Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kim-Nadine Stolle seit 19.8.2008 | Geschäftsführer |
Jens-Olaf Stolle seit 19.8.2008 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 31.90% | |
| 31.90% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
4 von 5 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 40.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SHB GmbHCrailsheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023SHB GmbH, CRAILSHEIM1. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die SHB GmbH ist ein 1991 gegründetes Familienunternehmen, das sich mit vollem Herzen der Entwicklung und des Vertriebs von Kunststoffartikeln widmet. Stammsitz ist Crailsheim, Deutschland. Das Kerngeschäft des Unternehmens ist die Kunststoffflaschen- und Verschlussentwicklung, sowie das Desgin von Standardflaschenserien und der Handel und der Vertrieb mit Kunststoffflaschen und -verschlüsse. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 Prozent. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken, sagte Ruth Brand, Präsidentin des Statischen Bundesamtes, bei einer Pressekonferenz in Berlin. Hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen hätten die Konjunktur gedämpft. Hinzu seien ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland gekommen. Die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 habe sich somit nicht fortgesetzt, so Brand. (Vgl: https://www.bundesbank.de/de/aufgaben/themen/destatis-deutschesbruttoinlandsprodukt-sinkt-2023-um-0-3-prozent-921680) Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe, ohne Baugewerbe, ist insgesamt deutlich um 2,0 Prozent zurückgegangen. Entscheidend dafür ist eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung gewesen. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 Prozent des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, ist im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus gewesen (-0,4 Prozent). Positive Impulse seien hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau gekommen. Dagegen ist die Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut gesunken, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Laut IMF ist im Euroraum das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,4% gewachsen. Für 2024 wird ein Wachstum von 0,8% erwartet, bevor sich in 2025 das Wachstum wieder auf 1,5% belaufen soll. Die Weltwirtschaft verzeichnete im Jahr 2023 ein Wachstum von 3,2% (Vorjahr 3,4%), blieb jedoch bemerkenswert widerstandsfähig mit stabilem Wachstum und einer Rückkehr der Inflation zum Zielwert. Die Entwicklung war dabei ereignisreich, angefangen mit Unterbrechungen der Versorgungsketten nach der Corona Pandemie, dem Ukraine Krieg, der eine weltweite Energie- und Nahrungsmittelkrise auslöste und einem erheblichen Anstieg der Inflation, gefolgt von einer weltweit synchronisierten geldpolitischen Straffung. Für 2024 wird ein Wachstum der entwickelten Volkswirtschaften von 1,8 % prognostiziert. Die Kunststoff verarbeitende Industrie in Deutschland verzeichnete 2023 schrumpfende Umsätze. Der Umsatz des Industriezweigs ging gegenüber dem Vorjahr um ca. sechs Prozent auf 72,5 Mrd. Euro zurück. Auch die Geschäftserwartungen der Unternehmen für das laufende Jahr sind verhalten. Die Ursache für den Umsatzrückgang sieht der Verband in den aktuell ungünstigen Rahmenbedingungen für die deutsche Industrie. (Vgl. https://www.gkv.de/de/service/presse/kunststoff-verarbeitende-industrie-fordert-wachstumsagenda.html) Für die deutsche Kunstoffverpackungsindustrie war 2023 ein schwieriges Jahr, gekennzeichnet von einem Produktionsrückgang von minus 10 Prozent auf 3,8 Mio. Tonnen und Umsatzrückgang von minus 7,7 Prozent auf 16,8 Mrd. Euro, bilanziert die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen. Die Nachfrage nach Kunststoffflaschen und - und verschlüsse saknt in 2023 in Tonnen um 3,7% bzw. 6,2 % und in Euro um 3,5 % bza. 0,4 %. (Vgl. https://kunststoffverpackungen.de/wp-content/uploads/2024/09/IK_Jahresbericht2024_240826_web-2.pdf) 2.2 Geschäftsverlauf Wir erzielten im Geschäftsjahr 2023 einen Rohertrag von T€ 6.381. Gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 hat sich der Rohertrag damit deutlich um T€ 789 erhöht. Unsere Erwartung an einen leicht unter dem Geschäftsjahr 2022 liegenden Rohertrag konnten wir daher deutlich übertreffen. Maßgeblich hierzu beigetragen hat eine verbesserte Rohertragsmarge. Auf Grund des deutlich über unseren Erwartungen liegenden Rohertrages hat sich der Jahresüberschuss gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 wie erwartet deutlich erhöht. Mit der Ergebnisentwicklung sind wir auf Grund der herausfordernden Rahmenbedingungen zufrieden. Forschung und Entwicklung Hohe Qualität und Zuverlässigkeit ist ein Markenzeichen der SHB GmbH. Hierzu entwickeln wir unsere Produkte, internen Prozesse, unsere Organisation und insbesondere unsere Mitarbeiter laufend weiter. Investitionstätigkeit Die Investitionstätigkeit im Geschäftsjahr 2023 war im Wesentlichen geprägt von Investitionen in Werkzeuge zur gezielten Erweiterung unserer Produktpalette. Wir werden auch zukünftig gezielt in neue Produkte, Produktionsmaschinen und Werkzeuge investieren. Umweltbericht Wir sehen den Nachhaltigkeitsgedanken als Chance, durch Innovationsstärke neue Verpackungslösungen umweltschonend zu gestalten. Das Sortiment der SHB besteht auch aus recycelten und Bio-Kunststoffen, so dass wir der Verschmutzung der Natur und der Weltmeere aktiv entgegen wirken können. Ergänzend können die Emissionen und der CO 2 -Ausstoß bei der Herstellung um bis zu 75% im Vergleich zur Neuware gesenkt werden. Durch die Zusammenarbeit mit unseren lokalen Partnern und unserer langjährigen Erfahrung, können wir verschiedene, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, recycelte Materialien anbieten. Zur Produktion unserer Flaschen, Roll Ons, Tiegel und Verschlüsse verwenden wir recycelte HDPE, PP und PET Kunststoffe. Durch unsere innovative Entwicklung und spezielle Technologie ermöglichen wir es, zusätzlich zu Flaschen aus 100% rHDPE, auch PCR Kunststoffe aus dem "Gelben Sack" für Ihre Kosmetikprodukte einzusetzen. Verschlüsse werden vollständig in rPP aus "Gelbem Sack" und Flaschen anteilig im 2-Schicht Verfahren in rHDPE aus "Gelbem Sack" gefertigt. Alle von uns eingesetzten Materialien entsprechen den gesetzlichen Vorgaben und besitzen Konformitätserklärungen bis hin zur Lebensmittelfreigabe. 2.3 Lage Finanzielle Leistungsindikatoren Zur Unternehmenssteuerung sind insbesondere die Kennzahlen Rohertrag und Ergebnis vor Steuern von Bedeutung. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Der Rohertrag lag im Geschäftsjahr 2023 mit TEUR 6.381 um TEUR 789 über dem Vorjahreswert. Der Anstieg ist insbesondere auf eine gestiegene Rohertragsmarge durch gesunkene Rohstoffpreise zurückzuführen. Die Personalaufwendungen haben sich durch planmäßige Lohn- und Gehaltserhöhungen und einen Mitarbeiteraufbau gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 um T€ 139 oder 6,7 % erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich trotz erhöhter Erhaltungsaufwendungen von Werkzeugen lediglich um T€ 14 oder 0,6 % erhöht. Der Rohertragsanstieg konnte die höheren Personal- und sonstigen betrieblichen Aufwendungen damit deutlich überkompensieren, so dass das Ergebnis vor Zinsen und Ertragssteuern deutlich gesteigert werden konnte. Das Ergebnis vor Ertragssteuern beträgt T€ 1.035. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf T€ 733. Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr um TEUR 941 verringert. Der Rückgang ist auf der Aktivseite auf die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände zurückzuführen. Der relative Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr von 34,4 % auf 37,3 % deutlich erhöht. Bei einer niedrigeren Bilanzssumme ist dies auf ein nahezu konstantes Anlagevermögen zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich stichtsgabedingt um TEUR 496 reduziert. Dem gegenüber haben sich die sonstigen Rückstellungen um TEUR 73 erhöht. Das kurzfristige Fremdkapital hat sich stichtagsbedingt um TEUR 1.494 gegenüber dem Vorjahresbilanzstichtag reduziert. Die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2023 beträgt 65,6 % (i.V. 51,1 %) und hat sich damit gegenüber dem 31.12.2022 deutlich erhöht. Der Anstieg ist insbesondere auf den Jahresüberschuss des Berichtsjahres und die deutlich rückläufige Bilanzsumme zurückzuführen. Verbindlichkeiten konnten stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen werden. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten. 2.4 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Entwicklung Zusammengefasst zeigen die Ausführungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, dass sich die SHB GmbH im Geschäftsjahr 2023 gut entwickelt hat. Die Geschäftsentwicklung ist aus Sicht der Geschäftsleitung sehr erfreulich verlaufen. 3. Prognosebericht Dieses Kapitel beinhaltet zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf derzeitigen Erkenntnissen, Einschätzungen und Annahmen. Sie bergen daher eine Reihe von Unsicherheiten und Risiken. Viele Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereiches des Unternehmens liegen, beeinflussen den Geschäftsverlauf und dessen Ergebnisse. Sie können dazu führen, dass der tatsächliche, von dem für die Zukunft prognostizierte Geschäftsverlauf der Gesellschaft abweicht. Die SHB GmbH hat bereits frühzeitig die Weichen für weiteres Wachstum gestellt, indem sie ihre Produkte zum Teil zu 100% aus recycelbaren Material herstellen kann. Wie die Mehrzahl der Wirtschaftsforschungsinstitute rechnen wir damit, dass die Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft im Jahr 2024 ähnlich stark ausfallen wird als im Vorjahr. Hierbei wird eine höhere Wachstumsdynamik für die Vereinigten Staaten von Amerika und ein schwächeres für Europa erwartet. (Vgl. IMF World Economic Outlook October 2024) Die deutsche Wirtschaft steckt nachwievor in der Krise fest. Dabei belasten sowohl konjunkturelle als auch strukturelle Faktoren. Nach einem Rückgang um 0,3% im vergangenen Jahr erwarten wir beim preisbereinigten Bruttoinlandsprodukt m Jahr 2024 wohl nur eine Stagnation. In den kommenden beiden Jahren dürfte eine allmähliche Erholung einsetzen, im Zuge derer die Wirtschaftsleistung um 0,8 % zunehmen wird. (Vgl. ifo Schnelldienst digital, 2024, 5, Nr. 7, 01-12) Die Kunststoffproduktion ging im Vergleich zu 2021 um 17,6 Prozent zurück. Obwohl die Nachfrage nach Kunststoffen international wächst, wurden in Deutschland 2023 rund 8,5 Prozent weniger Kunststoffe verarbeitet als 2021. Steigende Kosten für Energie und Produktion, häufige Änderungen der politischen Zielvorgaben und steigende Bürokratielasten verhindern häufig die für eine Kreislaufwirtschaft dringend erforderlichen Investitionen in die Modernisierung und den Ausbau von Anlagen in Deutschland. Die Grundlage unserer Einschätzungen für das Jahr 2024 und 2025 sind schwierige wirtschaftliche Rahmenbedingungen bedingt durch die abkühlende Wirtschaftsleistung und die Konsumzurückhaltung der privaten Verbraucher auf Grund der zunehmenden Verunsicherung dieser durch Arbeitsplatzabbau und zunehmenden Firmeninsolvenzen. Insgesamt besteht derzeit somit eine erhebliche Unsicherheit hinsichtlich der konjunkturellen Entwicklung. Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2024 daher einen Rohertrag deutlich unter dem des Geschäftsjahres 2023. Bei einem rückläufigen Rohertrags und der gezielten Investition in Personal erwarten wir ein Ergebnis vor Steuern sowie einen Jahresüberschuss deutlich unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2023. 4. Chancen und Risikobericht 4.1 Risikobericht Die Gesellschaft unterliegt in ihrem Geschäft einer Vielzahl von Risiken, deren Eintreten die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage negativ beeinflussen können. Infolgedessen ist es möglich, dass die Gesellschaft ihre für die Zukunft definierten Unternehmensziele verfehlt. Das Risikomanagement der Gesellscht stellt sicher, dass bestehende und drohende Risiken frühzeitig erfasst und analysiert werden. Kern des Risikomanagementsystems ist ein umfassendes Planungs- und Berichtswesen. Das Risikomanagementsystem zur zeitnahen Erkennung und systematischen Erfassung von Chancen und Risiken besteht in der regelmäßigen Auswertung der betrieblichen Daten - insbesondere in Form der erstellten monatlichen betriebswirtschaftlichen Auswertungen, des Debitorenmanagements und der permanenten Finanzplanung/-überwachung - durch die Geschäftsführung sowie laufenden Marktwerteinschätzungen. Hierdurch wird erreicht, dass alle Verantwortungsträger in die Analyse und Beurteilung der Risiken sowie die Erarbeitung und Umsetzung von Gegenmaßnahmen eingebunden sind. Der kontrollierte Umgang mit Risiken soll ferner dazu beitragen, bestehende Chancen konsequent zu nutzen und den Unternehmenswert entsprechend weiter zu steigern Das schwache Wirtschaftswachstum in Deutschland ist in erster Linie eine strukturelle Krise. Dekarbonisierung, Digitalisierung, demografischer Wandel, Corona-Pandemie, Energiepreisschock und eine veränderte Rolle Chinas in der Weltwirtschaft setzen etablierte Geschäftsmodelle unter Druck und zwingen Unternehmen, ihre Produktionsstrukturen anzupassen. Die schwache konjunkturelle Entwicklung gepaart mit den politischen Unsicherheiten können die Geschäftsentwicklung negativ beeinträchtigen. Im Euroraum und in Großbritannien zog die Wirtschaftsleistung nach anderthalb Jahren der Stagnation im ersten Halbjahr leicht an. Fortgesetzt kräftige Reallohnzuwächse und steigende Beschäftigung deuten in Europa auf eine Belebung des privaten Konsums hin. Davon profitieren in erster Linie die Dienstleistungen, während die Entwicklung im Verarbeitenden Gewerbe bislang schwach geblieben ist. Die Konjunktur ist tendenziell in Staaten mit hohem Industrieanteil schwächer, während sie inVolkswirtschaften mit hohem Dienstleistungsanteil kräftiger ist. Die Gesamtrisikolage hat sich aufgrund der geänderten volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen erhöht. Insgesamt sehen wir die Risikolage als beherrschbar an. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht ersichtlich. Es ergeben sich die folgenden Risikobereiche in einer abnehmenden Rangfolge: Ergebnisorientierte Risiken Die Auftragslage ist weiterhin stabil. Aus diesem Grund sehen wir das Risiko von Umsatzausfällen als gering an. Es ist trotzdem möglich, dass auf Grund der wirtschaftlich höheren Unsicherheiten verlängerte Forderungslaufzeiten sowie Lieferketten- und Versorgungsengpässe entstehen können. Die Gesellschaft begegnet diesen Risiken mit intensiviertem Forderungsmanagement, verstärkter Überwachung und Kommunikation mit den Lieferanten sowie Diversifizierung der Lieferantenbasis. Risiken sehen wir zudem bei einem stagnierenden Preisniveau der Branche bei gleichzeitig steigenden Energie-, Material- und Personalkosten, in der Personalrekrutierung generell und einem abflachenden Zuwachs der Weltwirtschaft. Der Mangel an Fach- und Führungskräften wird das künftige Wachstum entscheidend beeinflussen. Dem Risiko von kurzfristigen Beschaffungskosten begegnen wir durch eine frühzeitige Bestellung der Materialien und einen entsprechenden Aufbau der bestehenden Lagerkapazitäten sowie einer kontinuierlichen Überwachung unserer Lieferanten. Eintretende Preisänderungsrisiken auf der Beschaffungsseite versuchen wir zudem an die Kunden weitestgehend durchzureichen. Den steigenden Personalkosten versuchen wir durch den gezielten Einsatz von Softwarelösung zu begegnen. Wir erachten die Eintrittswahrscheinlichkeit und deren Auswirkungen für ergebnisorientierte Risiken als nierig an Branchenspezifische Risiken Das Risiko besteht durch vorhandenen Wettbewerbsdruck auch von versträrkten Importen unserer Kunden und weiterhin bestehender Überkapazitäten, mögliche Rohstoff- und Energiepreissteigerungen sowie dem bereits ersichtlichen Fachkräftemangel. Hierdurch können die Rohertragsmargen unter Druck geraten und die Ertragslage negativ beinträchtigen. Die SHB GmbH begegnet dem Wettbewerbsdruck durch konzentrierte Fokussierung auf ihre Stärken und Kernkompetenzen. Hierzu zählen auch eigenen Produktionskapazitäten, wodurch wir uns für Preisschwankungen weniger anfällig machen. Wir werden die Produktionsabläufe weiter automatisieren sowie unserer Organisationsstrukturen weiter ausbauen um noch schneller und zielgerichteter unsere Kundenwünsche bedienen zu können. Wir erachten die Eintrittswahrscheinlichkeit und deren Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage für mittel. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten sowie finanzwirtschaftliche Risiken Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen grundsätzlich sehr solventen Kundenstamm. Zur Verminderung von Forderungsausfällen werden die Kunden laufend überwacht und mit einem internen Limit vergeben, um übermäßige Adressenausfallrisiken frühzeitig zu minimieren. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen begegnen wird durch unser Forderungsmanagement und der Ausnutzung von Zahlungszielen auf Lieferantenseite. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Beginn einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Die finanziellen Auswirkungen von Schadensrisiken sind, soweit verfügbar und wirtschaftlich vertretbar, über entsprechende Versicherungen geringgehalten. Währungsrisiken sind nicht erkennbar. Wir erachten die Eintrittswahrscheinlichkeit und deren Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als gering. Über den üblichen Geschäftsbetrieb hinausgehende Risiken sowie bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar. 4.2 Chancenbericht Chancen der zukünftigen Geschäftsentwicklung sehen wir in unserer Marktpositionierung sowie den innovativen und qualitativ hochwertigen Produkten. Dies sollte es uns ermöglichen unsere Marktposition zu festigen und weiter auszubauen. Neben dem europäischen Markt sehen wir insbesondere in den Auslandsmärkten erhebliches Wachstumspotential. In den Aufbau neuer Märkte werden wir weiterhin gezielt investieren. Die Investition in einen eigenen Produktionsstandort wird uns ebenfalls helfen flexibler auf Kundenwünsche zu reagieren. We think green. Mit diesem Slogan signalisieren wir eine kleine Veränderung mit großen Auswirkungen. Chancen ergeben sich für uns, dass für nahezu unser gesamtes Produktportfolio, recyceltes Material als konforme Rohstoffbasis eingesetzt werden kann.
Crailsheim, den 13. Dezember 2024 SHB GmbH gez. Jens-Olaf Stolle gez. Kim-Nadine Stolle BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023SHB GMBH, CRAILSHEIMAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023SHB GmbH, CRAILSHEIMI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Der Jahresabschluss der SHB GmbH, Roßfelder Str. 64, 74564 Crailsheim (Amtsgericht Ulm, HRB 722553) wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurden teilweise in Anspruch genommen. Die Gewinn und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Das Geschäftsjahr umfasst den Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, im Anhang aufgeführt. II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet: ANLAGEVERMÖGEN Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauerhaft zu dienen. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Als Nutzungsdauer wird bei Software drei Jahre unterstellt. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes unter Anlehnung an die steuerlichen AfA-Tabellen. Der Abnutzung wurde im Geschäftsjahr durch lineare bzw. degressive Abschreibung, unter Ausnutzung der steuerlich zulässigen Höchstwerte, über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer Rechnung getragen. Eine außerplanmäßige Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag wird vorgenommen, soweit eine voraussichtliche dauerhafte Wertminderung vorliegt. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 800 Euro werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Sammelposten wurden im Berichtsjahr nicht gebildet. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. bei dauerhafter Wertminderung zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Außerplanmäßige Abschreibungen waren im Berichtsjahr nicht erforderlich. UMLAUFVERMÖGEN Die Fertigen Erzeugnisse und Waren werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen auf diese Forderungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. AKTIVER RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten wurden gemäß § 250 Absatz 1 HGB Ausgaben vor dem Stichtag des Jahresabschlusses, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt. EIGENKAPITAL Das Eigenkapital ist mit dem Nominalwert angesetzt. Bei den dort ausgewiesenen Gewinnrücklagen handelt es sich um andere Gewinnrücklagen. RÜCKSTELLUNGEN Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. VERBINDLICHKEITEN Die Verbindlichkeiten werden zu ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. III. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel dargestellt, der als Bestandteil des Anhangs diesem als Anlage beigefügt ist. 2. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von EUR 458.851,72 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. 3. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für den Personalbereich und für Gewährleistungs- sowie Rechtsrisiken gebildet. 4. Verbindlichkeiten zum 31.12.2023 Die Verbindlichkeiten belaufen sich zum 31.12.2023 auf insgesamt EUR 2.306.286,77 (Vorjahr: EUR 4.053.706,66), davon sind mittels Eigentumsvorbehalt Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 1.150.089,39 (Vorjahr: EUR 1.646.087,62) gesichert. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von unter 1 Jahr haben zum 31.12.2023 in Höhe von EUR 1.862.341,40 (Vorjahr: EUR 3.429.748,55) bestanden. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren haben zum 31.12.2023 in Höhe von EUR 443.945,37 (Vorjahr: EUR 623.958,11) bestanden. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren haben zum 31.12.2023 nicht bestanden. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben zum 31.12.2023 in Höhe von EUR 66.506,37 (Vorjahr: EUR 0,00) bestanden. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von EUR 305.684,37 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. 5. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Die SHB GmbH hat Bürgschaften zu Gunsten von Kreditinstituten für Kreditverpflichtungen eines Tochterunternehmens von maximal EUR 2.032.800 abgegeben. Die Inanspruchnahme wird aufgrund der laufenden Erbringung des Kapitaldienstes als gering eingeschätzt. IV. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 135.826,21 (Vj: EUR 50.000,00) aus Auflösungen von Rückstellungen und Wertberichtigungen enthalten. Im Personalaufwand sind unter den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung Beträge von EUR 37.775,85 (Vj: EUR 39.458,83) für die Altersversorgung enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von EUR 85,45 (Vj: EUR 357,26) enthalten. V. SONSTIGE ANGABEN 1. Angaben gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG Forderungen gegen Gesellschafter bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von EUR 4.634,87 (Vj: EUR 4.767,58). Der Ausweis erfolgt unter dem Posten sonstige Vermögensgegenstände. Davon entfallen EUR 4.634,87 (Vj: EUR 4.767,58) auf Forderungen gegen Geschäftsführungsmitglieder. Es handelt sich um laufzeitunabhängige Darlehen in Form von Verrechnungskonten. Die Verzinsung beläuft sich auf 2,0% über dem Basiszinssatz. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen nicht. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sonstige finanzielle Verpflichtungen für Miet- und Leasingverpflichtungen von insgesamt TEUR 201. 3. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. 4. Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch
Jens-Olaf Stolle und Kim-Nadine Stolle sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB bezüglich der im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge wird in Anspruch genommen. 5. Angaben zu Arbeitnehmern Insgesamt waren im Jahresdurchschnitt des Geschäftsjahres 28 (i. Vj. 27) Arbeitnehmer beschäftigt, davon 28 Angestellte. 6. Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB Die SHB GmbH ist an folgender Gesellschaft beteilgt:
7. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. Die nach wie vor herrschende Unsicherheit durch die Konsum-Zurückhaltung, die hohen Zinsen und Preissteigerungen sowie die schwache Weltkonjunktur werden nach derzeitigem Stand zu keinen wesentlichen finanziellen Auswirkungen im Geschäftsjahr 2024 und 2025 führen. Wir verweisen hierzu auch auf die entsprechenden Ausführungen im Lagebericht.
Crailsheim, 13. Dezember 2024 SHB GmbH gez. Jens-Olaf Stolle, Geschäftsführer gez. Kim-Nadine Stolle, Geschäftsführer
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die SHB GmbH, Crailsheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SHB GmbH, Crailsheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SHB GmbH, Crailsheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Crailsheim, 13. Dezember 2024 ETL
AG
Köhnlein, Wirtschaftsprüfer Raschka, Wirtschaftsprüfer SONSTIGES Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung vom 16. Dezember 2024 festgestellt. |
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