- 10.592 - 11.388
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen D.7 - 3.293 - 3.160
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen D.8 - 14.395 - 12.561
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens D.9 0 1
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen D.11 - 125 - 137
11. Ergebnis der Geschäftstätigkeit 915 2.351
12. Ergebnis nach Steuern 915 2.351
13. Sonstige Steuern D.12 19 3
14. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn D.13 - 934 - 2.354
15. Jahresüberschuss 0 0

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

der N-ERGIE Netz GmbH, Nürnberg

Tätigkeit Gasverteilung

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023 Abweichung Schlüsseldifferenzen Zugang Abgang Umbuchung Stand am 31.12.2023
T€ T€ T€ T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 6.553 1 1 0 0 6.555
6.553 1 1 0 0 6.555
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 3.794 0 0 0 0 3.794
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten 18 0 0 0 0 18
3. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 86 0 0 0 0 86
4. Bauten auf fremden Grundstücken, die nicht zu den Ziffern 1 oder 2 gehören 717 -1 0 0 0 716
5. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 6.975 0 0 0 0 6.975
6. Verteilungsanlagen 193.748 0 2.176 0 1.279 197.203
7. Technische Anlagen und Maschinen 49 0 0 0 0 49
8. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.310 -70 135 10 0 2.365
9. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.384 0 2.083 0 -1.279 2.188
209.081 -71 4.394 10 0 213.394
III. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 26 -26 0 0 0 0
26 -26 0 0 0 0
Anlagevermögen gesamt 215.660 -96 4.395 10 0 219.949
Abschreibungen
Stand am 01.01.2023 Abweichung Schlüsseldifferenzen Abschreibungen des Geschäftsjahres ./. kumulierte Abschreibungen auf Anlagenabgänge Zuschreibungen des Geschäftsjahres Stand am 31.12.2023
T€ T€ T€ T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 6.553 1 0 0 0 6.554
6.553 1 0 0 0 6.554
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 1.767 0 42 0 0 1.809
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten 10 0 1 0 0 11
3. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 6 0 0 0 0 6
4. Bauten auf fremden Grundstücken, die nicht zu den Ziffern 1 oder 2 gehören 614 0 7 0 0 621
5. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 6.906 0 10 0 0 6.916
6. Verteilungsanlagen 152.796 0 3.081 0 0 155.877
7. Technische Anlagen und Maschinen 49 0 0 0 0 49
8. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.760 -62 152 9 0 1.841
9. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0 0
163.908 -62 3.293 9 0 167.130
III. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 5 -5 0 0 0 0
5 -5 0 0 0 0
Anlagevermögen gesamt 170.466 -66 3.293 9 0 173.684
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1 0
1 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 1.985 2.027
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten 7 8
3. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 80 80
4. Bauten auf fremden Grundstücken, die nicht zu den Ziffern 1 oder 2 gehören 95 103
5. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 59 69
6. Verteilungsanlagen 41.326 40.952
7. Technische Anlagen und Maschinen 0 0
8. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 524 550
9. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.188 1.384
46.264 45.173
III. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 0 21
0 21
Anlagevermögen gesamt 46.265 45.194

Bilanz zum 31. Dezember 2023

der N-ERGIE Netz GmbH, Nürnberg

Tätigkeit grundzuständiger Messstellenbetrieb für moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme

Aktivseite

Erläuterungen 31.12.2023 31.12.2022
TZ T€ T€
A. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände C.3
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 967 779
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.723 2.014
3.690 2.793

Passivseite

Erläuterungen 31.12.2023 31.12.2022
TZ T€ T€
A. Rückstellungen C.8
1. Sonstige Rückstellungen 142 106
B. Verbindlichkeiten C.9
1. Sonstige Verbindlichkeiten 3.548 2.687
3.548 2.687
3.690 2.793

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

der N-ERGIE Netz GmbH, Nürnberg

Tätigkeit grundzuständiger Messstellenbetrieb für moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme

Erläuterungen 2023 2022
TZ T€ T€
1. Umsatzerlöse D.1 4.776 3.573
2. Materialaufwand D.5
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren - 3.458 - 3.276
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen - 4.497 - 3.867
- 7.955 - 7.143
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen D.8 - 67 - 53
4. Ergebnis der Geschäftstätigkeit - 3.246 - 3.623
5. Ergebnis nach Steuern - 3.246 - 3.623
6. Erträge aus Verlustübernahme D.13 3.246 3.623
7. Jahresüberschuss 0 0

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

der N-ERGIE Netz GmbH, Nürnberg

Tätigkeit grundzuständiger Messstellenbetrieb für moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023 Zugang Abgang Stand am 31.12.2023
T€ T€
I. Sachanlagen
1. Verteilungsanlagen 80 0 0 80
80 0 0 80
Anlagevermögen gesamt 80 0 0 80
Abschreibungen
Stand am 01.01.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres ./. kumulierte Abschreibungen auf Anlagenabgänge Stand am 31.12.2023
T€ T€
I. Sachanlagen
1. Verteilungsanlagen 80 0 0 80
80 0 0 80
Anlagevermögen gesamt 80 0 0 80
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
I. Sachanlagen
1. Verteilungsanlagen 0 0
0 0
Anlagevermögen gesamt 0 0

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die N-ERGIE Netz GmbH, Nürnberg

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der N-ERGIE Netz GmbH, Nürnberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Dar- über hinaus haben wir den Lagebericht der N-ERGIE Netz GmbH, Nürnberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die im Abschnitt "B.3 Personal" des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die in Abschnitt "B.3 Personal" des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die oben genannten sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN

Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG

Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten Elektrizitäts- und Gasverteilung sowie grundzuständiger Messstellenbetrieb für moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG sowie § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.

Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen die beigefügten Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.

Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist nachfolgend weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen der IDW Qualitätsmanagementstandards an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zu dienen.

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten.

Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten der Gesellschaft nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,

ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben und

ob die Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG entsprechen.

Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG beinhaltet.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sowie nach § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.

Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.

 

Nürnberg, den 11. März 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Benedikt Brüggemann, Wirtschaftsprüfer

Markus Putz, Wirtschaftsprüfer

Sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss 2023 wurde am 30.04.2024 festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.