TransRegina Logistik GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sebastian Rösler seit 16.8.2021 | Prokura |
Marion Burger seit 16.8.2021 | Prokura |
Dietrich Rösler seit 9.3.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 30.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TransRegina Spedition GmbHObertraublingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der TransRegina Spedition GmbHA. Grundlagen des Unternehmens Das Unternehmen ist seit vielen Jahren auf dem Markt tätig. Durch die lange Erfahrung auf dem Markt haben wir Wissen geschaffen, um unsere Kunden optimal zu bedienen. Qualität und Service stehen bei uns an oberster Stelle. Die TransRegina Spedition GmbH, eingetragen beim Amtsgericht Regensburg unter HRB 6954, ist mit einem Stammkapital von TEUR 26 ausgestattet. Das Lager wie auch die Verwaltung befinden sich auf gemieteten Grundbesitz in Obertraubling. Tochterunternehmen gibt es nicht. Die Firma besteht aus einer Zentrale in Obertraubling und zwei Niederlassungen, zum einen in Neunburg vorm Wald und zum anderen in Hankensbüttel bei Hannover. Bei den Niederlassungen handelt es sich um Läger, welche im Rahmen eines Kontraktlogistikvertrages mit einem Großkunden bewirtschaftet werden. B. Wirtschaftsbericht a. Geschäftsverlauf und Ertragslage Das Geschäftsjahr der TransRegina Spedition GmbH verlief zufriedenstellend. Der Umsatz war um rd. 5,7 % gegenüber dem Vorjahr höher. Das Jahresergebnis konnte gegenüber dem Vorjahr um TEUR 450 gesteigert werden. Die Prognose aus dem Vorjahr konnte somit mehr als bestätigt werden. Die Ertragslage des Unternehmens hat sich zufriedenstellend entwickelt. Das Auftragsvolumen bei den bestehenden Kunden konnte im Vergleich zu 2022 gesteigert werden. Der Umsatz erhöhte sich um TEUR 1.758. Dies ist u.a. auf Zusatzleistungen, wie z.B. laufendes scannen von Warenbewegungen, entsprechende Vertragsverbesserungen wie auch den positiven Effekt des Diesel-Floater (Anstieg Diesel-Preis) zurückzuführen. Der Preisindex für Kontrakt-Frachtraten in Deutschland stieg im Jahr 2023 auf 129 (Basis 2017 = 100). Im Geschäftsjahr werden unter den Sonstigen betrieblichen Erträgen vor allem Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie Handlings ausgewiesen. Zudem wurden Erträge aus Versicherungsentschädigungen bzw. Schadenersatzleistungen in Höhe von TEUR 145 (Vj. TEUR 72) erzielt. Der Materialaufwand ist um 8,6 % angestiegen, insgesamt etwas mehr im Vergleich zu den Umsatzerlösen. Die Materialaufwandsquote stieg infolgedessen von 23,7 % im Vorjahr auf 24,3 %. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus einer leicht erhöhte Inanspruchnahme von bezogenen Leistungen. Hier ist vor allem zu nennen der Bereich Frachten. Der Rohertrag hat sich um 2,2 % verbessert. Der Anstieg der Personalaufwendungen um TEUR 882 auf TEUR 10.598 (Vj. TEUR 9.716) ist im Wesentlichen auf den zusätzlichen Arbeitsaufwand für scannen von Warenbewegungen, welche sich aber in einem Anstieg der Umsatzerlöse wiederspiegelt, aber auch auf im Geschäftsjahr 2023 durchgeführten Entgelterhöhungen und den daraus resultierenden Anstieg der sozialen Abgaben um TEUR 69 zurückzuführen. Die Personalaufwandsquote in Höhe von 32,3 % (Vj. 31,3 %) liegt etwas über Vorjahresniveau. Die Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen verminderten sich von TEUR 1.505 um TEUR 50 auf TEUR 1.455 bedingt durch Investitionen in den Fuhrpark sowie einer seit dem Jahr 2020 kürzeren zugrundeliegenden technischen Nutzungsdauer der LKW (vormals 9 Jahre, nunmehr 6 Jahre), sowie einer zusätzlichen Abschreibung aufgrund des 2-Schicht-Betriebs. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 734 auf TEUR 11.990 (Vj. TEUR 12.724) zurück gegangen. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus gesunkenen Fahrzeugkosten (TEUR 738) aufgrund gesunkener Dieselpreise. Dem steht ein Anstieg bei den Kosten für Gas und Strom um TEUR 151 sowie bei den Rechts- und Beratunskosten von TEUR 187 gegenüber. Ferner ist ein Anstieg im Bereich EDV-Kosten (TEUR 44) zu verzeichnen. Die Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 101 (Vj. TEUR 188) lagen deutlich niedriger als im Vorjahr und resultieren im Wesentlichen aus dem Rückgang der Inanspruchnahme von Kontokorrentverbindlichkeiten. Für 2023 ergibt sich ein Jahresüberschuss von TEUR 1.111 (Vj. TEUR 661). b. Vermögenslage Unsere Gesellschaft weist unverändert eine sehr solide Vermögenslage auf.
Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 3.775 auf TEUR 13.501 angestiegen. Das Sachanlagevermögen ist gegenüber dem Vorjahr investitionsbedingt (TEUR 2.268) angestiegen und beträgt TEUR 4.955 (Vj. TEUR 4.192). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verminderten sich um TEUR 403 auf TEUR 4.087 (Vj. TEUR 4.490). Bei den liquiden Mitteln ist ein Anstieg um TEUR 3.301 auf TEUR 4.059 (Vj. TEUR 758) zu verzeichnen. Das Eigenkapital erhöhte sich aufgrund des Jahresüberschusses von TEUR 3.865 auf TEUR 4.812. Durch die um 39 % gestiegene Bilanzsumme verminderte sich die Eigenkapitalquote von 39,7 % auf 35,6 %. Mit der Anwendung des BilMoG wurden die Ansprüche aus Rückdeckungsversicherung mit den Pensionsrückstellungen saldiert. Für 2023 ergibt sich eine Rückstellung für Pensionen in Höhe von TEUR 620 (Vj. TEUR 640). Die Sonstigen Rückstellungen erhöhten sich um TEUR 311 auf TEUR 1.778 (Vj. TEUR 1.467). Grund dafür sind Rückstellungen für den Standort Neunburg sowie höhere Verpflichtungen aus Resturlaubsansprüchen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich aufgrund der getätigten Investitionen um TEUR 992 auf TEUR 3.096 (Vj. TEUR 2.104). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich stichtagsbedingt um TEUR 1.144 auf TEUR 2.281 (Vj. TEUR 1.137). Der Anlagendeckungsgrad II im Geschäftsjahr (Eigenkapital zzgl. mittel- und langfristiges Fremdkapital/Anlagevermögen) beträgt 140,2 % (Vj. 121,8 %). Dieser zeigt, inwieweit mittel- bzw. langfristiges Vermögen durch mittel- bzw. langfristiges Kapital finanziert wird. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten verbessern wir kontinuierlich. c. Finanzlage
Die Liquiditäts- und Kapitalausstattung der Gesellschaft ist gekennzeichnet durch die Eigenfinanzierung des laufenden operativen Geschäfts. Investitionen werden im Lkw-Bereich vornehmlich durch Darlehen und Mietkaufverträge finanziert, im Bereich der sonstigen Transportmittel (wie Gabelstapler) überwiegen Mietkaufverträge (Fremdfinanzierung). Die Liquidität 3. Grades (Umlaufvermögen/kurzfristiges Fremdkapital) beträgt im Geschäftsjahr 230,1 % (Vj. 234,8 %) und ist somit nahezu unverändert gegenüber dem Niveau des Vorjahres. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Entwicklung der VFE-Lage ist stabil. C. Risiko- und Chancenbericht a. Risiko- und Chancenmanagement Jedes unternehmerische Handeln ist untrennbar mit Risiken und Chancen verbunden. Die TransRegina Spedition GmbH sieht ein wirksames Management von Risiken und Chancen als einen bedeutenden Erfolgsfaktor zur nachhaltigen Steigerung des Unternehmenswertes an. Die Steuerung von Risiken und Chancen ist in der TransRegina Spedition GmbH integraler Bestandteil der Unternehmensführung. Wesentliche Eckpfeiler des Risiko- und Chancenmanagements sind der Planungs- und Controlling-Prozess und das Qualitätsmanagement. In halbjährlichen Abteilungsleiterbesprechungen werden Strategie, Ziele und Steuerungsmaßnahmen unter Berücksichtigung des Risiko- und Chancenprofils erörtert. Das Risiko- und Chancenmanagement der TransRegina Spedition GmbH fördert den bewussten Umgang mit unternehmerischen Risiken und Chancen. Es zielt darauf ab, Risiken rechtzeitig zu erkennen sowie Maßnahmen zur Risikobewältigung oder -vermeidung zu ergreifen und Chancen zu nutzen. Die Förderung unternehmerischen Denkens und eigenverantwortlichen Handelns ist dabei ein bedeutender Baustein. b. Risiko- und Chancenmanagementsystem Wesentliche Elemente des Risikomanagementsystems sind: Identifizierung, Bewertung, Steuerung, Überwachung und Berichterstattung der Risiken mit klaren Verantwortlichkeiten der Prozessbeteiligten (Geschäftsführung, Abteilungsleiter, Qualitätsbeauftragte). Hierzu hat die TransRegina Spedition GmbH personelle und organisatorische Vorkehrungen getroffen, was sie in die Lage versetzt, eventuell auftretende Risiken erkennen zu können. Risiken werden im Rahmen des permanent durchzuführenden Qualitätsmanagements inventarisiert. Identifizierte Risiken werden im Rahmen von SWOT-Analysen, die für die einzelnen Bereiche (Lager, Palettenabteilung, Disposition etc.) erstellt werden, eindeutig beschrieben und entsprechend den definierten Risikofeldern klassifiziert. Das Risiko wird durch die Eintrittswahrscheinlichkeit des Risikos und das mögliche Schadensmaß bewertet. Die Risikobewertung erfolgt unter Einbeziehung von gegebenen bzw. realistisch anzunehmenden Umständen. Dabei können neben Schätzungen auch aus einer Planung abgeleitete Sensivitäten herangezogen werden. Aufbauend auf der Risikoidentifizierung und der Risikobewertung werden Steuerungsmaßnahmen definiert, die die Eintrittswahrscheinlichkeit und/oder das Schadensmaß zielgerichtet reduzieren sollen. Sodann erfolgt eine Nachbewertung. Zudem werden einzelne Prozesse einer Risiko- und Chancenbewertung unterzogen. Im Rahmen von Turtle-Diagrammen erfolgt eine Prozessanalyse, bei der die Chancen und Risiken des einzelnen Prozesses bewertet werden. Die Risiken werden laufend beobachtet und dokumentiert. Bei Auftreten, Wegfall oder Änderung wesentlicher Risiken wird, neben der regelmäßigen Berichterstattung, ad hoc berichtet. Mit dem Risikomanagement korrespondiert das Chancenmanagement. Die Identifikation von Chancen und die Planung von Maßnahmen erfolgen systematisiert im jährlichen Planungsprozess. Auf eine Quantifizierung wird hierbei verzichtet. Grundlage des Chancenmanagements sind die Beobachtung und Analyse der individuellen Märkte sowie die frühzeitige Erkennung und Bewertung von Trends, aus denen sich die Identifikation von Chancen ableitet. Dabei werden von der Geschäftsführung sowohl gesamtwirtschaftliche, branchenspezifische als auch regionale oder lokale Entwicklungen einbezogen. c. Internes Kontrollsystem in Bezug auf den Rechnungslegungsprozess Der Jahresabschluss der TransRegina Spedition GmbH wird nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt. Die laufende Buchhaltung und Erstellung des Jahresabschlusses sind in funktionale Prozessschritte gegliedert. In allen Prozessschritten sind entweder automatisierte oder manuelle Kontrollen integriert. Die organisatorischen Regelungen stellen sicher, dass alle Geschäftsvorfälle und die Jahresabschlusserstellung vollständig, zeitnah, richtig und periodengerecht erfasst, verarbeitet und dokumentiert werden. In den Rechnungslegungsprozess einbezogene Beschäftigte werden bereits bei ihrer Auswahl hinsichtlich ihrer fachlichen Eignung geprüft und im Anschluss regelmäßig geschult. Es gilt grundsätzlich das 4-Augen-Prinzip. Weitere Kontrollmechanismen sind Soll-Ist-Vergleiche sowie Analysen über die inhaltliche Zusammensetzung und Veränderung der einzelnen Posten. Das Rechnungswesen stellt sicher, dass ggf. abteilungsbezogene Informationen durch die jeweiligen Abteilungen gemeldet und im Jahresabschluss verarbeitet werden. Die Überwachung des internen Kontrollsystems und des Risiko- und Chancenmanagements der Rechnungslegung obliegt der Geschäftsführung. Externe Dienstleister werden für Pensionsgutachten, steuerrechtliche Sachverhalte und anlassbezogen für Gutachten und Projekte eingesetzt. d. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Forderungen und Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele gezahlt. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Hauptkundenstamm. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit den Hauptkunden. Forderungsausfälle sind lediglich in einem sehr geringen Ausmaß vorhanden und eher die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Eigenkapital und ggf. Lieferantenkrediten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko werden monatliche Liquiditätspläne erstellt, ferner auch für jedes nennenswerte Handelsgeschäft, die einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermitteln. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. e. Gesamtaussage Wir gehen von einer weiterhin positiven Entwicklung unseres Unternehmens sowohl im Hinblick auf die Umsatzerwartung als auch die Effektivität unserer unternehmerischen Aktivitäten aus. Die Finanzierung unseres laufenden Geschäfts sowie erforderlicher Investitonen wird auch zukünftig weitestgehend aus eigenen Mitteln möglich sein. D. Prognosebericht - Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung Die wirtschaftliche Entwicklung unseres Unternehmens hängt zum großen Teil von der binnenwirtschaftlichen Konjunktur ab. Die Kapazitäten der deutschen Wirtschaft sind gut ausgelastet, die Beschäftigung ist trotz dem im Jahr 2022 hinzugekommenen Ukraine-Konflikt weiterhin auf Rekordniveau bei allerdings steigenden Verbraucherpreisen. Für das laufende Jahr rechnet die Bundesregierung wegen der Ukrainekrise und der Neuverschuldung mit einer Erholung des Bruttoinlandsprodukts von 0,6 Prozent (preisbereinigt, Prognose vom April 2024). Die aktuellen wirtschaftlichen Eckdaten sind zum heutigen Datum wie folgt: Wesentliche Veränderungen der Strukturen der Gesellschaft werden in 2024 nicht stattfinden. In der Sparte Spedition wird der bestehende Fuhrpark durch die Einschränkung der Fremdvergabe von Aufträgen in der Sparte Spedition besser ausgelastet. Unrentable, insbesondere einer Mischkalkulation unterliegende räumlich entferntere Gebiete wurden bereits abgestoßen. Umgekehrt werden bisher fremdvergebene Aufträge (Gebietsspediteure) durch die eigene Spedition erledigt, was zu einer höheren Rentabilität führt. Ggf. (saisonal) erhöhtes Auftragsvolumen im Logistikbereich wird zur Abdeckung von Auftragsspitzen durch den Einsatz von Fremdpersonal im Lager- und Konfektionierungsbereich aufgefangen. Eine kurzfristige Stammpersonalaufstockung wird, bedingt durch die aktuelle Arbeitsmarktentwicklung und den allgemeinen Arbeitskräftemangel, nur eingeschränkt möglich sein. Die potenziellen Risiken bewegen sich grundsätzlich weiterhin im vertretbaren Rahmen und werden im Rahmen einer stetigen Kostenkontrolle analysiert und bewertet. Dem allgemeinen Forderungsausfallrisiko wird durch ein effizientes Mahnwesen entgegengesteuert. Die Gesellschaft verfügt über ausreichend Eigenkapital und eine ausreichende Ertragslage. Darüber hinaus sind wir weiterhin bemüht, durch Verbesserung unserer internen Abläufe ein zeitnahes Kostencontrolling zu gewährleisten sowie Maßnahmen umzusetzen, wie etwa permanente Fahrerschulung und Einführung eines neuen Arbeitszeitmodells für Fahrer, um der rasanten Entwicklung unserer Branche Rechnung zu tragen. Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Bestandsgefährdende Risiken sind gegenwärtig nicht zu erkennen. Mit Ausnahme des allgemeinen Preisrisikos sowohl auf der Absatzseite wie auch auf der Einkaufsseite sehen wir derzeit keine speziellen Risiken. Insbesondere kann die Dieselpreisentwicklung durch Dieselfloaterklauseln, die in den meisten Verträgen enthalten sind, zum Teil aufgefangen werden. Darüber hinaus existieren Zuschlagsvereinbarungen, anhand der Preissteigerungen an die Kunden weitergegeben werden. Die Geschäftsführung der TransRegina Spedition GmbH geht für das Geschäftsjahr 2024 von einem leicht sinkenden Umsatzvolumen im Vergleich zum Berichtsjahr und von einem Ergebnis nahezu auf Vorjahresbasis aus. Da die Auswirkungen der Inflation zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts nicht hinreichend verlässlich prognostizierbar sind, erfolgt insoweit keine Anpassung des Wirtschaftsplans bzw. des Prognoseberichts. Die Planungen für 2024 basieren auf Umsätzen und Ergebnissen, die in der zweiten Jahreshälfte 2023 erzielt wurden, sowie den derzeit verfügbaren Informationen. Aufgrund der jeder Planung innewohnenden Unsicherheit kann die tatsächliche Entwicklung von diesen Einschätzungen abweichen. E. Disclaimer Der Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen über erwartete Entwicklungen. Auch wenn die Unternehmensleitung der Ansicht ist, dass diese Annahmen und Schätzungen zutreffend sind, können die künftige tatsächliche Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen Annahmen und Schätzungen aufgrund vielfältigerFaktoren erheblich abweichen. Zu diesen Faktoren können beispielsweise die Veränderung der gesamtwirtschaftlichen Lage sowie Veränderungen innerhalb der Speditionsbranche gehören. Das Unternehmen übernimmt keine Gewährleistung und keine Haftung dafür, dass die künftige Entwikclung und die künftig erzielten tatsächlichen Ergebnisse mit den in diesem Lagebericht geäußerten Annahmen un Schätzungen übereinstimmen werden.
Obertraubling, 02. Oktober 2024 Dietrich Rösler, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der TransRegina Spedition GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt, die Bestimmungen des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz wurden beachtet. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (going concern). Die erworbenen immaterielle Anlagenwerte werden linear über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Für Anschaffungen von 150 Euro bis 1.000 Euro wurde in den Vorjahren ein GWG-Sammelposten aktiviert und auf fünf Jahre gleichmäßig abgeschrieben. Für Anschaffungen von geringwertigen Wirtschaftsgütern mit Anschaffungskosten bis Euro 800 wurde im Geschäftsjahr das Wahlrecht der Sofortabschreibung gewählt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Bewertung erfolgt somit nach dem strengen Niederstwertprinzip (§ 253 Abs. 2 HGB). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die flüssigen Mittel beinhalten Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Bewertung erfolgte zum Nennwert. Für sämtliche Pensionsverpflichtungen existieren Rückdeckungsversicherungsverträge, welche an die Pensionäre verpfändet sind. Sie sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Die Bewertung erfolgt von 2010 an zum beizulegenden Zeitwert; dieser wird mit den jeweils zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Da die Verpflichtungen den Wert der Wertpapiere übersteigen, erfolgt der Ausweis unter den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen auf der Passivseite der Bilanz. Die Steuerrückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, bewertet. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Aufgliederung und die Entwicklung des Anlagevermögens sowie der kumulierten Abschreibungen sind im Anlagespiegel dargestellt. Dieser ist integraler Bestandteil des Anhangs. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt TEuro 0,0 (Vorjahr TEuro 0,0). Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurde ein Betrag in Höhe von TEuro 21,0 (Vj. TEuro 18,3) für noch nicht vereinnahmte "Vorsteuer im Folgejahr abziehbar" erfasst. Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Der Betrag hat Forderungscharakter. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Der Aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält bereits in 2023 gezahlte Mieten und Leasingraten sowie Servicevertragsraten, welche Aufwendungen in 2024 sind. Eigenkapital und Ausschüttungssperre Eine Ausschüttungssperre gem. § 268 Abs. 8 HGB ergibt sich in Höhe von TEuro 8 (Vorjahr TEuro 37) aus dem Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB (Unterschiedsbetrag aus dem Ansatz von Altersversorgungsverpflichtungen). Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Pensionsverpflichtungen Die Errechnung der für die Deckung der gegebenen Zusagen erforderlichen Pensionsrückstellung erfolgte auf der Grundlage der gegebenen Zusagen durch ein versicherungsmathematisches Gutachten. Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (PVC-Methode) angewandt. Für die Berechnung wurden folgende Annahmen getroffen: Zinssatz (10-Jahres-Durchschnitt) 1,82 % erwartete Gehaltssteigerungen 0,00 % Rentendynamik 2,00 % zugrunde gelegte Sterbetafel Heubeck 2018 G Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr von TEuro 8 (Vorjahr TEuro 37). Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt.
Angaben und Erläuterungen zu sonstigen Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 1.778,3 TEuro (Vj. TEuro 1.467,2) enthalten Palettenrückgabeverpflichtungen TEuro 131,7 (Vj. TEuro 299,4), Urlaubs-/Überstundenverpflicht- ungen TEuro 704,2 (Vj. TEuro 619,2), Abschluss- und Prüfungskosten TEuro 20,0 (Vj. TEuro 20,0), Lager Neunburg TEuro 700,0 (Vj. TEuro 300,0), Schwerbehindertenabgabe TEuro 25,0 (Vj. TEuro 0,0), Berufsgenossenschaft TEuro 142,7 (Vj. TEuro 130,0) sowie sonstige Kosten TEuro 54,7 (Vj. TEuro 98,6). Angabe zu Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (Vorjahres-Werte in Klammern) entwickelten sich wie folgt:
Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 3.676.158,60 (Vorjahr: Euro 2.313.396,96). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 2.147.436,64 (Vorjahr TEuro 1.263.880,09). Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt 0,0 (Vorjahr: Euro 0,00). Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen Euro 188.799,39 (Vorjahr: Euro 58.013,77) auf Steuern sowie Euro 25.964,19 (Vj. Euro 12.886,65) auf im Rahmen der sozialen Sicherheit. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt TEuro 100,0. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEuro 839,7 p.a. sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen und TEuro 5,6 p.a. aus Leasingverträgen. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr waren 53 Angestellte und 243 gewerbliche Arbeiter im Unternehmen beschäftigt. Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigen Arbeitnehmer beträgt damit 296. Darüberhinaus waren 4 Auszubildende beschäftigt. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Dietrich Rösler (Maschinenbauer) geführt. Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft jeweils alleine. Vergütungen der Geschäftsführer Die Angabe über die Bezüge der Mitglieder der Unternehmensorgane (Geschäftsführer) unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 285 Nr. 9 HGB. Nachtragsbericht Wesentliches Ereignis nach dem Bilanzstichtag waren der russische Angriffskrieg sowie die weiterhin bestehenden Inflationsgefahren, welche negative Auswirkungen auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und in der Folge auf die Vermögens- Finanz und Ertragslage der Gesellschaft in 2024 haben könnten. Derzeit sind die Auswirkungen noch nicht absehbar. Das Bild, das der Abschluss zum Abschlussstichtag vermittelt, wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Ereignisse lagen bis zum Tag der Freigabe zur Veröffentlichung durch die Geschäftsführung nicht vor. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Obertraubling, den 28.08.2024 TransRegina Spedition GmbH gez. Dietrich Rösler, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileUnterschrift der Geschäftsführung
Obertraubling, den 28.08.2024 TransRegina Spedition GmbH gez. Dietrich Rösler, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 02.11.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die TransRegina Spedition GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TransRegina Spedition GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TransRegina Spedition GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Regensburg, 04.10.2024 NNP
GmbH
Hans-Jürgen Nickl, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
5 nahegelegene Organisationen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von sonstigen gärtnerischen Dienstleistungen
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen