Bayern Facility Management GmbH

Arnulfstraße 50, 80335 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 152452
Eingetragen
17.5.2004
Branche
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteIngenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungVerwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für Dritte
Gegenstand
Facility Management; insbesondere kaufmännisches, infrastrukturelles und technisches Gebäudemanagement.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Gunter Georg Gleixner
seit 12.8.2024
Prokura
Thomas Aumer
seit 23.4.2024
Geschäftsführer
Karsten Dr. Klöcker
seit 25.1.2024
Geschäftsführer
Tanja Hentschel
seit 4.4.2022
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bayerische Landesbank mit dem Sitz in München AG
Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bayern Facility Management GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

1. Grundlagen und Geschäftsmodell der BayernFM

Die Bayern Facility Management GmbH ist ein mittelständischer Immobiliendienstleister. Mit den vier Geschäftsfeldern Bewirtschaften, Bauen, Beraten und Betriebssteuerung ist es unser Bestreben unseren Kunden über den gesamten Immobilienlebenszyklus hinweg innovative und nachhaltige FM-Dienstleistungen anzubieten. Die ganzheitliche Bewirtschaftung von hochwertigen Verwaltungs-, Hotel- und Light Industrial-Gebäuden in Bayern ist hierbei unser wesentlicher Fokus. Die 100% Tochter Bayern Corporate Services GmbH ergänzt das Geschäftsfeld Bewirtschaften um Sicherheits- und Empfangsdienstleistungen. Die Geschäftsfelder Bauen und Beraten bieten mit Ihren Produktentwicklungen die Grundlage für die Geschäftsfelder Betriebssteuerung und Bewirtschaften. Seit 2022 ist die BayernFM Objektmanagement GmbH eine weitere Tochtergesellschaft der Bayern Facility Management GmbH und Komplementärin der Gewerbegrund Bauträger GmbH & CO. Objekt IGG KG, die ebenso eine Tochterfirma der Bayern Facility Management GmbH ist.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Branchenbezogene Rahmenbedingungen 1 2 3

Im Vergleich zu 2022 ist der Umsatz der Facility Service Anbieter im Jahre 2023 nochmal deutlich angestiegen. Zwar sind die Beschäftigtenzahlen im Facility Service ebenfalls angestiegen, sie konnten auch die bereits bestehenden Personalengpässe nicht verkleinern, da der Umsatzanstieg deutlich höher ausgefallen ist. Der Personal- und Fachkräftemangel bleibt aktuell das beherrschende Thema in der Branche. Hohe Fluktuationsraten, insbesondere in den ersten drei Beschäftigungsjahren machen deutlich, dass sukzessive Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung an Bedeutung gewinnen. Weitere relevante Herausforderungen in der Branche sind weiterhin die Digitalisierung, die Institutionalisierung des hybriden Arbeitens und deren Auswirkungen, sowie die Nachhaltigkeit. Grundsätzlich blicken die Marktteilnehmer der Branche weiterhin optimistisch in die Zukunft.

1 Vgl. Konjunkturindex Facilty Services - 3. Quartal 2023.
2 Vgl. Luenendonk Whitepaper 2023.
3 Vgl. Whitepaper Planon: 8 Trends, die das Immobilien- und FacilityManagement bis 2027 prägen werden.

2.2. Geschäftsverlauf

Insgesamt kann die BayernFM auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2023 zurückblicken. Gegenüber dem Vorjahr kam es zu einer deutlichen Erhöhung des Umsatzes. Grund hierfür waren ergänzende Neubeauftragungen bei bestehenden Kunden, aber auch der erhöhte Bedarf an Sonderleistungen. Das Ergebnis nach Steuern ist somit gegenüber dem Vorjahr ebenfalls deutlich gestiegen.

2.3. Lage

2.3.1. Vermögenslage

Die Erhöhung des Anlagevermögens gegenüber dem Vorjahr ergibt sich aus dem Erwerb der neuen CAFM-Software. Das Anlagevermögen wird durch ein Vielfaches des Eigenkapitals gedeckt. Fremdkapital musste, wie schon in den Vorjahren, nicht in Anspruch genommen werden. Im Jahr 2023 hat sich das Umlaufvermögen gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die unfertigen Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr um 113 T€ gesunken. Die erhaltenen Anzahlungen sind jedoch um 371 T€ gesunken. Die Forderungen gegen Kundenunternehmen sind auf 8.302 T€ gestiegen (Vorjahr: 7.532 T€). Die finanziellen Mittel reduzierten sich leicht auf 3.144 T€ (Vorjahr: 3.163 T€). Auf der Passivseite steht dem leichten Rückgang der Rückstellungen auf 3.693 T€ (Vorjahr: 3.709 T€) eine Erhöhung der Verbindlichkeiten auf 8.807 T€ (Vorjahr: 7.887 T€) gegenüber. Damit hat sich die Bilanzsumme um 6,4 % erhöht.

2.3.2. Finanzlage

Im Jahr 2023 beträgt der operative Cashhflow insgesamt 3.762 T€ (Vorjahr: 4.023 T€). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrug -531 T€ (Vorjahr: -178 T€). Es ergibt sich ein Finanzmittelfonds von 3.144 T€ (Vorjahr: 3.163 T€). Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 wird aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages vollständig an den Gesellschafter BayernLB abgeführt.

2.3.3. Ertragslage

Die Umsatzerlöse haben sich aufgrund ergänzender Neubeauftragungen bei bestehenden Kunden deutlich auf 58.924 T€ (Vorjahr: 52.382 T€; Plan 55.200 T€) erhöht. Es konnte ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 4.681 T€ (Plan 2.650 T€) sowie ein Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung in Höhe von 5.160 T€ erzielt werden. Damit ist die Umsatzrendite (Ergebnis vor Steuern / Umsatzerlöse) mit erzielten 7,9 % für das operative Geschäft deutlich höher als im Vorjahr (6,4 %) und somit auch deutlich höher als im Plan (4,8 %). Ursächlich für die gestiegene Umsatzrendite sind die gesunkene Overheadquote von 6,67 % auf 5,09 %, ein einmaliger Effizienz-Peak bei einem Großkunden und das Insourcing einer Dienstleistung bei einem anderen Großkunden. Auf Basis des mit dem Gesellschafter BayernLB im Jahr 2013 geschlossenen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages wird das gesamte Ergebnis an den Gesellschafter abgeführt.

Insgesamt kann die wirtschaftliche Lage der BayernFM zum Berichtszeitpunkt als positiv bewertet werden.

2.4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Ausgehend von einem differenzierten Shareholder-Bericht werden alle wesentlichen Kontroll- und Steuerungskennzahlen laufend überwacht. Hierbei werden neben den finanziellen auch nichtfinanziellen Kennzahlen und Frühindikatoren abgebildet. Mit der in Mitte 2021 eingeführten neuen Buchhaltungs- und Ergebnissoftware, haben wir die Grundlage zu einer noch schnelleren und transparenteren Darstellung der finanziellen Kennzahlen geschaffen.

Neben dem Ergebnis aus dem Kundengeschäft sind insbesondere die Produktbeauftragungen, die Kundenzufriedenheit und die Anzahl der Folgebeauftragungen wesentliche Kennzahlen. Bei diesen Kennzahlen konnten die Erwartungen (tlw. deutlich) übertroffen werden. Hervorzuheben sind insbesondere die Quoten für Folgebeauftragungen mit 97 % (Plan 85 %) und für die Kundenzufriedenheit mit einer Note (Schulnotensystem) von 1,8 (Plan 2,0).

3. Prognose-, Chancen und Risikobericht

3.1. Prognosebericht

Auf Basis der derzeitigen Einschätzungen wird für 2024 mit Umsatzerlösen von ca. 58 Mio. € sowie einem positiven Ergebnis vor Steuern von ca. 3.000 T€ (Umsatzrendite 5,2 %) gerechnet. Der im Jahr 2024 stattfindende Austausch der CAFM-Software, führt zu einer erhöhten Kostenbelastung, welche sich jedoch in den Folgejahren durch einen geplanten Effizienzgewinn deutlich auszahlen wird. Ein weiterer Umsatzanstieg scheint zwar möglich, realistisch erscheint jedoch eher eine Konsolidierung gegenüber dem deutlichen Umsatzanstieg von 2022 auf 2023. Auch bei umfänglichem Eintritt aller u. g. Risiken wird mit einem positiven Ergebnis gerechnet. Für 2025 wird bei steigenden Umsatzerlösen (59,5 Mio. €) ebenso mit einer durchschnittlichen Umsatzrendite von 5,2 % gerechnet.

3.2. Risikobericht

Mit Blick auf die geplanten Umsätze mit den jeweiligen Kunden, ist auch für 2024 ein Klumpenrisiko mit vier Kunden erkennbar. Durch die im Regelfall lange Vertragsdauer verbunden mit einer guten Bonität sowie positiven bisherigen Erfahrungswerten mit den jeweiligen Kunden ist von keinem erhöhten Risiko auszugehen. Sofern der Russland-Ukraine-Krieg nicht weiter eskaliert, werden sich die ggfs. entstehenden Auswirkungen bei unseren Kunden, kaum bei der BayernFM niederschlagen.

Auch im Jahr 2024 ist mit einem andauernden Fachkräftemangel zu rechnen. Wobei die Personalgewinnung sowohl im Jahr 2023 und zu Beginn 2024 durchaus positiv verlaufen ist. Entsprechende Maßnahmen zur erhöhten Mitarbeiterbindung sind bereits konzipiert und in Teilen auch gestartet.

Durch den im Jahr 2013 mit der BayernLB geschlossenen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag sind die Risiken aus dem Dienstleistungsgeschäft mit der Muttergesellschaft eingrenzbar. Die Risiken aus dem Kundengeschäft werden hinreichend durch eine differenzierte Angebotskalkulation und die bestehenden Überwachungssysteme abgedeckt.

3.3. Chancenbericht

Die differenzierte Produktpalette in Kombination mit der weiter optimierten Organisationsstruktur eines mittelständischen Unternehmens bieten derzeit aus unserer Sicht sehr gute Chancen für einen Ausbau im Geschäftsfeld Bewirtschaften. Insgesamt sieht sich die BayernFM im bayerischen FM-Markt gut positioniert, durch die Fokussierung auf komplexe FM-Dienstleistungen ist mit einem weiteren Wachstum mit mindestens marktüblicher Rendite zu rechnen.

4. Internes Kontrollsystem

Die BayernFM hat ein internes Kontrollsystem implementiert, das regelmäßig überprüft und aktualisiert wird. Das implementierte Kontrollsystem der BayernFM beinhaltet Grundsätze und Maßnahmen zur Sicherung der Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Ordnungsmäßigkeit der Buchführung und Rechnungslegung. Darüber hinaus ist die BayernFM in die Group Compliance der BayernLB eingebunden. Im Rahmen dessen wurde u.a. im Jahr 2023 die Gefährdungsanalyse aktualisiert.

 

Bayern Facility Management GmbH

Geschäftsführung

Stefan Kohlhepp

Dr. Karsten Klöcker (seit 01.01.2024)

Bilanz zum 31.12.2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.362,00 11.812,00
2. Geleistete Anzahlungen 388.565,90 0,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 254.034,00 230.850,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 79.796,27 79.796,27
725.758,17 322.458,27
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 549.752,58 496.377,10
2. Unfertige Leistungen 2.913.722,60 3.026.529,48
- Erhaltene Anzahlungen -2.093.028,31 -2.463.947,08
3. Geleistete Anzahlungen 88.186,26 49.980,00
1.458.633,13 1.108.939,50
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.301.804,29 7.531.739,33
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.091.473,59 1.061.464,73
davon gegen Gesellschafter EUR 361.063,35 (Vorjahr: EUR 221.284,91)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 235.381,16 888.188,26
9.628.659,04 9.481.392,32
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.143.892,58 3.163.075,29
14.231.184,75 13.753.407,11
C. Rechnungsabgrenzungsposten 102.572,92 80.666,48
15.059.515,84 14.156.531,86
Treuhandvermögen 43.122,61 185.693,81

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 225.000,00 225.000,00
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 2.310.379,15 2.310.379,15
IV. Jahresüberschuss 0,00 0,00
2.560.379,15 2.560.379,15
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 3.692.525,11 3.708.959,23
3.692.525,11 3.708.959,23
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.056.018,71 2.154.212,94
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.469.493,27 5.544.844,15
davon gegenüber Gesellschafter EUR 6.429.137,20 (Vorjahr: EUR 5.520.696,85)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.645,22 0,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 278.454,38 188.136,39
davon aus Steuern: EUR 199.017,34 (Vorjahr: EUR 185.517,26)
8.806.611,58 7.887.193,48
15.059.515,84 14.156.531,86
Treuhandverbindlichkeiten 43.122,61 185.693,81

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 58.924.001,30 52.381.601,50
2. Veränderung des Bestands an unfertigen Leistungen -112.806,88 1.478.017,05
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.060.411,57 670.618,77
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -2.976.545,62 -2.699.140,55
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -26.679.012,80 -24.205.346,29
-29.655.558,42 -26.904.486,84
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -17.195.821,05 -16.607.965,75
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -3.667.711,49 -3.671.076,66
davon für Altersversorgung EUR 107.843,72 (Vorjahr: EUR 401.988,42)
-20.863.532,54 -20.279.042,41
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -117.062,06 -131.308,33
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.554.340,68 -3.883.968,89
8. Erträge aus Gewinnübernahme 496.784,04 395.870,96
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.415,22 18,36
davon an verbundene Unternehmen EUR 7.673,47 (Vorjahr: EUR 0,02)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -26.436,68 -20.698,60
davon an verbundene Unternehmen EUR 24.145,59 (Vorjahr: EUR 18.240,52)
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen EUR 2.291,09 (Vorjahr: EUR 18.240,52)
11. Ergebnis nach Steuern 5.159.874,87 3.706.603,21
12. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne -5.159.874,87 -3.706.603,21
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

A. ALLGEMEINER TEIL

Die Bayern Facility Management GmbH mit Sitz in München ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 152452 eingetragen.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB.

Die Zahlen für die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden aus der Buchführung entwickelt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Der Jahresabschluss der Bayern Facility Management GmbH (BayernFM) ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Im Interesse einer besseren Übersichtlichkeit sind die Angaben zu den Restlaufzeiten für Verbindlichkeiten gemäß § 268 Abs. 5 HGB im Anhang aufgeführt.

Die Gesellschaft ist eine ertrag- und umsatzsteuerliche Organgesellschaft der Bayerischen Landesbank AöR (BayernLB), München, mit der als herrschende Gesellschaft am 04.12.2013 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag (mit Wirkung zum 01.01.2013) geschlossen wurde. Die Bayern Corporate Services GmbH ist seit 01.06.2011 eine ertrag- und umsatzsteuerliche Organgesellschaft der Bayern Facility Management GmbH. Es besteht ebenfalls ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Die BayernFM Objektmanagement GmbH ist seit 01.01.2022 eine 100% Tochtergesellschaft der Bayern Facility Management GmbH und Komplementärin der Gewerbegrund Bauträger GmbH&CO. Objekt IGG KG. Die Gewerbegrund Bauträger GmbH&CO. Objekt IGG KG ist ebenfalls eine Tochtergesellschaft der Bayern Facility Management GmbH. Es bestehen keine umsatzsteuerlichen Organschaften.

B. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der allgemeinen Vorschriften (§§ 238 ff. HGB) sowie unter Anwendung der besonderen Ansatz-, Bewertungs- und Ausweispflichten für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 ff. HGB aufgestellt.

Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des vorhergehenden Jahresabschlusses beibehalten worden.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Anlagewerte sind zu Anschaffungskosten, abzüglich planmäßiger linearer Abschreibung bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert, bewertet. Die in den immateriellen Vermögensgegenständen enthaltene Software wird über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 Jahren abgeschrieben.

Die geleisteten Anzahlungen betreffen eine Software, welche sich zum Stichtag noch in der Implementierungsphase befindet.

Sachanlagevermögen

Das Sachanlagevermögen wird grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, abzüglich planmäßiger Abschreibungen bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert, bewertet. Die Abschreibungsdauer richtet sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer und beträgt je nach Vermögensgegenstand zwischen 3 und 13 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 800 € werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Finanzanlagevermögen

Die Anteile an verbunden Unternehmen werden mit den fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen stellen sich wie folgt dar:

Firmenname, Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis Eigenkapital
in % (T€) (T€)
Bayern Corporate Services GmbH, München 100 497 205
Gerwerbegrund Bauträger GmbH&CO. Objekt IGG KG, München 100 701 1222
BayernFM Objektmanagement GmbH, München 100 21 292

1 für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
2 zum 31. Dezember 2022

Vorräte

Die bestehenden Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten bewertet oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt, soweit erforderlich werden Wertberichtigungen im Rahmen der verlustfreien Bewertung vorgenommen.

Unfertige Leistungen

Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt mit den Herstellungskosten. Soweit erforderlich werden Wertberichtigungen im Rahmen der verlustfreien Bewertung vorgenommen. Fremdkapitalzinsen sind in diesem Zusammenhang nicht angefallen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert bilanziert.

Flüssige Mittel

Flüssige Mittel werden mit ihrem Nennwert bilanziert.

Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält bereits geleistete Aufwendungen für zukünftige Jahre.

Rückstellungen

Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, durchschnittlichen Marktzinssatz gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst.

Die Gewährleistungsrückstellungen betragen 0,5% der jährlichen Bauumsätze und werden über einen Zeitraum von 5 Jahren abgezinst.

Die Jubiläumsverpflichtungen wurden aufgrund eines Gutachtens der Towers Watson GmbH, München, mit der projizierten Einmalbetragsmethode bewertet. Angenommen wurde eine Fluktuation von einheitlich 3,50 % Prozent für alle Alter sowie ein Rechnungszins zum Ende des Geschäftsjahres von 1,74 %.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Restlaufzeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel dargestellt.

Latente Steuern

Durch den Abschluss eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags (mit Wirkung zum 01.01.2013) am 04.12.2013 mit der BayernLB erfolgt die Bilanzierung latenter Steuern auf temporäre Differenzen der Organgesellschaft für die Zeit der Wirksamkeit der Organschaft ausschließlich auf Ebene der BayernLB als Organträger.

Fremdwährungsbewertung

Fremdwährungsforderungen oder -verbindlichkeiten liegen zum Stichtag nicht vor.

Aufwendungen und Erträge

Die Aufwendungen und Erträge werden perioden- und verursachungsgerecht erfasst.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

I. BILANZ

Anlagevermögen - T€ 726 (VJ T€ 322)

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Sachanlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt.

Umlaufvermögen - T€ 14.231 (VJ T€ 13.753)

Die Vorräte bestehen aus Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen in Höhe von T€ 550 sowie aus unfertigen Leistungen per Saldo T€ 821, von denen erhaltene Anzahlungen in Höhe von T€ 2.093 bereits offen abgesetzt wurden, und geleistete Anzahlungen in Höhe von T€ 88. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände von T€ 9.629, setzen sich aus Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von T€ 8.302, Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 1.091, hieraus gegen den Gesellschafter BayernLB T€ 361, sowie sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 235 zusammen. Die Forderungen aus LuL konnten bis Ende Februar 2024 im Wesentlichen ausgeglichen werden.

Die flüssigen Mittel weisen einen Nennwert in Höhe von T€ 3.144 (VJ T 3.163) aus.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten - T€ 103 (VJ T€ 81)

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Wartungsverträge sowie Versicherungen.

Eigenkapital - T€ 2.560 (VJ T€ 2.560)

2023 2022
Stammkapital BayernLB 25.000,00 25.000,00
Kapitalrücklage 225.000,00 225.000,00
Gewinnrücklage 2.310.379,15 2.310.379,15
Jahresüberschuss 0,00 0,00
Gesamt 2.560.379,15 2.560.379,15

Jahresüberschuss - T€ 0 (VJ T€ 0)

Das erwirtschaftete Ergebnis von T€ 5.160 wird, aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags mit der BayernLB, in voller Höhe abgeführt.

Rückstellungen - T€ 3.693 (VJ T€ 3.709)

In den sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 3.693 sind vor allem Rückstellungen für auszuzahlende leistungsabhängige Vergütungen T€ 2.247, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen T€ 402, Rückstellungen für Überstunden, Urlaub und Jubiläen T€ 510 sowie Rückstellungen für Rückzahlungs- und Gewährleistungsrisiken T€ 159 enthalten.

Verbindlichkeiten - T€ 8.807 (VJ T€ 7.887)

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im folgenden Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, existieren zum Stichtag nicht.

Art der Verbindlichkeiten 31.12.2023 Restlaufzeit
(31.12.2022) bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
T€ T€ T€ T€
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.056 0 0 2.056
(2.154) (0) (0) (2.154)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.469 0 0 6.469
(5.545) (0) (0) (5.545)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis 3 0 0 3
(0) (0) (0) (0)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 279 0 0 279
(188) (0) (0) (188)
8.807 0 0 8.807
(7.887) (0) (0) (7.887)

Die sonstigen Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer betragen T€ 179.

Treuhandkonten

Zur besseren Darstellung der Vermögenslage werden das Treuhandvermögen und die Treuhandverbindlichkeiten unter der Bilanz ausgewiesen.

II. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Umsatzerlöse T€ 58.924 (VJ T€ 52.382) gliedern sich - nach Geschäftsfeldern - Bewirtschaften von Immobilien T€ 56.146, in Lieferungen und Leistungen aus Bautätigkeiten in Höhe von T€ 1.704 sowie Beratungen T€ 838 und Betriebssteuerung T€ 236. Die Umsatzerlöse nach Kundengruppen untergliedern, sich in Umsätze gegenüber Dritten in Höhe von T€ 44.837, gegenüber verbundenen Unternehmen von T€ 3.219 sowie gegenüber dem Gesellschafter BayernLB von T€ 10.868.

Eine weitere Unterscheidung nach Märkten und Ländern ist hier nicht sinnvoll.

Die Bestandsveränderung von T€ -113 (VJ T€ 1.478) resultiert aus noch offenen Aufträgen sowie fehlenden externen Rechnungen für Sonderleistungen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge T€ 1.060 (VJ T€ 671) ergeben sich insbesondere aus der Auflösung von Rückstellungen T€ 510 (VJ T€ 300), Skontoerträgen T€ 370 sowie Erträgen aus Auflösung von Wertberichtigungen T€ 103.

Der Materialaufwand T€ 29.656 (VJ T€ 26.904) bezieht sich auf die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe von T€ 2.977 und den Aufwand für Fremdleistungen von T€ 26.679.

Die Personalaufwendungen in Höhe von T€ 20.864 (VJ T€ 20.279) beinhalten alle zuzurechnenden Arbeitsverhältnisse.

Die Abschreibungen auf Sachanlagen betragen T€ 117 (VJ T€ 131) und weisen die planmäßige Abschreibung des Anlagevermögens aus.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf T€ 4.554 (VJ T€ 3.884). Sie enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Zeitarbeitskräfte in Höhe von T€ 963 (VJ T€ 610), Raumkosten in Höhe von T€ 770 (VJ T€ 780), Kraftfahrzeugkosten in Höhe von T€ 752 (VJ T€ 687), IT-Dienstleistungen in Höhe von T€ 416 (VJ T€ 305) und Versicherungen in Höhe von T€ 258 (VJ 178).

D. SONSTIGE ANGABEN

Arbeitnehmer

Bei der Gesellschaft waren im Jahresdurchschnitt 340 (VJ 338) Arbeitnehmer beschäftigt, davon 296 in Vollzeit, 30 Arbeitnehmer in Teilzeit sowie 4 Arbeitnehmer in Elternzeit und 11 Auszubildende/Praktikanten. Alle Arbeitnehmer befinden sich in einem Angestelltenverhältnis.

Außerbilanzielle Geschäfte

In der Gesellschaft lagen keine Geschäfte im Sinne des § 285 Nr. 3 HGB vor.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen.

Kosten p.a. T€ Laufzeit
Mietverträge 770 1 Jahr bis unbefristet
davon verbundene Unternehmen 191
Leasingverträge 604 1 - 5,5 Jahre
davon verbundene Unternehmen 0
Dienstleistungsverträge 3.353 1 Jahr bis unbefristet
davon verbundene Unternehmen 178
Gesamt 4.728

Die wesentlichen Verträge haben eine Restlaufzeit von einem Jahr bzw. sind innerhalb eines Jahres durch die Gesellschaft kündbar.

Abschlussprüferhonorar

Das Honorar für den Abschlussprüfer beträgt T€ 21. Es wurden in diesem Zusammenhang nur Abschlussprüfungsleistungen erbracht.

Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Konzernabschluss

Die BayernLB ist mit 100 Prozent am Stammkapital der Gesellschaft beteiligt. Die Gesellschaft wird gemäß § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss der BayernLB einbezogen.

Die Bayerische Landesbank hat ihren Hauptsitz in D-80333 München, Brienner Straße 18. Der Konzernabschluss ist im Bundesanzeiger veröffentlicht und elektronisch abrufbar.

Geschäfte mit nahestehenden Personen

Auf die Angabe nach § 285 Nr. 21 HGB wird verzichtet, da keine Geschäfte mit nahestehenden Personen zu marktunüblichen Bedingungen getätigt wurden.

Die Bayern Facility Management GmbH ist mit 100 Prozent am Stammkapital der Bayern Corporate Services GmbH, München, beteiligt; deren Eigenkapital beträgt zum 31.12.2023 T€ 205. Das erwirtschaftete Ergebnis von T€ 497 wird gemäß Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag an die Bayern Facility Management GmbH abgeführt.

Organe der Gesellschaft

Geschäftsführung

Herr Stefan Kohlhepp, München, Geschäftsführer einer GmbH

Dr. Karsten Klöcker (seit 01.01.2024), München, Geschäftsführer einer GmbH

Für die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde vom Wahlrecht nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

 

München, den 15. März 2024

Bayern Facility Management GmbH

Die Geschäftsführung

Stefan Kohlhepp

Dr. Karsten Klöcker (seit 01.01.2024)

Entwicklung des Anlagevermögens vom 01.01.2023 - 31.12.2023

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Vortrag 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 366.940,36 0,00 203.755,09 163.185,27
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 388.565,90 0,00 388.565,90
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.188.494,66 131.796,06 154.070,65 1.166.220,07
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 79.796,27 0,00 0,00 79.796,27
1.635.231,29 520.361,96 357.825,74 1.797.767,51
Abschreibungen
Vortrag 01.01.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 355.128,36 8.450,00 203.755,09 159.823,27
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 957.644,66 108.612,06 154.070,65 912.186,07
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.312.773,02 117.062,06 357.825,74 1.072.009,34
Buchwerte
Stand 31.12.2022 Stand 31.12.2023
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.812,00 3.362,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 388.565,90
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 230.850,00 254.034,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 79.796,27 79.796,27
322.458,27 725.758,17

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Bayern Facility Management GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Bayern Facility Management GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bayern Facility Management GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den Geschäftsführung dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den Geschäftsführung dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den Geschäftsführung zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 20. März 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Andreas Lepple, Wirtschaftsprüfer

Fabian Schmidt, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

25 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
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