Beteiligungsgesellschaften
Lithonplus GmbH & Co. KG
67360 Lingenfeld, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Lithonplus GmbH & Co. KGLingenfeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012Hinweis: Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt. Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung im Bundesanzeiger verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. die diesbezüglich erteilte Bescheinigung bestimmt. BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Lithonplus GmbH & Co. KG, Lingenfeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen in Abschnitt C. 4. "Risiken" im Lagebericht hin. Dort ist ausgeführt, dass der Fortbestand der Gesellschaft aufgrund angespannter Liquidität nach wie vor von der Finanzierungsbereitschaft der Gesellschafter bzw. nahestehender Personen abhängig ist.
Stuttgart, 27. März 2013 Ernst
& Young GmbH
Sieder, Wirtschaftsprüfer Heß, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2012Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2012
Anhang für 2012Allgemeine HinweiseDer Jahresabschluss der Lithonplus GmbH & Co. KG, Lingenfeld, wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Gesellschaften i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und die vorgeschriebenen Zusatzangaben grundsätzlich in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden planmäßig linear abgeschrieben. Im Geschäftsjahr wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen. Der Firmenwert wird über die angenommene Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben, da die Firmenwerte im Wesentlichen auf Kundenstämmen beruhen, welche eine durchschnittliche Kundenbindungsdauer von ungefähr 15 Jahren haben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die in den Vorjahren vorgenommenen Abschreibungen beruhten auf steuerlichen Nutzungsdauern. Der Abschreibungszeitraum wird für Zugänge ab dem Geschäftsjahr 2010 nach der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer bestimmt. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag werden vorgenommen, soweit es sich um dauernde Wertminderungen handelt. Bei unterjährigen Zugängen neuer Vermögensgegenstände werden die Abschreibungen pro rata temporis vorgenommen. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu durchschnittlichen Einstandspreisen unter Berücksichtigung in Anspruch genommener Skonti, Gutschriften und Rabatte bzw. zum Marktpreis, sofern dieser am Bilanzstichtag niedriger als der Einstandspreis war, bewertet. Die Bewertung der Erzeugnisse erfolgte zu Herstellungskosten oder zu dem niedrigeren beizulegenden Wert. Der Ermittlung der Herstellungskosten liegen die in 2012 entstandenen Material- und Fertigungskosten zugrunde. Der Wertverzehr des Anlagevermögens und die übrigen aktivierungspflichtigen Gemeinkosten wurden nach Produktgruppen je Werk differenziert ermittelt und den jeweiligen Einzelkosten zugeschlagen. Soweit zum Bilanzstichtag den Erzeugnissen aufgrund der Verkaufspreise ein niedrigerer Wert als die Herstellungskosten beizulegen war, wurden die Erzeugnisse mit diesem Wert angesetzt. Die Bewertung der Waren erfolgte zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu den niedrigeren Einstandspreisen der letzten Bezüge vor dem Bilanzstichtag. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegen-ständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Die Pensions- und Überbrückungsgeldverpflichtungen wurden nach dem modifizierten Teilwertverfahren unter Verwendung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 5,07 % (31. Dezember 2011: 5,14 %) gemäß der Verordnung über die Ermittlung und Bekanntgabe der Sätze zur Abzinsung von Rückstellungen (RückAbzinsV) vom 25. November 2009 verwendet. Die grundlegenden Annahmen der Berechnung sind folgende: - Pensionsverpflichtungen
- Überbrückungsgeldverpflichtungen
Vom Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. Die in der Bilanz aufgrund der Inanspruchnahme des Wahlrechts nicht ausgewiesene Rückstellung beträgt TEUR 97 (Vj. TEUR 105). Die Beträge aus der erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes wurden im Berichtsjahr zu einem Fünfzehntel zugeführt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur BilanzImmaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Ihre Entwicklung ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Zusammenhang mit dem Anlagenspiegel dargestellt. Finanzanlagen Die Zusammensetzung des Anteilsbesitzes ist folgender Übersicht zu entnehmen: Angaben zum Anteilsbesitz
1) Für das Geschäftsjahr 2012 liegen noch keine Angaben vor. Die Angaben betreffen das Geschäftsjahr 2011. Ausleihungen an verbundene Unternehmen Das Darlehen an die Greystone Ambiente & Style GmbH & Co. KG wurde im laufenden Geschäftsjahr nicht zurückgewährt, mit einer Rückzahlung ist ab 2013 zu rechnen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen den Lieferungs- und Leistungsverkehr. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Kreditoren-Sollposten gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 171 und gegen nahestehende Unternehmen in Höhe von TEUR 246. Latente Steuern Die latenten Steuern resultieren aus folgenden Sachverhalten:
Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 11,38% (Vorjahr 12,32%) zugrunde gelegt. Auf gewerbesteuerliche Verlustvorträge in Höhe von TEUR 9.982 wurden latente Steueransprüche berücksichtigt. Daneben bestehen gewerbesteuerliche Verlustvorträge in Höhe von TEUR 23.081, für die eine Steuerentlastung innerhalb von fünf Jahren nicht erwartet wird. Kapitalanteile Die Kapitalanteile (Kommanditeinlage, festes Kapitalkonto) betragen EUR 3.000.000,00. Die Komplementärin, die Lithonplus Verwaltungs-GmbH, Lingenfeld, hat keine Kapitaleinlage geleistet. Die Kommanditeinlagen betreffen:
Für jeden Gesellschafter wird ein festes Kapitalkonto geführt; das Kapitalkonto entspricht der Einlage des Gesellschafters. Rücklagen Neben den festen Kapitalkonten für die Gesellschafter wird ein gesamthänderisch gebundenes nicht verzinsliches Rücklagenkonto geführt, auf dem die durch Beschluss der Gesellschafter gebildeten Rücklagen erfasst werden. Mit Zustimmung der Gesellschafterversammlung können auch nicht gesamthänderisch gebundene Rücklagen gebildet werden. Die Verlustsonderkonten der Kommanditisten sind mit den Rücklagen verrechnet. Gewinne werden solange auf Verlustsonderkonten gebucht, wie es zur Abdeckung vorausgegangener Verluste notwendig ist. Die Rücklagen zum 31. Dezember 2012 ergeben sich wie folgt:
Zum Bilanzstichtag sind Verlustsonderkonten in Höhe von EUR 54.809.720,15 mit den Rücklagen verrechnet. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen für Pensionen berücksichtigen unmittelbare Pensionsverpflichtungen, die im Rahmen des Betriebsübergangs nach der allgemeinen Versorgungsregelung der SCHWENK Zement KG auf die Gesellschaft übergegangen sind. Die Rückstellung für Überbrückungsgeld wurde versicherungsmathematisch berechnet und berücksichtigt künftige Aufwendungen der anspruchsberechtigten Personen. Die in der Bilanz aufgrund der Inanspruchnahme des Wahlrechts gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB nicht ausgewiesenen Pensionsrückstellungen betragen TEUR 97. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen betreffen Ertragsteuern in Höhe von TEUR 43 (Vj. TEUR 43). Sonstige Rückstellungen Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen decken die betriebstypischen Risiken ab. Im Wesentlichen wurden Rückstellungen für den Personalbereich mit TEUR 1.427 (Vj. TEUR 2.180), den Vertriebsbereich mit TEUR 2.303 (Vj. TEUR 2.575) sowie den Verwaltungsbereich mit TEUR 281 (Vj. TEUR 420) gebildet. Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr mit der Greystone KG. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (= Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht) betreffen im Wesentlichen die Cash-Pool-Verbindlichkeiten gegenüber der SCHWENK Zement KG. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Cash-Pool-Verbindlichkeiten gegenüber der HeidelbergCement AG. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Finanzielle Verpflichtungen bestehen gegenüber der Heidelberger Beton GmbH und der SCHWENK Zement KG aus Pachtverträgen für die Grundstücke der verschiedenen Standorte der Gesellschaft. Des Weiteren bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen für Personenkraftwagen und aus Dienstleistungsverträgen für Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen haben folgende Fälligkeiten:
Bestellobligos liegen im geschäftsüblichen Umfang vor. Nach den uns gegebenen Auskünften und unseren Feststellungen lagen zum 31. Dezember 2012 keine weiteren aus der Bilanz nicht ersichtlichen Haftungsverhältnisse und sonstigen finanziellen Verpflichtungen vor. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2012 gliedern sich wie folgt:
Sonstige betriebliche Erträge Sie betreffen im Wesentlichen Erträge aus Anlageabgängen mit TEUR 63 (Vj. TEUR 231), Erträge aus weiterberechneten Kosten mit TEUR 195 (Vj. TEUR 193) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 322 (Vj. TEUR 318). Periodenfremde Erträge sind insgesamt in Höhe von TEUR 385 (Vj. TEUR 549) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die Aufwendungen betreffen Betriebsaufwand (TEUR 10.796, Vj. TEUR 11.420), Verwaltungsaufwand (TEUR 2.117, Vj. TEUR 2.105), Vertriebsaufwand (TEUR 16.376, Vj. TEUR 17.239) sowie die übrigen Aufwendungen (TEUR 125, Vj. TEUR 461). Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen in Höhe von TEUR 133 (Vj. TEUR 257) Gesellschafter. Die außerordentlichen Erträge im Geschäftsjahr 2012 betreffen einen von den Gesellschaftern und nahestehenden Unternehmen der Lithonplus GmbH & Co. KG beschlossenen Mietverzicht für Grundstücke und aufstehende Verwaltungs- und Betriebsgebäude i. H. von TEUR 2.081 (Vj. TEUR 2.081). Die außerordentlichen Aufwendungen im Geschäftsjahr 2012 betreffen in Höhe von TEUR 34 den nicht durch Rückstellungen abgedeckten Teilbetrag der Auszahlung für das Kartellverfahren, sowie die Zuführung zur Pensionsrückstellung i. H. von einem Fünfzehntel (TEUR 8) gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB. Sonstige AngabenMitarbeiter Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter betrug:
Geschäftsführung und Vertretung Die Geschäftsführung und Vertretung obliegt der Lithonplus Verwaltungs-GmbH, Lingenfeld. Sie ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Geschäftsführer der Lithonplus Verwaltungs-GmbH, Lingenfeld, sind:
Zur Vornahme bestimmter in § 11 des Gesellschaftsvertrags genannter Rechtsgeschäfte und Maßnahmen bedarf die Geschäftsführung der vorherigen Zustimmung des Beirats. Der Beirat der Lithonplus GmbH & Co. KG setzt sich wie folgt zusammen:
Hinsichtlich der Angaben nach § 285 Nr. 9 HGB wird die Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Der Beirat erhielt keine Bezüge von der Gesellschaft. Persönlich haftender Gesellschafter Persönlich haftender Gesellschafter ist die Lithonplus Verwaltungs-GmbH, Lingenfeld, mit einem gezeichneten Kapital von TEUR 30. Beirat Die Gesellschaft hat einen Beirat, der aus vier Mitgliedern (natürliche Personen) besteht und die jeweils durch die Kommanditisten entsandt werden können. Der Beirat setzt sich wie folgt zusammen:
Honorar des Abschlussprüfers Von der Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB wird abgesehen, da die Angaben im Konzernabschluss der HeidelbergCement AG, in den der Jahresabschluss der Lithonplus GmbH & Co. KG nach den Grundsätzen der Quoten-Konsolidierung mit einbezogen wird, enthalten sind. Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 3.571.504,55 wurde auf die Kommanditisten entsprechend ihren Kommanditanteilen verteilt und deren Verlustvortragskonten gutgeschrieben.
Lingenfeld, 27. März 2013 Die Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens 2012
Lagebericht 2012A. Geschäftsverlauf1. Entwicklung der Branche Das deutsche Bauhauptgewerbe hat sich im vergangenen Jahr der allgemeinen konjunkturellen Abschwächung nicht entziehen können. Nach dem Rekordjahr 2011 sind die baugewerblichen Umsätze nominal nur um rund 1 % gestiegen. Real bedeutete dies einen leichten Rückgang von gut 1 %. Preisbereinigt lag die Produktion damit leicht über dem Wert des Vorkrisenjahres 2008. Dies ist allerdings auch auf Sonderfaktoren zurückzuführen. Zum einen sorgten im Februar und Dezember Schnee und Minusgrade für ein Erliegen der Produktion vor allem im Tiefbau. Zum zweiten machte sich das Auslaufen der Konjunkturprogramme schmerzlich bemerkbar, die 2011 im Öffentlichen Bau noch zu einem deutlichen Umsatzplus geführt hatten. Dabei blieben die Geschäftserwartungen der Unternehmen im Jahresverlauf auf einem moderat positiven Niveau. Die Entwicklung in den einzelnen Bausparten war sehr uneinheitlich:
Positiv war hingegen auch im vergangenen Jahr die Entwicklung auf dem Bauarbeitsmarkt. Nach dem deutlichen Beschäftigungsaufbau 2011 verzeichneten wir 2012 im Jahresdurchschnitt einen Anstieg der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe von 11.000 auf 745.000 (+ 1,5 %). Gleichzeitig sank die Zahl der arbeitslosen Baufacharbeiter um 8 % auf unter 40.000. Noch stärker war sogar der Rückgang bei den Bauingenieuren, der sich im zweistelligen Bereich bewegte. Damit dürften sich die Probleme für die Unternehmen, qualifiziertes Personal zu finden, weiter verschärfen. Besonders augenscheinlich ist dies bei den Bauingenieuren, für die zum Jahresende 2.580 Arbeitslose und 1.640 offene Stellen gemeldet wurden. Da nur ein kleiner Teil der offenen Bauingenieursstellen den Arbeitsagenturen gemeldet wird, zeigen sich hier besonders deutlich die Probleme der Branche, qualifiziertes Personal einzustellen. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Durch den Witterungseinfluss im Februar und Dezember und die enttäuschende Entwicklung im Öffentlichen Bau waren im Jahr 2012 deutliche Absatzrückgänge zu verzeichnen. Diese zum Teil erheblichen Absatzrückgänge konnten zu einem sehr großen Teil durch die sehr positive Erlösentwicklung kompensiert werden. Insgesamt konnte ein Preisaufbau in den Produktsegmenten realisiert werden. Auch das eingeführte Logistik- konzept hat sich nachhaltig positiv auf die Umsatzentwicklung ausgewirkt. Sehr erfreulich ist darüber hinaus die durchaus positive Marktentwicklung im Laufe des Jahres, was sich in einem erhöhten Angebotsvolumen bemerkbar gemacht hat. 3. Ertragslage Alle für das Jahr 2012 eingeleiteten Maßnahmen in allen Unternehmensbereichen haben zu signifikanten Ergebnisverbesserungen geführt, so dass ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 1,7 Mio. € erzielt werden konnte. Der Jahresüberschuss in Höhe von 3,6 Mio. € ergibt sich wie im Vorjahr nach außerordentlichen Erträgen in Höhe von 2,1 Mio. € aufgrund Mietverzichts der Gesellschafter. 4. Vermögenslage Das Anlagevermögen betrug zum 31.12.2012 28,7 Mio. € (= 57 % der Bilanzsumme). Die Investitionen lagen mit 5,7 Mio. € ca. 15 % unter Vorjahr. Das Vorratsvermögen betrug zum Jahresende 19,9 Mio. € und lag aufgrund von leichten Mengenzuwächsen 1,9 % über Vorjahr. 5. Finanzlage Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt durch die Einbindung in das Cashpool-Verfahren von Gesellschaftern bzw. nahestehenden Unternehmen. B. Ausblick auf das Jahr 2013: Hoffen auf die Gesamtwirtschaft - Wohnungsbau treibt die Entwicklung1. Marktsituation
Ausblick auf die einzelnen Bausparten
2. Rohstoffsituation Im Bereich der Rohstoffe sind deutliche Kostensteigerungen zu verkraften. 3. Maßnahmen und Chancen Mit einem konsequenten Kostenmanagement, weiteren Produktivitätssteigerungen und einer Reihe von neuen Produkten und Technologien wird eine weitere Verbesserung der Ergebnisqualität angestrebt. Aufgrund der positiven Entwicklung der vergangenen Jahre wird im Raum Hamburg / Schleswig-Holstein ein neues Werk gebaut, was nachhaltig positiv zu der weiteren Entwicklung beitragen wird. 4. Risiken Durch die zum Teil erheblichen Kostensteigerungen in allen Bereichen sind weitere Erlössteigerungen in allen Segmenten von erheblicher Bedeutung. Der Fortbestand der Gesellschaft ist aufgrund angespannter Liquidität nach wie vor abhängig von der Finanzierungsbereitschaft der Gesellschafter bzw. nahestehender Unternehmen. 5. Prognose Auf Basis der gesamtwirtschaftlichen Situation und Branchenentwicklung in den nächsten zwei Geschäftsjahren erwartet Lithonplus in den nächsten Jahren eine stabile Umsatz- und Ergebnisentwicklung.
Lingenfeld, 27. März 2013 Die Geschäftsleitung Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Wir, die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden. Unserer Tätigkeit liegen unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung, die Besonderen Auftragsbedingungen für Prüfungen und prüfungsnahe Tätigkeiten der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (Stand 1. Juli 2007) sowie die "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2002 zugrunde. Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht. Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert. |
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