zNT - zentrum Nachhaltige Transformation GmbH
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Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dominik Thesing sive Tehsing seit 30.5.2017 | Prokura |
Torben Werner seit 21.6.2005 | Geschäftsführer |
Rudolf Hetzel seit 14.7.2004 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Quadriga Media Berlin GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016LageberichtI. Grundlagen der GmbH 1. Geschäftsmodell der GmbH Die Quadriga Media Berlin GmbH - im Folgenden QM genannt - unterstützt Professionals in ihrer beruflichen Entwicklung und Zukunftskompetenz. Dabei sind wir Anlaufpunkt und Gedankenraum für alle Themen und Bedarfe der Professionalisierung. Unsere Schwerpunkte sind die fachliche Information (Informations), das Konferenz- und Kongressgeschäft (Conventions), die berufliche Vernetzung (Association Management) sowie effektive Business-IT-Lösungen (Solutions). Daneben erbringt die QM Dienstleistungen für verbundene Unternehmen in den Bereichen Veranstaltungs- und Teilnehmermanagement (Services). Die Angebote richten sich an Professionals folgender Berufsgruppen:
Unser international ausgerichtetes Unternehmen hat seinen Firmensitz in der Mitte Berlins. Unsere Geschäftstätigkeit ist sowohl auf den europäischen Zielmarkt als auch auf Veranstaltungsorte in Übersee für internationale Kunden gerichtet. 2. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Im Mittelpunkt der internen Steuerung verwenden wir finanzielle und nicht finanzielle Kennzahlen. Hierzu zählen insbesondere die Umsatz- und Margenentwicklung, sowie Teilnehmeranmeldungen und deren Feedback. Um besser auf die ständigen Veränderungen auf dem Markt reagieren zu können, überprüfen wir monatlich unser Budget, wobei wir von den zu erwartenden Umsatzerlösen ausgehen und das erwartete Ergebnis entsprechend revidieren. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft ist im Berichtsjahr 2016 etwas weniger stark gewachsen als im Vorjahr. In den USA ging das Wachstum deutlich zurück, vor allem aufgrund einer zurückhaltenden Investitionstätigkeit. Auch in Europa trübte sich die Konjunktur leicht ein, trotz der niedrigen Zinsen. Hier belastete insbesondere die Unsicherheit über den Zeitplan und die Ausgestaltung des Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union. Die Schwellenländer verzeichneten erneut ein solides Wachstum, das nur leicht unter dem Niveau des Vorjahres lag. Die Konjunktur in Deutschland entwickelte sich 2016 entsprechend der Prognose, das Bruttoinlandsprodukt (BIP) konnte gegenüber dem Vorjahr um 1,7 Prozent (Vorjahr: 1,5 Prozent) wachsen. Der größte Wachstumstreiber war, wie im Vorjahr, der private Konsum. Dieser profitierte von einer stabilen Lohnentwicklung und der niedrigen Inflationsrate. Die Inflation lag 2016 bei 0,4 Prozent (Vorjahr: 0,1 Prozent). Die Arbeitslosigkeit lag mit 4,3 Prozent (Vorjahr: 4,6 Prozent) auf einem sehr niedrigen Niveau. Der für QM relevante Markt ist ca. 28,7 Mrd. EUR groß und wächst mit ca. 2,2% jährlich (Schickler Managementberatung GmbH & Co. KG, Marktpotential & Wettbewerbsanalyse für Quadriga-Märkte, Stand 14.09.2017). Auf Basis der aktuellen Marktdurchdringung gibt es für QM weiterhin großes Wachstumspotential und wir sehen eine weiter wachsende Nachfrage für gut aufgestellte Produkte in sämtlichen Geschäftsfeldern. 2. Geschäftsverlauf In vier von fünf Geschäftsbereichen waren in 2016 Umsatzsteigerungen zu verzeichnen. Die Umsatzsteigerung war notwendig, um das geplante Wachstum der QM und die damit verbundenen Kostenerhöhungen im Personal- und Veranstaltungsbereich zu finanzieren. Das Ergebnis lag dabei unter dem des Vorjahresniveaus. Insgesamt betrachtet konnte der Geschäftsverlauf des Jahres 2016 trotzdem positiv beurteilt werden, da bspw. die Auslastung unserer Veranstaltungen im Vergleich zum Vorjahr um 10 Prozent höher war. Das Geschäftsjahr 2016 hat gezeigt, dass die QM aufgrund ihrer diversifizierten Themenangebote sowie eines aktiven Risikomanagementsystems gut aufgestellt ist. Außer den Risiken einer negativen volkswirtschaftlichen und globalen konjunkturellen Entwicklung konnten für die QM keine wesentlichen Risiken identifiziert werden. Unabhängig von diesen Entwicklungen konnte sich die QM weiterhin als professioneller Anbieter der beruflichen Bildung und Vernetzung bei Fach- und Führungskräften etablieren und ihre TOP 10 Position im Markt ausbauen. Für Zwecke einer höheren IT-Leistung und -Sicherheit wurde im Geschäftsjahr 2016 die stetige Anpassung und Ausbau der technischen Infrastruktur vorangetrieben. Insgesamt wurden Investitionen in Höhe von rund TEUR 400 getätigt. Am Bilanzstichtag waren im Unternehmen 168 Personen (Vorjahr 136 Personen) beschäftigt. 3. Lage 3.1. Ertragslage Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres betragen TEUR 13.221 (im Vorjahr TEUR 12.286) Innerhalb der fünf Bereiche kam es fast durchweg zu Umsatzsteigerungen. Im Bereich Conventions (TEUR 7.212 Umsatz) gab es die größte Steigerung in Höhe von TEUR 649. Dies war auf zusätzlich geplante Tagungen und Kongresse mit mehr Teilnehmerzahlen zurückzuführen. Der Bereich Solutions steigerte sich um TEUR 146 und erzielte einen Umsatz in 2016 in Höhe von TEUR 859. Hierfür waren insbesondere die neu im Portfolio aufgenommen Job-Portale verantwortlich. Die Bereiche Informations und Services verzeichneten in 2016 mit Umsätzen von TEUR 1.725 und TEUR 2.859 leichte Steigerungen. Der Bereich Association Management (TEUR 565) nahm wegen sinkender Mitgliederzahlen bei den von QM betreuten Berufsverbänden um TEUR 29 leicht ab. Die Umsatzerlöse liegen insgesamt hinter den ursprünglichen Erwartungen. Entsprechend der geplanten Umsatzausrichtung wurden mehr und vor allem größere Veranstaltungsflächen gebucht. Des Weiteren wurden zusätzliche Referenten mit entsprechend anerkannter Expertise gebucht. Der Materialaufwand hat sich demnach um TEUR 1.363 auf TEUR 5.217 (im Vorjahr TEUR 3.854) erhöht. Die Materialaufwandsquote hat sich gegenüber dem Vorjahr von 31,4% auf 39,5% erhöht. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Herabsetzung der Einzelwertberichtigung zu Forderungen, aus Währungsumrechnungen sowie Mahn- und Kreditkartengebühren und haben sich mit insgesamt TEUR 91 um TEUR 73 gegenüber dem Vorjahr (TEUR 18) erhöht. Der Materialaufwand setzt sich im Wesentlichen aus bezogenen Leistungen von Referenten/Künstlern und anderen Dienstleistern in Höhe von TEUR 1.697 i.Vj. TEUR 862), Miete/Technik/Catering in Höhe von TEUR 2.736 (i.Vj. TEUR 2.430), Druck und Versand in Höhe von TEUR 403 (i.Vj. TEUR 424) sowie sonstigen Veranstaltungskosten in Höhe von TEUR 381 (i.Vj. TEUR 138) zusammen. Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr ebenfalls deutlich angestiegen. Zusätzliche, besser qualifizierte Mitarbeiter für die Produkt- und Shared Service-Bereiche wurden eingestellt. Die Personalaufwandsquote ist bedingt dadurch auf 42,2% angestiegen (i.Vj. 35,9%). Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr Jahresüberschuss TEUR 1.122). 3.2. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 1.901 (25,5%) auf TEUR 5.561 verringert. Beim Anlagevermögen gab es dagegen eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um TEUR 193. Hierbei machen sich insbesondere die Erweiterungsinvestitionen zur Schaffung und Ausstattung neuer Arbeitsplätze bemerkbar. Die Zunahme der Vorräte um TEUR 169 gegenüber dem Vorjahr resultiert aus geleisteten Anzahlungen für kommende Veranstaltungen 2017. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben mit TEUR 3.942 gegenüber dem Vorjahr (TEUR 6.665) abgenommen, was im Wesentlichen auf die bei verbundenen Unternehmen erstmalige Anwendung von Aufrechnungsmöglichkeiten nach § 387 BGB zurückzuführen ist. Die liquiden Mittel haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 477 auf TEUR 771 erhöht. Das Eigenkapital hat durch den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 3 leicht zugenommen: Dies führt in Kombination mit der Abnahme der Forderungen und Verbindlichkeiten infolge der Aufrechnung und folglich auch der Abnahme der Bilanzsumme zu einer im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Eigenkapitalquote von 31,5% (i. Vj. 23,4%). Die Rückstellungen (TEUR 112) sind im Vorjahresvergleich auf Grund höherer Personalrückstellungen leicht gestiegen (i. Vj. TEUR 99). Verbindlichkeiten haben mit TEUR 3.654 gegenüber dem Vorjahr (TEUR 5.618) deutlich abgenommen, was wie bei den Forderungen auf diverse Aufrechnungen zurückzuführen ist. Das Fremdkapital ist im Wesentlichen kurzfristig. Die Verrechnungskonten mit Gesellschaften der Quadriga Gruppe sind verzinslich. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2016 jederzeit gegeben und die Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Auch als anerkannter Anbieter von beruflicher Weiterbildung und Vernetzung ist die QM nicht ausgenommen von der konjunkturellen Gesamtentwicklung. Die Weltwirtschaft zeigt sich zum Jahresbeginn 2017 in einer robusten Verfassung. Die durch das Brexit-Votum und den Ausgang der Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten geschürte wirtschaftspolitische Unsicherheit scheint bislang keine merklich negativen Auswirkungen auf die Finanzmärkte oder die Realwirtschaft zu haben. Der rasante technologische Wandel geht mit einer starken Digitalisierung der Arbeitswelt einher, der starke Auswirkungen auf den Weiterbildungsbedarf der Unternehmen haben wird. Die betriebliche Weiterbildung wird künftig einen hohen Stellenwert einnehmen. Auch aufgrund von zahlreichen verschiedenartigen Änderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen sowie aktuellen Trends in allen Bereichen der Wirtschaft wird eine qualitativ hochwertige Weiterbildung von Fach- und Führungskräften ein essentieller Bestandteil des unternehmerischen Handelns bleiben müssen. Aufgrund des breit gefächerten Produktportfolios mit diversen Themenschwerpunkten ist die QM für die künftigen Herausforderungen gut positioniert. Chancen wie auch Risiken bestehen darin, dass in den Kernmärkten der QM neue Wettbewerber, entweder Technologie-Champions oder spezialisierte Anbieter, einsteigen werden. QM wird sowohl mit technologischer Weiterentwicklung als auch mit inhaltlich abgestimmten Produkten auf diese Herausforderungen reagieren. Durch ein auf kaufmännische Vorsicht und Stetigkeit ausgelegtes unternehmerisches Handeln ist die QM auch auf evtl. kommende gesamtwirtschaftliche Abschwünge aufgrund der vorhandenen Kapitaldecke gut gerüstet. In 2017 haben sich die Umsatzerlöse weiter auf TEUR 14.012 erhöht, was zu einem wieder gestiegenen Jahresüberschuss von TEUR 288 geführt hat, und damit etwa unseren Erwartungen entsprach. Höhere Teilnehmer- und Mitgliederzahlen führten in den Bereichen Conventions und Association Management zu Umsatzsteigerungen und besseren Margen. Andere Bereiche haben sich weiter organisch entwickelt und sowohl Umsatz- als auch Margensteigerungen zu verzeichnen. Für 2018 rechnen wir ausgehend von der gegenwärtigen Situation mit einem moderaten Umsatzwachstum von 5% und auch moderat besseren Jahresergebnis. Aufgrund der angemessenen Liquiditätsausstattung sowie auf Basis der Planung sind keine finanziellen Engpässe zu erwarten. Bestandsgefährdende oder die Entwicklung der Gesellschaft beeinträchtigende Risiken zeichnen sich nicht ab.
Berlin, 08. August 2018 gez. Rudolf Hetzel Torben Werner Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft hat von den Erleichterungsvorschriften des § 288 HGB teilweise Gebrauch gemacht. Die erstmalige Anwendung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) hat nicht zu Änderungen der Umsatzerlöse bzw. anderer Posten in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung geführt. Aufrechenbare gegenseitige Forderungen und Verbindlichkeiten von verbundenen und nahe stehenden Unternehmen werden erstmalig saldiert ausgewiesen. Bei einem unsaldierten Ausweis hätte sich eine Bilanzverlängerung in Höhe von TEUR 6.839 ergeben. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Firmenname laut Registergericht: Quadriga Media Berlin GmbH Firmensitz laut Registergericht: Berlin Registereintrag: Handelsregister Registergericht: Charlottenburg Register-Nr.: 85627 B Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen basieren auf betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zwischen 3 und 15 Jahren. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurden 15 Jahre festgelegt. Die Nutzungsdauer basiert auf langfristigen Kundenbeziehungen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände, die nicht wesentlich von den amtlichen AfA Tabellen abweicht, linear vorgenommen. Die Waren wurden zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden zum Nennwert ausgewiesen. Für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag sind, wird ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Die Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum Kurs am Einbuchungstag erfasst. Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist gemäß § 284 Abs. 3 HGB unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Geringwertige Anlagegegenstände mit Einzelanschaffungskosten von bis zu EUR 410 werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang gezeigt. Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Euro 6.197,67 (Vorjahr: Euro 4.547,04) enthalten. Alle anderen Forderungen haben Restlaufzeiten von unter einem Jahr. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Leistungsbeziehungen. Forderungen gegen Gesellschafter In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von Euro 137.221,99 (Vorjahr: Euro 70.817,72) enthalten. Aktivierte Disagiobeträge In die Rechnungsabgrenzungsposten wurde ein Disagiobetrag in Höhe von Euro 1.809,79 eingestellt. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Personalrückstellungen für Urlaub und Tantieme. Verbindlichkeiten Angabe zu Restlaufzeitvermerken In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben Euro 25.083,70 (Vorjahr Euro 74.472,87) und in den sonstigen Verbindlichkeiten Euro 511.219,95 (Vorjahr Euro 490.268,06) eine Restlaufzeit von über einem Jahr und unter 5 Jahren. Alle anderen Verbindlichkeiten haben Restlaufzeiten von unter einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus verzinslichen Verrechnungskonten. Latente Steuern Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt Euro 46.791,00 und resultiert aus Bewertungsunterschieden im Anlagevermögen. Die Berechnung erfolgte mit einem Steuersatz von 30 %. Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: Euro 46.791,00. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Währungsgewinne von Euro 3.958,46 (Vorjahr Euro 2.357,50), in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen Währungsverluste von Euro 8.194,14 (Vorjahr 4.522,54) enthalten. Periodenfremde Erträge in Höhe von Euro 71.620,83 (Vorjahr Euro 7.077,00), vor allem aus der Auflösung von Wertberichtigungen, sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen sowie periodenfremden Aufwendungen von Euro 18.001,55 (Vorjahr Euro 165.912,14) in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Die Geschäfte des Unternehmens werden durch folgende Personen geführt:
Bezüglich der Bezüge der Geschäftsführer wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahrs traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre. Für 2018 ist die Verschmelzung der Gesellschaft auf ein verbundenes Unternehmen vorgesehen. Geschäftsjahreshaftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt Euro 2.877,37. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags aus dem Vorjahr in Höhe von Euro 1.720.712,34 ergibt sich ein Betrag von Euro 1.723.589,71, der zu verwenden ist, davon sind Euro 730.000,-- zur Ausschüttung vorgesehen, der Restbetrag von Euro 993.589,71 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Unterschrift der Geschäftsführung
Berlin, 9. August 2018 gez. Rudolf Hetzel Torben Werner
Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern1.1.2016 - 31.12.2016Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 137.221,99 EUR. 1.1.2015 - 31.12.2015Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 70.817,72 EUR. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 09.08.2018 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Quadriga Media Berlin GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Berlin, 22. Oktober 2018 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Marquordt, Wirtschaftsprüfer Kirsch, Wirtschaftsprüfer |
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