Bayern Corporate Services GmbH
Selbe AdresseLuftsicherheitsdienste
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gunter Georg Gleixner seit 12.8.2024 | Prokura |
Thomas Aumer seit 23.4.2024 | Geschäftsführer |
Karsten Dr. Klöcker seit 25.1.2024 | Geschäftsführer |
Tanja Hentschel seit 4.4.2022 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bayern Facility Management GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 20231. Grundlagen und Geschäftsmodell der BayernFM Die Bayern Facility Management GmbH ist ein mittelständischer Immobiliendienstleister. Mit den vier Geschäftsfeldern Bewirtschaften, Bauen, Beraten und Betriebssteuerung ist es unser Bestreben unseren Kunden über den gesamten Immobilienlebenszyklus hinweg innovative und nachhaltige FM-Dienstleistungen anzubieten. Die ganzheitliche Bewirtschaftung von hochwertigen Verwaltungs-, Hotel- und Light Industrial-Gebäuden in Bayern ist hierbei unser wesentlicher Fokus. Die 100% Tochter Bayern Corporate Services GmbH ergänzt das Geschäftsfeld Bewirtschaften um Sicherheits- und Empfangsdienstleistungen. Die Geschäftsfelder Bauen und Beraten bieten mit Ihren Produktentwicklungen die Grundlage für die Geschäftsfelder Betriebssteuerung und Bewirtschaften. Seit 2022 ist die BayernFM Objektmanagement GmbH eine weitere Tochtergesellschaft der Bayern Facility Management GmbH und Komplementärin der Gewerbegrund Bauträger GmbH & CO. Objekt IGG KG, die ebenso eine Tochterfirma der Bayern Facility Management GmbH ist. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Branchenbezogene Rahmenbedingungen 1 2 3 Im Vergleich zu 2022 ist der Umsatz der Facility Service Anbieter im Jahre 2023 nochmal deutlich angestiegen. Zwar sind die Beschäftigtenzahlen im Facility Service ebenfalls angestiegen, sie konnten auch die bereits bestehenden Personalengpässe nicht verkleinern, da der Umsatzanstieg deutlich höher ausgefallen ist. Der Personal- und Fachkräftemangel bleibt aktuell das beherrschende Thema in der Branche. Hohe Fluktuationsraten, insbesondere in den ersten drei Beschäftigungsjahren machen deutlich, dass sukzessive Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung an Bedeutung gewinnen. Weitere relevante Herausforderungen in der Branche sind weiterhin die Digitalisierung, die Institutionalisierung des hybriden Arbeitens und deren Auswirkungen, sowie die Nachhaltigkeit. Grundsätzlich blicken die Marktteilnehmer der Branche weiterhin optimistisch in die Zukunft.
1 Vgl. Konjunkturindex Facilty Services - 3.
Quartal 2023.
2.2. Geschäftsverlauf Insgesamt kann die BayernFM auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2023 zurückblicken. Gegenüber dem Vorjahr kam es zu einer deutlichen Erhöhung des Umsatzes. Grund hierfür waren ergänzende Neubeauftragungen bei bestehenden Kunden, aber auch der erhöhte Bedarf an Sonderleistungen. Das Ergebnis nach Steuern ist somit gegenüber dem Vorjahr ebenfalls deutlich gestiegen. 2.3. Lage 2.3.1. Vermögenslage Die Erhöhung des Anlagevermögens gegenüber dem Vorjahr ergibt sich aus dem Erwerb der neuen CAFM-Software. Das Anlagevermögen wird durch ein Vielfaches des Eigenkapitals gedeckt. Fremdkapital musste, wie schon in den Vorjahren, nicht in Anspruch genommen werden. Im Jahr 2023 hat sich das Umlaufvermögen gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die unfertigen Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr um 113 T€ gesunken. Die erhaltenen Anzahlungen sind jedoch um 371 T€ gesunken. Die Forderungen gegen Kundenunternehmen sind auf 8.302 T€ gestiegen (Vorjahr: 7.532 T€). Die finanziellen Mittel reduzierten sich leicht auf 3.144 T€ (Vorjahr: 3.163 T€). Auf der Passivseite steht dem leichten Rückgang der Rückstellungen auf 3.693 T€ (Vorjahr: 3.709 T€) eine Erhöhung der Verbindlichkeiten auf 8.807 T€ (Vorjahr: 7.887 T€) gegenüber. Damit hat sich die Bilanzsumme um 6,4 % erhöht. 2.3.2. Finanzlage Im Jahr 2023 beträgt der operative Cashhflow insgesamt 3.762 T€ (Vorjahr: 4.023 T€). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrug -531 T€ (Vorjahr: -178 T€). Es ergibt sich ein Finanzmittelfonds von 3.144 T€ (Vorjahr: 3.163 T€). Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 wird aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages vollständig an den Gesellschafter BayernLB abgeführt. 2.3.3. Ertragslage Die Umsatzerlöse haben sich aufgrund ergänzender Neubeauftragungen bei bestehenden Kunden deutlich auf 58.924 T€ (Vorjahr: 52.382 T€; Plan 55.200 T€) erhöht. Es konnte ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 4.681 T€ (Plan 2.650 T€) sowie ein Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung in Höhe von 5.160 T€ erzielt werden. Damit ist die Umsatzrendite (Ergebnis vor Steuern / Umsatzerlöse) mit erzielten 7,9 % für das operative Geschäft deutlich höher als im Vorjahr (6,4 %) und somit auch deutlich höher als im Plan (4,8 %). Ursächlich für die gestiegene Umsatzrendite sind die gesunkene Overheadquote von 6,67 % auf 5,09 %, ein einmaliger Effizienz-Peak bei einem Großkunden und das Insourcing einer Dienstleistung bei einem anderen Großkunden. Auf Basis des mit dem Gesellschafter BayernLB im Jahr 2013 geschlossenen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages wird das gesamte Ergebnis an den Gesellschafter abgeführt. Insgesamt kann die wirtschaftliche Lage der BayernFM zum Berichtszeitpunkt als positiv bewertet werden. 2.4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Ausgehend von einem differenzierten Shareholder-Bericht werden alle wesentlichen Kontroll- und Steuerungskennzahlen laufend überwacht. Hierbei werden neben den finanziellen auch nichtfinanziellen Kennzahlen und Frühindikatoren abgebildet. Mit der in Mitte 2021 eingeführten neuen Buchhaltungs- und Ergebnissoftware, haben wir die Grundlage zu einer noch schnelleren und transparenteren Darstellung der finanziellen Kennzahlen geschaffen. Neben dem Ergebnis aus dem Kundengeschäft sind insbesondere die Produktbeauftragungen, die Kundenzufriedenheit und die Anzahl der Folgebeauftragungen wesentliche Kennzahlen. Bei diesen Kennzahlen konnten die Erwartungen (tlw. deutlich) übertroffen werden. Hervorzuheben sind insbesondere die Quoten für Folgebeauftragungen mit 97 % (Plan 85 %) und für die Kundenzufriedenheit mit einer Note (Schulnotensystem) von 1,8 (Plan 2,0). 3. Prognose-, Chancen und Risikobericht 3.1. Prognosebericht Auf Basis der derzeitigen Einschätzungen wird für 2024 mit Umsatzerlösen von ca. 58 Mio. € sowie einem positiven Ergebnis vor Steuern von ca. 3.000 T€ (Umsatzrendite 5,2 %) gerechnet. Der im Jahr 2024 stattfindende Austausch der CAFM-Software, führt zu einer erhöhten Kostenbelastung, welche sich jedoch in den Folgejahren durch einen geplanten Effizienzgewinn deutlich auszahlen wird. Ein weiterer Umsatzanstieg scheint zwar möglich, realistisch erscheint jedoch eher eine Konsolidierung gegenüber dem deutlichen Umsatzanstieg von 2022 auf 2023. Auch bei umfänglichem Eintritt aller u. g. Risiken wird mit einem positiven Ergebnis gerechnet. Für 2025 wird bei steigenden Umsatzerlösen (59,5 Mio. €) ebenso mit einer durchschnittlichen Umsatzrendite von 5,2 % gerechnet. 3.2. Risikobericht Mit Blick auf die geplanten Umsätze mit den jeweiligen Kunden, ist auch für 2024 ein Klumpenrisiko mit vier Kunden erkennbar. Durch die im Regelfall lange Vertragsdauer verbunden mit einer guten Bonität sowie positiven bisherigen Erfahrungswerten mit den jeweiligen Kunden ist von keinem erhöhten Risiko auszugehen. Sofern der Russland-Ukraine-Krieg nicht weiter eskaliert, werden sich die ggfs. entstehenden Auswirkungen bei unseren Kunden, kaum bei der BayernFM niederschlagen. Auch im Jahr 2024 ist mit einem andauernden Fachkräftemangel zu rechnen. Wobei die Personalgewinnung sowohl im Jahr 2023 und zu Beginn 2024 durchaus positiv verlaufen ist. Entsprechende Maßnahmen zur erhöhten Mitarbeiterbindung sind bereits konzipiert und in Teilen auch gestartet. Durch den im Jahr 2013 mit der BayernLB geschlossenen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag sind die Risiken aus dem Dienstleistungsgeschäft mit der Muttergesellschaft eingrenzbar. Die Risiken aus dem Kundengeschäft werden hinreichend durch eine differenzierte Angebotskalkulation und die bestehenden Überwachungssysteme abgedeckt. 3.3. Chancenbericht Die differenzierte Produktpalette in Kombination mit der weiter optimierten Organisationsstruktur eines mittelständischen Unternehmens bieten derzeit aus unserer Sicht sehr gute Chancen für einen Ausbau im Geschäftsfeld Bewirtschaften. Insgesamt sieht sich die BayernFM im bayerischen FM-Markt gut positioniert, durch die Fokussierung auf komplexe FM-Dienstleistungen ist mit einem weiteren Wachstum mit mindestens marktüblicher Rendite zu rechnen. 4. Internes Kontrollsystem Die BayernFM hat ein internes Kontrollsystem implementiert, das regelmäßig überprüft und aktualisiert wird. Das implementierte Kontrollsystem der BayernFM beinhaltet Grundsätze und Maßnahmen zur Sicherung der Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Ordnungsmäßigkeit der Buchführung und Rechnungslegung. Darüber hinaus ist die BayernFM in die Group Compliance der BayernLB eingebunden. Im Rahmen dessen wurde u.a. im Jahr 2023 die Gefährdungsanalyse aktualisiert.
Bayern Facility Management GmbH Geschäftsführung Stefan Kohlhepp Dr. Karsten Klöcker (seit 01.01.2024) Bilanz zum 31.12.2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023A. ALLGEMEINER TEIL Die Bayern Facility Management GmbH mit Sitz in München ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 152452 eingetragen. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB. Die Zahlen für die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden aus der Buchführung entwickelt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Der Jahresabschluss der Bayern Facility Management GmbH (BayernFM) ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Im Interesse einer besseren Übersichtlichkeit sind die Angaben zu den Restlaufzeiten für Verbindlichkeiten gemäß § 268 Abs. 5 HGB im Anhang aufgeführt. Die Gesellschaft ist eine ertrag- und umsatzsteuerliche Organgesellschaft der Bayerischen Landesbank AöR (BayernLB), München, mit der als herrschende Gesellschaft am 04.12.2013 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag (mit Wirkung zum 01.01.2013) geschlossen wurde. Die Bayern Corporate Services GmbH ist seit 01.06.2011 eine ertrag- und umsatzsteuerliche Organgesellschaft der Bayern Facility Management GmbH. Es besteht ebenfalls ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Die BayernFM Objektmanagement GmbH ist seit 01.01.2022 eine 100% Tochtergesellschaft der Bayern Facility Management GmbH und Komplementärin der Gewerbegrund Bauträger GmbH&CO. Objekt IGG KG. Die Gewerbegrund Bauträger GmbH&CO. Objekt IGG KG ist ebenfalls eine Tochtergesellschaft der Bayern Facility Management GmbH. Es bestehen keine umsatzsteuerlichen Organschaften. B. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der allgemeinen Vorschriften (§§ 238 ff. HGB) sowie unter Anwendung der besonderen Ansatz-, Bewertungs- und Ausweispflichten für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 ff. HGB aufgestellt. Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des vorhergehenden Jahresabschlusses beibehalten worden. Immaterielle Vermögensgegenstände Die entgeltlich erworbenen immateriellen Anlagewerte sind zu Anschaffungskosten, abzüglich planmäßiger linearer Abschreibung bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert, bewertet. Die in den immateriellen Vermögensgegenständen enthaltene Software wird über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 Jahren abgeschrieben. Die geleisteten Anzahlungen betreffen eine Software, welche sich zum Stichtag noch in der Implementierungsphase befindet. Sachanlagevermögen Das Sachanlagevermögen wird grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, abzüglich planmäßiger Abschreibungen bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert, bewertet. Die Abschreibungsdauer richtet sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer und beträgt je nach Vermögensgegenstand zwischen 3 und 13 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 800 € werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Finanzanlagevermögen Die Anteile an verbunden Unternehmen werden mit den fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Die Anteile an verbundenen Unternehmen stellen sich wie folgt dar:
1 für das Geschäftsjahr vom 1. Januar
bis zum 31. Dezember 2023
Vorräte Die bestehenden Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten bewertet oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt, soweit erforderlich werden Wertberichtigungen im Rahmen der verlustfreien Bewertung vorgenommen. Unfertige Leistungen Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt mit den Herstellungskosten. Soweit erforderlich werden Wertberichtigungen im Rahmen der verlustfreien Bewertung vorgenommen. Fremdkapitalzinsen sind in diesem Zusammenhang nicht angefallen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert bilanziert. Flüssige Mittel Flüssige Mittel werden mit ihrem Nennwert bilanziert. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält bereits geleistete Aufwendungen für zukünftige Jahre. Rückstellungen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, durchschnittlichen Marktzinssatz gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst. Die Gewährleistungsrückstellungen betragen 0,5% der jährlichen Bauumsätze und werden über einen Zeitraum von 5 Jahren abgezinst. Die Jubiläumsverpflichtungen wurden aufgrund eines Gutachtens der Towers Watson GmbH, München, mit der projizierten Einmalbetragsmethode bewertet. Angenommen wurde eine Fluktuation von einheitlich 3,50 % Prozent für alle Alter sowie ein Rechnungszins zum Ende des Geschäftsjahres von 1,74 %. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Restlaufzeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel dargestellt. Latente Steuern Durch den Abschluss eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags (mit Wirkung zum 01.01.2013) am 04.12.2013 mit der BayernLB erfolgt die Bilanzierung latenter Steuern auf temporäre Differenzen der Organgesellschaft für die Zeit der Wirksamkeit der Organschaft ausschließlich auf Ebene der BayernLB als Organträger. Fremdwährungsbewertung Fremdwährungsforderungen oder -verbindlichkeiten liegen zum Stichtag nicht vor. Aufwendungen und Erträge Die Aufwendungen und Erträge werden perioden- und verursachungsgerecht erfasst. C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG I. BILANZ Anlagevermögen - T€ 726 (VJ T€ 322) Die Zusammensetzung und Entwicklung des Sachanlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt. Umlaufvermögen - T€ 14.231 (VJ T€ 13.753) Die Vorräte bestehen aus Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen in Höhe von T€ 550 sowie aus unfertigen Leistungen per Saldo T€ 821, von denen erhaltene Anzahlungen in Höhe von T€ 2.093 bereits offen abgesetzt wurden, und geleistete Anzahlungen in Höhe von T€ 88. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände von T€ 9.629, setzen sich aus Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von T€ 8.302, Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 1.091, hieraus gegen den Gesellschafter BayernLB T€ 361, sowie sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 235 zusammen. Die Forderungen aus LuL konnten bis Ende Februar 2024 im Wesentlichen ausgeglichen werden. Die flüssigen Mittel weisen einen Nennwert in Höhe von T€ 3.144 (VJ T 3.163) aus. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten - T€ 103 (VJ T€ 81) Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Wartungsverträge sowie Versicherungen. Eigenkapital - T€ 2.560 (VJ T€ 2.560)
Jahresüberschuss - T€ 0 (VJ T€ 0) Das erwirtschaftete Ergebnis von T€ 5.160 wird, aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags mit der BayernLB, in voller Höhe abgeführt. Rückstellungen - T€ 3.693 (VJ T€ 3.709) In den sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 3.693 sind vor allem Rückstellungen für auszuzahlende leistungsabhängige Vergütungen T€ 2.247, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen T€ 402, Rückstellungen für Überstunden, Urlaub und Jubiläen T€ 510 sowie Rückstellungen für Rückzahlungs- und Gewährleistungsrisiken T€ 159 enthalten. Verbindlichkeiten - T€ 8.807 (VJ T€ 7.887) Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im folgenden Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, existieren zum Stichtag nicht.
Die sonstigen Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer betragen T€ 179. Treuhandkonten Zur besseren Darstellung der Vermögenslage werden das Treuhandvermögen und die Treuhandverbindlichkeiten unter der Bilanz ausgewiesen. II. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die Umsatzerlöse T€ 58.924 (VJ T€ 52.382) gliedern sich - nach Geschäftsfeldern - Bewirtschaften von Immobilien T€ 56.146, in Lieferungen und Leistungen aus Bautätigkeiten in Höhe von T€ 1.704 sowie Beratungen T€ 838 und Betriebssteuerung T€ 236. Die Umsatzerlöse nach Kundengruppen untergliedern, sich in Umsätze gegenüber Dritten in Höhe von T€ 44.837, gegenüber verbundenen Unternehmen von T€ 3.219 sowie gegenüber dem Gesellschafter BayernLB von T€ 10.868. Eine weitere Unterscheidung nach Märkten und Ländern ist hier nicht sinnvoll. Die Bestandsveränderung von T€ -113 (VJ T€ 1.478) resultiert aus noch offenen Aufträgen sowie fehlenden externen Rechnungen für Sonderleistungen. Die sonstigen betrieblichen Erträge T€ 1.060 (VJ T€ 671) ergeben sich insbesondere aus der Auflösung von Rückstellungen T€ 510 (VJ T€ 300), Skontoerträgen T€ 370 sowie Erträgen aus Auflösung von Wertberichtigungen T€ 103. Der Materialaufwand T€ 29.656 (VJ T€ 26.904) bezieht sich auf die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe von T€ 2.977 und den Aufwand für Fremdleistungen von T€ 26.679. Die Personalaufwendungen in Höhe von T€ 20.864 (VJ T€ 20.279) beinhalten alle zuzurechnenden Arbeitsverhältnisse. Die Abschreibungen auf Sachanlagen betragen T€ 117 (VJ T€ 131) und weisen die planmäßige Abschreibung des Anlagevermögens aus. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf T€ 4.554 (VJ T€ 3.884). Sie enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Zeitarbeitskräfte in Höhe von T€ 963 (VJ T€ 610), Raumkosten in Höhe von T€ 770 (VJ T€ 780), Kraftfahrzeugkosten in Höhe von T€ 752 (VJ T€ 687), IT-Dienstleistungen in Höhe von T€ 416 (VJ T€ 305) und Versicherungen in Höhe von T€ 258 (VJ 178). D. SONSTIGE ANGABEN Arbeitnehmer Bei der Gesellschaft waren im Jahresdurchschnitt 340 (VJ 338) Arbeitnehmer beschäftigt, davon 296 in Vollzeit, 30 Arbeitnehmer in Teilzeit sowie 4 Arbeitnehmer in Elternzeit und 11 Auszubildende/Praktikanten. Alle Arbeitnehmer befinden sich in einem Angestelltenverhältnis. Außerbilanzielle Geschäfte In der Gesellschaft lagen keine Geschäfte im Sinne des § 285 Nr. 3 HGB vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen.
Die wesentlichen Verträge haben eine Restlaufzeit von einem Jahr bzw. sind innerhalb eines Jahres durch die Gesellschaft kündbar. Abschlussprüferhonorar Das Honorar für den Abschlussprüfer beträgt T€ 21. Es wurden in diesem Zusammenhang nur Abschlussprüfungsleistungen erbracht. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen Konzernabschluss Die BayernLB ist mit 100 Prozent am Stammkapital der Gesellschaft beteiligt. Die Gesellschaft wird gemäß § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss der BayernLB einbezogen. Die Bayerische Landesbank hat ihren Hauptsitz in D-80333 München, Brienner Straße 18. Der Konzernabschluss ist im Bundesanzeiger veröffentlicht und elektronisch abrufbar. Geschäfte mit nahestehenden Personen Auf die Angabe nach § 285 Nr. 21 HGB wird verzichtet, da keine Geschäfte mit nahestehenden Personen zu marktunüblichen Bedingungen getätigt wurden. Die Bayern Facility Management GmbH ist mit 100 Prozent am Stammkapital der Bayern Corporate Services GmbH, München, beteiligt; deren Eigenkapital beträgt zum 31.12.2023 T€ 205. Das erwirtschaftete Ergebnis von T€ 497 wird gemäß Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag an die Bayern Facility Management GmbH abgeführt. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung
Für die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde vom Wahlrecht nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.
München, den 15. März 2024 Bayern Facility Management GmbH Die Geschäftsführung Stefan Kohlhepp Dr. Karsten Klöcker (seit 01.01.2024) Entwicklung des Anlagevermögens vom 01.01.2023 - 31.12.2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Bayern Facility Management GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Bayern Facility Management GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bayern Facility Management GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 20. März 2024 Deloitte
GmbH
Andreas Lepple, Wirtschaftsprüfer Fabian Schmidt, Wirtschaftsprüfer |
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