Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
KCE Printed Circuit Boards GmbH
Blumenstraße 39, 82538 Geretsried, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Athasidh Ongkosit seit 8.4.2025 | Geschäftsführer |
Donald Draut seit 8.4.2025 | Geschäftsführer |
Pitharn Ongkosit seit 8.4.2025 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Circuit Holding Company Limited | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KCE Printed Circuit Boards GmbHGeretsriedJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Geschäftslage Geschäftsverlauf Nach dem weltweiten Abklingen der Corona-Pandemie erhoffte man sich eine Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage. Dies wurde jedoch durch den Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine im Februar 2022 zunichtegemacht. Die Verunsicherung der Verbraucher sowie explodierende Energiepreise und eine hohe Inflationsrate erwiesen sich als große Bürde für die deutsche Wirtschaft, die zudem extrem unter den Russland-Sanktionen zu leiden hat. Auch sind die jüngsten Krisenherde ein schwer zu kalkulierender Faktor, da diese sich zu einem größeren Konflikt ausweiten können. Die aufgrund des Ukraine-Krieges stark gestiegenen Energie- und Lebenserhaltungskosten und die starke Verunsicherung haben die Verbraucher dazu veranlasst, Investitionen wie z.B. in ein neues Auto, aufzuschieben. Hier spielt das in Deutschland und in der EU geplante Verbrennerverbot für Automobile eine große Rolle, da dies zusammen mit dem Umstand, dass viele Besitzer reiner Elektroautos mit diesen unzufrieden sind und deswegen wieder auf einen Verbrenner setzen, den Absatz der reinen E-Autos stark einbrechen lässt. Zwar ist durch ein verändertes Verbraucherverhalten infolge der Corona-Pandemie (Home-Schooling, Homeoffice) und eine zunehmende Digitalisierung weiterhin mit einer verstärkten Nachfrage nach Silizium-Bauelementen zu rechnen, was letztendlich auch zu einer Nachfragesteigerung von Platinen führt. Allerdings schlagen die oben genannten Faktoren durch und lassen in 2023 kein großes Wachstum zu. Die weiter oben aufgeführten Umstände und die damit ausgelöste Unsicherheit wirken sich negativ auf die gesamtwirtschaftliche Lage aus. (Quellen: ifo Institut, ZVEI; WSTS; statista; Destatis, Deutsche Wirtschaftsnachrichten) Ertragslage Seit über 50 Jahren liefert KCE Germany hochqualitative Leiterplatten / Printed Circuit Boards für sämtliche Industriezweige und anspruchsvolle Anwendungen wie Automotive, Industrie, Medizin sowie Luft- und Raumfahrt. Dabei gilt KCE Germany seit Jahren als Spezialist, wenn es um kosteneffiziente Groß- und Kleinserien aus Asien geht. Das Jahresergebnis hat sich von T€ 1.322 auf T€ 488 mehr als halbiert. Somit weist das Wirtschaftsjahr 2023 innerhalb eines 5-jährigen Betrachtungszeitraumes ein Ergebnis mit einem unteren Mittelwert auf. Das EBITDA ist von T€ 1.863 im Vorjahr auf T€ 890 im Geschäftsjahr deutlich gesunken. Das Rohergebnis ist um 8,8% gesunken. Dies resultiert insbesondere aus dem Rückgang der Umsatzrentabilität auf 1,39% (3,41%). Die Personalkosten sind im Vergleich zum Jahr 2022 um 6,4% gestiegen. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen handelt es sich im Wesentlichen um Fixkosten. Sie sind gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen aufgrund von Effekten aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 373 verändert. Nach der Corona-Pandemie wurden wieder verstärkt Reisen zu KCE Thailand durchgeführt, was den Anstieg der Werbekosten erklärt. Die Position Zinsaufwendungen beinhaltet im Wesentlichen den Zinsaufwand aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen. Nachfolgend die Entwicklung von Umsatz, Jahresergebnis und Umsatzrendite der letzten Jahre (in EURO):
Basis : 2023 = 100% Vermögenslage Die Bilanzsumme ging gegenüber dem Vorjahr um T€ 4.270 auf T€ 17.384 zurück. AKTIVA
Die Bilanzsumme ging somit gegenüber dem Vorjahr um 19,7% zurück. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft hat sich im Berichtsjahr mit 26,6% gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten (T€ 10.276) sind durch entsprechende Aktiva (Vorräte, Forderungen, Bankguthaben: T€ 17.074) mehr als abgedeckt. Investitionen in erworbene Anlagegegenstände wurden in Höhe von T€ 34 getätigt, gegenüber T€ 54 im Vorjahr. Zudem stehen der Firma Maschinen auf Leasingbasis zur Verfügung. Die Leasing- und Mietgebühren für sämtliche beweglichen Wirtschaftsgüter beliefen sich im Berichtsjahr auf T€ 49 (Vj. T€ 55). Finanzlage Der Cash-Flow ist von T€ 1.067 im Vorjahr auf T€ 489 im Geschäftsjahr gesunken. Das laufende Geschäft konnte in 2023 aus dem Cash-Flow und den vorhandenen Finanzmitteln finanziert werden. Die Firma kam wie in den Vorjahren ohne Bankverbindlichkeiten aus. Die Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt zahlungsfähig. II. Personal- und Sozialbereich Zum Jahresende waren 28 (Vj. 28) Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt. Das Unternehmen führt laufend Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen durch. Das Unternehmen wies trotz der Pandemie eine geringe Fehlzeitquote auf. Durch den Einsatz von Homeoffice und die Einhaltung von Hygienemaßnahmen konnte der Krankenstand niedrig gehalten werden. III. Risikobericht und Chancendarstellung Risikobericht Die Gesellschaft verfügt über angemessene, an die Unternehmensgröße angepasste Kontrollinstrumente zur Überwachung des Unternehmens. Die Geschäftsführung hat alle erforderlichen Maßnahmen getroffen, um mögliche bestandsgefährdende Risiken frühzeitig zu erkennen. Hierzu zählen neben regelmäßigen Berichten an die Geschäftsführung auch Besprechungen der verantwortlichen Personen. Es wurden keine bestandsgefährdenden Risiken festgestellt. Mögliche existenzbedrohende Restrisiken werden durch einen umfassenden Versicherungsschutz abgedeckt. Es bestehen keine für die Branche atypischen Risiken. Weitere mögliche Risiken: Gesamtwirtschaftliche Veränderungen: Änderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen können den Geschäftsverlauf sowohl positiv als auch negativ beeinflussen. Die derzeitige Verunsicherung durch Kriege und politische Fehler, die auf Länderebene oder auch europaweit gemacht werden, schwächen die Position der deutschen Wirtschaft immens. Inventar: Schäden an der Betriebs- und Geschäftsausstattung oder am Fuhr- und Maschinenpark können das Betriebsergebnis negativ beeinflussen. Dem wird durch regelmäßige, fachmännische Wartung und Instandhaltung begegnet. Der Abbau des Maschinenparks im Rahmen der Produktionseinstellung ist nahezu abgeschlossen. Außerdem werden nicht vorhersehbare Schäden durch den Abschluss geeigneter Versicherungspolicen aufgefangen. Personalrisiken: Das seit über 50 Jahren bestehende Unternehmen wird seit jeher von den Familienmitgliedern geführt. Erfahrung und Innovationskraft sind über die Generationen hinweg vorhanden. Des Weiteren verfügt die Firma über einen langjährigen Mitarbeiterstamm. Regelmäßige Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen und die trotz der erreichten Unternehmensgröße bestehende familiäre, innovative Atmosphäre im Unternehmen fördern die Motivation und Bindung der Mitarbeiter. Gewährleistungsrisiken: Durch ständige firmeninterne Qualitätskontrollen sowie die entsprechende Ausgestaltung von Verträgen wird diesem Risiko begegnet. Haftungsrisiken werden durch entsprechende Versicherungen minimiert. KCE ist ISO-zertifiziert, besitzt die ISO/TS 16949 Zertifizierung und erfüllt die IPC-Standards. Investitionen und Desinvestitionen: Sämtliche Entscheidungen über Investitionen oder Desinvestitionen werden im Kreise der Geschäftsführung unter Hinzuziehung der jeweiligen Fachbereiche getroffen. IT-Bereich: Risiken im Bereich der EDV, wie z. B. der unberechtigte Zugriff auf Daten oder Datenverlust, werden durch den Einsatz aktueller Technologie und deren Betreuung durch qualifizierte Mitarbeiter oder externe Dienstleister gering gehalten. Prognoseberichterstattung Seit fast 50 Jahren hat sich die Firma KCE Printed Circuit Boards GmbH als Hightech-Partner für maßgeschneiderte Lösungen im Bereich Leiterplatten und Platinen etabliert. Neben Termintreue ist die hohe technologische Kompetenz eine der Grundvoraussetzungen für unsere Kunden. KCE Germany ist der Spezialist für die effiziente und kostengünstige Fertigung von Printed Circuit Boards. Als kompetenter deutscher Ansprech- und Vertragspartner, der die Anforderungen und Probleme von Leiterplattendesign und -herstellung aus dem FF kennt, bietet die Firma ihren Kunden eine hohe Termintreue zu wettbewerbsfähigen Herstellungskosten. Basierend auf den Rahmenbedingungen, die uns derzeit vorliegen, unserem Auftragsbestand sowie unseren vorliegenden Aufträgen rechnet die Gesellschaft für den Prognosezeitraum der kommenden beiden Geschäftsjahre mit einem leichten Rückgang der Betriebsergebnisse. Die Gesellschaft verfügt über eine sehr gute Eigenkapitalausstattung. Auch aufgrund der damit verbundenen Unabhängigkeit von Banken ist das Unternehmen gut für die Zukunft gerüstet. Allgemeine Unsicherheitsfaktoren wie der unvorhersehbare Ausbruch von Pandemien, politische Krisen, Lieferengpässe und steigende Inflation lassen sich nicht quantifizieren. Sämtliche in diesem Lagebericht enthaltenen, auf die Zukunft bezogenen Aussagen wurden nach bestem Wissen und Gewissen getroffen. Nichtsdestotrotz hängen die Aussagen teilweise von Faktoren ab, die vom Unternehmen nicht beeinflussbar sind und einer immanenten Prognoseunsicherheit unterliegen, sodass die tatsächliche Entwicklung von den Prognosen abweichen kann.
Geretsried, den 31. Juli 2024 Die Geschäftsleitung Enrico Enzmann BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der Fa. KCE Printed Circuit Boards GmbH, GeretsriedAllgemeine Angaben zum Unternehmen Angaben zur Identifikation der Gesellschaft (§ 264 Abs. 1a HGB):
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 der KCE Printed Circuit Boards GmbH, Geretsried, wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der neuesten Fassung (n.F.) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllt die Bedingungen einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Das Wahlrecht für den Ausweis von Pflichtangaben wird grundsätzlich dahingehend ausgeübt, dass sämtliche erforderlichen Angaben im Anhang enthalten sind. Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, werden gemäß § 265 Abs. 8 HGB nicht angegeben. Die Saldovorträge zum 01.01.2023 entsprechen den Ansätzen zum 31.12.2022. Die Bilanzidentität gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 1 HGB ist gewahrt. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Bilanzstichtag mit folgender Ausnahme einzeln bewertet: Die Pensionsrückstellungen sind teilweise durch sonstige Vermögensgegenstände (Rückdeckungsversicherung) gesichert. Diese dienen ausschließlich der Erfüllung der Verpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Sie wurden mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet. Der beizulegende Zeitwert entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gem. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag; Gewinne werden nur berücksichtigt, soweit sie Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betreffen. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen beibehalten werden. Die Postenbezeichnungen in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurden an § 266 HGB angepasst. Anlagevermögen Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage hierfür ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 S. 1 und Abs. 3 HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert. Die beweglichen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Bei Zugängen während des Berichtsjahres erfolgten die Abschreibungen zeitanteilig (pro rata temporis). Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von € 800 werden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Fremdkapitalzinsen wurden bei Posten des Anlagevermögens nicht aktiviert. Umlaufvermögen Die Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. Nennwert bewertet, soweit nicht ein niedrigerer Wert geboten ist. 1. Vorräte Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlußstichtag angesetzt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Ausfallrisiken, denen im Einzelfall durch entsprechende Einzelwertberichtigung Rechnung zu tragen ist, lagen im Wirtschaftsjahr 2023 nicht vor. 3. Liquide Mittel Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag sind. Gezeichnetes Kapital Als gezeichnetes Kapital wird das satzungsmäßige Stammkapital der Gesellschaft gemäß § 42 Absatz 1 GmbHG ausgewiesen, das voll eingezahlt ist. Pensionsrückstellungen Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Sie werden mit dem einer Restlaufzeit von 10 Jahren entsprechenden durchschnittlichen, von der Bundesbank bekannt gegebenen, Marktzinssatz abgezinst. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Andere Rückstellungen Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden i. H. des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Diese haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, weshalb eine Abzinsung nach § 253 Abs. 2 nicht vorzunehmen ist. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten kommen mit dem Erfüllungsbetrag zum Ansatz (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Verwendung des Jahresergebnisses Die Bilanz wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Erläuterungen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich entsprechend ihren Restlaufzeiten wie folgt zusammen:
Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt zum Bilanzstichtag DM 200.000,00 (Vj. DM 200.000,00). Dies entspricht € 102.258,38 (Vj. € 102.257,00.-). Das gezeichnete Kapital wurde noch nicht auf Euro umgestellt. Die Erhöhung des Euro-Betrages in der Bilanz resultiert aus der Korrektur der in der Vergangenheit nicht korrekt erfolgten Umrechnung von DM in Euro. Pensionsrückstellung
Bei den verrechneten Vermögensgegenständen handelt es sich um eine Rückdeckungsversicherung. Als beizulegender Zeitwertes der verrechneten Vermögensgegenstände (§ 285 Nr. 20a HGB) dient der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung. Dieser beinhaltet die gezahlten Beiträge einschließlich ggf. vorhandener Überschussanteile. Die Erträge aus verpfändeten Rückdeckungsversicherungen betragen TEuro 2. Aufwendungen und Erträge aus den Pensionsrückstellungen und der Rückdeckungsversicherung wurden nicht verrechnet. Die Pensionsrückstellung wurde nach der versicherungsmathematischen Projected Unit Credit Methode (PUCM) gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB): • durchschnittlicher Marktzins von 1,82 % • Rentensteigerung von 0% p.a. • Sterbetafel nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G" Zudem resultiert aus der Abzinsung dieser Rückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn statt sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von 20.194.-€. Dieser Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 HGB für die Ausschüttung gesperrt. Für die entstandene aktive latente Steuer wurde von dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB Gebrauch gemacht und auf eine Aktivierung verzichtet. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen (T€ 313, Vj. T€ 257) enthalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich in Höhe von T€ 257 (Vj. 214). Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel: Die Verbindlichkeiten (§§ 268 Abs. 5 Satz 1, 285 Nr. 1 und 2 HGB) sind wie folgt strukturiert:
Finanzielle Verpflichtungen Es bestehen ausschließlich finanzielle Verpflichtungen im Rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs. Gewinn- und Verlustrechung Die Gesellschaft hat ein Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge i.H.v. insgesamt T€ 71 (Vj. T€ 0) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen i.H.v. insgesamt T€ 33 (Vj. T€ 0) enthalten. Sonstige Angaben Anzahl der Mitarbeiter
Die ausgeführte Anzahl der Arbeitnehmer umfasst alle Arbeitnehmer der Gesellschaft inklusive Teilzeitkräfte. Haftungsverhältnisse Gemäß § 268 Absatz 7 HGB waren zum Bilanzstichtag keine der in § 251 HGB bezeichneten Haftungsverhältnisse anzugeben. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Nutzung der benötigten Anlagen und Maschinen wird zum Teil durch Leasingverträge sichergestellt. Aus den abgeschlossenen Leasingverträgen resultiert eine jährliche inanzielle Belastung von T€ 49 in 2023 (Vj. T€ 55). Die Leasinggeschäfte verringern insbesondere die Kapitalbindung und verbessern die Eigenkapitalquote, führen aber während der Vertragslaufzeit auch zur Bindung an die geleasten technischen Anlagen und Maschinen. Des Weiteren bestehen finanzielle Verpflichtungen aus der Miete von Räumlichkeiten am Unternehmenssitz in Höhe von jährlich T€ 228. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Es wird die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Auf § 285 Nr. 17 HGB i.V.m. § 288 Abs. 2 wird verwiesen. Geschäftsführung Herr Enrico Enzmann, Kaufmann, einzelvertretungsberechtigt und befreit nach § 181 BGB, war zum Bilanzstichtag Geschäftsführer der Gesellschaft. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind Im Zeitraum seit Ende des Wirtschaftsjahres 2023 bis zur Aufstellung des vorliegenden Lageberichtes sind keine wesentlichen Vorgänge, welche die Lage der Gesellschaft erheblich beeinflussen könnten, bekannt geworden (§ 285 Nr. 33 HGB).
Geretsried, den 31. Juli 2024 Die Geschäftsleitung Enrico Enzmann
Bericht des Aufsichtsratsn/a sonstige Berichtsbestandteile
Enrico Enzmann Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 24.10.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die KCE Printed Circuit Boards GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der KCE Printed Circuit Boards GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der KCE Printed Circuit Boards GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
München, den 14. Oktober 2024 Robert Fahn, Wirtschaftsprüfer Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert meine erneute Stellungnahme, soweit dabei mein Bestätigungsvermerk zitiert oder auf meine Prüfung hingewiesen wird. Ich weise ins diesbezüglich auf § 328 HGB hin. |
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