Saferoad Noise Protection Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Schuldt seit 11.3.2026 | Prokura |
Pascal Schmidt seit 11.3.2026 | Prokura |
Artin Papanian seit 16.12.2024 | Prokura |
Michele Fodale seit 25.6.2024 | Prokura |
Bernd Erhard Wilmsmann seit 16.3.2023 | Geschäftsführer |
Benjamin Hempricht seit 5.1.2021 | Prokura |
Monika Reichmann seit 18.9.2019 | Prokura |
Michael Jankowski seit 27.7.2018 | Geschäftsführer |
Marko Maurer seit 19.7.2017 | Geschäftsführer |
Dirk Einnatz seit 13.8.2015 | Prokura |
Leif Müller seit 13.8.2015 | Prokura |
Juan Manuel Garaboa Jurado seit 30.4.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Saferoad Holding Norway AS | 94.90% |
Saferoad Holding Norway AS | 5.10% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Saferoad RRS GmbHWerothJahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Saferoad RRS GmbH, Weroth, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Eschborn/Frankfurt am Main, 7. April 2014 Ernst
& Young GmbH
Völker, Wirtschaftsprüfer Barkey, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2013Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2013
Anhang für 2013I. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 III HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahres-abschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff. und 264 ff. HGB) sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierung der selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände erfolgte mit den Entwicklungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III HGB). Die Abschreibung erfolgte ausschließlich linear. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 150 wurden seit dem 1. Januar 2008 entsprechend § 6 IIa EStG im Erwerbsjahr voll, solche mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von € 150 bis € 1.000 mit 20%, abgeschrieben. Ab 2011 werden Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 410,00 sofort in voller Höhe abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten (§ 253 I 1 HGB) bzw. zu niedrigeren beilzulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zu Nennwerten angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 IV HGB). Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten (§ 255 II HGB). Für alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten resultieren, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Sofern die Absatzpreise unter den Herstellungskosten lagen, wurden diese angesetzt (abzüglich noch anfallender Vertriebskosten). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Sonstige Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden zu Anschaffungskosten oder gegebenenfalls nach § 253 IV HGB zu niedrigeren Werten angesetzt. Flüssige Mittel und Rechnungsabgrenzungsposten werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB). Der Wert der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens ermittelt. Als Bewertungsmethode wurde die projizierte Einmalbeitragsmethode (Projected Unid Credit Method) verwendet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):
Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 12 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II 1 HGB). Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 12 HGB). Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip und das Anschaffungskostenprinzip beachtet. III. Angaben zur BilanzAKTIVA Entwicklungskosten Unter den selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wurden Entwicklungskosten aktiviert. Der Gesamtbetrag der Entwicklungskosten betrug im Geschäftsjahr T€ 1.082. Davon entfallen T€ 1.082 auf die aktivierten Entwicklungskosten. Anlagevermögen Die Entwicklung der Anschaffungs-/Herstellungskosten, der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten sowie die Zugänge und Abgänge des Berichtsjahres ergeben sich aus dem Anlagegitter (siehe Anlage 1 zum Anhang). Die Beträge in der Spalte Zugänge der kumulierten Abschreibungen entsprechen den Abschreibungen des Geschäftsjahres. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen (T€ 1.383; Vorjahr: T€ 999) Steuererstattungsansprüche. Von den sonstigen Vermögensgegenstände haben € 30.180,93 (Vorjahr: € 31.568,86) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Davon entfallen € 15.360,17 (Vorjahr: € 18.758,1) auf das Körperschaftsteuerguthaben und € 14.820,76 (Vorjahr: € 12.810,76) auf Kautionen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. T€ 3.280 (Vorjahr: T€ 4.573), sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen i.H.v. T€ 13.722 (Vorjahr: T€ 8.610) haben jeweils eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind lediglich Zahlungen erfasst, die erst in Folgejahren aufwandswirksam werden.. Latente Steuern Aufgrund der steuerlichen Organschaft der Saferoad RRS GmbH mit der SafeRoad Europe GmbH wurden keine aktiven oder passiven latenten Steuern angesetzt. PASSIVA Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt € 460.000,00 (Vorjahr: € 460.000,00). In die Kapitalrücklage wurden 2011 die aus dem Formwechsel (€ 6.242.335,67) und der Verschmelzung (€ 5.804.695,46) resultierenden Beträge eingestellt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Wert der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens ermittelt. Als Bewertungsmethode wurde die projizierte Einmalbeitragsmethode (Projected Unit Credit Method) verwendet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):
Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergab sich ein zusätzlicher Rückstellungsbetrag in Höhe von € 258.755,00. Von der Übergangsregelung gem. § 67 11 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. Von diesem Betrag wurde demgemäß 1/15 den Pensionsrückstellungen zugeführt (€ 17.254,01 (Vorjahr: € 17.250,33). Die Unterdeckung der Pensionsrückstellung zum 31.12.2013 beträgt € 189.750,00 (Vorjahr: € 207.004,01) (Art. 67 II EGHGB). Gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 und 3 HGB i.V.m. § 249 Abs. 1 S. 1 HGB sind Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden als Altersversorgungsverpflichtungen (Pensionsrückstellung) dienen, mit diesen zu verrechnen. Die Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung in Höhe von € 398.491,34 (Vorjahr: € 383.380,21) wurden entsprechend diesem Saldierungsgebot mit dem passivierten Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung in Höhe von € 684.835,00 (Vorjahr: € 595.942,99) verrechnet. Hiernach verbleibt ein zu passivierender Wert der Pensionsrückstellung in Höhe von € 286.343,66 (Vorjahr: € 212.562,78). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betragen € 1.757.720,53 (Vorjahr: € 1.020.699,72). Davon entfallen auf:
Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 V 1 HGB, § 285 Nr.1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Globalzession aller Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie durch eine Sicherungsübereignungsvereinbarung hinsichtlich des Warenlagers abgesichert. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31.12.2013 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Mit einer Inanspruchnahme aus obigen Bürgschaften ist nicht zu rechen. IV. Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse setzten sich wie folgt zusammen:
Von den Umsatzerlösen wurden T€ 21.446 (Vorjahr: T€ 56.082) im Inland und T€ 36.936 (Vorjahr: T€ 10.428) im Ausland erzielt. Sonstige betriebliche Erträge Der Posten sonstige betriebliche Erträge umfasst hauptsächlich Erträge aus Anlagenabgängen (T€ 2.325; Vorjahr T€ 7), Erträge aus der Vermietung von Maschinen, Kostenumlagen und Weiterberechnungen an Verbundgesellschaften (T€ 24; Vorjahr: T€ 202) sowie geldwerte Vorteile und Sachbezüge (T€ 73; Vorjahr T€ 58). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 311 (Vorjahr: T€ 45) enthalten. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 117; Vorjahr: T€ 37) sowie übrige periodenfremde Erträge (T€ 194; Vorjahr: T€ 1) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen Kosten der Warenabgabe (T€ 1.688; Vorjahr: T€ 1.675), Fahrzeugkosten (T€ 556; Vorjahr: T€ 563), Rechts- und Beratungskosten (T€ 558; Vorjahr T€ 560), Werbe- und Reisekosten (T€ 341; Vorjahr: T€ 569) sowie Raumkosten (T€ 252; Vorjahr: T€ 279) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 1.748 (Vorjahr: T€ 6) enthalten. Die periodenfremden Aufwendungen betreffen überwiegend Aufwendungen aus dem Abgang von Anlagevermögen (T€ 1.486; Vorjahr: T€ 0). Finanzergebnis Die Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen betreffen die aufgrund der bestehenden Ergebnisabführungsverträge abgeführten Gewinne der Limes mobil GmbH (T€ 466; Vorjahr: Verlust T€ 31), Saferoad Gräfenhaininchen GmbH (T€ 1.098; Vorjahr 1€ 584) und der Saferoad Senftenberg GmbH (T€ 629; Vorjahr: 1€ 633). Die Erträge aus Beteiligungen beinhalten im Wesentlichen die vereinnahmten Gewinne aus der Bongard & Lind Noise Protection GmbH & Co. KG (T€ 1.199), Brite Line Europe GmbH (T€ 832) sowie der BBV Baustahl- und Blechverarbeitungsgesellchaft mbH & Co. KG (T€ 438). Außerordentliches Ergebnis Die aus der erstmaligen Anwendung des BilMoG resultierenden außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von € 17.254,01 (Vorjahr: € 17.250,33) betreffen im Wesentlichen die Pensionsrückstellung (Zuführung von 1/15 des Unterschiedsbetrages gemäß § 67 Abs. 1 EGHGB). Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen im Berichtsjahr insbesondere Steuernachzahlungen und -erstattungen für Vorjahre. GewinnverwendungDer Jahresüberschuss in Höhe von 5.760.995,75 € ist aufgrund des Gewinnabführungsvertrages vom 01. Dezember 2011 an die SafeRoad Europe GmbH abzuführen. Die Eintragung des Gewinnabführungsvertrages ins Handelsregister erfolgte am 12. Dezember 2011. V. Sonstige AngabenIm Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 76 (Vorjahr: 71) Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren 33 (Vorjahr: 32) gewerbliche Arbeitnehmer und 43 (Vorjahr: 39) Angestellte. Die Auszubildenden wurden nicht berücksichtigt (§ 285 Nr. 7 HGB). Die Saferoad RRS GmbH unterhält eine Zweigniederlassung in Berlin. Die Geschäfte wurden im Jahre 2013 von den folgenden Personen geführt:
Die Geschäftsführer sind jeweils alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Herr Lind bezog sein Geschäftsführungsgehalt über die SafeRoad Europe GmbH. Die Gesamtsumme der Geschäftsführergehälter und Prämien der übrigen Mitglieder der Geschäftsführung betrugen T€ 452 (Vorjahr: T€ 268). Angaben zu Unternehmen, an denen die Gesellschaft Anteile von mehr als 20 % hält:
* per 31.12.12 ** vorläufig per 31.12.13 Das im Geschäftsjahr für den Abschlussprüfer erfasste Honorar beträgt T€ 96 (Vorjahr: T€ 137) für die Prüfung des Jahresabschlusses und T€ 28 (T€ 82) für Steuerberatungsleistungen. Die Saferoad RRS GmbH hatte im Geschäftsjahr 2013 folgende Geschäftsbeziehungen zu nahe stehenden Unternehmen aus abgeschlossenen Liefer- und Leistungsbeziehungen:
Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluß der Saferoad Holding AB, Önnestad, Schweden einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis aufstellt. Zur Erstellung eines Konzernabschlusses ist die Saferoad RRS GmbH zum 31. Dezember 2013 nicht verpflichtet, da die Saferoad Holding AB, Önnestad, Schweden, einen Konzernabschluss mit befreiender Wirkung für die GmbH erstellt. Der Konzernabschluss der Saferoad Holding AB, Önnestad, Schweden, in welchen die Gesellschaft und ihre Tochtergesellschaften einbezogen werden, hat für die Saferoad RRS GmbH befreiende Wirkung, sobald dieser zusammen mit dem Konzernlagebericht und dem Bestätigungsvermerk in deutscher Sprache im eBundesanzeiger offengelegt wird. Der Konzernabschluss der Saferoad Holding AB ist in Übereinstimmung mit den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt worden. Es wurden die entsprechenden Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden zugrunde gelegt. Abweichungen bestehen u.a. in der Behandlung von Zweckgesellschaften, der Berücksichtigung von Pensionsverpflichtungen und Finanzinstrumenten.
Weroth, 7. April 2014 gez. Geschäftsleitung Peter Lind Wolfgang Finkel Dirk Schönauer Manuel Garaboa Anlage zum Anhang Entwicklung des Anlagevermögens 2013
Lagebericht 20131. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Branchenentwicklung1.1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die deutsche Wirtschaft hat sich in 2013 positiv entwickelt. Die konjunkturelle Belebung hat sich weiter gefestigt und an Breite gewonnen. Die Bundesregierung und die Bundesbank gehen von einem Wachstum des Bruttoinlandproduktes von 0,5% in 2013 aus. Dieses Wachstum wurde gestützt durch die robuste Binnennachfrage. Der private Konsum und auch der Wohnungsbau stiegen infolge der niedrigen Arbeitslosenquote und der geringen Zinsen. Die Investitionen in Ausrüstungen stiegen infolge gestiegener Zuversicht in der Industrie. Der Beitrag der Außenwirtschaft zur guten konjunkturellen Entwicklung war aufgrund des schwachen Wachstums in vielen traditionellen Exportmärkten verhalten. 1.2. Branchenentwicklung Das Bauhauptgewerbe rechnet laut Statistischem Bundesamt für 2013 mit einem Auftragsplus von 1,9% und einem Umsatzplus von 3,0% gegenüber 2012. Dies ist eine bemerkenswerte Leistung, nachdem die Umsätze im ersten Halbjahr noch witterungsbedingt um 5,0% unter denen des Vorjahres lagen (laut Statistik des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie). Das starke Wachstum im zweiten Halbjahr wurde getragen vom Wohnungs- und öffentlichem Bau, insbesondere dem Straßenbau. Aufgrund der geplanten Ausgaben im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung sind für 2014 erhöhte Investitionen in die Straßeninfrastruktur, insbesondere in den Alt-Bundesländern, zu erwarten. 1.3. Konzernzugehörigkeit und Geschäftstätigkeit der Gesellschaft Die Gesellschaft ist Teil der Saferoad Gruppe, eines schwedischen Konzerns mit Sitz in Önnestad, Schweden. Die Gesellschaft mit Sitz in Weroth ist ein führendes Unternehmen im Bereich der passiven Rückhaltesysteme und der Verkehrssicherheit. Dabei werden Schutzplankensysteme selbst hergestellt, montiert, gewartet und veräußert. Darüber hinaus wird eine unselbständige Zweigniederlassung in Berlin als Vertriebsbüro unterhalten. 1.4. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Es gab im Jahr 2013 drei wesentliche nicht operative Vorgänge:
2. Darstellung und Analyse des GeschäftsverlaufsDer Geschäftsverlauf war insgesamt sehr erfreulich. Der Start in das Geschäftsjahr war witterungsbedingt langsamer als erhofft. In der zweiten Jahreshälfte erholte sich das Geschäft aber deutlich, sodass die Umsatzziele übertroffen wurden. Die erfreuliche Entwicklung im Umsatz zeigte sich sowohl im Inland als auch im Export. Das Ausschreibungsvolumen hat sich gegenüber dem Vorjahr erholt. Infolgedessen gingen die Auftragseingänge in 2013 um knapp 10 Mio. € auf 35 Mio. € nach oben. 3. Vermögens- Finanz- und Ertragslage3.1. Vermögenslage Die Bilanzsumme belief sich zum Stichtag 31. Dezember 2013 auf 69,6 Mio. € gegenüber 60,4 Mio. € im Vorjahr. Auf der Aktivseite ist das Finanzanlagevermögen hauptsächlich infolge der vorgenommenen Kapitalerhöhung bei der Saferoad Polska RRS Sp.zo.o. (+3,1 Mio. €), der erhaltenen Gewinnanteile von der Bongard & Lind Noise Protection GmbH & Co. KG (+1,1 Mio. €), sowie des Erwerbs der restlichen Anteile an der Intermetal Sp.zo.o. (+0,7 Mio. €) gestiegen. Ausleihungen an verbundene Unternehmen blieben mit 7,0 Mio. € annähernd auf Vorjahresniveau. Desweiteren wurden Entwicklungskosten i.H.v. 0,8 Mio. € aktiviert. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Entwicklungskosten zur Ergänzung unserer Produktfamilie. Die kurzfristigen Vermögensgegenstände erhöhten sich um 3,7 Mio. € auf 38,6 Mio. € gegenüber 34,9 Mio. € im Vorjahr. Ein wesentlicher Grund der Erhöhung waren höhere Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (+5,1 Mio. €). Die Vorräte erhöhten sich um 1,1 Mio. € von 14,3 Mio. € im Vorjahr auf 15,4 Mio. €. Die liquiden Mittel erhöhten sich um 1,6 Mio. € auf 3,4 Mio. €, wobei die norwegische Muttergesellschaft liquide Mittel nach Bedarf bereitstellt. 3.2. Finanzlage Unsere Finanzpolitik hat zum Ziel, die Finanzkraft auf hohem Niveau zu halten und damit die finanzielle Unabhängigkeit des Unternehmens durch die Sicherstellung ausreichender Liquidität zu wahren. Dabei sollen Risiken weitgehend vermieden werden. Spekulative Geschäfte aller Art werden daher vermieden, Termingeschäfte nur getätigt, soweit diese der Absicherung einzelner Aufträge oder damit verbundener Risiken dienen. Es bestehen zur Zeit zwei Zinsswaps, wobei diese noch eine maximale Restlaufzeit bis 2014 haben. In Höhe des negativen Marktwertes von TEUR 113 wurde eine Rückstellung gebildet. Die Eigenkapital-Quote beträgt 18,0%, gegenüber 20,7% im Vorjahr. Die gesamten Verbindlichkeiten belaufen sich auf 55,1 Mio. € gegenüber 46,6 Mio. € im Vorjahr. Dabei betragen die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der Nordea Bank 27,3 Mio. € und gegenüber der Saferoad AS, 15,7 Mio. €. Im laufenden Geschäftsjahr wurden die Verbindlichkeiten gegenüber der Nordea Bank um 2,8 Mio. € reduziert. Die Darlehen der Nordea haben eine Laufzeit bis 2017, wobei die Rückzahlung durch entsprechende Vereinbarungen mit der Saferoad AS abgesichert ist. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Saferoad AS haben sich im Geschäftsjahr um 8,3 Mio. € erhöht wobei die Mittel im Wesentlichen zur Rückzahlung der Nordea Darlehen und zur Durchführung einer Kapitalerhöhung bei der Tochtergesellschaft SR RRS Polska verwendet wurden. 3.3. Ertragslage Die Gesamtleistung blieb mit 59,0 Mio. € im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr. Die im letzten Lagebericht erwartete Verringerung der Umsätze durch die Beendigung des A1 PPP Projektes in 2012 (3,0 Mio. € Umsatz in 2012) ist nicht eingetreten, da der Wegfall der A1 PPP Umsätze vor allem durch steigende Exportumsätze kompensiert werden konnte. Die Abschreibungen sind um 0,2 Mio. € auf 1,2 Mio. € gestiegen. Dafür waren hauptsächlich höhere Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände verantwortlich. Die Erhöhung der Personalkosten ist auf zusätzliche Mitarbeiter sowie auf erhöhte Prämienzahlungen aufgrund erreichter Planziele zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich leicht um 0,2 Mio. € auf 4,8 Mio. €. Der Hauptgrund dafür waren geringere Werbe- und Reisekosten. Der Zinsaufwand hat sich durch höhere Aufwendungen an verbundene Unternehmen leicht um 0,1 Mio. € auf 2,2 Mio. € erhöht. Das operative Ergebnis (EBITDA) hat sich gegenüber dem Vorjahr um 2,4 Mio. € auf 2,8 Mio. € verbessert. Hauptgründe waren verbesserte Rohmargen und Einsparungen bei den sonstigen betrieblichen Ausgaben. Mit dem Ergebnis wurden die im Lagebericht 2012 geäußerten Erwartungen mehr als erfüllt. Die Saferoad RRS GmbH ist Teil einer steuerlichen Organschaft, wobei die Gesellschaft Gewinnabführungsverträge sowohl mit Tochterunternehmen als auch mit der Saferoad Europe GmbH (oberster Organträger) abgeschlossen hat. Aufgrund der Gewinnabführung von 5,9 Mio. € an den Organträger betrug der Jahresüberschuss nach Steuern 0 €. Insgesamt ist das Jahr 2013 sehr zufriedenstellend verlaufen. Der Gesellschaft ist es gelungen, sich in einem schwierigen Marktumfeld zu behaupten. Die Integration der früheren Outimex Gruppe wurde abgeschlossen; die in 2012 neuberufene Geschäftsführung konnte sich ab Jahresanfang ganz dem operativen Geschäft widmen. 4. Chancen, Risiken und RisikomanagementRisikomanagement Die Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem der Saferoad-Gruppe eingebunden. Geschäftsübliche Chancen und Risiken werden im Rahmen eines monatlichen Berichtwesens erfasst, bewertet, analysiert und der Geschäftsführung vorgelegt. Auch findet im Rahmen des Konzernberichtswesens eine monatliche Analyse signifikanter Abweichungen zwischen aktuellen und erwarteten Ergebnissen statt. Chancen und Risiken Im Bereich Straßenbau ist die Gesellschaft weiterhin abhängig von der Nachfrage der öffentlichen Hand nach Straßenbauleistungen. Durch den immer weiter steigenden Güter- und Personenverkehr auf den Straßen in Deutschland und Europa wird sich das Investitionsverhalten der öffentlichen Hand positiv auswirken. Die Bundesregierung hat im neuen Koalitionsvertrag signifikante Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur festgeschrieben. Wir sehen aber auch Chancen für Wachstum in Mittel- und Osteuropa, nicht zuletzt durch die Nutzung des existierenden Netzwerkes des Saferoad Konzerns. Der Export in diese Region bietet die Möglichkeit langsameres Wachstum im deutschen Markt zu kompensieren. Als ein wesentliches Risiko sehen wir die Entwicklung der Rohstoffmärkte, insbesondere im Stahlbereich. Dieses Risiko versuchen wir durch aktive Marktbeobachtung und Großmengenbezug bei günstiger Marktlage abzufedern. Aufgrund der soliden Geschäftspolitik sowie des Bestandes an liquiden Mitteln und der bestehenden Finanzierungszusagen der Konzernmutter ist das Risiko eines Liquiditätsengpasses gering. Hierzu trägt auch das konsequente Working Capital Management bei. Weitere Risiken, welche über das allgemeine Unternehmensrisiko hinausgehen und die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft negativ beeinflussen können, sind derzeit nicht erkennbar. Die Chancen und Risiken aus dem normalen Geschäftsbetrieb werden durch die Geschäftsleitung beobachtet und gesteuert. Zu diesem Zwecke wurde ein wöchentliches und monatliches internes Berichtswesen eingeführt, welches die Geschäftsleitung über wesentliche Kennzahlen wie Umsatz, Auftragseingänge, Working Capital und Liquidität informiert. 5. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. 6. Voraussichtliche Entwicklung und ErgebnisperspektivenWir sind für 2014 und 2015 positiv gestimmt. Auf der Umsatzseite erwarten wir einen leichten Anstieg im unteren einstelligen % Bereich. Für 2015 erwarten wir ein etwas kräftigeres Wachstum durch verstärkten Export und höhere interne Lieferungen an die verbundenen internationalen Unternehmen. Wir gehen davon aus, dass die höheren Umsätze sich entsprechend im Ergebnis auswirken. Dies wird durch konsequente Kostenkontrolle bei den Personal- und sonstigen betrieblichen Kosten unterstützt. Investitionen werden sich im Wesentlichen auf Ersatzinvestitionen beschränken. Signifikante Änderungen in der Finanzierungs- bzw. Kapitalstruktur sind nicht geplant.
Weroth, am 7. April 2014 Peter Lind, Geschäftsführer Dirk Schönauer, Geschäftsführer Wolfgang Finkel, Geschäftsführer Manuel Garaboa, Geschäftsführer |
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