Hanyuan Technical Service Center GmbH
Selbe AdresseReparatur und Instandhaltung von zivilen Schiffen, Booten und Yachten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mingfeng Wang seit 5.9.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Cosco Shipping Lines Co., Ltd. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Diamond Line GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023A. Grundlagen der Gesellschaft1. Grundsätze Die Diamond Line GmbH, als Tochtergesellschaft der COSCO SHIPPING Lines (Europe) GmbH, führt innerhalb der COSCO Group, die zu den weltweit führenden Containerlinienreedereien gehört, das Reedereigeschäft für den Intra-Europe-Trade aus. Unsere Geschäftstätigkeit ist im Wesentlichen von der Entwicklung der Nachfrage nach Transportdienstleistungen abhängig, die gleichzeitig von weltweit wirtschaftlichen Faktoren beeinflusst wird. Das komplexe wirtschaftliche Umfeld mit dem bestehenden Russland-Ukraine-Konflikt sowie dem ausgebrochenen Nahostkonflikt hatten Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit. Das Transportvolumen (TEU) und der Umsatz werden als Kennzahlen zur Steuerung der operativen Unternehmensziele verwendet und von der Muttergesellschaft vorgegeben. B. Wirtschaftsbericht1. Branchenentwicklung und Geschäftsverlauf Für die Nachfrage nach Containertransportleistungen und für die Containerreedereien spielen das globale Wirtschaftswachstum und die Entwicklung des Welthandels eine entscheidende Rolle. Trotz Aufhebung der COVID-19-Restriktionen weltweit geht der IWF von einem abgeschwächten globalen Wachstum (3,0%) aus. Dies ist vor allem auf den Angriffskrieg von Russland gegen die Ukraine, den Nahost-Konflikt, die nachlassende Erholung nach der Pandemie sowie die Straffung der Geldpolitik und der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen zurückzuführen. Die Verlangsamung des Wirtschaftswachstums in der Eurozone ist besonders ausgeprägt und laut Prognose vom IWF wird das Wachstum von 3,6% im Jahr 2022 auf 0,7% im Jahr 2023 zurückgehen. Die meisten großen Schwellenländer außer Brasilien, China und Russland sind im Jahr 2023 von einer Abschwächung des Wirtschaftswachstums betroffen. Die Nachfrage im Jahr 2023 wurde nach dem Rückgang der Transportmenge im zweiten Halbjahr 2022 weiterhin abgeschwächt. Im Zeitraum Januar bis August 2023 wurde ein Rückgang von 3,3% gegenüber dem Vorjahrszeitraum verzeichnet. Das mengenmäßig größte Fahrtgebiet von Fernost nach Nordamerika wies den stärksten Rückgang von 14,3% auf, während andere große Fahrtgebiete auch deutlich geringere Transportmengen verzeichneten. Die Transportmengen im Fahrtgebiet Fernost nach Europa waren hingegen um 3,3% gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Auf den meisten Verbindungen von und nach Indien wurde auch ein Wachstum der Transportmenge verzeichnet (9M Bericht Hapag-Lloyd AG, 2023, Seite 12). Nach der PwC-Reederstudie 2023 rechnet nur noch 56% der Reeder*innen mit einem Wachstum in den nächsten 12 Monaten. Im Jahr 2022 gingen noch 74% der Führungskräfte von einem Wachstum aus. Die befragten Reeder*innen sehen die Erreichung von den von der EU-Kommission vorgegebenen Klimazielen als die größte Schwierigkeit in den kommenden Jahren. Ziel ist es, die Emissionen bis 2030 um mehr als 55% zu reduzieren. 23% der befragten Führungskräfte vertreten aber die Meinung, dass dieses Ziel nicht umsetzbar ist. Um das Ziel zu verfolgen, setzen immer mehr Schifffahrtsunternehmen Smart-Shipping-Tools ein, mit deren Hilfe Route und Treibstoffverbrauch in Echtzeit überwacht werden können. Maßnahmen zur Reduktion der Emission werden in Unternehmen zunehmend bewusst umgesetzt. Die geopolitischen Konflikte bereiten Unsicherheiten in der Branche und 53% der befragten Unternehmen gehen davon aus, dass der Krieg in der Ukraine dauerhafte Auswirkungen haben wird. Die Mehrheit hält zudem eine Verschiebung von Fahrtgebieten für wahrscheinlich. Der Fachkräftemangel gehört ebenfalls zu den zentralen Herausforderungen der Branche. Mehr als die Hälfte der befragten Reeder*innen sind von den personellen Lücken betroffen (PWC-Reederstudie 2023). Bis Ende Oktober wurden mit 25 Schiffen und einer Kapazität von 62.200 TEU 20 Routen in 25 Ländern und mehr als 65 Hafen-Terminals im europäischen Raum abgedeckt und die Position weiter ausgebaut. Von Januar bis Oktober 2023 verzeichnete die Gesellschaft einen Rückgang der Frachtraten und Transportvolumina. Die Gesamteinnahmen gingen im Vergleich zum Vorjahr um 28,4% zurück. Der Jahresüberschuss ist gegenüber dem Vorjahr um 82,9% gesunken und resultiert aus den weniger gesunkenen Kosten im Vergleich zu den stark gefallenen Frachtraten. Angesichts regionaler Kriege und eines komplexeren politischen und wirtschaftlichen Umfelds hielt die Diamond Line GmbH im Jahr 2023 weiter an dem Grundsatz fest, Fortschritte zu erzielen und gleichzeitig die Stabilität zu wahren. Das Unternehmen konzentrierte sich auf seine Ziele und Aufgaben, nutzte die vorhandenen Ressourcen voll aus, verbesserte die Dienstleistungen und förderte die Produktionseffizienz. In 2023 haben wir eine Verlagerung des Güterstroms in Nordwesteuropa und dem Mittelmeer verzeichnet. Durch den Rückgang des Güterstroms in Nordwesteuropa wurde der Schwerpunkt auf die Senkung der Betriebskosten und die Gewährleistung des Netzwerkes gesetzt. Die Ostseeroute wurde aktiv angepasst und die Qualität des Dienstes durch Verhandlungen mit Zubringerdiensten und Slotaustausch sichergestellt. Die ungewöhnliche Überlastung der Mittelmeerhäfen führte zu erheblichen Verzögerungen bei der Planung der Schiffe, was zu einer verspäteten Auslieferung der Fracht führte und sich negativ auf die Reedereien auswirkte. Daraufhin wurde die Route optimiert, indem die Gesellschaft die Überkapazitäten in Nordwesteuropa zeitnah ins Mittelmeer verlagerte und die Kapazität des Hafens in Bilbao erhöhte. Das Erdbeben in der Türkei zu Beginn des Jahres verursachte schwere Schäden an den Terminalanlagen in Iskenderun und die Schließung des Hafens führte zu einer ernsthaften Überbelastung im benachbarten Hafen von Mersin. Die Diamond Line passte seine Kapazität rechtzeitig an und setzte seine NET2-Schiffe ausschließlich für die kurze Route Bilbao-Mersin ein, um die Umschlagladung zu entlasten, was zwar zu einem Effizienzverlust führte, aber das Problem der Anhäufung von Umschlagladung am Terminal rechtzeitig löste. Somit konnten die Liefertermine eingehalten werden. Um unser Streckenangebot zu erweitern, wurde Anfang September die TSM-Route eröffnet, die Marokko in Nordafrika mit Spanien und der Türkei verbindet. In Kooperation mit der Muttergesellschaft haben wir weiterhin unser Augenmerk auf Kostenkontrolle gesetzt. Durch gezielte Fahrplananpassungen, der Steigerung der Effizienz der Terminalbetriebe und Verkürzung der Liegezeiten konnten die Fixkosten der Schiffe in 2023 effektiv gesenkt werden. Zudem wurde die Transitroute optimiert, um die Kosten für Fracht- und Transitgebühren zu senken. Aufgrund geringerer Nachfrage konnte das hohe Ratenniveau der Frachtraten während der Pandemie nicht gehalten werden und die starken Preisschwankungen auf den verschiedenen Routen führten so zu einer Verzögerung der Ratenanpassungen und somit zu einer unzureichenden Stellplatzauslastung. Die Diamond Line hat daraufhin die Kosten der einzelnen Strecken ermittelt und auf Basis der Auslastungsrate und der Marktpreise die Raten gezielt angepasst, so dass mit den Raten flexibel auf die Bedürfnisse des Marktes reagiert werden konnte, ohne die Effizienz zu gefährden. Um die Erreichbarkeit des von der EU-Kommission ausgegebenen Ziels, die Emissionen bis 2030 um mehr als 55% gegenüber dem Stand von 1990 zu reduzieren, hat das Unternehmen einen 5-Jahresplan entwickelt, der auf eine Flottenkapazität von 125.000 TEU bis 2028 abzielt, wobei etwa zwei Drittel der Kapazität aus eigenen Schiffen mit erneuerbaren Energien und ein Drittel aus gecharterten Schiffen bestehen soll. Die Gesellschaft hat weiterhin an der Kundenzufriedenheit gearbeitet, indem sie eine routinemäßige Bewertung der Qualität des Kundendienstes durchgeführt hat, um die Servicequalität der gesamten Dienstleistungskette, die Umsetzung der Servicestandards und der Arbeit des Kundendienstes zu prüfen und etwaige Probleme rechtzeitig zu verstehen, zu koordinieren und zu lösen. Die Förderung verschiedener digitaler Dienste wie E-Booking, E-Dokumentation und ACZone-Plattform wurden weiter verbessert, so dass die Anforderungen der Muttergesellschaft erfüllt werden konnten. Durch die Einführung von neuen Abrechnungssystemen in den europäischen Tochtergesellschaften wurde das Frachtmanagement, die lokale Kostenrechnung und -kontrolle stark standardisiert, um die finanziellen Risiken zu minimieren. Zur Stärkung des Kapitalmanagements und der Risikokontrolle wurden vorübergehend ungenutzte Mittel in Festgeld angelegt. Die dadurch gewonnenen Zinserträge haben die Kursverluste der letzten Jahre auch für die Diamond Line GmbH aufholen können. Nach Ausbruch des Nahostkonfliktes zwischen Israel und Palästina wurden wöchentliche Meetings in der Europazentrale abgehalten und Arbeitspläne erstellt, um die verschiedenen Risiken zu minimieren. Die Finanzabteilung hat Orientierungshilfen an die Tochtergesellschaften, auch der Diamond Line GmbH, zur Verfügung gestellt, um die Pünktlichkeit der Rechnungsstellung und Frachteinnahmen zu gewährleisten und das Risiko des Forderungsausfalles zu minimieren. Die sich häufenden Angriffe auf Handelsschiffe im Roten Meer haben ebenfalls deutliche Spuren im weltweiten Containerverkehr auf See hinterlassen. Die weltweite Containertransportmenge brach um über die Hälfte ein und liege unter dem eigentlich zu erwartenden Ladungsaufkommen. Dadurch fahren die Schiffe nun um Afrika und das Kap der Guten Hoffnung mit deutlich längeren Fahrzeiten, die die Frachtraten seit dem Kriegsausbruch deutlich ansteigen ließen. (THB 12.1.2024, Seite 4) 2. Lagedarstellung a) Ertragslage Die Geschäftstätigkeit der Diamond Line GmbH umfasst das europäische Reedereigeschäft. Durch das verringerte Transportvolumen reduzierte sich der Umsatz um 28,43% auf TEUR 540.842. Daran hatten insbesondere die Umsätze aus Seefrachten TEUR 370.757 (Vorjahr TEUR 532.114) und dem Slotaustausch TEUR 170.085 (Vorjahr TEUR 223.527) den größten Anteil. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind, bedingt durch die Auflösung von Rückstellungen sowie höhere Erträge aus der Währungsumrechnung, gegenüber dem Vorjahr um TEUR 13.623 gestiegen. Den korrespondierenden gesunkenen Umsätzen stehen verringerte Materialaufwendungen (- TEUR 125.653) und gestiegene sonstige betriebliche Aufwendungen (+ TEUR 454), hauptsächlich durch gestiegene Kursverluste begründet, gegenüber. Der Personalaufwand ist, aufgrund gesunkener Mitarbeiterzahlen, um TEUR 34 gegenüber dem Vorjahr gesunken. Insgesamt resultiert daraus ein Jahresüberschuss von TEUR 11.929. b) Vermögenslage Die Bilanzsumme ist um 35,03% auf TEUR 295.623 gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die Abnahme der Bilanzsumme auf der Aktivseite ist vor allem auf die gesunkenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die aus den gesunkenen Frachtraten resultieren, und Flüssigen Mittel zurückzuführen. Auf der Passivseite resultiert die Abnahme der Bilanzsumme überwiegend aus den Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen. Die Steuerrückstellungen sind durch das in 2023 gesunkene Ergebnis niedriger als in 2022. Das Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital gedeckt. Die Eigenkapitalquote beträgt 9,84% (Vorjahr 20,04%). c) Finanzlage Die Gesellschaft verfügt über liquide Mittel von TEUR 23.235. Dies entspricht 7,86% der Bilanzsumme. Der Vorjahresgewinn von TEUR 69.913 sowie der Übertrag aus 2021 in Höhe von TEUR 11.308 wurden gemäß Gesellschafterbeschluss mit TEUR 74.052 an die Gesellschafterin ausgeschüttet und mit TEUR 7.169 auf neue Rechnung vorgetragen. d) Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Als Instrument der internen Unternehmenssteuerung ziehen wir das Transportvolumen und den Umsatz heran. Das für 2023 geplante Volumen von 402.373 TEU im Intra-Europe-Trade haben wir mit 386.231 TEU zu 95,97% erreicht. Die zu Jahresbeginn leicht sinkenden Transportvolumina stimmen mit unserer Prognose überein, allerdings nicht bezüglich des Umsatzes, der höher gegenüber unserer Prognose ausgefallen ist. Dies resultiert hauptsächlich aus den Kursgewinnen. Für 2024 erwarten wir einen leichten Anstieg der Transportvolumina und einen leicht verringerten Umsatz. C. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtNach den massiven Engpässen während der Pandemie bauen die Containerreedereien ihre Flotten weiter aus. In 2023 lieferten Werften neue Containerschiffe mit einer Gesamtkapazität von 2,2 Millionen TEU ab und übertrafen damit den bisherigen Rekord aus 2015, als 1,7 Millionen TEU ausgeliefert wurden. In 2024 sollen 478 Containerschiffe mit einer Kapazität von 3,1 Millionen TEU ausgeliefert werden, was den Rekord von 2023 um 41% übertrifft. Abzüglich einer Verschrottung ausgedienter Schiffe wird erstmals mit einer Kapazität von rund 30 Millionen TEU weltweit gerechnet. Weil die Nachfrage langsamer wächst, dürfte der Trend längerfristig verhindern, dass die Frachtraten erneut so stark ansteigen wie während der Pandemie. Anhaltende Störungen im Roten Meer, die die Schiffe zwingen, über das Kap der Guten Hoffnung zu fahren, könnten das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage jedoch wiederherstellen. Auch in 2025 und 2026 wird mit weiteren Auslieferungen neuer Schiffe gerechnet und wenn das Abwracken nicht erheblich zunimmt, dürfte das Marktgleichgewicht zurückkehren, sobald die Situation im Roten Meer gelöst ist. (Quelle: THB 12.1.2024 Seite 1) In 2024 wird die Gesellschaft weiterhin die allgemeinen Anforderungen, die zugewiesenen Aufgaben und Ziele der Muttergesellschaft gründlich durchführen und umsetzen, um den Betrieb zu stärken. Die Gesellschaft wird weiterhin auf Kostenkontrolle setzen, um die Liegezeiten der Schiffe in den Häfen zu verkürzen, die Charterkosten und Treibstoffkosten zu senken, indem neue Charterverträge gezeichnet und die Routenplanung gezielt angepasst werden sollen, um die Beschaffungskosten zu reduzieren. Als Reaktion auf die verpflichtende Einführung des EU-ETS und einer Kohlenstoffsteuer durch die Europäische Union werden wir die bestehenden Charterverträge nicht verlängern bzw. neue Schiffe mit niedrigerem Energieverbrauch chartern. Die Integration des Schiffsverkehrs in ETS markiert einen wichtigen Schritt zur Bekämpfung des Klimawandels. Während die Anbindung neue Herausforderungen mit sich bringt, bietet sie auch Chancen auf eine nachhaltigere und umweltfreundlichere Schifffahrt. Die Reedereien sind verpflichtet, Zertifikate zu erwerben, die mit hohen Kosten verbunden sind. Zeitgleich führt dies dazu, dass diese Kosten in den Frachtraten integriert werden müssen. Der anhaltende Russland-Ukraine-Konflikt sowie der weiter eskalierende Konflikt in Nahost wirken sich negativ auf die internationale Handelsschifffahrt sowie den globalen Welthandel aus. Auch die Spannungen in der ölreichen Region werden für steigende Ölpreise sorgen. Die extrem fragile sicherheitspolitische Gesamtlage im Nahen Osten bewirkt, durch den Transportweg rund um das Kap der Guten Hoffnung, längere Transportdauer und somit auch eine Verteuerung der Seefrachten. (THB 5.01.2024 Seite 1) 2024 wird ein weiteres Jahr mit relativ schwachem Wachstum der Weltwirtschaft werden. In den entwickelten Volkswirtschaften wird die Dynamik schwach ausfallen, da hohe Preise und eine straffe Geldpolitik bremsend wirken. Die anhaltend erhöhte Inflation und das hohe Zinsniveau dämpfen die wirtschaftliche Aktivität sowohl in den privaten Haushalten als auch Unternehmen. Die Erholung des Welthandels wird Schätzungen zufolge kraftlos bleiben und durch schwache Investitionsausgaben, Handelsstreitigkeiten und geoökonomischen Fragmentierung beeinträchtigt sein. Unerwartet ausgeprägte Arbeitsmarktknappheiten, steigende Verbraucherausgaben in den Industrieländern ebenso höhere Preise für Energie oder den Gütertransport könnten zu unerwartet höherer Inflation führen. Dies könnte erneute Zinserhöhungen der Zentralbanken auslösen - mit negativen Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum. Aber auch eine niedrigere Inflation als erwartet ist möglich, insbesondere im Falle einer leichten Rezession und einer entsprechend schwächeren Gesamtnachfrage. In diesem Fall würden die Zentralbanken die Zinsen wahrscheinlich früher als erwartet senken. 2024 wird auch geprägt sein von einer Rekordzahl an Wahlen weltweit, insbesondere die US-Präsidentschaftswahl im November. Auch wenn die unmittelbaren volkswirtschaftlichen Auswirkungen dieser Wahl begrenzt sein dürften, könnten sie die Aussichten auf die kommenden Jahre stark beeinflussen, zum Beispiel hinsichtlich der Handels- und Klimapolitik. Dies kommt zu einer Zeit, in der sich die globale politische und wirtschaftliche Ordnung im Umbruch befindet. (Quelle: Munichre) Die Gesellschaft ist durch die Einbindung in den Konzern der COSCO SHIPPING Lines Co. Ltd., Shanghai (PRC) wesentlich von der Gesamtentwicklung des Konzerns abhängig. Das Frachtaufkommen und die Ratenentwicklung bestimmen die Erträge aus Seefrachten. Die Frachtraten werden größtenteils in US-Dollar angeboten und von den Agenten teilweise in lokaler Währung abgerechnet, so dass die Gesellschaft einem gewissen Währungsrisiko ausgesetzt ist. Die bestehenden globalen makroökonomischen Unsicherheiten sowie der anhaltend starke Wettbewerbsdruck könnten auch im weiteren Verlauf des Jahres 2024 die Entwicklung der Charter- und Bunkerpreise und der Frachtraten deutlich negativ beeinflussen. Wie sich der Russland-Ukraine-Konflikt sowie Nahostkonflikt weiter entwickeln wird und welche Auswirkungen sich daraus ergeben, bleibt weiterhin abzuwarten. Wir gehen von einer leichten Steigerung der Transportvolumina und einem leicht verringerten Umsatz im Vergleich zum Jahr 2023 aus und erwarten ein positives Jahresergebnis, das leicht unter dem Vorjahresniveau liegt. Die Eintrittswahrscheinlichkeit der oben genannten Risiken wird derzeit als gering bis mittel eingestuft. Aufgrund der Ergebnisentwicklung sowie einer verlässlichen Einbindung in den COSCO-Konzern sehen wir die Unternehmensfortführung als gesichert an. Bis zum Zeitpunkt der Berichterstattung bestanden keine Risikien, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden.
Hamburg, den 1. März 2024 Mingfeng Wang, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Allgemeine AngabenDie Diamond Line GmbH, eine in 2019 neu gegründete Gesellschaft, hat Ihren Sitz in Hamburg und ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB 158230 eingetragen. Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der COSCO SHIPPING Lines (Europe) GmbH. Gegenstand des Unternehmens ist die Seeschifffahrt sowie alle Reedereitransporte, der Land- und Lufttransport, der Kauf und Verkauf von Schiffen, sowie die Schiffsmaklerei, Schiffsreparaturen, Beratung in Schiffstechnik, Brennstoffversorgung für Seeschiffe, Schiffsausrüstung, Ersatzteillieferung, Proviantierung, Außen-, Groß- und Einzelhandel jeder Art, sowie Lagerhaltung. Ausgenommen sind erlaubnispflichtige Tätigkeiten. Die Gesellschaft ist insbesondere in Europa, den Haupthäfen der Süd- und Ostküste des Mittelmeeres, an den Küstenregionen des Schwarzen Meeres sowie an den nordafrikanischen Küsten tätig. Das Unternehmen ist eine große Gesellschaft gemäß § 267 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. I. Bilanzierungs und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten bewertet. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (3 bis 5 Jahre). Eine außerplanmäßige Abschreibung zum Bilanzstichtag war nicht erforderlich. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände sind nicht existent. Die Sachanlagen sind mit Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Skonti bewertet. Die Ermittlung der Abschreibungen erfolgt nach der linearen Methode unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren. Geringwertige Anlagegüter bis EUR 150 werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Für Anlagenzugänge mit einem Anschaffungswert von EUR 150 bis EUR 1.000 ist ein Sammelposten gebildet, der über einen Zeitraum von fünf Jahren linear abgeschrieben wird. Die Forderungen werden mit dem Nennwert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Die Vorräte sind mit den Anschaffungskosten und die unfertigen Leistungen mit den Herstellungskosten bilanziert und angemessen bewertet. Die sonstigen Vermögensgegenstände, der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten, der Rechnungsabgrenzungsposten sowie das Eigenkapital sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Zum Bilanzstichtag ergibt sich aus Bewertungsunterschieden zwischen Handelsrecht und Steuerrecht bei den immateriellen Vermögensgegenständen und der Fremdwährungsbewertung ein Passivüberhang an latenten Steuern. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgte mit einem Mischsteuersatz für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer von 32,28 %. Die Gesellschaft macht grundsätzlich von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB dahingehend Gebrauch, dass ein Ansatz der aktiven latenten Steuern in der Bilanz unterbleibt. Der sich im Geschäftsjahr 2023 ergebende Passivüberhang an latenten Steuern (der aus unrealisierten Kursgewinnen/-verlusten resultiert) wird gemäß § 274 Abs. 1 Satz 1 HGB gesondert ausgewiesen. Die Rückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt und sind nach kaufmännischen Grundsätzen ausreichend bemessen. Bekannt gewordene Risiken und ungewisse Verpflichtungen wurden bis zum Bilanzstichtag berücksichtigt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden mit einbezogen, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. II. Erläuterungen zum Jahresabschluss1. Erläuterungen zur Bilanz Eine Aufgliederung des in der Bilanz zusammengefassten Anlagevermögens und seine Entwicklung sind im Anlagenspiegel (in der Anlage zum Anhang) dargestellt. Die Vorräte in Höhe von TEUR 16.079 ergeben sich mit TEUR 12.873 aus den Bunkerbeständen unserer gecharterten Schiffe und mit TEUR 3.205 aus unfertigen Leistungen. Die unfertigen Leistungen ergeben sich aus der Abgrenzung der zum Bilanzstichtag noch nicht abgeschlossenen Schiffsreisen, die aus Konzernsicht nach IFRS bereits erfasst, nach HGB aber noch nicht realisiert wurden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 16.128 betreffen mit TEUR 8.032 Forderungen gegen Kunden aus der Abrechnung von Seefrachten, mit TEUR 4.817 Forderungen gegen nicht konzernzugehörige Agenten aus dem Seefrachtgeschäft und mit TEUR 3.279 Forderungen gegen Partner aus der Abrechnung von Slotaustausch. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 227.193 bestehen mit TEUR 56.519 (Vorjahr TEUR 149.136) gegen die Gesellschafterin COSCO SHIPPING Lines Co. Ltd., Shanghai und mit TEUR 170.674 gegen andere konzernzugehörige Agenten aus der Abrechnung von Seefrachten. Die Sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 12.911 enthalten Forderungen gegenüber dem Finanzamt aus Umsatzsteuer und Unternehmenssteuern von TEUR 6.844, debitorische Kreditoren von TEUR 2.703 und sonstige Forderungen von TEUR 3.364. Die sonstigen Rückstellungen lassen sich im Wesentlichen in Rückstellungen für ausstehende Rechnungen aus dem Reedereigeschäft in Höhe von TEUR 62.331, für Bonuszahlungen an unsere Mitarbeiter in Höhe von TEUR 251 und für nicht genommenen Urlaub und geleistete Überstunden in Höhe von TEUR 36 aufgliedern. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen TEUR 6.298. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 196.280 (Vorjahr: TEUR 208.827) betreffen den laufenden Lieferungs- und Leistungsverkehr und bestehen mit TEUR 23.551 (Vorjahr TEUR 49.929) gegenüber der Gesellschafterin COSCO SHIPPING Lines Co. Ltd. Shanghai. Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten kreditorische Debitoren in Höhe von TEUR 1.156 und Verbindlichkeiten für einbehaltene Lohnsteuer in Höhe von TEUR 27. Sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Büromieten und Leasingraten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen von TEUR 24. 3. Erläuterungen zur Gewinn und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse betreffen im Wesentlichen Einnahmen aus Seefrachten (TEUR 370.757) und Frachteinnahmen aus internem Slotwechsel (TEUR 170.085). Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus Währungsumrechnungen (TEUR 47.528; Vorjahr: TEUR 42.636), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 13.996) und andere sonstige Erträge (TEUR 210). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich weitgehend aus Aufwendungen aus Währungsumrechnungen (TEUR 43.766; Vorjahr: TEUR 43.590), sonstige Verwaltungskosten (TEUR 3.601), Mietaufwendungen (TEUR 127), Kosten für Messe und Ausstellungen (TEUR 118), Reise-, Delegations- und Werbungskosten (TEUR 96), Steuerberatungs- und Rechtsberatungskosten (TEUR 86) sowie aus Kosten für Leiharbeiter (TEUR 70) zusammen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten den Ertrag aus Körperschaftsteuer (TEUR 273), den Ertrag aus Gewerbesteuer (TEUR 8), den Ertrag für Solidaritätszuschlag (TEUR 3), den Aufwand für Kapitalertragsteuer (TEUR 213), sowie passiv latente Steuern (TEUR 119) für das Jahr 2023. Der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 11.929 wird auf neue Rechnung vorgetragen. III. Sonstige Angaben1. Nachtragsbericht Ereignisse von wesentlicher Bedeutung nach dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 sind nicht eingetreten. 2. Geschäftsführung Die Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2023 bis einschließlich 10. Januar 2023 durch Herrn Dong Tian, Hamburg, vertreten. Seit dem 10. Januar 2023 ist Herr Mingfeng Wang Geschäftsführer. Er ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angaben zu Geschäftsführerbezügen unterbleiben aufgrund der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB. Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 15 Angestellte und 0 Auszubildende beschäftigt. 3. Honorar des Abschlussprüfers Das im Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für die Abschlussprüfungsleistungen TEUR 108. 4. Konsolidierungskreis Der größte Konsolidierungskreis bzw. Konzernabschluss, in den die Gesellschaft einbezogen wird, wird von der China COSCO SHIPPING Co., Ltd., Shanghai, China, aufgestellt. Dieser Konzernabschluss wird nicht offengelegt. Der kleinste Konsolidierungskreis bzw. Konzernabschluss in den die Gesellschaft einbezogen wird, wird von der China COSCO SHIPPING Holdings Co. Limited, Tianjin, China aufgestellt, die an den Börsen von Shanghai und Hongkong gelistet ist. Der nach HK GAAP (entspricht HKFRS und damit IFRS) aufgestellte Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft, im Handelsregister in Hongkong unter der Nummer F0014030 sowie auf der Internetseite der Börse Hongkong (www.hkex.com.hk) erhältlich.
Hamburg, den 1. März 2024 Mingfeng Wang, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Diamond Line GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Diamond Line GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Diamond Line GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 8. März 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Dr. Andreas Focke, Wirtschaftsprüfer ppa. Steffen Duken, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 02.05.2024 festgestellt. |
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