GreenHill Elektronik GmbH
Bahnhofstraße 17, 35305 Grünberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anselm Malte Maximilian Tischer seit 22.1.2018 | Prokura |
Angelika geb. Balven Tischer seit 22.7.2005 | Geschäftsführer |
Max Ludwig Alexander Tischer seit 8.10.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GreenHill Elektronik GmbHGrünbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 01.01.2023 bis 31.12.2023GreenHill Elektronik GmbH, GrünbergPräambel Die Gesellschaft ist ein Familienunternehmen. Alle Geschäftsanteile liegen bei drei Gesellschaftern: Herr Anselm Tischer, Marburg sowie Herrn Alexander Tischer und Frau Angelika Tischer M.A., beide Grünberg. Allgemeines Die Gesellschaft ist ein Spezial-Distributor für elektronische Bauelemente und vornehmlich im Automobilsektor aktiv. Geschäftsgegenstand ist die Beschaffung der im Ausland hergestellten Integrierten Schaltungen (Integrated Circuit/IC) und deren Distribution an die Automobil- Zulieferindustrie. Die Zusammenarbeit mit großen internationalen Weltmarktführern erfordert eine umfassende rechtliche Absicherung der kommerziellen, logistischen und technischen Prozesse. Diese Verträge sowie die daraus resultierende Zusammenarbeit stellen enge und langjährig andauernde Verbindungen dar. Die von der Gesellschaft erbrachten Leistungen bieten den Kunden umfassend Sicherheit und Vorteile, während lieferantenseitig die Flexibilität erhalten wird, weil die Gesellschaft die Anforderungen der Automobilindustrie erfüllt und somit als Geschäftspartner den Hersteller der ICs entlastet. Zusätzlich werden seit dem Geschäftsjahr 2023 automobile Produkte gehandelt. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die Rahmenbedingungen der deutschen, europäischen und weltweiten Automobilindustrie haben sich im letzten Geschäftsjahr 2023 verbessert, wenn auch schwächer als vorhergesagt. Die Folgewirkungen durch die weltweiten Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie scheinen überwunden zu sein. Die weltweite Automobilproduktion verharrt bei etwa 85 Millionen gefertigter Automobile, damit auf einem leicht gestiegenen Niveau gegenüber 2022 (81 Millionen). Die im Vorjahr bestehenden Schwierigkeiten im Bereich der Halbleiterbelieferung sind abgearbeitet. Dabei ist zu beachten, dass die Verknappung der Integrierten Schaltungen nicht die von der Gesellschaft gelieferten ICs betraf, sondern andere Fehlteile die Fertigungsabläufe der Kunden insgesamt beeinflusst haben. Derlei Einwirkungen waren im Berichtsjahr geringfügig. Gleichzeitig ist zu erwähnen, dass die Automobilindustrie ihre Lagerbestände von Vorprodukten auf ein von ihr als sinnvoll erachtetes Niveau reduziert hat. Unternehmenslage - Finanzen und Erträge Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatzerlös, der das Vorjahr deutlich übertraf. Das starke Wachstum wurde somit fortgesetzt. Die maßgeblichen finanziellen Parameter konnten trotz der schwierigen konjunkturellen und geldpolitischen Rahmenbedingungen weiter verbessert werden. So wurde ein zufriedenstellendes positives Jahresergebnis realisiert. Dies entspricht auch der Prognose des Vorjahres. Als Hauptgründe für die erneut positive Entwicklung sind die quantitative Belebung des Automobilmarktes zu nennen und mehr noch die zunehmende Nutzung von Elektronik in Fahrzeugen. Direkt resultiert das stark wachsende Ergebnis aus mehr gewonnenen Entwicklungsprojekten und höheren Projektanteilen, sowie aus der umfassenderen Belieferung global verteilter Werke (,local for local') der Kunden. Die Bilanzsumme hat sich im wesentlichen stichtagsbedingt durch niedrigere Vorräte sowie Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen vermindert. Wesentliche Investitionen entfallen auf ein neues Warenwirtschaftssystem. Unternehmenslage - Personal Die Gesellschaft hatte im Geschäftsjahr 2023 sieben Mitarbeiter beschäftigt. Eine Teilzeitkraft ohne operative Funktion schied altersbedingt aus und wurde durch externe Kräfte ersetzt. Voraussichtliche Entwicklung, Chancen und Risiken Unabhängig von der steigenden Menge der weltweit hergestellten Fahrzeuge (Prognose 2024: 92 Millionen Automobile) wird fortdauernd erwartet, dass der Anteil der elektronischen Komponenten im Vergleich zu anderen eingesetzten Komponenten je Fahrzeug weiter steigen wird. Diese langfristige Entwicklung betrifft ICs wegen des Ausbaus der elektrischen und elektronischen Architektur für Komfort- und Sicherheitsfunktionen besonders. Zudem wird der Anteil der Electric Vehicles (EV) am Gesamtmarkt überproportional steigen, mit einer Prognose für 2024 von 14% gegenüber 11% im Vorjahr. Da im batterieelektrischen Autosegment (BEV) nochmals mehr ICs mit höherer Kapazität verbaut werden, können wir auch künftig von einem stabil steigenden Bedarf ausgehen. Der besonderen Beachtung bedarf die Zinsentwicklung am Finanzmarkt. Die Gesellschaft muss, wie bisher auch, weiterhin auf stabile Finanzkennzahlen setzen, um die Kosten der Refinanzierung zu bedienen. Die mit einer Hausbank langjährig praktizierte Forfaitierung beinhaltet kein fundamentales Risiko für die Gesellschaft, weil deren kalkulierbaren Kosten durch die steigenden Umsatzerlöse und die kontinuierlich aufgebaute und gestärkte Eigenkapitalposition abgefangen werden können. US- Dollar Zinsabsicherungsgeschäfte wie Swaps oder Caps wurden geprüft, aber nach gründlicher Erwägung nicht eingesetzt, um direkte und sofortige Kosten zu vermeiden. Sonstige Finanzierungsinstrumente werden nicht eingesetzt, deshalb liegen keine weiteren diesbezüglichen Risiken vor. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht ersichtlich. Die Finanzlage der Gesellschaft ist ausreichend und sicher, es ist jederzeit möglich die Verpflichtungen aus Eigenmitteln oder verbindlich zugesagten Kreditmitteln unserer Hausbank zu erfüllen. Vorgänge besonderer Bedeutung Vorgänge besonderer Bedeutung haben sich nach Geschäftsjahresabschluss nicht ereignet. Ausblick Das Marktumfeld, in dem sich die Gesellschaft bewegt, wird aller Voraussicht nach und trotz andauernder weltweiter Unsicherheiten weiterwachsen. Allerdings wird deshalb ebenso die globale Konkurrenz verstärkt auftreten. Die Gesellschaft geht dennoch zuversichtlich in das neue Geschäftsjahr und erwartet eine Fortführung der aufgezeigten positiven Ergebnisse. Erhöhte Beachtung ist der sich, gemäß den Angaben der Halbleiterhersteller, anbahnenden Verknappung diverser Produkte digitaler ICs zu widmen. Bereits im Jahr 2023 wurden Maßnahmen ergriffen, um dieser Gefährdung entgegenzuwirken. Diese Aktionen werden kontinuierlich aktualisiert und in der Lieferkette (,Supply Chain') abgeglichen, um eine Unterversorgung zu verhindern. Finanzpolitische Aspekte, wie die Zinsentwicklung und Währungsrisiken, wurden und werden von der Geschäftsführung konsequent verfolgt. Der weiterhin wachsende Auftragsbestand lässt entsprechend deutlich steigende Umsätze erwarten. Beim Jahresergebnis rechnen wir erneut mit einem zufriedenstellenden positiven Abschluss.
Grünberg, 23. Mai 2024 gez. Herr Alexander Tischer, Geschäftsführer gez. Frau Angelika Tischer, Geschäftsführerin Bilanz zum 31. Dezember 2023- unter Gegenüberstellung der Vorjahreszahlen -Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023- unter Gegenüberstellung der Vorjahreszahlen -
ANHANG zum 31.12.2023GreenHill Elektronik GmbH, GrünbergAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt, da die Merkmale des § 267 Abs. 3 HGB aufgrund des § 267 Abs. 4 HGB im Berichtsjahr keine Rechtsfolgen auslösen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis Euro 800,00 wurden in Anlehnung an § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR mit dem Euro-Referenzkurs stichtagsgenau umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind ebenfalls mit dem Euro-Referenzkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Sicherungsmaßnahmen gegen Verluste aus Währungsgeschäften wurden keine getroffen. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Derivative Finanzinstrumente Derivative Finanzinstrumente sind im Abschluss nicht vorhanden. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt -,-- EUR (Vorjahr: -,-- EUR). Aktive latente Steuern Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, so kann eine sich daraus insgesamt ergebende Steuerentlastung als aktive latente Steuern (§ 266 Abs. 2 D.) in der Bilanz angesetzt werden. Die Steuerlatenzen wurden mit einem Satz von 15,83% für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag sowie einem Satz von 13,3 % für Gewerbesteuer zum 31.12.2023 berechnet. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Der Betrag der Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2023 mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt -,-- EUR (Vorjahr: -,-- EUR). Sonstige Verbindlichkeiten Sonstige Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt EUR 1.181,02. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind keine Rückstellungen für die Abführung portugiesischer Umsatzsteuer durch die AHK Portugal mehr enthalten. Aufgrund der Umstellung der Lieferungen auf das Nettoverfahren fällt keine portugiesische Umsatzsteuer mehr an. Die Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf personalbezogene Rückstellungen, Archivierungsrückstellungen sowie Abschluss- und Prüfungskosten. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind keine Haftungsverhältnisse zu vermerken. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in folgender Höhe: Übersicht über die sonstigen finanziellen Verpflichtungen der GreenHill Elektronik GmbH
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Vergütungen der Geschäftsführer Für die Geschäftsführung wird von der Schutzklausel des § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt EUR 1.642.518,70. Mit dem zu berücksichtigenden Gewinnvortrag ergibt sich ein Bilanzgewinn von EUR 5.261.115,01 der zu verwenden ist. In die Rücklagen werden EUR 0,00 eingestellt. Auf neue Rechnung werden EUR 5.261.115,01 vorgetragen. Sonstige Angaben Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG Gegenüber den Gesellschaftern bestehen keine Forderungen/Verbindlichkeiten. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 4 Arbeitnehmer beschäftigt (§ 267 Abs. 5 HGB). Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, eingetreten. Unterschrift der Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Grünberg, 23.05.2024 gez. Herr Alexander Tischer gez. Frau Angelika Tischer Entwicklung des Anlagevermögens
Der Jahresabschluss wird aufgrund der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die GreenHill Elektronik GmbH, Grünberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GreenHill Elektronik GmbH, Grünberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GreenHill Elektronik GmbH, Grünberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Gießen, den 7. Juni 2024 Westprüfung
GmbH & Co. KG
gez. Becker, Wirtschaftsprüfer gez. Hellwig, Wirtschaftsprüfer Sonstige Berichtsbestandteile Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde am 27. Juni 2024 festgestellt. Beschluss über die ErgebnisverwendungGemäß Gesellschafterbeschluss vom 27. Juni 2024 wird das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorgetragen.
GreenHill Elektronik GmbH gez. Alexander Tischer gez. Angelika Tischer |
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