Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
KINON - SPIEGEL WILSDRUFF GmbHLiquidiert
01723 Wilsdruff, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rainer Surberg seit 26.8.2014 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KINON-SPIEGEL WILSDRUFF GmbHWilsdruffJahresabschluss zum 31. Dezember 2012Bilanz zum 31. Dezember 2012KINON-SPIEGEL WILSDRUFF GmbH, WilsdruffAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012KINON-SPIEGEL WILSDRUFF GmbH, Wilsdruff
Anhang für das Geschäftsjahr 2012KINON-SPIEGEL WILSDRUFF GmbH, Wilsdruff(1) Mitglieder des Geschäftsführungsorgans
Von der Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB abgesehen, da nur ein Geschäftsführer Gehalt von der Gesellschaft erhält. Herr Dr. Frank Best und Herr Pierre Helvig sind hauptberuflich Geschäftsführer der Gesellschaft. (2) Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer
(3) Angabe der auf die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden31.12.2012Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss Die KINON-SPIEGEL WILSDRUFF GmbH, Wilsdruff hat ihren Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2012 unter Beachtung der handelsrechtlichen Vorschriften und der Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die Abschreibungen richten sich nach den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. Die planmäßige Abschreibung des Sachanlagevermögens erfolgte in der Vergangenheit in Anlehnung an die aktuell steuerlich zulässigen Höchstsätze. Ein Wechsel von der degressiven zur linearen Abschreibungsmethode wird in den Fällen vorgenommen, in denen sich höhere Abschreibungsbeträge bei linearer Abschreibung ergeben. Die planmäßige Abschreibung der Sachanlagenzugänge im Geschäftsjahr 2012 erfolgte linear nach der wirtschaftlichen Nutzungsdauer. Bei dauerhaften Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Abschreibungen bei den unbeweglichen und beweglichen Sachanlagen werden im Anschaffungsjahr wie bisher gemäß der Regel "pro rata temporis" ermittelt. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 150,00 werden zum Zeitpunkt der Anschaffung direkt in den Aufwand gebucht. Anlagegüter, deren Anschaffungswert zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 liegt, werden im Jahr des Zugangs aktiviert und über einen Zeitraum von fünf Jahren linear abgeschrieben. Steuerliche Sonderabschreibungen gemäß § 254 HGB a. F. i.V.m. § 4 Fördergebietsgesetz in Verbindung mit Art. 67 Abs. 4 EGHGB wurden in den Vorjahren vorgenommen und wurden, soweit sie die nach handelsrechtlichen Grundsätzen ermittelten planmäßigen Abschreibungen überschreiten, unter den Sonderposten gemäß § 4 Fördergebietsgesetz ausgewiesen. Der Sonderposten mit Rücklageanteil wird in dem Maße aufgelöst, wie die steuerlichen Mehrabschreibungen durch handelsrechtliche Abschreibungen ersetzt werden bzw. bei Anlagegütern mit einer Nutzungsdauer von mehr als zehn Jahren zeitanteilig nach Ablauf von fünf Jahren, spätestens bei Ausscheiden des Vermögensgegenstandes aus dem Unternehmen. Investitionszuschüsse, denen getätigte Investitionen zu Grunde liegen, werden in einen Sonderposten für Investitionszuschüsse eingestellt, welcher über die Nutzungsdauer der betreffenden Anlagegüter erfolgswirksam aufgelöst wird. Investitionszulagen werden jeweils im Jahr der Beantragung in voller Höhe erfolgswirksam vereinnahmt. Umlaufvermögen Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den letzten niedrigeren Einstandspreisen oder Tagespreisen am Bilanzstichtag bewertet. Anschaffungsnebenkosten (Eingangsfrachten) wurden einbezogen und Anschaffungspreisminderungen (Skonti, Rabatte) abgesetzt. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse wird auf Basis einer Zuschlagskalkulation unter Berücksichtigung der Materialeinzelkosten und der Fertigungseinzelkosten einschließlich fertigungsbedingter Gemeinkosten und des Werteverzehrs des durchgeführt. Die verlustfreie Bewertung erfolgt durch Ansatz des niedrigeren Wertes aus Verkaufserlös abzüglich noch anfallender Aufwendungen den aktivierten Herstellungskosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen angesetzt. Auf Grund spezieller Kreditrisiken wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Darüber hinaus wurden auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Wertberichtigungen für Zinsverluste und für noch mögliche Skontoabzüge separat ermittelt und entsprechend in Abzug gebracht. Im Jahresabschluss werden Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls oder mit dem niedrigeren beziehungsweise bei Verbindlichkeiten mit dem höheren Stichtagskurs angesetzt. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag bewertet. Liquide Mittel sind zum Nennwert bilanziert. Aktive / Passive latente Steuern Im Vorjahr konnten bei der Gesellschaft passive latente Steuern von insgesamt TEUR 13 ermittelt werden. Diese basierten in voller Höhe auf der Abweichung aufgrund der Rückstellung für Versorgungszusagen. Demgegenüber konnten bei der Gesellschaft aktive latente Steuern ermittelt werden, welche im Wesentlichen aus den aktiven latenten Steuern für den Verlustvortrag resultieren. Bei der Ermittlung der aktiven und passiven latenten Steuern wurde der durchschnittliche Steuersatz von 29,9% angewandt. Die Gesellschaft hat im Vorjahr in Übereinstimmung mit § 274 Abs. 1 HGB von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, die aktiven latenten Steuern, welche die passiven latenten Steuern übersteigen, nicht zu aktivieren. Durch den in 2012 abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrag erfolgt die Besteuerung auf Ebene des Organträgers. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde zum Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen wurde auf Basis des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) durchgeführt und erfolgte mittels der sogenannten Projected-Unit-Credit-Methode. Der Rückstellungsbetrag wurde unter Einbeziehung von Trendannahmen hinsichtlich der zukünftigen Anwartschafts- bzw. Rentenentwicklung sowie der Fluktuationswahrscheinlichkeit ermittelt. Als biometrische Grundlagen wurden die im Juli 2005 veröffentlichten Richttafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Für die Bewertung der Pensionsrückstellungen beträgt der Rechnungszinssatz 5,05% (Vorjahr 5,13%). Folgende Annahmen wurden der Bewertung zugrunde gelegt:
Der Wertansatz der sonstigen Rückstellungen berücksichtigt alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Der Ansatz erfolgt mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bewertet. Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. (4) ANLAGENSPIEGEL
(5) Vorräte
(6) Forderungsspiegel
(6) Mitzugehörigkeit zu anderen Posten 31.12.2012
(6) Mitzugehörigkeit zu anderen Posten 31.12.2011
(7) Eigenkapital
(8) Sonderposten
(9) Rückstellungen
(10) Verbindlichkeitenspiegel
(11) Umsatzerlöse
(12) Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind
(13) Materiallaufwand
(14) Personalaufwand
(15) Abschreibungen
Aufgrund deutlicher Umsatzrückgänge sowie negativer Ergebnisse des Bereiches Solar wurden gemäß § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB außerplanmäßige Abschreibungen auf technische Anlagen und Maschinen i.H.V. TEUR 1.800 vorgenommen. (16) Aufwendungen, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind
(17) Erträge aus und Aufwendungen an verbundene(n) Unternehmen
(18) Steuern
(19) ErgebnisAuf Grund des in 2012 geschlossenen Ergebnisabführungsvertrags wurde ein Verlust in Höhe von EUR 2.467.890,80 von der SAINT-GOBAIN DEUTSCHE GLAS GmbH, Aachen, übernommen. (20) Sonstige finanzielle Verpflichtungen
(21) Angaben gem § 285 Nr. 14 HGb
Der Konzernabschluss der Compagnie de Saint-Gobain S.A. wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht werden.
Wilsdruff, den 28. März 2013 Die Geschäftsführung Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012Geschäft und Rahmenbedingungen Die Kinon Spiegel Wilsdruff GmbH (KSW) ist seit 1. Januar 2009 Bestandteil der internen Organisationseinheit Saint-Gobain Solar und verarbeitet Flachglas für solare Anwendungen, insbesondere für Dünnschichttechnologien. Ende 2010 wurde das Regionalgeschäft endgültig eingestellt und die Kundenkontakte sowie die Produktion an eine Schwesterfirma abgegeben. Die KSW betreibt ihr Geschäft an den Standorten Wilsdruff und Torgau. Die Niederlassung Torgau hat im 2. Halbjahr 2012 die Geschäftstätigkeit aufgenommen. Das Jahr 2012 war durch weiter gestiegenen Konkurrenz- und Preisdruck gekennzeichnet. Hierdurch musste die KSW (Standort Wilsdruff) einen deutlichen Mengen-und Umsatzeinbruch hinnehmen. Trotz drastischer Kostensenkungen konnte das Jahr nicht zufriedenstellend abgeschlossen werden. Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf den Standort Wilsdruff sowie deren Niederlassung in Torgau. Verkauf Standort Wilsdruff: Die Verkaufsmenge betrug in 2012 insgesamt 978,3 Tm 2 (i. Vj. 1.788,3 Tm 2). Es wurde ein Nettoverkaufserlös von TEUR 8.592 (i. Vj. TEUR 14.596) erzielt, was einem Rückgang von 41,1 % entspricht. Niederlassung Torgau: Die Verkaufsmenge betrug in 2012 insgesamt 126,8 Tm 2 (i. Vj. 0,0 Tm 2). Es wurde ein Nettoverkaufserlös von TEUR 1.460 (i. Vj. TEUR 0) erzielt. Ergebnisentwicklung Als Folge des mengen- und preisbedingten Umsatzrückgangs im Solarbereich von TEUR 14.348 auf TEUR 9.864, sowie außerplanmäßiger Abschreibungen auf Sachanlagen von TEUR 1.800, war das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft in 2012 in Höhe von TEUR 2.455 negativ. Auf Grund des in 2012 geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages wurde das negative Jahresergebnis von der Muttergesellschaft übernommen. Die einzelnen Standorte stellen sich wie folgt dar: Standort Wilsdruff: Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit war mit TEUR -2.336 (i. Vj. TEUR 1.388) deutlich negativ. Darin enthalten sind außerplanmäßige Abschreibungen des Anlagevermögens i.H.v. TEUR 1.800 als Folge des mengenbedingten Umsatzrückgangs. Die Kostenstruktur musste an die deutlich gesunkenen Mengen angepasst werden. So wurde bspw. die Summe des Personalaufwandes auf TEUR 1.445 (i. Vj. TEUR 1.820) reduziert. Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen in 2012 bei TEUR 469 (i. Vj. TEUR 525). Wesentlicher Posten war die Erstattung seitens der Kreditversicherung als Kompensation für den Forderungsausfall in Folge der Insolvenz eines Kunden zu nennen (TEUR 235). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen in 2012 bei TEUR 1.432 (i. Vj. TEUR 1.224). Wesentliche Posten waren Einzelwertberichtigungen auf Forderungen (TEUR 521) wegen der vorstehend erwähnten Insolvenz eines Kunden sowie Restrukturierungskosten i.H.v. TEUR 173. Niederlassung Torgau: Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit war mit TEUR -119 (i. Vj. TEUR 0) aufgrund des Ramp-up der Linie negativ. Es konnte allerdings bereits im Dezember 2012 ein positives Monatsergebnis erzielt werden. Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen in 2012 bei TEUR 0 (i. Vj. TEUR 0). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in 2012 bei TEUR 216 (i. Vj. TEUR 0). Hier ist insbesondere die F&E-Umlage i.H.v. TEUR 135 enthalten. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme der Gesellschaft erhöhte sich von TEUR 13.247 auf TEUR 15.395 insbesondere durch den Anstieg der Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Erhöhung der Forderungen gegen verbundenen Unternehmen resultiert aus der Forderung aus Verlustübernahme durch die Muttergesellschaft. Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultiert aus gestiegenen Cash-Pool Verbindlichkeiten als Folge des gestiegenen Finanzierungsbedarfs im Zusammenhang mit Investitionen und den operativen Verlusten. Im Bereich des Anlagevermögens stehen den Investitionen am Standort Torgau durch den Aufbau der Produktionslinien außerplanmäßige Abschreibungen am Standort Wilsdruff gegenüber, so dass sich insgesamt eine Verringerung des Anlagevermögens im Vergleich zum Vorjahr ergibt. Das Eigenkapital zum 31.12.2012 beträgt TEUR 11.101 und hat sich als Folge der Verlustübernahme nicht gegenüber dem Vorjahr geändert. Die Rückstellungen reduzierten sich in Summe um TEUR 314 auf TEUR 482. Finanzlage Die Finanzierung erfolgte aus dem Cash-Pool der Saint-Gobain Glass Deutschland GmbH, Aachen. Operative Verluste und im Geschäftsjahr durchgeführte Sachanlageninvestitionen führten zu einer erhöhten Mittelinanspruchnahme aus dem cash-pool (+ TEUR 2.546). Mitarbeiter Am 31.12.2012 waren in beiden Standorten insgesamt 38 Mitarbeiter (ohne Zeitarbeitnehmer) beschäftigt; davon 6 Angestellte und 32 gewerbliche Mitarbeiter. Risikobericht Die KSW ist in das umfassende Risikomanagementsystem des Saint-Gobain Konzerns eingebunden. Bestandteile sind u. a. umfangreiche und etablierte Planungs-, Genehmigungs-, Berichterstattungs- und Frühwarnsysteme. Ziel ist es, sowohl strategische als auch geschäftsspezifische Risiken frühzeitig zu erkennen, zu überwachen und durch geeignete Gegenmaßnahmen zu beherrschen. Das Risikomanagementsystem ist dokumentiert und wird regelmäßig durch die interne Revision auf Angemessenheit, Funktionsfähigkeit und Effizienz geprüft. Ausblick auf die Geschäftsjahre 2013 und 2014 sowie Chancen und Risiken für die zukünftige Entwicklung (Prognosebericht) Für 2013 wird die in 2012 begonnene Konsolidierung des europäischen Solarmarktes weitergehen. In 2012 mussten einige wichtige Modulhersteller in Europa wegen Zahlungsunfähigkeit Insolvenz beantragen bzw. den Geschäftsbetrieb komplett einstellen. Durch die Insolvenz von Kunden war auch die KSW (Standort Wilsdruff) direkt betroffen. Um Zahlungsausfälle durch Insolvenzen zu vermeiden, gilt weiterhin dem Forderungs- und Risikomanagement besonders hohe Aufmerksamkeit. Der Wettbewerbs- und Preisdruck wird sich somit auch in 2013 fortsetzen, aber voraussichtlich die Talsohle erreichen. Um dieser Entwicklung gewachsen zu sein, sind für beide Standorte weiterhin folgende Maßnahmen notwendig:
Der Anlauf der Anlage in Torgau ist mittlerweile abgeschlossen. Für das Geschäftsjahr 2013 erwarten wir ein negatives, aber leicht verbessertes operatives Ergebnis gegenüber 2012 (operatives Ergebnis im Sinne eines Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit abzgl. der in 2012 vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibungen sowie der Kosten für Restrukturierung). Hierbei wird die Verbesserung vom Standort Wilsdruff ausgehen, da wir für Torgau eine deutlich reduzierte Aktivität im zweiten Halbjahr erwarten. Für das Geschäftsjahr 2014 ist es im derzeitigen Marktumfeld schwierig eine genaue Prognose anzugeben. Wichtig für die KSW ist aber, dass weiterhin europäische Hersteller von Dünnschicht-solarmodulen als Glasabnehmer überleben werden. Sollte dies nicht der Fall sein, werden vermutlich weitere Restrukturierungsmaßnahmen erforderlich. Auf Grund des geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages und der damit verbundenen Verlustübernahme, wird die Vermögens- und Finanzlage unabhängig von der Marktentwicklung in 2013 und 2014 aber weiterhin stabil bleiben. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung im Sinne von § 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB eingetreten.
Wilsdruff, 28. März 2013 Die Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Kinon-Spiegel Wilsdruff GmbH, Wilsdruff, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Kinon-Spiegel Wilsdruff GmbH. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, den 28. März 2013 KPMG
AG
Steckhan, Wirtschaftsprüfer Holm, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss zum 31.12.2012 der KINON-SPIEGEL WILSDRUFF GmbH mit Sitz in Wilsdruff ist am 04. Juni 2013 durch den Gesellschafter festgestellt worden.
Die Geschäftsführung |
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