Kappavest GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Miriam Knipper seit 6.3.2026 | Prokura |
Alexander Al-Rayes seit 13.7.2023 | Prokura |
Harald Sipple seit 14.3.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Buddy & Selly GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Reverse-Retail GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGrundlagen Geschäftsmodell Die Reverse-Retail GmbH (Gründung 2012) kauft unter dem Markennamen "Buddy & Selly" gebrauchte Designermode, Schuhe, Taschen und Accessoires von privat an und veräußert diese über einen eigenen Online-Shop unter buddyandselly.com (Vormals Vite-envogue.de) im Internet sowie über Marktplätze oder Plattformen. Unsere polnische Tochtergesellschaft übernimmt seit 2021 die Content Produktion und Logistik unserer Waren. Die Gesellschaft sitzt in Hamburg und wird unter der HRB 121682 im Handelsregister geführt. Steuerungssystem Grundlage der Steuerung und Überwachung der Geschäftsentwicklung der Gesellschaft ist ein Business Plan, der jährlich erstellt wird. Monatlich wird eine Budget-Ist Kontrolle durchgeführt und an den Beirat des Unternehmens berichtet. Wichtigste Kennzahlen neben den Umsatzerlösen sind die Anzahl der an- und verkauften Artikel nebst durchschnittlichen Ein- und Verkaufspreisen und die Verweildauer der Artikel im Lager. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Konsumverhalten privater Haushalte in Deutschland war im Jahr 2023 nach wie vor stark von der hohen Inflation und Unsicherheit über die allgemeine Lage beeinflusst. Wie das Statistische Bundesamt am 15. Januar 2023 mitteilte, sanken die Konsumausgaben der privaten Haushalte im Jahr 2023 preisbereinigt um 1,1% gegenüber dem Vorjahr und lagen damit weiter unter dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-2,1%). Die Konsumzurückhaltung wird vor allem auf die hohe Inflationsrate von 5,9% in 2023 zurückgeführt. Auch die deutlichen Lohnerhöhungen konnten den Rückgang der Konsumausgaben nicht verhindern. Die Ausgaben für kurzlebige Güter wie Bekleidung und Schuhe gingen preisbereinigt um 0,8% zurück. Der Umsatz im stationären Einzelhandel für Textilien (Bekleidung, ohne Schuhe) stieg in 2023 gegenüber dem Jahr 2022 laut dem BTE Bundesverband des Deutschen Textil-, Schuh- und Lederwareneinzelhandels e.V. um rund ein Prozent und liegt damit nur leicht über dem Vor-Corona-Niveau von 2019. Die geringere Ausgabenbereitschaft der Verbraucherinnen und Verbraucher spiegelte sich im Jahr 2023 erneut in deutlich gesunkenen Gesamtumsätzen im deutschen E-Commerce wider. Der Brutto-Umsatz mit Waren fiel im Gesamtjahr 2023 erstmals zweistellig um 11,8 Prozent auf 79,7 Mrd. Euro, nach 90,4 Mrd. Euro im Jahr davor. Die Kategorie Bekleidung und Schuhe ging um 13,3% gegenüber dem Vorjahr erneut zweistellig zurück. Der entsprechende Online-Umsatz reduzierte sich auf 18,5 Mrd. Euro (Vorjahr 21,3 Mrd. Euro). PWC Deutschland sieht die Second Hand Mode weiter im Aufwind. Gemäß einer Analyse aus dem September 2023 wird mit einem deutlichen Wachstum des Marktes bis 2025 auf EUR 6 Mrd. gerechnet. Haupttreiber sind vor allem das steigende Bewusstsein der Verbraucher für Nachhaltigkeit und die Aussicht auf günstigere Preise für wertige Markenartikel. Auch der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. sieht die Bereitschaft, günstigere aber gut erhaltene Gebrauchtwaren zu kaufen, bei Jüngeren und Familien inzwischen deutlich ausgeprägt. Geschäftsverlauf Verkauf Die Reverse-Retail GmbH konnte in 2023 ihre Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 8,0% erhöhen. Der Umsatz über den eigenen Online-Shop Vite-EnVogue beträgt EUR 12,5 Mio. und konnte um 13,8% gesteigert werden. Der Umsatz über Marktplätze oder Plattformen blieb mit EUR 4,1 Mio. konstant. Der Umsatz mit stationären Verkaufsflächen ist in 2023 um 31% zurückgegangen. Stationäre Verkaufsflächen haben die Erwartungen beim längeren Betrieb nicht erfüllt. Der Anteil der proprietären Verkaufsplattform vite-envogue.de betrug in 2023 71% (Vorjahr: 69%). Der Anteil der in das EU-Ausland verkauften Teile ist nach wie vor von untergeordneter Bedeutung. Allerdings ist der Auslandsanteil über einzelne Plattformen der übrigen Kanäle sehr hoch, was das internationale Interesse an unseren Artikeln widerspiegelt. Ankauf Der Ankauf im Kerngeschäft ging in 2023 um 6,4% gegenüber 2022 zurück. Hier stand die Verbesserung der Qualität der angekauften Teile durch selektiveren Ankauf und die Reduzierung des Lagers im Vordergrund. So konnte die Lagerumschlagsgeschwindigkeit von 113 Tagen in 2022 auf 88 Tage in 2023 gesenkt werden. Produktion und Logistik Durch die Verlagerung der Produktion und Logistik nach Polen konnten die Stückkosten auf ein wettbewerbsfähiges Niveau gesenkt werden. Die polnische Gesellschaft hat in 2023 einen weiteren Kunden für die Content Produktion und Logistik im Second Hand Bereich hinzugewonnen. Forschung und Entwicklung Schwerpunkt der eigenen Entwicklungsarbeit ist in der Business Intelligence die Organisation der Verfügbarkeit von Daten für die weitere Verarbeitung sowie das Arbeiten an bilderkennenden Systemen und Preisalgorithmen. Hier arbeitet die Gesellschaft mit Open Source Lösungen und eigenen Entwicklungen, vor allem im Bereich der Bilderkennung. Geschäftsführung Am 17. Mai 2023 ist Marcus Schönhart aus der Geschäftsführung ausgeschieden. Vermögens- Finanz- und Ertragslage Ertragslage Die Umsatzerlöse nach Retouren lagen mit TEUR 17.271 (Vorjahr: TEUR 16.052) um 8,0% (Vorjahr: Steigerung um 6,8%) über denen des Vorjahres. Die Rohertragsquote lag mit 53,8% über dem Vorjahreswert mit 53,6%. Das EBITDA betrug im Geschäftsjahr 2023 TEUR -1.545 im Vergleich zu TEUR -1.227 im Vorjahr. Der Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2023 lag bei TEUR -2.155 (Vorjahr: TEUR -1.594). Das Geschäftsjahr 2023 wurde ganz wesentlich durch Aufwendungen im Rahmen der Restrukturierung in Höhe von rund TEUR 830 belastet. Hinzu kam der Abverkauf des Lagers zu Lasten der Rohmarge. Finanzlage Der freie Cash-Flow im abgelaufenen Geschäftsjahr fiel mit TEUR -313 deutlich höher aus als im Vorjahr (TEUR -1.769). Die Finanzierung erfolgte im Wesentlichen durch die durchgeführten Einstellungen in die Kapitalrücklagen in Höhe von TEUR 1100. Eine Kontokorrentlinie bestand zum Ende 2023 bei der Commerzbank. Das Eigenkapital der Gesellschaft betrug TEUR 1.386 (Vorjahr: TEUR 796) zum 31. Dezember 2023. Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 1.645 wurden zum Ende des Jahres in Kapitalrücklagen umgewandelt. Zum Erstellungszeitpunkt dieses Lageberichtes im Oktober 2024, stellt die Geschäftsführung fest, dass bei ihrer aktuellen Planung davon auszugehen ist, dass auch durch die in 2023 geplanten und bereits umgesetzten Finanzierungsmaßnahmen das Unternehmen ausreichend für das Geschäftsjahr 2024 mit Kapital und Liquidität ausgestattet ist und dieses nach der für 2025 und Folgejahre geplanten Umsatz- und Ergebnisentwicklung auch für die Folgejahre gilt. Vermögenslage Der Warenwert des Lagers reduzierte sich von TEUR 4.958 auf TEUR 4.204. Es werden Anschaffungsnebenkosten und Produktionsnebenkosten, die zur Herstellung der Verkaufsfähigkeit der Artikel notwendig sind, aktiviert. Die Vorräte machen rund 52% (Vorjahr 58%) der Bilanzsumme aus. Gesamtaussage Das Unternehmen hat im Geschäftsjahr 2023 eine Steigerung des Umsatzes um 8,0% erreicht. Das Geschäftsjahr 2023 stand im Zeichen der Restrukturierung des Unternehmens mit dem Ziel der Erreichung der Gewinnschwelle in 2024 und der Reduktion der Kapitalbindung. In 2023 wurde auch die Verlagerung von Teilen des Ankaufs nach Polen begonnen und in 2024 abgeschlossen mit dem Ziel, die Stückkosten weiter zu senken. Dass Dritte ebenfalls die Dienstleistungen der polnischen Tochtergesellschaft in Anspruch nehmen, spricht für die Wettbewerbsfähigkeit der Kostenstruktur. Gleichzeitig wurde das Geschäftsmodell geschärft, um eine klarere Positionierung des Unternehmens im Premium- und Luxus-Bereich gegenüber dem Kunden zu erreichen. Im Rahmen der Steigerung des Rohertrags kommt der KI eine wesentliche Bedeutung zu. Die Geschäftsführung ist daher zufrieden mit der Entwicklung der Geschäftstätigkeit. Angaben nach § 24 Abs. 1 VermAnlG Die nachfolgenden Informationen - insbesondere die Vergütung und deren Aufteilung sowie die Bestimmung der Anzahl der Mitarbeiter - basieren auf dem Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023. Die Gesamtsumme der im abgelaufenen Geschäftsjahr gezahlten Vergütungen beträgt TEUR 2.996 und verteilt sich auf 46 Mitarbeiter, wobei es sich ausschließlich um feste Vergütungen handelt. Die Vergütungsangaben beinhalten auch Sachzuwendungen. Die Vergütung der Geschäftsführung beträgt TEUR 180, dabei handelt es sich um eine feste Vergütung. Es wurden keine Vergütungen an Mitarbeiter gezahlt, deren berufliche Tätigkeit sich wesentlich auf das Risikoprofil der Reverse-Retail GmbH als Emittent der Vermögensanlagen auswirkt. Prognosebericht Konjunkturelle Aussichten Nach dem Frühjahrsgutachten des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung verzögert sich die Erholung der deutschen Wirtschaft weiter. Nachdem das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der deutschen Volkswirtschaft in 2023 preisbereinigt um 0,2% zurückgegangen ist, erwartet der Sachverständigenrat für 2024 nur ein geringes BIP-Wachstum von 0,2%. Für 2024 geht der Sachverständigenrat von einer rückgängigen Inflation und steigenden Nominallöhnen aus, so dass ein anhaltendes Wachstum der Realeinkommen im Verlauf des Jahres 2024 zu einer moderaten Belebung der privaten Konsumausgaben führt. Für 2025 wird ein Wachstum des BIP von 0,9% erwartet. Die Konsumstimmung in Deutschland hat sich in 2024 etwas erholt und stieg auf den höchsten Wert der letzten zwei Jahre, liegt laut GfK aber weiter auf niedrigem Niveau. Für Mai 2024 prognostiziert die GfK für das Konsumklima einen Wert von -24,2 Punkten und somit eine weitere Verbesserung bei der Stimmung der Konsumentinnen und Konsumenten. Laut der GfK-Konsumklimastudie verbesserte sich der Indikator für die Einkommenserwartung deutlich, die Indikatoren für die Konjunkturerwartung und für die Anschaffungsneigung stiegen moderat an. Das Geschäftsjahr 2024 steht komplett im Zeichen der Umsetzung der in 2023 begonnenen Maßnahmen, insbesondere der Erhöhung des Stückdeckungsbeitrages pro Teil und der Verkürzung der Amortisationsdauer eines angekauften Artikels und damit der Skalierbarkeit. Prognose 2024 Für 2024 rechnet die Geschäftsführung noch mit einem deutlich negativen Jahresergebnis bei nahezu unveränderten Umsatzerlösen. Dies resultiert zum einen aus einem weiteren Abbau des Lagers und zum anderen aus einem noch zu geringen Ankauf. Durch die deutliche Erhöhung des Stückdeckungsbeitrags pro Teil ist ein Wachstum jetzt aber mit einem deutlich geringeren Lageranstieg als früher möglich, so dass nun die Steigerung des Ankaufs im Vordergrund steht. Auf Basis des höheren Ankaufs und der vorgenommenen Optimierungen wird in 2025 mit einem positiven Ergebnis gerechnet. Chancen- und Risikobericht Chancen Die Nachfrage nach Second Hand Artikeln steigt weiter an. Grund hierfür sind zum einen das Bedürfnis zu mehr Nachhaltigkeit aber auch die günstigeren Kosten für Second Hand im Umfeld der gestiegenen Lebenshaltungskosten. Wir investieren in 2024 massiv in künstliche Intelligenz und eine Schärfung des Produktportfolios hin zu mehr hochwertiger Ware. Hierzu erfolgt eine Fokussierung auf bestimmte Beschaffungskanäle. Auch die Optimierung unseres Webshops ist ein wesentliches Projekt. Risiken Wettbewerb Durch die zahlreichen Marktplätze und Plattformen, deren Werbebudgets und die korrespondierende Berichterstattung in den Medien, nimmt die Bekanntheit des Marktsegmentes Circular Fashion weiter zu. Auf der Beschaffungsseite haben Konsumenten immer mehr Möglichkeiten zum Absatz gebrauchter Ware, vor allem auch durch Concierge Modelle. Dadurch erhöht sich der Margendruck, vor allem im relativ transparenten Segment der Taschen sowie im niedrigpreisigen Segment. Gleichzeitig beobachten wir den Eintritt neuer Marktteilnehmer mit neuen Geschäftsmodellen. Umgekehrt sehen wir den Bedarf der Plattformen und Marktplätze an Ware steigen. Hier sehen wir eine Stärke unseres Unternehmens in der Möglichkeit, auch Offline direkt vom Kunden Ware zu beschaffen. Finanzierung Zu den Risiken der Gesellschaft zählt nach wie vor die Finanzierungssituation. Der Finanzierungsbedarf für 2024 ist durch die im Januar/Februar erfolgte Finanzierung der Kappavest gedeckt. Markenrechtsverletzungen Das Risiko, dass Markenrechtsinhaber (i.d.R. Hersteller von Designermode) Verletzungen ihrer Rechte beanstanden, besteht weiterhin, wird von uns aber als zunehmend geringer angesehen. Es wird für Markenrechtsinhaber zunehmend schwer, sich dem Segment Circular Fashion zu entziehen. Das Unternehmen ist auf solche Fälle aber durch Erfahrungen aus der Vergangenheit eingestellt und kann zeitnah mit Rechtsunterstützung reagieren. Die Mitarbeiter werden speziell und laufend geschult, um Markenrechtsverletzungen oder auch nur dem Verdacht auf Markenrechtsverletzungen vorzubeugen. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag In 2024 wurden der Gesellschaft weitere Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 900 von der Kappavest GmbH zur Verfügung gestellt.
Hamburg, den 25. Oktober 2024 Reverse-Retail GmbH gez. Harald Sipple, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Kapitalflussrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss I. Aufstellung Die Reverse-Retail GmbH, Hamburg ("die Gesellschaft") ist im Handelsregister, Amtsgericht Hamburg, unter der Registernummer HRB 121682 eingetragen. Sie erfüllt zum Abschlussstichtag die Kriterien für eine sogenannte mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. des § 267 Abs. 2 HGB. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Regelungen der §§ 264 ff. HGB unter Berücksichtigung des Vermögenanlagengesetzes (VermAnlG) und unter teilweiser Inanspruchnahme der Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften mit Ausnahme der Erleichterungen betreffend die Gliederungsvorschriften für die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung. Die rechtsformspezifischen Regelungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung ("GmbHG") werden beachtet. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB unter der Annahme der Fortführung der Geschäftstätigkeit. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft entspricht dem Kalenderjahr. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden in Höhe der Herstellungskosten zuzüglich nachträglicher Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, bilanziert. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, bilanziert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, bilanziert. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten ausgewiesen. Unter den Vorräten werden Waren erfasst. Waren werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten ausgewiesen. Die Anschaffungsnebenkosten umfassen auch innerbetrieblich anfallende Einzelkosten für die Artikelbeschreibung- und Erfassung inklusive Anfertigung von Fotos. Weiterhin werden Provisionen aktiviert, soweit diese durch den Anschaffungsvorgang verursacht und konkreten Waren zugeordnet werden können. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer ergeben, sind durch angemessene Abschläge berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Bankguthaben werden in Höhe des zum Stichtag vorhandenen Nominalwertes angesetzt. Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Vorsicht für erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Sie werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. B. Erläuterungen zur Bilanz I. Anlagevermögen Als selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird die für den Ankauf der Waren entwickelte Software ausgewiesen. Im Berichtsjahr wurde ein KI-Tool fertiggestellt und mit Herstellungskosten in Höhe von TEUR 355 aktiviert. Für die planmäßigen Abschreibungen werden im Anlagevermögen folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
- geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungskosten bis EUR 800,00) werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagespiegel für das Geschäftsjahr 2023 auf der letzten Seite des Anhangs ersichtlich. Mit Wirkung zum 20. April 2021 hat die Reverse Retail GmbH 100% der Anteile an der Reverse Retail Spölka z orgraniczona odpowiedzialnoscia mit Sitz in Lodz/Polen erworben. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2023 insgesamt TEUR 348 (TPLZ 1.626). Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresergebnis von TEUR 193 (TPLZ 875) erwirtschaftet. II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Mit Ausnahme der Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen umfassen Darlehensforderungen gegen die polnische Tochtergesellschaft mit unbestimmter Laufzeit. III. Gezeichnetes Kapital Als gezeichnetes Kapital wird das Stammkapital der Gesellschaft im Sinne von § 5 GmbHG ausgewiesen. Die Bewertung erfolgt zum Nennwert von TEUR 3.435 (Vorjahr: TEUR 3.435). IV. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage wurde in Höhe von TEUR 1.066 (Vorjahr: TEUR 1.066) nach der Vorschrift des § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB und in Höhe von TEUR 12.531 (Vorjahr: TEUR 9.787) gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB gebildet. V. Sonstige Rückstellungen Von den sonstigen Rückstellungen entfallen TEUR 828 auf Rücksendungen von Warenlieferungen, die zum 31.12.2023 in den Umsatzerlösen enthalten sind. Als Basis für die Bemessung der Rückstellungen dienen im Wesentlichen die im Januar des Folgejahres tatsächlich erfolgten Retouren zuzüglich einer auf Erfahrungswerten der Vorjahre vorgenommen Schätzung für die Zeit ab dem 7. Februar des Folgejahres. Weiterhin bestehen Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von TEUR 248. Die übrigen sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen fehlende Eingangsrechnungen sowie Kosten im Zusammenhang mit der Jahresabschlusserstellung und -prüfung. VI. Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 17 (Vorjahr: TEUR 1.654) enthalten. Die in der Bilanz insgesamt ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten in TEUR aus:
VII. Latente Steuern Es wird von dem Wahlrecht nach § 274 HGB Gebrauch gemacht und auf steuerliche Verlustvorträge werden aktive latente Steuern gebildet (TEUR 1.675). Der Betrag wurde auf Basis der zum Bilanzstichtag kalkulierten Verlustvorträge für Körperschaft- und Gewerbesteuer unter Berücksichtigung der im Verlaufe der nächsten fünf Geschäftsjahre erwarteten steuerpflichtigen Erträge ermittelt. Dabei wurden effektive Steuersätze von 15,83 % für die Körperschaftsteuer und 16,45 % für die Gewerbesteuer zugrunde gelegt. Passive latente Steuern in Höhe von TEUR 100 werden auf die per 31. Dezember 2023 bestehende Buchwertdifferenz zwischen Handels- und Steuerbilanz für die selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 355 gebildet. Die effektiven Steuersätze belaufen sich auf 15,83 % für Körperschaftsteuer inklusive Solidaritätszuschlag und 16,45 % für die Gewerbesteuer. Die aktiven und passiven latenten Steuern werden saldiert ausgewiesen. C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. D. Sonstige Angaben I. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus zum Abschlussstichtag bestehenden Miet- und Leasingverträgen. Bis zum Ende der Vertragslaufzeit des am längsten laufenden Vertrags am Bilanzstichtag beläuft sich der Gesamtbetrag dieser Verpflichtungen (ohne die darin enthaltene gesetzliche Umsatzsteuer) auf TEUR 16 für Leasingverträge. Die monatlichen Aufwendungen für den Büromietvertrag betragen TEUR 30; der Vertrag hat keine feste Laufzeit. II. Durchschnittliche Anzahl von Arbeitnehmern Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr durchschnittlich 46 Arbeitnehmer (Vorjahr 47,5) beschäftigt. Die Arbeitnehmer werden nach der Art der Entlohnung (Festgehalt bzw. Stundenlohn) gruppiert:
Mitglieder des Geschäftsführungsorgans Die Geschäftsführung wurde im Geschäftsjahr 2023 durch folgende Personen wahrgenommen: - Herr Harald Sipple, Kaufmann - Herr Marcus Schönhart, Kaufmann (bis 17. Mai 2023) Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt. Die Geschäftsführer sind jeweils von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. III. Gesamtbezüge Geschäftsführer Auf die Angabe wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. IV. Ausschüttungssperre Es besteht eine Ausschüttungssperre für aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 1.675 (Vorjahr: TEUR 1.675) sowie für die ausgewiesenen selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände abzüglich der hierfür gebildeten passiven latenten Steuern in Höhe von insgesamt TEUR 211 (Vorjahr: TEUR 0). V. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 2.155.354,08 in den Verlustvortrag einzustellen. VI. Nachtragsberichterstattung In 2024 wurden der Gesellschaft weitere Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 900 von der Kappavest GmbH zur Verfügung gestellt.
Hamburg, den 25. Oktober 2024 Reverse-Retail GmbH gez. Harald Sipple, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileVersicherung der gesetzlichen Vertreter Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.
Hamburg, den 25. Oktober 2024 gez. Harald Sipple, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 28.10.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Reverse-Retail GmbH, Hamburg: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Reverse-Retail GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023, der Gewinn- und Verlustrechnung und der Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Reverse-Retail GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung des Vermögensanlagengesetzes (VermAnlG) und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften unter Berücksichtigung des VermAnlG und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 25 VermAnlG i.V.m. § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 25 VermAnlG i.V.m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung des VermAnlG in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 25 VermAnlG i.V.m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 25. Oktober 2024 ESC
Wirtschaftsprüfung GmbH
gez. Michael Kapitza, Wirtschaftsprüfer gez. Beatrix Arlitt, Wirtschaftsprüferin |
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Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Solarwärmekollektoren
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Herstellung von Turbinen
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Erbringung sonstiger juristischer Dienstleistungen
Erbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.
Erbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen
Verlegen von Zeitungen
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen
Architekturbüros für Orts-, Regional- und Landesplanung
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Herstellung von Körperpflegemitteln und Duftstoffen
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Einzelhandel mit Waren verschiedener Art, Hauptrichtung Nicht-Nahrungsmittel
Bau von Schiffen und schwimmenden Vorrichtungen für zivile Zwecke, ohne Boots- und Yachtbau
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Großhandel mit Mehl und Getreideprodukten
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen