Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 18469
Vorher
LPO Cars & Services Deutschland UG (haftungsbeschränkt)ProCar Remarketing GmbH
Eingetragen
2.3.2010
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 tGroßhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
Der An- und Verkauf von Kfz und Landmaschinen (Neu- sowie Gebrauchtfahrzeuge), der Import und Export von Kfz (Neu- sowie Gebrauchtfahrzeuge), die Vermietung von Fahrzeugen, die Vermittlung von Chauffeurdiensten

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jenny Beate Janietz
seit 13.8.2020
Prokura
Geschäftsführer
Ada Amengual-Janietz
seit 30.9.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
FOGA Finance S.A.LUX
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
FOGA Finance S.A.
Luxembourg
1.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AAF Germany GmbH

Saarlouis

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr vom 01.09.-31.12.2023

AAF Germany GmbH, Saarlouis

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftstätigkeit, Ziele, Strategie

Die AAF Germany GmbH (abgekürzt AAF) mit Sitz in Saarlouis wurde mit notarieller Urkunde vom 29.12.2010 gegründet. Die AAF ist eine Tochtergesellschaft der FOGA Finance S.A. mit Sitz in Luxemburg.

Die Schwestergesellschaften der AAF Germany GmbH sind:

- Evolia 815 GmbH, Saarlouis/Deutschland, Vermietung und Verpachtung von Immobilien

- Innovafleet S.à.r.l., Luxemburg, Fahrzeugvermietung und Flottenmanagement

- Innovafleet Espana, Girona/Spanien, Vermietung von Kraftfahrzeugen

- Innovafleet GmbH, Saarlouis/Deutschland, Fahrzeugvermietung und Flottenmanagement

- AeroAutofactoria Spain, Girona/Spanien, Handel mit Kraftfahrzeugen in ganz Europa

- AeroAutofactoria Group S.A., Luxemburg Handel mit Kraftfahrzeugen in ganz Europa

- Puma SL, Andorra

- AeroAutofactoria Andorra, Andorra

- Opticom Technology SL, Andorra.

Wichtige Geschäftsbeziehungen zu den Schwesterunternehmen:

Die Ausstellungs- und Verkaufsflächen der Evolia 815 GmbH dienen ausschließlich dem B2B-Verkauf der AAF. Die Räumlichkeiten befinden sich in der St. Nazairer Allee 1a, 66740 Saarlouis.

Im August 2022 hat die Evolia 815 GmbH einen Kaufvertrag über das Gebäude, das der Carlsson Gruppe gehörte, geschlossen. Dieser Kauf ermöglicht es der Gruppe, die Verwaltung ihrer Mietparks zu rationalisieren. Zwischen der AAF und der Evolia 815 GmbH wird ein unbefristeter Mietvertrag zu dem vorgenannten Mietobjekt geschlossen.

Der Umsatz der AAF Germany beläuft sich trotz des nur 4-monatigen Rumpfgeschäftsjahres vom 01.09.-31.12.2023 auf 10,0 Mio. EUR und ist im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022/2023 um 7,5 Mio. EUR gesunken; der Intercompany-Umsatz betrug 2,0 Mio. EUR (GJ 2022/2023 1,9 Mio. EUR), entsprechend 20,2 % (GJ 2022/2023 10,8 %) des Gesamtumsatzes.

Das Sourcing der AAF erfolgt durch die beiden Schwestergesellschaften AeroAutofactoria Group und insbesondere durch die Innovafleet GmbH. Die Innovafleet GmbH wickelt die, im Rahmen der mit den OEMs (Original Equipment Manufacturer) und NSC's (National Sales Companies) vereinbarten Haltedauern, vorgeschriebenen Versicherungs- und Zulassungsformalitäten ab. Dieses Sourcing ist ein strategischer Baustein für die Entwicklung der Gruppe.

Die Hauptkunden der AAF befinden sich in Frankreich. Der französische Gebrauchtwagen-Markt ist anders strukturiert. Überdies sind Typ und Optionen der Fahrzeuge für beide Märkte spezifisch. Teilweise machen Lieferanten den Verkauf in das europäische Ausland zur Vorbedingung für den Bezug von Fahrzeugen. Die Priorität der AAF liegt im Verkauf an europäische B2B-Kunden.

Die AAF Germany GmbH verfügt über ein Gesellschaftskapital von EUR 1.000.000,00, das zu 100 % von der FOGA Finance S.A. gehalten wird. Ein Teil des FOGA-Managements unterstützt die AAF GmbH im Rahmen der «Vereinbarung über Beratungsdienste», u.a. bei der Strukturierung der Arbeitsprozesse, der Finanzierung, dem Personalmanagement. Dadurch wird die Umsetzung der Strategie der Gruppe gesichert und somit auch die Zukunft der deutschen Gesellschaft.

ll. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Lage in Europa und in Deutschland

Die europäische Konjunktur stagniert seit gut einem Jahr. Sowohl in der EU als auch der Eurozone blieb das BIP im 4. Quartal 2023 unverändert. Während das deutsche BIP leicht schrumpfte (0,3 %), stagnierte es in Frankreich (0,0 %) und stieg leicht in Italien und Spanien (0,2 bzw. 0,6 %). Der Einkaufsmanagerindex, ein umfragebasierter vorausschauender Indikator, deutet weiterhin einen Abschwung an. Die Inflation fiel zuletzt wieder leicht. Sie betrug nach erster Schätzung im Januar in der Eurozone 2,8 %, die Kerninflation (ohne die stark schwankenden Preise für Energie und Nahrungsmittel) lag bei 3,3 %, das Preisniveau bei Energie fiel um 6,3 %, während Lebensmittel um 5,7 % teurer wurden.

Den IWF-Projektionen zufolge dürfte sich das Wachstum im Euroraum von 0,5 % im Jahr 2023 auf 0,9 % (2024) und 1,7 % (2025) erholen. Es wird erwartet, dass der Aufschwung durch einen stärkeren Konsum der privaten Haushalte getragen wird, da die Auswirkungen des Schocks bei den Energiepreisen nachlassen und die Inflation sinkt, was das Wachstum der Realeinkommen unterstützt. Im Vergleich zur Prognose vom Oktober 2023 wurde das Wachstum für 2024 jedoch um 0,3 Prozentpunkte nach unten korrigiert, was vorallem auf den Übertrag des schwächer als erwarteten Ergebnisses für 2023 zurückzuführen ist. Die OECD korrigierte ihre Prognosen ebenfalls leicht nach unten und erwartet aktuell 0,6 % für dieses und 1,3 % Wachstum für nächstes Jahr. Nach deutlicheren Abwärtskorrekturen belaufen sich die Prognosen der Weltbank aktuell auf 0,7 % (2024) und 1,6 % (2025) und liegen damit zwischen OECD und IWF. 1

1 LANGSAM, ABER ROBUST: GLOBALE WACHSTUMSPERSPEKTIVE ZU JAHRESBEGINN LEICHT VERBESSERT,Schlaglichter der Wirtschaftspolitik (Monatsbericht 03/2024) des Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland ist im Jahr 2023 nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Kalenderbereinigt ging das BIP um 0,1 % zurück. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Zwar lag das BIP im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,7 % höher als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019. Allerdings kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken.

Die Energiekrise und geopolitische Spannungen verunsicherten Produzenten, Investoren sowie Konsumentinnen und Konsumenten. Der Welthandel verlor an Dynamik, mit negativen Folgen für die deutsche Exportwirtschaft. Die Energiepreise, die 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine extrem gestiegen waren, stabilisierten sich auf hohem Niveau und belasteten insbesondere die Industrieproduktion. Steigende Zinsen verschlechterten die jahrelang günstigen Finanzierungsbedingungen, was besonders die Bauwirtschaft bremste. Insgesamt dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Im Zuge dessen rutschte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 ins Minus.

Die preisbereinigte gesamtwirtschaftliche Bruttowertschöpfung ging im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %). Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen recht unterschiedlich. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %)und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben,während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. 2

Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die nachstehenden branchenbezogenen Rahmenbedingungen sind in erster Linie auf den Neufahrzeugmarkt ausgerichtet. Spezifische Daten für den Markt für junge Gebrauchtautomobile, auf dem die AAF Germany GmbH tätig ist, sind beim Statistischen Bundesamt nur begrenzt verfügbar. Die AAF Germany GmbH beobachtete in ihrem Markt im Rumpfwirtschaftsjahr 01.09.-31.12.2023 bereits eine erhöhte Anzahl zum Kauf verfügbarer, qualitativ hochwertiger Fahrzeuge, was sich dementsprechend in höheren Umsatzzahlen 2024 manifestierte. Dieser Trend setzt sich auch in 2025 fort.

2 Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" des Statistischen Bundesamts am 15. Januar 2024in Berlin

Automobilmarkt 2024: Vor großen Herausforderungen

Das weltwirtschaftliche Szenario und noch immer die Folgen der Covid Krise haben die Automobilbranche auch im Jahr 2023 tiefgreifend beeinflusst.

Zur kostenintensiven grünen Transformation kamen 2021 die bekannten Lieferengpässe und Produktionsausfälle hinzu. Im Februar 2022 begann der Krieg in der Ukraine. In der Folge schnellten die Transportkosten aufgrund der gestiegenen Energiekosten und des Ausfalls vieler Chauffeure weiter in die Höhe.

Dem gesunkenen Angebot stand eine gestiegene Post -Covid Nachfrage gegenüber. Gleichzeitig verknappten die OEM's auch aus strategischen, spekulativen Gründen zusätzlich das Angebot, um über höhere Margen Gewinnausfälle wettzumachen. Die Mietwagengesellschaften, die den Markt regelmäßig mit Fahrzeugen versorgen, wollten oder konnten der Forderung der OEM's auf diesem Preisniveau die Flottenerneuerung aus dem Eigenkapital (Buy Back) zu finanzieren, nicht nachkommen (zwischen 2021 und 2023 fehlten mehr als 300 000 Fahrzeuge auf dem Markt). Gekoppelt mit den erhöhten Produktionskosten führte dies zu einer Preisinflation auf dem Neu- und Gebrauchtwagenmarkt. Absehbar war, dass mit dem Auftragsabbau nach Covid und damit sinkender Nachfrage auch die Preise auf dem Markt fallen mussten. Die AeroAutofactoria Group übte in Erwartung dieser Entwicklung extreme Kaufzurückhaltung, um bei dem dann niedrigeren Preisniveau im Spätsommer 2023 wieder in den Markt einzusteigen.

Insgesamt scheint der Automobilmarkt sich zum Jahresende 2023 in Richtung Normalisierung zu bewegen. Dank hoher Neuwagenpreise und eines Absatzwachstums von sieben Prozent konnten die weltgrößten Autokonzerne im vergangenen Jahr erneut Rekordumsätze und -gewinne einfahren: Der Gesamtumsatzstieg um 14 % auf 2,05 Billionen Euro, der Gewinn kletterte sogar um 15 % und erreichte 176 Milliarden Euro. Die Marge lag mit 8,6 % leicht über dem Vorjahreswert von 8,5 %. Zum Vergleich: In den fünf Jahren vor Ausbruch der Pandemie hatte die Gewinnmarge der Unternehmen nur durchschnittlich 5,5 % betragen. Allerdings trübte sich das Bild im vierten Quartal ein: Der Umsatz stieg nur noch um neun Prozent, der Gewinn schrumpfte sogar um fünf Prozent. Ein wichtiger Grund für das deutliche Umsatz- und Gewinnwachstum im vergangenen Jahr war zudem ein Sondereffekt: Der schwache Yen verhalf den japanischen Autokonzernen zu einem Gewinnplus von 65 % und einem Umsatzwachstum von 22 %. Die übrigen Unternehmen entwickelten sich deutlich weniger dynamisch: Die deutschen Hersteller verzeichneten zusammen ein Gewinnwachstum von sieben Prozent, die US-Konzerne mussten sogar einen Gewinnrückgang von 29 % vermelden. Bei der Gewinnmarge konnte sich dennoch ein deutscher Autokonzern vor den Wettbewerbern platzieren: Mercedes-Benz führt mit einer Marge von 12,8 % vor Stellantis (12,1 %)und BMW (11,9 %) das Ranking der profitabelsten Autokonzerne an. Den stärksten Rückgang verzeichnete Tesla: Die Marge des Elektroautoherstellers sank im Vergleich zum Vorjahr von 16,8 % auf 9,2 %, womit sich das Unternehmen im Mittelfeld platzierte.3

In der ersten Jahreshälfte 2023 wurden nach Angaben des europäischen Branchenverbandes ACEA 5,4 Mio. PKW zugelassen und damit 17,9 % mehr als im Vorjahr. Mit 703 600 Zulassungen rückten die E-Autos an die Zulassungen der Diesel Fahrzeuge heran.

3 EY-Pressemitteilung "Autokonzerne erzielten 2023 Rekord-Marge - aber erste Bremsspuren im vierten Quartal" vom 14. April 2024

Der private Kreditversicherer Atradius erwartet in einer Analyse des Automobilmarktes eine Zunahme der weltweiten Automobilproduktion in 2023 um 6,7 % gefolgt von einem schwächeren Wachstum von 2,4 % in 2024. Bis zum Jahr 2030 prognostizieren die Analysten für die Hybrid- und E-Autos einen Marktanteil von 59 % gegenüber noch 10 % in 2020. In den USA wird der «inflation reduction act» die Elektrifizierungbeschleunigen. Für die Eurozone wird die Produktion von Hybrid- und E-Autos bis 2027 80 % gegenüber einem Anteil von 50 % weltweit erreichen. Insbesondere in China sieht Altradius eine anhaltend starke Dynamik schon aufgrund des enormen Marktpotentials. In 2023 sind die Zulassungen von E-Autos in China um 30 % gestiegen. Für 2024 erwartet Altradius ein Plus von 20 %.

Für Europa können die Kunden für 2024 wieder mit Rabatten bei Neuwagen rechnen. Der Gebrauchtwagenmarkt lässt, infolge des erst im Jahresverlauf langsam gestiegenen Angebots an Neuwagen, eine positive Entwicklung bei insgesamt rückläufigen Preisen erwarten. Die Marktbeobachter der DAT konstatierten schon im Sommer einen langfristig erkennbaren Trend zum Gebrauchtwagen und ein abnehmendes Interesse am Neuwagenkauf insbesondere aufgrund der hohen Preise und des fehlenden Angebots an bezahlbaren (Klein)Wagen. Die Verunsicherung der Interessenten insbesondere auch im Hinblick auf den Restwert eines E-Autos hat die Kaufentscheidung im vergangenen Jahr vielfach zugunsten von Gebrauchtfahrzeugen mit Verbrennermotor ausfallen lassen. Wir erwarten vor dem Hintergrund der geopolitischen Entwicklungen und der konjunkturellen Prognosen eine stabile Lage auf unserem Markt der jungen Gebrauchtwagen.

Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens

Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis. Der Umsatz der AAF Germany beläuft sich trotz des nur 4-monatigen Rumpfgeschäftsjahres vom 01.09.-31.12.2023 auf 10,0 Mio. EUR und ist im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022/2023 um 7,5 Mio. EUR gesunken. Die Ergebnisprognose eines Jahresfehlbetrags von 0,3 Mio. EUR ist eingetreten.

Vermögensstruktur der AAF

in TEUR 31.12.2023 31.08.2023
Anlagevermögen 258 249
Umlaufvermögen 16.557 11.688
Bilanzsumme 16.815 11.937

Die Erhöhung der Bilanzsumme (TEUR +4.878) resultiert hauptsächlich aus dem Anstieg der Forderungengegen verbundene Unternehmen (TEUR +5.972) sowie der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR +1.532) und gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR +2.781) im Zuge von Intercompany-Transaktionen.

Kapitalstruktur der AAF

in TEUR 31.12.2023 31.08.2023
Eigenkapital (EK) 1.499 1.835
Rückstellungen (FK) 712 661
Verbindlichkeiten (FK) 14.604 9.441
Passive latente Steuern (FK) 258 0
Bilanzsumme 16.815 11.937
Eigenkapitalquote (EK/TB) 8,9% 15,4%

Die Verringerung des Eigenkapitals auf TEUR 1.499 ist ausschließlich auf den Jahresfehlbetrag des Rumpfgeschäftsjahrs 01.09.-31.12.2023 zurückzuführen. Die deutliche Verringerung der Eigenkapitalquote um -6,5 %-Punkte von 15,4 % auf 8,9 % verstärkt sich durch die gestiegene Bilanzsumme.

Es ist in diesem Zusammenhang wichtig darauf hinzuweisen, dass zum einen gruppeninterne Verbindlichkeiten einen hohen Anteil der Verbindlichkeiten ausmachen (31.12.2023 TEUR 6.032, 31.08.2023 TEUR 3.251). Zum anderen sind in den Verbindlichkeiten erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von TEUR 4.820 (31.08.2023 TEUR 4.050) enthalten. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber Dritten belaufen auf TEUR 3.752 (31.08.2023 TEUR 2.140).

Ertragslage

in TEUR 09-12/23 09/22-08/23 Veränderung
Umsatzerlöse 10.037 17.561 -7.524
Materialaufwand -9.504 -17.051 7.547
Rohertrag 533 510 23
Sonstige betriebliche Erträge 0 9 -9
Personalaufwand -241 -641 400
Sonstige betriebliche Aufwendungen -603 -984 381
EBITDA -311 -1.106 795
Abschreibungen -23 -63 40
EBIT -334 -1.169 835
Zinsergebnis -65 -191 126
Steuern 63 216 -153
Jahresfehlbetrag -336 -1.144 808

Aufgrund des Rumpfgeschäftsjahres mit nur 4 Monaten ist die Ertragslage nur sehr eingeschränkt vergleichbar.

Die Umsatzerlöse und der positive Rohertrag reichten jedoch wie im Vorjahr nicht aus, um die anfallenden Fixkosten zu decken. Die Fixkosten wurden nur so weit reduziert, dass an einer Erholung des Kfz-Marktes unmittelbar partizipiert werden kann; so wurde insbesondere wurde der Personalstamm erhalten.

Finanzlage

Zum Bilanzstichtag 31.12.2023 haben sich die flüssigen Mittel um TEUR -1.086 verringert; die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind unverändert geblieben. Der Liquiditätsbedarf resultierte im Wesentlichen aus dem neuerlichen Aufbau des Kfz-Bestands nach der Corona-Krise und der Finanzierung der laufenden Fixkosten.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Wir haben weiterhin in den Aufbau einer IT-Plattform investiert, um die schnell voranschreitende fundamentale Restrukturierung und digitale Transformation im internationalen Automobilvertrieb, hier insbesondere bei unseren Kunden, unterstützend zu begleiten.

In diesem Zuge hat die FOGA Gruppe im Oktober 2022 das Unternehmen Opticom Technology in Andorra gegründet, dessen Aufgabe der Vertrieb digitaler Lösungen für OEM's und Händler in Europa ist.

Die gezielte Erweiterung unseres Core Business um die Dienstleistungen Reifen, Flottenmanagement und IT-Plattform, rundet unser Geschäftsmodell ab und erhöht den Wert unserer Gruppe deutlich.

Forciert werden die AAF und die AeroAutofactoria Group SA gemeinsam unser Core Business, den Fahrzeughandel mit B2B-Kunden, vorantreiben. Der im Geschäftsjahr 2022 in Deutschland eingestellte B2CVertrieb wurde in 2023 in Luxemburg reorganisiert neu aufgestellt.

Die AAF verkauft ihre Personal- und Finanzressourcen an die Opticom Technology, um Einnahmen zu generieren, die die Betriebskosten decken.

Für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 erwarten wir erneut eine starke Präsenz unserer Gruppe auf dem Markt für den An- und Verkauf von Fahrzeugen.

Das Unternehmen bewertet diese Risiken wie folgt und begegnet ihnen auf die nachfolgend beschriebene Weise:

- Gewährleistungsrisiken im Zusammenhang mit dem Verkauf von Gebrauchtwagen.

Jedes vom Unternehmen verkaufte Fahrzeug hat eine Herstellergarantie von 24 Monaten. Wenn die Kunden eine längere Garantie wünschen, können sie diese über den Partner CarGarantie abschließen. AAF trägt kein Garantierisiko.

- Bonitätsrisiken durch uneinbringliche Forderungen.

Vor der Annahme eines Auftrags wird eine Anfrage bei einem Versicherer gestellt, ob eine ausreichende Deckung für den potenziellen neuen Vertragspartner zur Verfügung gestellt wird. Wechsel werden erst akzeptiert, wenn ein Kreditinstitut die Einlösbarkeit bestätigt hat.

- Liquiditätsrisiken im Zusammenhang mit der Vorfinanzierung von Fahrzeugen

Ein gewisses Liquiditätsrisiko ist dem Geschäftsmodell der AAF Germany GmbH inhärent. Das Unternehmen reduziert es so weit wie möglich. So wird eine große Anzahl von Fahrzeugen bereits verkauft, bevor sie gekauft werden.

- Realisierungsrisiko bei Kauf ohne vorherige Bestellung.

Das Realisierungsrisiko wird dadurch reduziert, dass nur junge Gebraucht- oder Neufahrzeuge renommierter Hersteller vermarktet werden. Die durchschnittliche Haltedauer der Fahrzeuge der AAF Germany GmbH beträgt weniger als einen Monat

Verwendung von Finanzinstrumenten:

Zu den im Unternehmen vorhandenen Finanzinstrumenten zählen unter anderem Forderungen und Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist es, den Erfolg des Unternehmens gegen finanzielle Risiken jeglicher Art abzusichern. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Um sich gegen das Liquiditätsrisiko abzusichern, wird für jede größere Geschäftstransaktion ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge gibt. Werden bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken festgestellt, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Um das Ausfallrisiko zu minimieren, verfügt die AAF Germany GmbH über ein angemessenes Debitorenmanagement sowie ein effektives Mahnwesen.

Zusammenfassende Risikoeinschätzung und Ausblick

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gibt es für die Geschäftsführung keine Zweifel an der Fortführung der Geschäftstätigkeit.

Im Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024 wurden Umsatzerlöse von rund 25 Mio. EUR erzielt.Der Jahresfehlbetrag wird sich voraussichtlich auf -1,5 Mio. EUR und das EBITDA auf voraussichtlich -1,1 Mio. EUR belaufen.

Für das Jahr 2025 wird für die komplette FOGA-Gruppe ein profitables Jahr prognostiziert. Der Business Plan 2025 sieht für die gesamte FOGA-Gruppe Umsatzerlöse von knapp 123 Mio. EUR bei einem EBITDA von ca. 7 Mio. EUR vor. Die AAF repräsentiert ca. 30 % der Gruppe, woraus sich Umsatzerlöse von knapp 37 Mio. EUR und ein EBITDA von ca. 2 Mio. EUR ergeben.

 

Saarlouis, den 28. April 2025

Olivier Amengual

Ada Amengual-Janietz

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.8.2023
EUR
A. Anlagevermögen 258.400,00 249.086,66
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.180,00 3.840,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.180,00 3.840,00
II. Sachanlagen 256.220,00 245.246,66
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.774,00 17.047,00
2. technische Anlagen und Maschinen 94.237,00 102.510,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 146.209,00 66.343,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 59.346,66
B. Umlaufvermögen 16.556.779,87 11.687.871,78
I. Vorräte 8.194.154,28 7.828.148,75
1. fertige Erzeugnisse und Waren 8.192.295,50 7.337.153,72
2. geleistete Anzahlungen 1.858,78 490.995,03
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.886.405,37 2.297.589,70
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 142.015,65 815.862,17
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.150.123,26 1.178.541,52
3. sonstige Vermögensgegenstände 594.266,46 303.186,01
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 476.220,22 1.562.133,33
Summe Aktiva 16.815.179,87 11.936.958,44

Passiva

31.12.2023
EUR
31.8.2023
EUR
A. Eigenkapital 1.499.229,15 1.835.031,49
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Gewinnvortrag 835.031,49 1.979.477,56
III. Jahresfehlbetrag 335.802,34 1.144.446,07
B. Rückstellungen 711.724,50 660.988,34
1. Steuerrückstellungen 506.907,34 569.888,34
2. sonstige Rückstellungen 204.817,16 91.100,00
C. Verbindlichkeiten 14.604.226,22 9.440.579,88
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.943.631,41 1.943.102,94
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 4.819.722,77 4.050.335,55
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.622.086,10 89.547,74
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.032.172,99 3.251.452,95
5. sonstige Verbindlichkeiten 186.612,95 106.140,70
D. Passive latente Steuern 0,00 358,73
Summe Passiva 16.815.179,87 11.936.958,44

Gewinn- und Verlustrechnung

1.9.2023 - 31.12.2023
EUR
1.9.2022 - 31.8.2023
EUR
1. Betriebsergebnis -334.218,01 -1.168.893,35
a) Rohergebnis 533.318,90 518.413,17
b) Personalaufwand 241.403,49 640.607,01
c) Abschreibungen 22.679,87 62.691,64
d) sonstige betriebliche Aufwendungen 603.453,55 984.007,87
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis -64.924,06 -191.355,89
a) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 56.357,36 30.576,61
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 121.281,42 221.932,50
3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -63.339,73 -216.013,17
4. Ergebnis nach Steuern -335.802,34 -1.144.236,07
5. sonstige Steuern 0,00 210,00
Jahresfehlbetrag 335.802,34 1.144.446,07

Anhang für das Rumpfgeschäftsjahr vom 01.09.-31.12.2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschafterversammlung vom 24. Oktober 2023 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 4 (Dauer der Gesellschaft/Geschäftsjahr) und § 11 (Bekanntmachungen) beschlossen. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft wurde auf das Kalenderjahr umgestellt (erstmals ab dem 1. Januar 2024). Für die Zeit vom 1. September 2023 bis 31. Dezember 2023 ergibt sich entsprechend ein Rumpfgeschäftsjahr. Aufgrund des Rumpfgeschäftsjahres sind vor allem in der Gewinn- und Verlustrechnung die Vorjahresangaben nur eingeschränkt vergleichbar.

Die Gesellschaft weist im Rumpfgeschäftsjahr 2023 sowie im Geschäftsjahr 2022/2023 die Merkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft auf. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: AAF Germany GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Saarlouis
Registereintrag: Handelsregister Abteilung B
Registergericht: Saarbrücken
Register-Nr.: 18469

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses für das Rumpfgeschäftsjahr waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (fünf Jahre; lineare Methode) vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben worden.

Der Fahrzeugbestand innerhalb der Vorräte ist zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Der Fahrzeugbestand ist am Abschlussstichtag teilweise sicherungsübereignet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Unter den sonstigen Wertpapieren wurden im Vorjahr die erhaltenen Wechsel für noch nicht ausgelieferte Fahrzeuge ausgewiesen. Der Ansatz erfolgt zum Nennwert.

Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert angesetzt und ist vollständig eingezahlt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr oder Vorjahre betreffenden, noch nichtveranlagten Steuern. Diese berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzenzwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Rumpfgeschäftsjahres im separaten Anlagenspiegel dargestellt.

Die Abschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angaben zu den Vorräten/ dem Fahrzeugbestand

In den Vorräten von TEUR 8.194 ist ein Fahrzeugbestand in Höhe von TEUR 1.113 enthalten, bei dem im Rumpfgeschäftsjahr 2023 zwar ein Verkauf/Rechnungstellung stattgefunden hat, das wirtschaftliche Eigentum ist allerdings zum Bilanzstichtag noch bei der Gesellschaft verblieben. Die erhaltenen Gelder des Käufers sind in gleichlautender Höhe unter den Verbindlichkeiten (erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen) ausgewiesen. Ein Margen- oder Ergebniseffekt ergibt sich aus dem Sachverhalt nicht.

Angaben zu Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Angaben zu Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 6.543 (GJ 2022/2023 TEUR 537) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie in Höhe von TEUR 607 (GJ 2022/2023 TEUR 607) Darlehensforderungen. Von den Darlehensforderungen haben TEUR 127 eine Restlaufzeit kleiner einem Jahr und TEUR 480 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen die Gesellschafterin FOGA Finance S. A.,Schifflange/Luxemburg, in Höhe von TEUR 0 (GJ 2022/2023 TEUR 35) enthalten.

Angaben zu den sonstigen Vermögensgegenständen

Alle sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Es handelt sich mit TEUR 553 (GJ 2022/2023 TEUR 300) im Wesentlichen um Forderungen aus USt-Voranmeldungen.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind im Wesentlichen die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten.

Rückstellungen 31.12.2023
TEUR
31.08.2023
TEUR
für Abschluss- und Prüfungskosten 48 42
für ausstehende Rechnungen 144 36
für Beratungskosten 10 10

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

31.12.2023
in TEUR Restlaufzeit gesichert gesamt
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr mehr als 1 Jahr davon mehr als 5 Jahre / Art und Form der Sicherheit
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.943 0 0 1.943 (1,2,3) 1.943
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 4.820 0 0 4.820 (2) 4.820
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.622 0 0 0 1.622
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.032 0 0 0 6.032
5. Sonstige Verbindlichkeiten 187 0 0 0 187
14.604 0 0 6.763 14.604
in TEUR 31.08.2023
Restlaufzeit gesamt
bis 1 Jahr mehr als 1 Jahr
Art der Verbindlichkeit
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.943 0 1.943
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 4.050 0 4.050
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 90 0 90
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.252 0 3.252
5. Sonstige Verbindlichkeiten 106 0 106
9.441 0 9.441

1 Pfandrecht an unbeweglichen Sachen

2 Sicherungsübereignung Vorräte

3 Sicherheitsabtretung Forderungen

Angaben zu den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 5.762 (GJ 2022/2023 TEUR 2.242) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie mit TEUR 270 (GJ 2022/2023 TEUR 1.010) Verbindlichkeiten im Finanzierungsbereich; letztere bestehen gegenüber der Gesellschafterin FOGA Finance S. A.

Angaben zu den sonstigen Verbindlichkeiten

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus konzerninternen Weiterbelastungen in Höhe von TEUR 13 (GJ 2022/2023 TEUR 55) enthalten.

Latente Steuern

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Rumpfgeschäftsjahres sowie dessen Änderung im Geschäftsjahr entwickelte sich wie folgt:

in EUR Stand zu Beginn des Gj Veränderung Stand zu Ende des Gj
Passive latente Steuern 358,73 -358,73 0,00

Aktive latente Steuern bestehen nicht.

Die passiven latenten Steuern resultierten aus in der Vergangenheit geltend gemachten, steuerlichen Sonderabschreibungen. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 30 % zugrunde gelegt.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Bezüglich der Aufgliederung der Umsatzerlöse nach § 285 Nr. 4 HGB wird von der größenabhängigen Erleichterung nach § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht.

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind periodenfremde Steuererträge von TEUR 63 (GJ 2022/2023 TEUR 215) aus Verlustrückträgen enthalten. Im Berichtsjahr haben sich keine Steueraufwendungen oder Steuererträge aus dem Mindeststeuergesetz oder vergleichbaren ausländischen Mindeststeuergesetzen ergeben.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Rumpfgeschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Rumpfgeschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 4,75
Angestellte 8,75
13,50

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus einem Mietvertrag gegenüber einem Dritten bestehen jährliche sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 42.

Zusätzlich bestehen aus einem Mietvertrag gegenüber einem verbundenen Unternehmen jährliche sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 252. Der Vertrag hat keine Mindestlaufzeit und kann mit einer Frist von sechs Monaten zum Ende des Kalendermonats gekündigt werden.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Rumpfgeschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durchfolgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Olivier Amengual ausgeübter Beruf: Kaufmann
Weitere Geschäftsführer: Ada Amengual-Janietz ausgeübter Beruf: Kauffrau

Die Geschäftsführer sind bei der Gesellschaft nicht angestellt. Es wurden keine mittelbaren oder unmittelbaren Bezüge gezahlt werden.

Konzernzugehörigkeit

Die AAF Germany GmbH wird in den Konzernabschluss der FOGA Finance S. A., Schifflange/Luxemburg, einbezogen. Die FOGA Finance S. A. stellt den Konzernabschluss sowohl für den kleinsten als auch den größten Kreis der Unternehmen auf. Der offen gelegte Konzernabschluss ist beim luxemburgischen Handelsregister erhältlich.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 i. H. v. EUR 499.229,15 - bestehend aus dem Jahresfehlbetrag von EUR -335.802,34 und dem Gewinnvortrag von EUR 835.031,49 - soll in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz oder Ertragslage der Gesellschaft eingetreten oder bekannt geworden.

 

Saarlouis, den 28. April 2025

Olivier Amengual

Ada Amengual-Janietz

AAF Germany GmbH, Saarlouis

Entwicklung des Anlagevermögens im Rumpfgeschäftsjahr vom 1. September 2023 bis zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.09.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchung
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 22.289,00 0,00 0,00 22.289,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 36.788,06 0,00 0,00 36.788,06
2. Technische Anlagen und Maschinen 256.123,95 4.729,36 0,00 260.853,31
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 259.882,92 27.263,85 59.346,66 346.493,43
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 59.346,66 0,00 -59.346,66 0,00
612.141,59 31.993,21 0,00 644.134,80
634.430,59 31.993,21 0,00 666.423,80
Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
01.09.2023
EUR
Zugänge
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2023
EUR
31.08.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 18.449,00 1.660,00 20.109,00 2.180,00 3.840,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 19.741,06 1.273,00 21.014,06 15.774,00 17.047,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 153.613,95 13.002,36 166.616,31 94.237,00 102.510,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 193.539,92 6.744,51 200.284,43 146.209,00 66.343,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 59.346,66
366.894,93 21.019,87 387.914,80 256.220,00 245.246,66
385.343,93 22.679,87 408.023,80 258.400,00 249.086,66

Bestätigungsvermerk

Es wurden Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die AAF Germany GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr der AAF Germany GmbH, Saarlouis - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. September 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AAF Germany GmbH für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. September 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschenGrundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. September 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr insgesamt einzutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken derzukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses für das Rumpfgeschäftsjahr und des Lageberichts für das Rumpfgeschäftsjahr geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses für das Rumpfgeschäftsjahr und des Lageberichts für das Rumpfgeschäftsjahr in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses für das Rumpfgeschäftsjahr und des Lageberichts für das Rumpfgeschäftsjahr" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr und zum Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr und den Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses für das Rumpfgeschäftsjahr, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses für das Rumpfgeschäftsjahr zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen derRechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses für das Rumpfgeschäftsjahr sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts für das Rumpfgeschäftsjahr, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts für das Rumpfgeschäftsjahr in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses für das Rumpfgeschäftsjahr und des Lageberichts für das Rumpfgeschäftsjahr

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschlussfür das Rumpfgeschäftsjahr sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr und zum Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses für das Rumpfgeschäftsjahr und Lageberichts für das Rumpfgeschäftsjahr getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr und im Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses für das Rumpfgeschäftsjahr relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts für das Rumpfgeschäftsjahr relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenenUmständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr und im Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses für das Rumpfgeschäftsjahr einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts für das Rumpfgeschäftsjahr mit dem Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Saarbrücken, 28. April 2025

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