KCE Printed Circuit Boards GmbH

Blumenstraße 39, 82538 Geretsried, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 52905
Vorher
Christian Enzmann Gesellschaft mit beschränkter Haftung gedruckte Schaltungen
Eingetragen
4.5.1977
Branche
Herstellung von bestückten LeiterplattenHerstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von gedruckten Schaltungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Athasidh Ongkosit
seit 8.4.2025
Geschäftsführer
Donald Draut
seit 8.4.2025
Geschäftsführer
Pitharn Ongkosit
seit 8.4.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Circuit Holding Company LimitedTHA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Circuit Holding Company Limited
Thailand
200000
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

KCE Printed Circuit Boards GmbH

Geretsried

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Geschäftslage

Geschäftsverlauf

Nach dem weltweiten Abklingen der Corona-Pandemie erhoffte man sich eine Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage. Dies wurde jedoch durch den Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine im Februar 2022 zunichtegemacht. Die Verunsicherung der Verbraucher sowie explodierende Energiepreise und eine hohe Inflationsrate erwiesen sich als große Bürde für die deutsche Wirtschaft, die zudem extrem unter den Russland-Sanktionen zu leiden hat. Auch sind die jüngsten Krisenherde ein schwer zu kalkulierender Faktor, da diese sich zu einem größeren Konflikt ausweiten können.

Die aufgrund des Ukraine-Krieges stark gestiegenen Energie- und Lebenserhaltungskosten und die starke Verunsicherung haben die Verbraucher dazu veranlasst, Investitionen wie z.B. in ein neues Auto, aufzuschieben. Hier spielt das in Deutschland und in der EU geplante Verbrennerverbot für Automobile eine große Rolle, da dies zusammen mit dem Umstand, dass viele Besitzer reiner Elektroautos mit diesen unzufrieden sind und deswegen wieder auf einen Verbrenner setzen, den Absatz der reinen E-Autos stark einbrechen lässt.

Zwar ist durch ein verändertes Verbraucherverhalten infolge der Corona-Pandemie (Home-Schooling, Homeoffice) und eine zunehmende Digitalisierung weiterhin mit einer verstärkten Nachfrage nach Silizium-Bauelementen zu rechnen, was letztendlich auch zu einer Nachfragesteigerung von Platinen führt. Allerdings schlagen die oben genannten Faktoren durch und lassen in 2023 kein großes Wachstum zu. Die weiter oben aufgeführten Umstände und die damit ausgelöste Unsicherheit wirken sich negativ auf die gesamtwirtschaftliche Lage aus.

(Quellen: ifo Institut, ZVEI; WSTS; statista; Destatis, Deutsche Wirtschaftsnachrichten)

Ertragslage

Seit über 50 Jahren liefert KCE Germany hochqualitative Leiterplatten / Printed Circuit Boards für sämtliche Industriezweige und anspruchsvolle Anwendungen wie Automotive, Industrie, Medizin sowie Luft- und Raumfahrt. Dabei gilt KCE Germany seit Jahren als Spezialist, wenn es um kosteneffiziente Groß- und Kleinserien aus Asien geht.

Das Jahresergebnis hat sich von T€ 1.322 auf T€ 488 mehr als halbiert. Somit weist das Wirtschaftsjahr 2023 innerhalb eines 5-jährigen Betrachtungszeitraumes ein Ergebnis mit einem unteren Mittelwert auf.

Das EBITDA ist von T€ 1.863 im Vorjahr auf T€ 890 im Geschäftsjahr deutlich gesunken.

Das Rohergebnis ist um 8,8% gesunken. Dies resultiert insbesondere aus dem Rückgang der Umsatzrentabilität auf 1,39% (3,41%).

Die Personalkosten sind im Vergleich zum Jahr 2022 um 6,4% gestiegen.

Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen handelt es sich im Wesentlichen um Fixkosten. Sie sind gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen aufgrund von Effekten aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 373 verändert. Nach der Corona-Pandemie wurden wieder verstärkt Reisen zu KCE Thailand durchgeführt, was den Anstieg der Werbekosten erklärt.

Die Position Zinsaufwendungen beinhaltet im Wesentlichen den Zinsaufwand aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen.

Nachfolgend die Entwicklung von Umsatz, Jahresergebnis und Umsatzrendite der letzten Jahre (in EURO):

Jahr Umsatz % Jahresergebnis Umsatzrendite
2023 35.107.651,32 100,0% 488.132,63 1,39%
2022 38.731.038,76 110,3% 1.322.060,35 3,41%
2021 44.508.068,21 126,8% 625.846,10 1,41%
2020 38.279.680,34 109,0% 33.729,67 0,09%
2019 41.621.924,17 118,6% 632.060,88 1,52%

Basis : 2023 = 100%

Vermögenslage

Die Bilanzsumme ging gegenüber dem Vorjahr um T€ 4.270 auf T€ 17.384 zurück.

AKTIVA

Bilanzstruktur 2023 2022
T-EURO % T-EURO %
Anlagevermögen 307 1,77 328 1,51
Umlaufvermögen 17.074 98,23 21.326 98,49
Rechnungsabgrenzung 3 0 0 0
17.384 100,00 21.654 100,00

PASSIVA

Eigenkapital 4.619 26,57 5.300 24,48
Fremdkapital 12.765 73,43 16.354 75,52
17.384 100,00 21.654 100,00

Die Bilanzsumme ging somit gegenüber dem Vorjahr um 19,7% zurück.

Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft hat sich im Berichtsjahr mit 26,6% gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten (T€ 10.276) sind durch entsprechende Aktiva (Vorräte, Forderungen, Bankguthaben: T€ 17.074) mehr als abgedeckt.

Investitionen in erworbene Anlagegegenstände wurden in Höhe von T€ 34 getätigt, gegenüber T€ 54 im Vorjahr. Zudem stehen der Firma Maschinen auf Leasingbasis zur Verfügung. Die Leasing- und Mietgebühren für sämtliche beweglichen Wirtschaftsgüter beliefen sich im Berichtsjahr auf T€ 49 (Vj. T€ 55).

Finanzlage

Der Cash-Flow ist von T€ 1.067 im Vorjahr auf T€ 489 im Geschäftsjahr gesunken.

Das laufende Geschäft konnte in 2023 aus dem Cash-Flow und den vorhandenen Finanzmitteln finanziert werden.

Die Firma kam wie in den Vorjahren ohne Bankverbindlichkeiten aus. Die Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt zahlungsfähig.

II. Personal- und Sozialbereich

Zum Jahresende waren 28 (Vj. 28) Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt.

Das Unternehmen führt laufend Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen durch.

Das Unternehmen wies trotz der Pandemie eine geringe Fehlzeitquote auf. Durch den Einsatz von Homeoffice und die Einhaltung von Hygienemaßnahmen konnte der Krankenstand niedrig gehalten werden.

III. Risikobericht und Chancendarstellung

Risikobericht

Die Gesellschaft verfügt über angemessene, an die Unternehmensgröße angepasste Kontrollinstrumente zur Überwachung des Unternehmens.

Die Geschäftsführung hat alle erforderlichen Maßnahmen getroffen, um mögliche bestandsgefährdende Risiken frühzeitig zu erkennen. Hierzu zählen neben regelmäßigen Berichten an die Geschäftsführung auch Besprechungen der verantwortlichen Personen.

Es wurden keine bestandsgefährdenden Risiken festgestellt. Mögliche existenzbedrohende Restrisiken werden durch einen umfassenden Versicherungsschutz abgedeckt. Es bestehen keine für die Branche atypischen Risiken.

Weitere mögliche Risiken:

Gesamtwirtschaftliche Veränderungen:

Änderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen können den Geschäftsverlauf sowohl positiv als auch negativ beeinflussen. Die derzeitige Verunsicherung durch Kriege und politische Fehler, die auf Länderebene oder auch europaweit gemacht werden, schwächen die Position der deutschen Wirtschaft immens.

Inventar:

Schäden an der Betriebs- und Geschäftsausstattung oder am Fuhr- und Maschinenpark können das Betriebsergebnis negativ beeinflussen. Dem wird durch regelmäßige, fachmännische Wartung und Instandhaltung begegnet. Der Abbau des Maschinenparks im Rahmen der Produktionseinstellung ist nahezu abgeschlossen. Außerdem werden nicht vorhersehbare Schäden durch den Abschluss geeigneter Versicherungspolicen aufgefangen.

Personalrisiken:

Das seit über 50 Jahren bestehende Unternehmen wird seit jeher von den Familienmitgliedern geführt. Erfahrung und Innovationskraft sind über die Generationen hinweg vorhanden. Des Weiteren verfügt die Firma über einen langjährigen Mitarbeiterstamm. Regelmäßige Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen und die trotz der erreichten Unternehmensgröße bestehende familiäre, innovative Atmosphäre im Unternehmen fördern die Motivation und Bindung der Mitarbeiter.

Gewährleistungsrisiken:

Durch ständige firmeninterne Qualitätskontrollen sowie die entsprechende Ausgestaltung von Verträgen wird diesem Risiko begegnet. Haftungsrisiken werden durch entsprechende Versicherungen minimiert. KCE ist ISO-zertifiziert, besitzt die ISO/TS 16949 Zertifizierung und erfüllt die IPC-Standards.

Investitionen und Desinvestitionen:

Sämtliche Entscheidungen über Investitionen oder Desinvestitionen werden im Kreise der Geschäftsführung unter Hinzuziehung der jeweiligen Fachbereiche getroffen.

IT-Bereich:

Risiken im Bereich der EDV, wie z. B. der unberechtigte Zugriff auf Daten oder Datenverlust, werden durch den Einsatz aktueller Technologie und deren Betreuung durch qualifizierte Mitarbeiter oder externe Dienstleister gering gehalten.

Prognoseberichterstattung

Seit fast 50 Jahren hat sich die Firma KCE Printed Circuit Boards GmbH als Hightech-Partner für maßgeschneiderte Lösungen im Bereich Leiterplatten und Platinen etabliert. Neben Termintreue ist die hohe technologische Kompetenz eine der Grundvoraussetzungen für unsere Kunden.

KCE Germany ist der Spezialist für die effiziente und kostengünstige Fertigung von Printed Circuit Boards. Als kompetenter deutscher Ansprech- und Vertragspartner, der die Anforderungen und Probleme von Leiterplattendesign und -herstellung aus dem FF kennt, bietet die Firma ihren Kunden eine hohe Termintreue zu wettbewerbsfähigen Herstellungskosten.

Basierend auf den Rahmenbedingungen, die uns derzeit vorliegen, unserem Auftragsbestand sowie unseren vorliegenden Aufträgen rechnet die Gesellschaft für den Prognosezeitraum der kommenden beiden Geschäftsjahre mit einem leichten Rückgang der Betriebsergebnisse.

Die Gesellschaft verfügt über eine sehr gute Eigenkapitalausstattung. Auch aufgrund der damit verbundenen Unabhängigkeit von Banken ist das Unternehmen gut für die Zukunft gerüstet.

Allgemeine Unsicherheitsfaktoren wie der unvorhersehbare Ausbruch von Pandemien, politische Krisen, Lieferengpässe und steigende Inflation lassen sich nicht quantifizieren.

Sämtliche in diesem Lagebericht enthaltenen, auf die Zukunft bezogenen Aussagen wurden nach bestem Wissen und Gewissen getroffen. Nichtsdestotrotz hängen die Aussagen teilweise von Faktoren ab, die vom Unternehmen nicht beeinflussbar sind und einer immanenten Prognoseunsicherheit unterliegen, sodass die tatsächliche Entwicklung von den Prognosen abweichen kann.

 

Geretsried, den 31. Juli 2024

Die Geschäftsleitung

Enrico Enzmann

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 306.538,11 328.314,66
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 39.055,25 18.441,80
II. Sachanlagen 266.682,86 309.072,86
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1,00 1,00
2. technische Anlagen und Maschinen 3.112,00 3.745,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 263.569,86 305.326,86
III. Finanzanlagen 800,00 800,00
B. Umlaufvermögen 17.073.796,41 21.325.412,44
I. Vorräte 5.757.562,91 9.685.299,32
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.726.408,62 9.214.583,06
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.589.824,88 2.425.530,06
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.286,00 0,00
Aktiva 17.383.620,52 21.653.727,10

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.619.355,27 5.299.885,33
I. Gezeichnetes Kapital 102.258,38 102.257,00
II. Kapitalrücklage 255.645,00 255.645,00
III. Gewinnvortrag 3.773.319,26 3.619.922,98
IV. Jahresüberschuss 488.132,63 1.322.060,35
B. Rückstellungen 2.463.951,85 2.546.244,77
C. Verbindlichkeiten 10.300.313,40 13.807.597,00
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 10.300.313,40 13.807.597,00
Passiva 17.383.620,52 21.653.727,10

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 4.291.377,45 4.705.927,41
2. Personalaufwand 2.251.526,53 2.115.384,92
a) Löhne und Gehälter 1.953.115,05 1.824.715,93
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 298.411,48 290.668,99
davon für Altersversorgung 5.717,22 28.867,86
3. Abschreibungen 48.580,27 45.171,96
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 48.580,27 45.171,96
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.135.396,99 728.654,39
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 339.988,52 0,00
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12.393,00 3.539,98
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 46.561,01 45.186,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 306.631,97 450.576,12
8. Ergebnis nach Steuern 515.073,68 1.324.494,00
9. sonstige Steuern 26.941,05 2.433,65
10. Jahresüberschuss 488.132,63 1.322.060,35

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

der Fa. KCE Printed Circuit Boards GmbH, Geretsried

Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft (§ 264 Abs. 1a HGB):

Firma: KCE Printed Circuit Boards GmbH Vormals: Christian Enzmann Gesellschaft mit beschränkter Haftung gedruckte Schaltungen Änderung Eintrag in HReg 25.04.2018
Sitz: 82538 Geretsried
Registergericht: München
Registernummer: HRB 52905

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 der KCE Printed Circuit Boards GmbH, Geretsried, wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der neuesten Fassung (n.F.) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft erfüllt die Bedingungen einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB.

Das Wahlrecht für den Ausweis von Pflichtangaben wird grundsätzlich dahingehend ausgeübt, dass sämtliche erforderlichen Angaben im Anhang enthalten sind.

Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, werden gemäß § 265 Abs. 8 HGB nicht angegeben.

Die Saldovorträge zum 01.01.2023 entsprechen den Ansätzen zum 31.12.2022. Die Bilanzidentität gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 1 HGB ist gewahrt.

Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Bilanzstichtag mit folgender Ausnahme einzeln bewertet: Die Pensionsrückstellungen sind teilweise durch sonstige Vermögensgegenstände (Rückdeckungsversicherung) gesichert. Diese dienen ausschließlich der Erfüllung der Verpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Sie wurden mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet. Der beizulegende Zeitwert entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gem. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag; Gewinne werden nur berücksichtigt, soweit sie Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betreffen.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen beibehalten werden.

Die Postenbezeichnungen in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurden an § 266 HGB angepasst.

Anlagevermögen

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage hierfür ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 S. 1 und Abs. 3 HGB).

Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert.

Die beweglichen Anlagegüter werden linear abgeschrieben.

Bei Zugängen während des Berichtsjahres erfolgten die Abschreibungen zeitanteilig (pro rata temporis).

Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von € 800 werden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Fremdkapitalzinsen wurden bei Posten des Anlagevermögens nicht aktiviert.

Umlaufvermögen

Die Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. Nennwert bewertet, soweit nicht ein niedrigerer Wert geboten ist.

1. Vorräte

Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlußstichtag angesetzt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Ausfallrisiken, denen im Einzelfall durch entsprechende Einzelwertberichtigung Rechnung zu tragen ist, lagen im Wirtschaftsjahr 2023 nicht vor.

3. Liquide Mittel

Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag sind.

Gezeichnetes Kapital

Als gezeichnetes Kapital wird das satzungsmäßige Stammkapital der Gesellschaft gemäß § 42 Absatz 1 GmbHG ausgewiesen, das voll eingezahlt ist.

Pensionsrückstellungen

Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Sie werden mit dem einer Restlaufzeit von 10 Jahren entsprechenden durchschnittlichen, von der Bundesbank bekannt gegebenen, Marktzinssatz abgezinst. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt.

Andere Rückstellungen

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden i. H. des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Diese haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, weshalb eine Abzinsung nach § 253 Abs. 2 nicht vorzunehmen ist.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten kommen mit dem Erfüllungsbetrag zum Ansatz (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB).

Verwendung des Jahresergebnisses

Die Bilanz wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Erläuterungen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt.

Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich entsprechend ihren Restlaufzeiten wie folgt zusammen:

Gesamt
TEuro
Davon mit einer Restlaufzeit über 1 Jahr
TEuro
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.698 0
(Vj. 7.761) (Vj. 0)
Sonstige Vermögensgegenstände 758 0
(Vj. 1.453) (Vj. 0)
Gesamt 8.726 0
(Vj. 9.214) (Vj. 0)

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital beträgt zum Bilanzstichtag DM 200.000,00 (Vj. DM 200.000,00). Dies entspricht € 102.258,38 (Vj. € 102.257,00.-).

Das gezeichnete Kapital wurde noch nicht auf Euro umgestellt.

Die Erhöhung des Euro-Betrages in der Bilanz resultiert aus der Korrektur der in der Vergangenheit nicht korrekt erfolgten Umrechnung von DM in Euro.

Pensionsrückstellung

Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen 2.397 TEuro
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände 476 TEuro
Beizulegender Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände 430 TEuro
Nettowert der Pensionsrückstellungen 1.967 TEuro
Aufzinsung der Pensionsrückstellung 43 TEuro

Bei den verrechneten Vermögensgegenständen handelt es sich um eine Rückdeckungsversicherung.

Als beizulegender Zeitwertes der verrechneten Vermögensgegenstände (§ 285 Nr. 20a HGB) dient der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung. Dieser beinhaltet die gezahlten Beiträge einschließlich ggf. vorhandener Überschussanteile.

Die Erträge aus verpfändeten Rückdeckungsversicherungen betragen TEuro 2.

Aufwendungen und Erträge aus den Pensionsrückstellungen und der Rückdeckungsversicherung wurden nicht verrechnet.

Die Pensionsrückstellung wurde nach der versicherungsmathematischen Projected Unit Credit Methode (PUCM) gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):

• durchschnittlicher Marktzins von 1,82 %

• Rentensteigerung von 0% p.a.

• Sterbetafel nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G"

Zudem resultiert aus der Abzinsung dieser Rückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn statt sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von 20.194.-€. Dieser Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 HGB für die Ausschüttung gesperrt.

Für die entstandene aktive latente Steuer wurde von dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB Gebrauch gemacht und auf eine Aktivierung verzichtet.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen (T€ 313, Vj. T€ 257) enthalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich in Höhe von T€ 257 (Vj. 214).

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel:

Die Verbindlichkeiten (§§ 268 Abs. 5 Satz 1, 285 Nr. 1 und 2 HGB) sind wie folgt strukturiert:

Gesamt davon mit einer Restlaufzeit nachrichtlich
Vorjahr bis 1 Jahr Vorjahr über 1 Jahr Vorjahr mehr als 5 Jahre Vorjahr
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 10.276 10.276 0 0
13.792 13.792 0 0
sonstige Verbindlichkeiten 24 24 0 0
15 15 0 0
- davon aus Steuern 7 7 0 0
0 0 0 0
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 0 0 0
0 0 0 0
- davon gegenüber Gesellschafter 0 0 0 0
0 0 0 0
Gesamtverbindlichkeiten 10.300 10.300 0,00 0,00
13.807 13.807 0,00 0,00

Finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen ausschließlich finanzielle Verpflichtungen im Rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs.

Gewinn- und Verlustrechung

Die Gesellschaft hat ein Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge i.H.v. insgesamt T€ 71 (Vj. T€ 0) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen i.H.v. insgesamt T€ 33 (Vj. T€ 0) enthalten.

Sonstige Angaben

Anzahl der Mitarbeiter

Geschäftsjahr 2023
Arbeiter 2
Angestellte 26
Gesamt 28
Geschäftsjahr 2022
Arbeiter 2
Angestellte 26
gesamt 28

Die ausgeführte Anzahl der Arbeitnehmer umfasst alle Arbeitnehmer der Gesellschaft inklusive Teilzeitkräfte.

Haftungsverhältnisse

Gemäß § 268 Absatz 7 HGB waren zum Bilanzstichtag keine der in § 251 HGB bezeichneten Haftungsverhältnisse anzugeben.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Nutzung der benötigten Anlagen und Maschinen wird zum Teil durch Leasingverträge sichergestellt. Aus den abgeschlossenen Leasingverträgen resultiert eine jährliche inanzielle Belastung von T€ 49 in 2023 (Vj. T€ 55). Die Leasinggeschäfte verringern insbesondere die Kapitalbindung und verbessern die Eigenkapitalquote, führen aber während der Vertragslaufzeit auch zur Bindung an die geleasten technischen Anlagen und Maschinen.

Des Weiteren bestehen finanzielle Verpflichtungen aus der Miete von Räumlichkeiten am Unternehmenssitz in Höhe von jährlich T€ 228.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Es wird die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Auf § 285 Nr. 17 HGB i.V.m. § 288 Abs. 2 wird verwiesen.

Geschäftsführung

Herr Enrico Enzmann, Kaufmann, einzelvertretungsberechtigt und befreit nach § 181 BGB, war zum Bilanzstichtag Geschäftsführer der Gesellschaft.

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind

Im Zeitraum seit Ende des Wirtschaftsjahres 2023 bis zur Aufstellung des vorliegenden Lageberichtes sind keine wesentlichen Vorgänge, welche die Lage der Gesellschaft erheblich beeinflussen könnten, bekannt geworden (§ 285 Nr. 33 HGB).

 

Geretsried, den 31. Juli 2024

Die Geschäftsleitung

Enrico Enzmann

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.710,78
2. geleistete Anzahlungen 17.114,80 20.975,45
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 30.825,58 20.975,45
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 194.689,43
2. technische Anlagen und Maschinen 44.528,13
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 661.201,09 13.270,27 26.452,00
Summe Sachanlagen 900.418,65 13.270,27 26.452,00
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 800,00
Summe Finanzanlagen 800,00
Summe Anlagevermögen 932.044,23 34.245,72 26.452,00
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.710,78
2. geleistete Anzahlungen 38.090,25
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 51.801,03
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 194.689,43
2. technische Anlagen und Maschinen 44.528,13
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 648.019,36
Summe Sachanlagen 887.236,92
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 800,00
Summe Finanzanlagen 800,00
Summe Anlagevermögen 939.837,95
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
Euro
Abschreibung Geschäftsjahr
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.383,78 362,00 12.745,78
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 12.383,78 362,00 12.745,78
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 194.688,43 194.688,43
2. technische Anlagen und Maschinen 40.783,13 633,00 41.416,13
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 355.874,23 47.585,27 19.010,00 384.449,50
Summe Sachanlagen 591.345,79 48.218,27 19.010,00 620.554,06
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 603.729,57 48.580,27 19.010,00 633.299,84
Zuschreibung Geschäftsjahr
Euro
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
Euro
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 965,00 1.327,00
2. geleistete Anzahlungen 38.090,25 17.114,80
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 39.055,25 18.441,80
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1,00 1,00
2. technische Anlagen und Maschinen 3.112,00 3.745,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 263.569,86 305.326,86
Summe Sachanlagen 266.682,86 309.072,86
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 800,00 800,00
Summe Finanzanlagen 800,00 800,00
Summe Anlagevermögen 306.538,11 328.314,66

Bericht des Aufsichtsrats

n/a

sonstige Berichtsbestandteile

 

Enrico Enzmann

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 24.10.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die KCE Printed Circuit Boards GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der KCE Printed Circuit Boards GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der KCE Printed Circuit Boards GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

München, den 14. Oktober 2024

Robert Fahn, Wirtschaftsprüfer

Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert meine erneute Stellungnahme, soweit dabei mein Bestätigungsvermerk zitiert oder auf meine Prüfung hingewiesen wird. Ich weise ins diesbezüglich auf § 328 HGB hin.

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