Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 724953
Eingetragen
31.8.2021
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Produkten für den Bereich Rationalisierungs-, Prüf- und Automatisierungstechnik.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Maik Schurrer
seit 31.8.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
ASIC Robotics AGCHE
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
ASIC Robotics AG
Switzerland
500.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Pematech GmbH

Radolfzell am Bodensee

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Pematech GmbH ist ein führendes international tätiges High-Tech-Unternehmen im Bereich Automatisierungsanlagen.

Wir entwickeln und produzieren qualitativ hochwertige Anlagen für die Elektronikfertigung. Namhafte internationale Kunden zählen seit vielen Jahren weltweit auf unsere zuverlässige Spitzentechnologie und unseren Service.

Unseren Kunden bieten wir die kompetente Beratung, Konzeption und Entwicklung komplexer Montage- und Prüfanlagen zur Lösung ihrer individuellen Produktionsaufgaben. Mit dem ganzen Spektrum von Anlagentypen, unserer großen Prozesskompetenz und allen nötigen Technologien als Basisbausteine, bieten wir immer die individuell beste Lösung.

Als Komplettlösungsanbieter im Backendbereich der Elektronikfertigung, umfasst die Produktpalette Anlagen zum Produktetransport, Montieren, Verbinden, Dosieren, Testen, Nutzentrennen, Beschriften und Verpacken.

2. Zweigniederlassungsbericht

Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen

3. Forschung und Entwicklung

Die Forschung und Entwicklung orientierte sich an den Anfragen der Kunden, um unsere Kompetenz bei kundenspezifischen Lösungen weiter auszubauen. Zukunftsweisende Technologien und Prozesse wurden so gemeinsam mit Kunden entwickelt.

Des Weiteren lag ein Schwerpunkt in der Weiterentwicklung unserer Softwarelösungen. Stetig wachsende Anforderungen erfordern eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Anlagensteuerung und des Anlagenmanagementsystems. So sind zahlreiche neue Funktionen und Verbesserungen entstanden.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Geschäftsjahr 2023 war geprägt von geopolitischen Risiken und Kriegen, Inflation und höheren Kreditkosten. So wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gemäß Prognose des DIW voraussichtlich um 0,2% gegenüber dem Vorjahr sinken. Nach Schätzung des VDMA wird das Produktionswachstum im Maschinen- und Anlagenbau gegenüber dem Vorjahr stagnieren.

2. Geschäftsverlauf

Die Pematech GmbH ist mit einem außergewöhnlich guten Auftragsbestand in das Jahr 2023 gestartet. Im weiteren Jahresverlauf konnten kontinuierlich weitere nennenswerte Projekte gewonnen werden, so dass auch zum Jahresende ein sehr guter Auftragsbestand vorhanden ist.

Die Gesamtleistung konnte gegenüber dem Vorjahr erheblich (+ 67,4%) gesteigert werden.

Die Strategie der Pematech GmbH hat sich auch im herausfordernden Umfeld des Geschäftsjahrs 2023 bestätigt, mit einem breiten Prozess-Knowhow und standardisierten Funktionen im Sondermaschinenbau dem Kunden immer die individuell beste Lösung anzubieten.

Investiert wurde in eine PV-Anlage mit 197 kWp Leistung, welche im Geschäftsjahr 2023 auf einem der Firmengebäude in Betrieb genommen werden konnte. Dies entspricht einer nachhaltigen Firmenpolitik und dem Bestreben den CO 2 -Ausstoß schrittweise zu verringern.

3. VFE-Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung

a) Ertragslage

Der Rohertrag ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.674 (d.s. 28,1%) höher, was im Wesentlichen der deutlich besseren Auslastung gegenüber dem Vorjahr geschuldet ist.

Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um ca. 6,6% gestiegen, was das allgemein gestiegene Lohnniveau wiederspiegelt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um rd. 13% gestiegen, was sich auf gestiegene Preise im Allgemeinen, höhere Instandhaltungskosten, sowie gestiegene IT-Kosten zurückführen lässt.

b) Finanzlage

Die Liquiditätssituation gestaltet sich auf Grund des Wachstums etwas angespannt. Der Bestand der Lieferantenverbindlichkeiten konnte auf niedrigem Niveau gehalten werden.

Die Eigenkapitalquote beträgt am Bilanzstichtag rd. 68% und liegt damit über dem Branchendurchschnitt. Dies entspricht unserem Bestreben, das Unternehmen aus eigener Kraft und ohne fremde Mittel zu finanzieren, und gewährleistet den Mitarbeitern einen sicheren Arbeitsplatz in der Zukunft.

Die Zahlungsbereitschaft war ohne Inanspruchnahme von Bankkrediten jederzeit gewährleistet.

c) Vermögenslage Ersatzinvestitionen aus Eigenmitteln erfolgten kontinuierlich nach Plan, wie in den vergangenen Geschäftsjahren.

Das EBIT- Ergebnis beträgt im Berichtsjahr rd. T€ 1.711 (d.s. rd. 9,1% der Gesamtleistung) gegenüber T€ 639 (5,6%) im Vorjahr.

Der vereinfachte Brutto-Cash-Flow hat sich von T€ 643 auf T€ 1.381 verbessert.

4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Zur Unternehmenssteuerung werden die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Rohertrag und der vereinfachte Brutto-Cash-Flow herangezogen.

Den Rohertrag berechnen wir mit der Gesamtleistung abzüglich des Wareneinsatzes, den vereinfachten Brutto-Cash-Flow aus der Summe aus Jahresergebnis und Abschreibungen.

Bedingt durch die, über weite Strecken, gute Auslastung konnte der Gesamtleistung pro Mitarbeiter genauso wie der Rohertrag verbessert werden. Der vereinfachte Brutto-Cash-Flow ist ebenfalls angestiegen.

Unsere wirtschaftliche Lage kann, trotz der herausfordernden makroökonomischen Gesamtsituation, insgesamt als stabil bezeichnet werden.

III. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

IV. Prognosebericht

Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant.

Auch wenn die Entwicklung der Pandemie keine wesentliche Rolle mehr zu spielen scheint, ist die Prognosefähigkeit auf Grund der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage nach wie vor eingeschränkt. Nach Kenntnisstand zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts und unter Berücksichtigung der aktuellen Markt- und Unternehmensentwicklung erwarten wir für 2024 erneut ein herausforderndes Jahr.

V. Chancen- und Risikobericht

1. Chancenbericht

Ein kontinuierlicher Auftragseingang und eine gute Anfragetätigkeit sind Indikatoren für eine stabile Nachfrage und lassen darauf hoffen eine positive Geschäftsentwicklung im Verlaufe des Jahres realisieren zu können. Ein guter Auftragsbestand zum Jahreswechsel bildet hierfür eine gute Ausgangslage.

Maßgeschneiderte Anlagen mit integrierten Standardprozessen, fachlich kompetentes Personal und schlanke Fertigungsprozesse in unseren Fertigungsabläufen, sind die Einflussgrößen, die auch in Zukunft unsere Wettbewerbsfähigkeit stärken. Hinzu kommt eine ausgewiesene Expertise im Bereich der Softwareentwicklung die es ermöglicht den steigenden Anforderungen gerecht zu werden und uns von Mitbewerbern abzuheben.

2. Risikobericht

Die weitere Entwicklung unseres Geschäftes hängt wesentlich von der konjunkturellen Weltwirtschaftslage ab, vor allem in Europa, USA und Asien, aber auch von der Entwicklung neuer Technologien. Die Entwicklung der Weltwirtschaftslage wird in 2024 maßgeblich von den Auswirkungen internationaler Konflikte, sowie der Verfügbarkeit der Lieferketten und den Energiepreisen abhängen.

Als produzierendes Unternehmen mit einem hohen Materialanteil sind wir einem generellen Beschaffungsrisiko ausgesetzt, das aktuell weniger kritisch als 2022/23 eingestuft wird, aber weiterhin als hoch einzustufen ist. Die Diversifikation im Lieferantenportfolio und die ständige Überprüfung alternativer Materialien, die zum Einsatz kommen, verringern dieses Risiko.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Das installierte Mahnwesen im Unternehmen gewährleistet ein effizientes Nachfassen, um Forderungsausfälle zu vermeiden.

Zur Erhaltung unserer hohen Zahlungsfähigkeit, wird fortlaufend ein Liquiditätsplan erstellt, der permanent an die aktuelle Situation angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

 

Radolfzell, den 08. Januar 2024

Maik Schurrer, Geschäftsführer

Dr. Frank Jürgen Breme, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.738.583,48 2.617.223,93
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 10.546,07 29.053,93
II. Sachanlagen 2.728.037,41 2.588.170,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.105.060,70 2.178.770,19
2. technische Anlagen und Maschinen 419.600,59 95.320,46
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 203.376,12 250.179,35
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 63.900,00
B. Umlaufvermögen 7.608.132,25 5.347.252,35
I. Vorräte 3.980.787,02 135.495,00
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 5.400.242,06 2.939.889,87
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.821.276,54 2.670.615,13
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 56.900,02
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.821.276,54 2.613.715,11
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 806.068,69 2.541.142,22
C. Rechnungsabgrenzungsposten 30.029,72 26.092,01
Summe Aktiva 10.376.745,45 7.990.568,29

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 7.061.263,81 6.398.076,74
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Gewinnrücklagen 5.393.831,83 5.464.593,61
III. Gewinnvortrag 4.244,91 4.244,91
IV. Jahresüberschuss 1.163.187,07 429.238,22
B. Rückstellungen 1.051.665,67 530.680,00
C. Verbindlichkeiten 2.263.815,97 1.061.811,55
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.506.951,40 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.506.951,40 0,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 756.864,57 1.061.811,55
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 756.864,57 1.061.811,55
Summe Passiva 10.376.745,45 7.990.568,29

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.814.873,34 6.342.525,58
2. Personalaufwand 5.201.608,87 4.881.968,36
a) Löhne und Gehälter 4.203.835,28 4.034.318,54
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 997.773,59 847.649,82
davon für Altersversorgung 2.000,00
3. Abschreibungen 217.798,68 213.830,24
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 217.605,75 213.830,24
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 192,93
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 694.647,92 606.813,79
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung -538,09 -1.150,59
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.375,28 135,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 48.678,34 23.643,23
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 483.911,66 176.446,62
8. Ergebnis nach Steuern 1.173.603,15 439.958,34
9. sonstige Steuern 10.416,08 10.720,12
10. Jahresüberschuss 1.163.187,07 429.238,22

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Pematech GmbH hat ihren Sitz in Radolfzell am Bodensee. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg i. Br. unter HRB 724953 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 I, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB).

Die Bilanz wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern diese der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften linear vorgenommen. Abweichungen zwischen der Handels- und der Steuerbilanz wurden außerbilanziell korrigiert.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war.

Für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurde ein Festwert in Höhe von T€ 55 (Im Vorjahr T€ 55) nach § 240 Abs. 4 HGB gebildet.

Fertige und unfertige Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten ggf. verlustfrei bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gem. § 256a HGB bewertet.

Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB).

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 I 2 HGB).

Flüssige Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB).

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Nachfolgend werden die in der Bilanz zusammengefassten Posten gesondert erläutert:

AKTIVA
A I 1 Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten T€ 11
A II 1 Grundstücke und Bauten T€ 2.105
A II 2 technische Anlagen und Maschinen T€ 257
A II 3 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung T€ 203
A II 4 Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau T€ 163
B II 2 Forderungen verbundene Unternehmen T€ 0
PASSIVA
C 2 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen T€ 1.507

Anlagevermögen

Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr (§ 268 IV HGB).

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt € 500.000 und ist voll einbezahlt. Der Gewinnvortrag beläuft sich auf € 4.244,91 (im Vorjahr: € 4.244,91).

Angaben und Erläuterungen zu den Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten die voraussichtlichen Nachzahlungen für das Berichtsjahr.

Im Posten sonstige Rückstellungen sind im Wesentlichen solche für Urlaubs- und Überstundenguthaben, Prämien, Garantien und Projektrisiken enthalten.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr (§ 268 V HGB).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten in voller Höhe Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter.

Besicherung von Verbindlichkeiten durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte

Es bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus dem Erwerb von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, Halbfabrikaten und Waren.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):

T€
- aus Leasingverträgen 105
- aus Miet- und Wartungsverträgen 107

Die ausgewiesenen Beträge beinhalten den Gesamtaufwand der jeweiligen Verträge bis Vertragsende.

V. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter

Arbeitnehmergruppen Zahl
Gewerbliche Arbeitnehmer 62
Angestellte 10
72

Angabe zu den Organmitgliedern

Einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr:

Herr Maik Schurrer, Dipl. Ing. FH, Geschäftsführer

Herr Dr. Frank Jürgen Breme, Geschäftsführer

Von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 3 Nr. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Der Beruf der Geschäftsführer entspricht ihrer Organstellung.

Konzernzugehörigkeit

Die ASIC Robotics AG mit Sitz in Burgdorf (Schweiz) stellt den Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Konzernkreis auf.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Radolfzell am Bodensee, im Januar 2024

Maik Schurrer, Geschäftsführer

Dr. Frank Jürgen Breme, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Anlagespiegel

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2023
Zugang
Abgang
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 357.189,05 800,00 0,00 357.989,05
Summe I 357.189,05 800,00 0,00 357.989,05
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 3.129.998,78 0,00 0,00 3.129.998,78
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.075.530,81 338.165,30 119.488,00 1.533.184,11
3. geleistete Anzahlungen 119.488,00 0,00 -119.488,00 0,00
Summe II 4.325.017,59 338.165,30 0,00 4.663.182,89
Gesamt I + II 4.682.206,64 338.965,30 0,00 5.021.171,94
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023
Zugang
Abgang
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 328.135,12 19.307,86 0,00 347.442,98
Summe I 328.135,12 19.307,86 0,00 347.442,98
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 951.228,59 73.709,49 0,00 1.024.938,08
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 785.619,00 124.588,40 0,00 910.207,40
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe II 1.736.847,59 198.297,89 0,00 1.935.145,48
Gesamt I + II 2.064.982,71 217.605,75 0,00 2.282.588,46
Nettobuchwerte
31.12.2023
Vorjahr
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.546,07 29.053,93
Summe I 10.546,07 29.053,93
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 2.105.060,70 2.178.770,19
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 622.976,71 289.911,81
3. geleistete Anzahlungen 0,00 119.488,00
Summe II 2.728.037,41 2.588.170,00
Gesamt I + II 2.738.583,48 2.617.223,93

 

gez. die Geschäftsleitung

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 08.03.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Pematech GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Pematech GmbH; Radolfzell am Bodensee - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pematech GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

• Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Freiburg, den 12. Januar 2024

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