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De Lage Landen Leasing GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008Bilanz zum 31. Dezember 2008Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008
Anhang(1) Allgemeine AngabenDie Geschäftsanteile der De Lage Landen Leasing GmbH, Düsseldorf, werden zu 100 % von der De Lage Landen GmbH, Düsseldorf, gehalten. Zwischen der De Lage Landen GmbH und der De Lage Landen Leasing GmbH ist am 24. Juni 1988 ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen worden. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. des § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss der De Lage Landen Leasing GmbH, Düsseldorf, wird über die De Lage Landen International B.V., Eindhoven/Niederlande, in den Konzernabschluss der Cooperatieve Central Raiffeisen-Boerenleenbank BA (Rabobank), Utrecht/Niederlande, einbezogen, der bei der Handelskammer in Amsterdam/Niederlande eingesehen werden kann. (2) Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBilanzierungsgrundsätzeDie Gesellschaft ist mit Inkrafttreten des Jahressteuergesetzes 2009 am 25. Dezember 2008 als Finanzdienstleistungsinstitut nach § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 10 KWG anzusehen und hat bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht am 13. Januar/12. Februar 2009 einen Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis zum Betrieb eines Finanzdienstleistungsinstituts gestellt. Die Erlaubnis wurde mit Schreiben vom 3. Februar 2009 erteilt. Damit ist die Gesellschaft grundsätzlich verpflichtet, einen Jahresabschluss zu erstellen, der den §§ 340 ff. HGB unter Berücksichtigung der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute entspricht. In Anwendung der Schreiben der BaFin vom 30. Januar 2009 und des IDW vom 13. Februar 2009 hat die Gesellschaft den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2008 jedoch letztmalig nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 264 ff. HGB und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Dabei wurde die Gliederung der Bilanz im Hinblick auf leasingtypische Positionen um den Posten "Vermietvermögen" sowie die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung um den Posten "Aufwendungen für Leasing- und Mietkaufverträge" ergänzt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren beibehalten. Die Verbindlichkeiten aus den an die Fremdbanken syndizierten Restwertdarlehen (TEUR 810) werden im Berichtsjahr erstmalig unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen. Um die Vergleichbarkeit der Berichtszahlen zu gewährleisten, wurden die Vorjahreszahlen (TEUR 772) entsprechend angepasst. BewertungsgrundsätzeFür die Zugänge in 2006 und 2007 wurde der degressive Abschreibungssatz von 30 % p. a. angewendet, für die Zugänge im Berichtsjahr 2008 wurde die lineare Abschreibung herangezogen. Je Abgangsjahr werden die Restwerte des Portfolios mit den Restbuchwerten des Portfolios bei Abgang nach der degressiven Abschreibungsmethode verglichen. Zur Vermeidung zukünftiger Buchverluste werden zusätzliche Abschreibungen auf die Summe der jeweiligen Restwerte je Abgangsjahr vorgenommen. Auf Grund der Methodenänderung bei der Abschreibung ergab sich im Berichtsjahr ein um TEUR 4.691 reduzierter Abschreibungsaufwand. Die Abschreibungen auf Leasinggegenstände, die vor dem 1. Januar 2006 angeschafft wurden, werden nach der linearen Methode unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt. In den Fällen, in denen nach den genannten Abschreibungsmethoden die Restbuchwerte zum Ende der Vertragslaufzeit die vertraglichen Restwerte übersteigen, werden die Abschreibungen zur Vermeidung zukünftiger Verluste aus dem Abgang von Leasingobjekten entsprechend der Vertragslaufzeit unter Berücksichtigung der vertraglichen Restwerte vorgenommen. Der daraus resultierende zusätzliche Abschreibungsaufwand im Geschäftsjahr beträgt TEUR 23.916 (i. Vj. TEUR 13.351). Eigengenutzte Sachanlagen werden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Gegenstände linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu EUR 150,00 werden im Jahr des Zuganges voll abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten von EUR 150,00 bis zu EUR 1.000,00 werden im Zugangsjahr auf einem Sammelkonto erfasst und in den folgenden 5 Jahren linear abgeschrieben. Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Ausleihungen an verbundene Unternehmen werden mit dem Nennwert angesetzt. Die Vorräte betreffen zur Verwertung vorgesehene Leasingobjekte, die mit den fortgeführten Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt wurden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit Ausnahme von Mietkaufforderungen zu Nennwerten angesetzt. Mietkaufforderungen, sofern diese nicht verkauft wurden, sind zum Nennwert abzüglich des in den Mietkaufforderungen enthaltenen Zinsanteils ausgewiesen. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde im Wesentlichen für vorausbezahlte Wartungspauschalen angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Rückzahlungsbeträgen bilanziert. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren in Höhe von TEUR 6.107 (i. Vj. TEUR 1.255) ausgewiesen. In den sonstigen Verbindlichkeiten ist ein Betrag von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 38) mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren ausgewiesen. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen die fortgeführten Barwerte von veräußerten zukünftigen Leasingraten, die linear über die Vertragslaufzeit aufgelöst werden. (3) AnlagevermögenEine von den gesamten Anschaffungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist nachfolgend wiedergegeben. Entwicklung des Anlagevermögens 2008Angaben in TEuro
(4) Angaben zu Unternehmen, an denen die Gesellschaft mehr als 20 % der Anteile hält (§ 285 Nr. 11 HGB)Der Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2008 umfasst die Geschäftsanteile an folgenden wesentlichen Beteiligungen:
1) Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007.
Die Beteiligung an der De Lage Landen Baumaschinen Vermietung GmbH, Düsseldorf, wurde im Jahr 2004 vollständig abgeschrieben (TEUR 767). (5) Forderungen aus Lieferungen und LeistungenDie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen im Wesentlichen mit TEUR 62.704 (i. Vj. TEUR 10.693) Mietkaufforderungen. Im Berichtsjahr wurden Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 301 (i. Vj. TEUR 0) sowie eine pauschale Risikovorsorge in Höhe von TEUR 75 (i. Vj. TEUR 0) gebildet. Die Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen TEUR 42.994 (i. Vj. TEUR 0). (6) UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse werden nahezu ausschließlich im Inland erzielt und ergeben sich im Wesentlichen aus laufenden Leasing- und Mietkaufverträgen sowie den Erlösen aus dem Objektverkauf abgelaufener Leasingverträge. (7) Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen Kostenumlagen an Tochter- und Schwestergesellschaften sowie Entgelte von Joint Ventures für die Nutzung von Refinanzierungslinien der De Lage Landen Gruppe. (8) Aufwendungen für Leasing- und MietkaufverträgeDie Aufwendungen für Leasing- und Mietkaufverträge resultieren hauptsächlich aus den Abschreibungen des Leasingvermögens, dem Einkauf von Mietkaufobjekten sowie den Restbuchwerten des abgegangenen Leasingvermögens. Daneben beinhalten die Aufwendungen Zinsen in Höhe von TEUR 1.432 (i. Vj. TEUR 1.470) aus der Restwertfinanzierung sowie Zinsen in Höhe von TEUR 4.511 (i. Vj. TEUR 0) aus der zum 1. Februar 2008 umgestellten Darlehensfinanzierung der Leasing- und Mietkaufverträge durch verbundene Unternehmen. (9) MitarbeiterDie Geschäfte der De Lage Landen Leasing GmbH werden durch Mitarbeiter der De Lage Landen GmbH, Düsseldorf, geführt. Die Gesellschaft hat dementsprechend kein eigenes Personal. Im Rahmen einer Kostenumlage werden die insgesamt angefallenen Kosten verursachungsgerecht aufgeteilt. (10) RefinanzierungDie Gesellschaft finanzierte sich bis zum 31. Januar 2008 im Wesentlichen durch den Verkauf von zukünftigen Leasing- und Mietkaufforderungen und hatte in diesem Zusammenhang das Leasingvermögen und die Mietkaufgegenstände den Forderungskäufern zur Sicherheit übereignet. Seit Februar 2008 wird die Refinanzierung im Wege der Darlehnsaufnahme über die De Lage Landen Ireland Company, Dublin, Irland, abgewickelt. (11) Sonstige finanzielle VerpflichtungenEs bestehen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.021. Diese untergliedern sich in Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 429, davon aus verbundenen Unternehmen (Athlon Car Lease Germany GmbH & Co. KG) TEUR 395 sowie aus Mietverträgen für Büroräume in Höhe von TEUR 592. Von diesen werden in 2009 TEUR 258 für die Leasingverträge und TEUR 416 für die Mietverträge fällig. (12) HaftungsverhältnisseDie Gesellschaft hat zusammen mit fünf weiteren Gesellschaften der De Lage Landen Gruppe am 28. Mai 2001 einen unbefristeten Kontokorrentkreditvertrag über EUR 5,0 Mio. mit der WGZ BANK AG Westdeutsche Genossenschafts-Zentralbank, Düsseldorf, geschlossen. Die Inanspruchnahme des Kredits kann durch jede Gesellschaft alleine erfolgen. Die Gesellschaften haften als Kreditnehmer gesamtschuldnerisch. Gleichzeitig wurde mit der WGZ BANK vereinbart, dass Guthaben- und Soll-Salden auf den von den Gesellschaften unterhaltenen Kontokorrentkonten täglich auf das Kontokorrentkonto der De Lage Landen GmbH, Düsseldorf, übertragen werden (sog. Cash Pooling). Zum Bilanzstichtag besteht eine Forderung auf dem Kontokorrentkonto der De Lage Landen GmbH. (13) Geschäftsführung
Die Herren van Herpen (bis 31. Dezember 2008) und Stahl sind jeweils noch bei 8 weiteren Gesellschaften der De Lage Landen Gruppe Deutschland als Geschäftsführer tätig. Die Geschäftsführer erhalten von der Gesellschaft keine Vergütung.
Düsseldorf, den 05. Juni 2009 De Lage Landen Leasing GmbH Thomas Stahl Dr. Reiner Vehrenkamp LageberichtBranchenumfeldDie De Lage Landen Leasing GmbH ist im Geschäftsfeld des Mobilienleasings tätig und hat sich innerhalb diesen Marktes auf das Vendorleasing im Wesentlichen von Baumaschinen, Hebe- und Spezialfahrzeugen, EDV-Anlagen, Büromaschinen und Medizintechnik spezialisiert. Wie der ifo Investitionstest 6/2009 (veröffentlicht März 2009) bei den deutschen Leasinggesellschaften zeigt, hielt das dynamische Wachstum in den ersten drei Quartalen von 2008 bedingt durch eine passable Investitionskonjunktur noch an. Ab dem Spätherbst wurden dann aber sowohl die Investitionstätigkeit als auch das Leasing durch die Auswirkungen der Weltfinanzkrise stark abgebremst. Im Schlussquartal verschlechterte sich das Geschäftsklima dramatisch und notierte zum Jahreswechsel 2008/2009 auf einem historischen Tief. Für das Gesamtjahr wurde bei den Ausrüstungsinvestitionen ein Zuwachs um nominal 5,1 % (i. Vj. 6,3 %) verzeichnet. Im Jahresdurchschnitt legte das Leasing-Neugeschäft allerdings nur um 3,3 % (i. Vj. 11,0 %) zu. Dies ist im Wesentlichen auf das verhältnismäßig gute Abschneiden bei den klassischen Investitionsgütern der Leasingbranche wie Nutzfahrzeuge, Baumaschinen sowie Medizintechnik zurückzuführen. Der Absatz von Baumaschinen und Baugeräten ist sowohl in West-Europa als auch in Deutschland in den vergangenen Jahren angestiegen. In Deutschland konnten in den letzten Jahren durchschnittlich 12,5 % mehr Geräte abgesetzt werden. Für das Geschäftsjahr 2008 wurde in Deutschland noch ein Wachstum von 2,5 % erreicht. Der Sektor Medizintechnik ist jedoch ein relativ kleines Marksegment am gesamten Leasingmarkt, verzeichnet aber seit Jahren ein dynamisches Wachstum. Der Computer- und Informationsbereich musste schon in 2007 Rückgänge hinnehmen. Dieser Trend setzte sich auch im Jahr 2008 fort, da bei EDV-Anlagen und Büroausstattung einschließlich der Software die Preise seit vielen Jahren rückläufig sind. Experten gehen davon aus, dass dieser Preisverfall noch nicht beendet ist. GeschäftsentwicklungUnsere Vertriebsaktivitäten konzentrieren sich auf das Vendorleasinggeschäft in den Bereichen Büromaschinen, Informationstechnologie, Baumaschinen sowie Agrar- und Medizintechnik. Die Produktpalette für unsere Kunden umfasst dabei das gesamte Spektrum der steuerlich anerkannten Leasing- und Mietkaufverträge. Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2008 ein Neugeschäft im Leasingbereich von EUR 189,1 Mio. (i.Vj. EUR 225,7 Mio.), welches in Verbindung mit Restbuchwertabgängen von EUR 37,6 Mio. (i. Vj. EUR 42,1 Mio.) und Abschreibungen im Geschäftsjahr von EUR 150,5 Mio. (i.Vj. EUR 129,9 Mio.) zu einem Anstieg des bilanzierten Leasingvermögens um EUR 1,0 Mio. auf EUR 358,6 Mio. (i. Vj. EUR 357,6 Mio.) führte. Das Geschäftsvolumen im Leasingbereich hat sich zu Anschaffungskosten auf EUR 639,4 Mio. (i. Vj. 577,9 Mio.) Ende 2008 erhöht. Das Neugeschäftsvolumen im Mietkaufbereich konnte gegenüber dem Vorjahr auf EUR 86,2 Mio. (i. Vj. EUR 85,5 Mio.) gesteigert werden. Zum 1. Februar 2008 erfolgte eine Umstellung der Refinanzierung. Bis einschließlich Januar 2008 wurden zu Refinanzierungszwecken die Forderungen aus Leasing- und Mietkaufverträgen an die De Lage Landen Corporate Finance, Eindhoven/Niederlande, regresslos verkauft. Seit Januar 2008 wird das Neugeschäft durch die Aufnahme von fristenkongruenten Darlehen bei der De Lage Landen Ireland Company, Dublin/Irland, refinanziert. Die Bilanzsumme hat sich in Folge der Umstellung der Refinanzierung und dem damit verbundenen Anstieg der Kundenforderungen um EUR 101,7 Mio. auf EUR 492,9 Mio. (i. Vj. EUR 391,7 Mio.) erhöht. Die Verbindlichkeiten erhöhten sich insgesamt um EUR 198,6 Mio. auf EUR 253,8 Mio. (i. Vj. EUR 55,2 Mio.). Der passive Rechnungsabgrenzungsposten, welcher im Wesentlichen die Forfaitierung von Leasing- und Mietkaufverträgen beinhaltet und linear über die zugrunde liegende Vertragslaufzeit ertragswirksam aufgelöst wird, entwickelte sich deshalb rückläufig. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten mit TEUR 810 (i. Vj. TEUR 772.) bei den Banken außerhalb der De Lage Landen Gruppe finanzierte Restwertdarlehen. Die Umsatzerlöse erhöhten sich in 2008 um EUR 27,4 Mio. auf EUR 307,2 Mio. (i. Vj. EUR 279,8 Mio.) auf Grund des gestiegenen Geschäftsvolumens. Dem zufolge erhöhten sich die zuzurechnenden Aufwendungen für Leasing- und Mietkaufverträge um EUR 24,0 Mio. auf EUR 308,3 Mio. (i. Vj. EUR 284,3 Mio.). Der Zugang beim Neugeschäftsvolumen im Mietkaufbereich stieg geringfügig von EUR 85,5 Mio. im Vorjahr auf EUR 86,2 Mio. Auf Grund der Umstellung der Refinanzierung führte das Wachstum des Mietkaufheugeschäfts zu einem entsprechenden Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf EUR 62,7 Mio. (i. Vj. EUR 10,7 Mio.). Die negative Bruttomarge (Summe aus Umsatzerlösen abzüglich der Aufwendungen für Leasing- und Mietkaufverträge) verbesserte sich um EUR 3,5 Mio. auf EUR -1,0 Mio. (i. Vj. EUR -4,5 Mio.). Wesentliche Ursache für diese Entwicklung ist das bessere Verwertungsergebnis der Leasingobjekte sowie der Anstieg der Leasingmarge auf Grund der Änderung der Abschreibungsmethode. Der Wechsel zur linearen Abschreibung der in 2008 zugegangenen Leasingobjekte führte zu einem Minderaufwand von TEUR 4.691 gegenüber der degressiven Abschreibung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen blieben annähernd unverändert. Die De Lage Landen Leasing GmbH weist im Berichtsjahr erneut einen Jahresfehlbetrag von EUR -9,2 Mio. aus (i. Vj. EUR -15,8 Mio.), was im Wesentlichen auf die hohen planmäßigen Abschreibungen zurückzuführen ist, die jeweils steueroptimiert mit den höchst zulässigen Werten gebucht werden. Der Jahresfehlbetrag fallt jedoch trotz des Volumenwachstums absolut gesehen geringer aus, weil für die Zugänge in 2008 die lineare Abschreibungsmethode Anwendung fand. Außerdem ist die Dividende aus der Beteiligungsgesellschaft AGCO Finance GmbH in Langenhagen mit EUR 3,6 Mio. (i. Vj. EUR 1,5 Mio.) höher als im Vorjahr ausgefallen und hat damit zum besseren Ergebnis der Gesellschaft beigetragen. Der Verlust wird auf Grund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages von der De Lage Landen GmbH, Düsseldorf, übernommen. Als wichtigen finanziellen Indikator betrachten wir die Summe aus Umsatzerlösen, sonstigen betrieblichen Erträgen sowie Aufwendungen für Leasing- und Mietkauferträgen in Relation zu durchschnittlichen Anschaffungskosten des Leasingvermögen und den Barwerten des Mietkaufportfolio. Der Leistungsindikator ist von 0,39 % in 2007 auf 1,25 % in 2008 angestiegen. Ursächlich hierfür ist insbesondere der Anstieg der Marge aus dem Leasing- und Mietkaufgeschäft, welche aus dem Wegfall der degressiven Abschreibungsmethode für das im Geschäftsjahr zugegangene Leasingvermögen und besserem Verwertungsergebnis resultiert. Bedingt durch die allgemeine Wirtschaftskrise und den damit einhergehenden höheren Risikokosten, durch von der Finanzkrise betroffenen Kunden, wurde eine Entscheidung getroffen, die Abteilung Collection & Recovery umzustrukturieren und personell um fünf erfahrene Mitarbeiter zu verstärken. Effizienz- und Strukturverbesserungen in den Arbeitsabläufen sorgen für eine verbesserte Reaktion auf den verstärkt anfallenden Arbeitaufwand. Durch die Zusammenarbeit mit einem großen externen Anbieter im Forderungsmanagement, der für uns vor Ort die rückständigen Kunden besucht, bleiben die Mitarbeiter befreit von einer zeitaufwendigen Außendiensttätigkeit. Außerdem befindet sich ein Online-Remarketingtool in der Implementationsphase. Dadurch soll eine höhere Markttransparenz geschaffen werden, um eine bessere Restwertverwertungsquote zu erzielen. RisikomanagementDie regelmäßige Prüfling und Überwachung der Risiken zählt zu den wesentlichen Erfolgsfaktoren unseres Geschäfts. Hierbei haben wir das Adressenausfall-, das Zinsänderungs- und das Restwertverwertungsrisiko als wesentliche Faktoren identifiziert. Daneben bestehen Risiken von geringem Ausmaß, wie z.B. das Liquiditätsrisiko und das Bestandsrisiko. Für die Neugeschäftsvolumina, die seit Februar 2008 nicht mehr regresslos forfaitiert werden, sondern über Darlehn refinanziert werden, bestehen Adressenausfallrisiken. Das Management des Adressenausfallrisikos wird einerseits durch die lokale Kreditabteilung andererseits auch durch den Zentralbereich Risikomanagement unseres Headquarters in Eindhoven/Niederlande gesteuert. Es bestehen weltweit einheitliche Richtlinien zur Bonitätsprüfung. Die Kreditentscheidungen erfolgen entweder durch Gremien oder maschinell bzw. automatisch durch Kreditscoringtools. Die Kreditkompetenzen über die lokale Kreditabteilung hinaus sind in Abhängigkeit des Kreditvolumens und der Kundenbonität gestaffelt. Bei den Kreditentscheidungen durch Gremien steht ein internes Klassifizierungs- und Ratingtool zur Unterstützung bereit. Die Entscheidungsparameter für maschinelle bzw. automatische Kreditentscheidungen, die Kreditvergabekompetenzen sowie die Kreditentscheidungen selbst werden regelmäßig sowohl lokal als auch durch die Obergesellschaft analysiert und bei Bedarf angepasst. Die letzte Anpassung erfolgte zum Jahreswechsel 2008/2009. Hierbei wurden auf Grund der aktuellen Wirtschaftskrise die Kreditkompetenzen betraglich vermindert. Zur Kontrolle des Adressenausfallrisikos werden die zu erwartenden Verluste regelmäßig quantifiziert und mit den tatsächlichen Verlusten verglichen. Die Berechnung geschieht auf Basis historischer Erfahrungen und unter Beachtung der aktuellen Marktwerte unserer Finanzierungsobjekte. Das Restwertrisiko wird durch entsprechende Vertragsgestaltungen (Andienungsrecht bzw. Rückkaufvereinbarung) reduziert. Restwertrisiken werden somit grundsätzlich nur bei einer Bonitätsverschlechterung des Leasingnehmers schlagend. Liegt eine dauernde Wertminderung des Leasingobjekts vor und lässt eine gleichzeitige Bonitätsverschlechterung des Leasingnehmers darauf schließen, dass eine verlustfreie Verwertung nicht mehr wahrscheinlich ist, erfolgt eine Verlustantizipation. Im Fall von Mietkaufforderungen werden in Abhängigkeit des Kundenengagements entsprechende Einzelwertberichtigungen und eine portfoliobasierte Pauschalwertberichtigung gebildet. In der Verwertung arbeitet die Gesellschaft eng mit den Vendoren zusammen, um für sichergestellte Leasingobjekte ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen. Das Zinsänderungsrisiko wurde bis Ende Januar 2008 durch die regelmäßige Zusammenarbeit mit der De Lage Landen Corporate Finance, Eindhoven/Niederlande, reduziert, in dem die Forderungen aus neu abgeschlossenen Verträgen verkauft und die Restwerte bei Teilamortisationsverträgen über Darlehen fristenkongruent refinanziert wurden. Seit Februar 2008 erfolgt die Refinanzierung des Neugeschäfts über die ebenfalls fristenkongruente Darlehensaufnahme bei der De Lage Landen Ireland Company, Dublin/ Ireland. Liquidität steht auf Grund eines Vertrages vom 01. Februar 2008 (Master Credit Facility) mit dem verbundenen Unternehmen De Lage Landen Ireland Company, Dublin/Irland, bis zu einem Limit von EUR 1 Mrd. in ausreichendem Maße jederzeit zur Verfügung. Sollte das Limit auf Grund des Portfoliowachstums in den nächsten Jahren überschritten werden, wird über eine Erhöhung des Volumens verhandelt. Bis zum heutigen Tage sind noch keine Beschränkungen auf Grund der aktuellen Wirtschaftlage erlassen worden. Mit Hilfe einer Aufstellung über die zu zahlenden Rechnungen und den noch vorhandenen Salden auf den Konten der De Lage Landen Leasing GmbH, Düsseldorf, wird täglich ein Finanzstatus erstellt. Dieser wird an De Lage Landen Ireland Company übermittelt. De Lage Landen Ireland Company stellt dann vor dem elektronischen Auszahlungsverfahren die notwendigen liquiden Mittel der Gesellschaft auf deren Konto bei der WGZ Bank AG zur Verfügung. Das laufende Geschäft wird auf Basis eines unbefristeten Kontokorrentkreditvertrag über EUR 5,0 Mio. mit der WGZ BANK AG Westdeutsche Genossenschafts-Zentralbank abgewickelt. NachtragsberichtGeschäftsvorfalle oder Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag liegen zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses nicht vor. LeasingaufsichtDie Gesellschaft ist mit Inkrafttreten des Jahressteuergesetzes 2009 am 25. Dezember 2008 als Finanzdienstleistungsinstitut nach § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 10 KWG anzusehen und hat bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht am 13. Januar 2009 einen Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis zum Betrieb eines Finanzdienstleistungsinstituts gestellt. Mit Schreiben vom 03. Februar 2009 hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht der Gesellschaft den Eingang der Anzeige bestätigt. Die Gesellschaft unterliegt damit seit dem 25. Dezember 2008 der laufenden Aufsicht der BaFin und ist damit verpflichtet, spezielle Verhaltens-, Organisations-, Anzeige- und Rechnungslegungspflichten zu erfüllen, die im laufenden Geschäftsjahr 2009 umgesetzt werden müssen. Hierzu hat die Gesellschaft zwei Projekte ins Leben gerufen, welche sicherstellen sollen, dass die Gesellschaft einerseits ihren Meldepflichten gegenüber der BaFin vollumfänglich nachkommt und andererseits die Anzahl der gesamten rechtlichen Einheiten der De Lage Landen Gruppe in Deutschland sowohl minimiert als auch in einer Weise strukturiert, dass das Bankenprivileg im Rahmen der Hinzurechnungsvorschriften der Gewerbesteuer von der Gesellschaft genutzt werden kann. Das erste Projekt zum Thema Meldepflichten wird voraussichtlich Ende des 2. Quartals, das zweite Projekt Ende des 3. Quartals abgeschlossen. Ausblick für 2009 sowie Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungFür die Entwicklung der Anlageinvestitionen im Jahr 2009 besteht ein sehr hohes Prognoserisiko. Der laufende Investitionszyklus bewegt sich nach dem beschleunigten Abschwung in den letzten Monaten von 2008 auch in den ersten Monaten des Jahres 2009 weiter bergab. Diese zyklische Abschwächung wird verstärkt durch die Auswirkungen der Weltfinanzkrise und nicht zuletzt von der zu erwartenden schwachen Autokonjunktur. Diesen rezessiven Einflüssen will die Bundesregierung mit einem Konjunkturprogramm begegnen, das die Investitionsbereitschaft der Wirtschaft stärken soll. Unter anderem soll es ab 2009 wieder Abschreibungserleichterungen geben, insbesondere eine degressive Abschreibung von 25 % für Mobilien, begrenzt auf zwei Jahre. Die Ifo-Prognose aus März 2009 geht davon aus, dass die Ausrüstungsinvestitionen 2009 deutlich um mindestens nominal 5 % zurückgehen werden. Für 2010 wird ein erneuter, aber abgeschwächter Rückgang erwartet. Bei diesem Szenario sind die Wachstumsmöglichkeiten der Leasingbranche erheblich eingeschränkt. Der ifo-Geschäftsklimaindex, der zum Jahreswechsel 2008/2009 auf einem Tiefstand war, tendierte im Januar und Februar 2009 eher zur Seite, so dass eine gewisse Bodenbildung erkennbar war. Auf mittelfristige Sicht wird wieder eine Steigerung der Leasingquote erwartet. Neben der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung spielt die wirtschaftliche Entwicklung unserer Vendoren und des entsprechenden Wirtschaftszweigs eine entscheidende Rolle für die Ergebnisentwicklung in 2009. Der Bereich Gesundheitswesen ist bereits heute einer der wichtigsten und größten Teilmärkte der deutschen Volkswirtschaft. Für Gesundheit werden ca. EUR 245 Milliarden ausgegeben. Das ist ein Anteil von 10,6 % am Bruttoinlandsprodukt. Das ifo-Institut sieht in dem weltweit wachsenden Markt für Medizintechnik, der sowohl Massenprodukte als auch Hightech-Artikel umfasst, die fast alle auf dem Wege des Leasing vertrieben werden, noch viel Potential für die kommenden Jahre. Die deutschen Medizintechnikhersteller gehören zu den marktführenden Anbietern und erweitern ständig ihre Systemkompetenzen um Dienstleistungen, zu denen auch Finanzdienstleistungen wie das Leasing zählen. Diese könnten dazu beitragen, den beträchtlichen Investitionsstau in deutschen Krankenhäusern aufzulösen, der nach Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft auf 40 Mrd. Euro geschätzt wird. Andere Experten halten diesen Ansatz sogar für eher konservativ. Für das Jahr 2009 haben wir im Bereich Medizintechnik ein Neugeschäftsvolumen von rd. EUR 16 Mio. geplant. Aufgrund des bis Ende April 2009 erzielten Neugeschäfts gehen wir davon aus, dass das geplante Neugeschäftsvolumen in 2009 erreicht wird, einmal durch das stabile Geschäft mit unseren Vendoren, zum Anderen wurde in diesem Bereich noch die Zusammenarbeit mit einem neuen weltweit agierenden Vendorpartner intensiviert. Der Absatz von Baumaschinen und Baugeräten ist in Deutschland in den vergangenen Jahren angestiegen. Die Prognosen der Baumaschinenhändler und Vermieter für das gesamte Jahr 2009 sind aber überwiegend negativ. Laut bbi-Umfrage rechnet man mit einem Umsatzrückgang zwischen 5 und 10 %. Auf Grund uns vorliegenden Absatzzahlen des 1. des Quartals 2009 rechnen wir mit einem Neugeschäftsvolumen von insgesamt EUR 108 Mio. Im Bereich Büromaschinen gehen wir aufgrund der ungekündigten Kooperationsvereinbarungen mit unseren Vendoren, der Neustrukturierung des vendorunabhängigen Retail-Geschäfts sowie den per Ende März 2009 vorliegenden Neugeschäftsvolumina von einem Neugeschäftsvolumen in Höhe von EUR 83 Mio. aus. In dem durch hohen Preisdruck gekennzeichneten Markt für Informationstechnologie liegen die Chancen im beschleunigten Wandel der entsprechenden Technologien mit komplexeren Lösungen sowie Software- und Beratungsleistungen unter Berücksichtigung der speziellen Kundenwünsche. Daneben ist geplant, das Direktgeschäft über mittelständische IT-Händler weiter auszubauen und neue Vendoren zu akquirieren. Die bestehenden Vendorenprogramme werden ähnlich wie schon in 2008 ausgebaut bzw. ergänzt. Insgesamt ist man optimistisch in das neue Geschäftsjahr gestartet. Insbesondere durch die Zusammenführung der beiden Business Units Technology Finance und Office Equipment versprechen für uns eine einheitliche Marktwahrnehmung. Die Möglichkeiten den Marktanteil weiter auszubauen, sehen wir darin dem Kunden Gesamtlösungen im OT-Bereich sowie komplette Dienstleistungen, die vom Markt mittlerweile verstärkt angefragt werden, anzubieten. Damit rechnen wir für 2009 das Neugeschäftsvolumen von EUR 35,7 Mio zu erreichen. Insgesamt gehen wir auf Grund der Neugeschäftsentwicklung per Ende März 2009 davon aus, dass unser Leasing- und Mietkaufheugeschäft zum Ende des Jahres niedriger als das Vorjahresgeschäft ausfallen wird. Andererseits werden wir die geänderten handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften im Rahmen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetztes (BilMoG) freiwillig und inhaltlich vollumfänglich bereits für den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 anwenden. Auf Basis des BilMoG wird es möglich sein handelsrechtliche Abschreibungen auf das Vermietvermögen vorzunehmen, die dem tatsächlichen, leasingtypischen Werteverzehr der vermieteten Gegenstände entsprechen und unabhängig sind von den Abschreibungsmethoden aufgrund steuerlicher Vorschriften. Demnach rechnen wir für das Geschäftsjahr 2009 mit einem positiven Ergebnis vor Steuern. Sollten die weltweiten Turbulenzen an den Finanzmärkten anhalten und sollte sich dadurch die Konjunktur noch weiter abschwächen, kann dies unsere wirtschaftliche Situation und die Nachfrage nach unseren Dienstleistungen weiterhin negativ beeinflussen. Daraus können für uns entsprechende Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Andererseits hat sich das Geschäftsklima laut ifo-Institut mittlerweile deutlich verbessert. Das Geschäftsklima wird aus der Beurteilung der gegenwärtigen Geschäftslage und der Einschätzung der Entwicklung für die nächsten 6 Monate errechnet. Zwar wird die Geschäftslage von den Gesellschaften nach wie vor als schlecht beurteilt. Allerdings hat sich zum Ende des 1. Quartals eine leichte Verbesserung der Beurteilung ergeben. Die Geschäftserwartungen der Gesellschaften sind aber deutlich gestiegen. Die Einschätzung der Entwicklung für die nächsten 6 Monate ist sogar zum ersten Mal seit Juli 2008 wieder positiv.
Düsseldorf, den 05. Juni 2009 De Lage Landen Leasing GmbH Thomas Stahl Dr. Reiner Vehrenkamp Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der De Lage Landen Leasing GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 5. Juni 2009 KPMG
AG
Nishimura, Wirtschaftsprüfer von Schaewen, Wirtschaftsprüfer Gesellschafterversammlungder im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter der HRB Nummer 23652 eingetragenen Gesellschaft unter der Firma De Lage Landen Leasing GmbH, DüsseldorfUnter Verzicht auf alle Form- und Fristerfordernisse halten die Gesellschafter hiermit eine Gesellschafterversammlung ab und beschließen :
Düsseldorf, den 16. Juli 2009 De Lage Landen GmbHThomas Stahl Amtsgericht Düsseldorf HRB 23652 Leasinggesellschaften e.V. Geschäftsführer: Thomas Stahl & Dr. Reiner Vehrenkamp UST-Nr. 103/5721/0086 UST-ID-Nr. DE 8111 466 98 Bankverbindung: WGZ-Bank Düsseldorf Kto.nr. 20028, BLZ 300-600-10 Mitglied im Bundesverband Deutscher De Lage Landen Leasing GmbH ist ein Unternehmen der Rabobank-Gruppe. |
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