Bertschi Transport GmbH

Am Eifeltor 14, 50997 Köln, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 67428
Eingetragen
26.10.1977
Branche
Personenbeförderung im Linienverkehr auf der StraßeBetrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich OmnibusbahnhöfenGüterbeförderung im Straßenverkehr
Gegenstand
der Betrieb und die Vermietung von Transportmitteln des gemischten Verkehrs.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Alain Hadorn
seit 7.2.2024
Geschäftsführer
Robin Gehlen
seit 11.8.2022
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bertschi Transport GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Bertschi Transport GmbH, Köln ist eine hundertprozentige Tochter der Bertschi AG, Dürrenäsch (Schweiz). Gegenwärtig arbeiteten durchschnittlich 195 Mitarbeiter an drei Standorten (Köln, Duisburg und Leverkusen).

Die Tätigkeitsschwerpunkte des Unternehmens liegen derzeit in folgenden Bereichen:

• Güterbeförderung und Umschlag

• Tank- und Containerreinigung

• Tankabfüllung/Lagerung

• LKW- und Containerwerkstatt

2. Bericht über Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft hat keine Zweigniederlassungen. Die Standorte in Duisburg und Leverkusen werden als unselbständige Betriebsstätten betrieben.

3. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft war nicht im Bereich der Forschung und Entwicklung tätig.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das vergangene Geschäftsjahr war maßgeblich durch ein anhaltend rezessives Umfeld in Europa geprägt. Wachsende politische Unsicherheiten, insbesondere in Deutschland, führten zu stark zurückhaltenden Investitionsstrategien in der Chemiebranche.

Als Teil ebendieser Branche wirkt sich die schwache Auftragslage der chemischen Industrie direkt auf die Konzernmutter Bertschi AG und konsequenterweise auf die Bertschi Transport GmbH als hundertprozentige Tochter aus.

Um den dadurch sinkenden Umsätzen entgegenzuwirken, galt es den Fokus auf die optimale Nutzung der eigenen Flotte und Ressourcen zu legen, wodurch wir externe Kosten senken und unsere Produktivität steigern konnten. Gleichzeitig gilt es durch schlanke Organisationsstrukturen die Betriebs- und Personalkosten zu senken, um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben.

Bis Ende des vergangenen Jahres waren sowohl die Inflation als auch die Rohöl- und Energiepreise auf einem anhaltend hohen Niveau, sanken jedoch zuletzt wieder leicht und blieben unter den erwarteten Negativrekorden.

Insgesamt blicken wir jedoch, mit großer Unsicherheit durch den anhaltenden Krieg in Europa und globalpolitische Spannungen, vorsichtig optimistisch in das kommende Wirtschafsjahr 2024.

2. Geschäftsverlauf

Rückblickend gesehen verlief das Geschäftsjahr 2023 besser als das vorherige Jahr 2022. Maßgeblich hierfür sind die hohen Energiepreise und die durch den Ukrainekrieg verursacht Unsicherheiten. Steigende Preise forderten uns und unsere Kunden sehr, was zum Wegfall bzw. zur Minderung von Transportaufträgen führte.

Gesamtheitlich konnte zwar eine Steigerung der Transporterlöse erfolgen, was aber eher auf Preiserhöhungen zurückzuführen ist. Diese reichte aber noch immer nicht aus, um alle Kostensteigerungen aufzufangen. Es wurde zugleich die Tankreinigung analysiert und reformiert. Optimierung der Reinigungsverfahren sowie Preisanpassungen und Drittkundengewinnung führten dazu auch hier ein ordentliches Ergebnis zu erzielen.

Die neuen Fahrerzuwächse, welche die Personalkosten zusätzlich erhöhten, erhöhen ebenso das Ergebnis, jedoch noch nicht in dem Maße wie es sein könnte. Leerfahrten mangels Transportaufträgen bremsen den doch schon recht guten Erfolg.

Maßnahmen, wie die Verschlankung der Disposition und Verlegung nach Duisburg, werden sich erst vollständig im Folgejahr zeigen.

Nach Steuern erzielte die Bertschi Transport GmbH einen Gewinn von 84.288,57 EUR.

Im Jahr 2023 haben wir wie in den vergangenen Jahren notwendige Investitionen für Neugeschäfte getätigt. Neues Personal wurde vorrangig bei den Fahrern eingestellt.

Im Prognosebericht des letzten Jahres ist auf Grund der anhaltenden geo- und energiepolitischen Unsicherheiten keine definitive Aussage zum Geschäftsverlauf 2023 getroffen worden. Jedoch können wir mit einer Umsatzsteigerung zum Vorjahr von 22% und trotz aller Kostensteigerungen mit einem diesem kleinen Gewinn sehr zufrieden sein. Das zeigt, dass die Maßnahmen in die richtige Richtung gingen und so fortgeführt werden müssen.

3. Lage der Gesellschaft

a) Ertragslage

Trotz der allgemeinen schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Europa konnten wir erneut eine enorme Steigerung des Umsatzes im Vergleich zum Vorjahr um 4.664 T€, was einer Steigerung von rund 22,2% beträgt, verzeichnen.

Diese Steigerung resultiert vorrangig aus den Transportumsätze (+4.547 T€). Aber auch in den Bereichen Tankreinigung (+692 T€), Containerhandling (+ 184 T€), Liner-Montagen (+42 T€) und übrige Erträge (+639 T€) konnten deutliche Zuwächse verzeichnet werden.

In den Werkstätten hingegen sich Umsatzrückgänge zu verzeichnen. Die Rückgänge der Kfz-Reparaturumsätze (-153 T€) konnten durch die Leistungen an einen Drittkunden (+10 T€) minimal abgefedert werden. Zudem kommen aber auch Rückgänge in der Containerwerkstatt (-71 T€) hinzu, was auf die geringere Rotation der Container zu schließen ist.

Durch die Erhöhung des Personals und die gesunkene Auftragslage ist der Einsatz von Subunternehmern deutlich zurückgegangen. Dies spiegelt sich auch gravierend in den Umsätzen (-270 T€) wieder. Auch die Umsätze für die Containerlagerung (-55 T€) und der Vakuum-Test (-25 T€) gingen zurück.

Die sonstigen ordentlichen Erträge (-349 T€) reduzierten sich auch auf Grund des gesunkenen übrigen Ertrags (-612 T€), was aber teilweise durch die gestiegenen Weiterberechnungen der Mitarbeiter (+263 T€) etwas kompensiert wurde.

Die sonstigen betrieblichen Erträge wurden vorrangig durch die Sachbezüge (Tankgutscheine) (+85 T€) und die Energiepreisbremse (+112 T€) gesteigert.

Die Betriebsaufwendungen haben sich jedoch auch um 3.767 T€ auf 25.795 T€ erhöht. Der Zuwachs resultiert aus fast allen Bereichen. Hauptsächlich sind aber die Personalkosten (+1.236 T€) und Fahrzeugkosten (+1.038 T€) gestiegen. Aber auch Abschreibungen (+371 T€), Raumkosten (+327 T€), Versicherungen (+18 T€), Werbungskosten (+431 T€) und sonstigen Aufwendungen (+538 T€) tragen zu dieser Kostensteigerung bei. Lediglich bei den Materialaufwand (-87 T€) und den Reparatur- und Instandhaltungskosten (-15 T€), konnten die Aufwendungen gesenkt werden. Dies beruht auf den vielen Fahrzeug-Neuanschaffungen und kompensiert sich teilweise mit den gestiegenen Abschreibungen.

b) Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Ein wichtiger Indikator für die Geschäftsleitung ist daher der Cashflow aus der laufenden Betriebstätigkeit.

Der Cashflow laufender Betriebstätigkeit ist positiv und beträgt 2.061 T€ (Vorjahr: 1.606 T€).

Unter Verrechnung mit dem Gewinnvortrag beträgt zum 31.12.2023 der Bilanzgewinn 2.255 T€ (Vorjahr: 2.171 T€).

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben zum 31.12.2023 einen Anteil an der Bilanzsumme von rd. 13,0% (Vorjahr: 9,0%).

Unsere Kapitalstruktur zum 31.12.2023 ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 34% (Vorjahr: 34%) gekennzeichnet.

c) Vermögenslage

Das Anlagevermögen ist zu 41% mit Eigenkapital gedeckt.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Investitionen von 1.956 T€ (Vorjahr: 4.201 T€) getätigt. Diesen Investitionen stehen Abgänge zu historischen Anschaffungskosten in Höhe von 398 T€ (Vorjahr: 805 T€) gegenüber. Schwerpunkt unserer Investitionen bilden Ersatzinvestitionen im Bereich der Lastkraftwagen und Chassis.

Die Finanzausstattung unseres Unternehmens ist ausreichend und sichert die entsprechende Liquidität.

Die Zahlungsfähigkeit der Muttergesellschaft hat Einfluss auf die Liquidität der Bertschi Transport GmbH. Die Kunden des Mutterunternehmens werden aber regelmäßig einem Rating unterzogen. Das Forderungsmanagement ist automatisiert und professionell organisiert.

Fremdmittel wurden keine aufgenommen und sind auch nicht erforderlich.

Insgesamt rechnen wir damit unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.

III. Prognosebericht

Auch das Jahr 2024 wird durch große Unsicherheit geprägt sein. Der andauernde Angriffskrieg in der Ukraine und die daraus resultierenden geopolitischen Spannungen belasten die internationalen Handelsströme. Hohe Energiepreise in Europa bedingen weiterhin ein Abwandern der chemischen Produktion in Länder mit niedrigeren Energiepreisen.

Die angespannte Lage in der chemischen Industrie führt bereits jetzt dazu, dass vereinzelte Unternehmen in der Chemielogistik Ihre Geschäfte bereits aufgeben mussten, wodurch sich der Markt auf weniger Teilnehmer verteilt.

Um den steigenden Kosten auf allen Ebenen entgegenzuwirken, gilt es konsequent den Fokus auf effiziente Prozesse und damit einhergehenden Kostensenkungen zu setzen. Gleichzeitig müssen die Preise den neuen Marktbedingungen angepasst werden. Wenngleich die Gespräche mit den Kunden schwierig sind, sehen wir erste Fortschritte und Verständnis gegenüber allen Teilnehmern der Lieferketten.

Weiterhin liegt der Fokus auf der konsequenten Schulung und Weiterbildung unserer Mitarbeiter, um die Abläufe nicht nur schlank, sondern auch uneingeschränkt sicher zu gestalten. Die Verschlankung der Arbeitsprozesse soll dabei einen Beitrag zur Senkung der Personalkosten leisten.

Für das Jahr 2024 rechnen wir wieder mit stagnierenden Transportvolumen. Oberste Priorität muss auch in diesem Jahr weiterhin eine optimale Auslastung der eigenen LKW-Flotte und Ressourcen haben, um die Produktivität stetig zu erhöhen.

Die generelle Geschäftslage ist maßgeblich von der Auftragslage der Konzernmutter Bertschi AG abhängig. Bedingt durch die anhaltenden geo- und energiepolitischen Unsicherheiten ist keine definitive Aussage zum Geschäftsverlauf 2024 zu treffen. Die weiterhin niedrigeren Transportvolumen bedingen umso mehr einen uneingeschränkten Fokus auf Kostenersparnisse und effiziente Prozesse. In diesem Rahmen ist die Geschäftsleitung weiterhin bestrebt, ein positives Ergebnis zu erzielen.

Die für 2023 umgesetzten Gehaltsanpassungen der Mitarbeiter erhöhen auf der einen Seite weiter die Personalkosten, werden aber auf der anderen Seite als unmittelbare Investition in unsere Mitarbeiter gesehen. So sollen Einsatzbereitschaft und Motivation steigen sowie Krankenstände sinken, um mit voller Energie die Herausforderungen für das kommende Jahr anzugehen.

IV. Chancen- und Risikobericht

Durch die enge Verbundenheit der Bertschi Transport GmbH mit ihrer Muttergesellschaft der CH-Bertschi AG (mit dieser wurde 2015 ein GmbH-Beherrschungsvertrag abgeschlossen) und dem großen Anteil der Bertschi AG an der Auslastung des Transportbetriebes, Reinigung und Werkstatt und der innerhalb Deutschlands gebildeten Organschaft mit anderen D- NL der Bertschi AG sind die Risiken für die Bertschi GmbH als gering einzustufen.

Die Servicebereiche sollten sich 2024 mäßig positiv entwickeln, wobei das angestrebte Wachstum eher aus konzerninternen Geschäften kommen wird als von fremden Dritten.

Das Unternehmen mit Ihrer Muttergesellschaft verfügt über ein funktionierendes Risikomanagement. Mit diesem System sind wir in der Lage wesentliche Risiken frühzeitig zu identifizieren und diese zu umgehen.

Die Transportaktivitäten der Bertschi Transport GmbH sind zum großen Teil in Deutschland, Benelux grenznah und innerhalb der noch wachsenden Märkte in Osteuropa und Russland angesiedelt, daher gehen wir bei Ausbleiben von "Katastrophen" und "Pandemien" (Stürme, Gleisschäden, Massenerkrankungen) von einer soliden Geschäftslage sowie einem Ausbau des Transportgeschäft 2023 aus.

Branchenspezifische Risiken

Sollte sich die hohen Energiepreise in Europa weiter verfestigen, ist mit weiter rückläufigen Transportvolumen in der chemischen Industrie zu rechnen. Daraus können für uns Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen.

Der bestehende Mangel an Fachkräften, welche sich neben dem notwendigen Fachwissen auch durch ein entsprechendes Engagement im Unternehmen auszeichnen, ist ebenfalls problematisch. Weiterhin ist der Mangel an Berufskraftfahrern ein erhebliches Risiko für die Zukunft der Speditionsbranche.

Ertragsorientierte Risiken

Die Wettbewerbsrisiken bewegen sich auf Vorjahresniveau, da sich das Frachtraumangebot im Verhältnis zum Ladungsangebot etwas verringert hat. Wir gehen davon aus, unsere Marktanteile mittelfristig weiter ausdehnen zu können, da auf Grund der aktuellen Situation im Verlauf des Jahres mit Marktaustritten verschiedener kleiner Transportunternehmen unseres Marktsegments zu rechnen ist.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Risiken aus Währungs-, Termin- oder Derivatgeschäften bestehen keine.

Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend, es sind keine Engpässe zu erwarten.

Gesamtaussage zu Chancen und Risiken

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Solche die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählten im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen, so dass die Vereinnahmung der Forderungen innerhalb der Zahlungsfristen überwacht wird.

Die Kunden des Mutterunternehmens werden regelmäßig einem Rating unterzogen.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Bei Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 8.181.466,00 8.226.696,80
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 16.553,00
II. Sachanlagen 8.164.913,00 8.226.696,80
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 103.309,00 83.329,00
2. technische Anlagen und Maschinen 121.941,00 89.242,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.939.663,00 7.054.923,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 999.202,80
B. Umlaufvermögen 1.757.284,16 1.158.209,48
I. Vorräte 214.250,09 162.690,42
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.290.783,92 842.536,97
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 443.042,87 303.718,57
2. sonstige Vermögensgegenstände 847.741,05 538.818,40
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 34.747,74 34.747,74
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 252.250,15 152.982,09
C. Rechnungsabgrenzungsposten 38.294,59 97.296,22
Summe Aktiva 9.977.044,75 9.482.202,50

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.363.404,50 3.279.175,93
I. Gezeichnetes Kapital 51.129,19 51.129,19
II. Kapitalrücklage 1.056.775,13 1.056.775,13
III. Bilanzgewinn 2.255.500,18 2.171.271,61
davon Gewinnvortrag 2.171.271,61 2.171.271,61
B. Rückstellungen 521.668,23 467.797,69
C. Verbindlichkeiten 6.091.972,02 5.735.228,88
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.054.479,57 3.573.370,46
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.054.479,57 3.573.370,46
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.037.492,45 2.161.858,42
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.037.492,45 2.161.858,42
Summe Passiva 9.977.044,75 9.482.202,50

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 25.440.953,94 20.514.564,88
2. Personalaufwand 11.065.357,00 9.829.404,61
a) Löhne und Gehälter 9.058.078,65 8.014.916,13
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.007.278,35 1.814.488,48
3. Abschreibungen 1.977.149,98 1.606.255,80
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.977.149,98 1.606.255,80
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 12.158.646,09 9.911.569,53
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 99.000,00 43.860,59
6. Ergebnis nach Steuern 140.800,87 -876.525,65
7. sonstige Steuern 56.572,30 36.573,00
8. Erträge aus Verlustübernahme 913.098,65
9. Jahresüberschuss 84.228,57 0,00
10. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.171.271,61 2.171.271,61
11. Bilanzgewinn 2.255.500,18 2.171.271,61

Anhang

A. ALLGEMEINE ANGABEN

Die Gesellschaft hat Ihren Sitz in Köln und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter der Nr. HRB 67428 eingetragen.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses der Bertschi Transport GmbH, Köln, erfolgt gemäß dem Handelsgesetzbuch in der jeweils gültigen Fassung.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung haben wir zusammengefasst, um die Klarheit der Darstellung zu verbessern. Im Interesse einer größeren Klarheit und Übersichtlichkeit haben wir auch die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Angaben und Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, insgesamt im Anhang aufgeführt.

B. WESENTLICHE BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Bei der Bewertung der einzelnen Positionen werden die folgenden Grundsätze angewendet:

1. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten aktiviert und nach ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

2. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden linear ermittelt. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von € 250,00 bis € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

3. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten bilanziert.

4. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

5. Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt.

6. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen.

7. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages.

8. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

I. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung der in der Bilanz ausgewiesenen Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr ist im Anlagenspiegel dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 443 (Vorjahr: T€ 304) enthalten, davon gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 270 (Vorjahr: T€ 44).

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von T€ 35 (Vorjahr: T€ 35) mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr enthalten.

3. Bilanzgewinn

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von T€ 2.171 (Vorjahr: T€ 2.171) enthalten.

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaub der Mitarbeiter, für Berufsgenossenschaftsbeiträge, für Jahresabschlusskosten und übrige Rückstellungen.

5. Verbindlichkeiten

Erforderliche Restlaufzeitvermerke sind direkt bei den Positionen der Bilanz vermerkt.

Die Verbindlichkeiten umfassen in Höhe von T€ 5.006 (Vorjahr: T€ 3.487) solche gegenüber Gesellschaftern. Diese betreffen eine Darlehensverbindlichkeit in Höhe von T€ 4.800 (Vorjahr: T€ 3.300) und Verbindlichkeiten aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 206 (Vorjahr: T€ 187).

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 148 (Vorjahr: T€ 116) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 1) enthalten.

II. Erläuterung der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung in Höhe von T€ 112 (Vorjahr: T€ 33) enthalten. Bei den außergewöhnlichen Erträgen handelt es sich um Investitionszuschüsse.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 5 (Vorjahr: T€ 9) sowie aus Schadensersatz in Höhe von T€ 55 (Vorjahr: T€ 55) enthalten.

2. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 29 (Vorjahr: T€ 105) enthalten.

III. Sonstige Angaben

Von den Erleichterungen des 288 HGB wurde Gebrauch gemacht.

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen langfristige Mietverträge über Betriebsimmobilien an verschiedenen Standorten mit einer derzeitigen finanziellen Belastung von T€ 543 p.a., davon gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 450 p.a. Weitere finanzielle Verpflichtungen bestehen nicht.

2. Zahl der während des Geschäftsjahres durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer

Gewerbliche Arbeitnehmer 199
Angestellte 23
Insgesamt 222

3. Mitglieder des Geschäftsführungsorgans

Geschäftsführer sind:

• Herr Michael Schmalholz, Gesamtgeschäftsführer (bis 31.12.2023)

• Herr Robin Gehlen, Gesamtgeschäftsführer

• Herr Alain Hadorn, Gesamtgeschäftsführer (ab 1. Januar 2024)

4. Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen.

5. Mutterunternehmen/Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Bertschi AG, Dürrenäsch/Schweiz, zum 31. Dezember 2023 einbezogen.

6. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

7. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag

Zum Zeitpunkt der Berichtserstellung sind keine Vorgänge von Bedeutung bekannt, die zu einem wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung des Unternehmens führen könnten.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Köln, den 28. Februar 2024

gez. Robin Gehlen, Geschäftsführer

gez. Alain Hadorn, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 01.04.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Bertschi Transport GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Bertschi Transport GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bertschi Transport GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirkungen, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie, ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mannheim, den 28. Februar 2024

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