EUROPART Management GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sebastian Totzauer seit 11.4.2024 | Prokura |
Sven Hülbrock seit 23.3.2020 | Prokura |
Olaf Theo Giesen seit 15.9.2017 | Geschäftsführer |
Jens Wolf seit 21.8.2009 | Prokura |
Thomas Schulte seit 23.3.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EUROPART Group GmbHHagenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20221. Grundlagen des Konzerns Geschäftsmodell des Konzerns Die EUROPART-Gruppe mit Hauptsitz in Hagen ist ein international tätiger Großhändler für Nutzfahrzeugersatzteile und Artikel des Werkstattbedarfs. EUROPART hat sich in den 74 Jahren seit seiner Gründung 1948 als Familienbetrieb zu einem international agierenden Handelsunternehmen mit insgesamt 177 eigenen Standorten in 19 Ländern Europas sowie in den Vereinigten Arabischen Emiraten entwickelt. EUROPART ist damit der führende europäische Händler von Ersatz- und Zubehörteilen für Nutzfahrzeuge, Trailer und Busse aller Klassen. Neben Nutzfahrzeugteilen bietet EUROPART seinen Kunden aus den Bereichen Kfz-Werkstatt, Spedition, Kommune und Industrie ein breites Angebot an Verbrauchsmaterialien sowie Investitionsgütern für den Werkstattbedarf. Den mehr als 70.000 aktiven Kunden bietet EUROPART auch im internationalen Maßstab hochwertige Lösungen. EUROPART arbeitet daran, dieses Netzwerk gezielt zu erweitern. Unser Anspruch: Wir wollen für unsere Kunden in ganz Europa die bestmögliche Verfügbarkeit sicherstellen. Die EUROPART Holding GmbH, Hagen, als 100 %ige Tochtergesellschaft der EUROPART Group GmbH, Hagen, erbringt zentrale Führungs- und Serviceleistungen in den Bereichen Finanzen, Controlling, Marketing, Recht und Revision sowie IT für die EUROPART-Tochter- und Beteiligungsgesellschaften. Die EUROPART Holding GmbH selbst hält wiederum 100 % der Anteile an der deutschen Vertriebsgesellschaft EUROPART Trading GmbH, Hagen, sowie der EUROPART International GmbH, Hagen, die die Anteile an den Vertriebsgesellschaften im Ausland hält. Die EUROPART Materials GmbH, Hagen, eine weitere 100 %ige Tochtergesellschaft der EUROPART Holding GmbH, erbringt zentrale Serviceleistungen in den Bereichen Lager, Logistik, Category Management und Qualitätsmanagement. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 1.762 Mitarbeiter beschäftigt, davon durchschnittlich 879 in Deutschland. Forschung und Entwicklung Als Handelsunternehmen mit Schwerpunkt im Bereich Nutzfahrzeugteile und Artikel des Werkstattbedarfs betreibt die EUROPART-Gruppe keine Forschungs- und Entwicklungstätigkeit. Finanzielle Leistungsindikatoren Im Fokus der Unternehmenssteuerung steht unverändert die nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes. Diese bemisst sich insbesondere am Umsatz- und Ergebniswachstum sowie an der Profitabilität. Die für EUROPART wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren sind daher Umsatz, Rohertrag bzw. Rohertragsquote sowie bereinigtes EBITDA, welche monatlich auf Niederlassungsebene ermittelt und den entsprechenden Plan- und Vorjahreswerten gegenübergestellt werden. Dabei wird das aus der Gewinn- und Verlustrechnung hergeleitete EBITDA (Konzernjahresüberschuss vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) wie im Vorjahr um Einmal- und Sondereffekte sowie einmalige Restrukturierungs- und Transaktionskosten bereinigt. EUROPART bewertet das bereinigte EBITDA als eine wichtige und Cashflow-nahe Kennzahl für die operative Performance, welche Aussagen über die nachhaltige Ertragskraft des Unternehmens zulässt. 2. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die globale Wirtschaft wurde im Jahr 2022 durch eine Reihe von Faktoren belastet. Die militärischen Auseinandersetzungen zwischen der Ukraine und Russland und die daran anschließenden Sanktionen führten zu einer starken wirtschaftlichen Unsicherheit. In Europa resultierten die deutlich reduzierten Importe von russischem Erdgas und Erdöl in zwischenzeitlich sprunghafte Preisanstiege, eine Energiekrise und gestiegene Inflationsraten. Strikte Corona-Restriktionen und teilweise umfassende Lockdowns in China sowie globale Rohstoff- und Halbleiterengpässe führten zu zusätzlichen Störungen der globalen Lieferketten. Zusammenfassend blieb die wirtschaftliche Erhöhung deutlich hinter den Erwartungen zurück. Gemäß einer Studie des Internationalen Währungsfonds (World Economic Outlook) aus Januar 2023 stieg die Wirtschaftsleistung in der Euro-Zone 2022 um 3,5 % nach einem Plus von 5,3 % in 2021. Für 2023 wird in der Euro-Zone nur noch ein Wachstum vom 0,7 % erwartet. In Deutschland gab es im Jahr 2022 ein Wachstum von 1,9 % nach einer Steigerung von 2,6 % in 2021. Für 2023 geht der IWF nur noch von einem Wachstum von 0,1 % für Deutschland aus. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr des Konzernabschlusses 2022 beginnt am 01.01.2022 und endet am 31.12.2022. Mit Vereinbarung vom 10. November 2022 hat die EUROPART International GmbH ihre Anteile an dem Gemeinschaftsunternehmen OOO EUROPART Rus in Moskau, Russland, an die russischen Mitgesellschafter verkauft. Mit Vereinbarung vom 1. Dezember 2022 hat die EUROPART International GmbH ihre Anteile an den Gemeinschaftsunternehmen OOO EUROPART Kaliningrad sowie EUROPART KNG, beide in Kaliningrad, Russland, verkauft. Alle drei Verkäufe stehen noch unter der aufschiebenden Bedingung der Genehmigung durch die russischen Behörden, daher führen diese Verkäufe zum 31.12.2022 noch zu keiner Änderung im Konsolidierungskreis. Das EUROPART-Geschäft entwickelte sich im Berichtsjahr positiv. Trotz des anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeldes im Jahre 2022 konnte EUROPART die zu Beginn des Berichtsjahres gesetzten Umsatz- und Ergebnisziele erreichen bzw. übertreffen. Das Geschäftsmodell der EUROPART-Gruppe hat sich in dem volatilen Marktumfeld der vergangenen Jahre als resilient erwiesen. Der Umsatz stieg währungsbereinigt gegenüber dem Vorjahr um +10,1 %. Durch Skaleneffekte ist das bereinigte EBITDA des Konzerns mit +32,6 % deutlich stärker als der Umsatz gewachsen. Ertragslage Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde ein Konzernumsatz in Höhe von EUR 533,5 Mio. nach EUR 484,5 Mio. im Vorjahr erzielt. Der Umsatz betrug dabei in Deutschland EUR 220,7 Mio. und EUR 312,8 Mio. im Ausland. Die wichtigsten ausländischen Märkte waren Osteuropa, Skandinavien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Dabei war die Umsatzentwicklung in nahezu allen Märkten positiv. In den deutschen Gesellschaften konnte ein Umsatzwachstum von 8,6 % erreicht werden. Darin enthalten sind auch die um 11,9 % gestiegenen Verkäufe an Kooperationspartner aus dem Zentrallager in Werl. In Polen stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 8,1 % und in Ungarn um 13,6 %. Ebenfalls positiv war die Entwicklung in Skandinavien mit Umsatzanstiegen von 7,7 % in Dänemark sowie 5,9 % in Schweden. In den Vereinigten Arabischen Emiraten konnte der Umsatz in 2022 sogar um 21,4 % gegenüber 2021 gesteigert werden. Der im Vorjahr prognostizierte Umsatzanstieg der Gruppe im einstelligen Prozentbereich wurde mit einem Plus von +10,1 % damit übertroffen. Der Rohertrag (Umsatz minus Materialaufwand) lag bei EUR 184,6 Mio. bzw. 34,6 % (Vorjahr 33,8 %) vom Umsatz. Die Roherlösquote ist damit, wie prognostiziert, leicht gestiegen. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 32,6 % auf EUR 43,5 Mio. (Vorjahr EUR 32,8 Mio.). Damit wurde die Prognose eines im niedrigen einstelligen Prozentbereich wachsenden EBITDA aus dem Vorjahr deutlich übertroffen. Dabei war die Prognose für 2022 aufgrund der zur Zeit der Prognoseerstellung noch weiter vorherrschenden COVID-19-Pandemie mit gewissen Unsicherheiten behaftet und daher konservativ ausgerichtet. Die Personalaufwendungen liegen mit EUR 76,8 Mio. um 5,2 % bzw. EUR 3,8 Mio. über dem Vorjahresniveau (EUR 73,0 Mio.). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die gestiegene Anzahl der Mitarbeiter zurückzuführen. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betragen EUR 16,5 Mio. (Vorjahr: EUR 16,5 Mio.) und betreffen wie im Vorjahr mit EUR 12,5 Mio. im Wesentlichen die planmäßigen Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen deutlich um 15,3 % von EUR 65,5 Mio. auf EUR 75,5 Mio. an. Insbesondere durch höhere Mietaufwendungen sowie höhere Aufwendungen für Leiharbeitnehmer in unserem Zentrallager stiegen dabei die Betriebsaufwendungen von EUR 22,7 Mio. auf EUR 25,1 Mio. Die Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich unter anderem durch gestiegene Rechts- und Beratungsaufwendungen um EUR 1,7 Mio. auf EUR 11,8 Mio. (Vorjahr EUR 10,1 Mio.). Insbesondere höhere Aufwendungen für Ausgangsfrachten führten zu einem Anstieg der Vertriebskosten um EUR 3,9 Mio. oder 13,5 % auf EUR 32,7 Mio. nach EUR 28,8 Mio. im Vorjahr. Zur Ermittlung des bereinigten EBITDA wird das aus der Gewinn- und Verlustrechnung hergeleitete EBITDA (Konzernjahresüberschuss vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) um saldierte Sondereffekte in Höhe von TEUR 5.540 (Vorjahr: TEUR 2.304) korrigiert. Diese betreffen im Wesentlichen Aufwendungen über TEUR 1.976 (Vorjahr TEUR 1.403) sowie Erträge über TEUR 1.431 aus der Währungsbewertung (Vorjahr TEUR 1.935), Beratungsaufwendungen über TEUR 2.069 (Vorjahr TEUR 674), Aufwendungen aus vertraglich nicht vereinbarten Tantiemen in Höhe von TEUR 847 (Vorjahr TEUR 0) sowie Abfindungen und Personalaufwendungen freigestellter Mitarbeiter über insgesamt TEUR 783 (Vorjahr TEUR 1.240). Der Konzernjahresüberschuss (vor Ergebnisanteilen der Minderheitsgesellschafter) von EUR 6,3 Mio. (Vorjahr EUR 3,2 Mio.) wurde neben den o.a. Sondereffekten durch Steuern vom Einkommen und vom Ertrag von EUR 9,4 Mio. (Vorjahr EUR 5,4 Mio.) sowie durch Sonstige Steuern von EUR 0,6 Mio. (Vorjahr EUR 1,0 Mio.) belastet. Die anteilige Abschreibung des aus dem Kauf der EUROPART-Gruppe resultierenden Geschäfts- oder Firmenwerts in Höhe von EUR 12,3 Mio. (Vorjahr EUR 12,3 Mio.) hat das Betriebsergebnis ebenfalls negativ belastet. Das negative Finanzergebnis von EUR 5,8 Mio. resultiert im Wesentlichen aus der Verzinsung der Bankdarlehen und ist gegenüber dem Vorjahr um EUR 0,4 Mio. gestiegen. Der Konzernjahresüberschuss nach Ergebnisanteilen anderer Gesellschafter beträgt EUR 3,7 Mio. nach einem Konzernjahresüberschuss von EUR 1,2 Mio. im Vorjahr. Vermögens- und Finanzlage Die Finanzpolitik in der EUROPART-Gruppe hat zum Ziel, die Finanzkraft des Konzerns zu erhöhen und damit die finanzielle Unabhängigkeit des Unternehmens durch die Sicherstellung der Liquidität zu wahren. Bei einer Bilanzsumme in Höhe von EUR 280,1 Mio. beträgt das bilanzielle Eigenkapital 31,1 % der Bilanzsumme. Darin enthalten ist die im Jahr 2017 durch die Gesellschafter eingebrachte Kapitalrücklage von EUR 115,0 Mio. Die Bankverbindlichkeiten machen rd. 33,7 % der Bilanzsumme aus. Von dem verzinslichen Fremdkapital im Konzernabschluss der EUROPART Group GmbH in Höhe von insgesamt EUR 94,4 Mio. haben EUR 75,5 Mio. bzw. rd. 80,0 % eine Laufzeit von 1 bis 5 Jahren. Die sonstigen Rückstellungen verringern sich um EUR 0,1 Mio. auf EUR 9,8 Mio. und beziehen sich im Wesentlichen auf erfolgs- und leistungsabhängige Mitarbeiterprämien, Urlaubsansprüche sowie Kundenboni. Die Steuerrückstellungen stiegen um EUR 4,6 Mio. auf EUR 9,9 Mio. an; die Erhöhung resultiert vor allem aus der Bildung notwendiger Gewerbesteuer- und Körperschaftsteuerrückstellungen für die EUROPART Group GmbH sowie die Efeu Group GmbH. Das Anlagevermögen macht EUR 76,9 Mio. (Vorjahr EUR 88,9 Mio.) bzw. rd. 27,5 % des Gesamtvermögens in Höhe von EUR 280,1 Mio. zum 31. Dezember 2022 aus. Innerhalb des Anlagevermögens bilden der aus der Erst- und Folgekonsolidierung entstandene Geschäfts- oder Firmenwert über EUR 58,1 Mio. (Vorjahr EUR 70,6 Mio.) und die Grundstücke, grundstücksgleichen Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken über EUR 9,9 Mio. (Vorjahr EUR 10,1 Mio.) die größten Positionen. Die Vorräte stiegen um EUR 18,1 Mio. auf EUR 106,2 Mio. (Vorjahr EUR 88,1 Mio.). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen im Wesentlichen umsatzbedingt um 14,3 % von EUR 39,1 Mio. auf EUR 44,7 Mio. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich der Finanzmittelfonds zum 31. Dezember 2022, bestehend aus kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten, um EUR 1,7 Mio. auf EUR 11,3 Mio. verringert. Dabei ist der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit mit EUR +9,4 Mio. (Vorjahr EUR +12,4 Mio.) trotz der deutlichen Zunahme der Vorräte weiterhin deutlich positiv. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt EUR -4,3 Mio. (Vorjahr EUR -1,4 Mio.) und der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit EUR -7,6 Mio. (Vorjahr EUR -12,0 Mio.) aufgrund vertraglich vorgesehener Tilgungen sowie Zinszahlungen. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögensgegenstände belaufen sich auf EUR 4,7 Mio. und beziehen sich im Wesentlichen auf Investitionen in andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung (EUR 3,2 Mio.), geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau (EUR 0,5 Mio.) sowie Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten (EUR 0,4 Mio.). Für das nächste Geschäftsjahr werden Investitionen von etwa EUR 6,4 Mio. gemäß Planung erwartet. Diese betreffen im Wesentlichen Akquisitionen, Hard- und Software, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie Mieterein- und -umbauten. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Trotz der militärischen Auseinandersetzungen zwischen der Ukraine und Russland und der gestörten Lieferketten konnten wir die Preissteigerungen auf der Einkaufsseite im Wesentlichen in den Markt weitergeben. Das aufgesetzte Pricing-Projekt mit Unterstützung eines externen Beraters zeigt im Berichtsjahr bereits erste Erfolge. Die prognostizierte Margensteigerung konnte somit erreicht werden. Durch die vorausschauende Erhöhung der Lagergröße waren wir in der Lage, ein Umsatzwachstum zu erzielen. Die bereits in 2020 begonnene Ausgabendisziplin wurde unverändert beibehalten. Die Skaleneffekte führten zu einer deutlichen Produktivitätssteigerung und damit einer signifikanten Steigerung des bereinigten EBITDA im Geschäftsjahr. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Das Risikomanagement ist ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensführung. Das wirtschaftlich herausfordernde Umfeld erfordert eine wirtschaftlich effiziente Herangehensweise beim Einsatz von Ressourcen. Diese wurden durch eine Neustrukturierung der Unternehmensorganisation bereits in 2018 neu gebündelt. Das Erkennen von Chancen und Risiken liegt in der Gesamtverantwortung des Managements und ist ein regelmäßiger Tagesordnungspunkt für die Geschäftsführung. Dabei kommt der Überwachung von bestandsgefährdenden Risiken eine besondere Bedeutung zu. Ein unternehmensweites Planungs-, Reporting- und Controlling-System unterstützt dabei alle Verantwortlichen. Die monatliche Erhebung und Analyse von Kennzahlen sowie regelmäßige, enge Abstimmungen zwischen den Unternehmensfunktionen und dem Management ermöglichen eine systematische Identifikation und sachgerechte Beurteilung von Risiken. Die Verdichtung von Kennzahlen auf Konzernebene stellt nach Ansicht der gesetzlichen Vertreter die notwendige Risikoaggregation sicher. Die dargestellten Chancen und Risiken betreffen einen Prognosezeitraum von einem Jahr und werden in Kategorien zusammengefasst. Die ermittelten Risiken sind in der Rangfolge ihrer wirtschaftlichen Bedeutung für den Konzern dargestellt. Wir sind bestrebt Absatzrisiken zu begegnen, indem wir unseren Kunden Produkte zu fairen Preisen bei hoher Beratungs- und Servicequalität anbieten. Aufgrund der breiten Streuung unserer rd. 70.000 aktiven Kunden in unterschiedlichen Märkten und Branchen halten wir die Eintrittswahrscheinlichkeit sowie die Schadenshöhe für niedrig. Die Weiterentwicklung der Eigenmarke "EUROPART", die marktnahe Schulung und Weiterbildung der Vertriebsmitarbeiter sind weitere Bausteine, von denen wir uns einen Wettbewerbsvorteil versprechen. Mit einer neuen Führungsstruktur in Osteuropa haben wir uns weiter professionalisiert. Die Eintrittswahrscheinlichkeit für Beschaffungsrisiken ist aufgrund enger und langfristiger Geschäftsbeziehungen zu einer Vielzahl von Lieferanten und Herstellern der Art und der Höhe nach begrenzt. Bereits zu Beginn der sich abzeichnenden Engpässe in den Beschaffungsmärkten haben wir unsere Vorräte deutlich erhöht und somit die Lieferfähigkeit sichergestellt. Produktmängel werden weitestgehend durch strikte Kontrollen unserer Qualitätssicherung beim Lieferanten bzw. in unserem Logistikzentrum vermieden. Darüber hinausgehende Gewährleistungsansprüche sind ausreichend versichert bzw. werden vertraglich gegenüber Lieferanten und Herstellern abgesichert. Forderungsausfallrisiken sind angesichts des großen Kundenkreises und der damit verbundenen Risikostreuung ebenfalls begrenzt. Zur weiteren Reduzierung des Risikos auch hinsichtlich der Schadenshöhe werden Kundenforderungen unter Beachtung bestimmter Bonitätsrisiken durch das Debitorenmanagement überwacht. Aufgrund des Einsatzes des Factoringverfahrens in Verbindung mit einer Kreditversicherung entfällt das Debitorenrisiko für den größten Teil der Inlandsforderungen sowie der Auslandsmärkte in Finnland und Polen. Im Zusammenhang mit dem Kauf der Unternehmensgruppe wurde im Juni 2017 ein Finanzierungskonzept für die wesentlichen Gesellschaften der EUROPART-Gruppe in Deutschland, Skandinavien und dem Baltikum umgesetzt. Die Kreditvereinbarungen laufen bis 2023 bzw. 2024 und umfassen Darlehen sowie revolvierende Kredit- und Investitionslinien über insgesamt EUR 107,1 Mio. Die Kreditlinien sind im Wesentlichen durch Globalzessionsverträge für Forderungen aus Darlehen, Forderungen aus Warenlieferungen bzw. Factoring, Raumsicherungsübereignungsverträge für Warenlager und Anlagevermögen sowie durch die Verpfändung von Marken besichert. Zum Ende des Geschäftsjahres 2022 wurde von der Fazilität ein Betrag in Höhe von EUR 86,1 Mio. in Anspruch genommen. Das Liquiditätsmanagement im Konzern sichert uns gegen Liquiditätsengpässe ab. Den Liquiditätsrisiken wird durch regelmäßige Liquiditätsplanungen sowie eine kontinuierliche Überwachung der verfügbaren Liquiditätsreserven begegnet. Die notwendige finanzielle Flexibilität ist durch Cash-Bestände sowie noch nicht ausgenutzte Kreditlinien im Konzern gewährleistet. Durch die Anbindung von Tochtergesellschaften an ein Cash-Management-System (Cash-Pool) wird der Fremdfinanzierungsbedarf weiter zentralisiert und optimiert. Die Einhaltung der in den Kreditverträgen der Gesellschaft vereinbarten Finanzkennzahlen ist zum 31.12.2022 gesichert und wird von den gesetzlichen Vertretern für die nächsten 12 Monate als nicht gefährdet angesehen. Zur Absicherung von Währungsrisiken werden regelmäßig die Währungspositionen überprüft und die Vor- und Nachteile des Einsatzes von derivativen Finanzinstrumenten analysiert. Aufgrund der variabel verzinslichen Kreditvereinbarungen unterliegt die Gruppe einem Zinsänderungsrisiko. In der Gesamtbeurteilung verfügt EUROPART über umfangreiche Prozesse zur Identifizierung und Bewertung von Risiken, um diesen gegebenenfalls entgegenzuwirken. Potenzielle Auswirkungen werden regelmäßig und systematisch bewertet und mit angemessenen Gegenmaßnahmen kompensiert. Nach Überzeugung von EUROPART gefährden die Risiken weder einzeln noch in ihrer Gesamtheit den Fortbestand des Unternehmens. Gleichzeitig eröffnen sich EUROPART aber auch vielfältige Chancen. Durch die sich weiter verstärkenden Tendenzen der Marktkonzentration vor allem in Europa bietet sich die Möglichkeit, regionale Händler als Kooperationspartner anzubinden oder zu übernehmen bzw. Beteiligungsverhältnisse einzugehen. Key-Account-Kunden im Nutzfahrzeug- und Busbereich verlangen zunehmend nach international präsenten Lieferanten, welche das geforderte Produktportfolio sowie Kompetenz in möglichst vielen Ländern aus einer Hand bieten können. Hier besitzt EUROPART auf gesamteuropäischer Ebene weiterhin ein Alleinstellungsmerkmal. Auch die weiter steigende Anzahl der zugelassenen Nutzfahrzeuge gemäß Bestandszeitreihe des Kraftfahrtbundesamt sowie das weiter zunehmende Alter der zugelassenen Nutzfahrzeuge in unserem Hauptmarkt Deutschland erhöhen die Absatzchancen für unser Unternehmen. Das steigende Bewusstsein für eine nachhaltige Wirtschaft eröffnet ebenfalls neue Perspektiven für EUROPART. Unsere Kunden aus der Transport- und Logistikbranche stehen unter einem großen Druck von Industrie und Verbrauchern, sich als Teil der globalen Lieferkette mit Themen wie Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility auseinanderzusetzen. Mit der Erweiterung unseres Produktportfolios auf nachhaltige bzw. energie- und treibstoffsparende Sortimente können wir einen Wettbewerbsvorteil schaffen. Die EUROPART hat Exklusivität in Europa für den Vertrieb eines neuen Solar-Panel- Systems für Nutzfahrzeuge. Hier haben Test-Installationen mit großen Flottenkunden bereits im ersten Jahr zu 7-stelligen Umsätzen geführt, und die Flottenkunden melden Einsparungen im Bereich Kraftstoff und CO 2. Daraus erwarten wir in den Folgejahren weiter steigende Umsätze. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und Europa hat einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung von EUROPART. Die zukünftigen Auswirkungen aus den militärischen Auseinandersetzungen zwischen der Ukraine und Russland, der Energieknappheit in Europa und eines anhaltend hohen Inflationsdrucks auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und damit auf die Geschäftsentwicklung sind zurzeit nicht vorhersagbar. Aus den Erfahrungen der Jahre 2020 bis 2022 folgern wir jedoch, dass das Geschäftsmodell des Konzerns auch weiterhin wahrscheinlich nicht wesentlich negativ beeinflusst wird. Trotz des gesamtwirtschaftlichen Umfelds plant die EUROPART-Gruppe in den kommenden Jahren ein jährliches organisches Umsatzwachstum im einstelligen Prozentbereich zuzüglich getätigter bzw. möglicher zukünftiger Akquisitionen. Das organische Wachstum soll durch konsequente Ausschöpfung bestehender Wettbewerbsvorteile, nachhaltige Vertriebssteuerung, Fokussierung auf Kernkunden und Kernmärkte, neue Sortimente und Professionalisierung des Supply Chain Managements inklusive der Einkaufs- und Sortimentsstrategie generiert werden. Die Ergebnisse vor Steuern werden in den nächsten Jahren weiterhin durch die planmäßige Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwertes sowie durch Zinsaufwendungen im Zusammenhang mit der Fremdfinanzierung belastet sein. Die Prognose berücksichtigt alle zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung bekannten Ereignisse, die die Geschäftsentwicklung der Unternehmensgruppe beeinflussen können. Gesamtaussage zum Prognosebericht Die EUROPART-Gruppe rechnet für das Geschäftsjahr 2023 mit einem Umsatzwachstum im einstelligen Prozentbereich. Bei einer leicht gestiegenen Rohertragsquote und moderaten Kostensteigerungen erwarten wir, dass das bereinigte EBITDA ebenfalls im einstelligen Prozentbereich wächst. Die Planung für 2023 umfasst dabei nicht mehr die bisher noch vollkonsolidierten Gesellschaften in Russland und Kaliningrad. Wir gehen davon aus, dass die bereits in 2022 eingeleiteten Verkäufe dieser Gesellschaften in 2023 abgeschlossen und die Gesellschaften entsprechend entkonsolidiert werden. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Bis zum Aufstellungszeitpunkt sind die noch ausstehenden behördlichen Genehmigungen für den im Geschäftsjahr 2022 vertraglich vereinbarten Verkauf der Anteile der EUROPART International GmbH an den Gemeinschaftsunternehmen 000 EUROPART Rus in Moskau, Russland, 000 EUROPART Kaliningrad sowie EUROPART KNG, beide in Kaliningrad, Russland, noch nicht erteilt. Gleichwohl gehen wir zurzeit weiter davon aus, dass diese behördlichen Genehmigungen noch erteilt werden. Es liegen ansonsten keine berichtspflichtigen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag vor.
Hagen, den 27. April 2023 EUROPART Group GmbH Olaf Giesen Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Passiva
Konzerngewinn-
und -verlustrechnung
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| 2022 | 2021 | |
| TEUR | TEUR | |
| 1. Umsatzerlöse | 533.473 | 484.467 |
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | 6.276 | 6.110 |
| --davon aus der Währungsumrechnung TEUR 3.610 (i.Vj TEUR 3.006) | ||
| 3. Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | -348.445 | -320.032 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | -478 | -512 |
| 4. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | -63.910 | -60.802 |
| b) Soziale Abgaben | -12.907 | -12.214 |
| --davon für Altersversorgung TEUR -1.132 (i. Vj.TEUR -998) | ||
| 5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -16.464 | -16.537 |
| 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -75.471 | -65.499 |
| davon aus der Währungsumrechnung TEUR 3.897 (i.Vj TEUR 2.136) | ||
| 7. Betriebsergebnis | 22.074 | 14.981 |
| 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 29 | 14 |
| 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -5.868 | -5.392 |
| davon an Gessellschafter TEUR 0 (i. V. TEUR 0) | ||
| davon aus der Auf- und Abzinsung TEUR 22 (i. Vj.TEUR 54) | ||
| 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -9.402 | -5.396 |
| 11. Ergebnis nach Steuern | 6.833 | 4.207 |
| 12. Sonstige Steuern | -557 | -999 |
| 13. Konzernjahresüberschuss (vor Gewinnanteilen der Minderheitsgesellschafter) | 6.277 | 3.208 |
| 14. Ergebnisanteile anderer Gesellschafter | -2.577 | -1.969 |
| 15. Ergebnisanteile EUROPART Group GmbH | 3.700 | 1.239 |
| 16. Konzernverlustvortrag aus dem Vorjahr | -47.632 | -48.871 |
| 17. Konzernbilanzverlust | -43.932 | -47.632 |
1. Allgemeine Angaben
Die EUROPART Group GmbH, Hagen, (die "Gesellschaft") entstand als Blitz F17-331 GmbH, Frankfurt am Main, mit Gesellschaftsvertrag vom 23.02.2017. Die Eintragung in das Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt (HRB 108047) erfolgte am 22.03.2017. Die Änderung der Firma in Alligator Germany Holding GmbH, Hagen, wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 27.04.2017 beschlossen und am 22.05.2017 in das Handelsregister eingetragen. Mit Gesellschafterbeschluss vom 29.11.2017 wurde die Sitzverlegung von Frankfurt nach Hagen beschlossen und am 27.12.2017 im Handelsregister Hagen (HRB 10830) eingetragen. Mit Gesellschafterbeschluss vom 23.02.2018 wurde die Umfirmierung in EUROPART Group GmbH beschlossen und am 13.04.2018 in das Handelsregister eingetragen.
Mit Geschäftsanteilskaufvertrag vom 12.05.2017 hat die EUROPART Group GmbH (bis 13.04.2018 Alligator Germany Holding GmbH) mit Wirkung vom 27.07.2017 sämtliche Anteile an der Efeu Group GmbH, Hagen, mit ihren Tochtergesellschaften im In- und Ausland (im Folgenden zusammen "EUROPART-Gruppe" oder "EUROPART") erworben.
Durch den indirekten Erwerb der EUROPART-Gruppe steht der EUROPART Group GmbH die Mehrheit der Stimmrechte der Gesellschafter zu und sie hat die Möglichkeit, die Finanz- und Geschäftspolitik unmittelbar und mittelbar zu bestimmen. Damit ist die EUROPART Group GmbH verpflichtet, einen Konzernabschluss i.S.v. §§ 290 ff. HGB aufzustellen.
Der Erstkonsolidierungszeitpunkt für die Einbeziehung der EUROPART-Gruppe in den Konzernabschluss der EUROPART Group GmbH war der 27.07.2017.
Der Konzernabschluss zum 31.12.2022 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB aufgestellt worden.
Die EUROPART Group GmbH als Konzernmutter stellt den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis auf.
Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 i.V.m. § 298 Abs. 1 HGB.
Der Konzern EUROPART Group GmbH befasst sich im Schwerpunkt mit dem Handel von Nutzfahrzeugteilen sowie Artikeln für den Werkstattbedarf.
2. Grundsätze der Konsolidierung
Konsolidierungskreis
Der Konzernabschluss zum 31.12.2022 umfasst neben der Muttergesellschaft die Gesellschaften, die in der Aufstellung des Anteilsbesitzes aufgeführt sind.
Die Gesellschaften (Beteiligungsverhältnis 50 %)
AS EUROPARTS AUTODET, Tallinn/Estland
BH EUROPART D.O.O., Laktasi/Bosnien-Herzegowina
EUROPART Middle East FZC, Dubai/VAE
EUROPART SR s.r.o., Komarno/Slowakei
OOO EUROPART Kaliningrad, Kaliningrad/Russland
OOO EUROPART Rus, Moskau/Russland
000 Skladskoy Komplex Mikhailovskaya Sloboda, Moskau/Russland
SCG EUROPART D.O.O., Belgrad/Serbien
SCHLOSSER EUROPART GmbH, Berlin/Deutschland
SVG EUROPART GmbH, Düsseldorf/Deutschland
SVG EUROPART GmbH, Technischer Handel, Koblenz
EUROPART d.o.o., Zagreb/Kroatien
sowie die EUROPART KNG LLC, Kaliningrad/Russland (Beteiligungsverhältnis 80 %)
sind wegen unmittelbar beherrschendem Einfluss gem. § 290 Abs. 1 HGB in den Konzernabschluss einbezogen worden.
In den Konzernabschluss nicht einbezogen wurde gem. § 311 Abs. 2 HGB die EUROPART Middle East LLC, Sharjah/VAE. Die Gesellschaft übt keine externe Geschäftstätigkeit aus, sondern erbringt Dienstleistungen für die EUROPART Middle East FZC, Dubai/VAE. Die Gesellschaft belastet entstehende Kosten weiter und erwirtschaftet keinen nennenswerten Gewinn. Damit ist die Beteiligung für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung.
Der Konzernabschluss ist in Tausend Euro (TEUR, T€) dargestellt.
Konsolidierungsmethoden/Konzernabschlussstichtag
Der Konzernabschluss zum 31.12.2022 wurde zum Stichtag des Jahresabschlusses der Muttergesellschaft (31.12.) aufgestellt. Die jeweiligen Einzelabschlüsse wurden nach den deutschen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften zum Stichtag der Muttergesellschaft aufgestellt. Anpassungen an die konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden, falls notwendig, vorgenommen.
Zum Konzernbilanzstichtag (31. Dezember) haben sämtliche einbezogenen Gesellschaften einen Einzelabschluss aufgestellt.
Kapitalkonsolidierung
Die Kapitalkonsolidierung der einbezogenen Tochtergesellschaften wurde gem. § 301 HGB nach der Erwerbsmethode durchgeführt. Die Erstkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode gem. § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB. Bei der Erstkonsolidierung wurden die Beteiligungsbuchwerte an den Tochtergesellschaften gegen die zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung neu bewerteten Eigenkapitalanteile aufgerechnet.
Im Rahmen der Erstkonsolidierung wurden stille Reserven im Anlagevermögen - soweit sie wesentlich sind - in voller Höhe aufgedeckt. Die stillen Reserven werden nach der durchschnittlichen Restnutzungsdauer abgeschrieben. Im Zuge der Aufdeckung der stillen Reserven wurden latente Steuern gebildet.
Der sich dabei ergebende aktive Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 122.941 wird als Geschäfts- oder Firmenwert unter den immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens gemäß § 309 HGB ausgewiesen und über eine Laufzeit von 10 Jahren planmäßig abgeschrieben. Auf diesen Geschäfts- oder Firmenwert wurden im Geschäftsjahr 2022 Abschreibungen in Höhe von insgesamt TEUR 12.294 (Vorjahr: TEUR 12.294) vorgenommen.
Im Mai 2018 hat die EUROPART International GmbH, Hagen, - eine 100 %ige Tochter der EUROPART Holding GmbH, Hagen, - weitere 49 % der Anteile an der EUROPART Polska S.A., Wielun/Polen, sowie im Dezember 2018 weitere 25 % der Anteile an der EUROPART Finland OY, Vantaa/Finnland, erworben. Da dieser Vorgang der Aufstockung den Status als Tochterunternehmen nicht beeinflusst, besteht nach DRS 23.171 ein Wahlrecht, die Transaktion entweder als Erwerbs- oder als Kapitalvorgang abzubilden. Die Transaktion wurde dementsprechend als Erwerbsvorgang abgebildet. Daraus folgt ein weiterer Firmenwert von insgesamt TEUR 2.390,8, welcher über einen Zeitraum von ebenfalls zehn Jahren abgeschrieben wird (Restnutzungsdauer bis 31.12.2028).
Insgesamt ergaben sich im Geschäftsjahr 2022 auf den Geschäfts- oder Firmenwert eine Abschreibung in Höhe von TEUR 12.617 (Vorjahr: TEUR 12.611) sowie ein Bilanzausweis zum 31.12.2022 in Höhe von TEUR 58.115 (Vorjahr: TEUR 70.611).
Gemäß Gesellschaftervertrag vom 27.12.2021 und der Eintragung in das russische Firmenregister im Mai 2022 nahm die Gesellschaft EUROPART KNG LLC die Geschäfte im gleichen Monat auf. Die EUROPART International hält 80 % der Firmenanteile.
Schuldenkonsolidierung
Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen einbezogenen verbundenen Unternehmen werden eliminiert.
Aufwands- und Ertragskonsolidierung
In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden die Erlöse aus Innenumsätzen sowie andere konzerninterne Erträge mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet.
Zwischenergebniseliminierung
Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungs- und Leistungsvorgängen wurden, soweit sie noch nicht durch Umsätze mit Dritten realisiert sind, im Konzernabschluss eliminiert.
3. Währungsumrechnung
Die Fremdwährungsabschlüsse werden gemäß § 308a HGB in die funktionale Währung (Euro) der Muttergesellschaft nach der modifizierten Stichtagskursmethode umgerechnet. Dies hat zur Folge, dass alle Bilanzposten, außer Eigenkapital, mit dem am Bilanzstichtag geltenden Devisenkassamittelkurs umgerechnet werden. Das Eigenkapital zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung wird mit dem historischen Kurs bewertet. Die Umrechnung der Posten der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt mit dem Durchschnittskurs, der für den Zeitraum des Einbezugs der Gewinn- und Verlustrechnung der jeweiligen Tochtergesellschaft ermittelt wurde. Die aufgrund der Umrechnung entstandenen Umrechnungsdifferenzen werden im Eigenkapital als Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung erfasst.
4. Steuersatz latente Steuern
Der Steuersatz bei der Ermittlung latenter Steuern orientiert sich am individuellen Steuersatz des jeweiligen Landes.
5. Grundsätze der Bilanzierung und Bewertung
Umsatzrealisierung
Die Erfassung von Umsatzerlösen erfolgt grundsätzlich erst dann, wenn die Waren oder Erzeugnisse geliefert worden sind, das heißt, wenn der Gefahrenübergang auf den Kunden stattgefunden hat. Die Umsatzerlöse werden abzüglich von Erlösschmälerungen, wie z.B. Skonti und Preisnachlässen, ausgewiesen.
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Herstellungskosten sind die Aufwendungen, die durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Diensten für die Herstellung eines Vermögensgegenstands, seine Erweiterung oder für eine über seinen ursprünglichen Zustand hinausgehende wesentliche Verbesserung entstehen. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit aus kaufmännischer Sicht ein dauerhaft niedrigerer Wertansatz erforderlich ist.
Der Geschäfts- oder Firmenwert aus der Erstkonsolidierung wird über eine Nutzungsdauer von zehn Jahren linear abgeschrieben. Die Branche "Nutzfahrzeugteilehandel" steht in Abhängigkeit vom Aufkommen im Straßengüterverkehr, der sich in der Vergangenheit positiv entwickelt hat und aus heutiger Sicht auch weiterhin wachsen wird. EUROPART hat die maßgebliche Größe erreicht, die nennenswerte Beschaffungsrisiken und Risiken im Wettbewerb begrenzt. Die Geschäfts- oder Firmenwerte sind somit nachhaltig und auf Dauer angelegt. Die systematische Untersuchung des Firmenwertes hinsichtlich der einzelnen Komponenten führt zum Ergebnis, dass die Nutzungsdauer mindestens zehn Jahre beträgt, gestützt durch die Erkenntnis, dass der Aufbau bzw. die Änderung der erforderlichen Vertriebsstrukturen sich frühestens in zehn Jahren amortisieren.
Bei den übrigen immateriellen Vermögensgegenständen sowie den Sachanlagen wird die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Die durchschnittlichen Nutzungsdauern werden wie folgt eingeschätzt:
| Anlagenklasse | Nutzungsdauer Jahre |
| - Software | 3-5 |
| - Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte u. ähnliche Rechte und Werte | 3-15 |
| - Gebäude | 10 - 40 |
| - Technische Anlagen und Maschinen | 10-15 |
| - Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3-10 |
Unter Finanzanlagen sind Beteiligungen und Ausleihungen zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Abschreibungen auf Finanzanlagen erfolgen nur bei voraussichtlich dauernder Wertminderung. Verzinsliche Ausleihungen werden zum Nominalwert bilanziert.
Umlaufvermögen/Rechnungsabgrenzung
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden anhand eines gleitenden Durchschnittspreises zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten bewertet bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bestands- und Verwertungsrisiken, die sich aus langen Lagerreichweiten bzw. geminderter Verwertbarkeit ergeben, wird durch angemessene Abschläge Rechnung getragen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Erkennbare Risiken werden durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst ausschließlich Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Rückstellungen und Verbindlichkeiten
Die Rückstellungen für Pensionen sind auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Berücksichtigung eines Zinsfußes von 1,78 % (10-Jahresdurchschnitt) und der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck angesetzt. Der angenommene Gehalts- und Rententrend beträgt 2,50 %. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB betrug TEUR 22 (Vorjahr: TEUR 31).
Der Wertansatz für Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen berücksichtigt alle zum Zeitpunkt der Bilanzierung erkennbaren Risiken, ungewissen Verpflichtungen und drohenden Verluste auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung und erfolgt in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden die Rückstellungen abgezinst.
Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Mittel- und langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden, sofern keine Sicherungsgeschäfte bestehen, zum historischen Kurs oder zum jeweiligen ungünstigeren Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden Fremdwährungsverbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.
Latente Steuern
Nach §274 HGB wurden zum 31.12.2022 aktive Steuerlatenzen in Höhe von TEUR 1.334 (Vorjahr: TEUR 1.464) gebildet. Diese resultieren im Wesentlichen aus zeitlichen Unterschieden bei der Vorratsbewertung und der Bildung von Rückstellungen für Drohverluste, Pensionen und Altersteilzeit. Die Aufdeckung von stillen Reserven im Rahmen der Erstkonsolidierung und ihre Fortführung führten zum 31.12.2022 zu passiven latenten Steuern i.S.v. § 306 HGB von insgesamt TEUR 716 (Vorjahr: TEUR 779).
Für steuerliche Verlustvorträge wurden gemäß dem Vorsichtsprinzip nach § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB keine latenten Steuern aktiviert.
Insgesamt ergibt sich zum 31.12.2022 ein Überhang von aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 618 (Vorjahr: TEUR 685).
Die Bewertung der latenten Steuern erfolgte gemäß den individuellen Steuersätzen der jeweiligen Gesellschaften, die zwischen 10,0 % und 34,4 % liegen.
6. Weitere Angaben zur Bilanz
Anlagevermögen
Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind im Konzernanlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.
Vorräte
Bestandsrisiken, die sich aus langen Lagerreichweiten bzw. geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Zum 31.12.2022 wird ein Bruttowarenbestand in Höhe von TEUR 110.893 (Vorjahr: TEUR 92.380) bilanziert. Hierauf entfällt eine Wertberichtigung in Höhe von TEUR 4.463 (Vorjahr: TEUR 4.699).
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Ansprüche aus Lieferantenboni (TEUR 20.360) und Umsatzsteuer (TEUR 4.547). TEUR 55 der sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (Vorjahr: TEUR 108).
Aktive Rechnungsabgrenzung
In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind TEUR 27,5 (Vorjahr: TEUR 26,4) aus Disagien enthalten.
Eigenkapital
Das Eigenkapital per 31.12.2022 beträgt TEUR 86.982 (Vorjahr: TEUR 81.831). Neben dem Konzernjahresüberschuss in Höhe von TEUR 6.277 (Vorjahr: Konzernjahresüberschuss TEUR 3.208) resultiert die Veränderung maßgeblich aus Währungsumrechnungsdifferenzen von TEUR -865 (Vorjahr: TEUR -778) und Ausschüttungen an Minderheitsgesellschafter von TEUR 1.561 (Vorjahr: TEUR 1.398).
Das gezeichnete Kapital beträgt 25 TEUR (Vorjahr: TEUR 25).
Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 9.787 (Vorjahr: TEUR 9.870) beziehen sich im Wesentlichen auf erfolgs- und leistungsabhängige Mitarbeiterprämien von TEUR 2.264 (Vorjahr: TEUR 2.201), Urlaubsansprüche von TEUR 2.248 (Vorjahr: TEUR 2.177), noch nicht abgerechnete Lieferungen und Leistungen von TEUR 1.726 (Vorjahr: TEUR 2.099), Kundenboni von TEUR 1.568 (Vorjahr: TEUR 1.523), Abfindungen von TEUR 394 (Vorjahr: TEUR 282) sowie Drohverluste von TEUR 285 (Vorjahr: TEUR 285).
Verbindlichkeitenspiegel
| In T€ | 31.12.2022 (Vorjahr) | bis 1 Jahr (Vorjahr) | >1 Jahr (Vorjahr) |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kredit- | 94.401 | 18.901 | 75.500 |
| instituten | (90.985) | (8.385) | (82.600) |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen | 59.873 | 59.873 | 0 |
| und Leistungen | (50.818) | (50.818) | (0) |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 18.409 | 15.952 | 2.457 |
| (18.131) | (16.288) | (1.843) | |
| Gesamt | 172.683 | 94.726 | 77.957 |
| (159.934) | (75.491) | (84.443) |
Im Zusammenhang mit dem Kauf der Unternehmensgruppe wurde im Juni 2017 ein Finanzierungskonzept für die wesentlichen Gesellschaften der EUROPART-Gruppe in Deutschland, Skandinavien und dem Baltikum umgesetzt. Die Kreditvereinbarungen sind mittelfristig bis 2023 bzw. 2024 ausgerichtet und umfassen Darlehen sowie revolvierende Kredit- und Investitionslinien über insgesamt EUR 135,0 Mio. Die Kreditlinien sind im Wesentlichen durch Globalzessionsverträge für Forderungen aus Darlehen, Forderungen aus Warenlieferungen bzw. Factoring, Raumsicherungsübereignungsverträge für Warenlager und Anlagevermögen sowie durch die Verpfändung von Marken besichert. Zum Ende des Geschäftsjahres 2022 wurde von der Fazilität ein Betrag in Höhe von EUR 86,1 Mio. (Vorjahr: EUR 88,6 Mio.) in Anspruch genommen.
Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Factoring-Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 4.963 (Vorjahr: TEUR 4.838), Steuerverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 5.755 (Vorjahr: TEUR 7.156) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von TEUR 500 (Vorjahr: TEUR 487).
7. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
| 2022 | 2021 | |
| Umsätze | T€ | T€ |
| - Inland | 220.700 | 206.754 |
| - EU-Mitgliedstaaten | 233.942 | 212.101 |
| - sonstige in Europa | 50.451 | 42.325 |
| - Drittland | 28.380 | 23.287 |
| Gesamt | 533.473 | 484.467 |
Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen mit TEUR 3.610 (Vorjahr: TEUR 3.006) Erträge aus Währungskurs-Effekten, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen mit TEUR 350 (Vorjahr: TEUR 414) und Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtungen mit TEUR 222 (Vorjahr: TEUR 328).
Materialaufwand
Der Materialaufwand umfasst Aufwendungen für Roh-, Hilf- und Betriebsstoffe und Waren sowie für bezogene Leistungen im Rahmen der Handelstätigkeit des Konzerns.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 75.472 (Vorjahr: TEUR 65.594) setzen sich zusammen aus Vertriebsaufwendungen TEUR 32.737 (Vorjahr: TEUR 28.843), hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Frachtkosten, Betriebsaufwendungen von TEUR 25.069 (Vorjahr: TEUR 22.747), Verwaltungsaufwendungen TEUR 11.818 (Vorjahr: TEUR 10.102) und übrigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 5.848 (Vorjahr: TEUR 3.901).
Periodenfremde Erträge und Aufwendungen
In 2022 entstand TEUR 254 periodenfremder Aufwand (Vorjahr: TEUR 587).
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Als laufende Ertragsteuern werden im Inland die Körperschaftsteuer, der Solidaritätszuschlag und die Gewerbeertragsteuer sowie im Ausland vergleichbare ertragsabhängige Steuern ausgewiesen. Die Aufwendungen wurden mit Erträgen aus der Auflösung von Steuerrückstellungen und mit Steuererstattungen saldiert. Unter latenten Steuern werden Steuern aufgrund zeitlicher Ergebnisunterschiede aus Konsolidierungsmaßnahmen sowie von Unterschieden zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz ausgewiesen.
8. Sonstige Angaben
Haftungsverhältnisse
Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse.
Außerbilanzielle Geschäfte
Zur Reduzierung der verzinslichen Verbindlichkeiten wurden außerbilanzielle Geschäfte durch den Abschluss von Verträgen zu Factoring sowie Konsignationslagern getätigt. Mit diesen Maßnahmen wurden die Bilanzsumme reduziert und die Finanzkennzahlen verbessert. Zur Sicherung größtmöglicher Flexibilität berücksichtigen diese Verträge kurze Laufzeiten mit Verlängerungsoptionen.
Zum 31.12.2022 wurden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 17.300 (Vorjahr: TEUR 17.168) verkauft. Der Gesamtbestand der Lieferantenkonsignation belief sich zum 31.12.2022 auf TEUR 3.152 (Vorjahr: TEUR 5.225).
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
| 2023 | 2024 | 2025 | 2026 und später | Summe | |
| T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | |
| Sonstige Miet- und Pachtverträge | 9.830 | 6.426 | 4.902 | 16.754 | 37.912 |
| Leasingverpflichtungen | 1.931 | 1.185 | 742 | 2.357 | 6.215 |
| Gesamtsumme | 11.761 | 7.611 | 5.644 | 19.111 | 44.127 |
Abschlussprüferhonorar
Für das Geschäftsjahr 2022 wurden vom Konzernabschlussprüfer folgende Honorare berechnet:
| 2022 | |
| Erbrachte Abschlussprüferleistungen | T€ |
| - Abschlussprüfungsleistungen | 355 |
| - Bestätigungsleistungen | 11 |
| - Steuerberatungsleistungen | 0 |
| - Sonstige Leistungen | 0 |
| Gesamt | 366 |
Geschäfte mit nahestehenden Personen
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Geschäfte mit nahestehenden Personen nur zu marktüblichen Bedingungen getätigt.
Konzernabschluss
Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister offengelegt.
Mitarbeiter
| Mitarbeiter nach Köpfen | Ø 01-12/2022 | Ø 01-12/2021 |
| -Angestellte und gewerbliche Mitarbeiter | 1.762 | 1.723 |
| - davon Inland | 879 | 873 |
| - davon Ausland | 883 | 850 |
Konzern-Kapitalflussrechnung
Die Konzern-Kapitalflussrechnung nach DRS 21 wurde nach der indirekten Methode aufgestellt. Diese gliedert sich in den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, Cashflow aus der Investitionstätigkeit und Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit. Der Finanzmittelfonds setzt sich aus den flüssigen Mitteln und kurzfristigen Bankverbindlichkeiten zusammen.
| Anteilsbesitz | Beteiligungsquote Konzern 31.12.2022 |
| I. In den Konzernabschluss einbezogene Tochterunternehmen (vollkonsolidiert) | % |
| 1. Inländische Tochterunternehmen | |
| Efeu GmbH, Hagen | 100,00 |
| EUROPART Management GmbH, Hagen | 100,00 |
| EUROPART Holding GmbH, Hagen | 100,00 |
| EUROPART Trading GmbH, Hagen | 100,00 |
| EUROPART Materials GmbH, Hagen | 100,00 |
| EUROPART International GmbH, Hagen | 100,00 |
| EUROPART Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH, Hagen | 100,00 |
| SVG EUROPART GmbH Technischer Handel, Koblenz | 50,00 |
| SCHLOSSER EUROPART Technischer Handel GmbH, Berlin | 50,00 |
| SVG EUROPART GmbH, Düsseldorf | 50,00 |
| SVG EUROPART Südbaden GmbH, Freiburg | 51,00 |
| 2. Ausländische Tochterunternehmen | |
| EUROPART Bulgaria EOOD, Sofia/Bulgarien | 100,00 |
| EUROPART Hungaria Kft., Budapest/Ungarn | 100,00 |
| EUROPART Sverige AB, Malmö/Schweden | 100,00 |
| EUROPART Danmark A/S, Kolding/Dänemark | 100,00 |
| UAB EUROPART, Vilnius/Litauen | 100,00 |
| EUROPART France s.à.r.l., Hoerdt/Frankreich | 100,00 |
| EUROPART Portugal S.A., Carregado / Portugal | 100,00 |
| EUROPART Austria GmbH, Wiener Neudorf/Österreich | 100,00 |
| EUROPART CZ s.r.o., Prag/Tschechien | 100,00 |
| AS EUROPARTS AUTODET, Tallinn/Estland | 50,00 |
| EUROPART Finland OY, Vantaa/Finnland | 100,00 |
| 000 EUROPART Rus, Moskau/Russland | 50,00 |
| OOO Skladskoy Komplex Mikhailovskaya Sloboda, Moskau/Russland | 50,00 |
| 000 EUROPART Kaliningrad, Kaliningrad/Russland | 50,00 |
| EUROPART KNG, Kaliningrad/Russland | 80,00 |
| SCG EUROPART D.O.O., Belgrad/Serbien | 50,00 |
| EUROPART Middle East FZC, Dubai/VAE | 50,00 |
| EUROPART SR s.r.o., Komarno/Slowakei | 50,00 |
| BH EUROPART D.O.O., Laktasi/Bosnien-Herzegowina | 50,00 |
| EUROPART Polska S.A., Wielun/Polen | 100,00 |
| European Truck Parts S.L., Barcelona/Spanien | 100,00 |
| EUROPART Latvia S.I.A., Riga/Lettland | 100,00 |
| EUROPART Consulting (Shanghai) Co., Ltd, Shanghai/China | 100,00 |
| EUROPART d.o.o., Zagreb/Kroatien | 50,00 |
| II. Beteiligungen zu Anschaffungskosten (nicht in den Konzern mit einbezogen) | |
| EUROPART Middle East LLC, Sharjah/VAE | 24,50 |
| III. Nicht in den Konzernabschluss einbezogene Tochterunternehmen (gemäß § 296 (1) Nr. 2 HGB) | |
| EURORECANVIS GIRONA VEHICLES INDUSTRIALS SL, Girona/Spanien | 60,00 |
Befreiungswahlrechte nach § 264 Abs. 3 HGB
In Anwendung des § 264 Abs. 3 HGB machen die Gesellschaften
EUROPART Management GmbH, Hagen
EUROPART Holding GmbH, Hagen
EUROPART Trading GmbH, Hagen
EUROPART Materials GmbH, Hagen
EUROPART International GmbH, Hagen
EFEU Group GmbH, Hagen
von der gesetzlich vorgesehenen Erleichterungsmöglichkeit dahingehend Gebrauch, dass sie auf die Aufstellung eines Anhangs und Lageberichts sowie auf die Offenlegung ihrer Jahresabschlüsse zum 31.12.2022 nach nationalem Recht verzichten.
Geschäftsführung
Olaf Giesen, Chief Executive Officer/Chief Security Officer, Bocholt
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Die Geschäftsführung schlägt vor, den Konzernjahresüberschuss (vor Ergebnisanteilen der Minderheitsgesellschafter) in Höhe von TEUR 6.277 auf neue Rechnung vorzutragen.
Hagen, den 27. April 2023
DIE GESCHÄFTSFÜHRUNG
Olaf Giesen
Feststellung:
Der Jahresabschluss (Konzernabschluss) wurde durch die Gesellschafter festgestellt am 31.08.2023.
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |
| 31.12.2021 | |
| EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 0,00 |
| 2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 19.955.117,08 |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 126.147.742,37 |
| 4. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände | 5.006,38 |
| 146.107.865,83 | |
| II. Sachanlagen | |
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 25.740.369,91 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 1.080.632,33 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 31.780.166,98 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 1.080.021,73 |
| 59.681.190,95 | |
| III. Finanzanlagen | |
| 1. Anteile an assoziierten Unternehmen | 0,00 |
| 2. Beteiligungen | 1.018.320,46 |
| 3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0,00 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | 11.308,35 |
| 1.029.628,81 | |
| 206.818.685,59 |
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||||
| Veränderung Konsolidierungskreis | Zugänge | Währungsdifferenz | Abgänge | Umbuchungen | 31.12.2022 | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 0,00 | 375.432,89 | -248.694,11 | -69.213,30 | 0,00 | 20.012.642,56 |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 0,00 | 140.000,00 | -49.967,00 | 0,00 | 0,00 | 126.237.775,37 |
| 4. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände | 0,00 | 3.382,19 | 11,03 | -5.017,41 | 0,00 | 3.382,19 |
| 0,00 | 518.815,08 | -298.650,08 | -74.230,71 | 0,00 | 146.253.800,12 | |
| II. Sachanlagen | ||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 0,00 | 344.924,20 | 231.399,46 | -99.228,51 | 0,00 | 26.217.465,06 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 0,00 | 94.450,35 | -12.424,31 | -47.327,18 | 0,00 | 1.115.331,19 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 0,00 | 3.227.802,86 | -53.006,32 | -1.205.420,34 | 0,00 | 33.749.543,18 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 503.886,76 | -2.691,69 | -223.306,35 | 0,00 | 1.357.910,45 |
| 0,00 | 4.171.064,17 | 163.277,14 | -1.575.282,38 | 0,00 | 62.440.249,88 | |
| III. Finanzanlagen | ||||||
| 1. Anteile an assoziierten Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Beteiligungen | 0,00 | 4.849,92 | 0,00 | -90,00 | 0,00 | 1.023.080,38 |
| 3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | 0,00 | 17.038,57 | 0,00 | -9.362,01 | 0,00 | 18.984,91 |
| 0,00 | 21.888,49 | 0,00 | -9.452,01 | 0,00 | 1.042.065,29 | |
| 0,00 | 4.711.767,74 | -135.372,94 | -1.658.965,10 | 0,00 | 209.736.115,29 |
| Kumulierte Abschreibungen | |||||
| 31.12.2021 | Veränderung Konsolidierungskreis | Abschreibungen | Währungsdifferenz | Abgänge | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 17.596.398,40 | 0,00 | 667.937,55 | -240.248,28 | -74.562,80 |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 55.536.268,40 | 0,00 | 12.616.793,30 | -30.758,83 | 0,00 |
| 4. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 73.132.666,80 | 0,00 | 13.284.730,85 | -271.007,11 | -74.562,80 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 15.607.324,28 | 0,00 | 732.175,42 | 32.459,79 | -99.185,28 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 933.561,99 | 0,00 | 51.539,71 | -9.538,34 | -29.381,11 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 27.257.632,48 | 0,00 | 2.395.183,42 | -19.291,68 | -1.047.953,60 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,60 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 43.798.519,36 | 0,00 | 3.178.898,55 | 3.629,77 | -1.176.519,99 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an assoziierten Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Beteiligungen | 921.040,88 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | -1.021,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 920.019,88 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| 117.851.206,03 | 0,00 | 16.463.629,40 | -267.377,34 | -1.251.082,79 | |
| Kumulierte Abschreibungen | ||
| Umbuchungen / Zuschreibungen | 31.12.2022 | |
| EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 0,00 | 0,00 |
| 2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 0,00 | 17.949.524,87 |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 0,00 | 68.122.302,87 |
| 4. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände | 0,00 | 0,00 |
| 0,00 | 86.071.827,74 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 0,00 | 16.272.774,21 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 0,00 | 946.182,25 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 0,00 | 28.585.570,62 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,60 |
| 0,00 | 45.804.527,69 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an assoziierten Unternehmen | 0,00 | 0,00 |
| 2. Beteiligungen | 0,00 | 921.040,88 |
| 3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0,00 | 0,00 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | 0,00 | -1.021,00 |
| 0,00 | 920.019,88 | |
| 0,00 | 132.796.375,30 | |
| Buchwerte | ||
| 31.12.2022 | 31.12.2021 | |
| EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 0,00 | 0,00 |
| 2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 2.063.117,69 | 2.358.718,68 |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 58.115.472,50 | 70.611.473,97 |
| 4. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände | 3.382,19 | 5.006,38 |
| 60.181.972,38 | 72.975.199,03 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 9.944.690,85 | 10.133.045,63 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 169.148,94 | 147.070,34 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 5.163.972,56 | 4.522.534,50 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 1.357.909,85 | 1.080.021,13 |
| 16.635.722,19 | 15.882.671,59 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an assoziierten Unternehmen | 0,00 | 0,00 |
| 2. Beteiligungen | 102.039,50 | 97.279,58 |
| 3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0,00 | 0,00 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | 20.005,91 | 12.329,35 |
| 122.045,41 | 109.608,93 | |
| 76.939.739,98 | 88.967.479,55 | |
| 2022 | 2021 | |
| TEUR | TEUR | |
| Periodenergebnis (einschließlich Ergebnisanteilen von Minderheitsgesellschaftern) | 6.277 | 3.208 |
| Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 16.464 | 16.537 |
| Zunahme der Rückstellungen | 4.417 | 3.453 |
| Zunahme der Vorräte | -18.096 | -11.281 |
| Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | -5.587 | -4.653 |
| Zunahme anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | -7.993 | -6.126 |
| Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 9.055 | 2.358 |
| Zunahme anderer Passiva, die nicht der Investitions oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | -901 | 3.535 |
| Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | -91 | -55 |
| Zinsaufwendungen / Zinserträge | 5.861 | 5.432 |
| Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit | 9.405 | 12.408 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens | -1 | 1 |
| Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen | -519 | -564 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens | 398 | 2.005 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen | -4.171 | -2.838 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens | 9 | 66 |
| Auszahlungen für Investition in das sonstige Finanzanlagevermögen | -22 | -52 |
| Erhaltene Zinsen | 28 | 14 |
| Cash Flow aus der Investitionstätigkeit | -4.278 | -1.368 |
| Auszahlungen aus der Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter | -1.561 | -1.398 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten | 2.000 | 296 |
| Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten | -4.246 | -7.200 |
| Gezahlte Zinsen | -3.819 | -3.714 |
| Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit | -7.626 | -12.016 |
| Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds | -2.499 | -976 |
| Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | 811 | 1.511 |
| Konsolidierungskreisbedinge Änderung des Finanzmittelfonds | 0 | -2 |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 13.017 | 12.484 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 11.330 | 13.017 |
| Zusammensetzung des Finanzmittelfonds am Ende der Periode: | ||
| Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 19.431 | 15.456 |
| Kurzfristige Bankverbindlichkeiten | -8.101 | -2.439 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 11.330 | 13.017 |
Die Entwicklung des Konzerneigenkapitals ist dem nach DRS 22 aufzustellenden Konzern-Eigenkapitalspiegel wie folgt zu entnehmen:
| Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage gemäß § 272 IV HGB | Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung | Konzernbilanz verlust | |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Stand 31. Dezember 2020 | 25 | 115.000 | -1.017 | -48.871 |
| Einstellung in Rücklagen | ||||
| Ausschüttung | ||||
| Währungsumrechnungsdifferenz | 239 | |||
| Änderungen des Konsolidierungskreises | ||||
| Konzernjahresergebnis | 1.239 | |||
| Stand 31. Dezember 2021 | 25 | 115.000 | -778 | -47.632 |
| Einstellung in Rücklagen | ||||
| Ausschüttung | ||||
| Währungsumrechnungsdifferenz | -87 | |||
| Änderungen des Konsolidierungskreises | ||||
| Konzernjahresergebnis | 3.700 | |||
| Stand 31. Dezember 2022 | 25 | 115.000 | -865 | -43.932 |
| Summe Eigenkapital des Mutterunternehmens | Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresüberschuss | Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Währungsumrechnungsdifferenz | Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne und Verluste | |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Stand 31. Dezember 2020 | 65.137 | 12.246 | -792 | 2.596 |
| Einstellung in Rücklagen | ||||
| Ausschüttung | -1.398 | |||
| Währungsumrechnungsdifferenz | 239 | 593 | ||
| Änderungen des Konsolidierungskreises | 1 | |||
| Konzernjahresergebnis | 1.239 | 1.970 | ||
| Stand 31. Dezember 2021 | 66.615 | 10.849 | -199 | 4.566 |
| Einstellung in Rücklagen | ||||
| Ausschüttung | -1.561 | |||
| Währungsumrechnungsdifferenz | -87 | 523 | ||
| Änderungen des Konsolidierungskreises | ||||
| Konzernjahresergebnis | 3.700 | 2.576 | ||
| Stand 31. Dezember 2022 | 70.228 | 9.288 | 324 | 7.142 |
| Summe nicht beherrschende Anteile | Konzerneigenkapital | |
| TEUR | TEUR | |
| Stand 31. Dezember 2020 | 14.050 | 79.187 |
| Einstellung in Rücklagen | ||
| Ausschüttung | -1.398 | -1.398 |
| Währungsumrechnungsdifferenz | 593 | 832 |
| Änderungen des Konsolidierungskreises | 1 | 1 |
| Konzernjahresergebnis | 1.970 | 3.209 |
| Stand 31. Dezember 2021 | 15.216 | 81.831 |
| Einstellung in Rücklagen | ||
| Ausschüttung | -1.561 | -1.561 |
| Währungsumrechnungsdifferenz | 523 | 436 |
| Änderungen des Konsolidierungskreises | ||
| Konzernjahresergebnis | 2.576 | 6.276 |
| Stand 31. Dezember 2022 | 16.754 | 86.982 |
An die EUROPART Group GmbH, Hagen
Prüfungsurteile
Wir haben den Konzernabschluss der EUROPART Group GmbH, Hagen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzern-Eigenkapitalspiegel und der Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der EUROPART Group GmbH, Hagen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| • |
entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und |
| • |
vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| • |
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| • |
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. |
| • |
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| • |
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| • |
beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. |
| • |
holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. |
| • |
beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. |
| • |
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 28. April 2023
Deloitte
GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
René Kadlubowski, Wirtschaftsprüfer
Carina Goertz, Wirtschaftsprüferin
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