Stammdaten

Register
Amtsgericht Gießen HRB 2924
Eingetragen
28.1.1997
Branche
Großhandel mit elektronischen Bauteilen und TelekommunikationsgerätenGroßhandel mit elektrischen HaushaltsgerätenGroßhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Die Handelsvertretung, Handel und Beratung im Bereich elektrischer, elektronischer und mechanischer Systeme, Baugruppen, Bauelemente und im Bereich automobiler Produkte sowie artverwandter Produkte und Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bahnhofstraße 19, 35305 Grünberg
13.000 €
50.00%
Bahnhofstraße 19, 35305 Grünberg
13.000 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GreenHill Elektronik GmbH

Grünberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 01.01.2023 bis 31.12.2023

GreenHill Elektronik GmbH, Grünberg

Präambel

Die Gesellschaft ist ein Familienunternehmen. Alle Geschäftsanteile liegen bei drei Gesellschaftern: Herr Anselm Tischer, Marburg sowie Herrn Alexander Tischer und Frau Angelika Tischer M.A., beide Grünberg.

Allgemeines

Die Gesellschaft ist ein Spezial-Distributor für elektronische Bauelemente und vornehmlich im Automobilsektor aktiv. Geschäftsgegenstand ist die Beschaffung der im Ausland hergestellten Integrierten Schaltungen (Integrated Circuit/IC) und deren Distribution an die Automobil- Zulieferindustrie. Die Zusammenarbeit mit großen internationalen Weltmarktführern erfordert eine umfassende rechtliche Absicherung der kommerziellen, logistischen und technischen Prozesse. Diese Verträge sowie die daraus resultierende Zusammenarbeit stellen enge und langjährig andauernde Verbindungen dar. Die von der Gesellschaft erbrachten Leistungen bieten den Kunden umfassend Sicherheit und Vorteile, während lieferantenseitig die Flexibilität erhalten wird, weil die Gesellschaft die Anforderungen der Automobilindustrie erfüllt und somit als Geschäftspartner den Hersteller der ICs entlastet. Zusätzlich werden seit dem Geschäftsjahr 2023 automobile Produkte gehandelt.

Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die Rahmenbedingungen der deutschen, europäischen und weltweiten Automobilindustrie haben sich im letzten Geschäftsjahr 2023 verbessert, wenn auch schwächer als vorhergesagt. Die Folgewirkungen durch die weltweiten Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie scheinen überwunden zu sein. Die weltweite Automobilproduktion verharrt bei etwa 85 Millionen gefertigter Automobile, damit auf einem leicht gestiegenen Niveau gegenüber 2022 (81 Millionen). Die im Vorjahr bestehenden Schwierigkeiten im Bereich der Halbleiterbelieferung sind abgearbeitet. Dabei ist zu beachten, dass die Verknappung der Integrierten Schaltungen nicht die von der Gesellschaft gelieferten ICs betraf, sondern andere Fehlteile die Fertigungsabläufe der Kunden insgesamt beeinflusst haben. Derlei Einwirkungen waren im Berichtsjahr geringfügig.

Gleichzeitig ist zu erwähnen, dass die Automobilindustrie ihre Lagerbestände von Vorprodukten auf ein von ihr als sinnvoll erachtetes Niveau reduziert hat.

Unternehmenslage - Finanzen und Erträge

Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatzerlös, der das Vorjahr deutlich übertraf. Das starke Wachstum wurde somit fortgesetzt. Die maßgeblichen finanziellen Parameter konnten trotz der schwierigen konjunkturellen und geldpolitischen Rahmenbedingungen weiter verbessert werden. So wurde ein zufriedenstellendes positives Jahresergebnis realisiert. Dies entspricht auch der Prognose des Vorjahres.

Als Hauptgründe für die erneut positive Entwicklung sind die quantitative Belebung des Automobilmarktes zu nennen und mehr noch die zunehmende Nutzung von Elektronik in Fahrzeugen. Direkt resultiert das stark wachsende Ergebnis aus mehr gewonnenen Entwicklungsprojekten und höheren Projektanteilen, sowie aus der umfassenderen Belieferung global verteilter Werke (,local for local') der Kunden.

Die Bilanzsumme hat sich im wesentlichen stichtagsbedingt durch niedrigere Vorräte sowie Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen vermindert. Wesentliche Investitionen entfallen auf ein neues Warenwirtschaftssystem.

Unternehmenslage - Personal

Die Gesellschaft hatte im Geschäftsjahr 2023 sieben Mitarbeiter beschäftigt. Eine Teilzeitkraft ohne operative Funktion schied altersbedingt aus und wurde durch externe Kräfte ersetzt.

Voraussichtliche Entwicklung, Chancen und Risiken

Unabhängig von der steigenden Menge der weltweit hergestellten Fahrzeuge (Prognose 2024: 92 Millionen Automobile) wird fortdauernd erwartet, dass der Anteil der elektronischen Komponenten im Vergleich zu anderen eingesetzten Komponenten je Fahrzeug weiter steigen wird. Diese langfristige Entwicklung betrifft ICs wegen des Ausbaus der elektrischen und elektronischen Architektur für Komfort- und Sicherheitsfunktionen besonders. Zudem wird der Anteil der Electric Vehicles (EV) am Gesamtmarkt überproportional steigen, mit einer Prognose für 2024 von 14% gegenüber 11% im Vorjahr. Da im batterieelektrischen Autosegment (BEV) nochmals mehr ICs mit höherer Kapazität verbaut werden, können wir auch künftig von einem stabil steigenden Bedarf ausgehen.

Der besonderen Beachtung bedarf die Zinsentwicklung am Finanzmarkt. Die Gesellschaft muss, wie bisher auch, weiterhin auf stabile Finanzkennzahlen setzen, um die Kosten der Refinanzierung zu bedienen. Die mit einer Hausbank langjährig praktizierte Forfaitierung beinhaltet kein fundamentales Risiko für die Gesellschaft, weil deren kalkulierbaren Kosten durch die steigenden Umsatzerlöse und die kontinuierlich aufgebaute und gestärkte Eigenkapitalposition abgefangen werden können. US- Dollar Zinsabsicherungsgeschäfte wie Swaps oder Caps wurden geprüft, aber nach gründlicher Erwägung nicht eingesetzt, um direkte und sofortige Kosten zu vermeiden.

Sonstige Finanzierungsinstrumente werden nicht eingesetzt, deshalb liegen keine weiteren diesbezüglichen Risiken vor. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht ersichtlich.

Die Finanzlage der Gesellschaft ist ausreichend und sicher, es ist jederzeit möglich die Verpflichtungen aus Eigenmitteln oder verbindlich zugesagten Kreditmitteln unserer Hausbank zu erfüllen.

Vorgänge besonderer Bedeutung

Vorgänge besonderer Bedeutung haben sich nach Geschäftsjahresabschluss nicht ereignet.

Ausblick

Das Marktumfeld, in dem sich die Gesellschaft bewegt, wird aller Voraussicht nach und trotz andauernder weltweiter Unsicherheiten weiterwachsen. Allerdings wird deshalb ebenso die globale Konkurrenz verstärkt auftreten. Die Gesellschaft geht dennoch zuversichtlich in das neue Geschäftsjahr und erwartet eine Fortführung der aufgezeigten positiven Ergebnisse.

Erhöhte Beachtung ist der sich, gemäß den Angaben der Halbleiterhersteller, anbahnenden Verknappung diverser Produkte digitaler ICs zu widmen. Bereits im Jahr 2023 wurden Maßnahmen ergriffen, um dieser Gefährdung entgegenzuwirken. Diese Aktionen werden kontinuierlich aktualisiert und in der Lieferkette (,Supply Chain') abgeglichen, um eine Unterversorgung zu verhindern.

Finanzpolitische Aspekte, wie die Zinsentwicklung und Währungsrisiken, wurden und werden von der Geschäftsführung konsequent verfolgt.

Der weiterhin wachsende Auftragsbestand lässt entsprechend deutlich steigende Umsätze erwarten. Beim Jahresergebnis rechnen wir erneut mit einem zufriedenstellenden positiven Abschluss.

 

Grünberg, 23. Mai 2024

gez. Herr Alexander Tischer, Geschäftsführer

gez. Frau Angelika Tischer, Geschäftsführerin

Bilanz zum 31. Dezember 2023

- unter Gegenüberstellung der Vorjahreszahlen -

Aktivseite

31. Dezember 2023 31. Dezember 2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 34.572,00 25.731,00
II. Sachanlagen 189.053,00 170.852,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 189.053,00 170.852,00
223.625,00 196.583,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 3.328.831,99 6.412.881,51
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 16.344.679,48 20.509.459,82
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.722,89 1.408.461,89
19.676.234,36 28.330.803,22
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.250,00 11.916,67
D. Aktive latente Steuern 1.181,02 1.548,40
19.908.290,38 28.540.851,29

Passivseite

31. Dezember 2023 31. Dezember 2022
A. Eigenkapital 5.367.115,01 3.924.595,99
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Kapitalrücklage 80.000,00 80.000,00
III. Bilanzgewinn 5.261.115,01 3.818.595,99
B. Sonderposten 22.155,33 0,00
C. Rückstellungen 951.153,25 775.058,89
D. Verbindlichkeiten 13.567.866,79 23.841.196,41
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 649.139,35 5.949.246,67
19.908.290,38 28.540.851,29

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

- unter Gegenüberstellung der Vorjahreszahlen -

1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022
1. Rohergebnis 6.872.473,27 5.700.283,52
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter ./. 1.083.271,97 ./. 978.560,78
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung
- davon für Altersversorgung: € 23.017,20 (Vorjahr € 16.728,60) - .1. 140.419,64 ./. 97.038,83
./. 1.223.691,61 .1. 1.075.599,61
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen ./. 99.854,08 ./. 85.276,26
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen
- davon aus der Währungsumrechnung € 1.504.746,16 (Vorjahr € 1.418.863,19) - ./. 1. 2.474.675,59 .1. 2.327.938,33
5. Betriebsergebnis 3.074.251,99 2.211.469,32
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.831,20 1.912,04
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen € 2.831,20 (Vorjahr € 1.870,02)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen ./. 734.143,09 .1. 342.484,30
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ./. 696.652,40 ./. 1.585.998,85
9. Ergebnis nach Steuern 1.646.287,70 1.284.898,21
10. Sonstige Steuern ./. 3.769,00 ./. 27.872,21
11. Jahresüberschuss 1.642.518,70 1.257.026,00
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.618.596,31 2.561.569,99
13. Bilanzgewinn 5.261.115,01 3.818.595,99

ANHANG zum 31.12.2023

GreenHill Elektronik GmbH, Grünberg

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt, da die Merkmale des § 267 Abs. 3 HGB aufgrund des § 267 Abs. 4 HGB im Berichtsjahr keine Rechtsfolgen auslösen.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: GreenHill Elektronik GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Grünberg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Gießen
Register-Nr.: 2924

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis Euro 800,00 wurden in Anlehnung an § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR mit dem Euro-Referenzkurs stichtagsgenau umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind ebenfalls mit dem Euro-Referenzkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Sicherungsmaßnahmen gegen Verluste aus Währungsgeschäften wurden keine getroffen.

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Derivative Finanzinstrumente

Derivative Finanzinstrumente sind im Abschluss nicht vorhanden.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt -,-- EUR (Vorjahr: -,-- EUR).

Aktive latente Steuern

Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, so kann eine sich daraus insgesamt ergebende Steuerentlastung als aktive latente Steuern (§ 266 Abs. 2 D.) in der Bilanz angesetzt werden. Die Steuerlatenzen wurden mit einem Satz von 15,83% für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag sowie einem Satz von 13,3 % für Gewerbesteuer zum 31.12.2023 berechnet.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Der Betrag der Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2023 mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt -,-- EUR (Vorjahr: -,-- EUR).

Sonstige Verbindlichkeiten

Sonstige Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt EUR 1.181,02.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre EUR
Aktivierung latenter Steuern 1.181,02
Gesamtbetrag 1.181,02

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind keine Rückstellungen für die Abführung portugiesischer Umsatzsteuer durch die AHK Portugal mehr enthalten. Aufgrund der Umstellung der Lieferungen auf das Nettoverfahren fällt keine portugiesische Umsatzsteuer mehr an.

Die Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf personalbezogene Rückstellungen, Archivierungsrückstellungen sowie Abschluss- und Prüfungskosten.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind keine Haftungsverhältnisse zu vermerken.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in folgender Höhe:

Übersicht über die sonstigen finanziellen Verpflichtungen der GreenHill Elektronik GmbH

Vertrag Intervall netto Vertragsdauer
Leasingvertrag EQA 250+ monatlich 11.07.2022 - 10.07.2025
Leasingvertrag GLA 250E monatlich 19.08.2022 - 18.08.2025
Leasingvertrag CLA 250E monatlich 19.08.2022 - 18.08.2025
Leasingaufwand #4570 01.02.2019 - 31.01.2023
Leasingaufwand Taycan 16.11.2023 - 15.11.2026
Mietvertrag Großteilelager monatlich 1.488,00 01.01.2019 - unbestimmt
Mietvertrag Antdorf monatlich 915,00 01.10.2018 - 31.05.2023
Mietvertrag Firmensitz monatlich 950,00 28.06.1998 - unbestimmt
Mietvertrag Zwischenlager monatlich 165,00 01.02.2015- unbestimmt
Mietvertrag Hauptsitz monatlich 2.405,00 01.06.2012- unbestimmt
Vertrag kündbar 1 Jahr (2023) 2-5 Jahre >5 Jahre
Leasingvertrag EQA 250+ Ablauf 6.779,76 10.357,97
Leasingvertrag GLA 250E Ablauf 7.073,40 11.553,22
Leasingvertrag CLA 250E Ablauf 7.485,00 12.225,50
Leasingaufwand #4570 Ablauf 2.196,72
Leasingaufwand Taycan Ablauf 2.819,24 48.740,02
Mietvertrag Großteilelager p.A. 17.856,00
Mietvertrag Antdorf p.A. 4.575,00
Mietvertrag Firmensitz p.A. 11.400,00
Mietvertrag Zwischenlager p.A. 1.980,00
Mietvertrag Hauptsitz p.A. 28.860,00

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Vergütungen der Geschäftsführer

Für die Geschäftsführung wird von der Schutzklausel des § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt EUR 1.642.518,70. Mit dem zu berücksichtigenden Gewinnvortrag ergibt sich ein Bilanzgewinn von EUR 5.261.115,01 der zu verwenden ist.

In die Rücklagen werden EUR 0,00 eingestellt. Auf neue Rechnung werden EUR 5.261.115,01 vorgetragen.

Sonstige Angaben

Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen keine Forderungen/Verbindlichkeiten.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 4 Arbeitnehmer beschäftigt (§ 267 Abs. 5 HGB).

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, eingetreten.

Unterschrift der Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

• Geschäftsführer: Herr Alexander Tischer (CEO)
• Geschäftsführerin: Frau Angelika Tischer (CFO)

 

Grünberg, 23.05.2024

gez. Herr Alexander Tischer

gez. Frau Angelika Tischer

Entwicklung des Anlagevermögens

historische Anschaffungs- und Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen historische Anschaffungs- und Herstellungskosten 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltliche erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte u.ä. Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 32.277,00 26.883,72 0,00 0,00 59.160,72
32.277,00 26.883,72 0,00 0,00 59.160,72
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 716.956,16 104.819,36 0,00 0,00 821.775,52
716.956,16 104.819,36 0,00 0,00 821.775,52
749.233,16 131.703,08 0,00 0,00 880.936,24
Abschreibung kumuliert 01.01.2023 Abschreibung 2023 Abschreibung Änderung iZm Abgängen und Zugängen 2023 Abschreibung kumuliert 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltliche erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte u.ä. Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.546,00 18.042,72 0,00 24.588,72
6.546,00 18.042,72 0,00 24.588,72
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 546.104,16 81.811,36 4.807,00 632.722,52
546.104,16 81.811,36 4.807,00 632.722,52
552.650,16 99.854,08 4.807,00 657.311,24
Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltliche erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte u.ä. Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 34.572,00 25.731,00
34.572,00 25.731,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 189.053,00 170.852,00
189.053,00 170.852,00
223.625,00 196.583,00

Der Jahresabschluss wird aufgrund der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die GreenHill Elektronik GmbH, Grünberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der GreenHill Elektronik GmbH, Grünberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GreenHill Elektronik GmbH, Grünberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern , planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Gießen, den 7. Juni 2024

Westprüfung GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Becker, Wirtschaftsprüfer

gez. Hellwig, Wirtschaftsprüfer

Sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde am 27. Juni 2024 festgestellt.

Beschluss über die Ergebnisverwendung

Gemäß Gesellschafterbeschluss vom 27. Juni 2024 wird das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorgetragen.

 

GreenHill Elektronik GmbH

gez. Alexander Tischer

gez. Angelika Tischer

Nachrichten & Medien

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