Returo Entsorgungs GmbH
Robert-Blum-Straße 8, 51373 Leverkusen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Heiko Fauth seit 9.2.2024 | Geschäftsführer |
Dieter Suika seit 7.10.2010 | Prokura |
Martin Krekeler seit 21.7.2010 | Geschäftsführer |
Hansjörg Spielhoff seit 26.10.2009 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (7)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
Bundesstadt Bonn | 50.00% |
Bundesstadt Bonn | 27.32% |
BRS Beteiligungsgesellschaft Bonn/Rhein-Sieg mbH | 19.41% |
Bundesstadt Bonn | 1.27% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Returo Entsorgungs GmbHLeverkusenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Rahmenbedingungen Die Returo Entsorgungs GmbH (Returo) ist im Register des Amtsgerichts Köln unter der Nummer HRB 60098 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Leverkusen. Zum 20.11.2015 sind die Returo-Anteile der MVA Müllverwertungsanlage Bonn GmbH (kurz: MVA Bonn) vollständig auf die Stadtwerke Bonn GmbH übergegangen. Seitdem ist Returo eine gemeinsame Vertriebsgesellschaft der RELOGA Holding GmbH & Co. KG, Leverkusen, sowie der Stadtwerke Bonn GmbH, Bonn. Die beiden Gesellschafter sind zu jeweils 50 Prozent an der Returo beteiligt. Gegenstand des Unternehmens ist das Stoffstrommanagement zur wirtschaftlich optimalen Nutzung / Gestaltung von Abfallentsorgungskapazitäten. Returo vermarktet im eigenen Namen und auf eigene Rechnung Kontingente in verschiedenen Verbrennungsanlagen, insbesondere Bonn und Leverkusen. Die Gesellschaft selbst erbringt nur operative Leistungen. Für die benötigten Overheadleistungen bestehen Dienstleistungsverträge mit den Gesellschaftern. II. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen 2023 Returo konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr Erlöse in Höhe von 18.766 T€ erzielen. Für das Müllheizkraftwerk Leverkusen und die MVA Bonn wurden im Jahr 2023 ca. 121.600 t akquiriert. Die genannten Tonnagen sicherten jederzeit die Vollauslastung in den Verwertungsanlagen und liegen deutlich über Vorjahresniveau. Durch die aktuell gültige Gewerbeabfallverordnung dürfen bestimmte Stoffströme nicht mehr direkt thermisch verwertet, sondern müssen einer Sortieranlage zugeführt werden. Die Returo konnte ca. 2.000 t für die Gewerbeabfallsortieranlage der AVEA und der AVG in Köln akquirieren. Durch fehlenden Vollzug wählen einige Kunden wieder den direkten Weg in die Müllverbrennungsanlagen (ohne Sortierung). Das Maklergeschäft mit weiteren Müllverwertungsanlagen (z.B. RMVA Köln, EGK Krefeld, AEB Amsterdam, EBKW Hürth-Knapsack) liegt mit ca. 54.700 t Gewerbeabfall ca. 14 % unter Vorjahresniveau. Die ECOMONDO in Rimini war erneut ein voller Erfolg, bestehende Kundenbeziehungen konnten gestärkt und neue aufgebaut werden. U.a. durch den Ukraine-Krieg und die dadurch geringere Wirtschaftsleistung stagnieren die kommunalen als auch die gewerblichen Mengen auf niedrigem Niveau. Brände in der Müllverbrennungsanlage Solingen und in Rotterdam haben zu Mengenverschiebungen geführt und den Markt auch in NRW beruhigt. Die zur Jahresmitte durchgeführten Preiserhöhungen konnten trotz Einführung der BEHG-Abgabe ab 01.01.2024 aufrechterhalten werden. Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind die Umsatzerlöse in Höhe von 18.766 T€ und der Jahresüberschuss in Höhe von 365 T€. II.1. Öffentliche Zwecksetzung bzw. Zweckerreichung Gemäß § 108 Absatz 2 Nr. 2 der Gemeindeordnung NRW erteilt die Returo Entsorgungs GmbH den nachstehenden Bericht: II.1.1. Einhaltung der öffentlichen Zwecksetzung Returo ist eine Tochtergesellschaft von zwei Gesellschaften, deren Anteile sich zu 100 Prozent in kommunaler Hand befinden. Deren Unternehmensgegenstand wiederum liegt im Bereich der Sammlung bzw. Entsorgung von Abfällen im Interesse der (mittelbaren) Eigentümerkommunen und deren Einwohner bzw. in der wirtschaftlich optimalen Nutzung/Gestaltung von Abfallentsorgungskapazitäten. II.1.2. Zweckerreichung Durch Akquisition von Tonnagen zur Auslastung der Anlagen der Kommunen trägt die Gesellschaft zur Zweckerreichung bei. III. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage III.1. Ertragslage Für die Returo stellt sich die Ertragslage im Berichtsjahr wie folgt dar:
Im Einzelnen setzen sich die Erträge wie folgt zusammen:
Die Zusammensetzung der Aufwendungen ist der folgenden Tabelle zu entnehmen:
Im Materialaufwand sind, neben sonstigen Entsorgungskosten, insbesondere Aufwendungen für die externe thermische Behandlung enthalten. Die übrigen Aufwendungen bestehen im Wesentlichen aus den mit den Gesellschaftern geschlossenen Leistungsverträgen hinsichtlich der Overheadleistungen, Einzelwertberichtigung und Werbemaßnahmen. III.2. Vermögenslage Zum 31.12.2023 ist die Bilanzsumme von 4.721 T€ um 161 T€ auf 4.882 T€ gestiegen. Die Bilanzsumme besteht zu 99,8 % (Vorjahr: 99,8 %) aus dem Umlaufvermögen. Nach dem Gesellschafterbeschluss wurde der Jahresüberschuss 2022 in voller Höhe (285 T€) an die Gesellschafter ausgeschüttet. Auf der Passivseite hat sich das bilanzielle Eigenkapital durch den Jahresüberschuss in Höhe von 365 T€ und die Gewinnausschüttung in Höhe von 285 T€ auf 1.560 T€ erhöht. Das Eigenkapital setzt sich folgendermaßen zusammen:
Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich um ausstehende Rechnungen in Höhe vom 37 T€ und Jahresabschlusskosten in Höhe von 18 T€. Die Verbindlichkeiten zum 31.12.2023 haben sich von 3.222 T€ um 32 T€ auf 3.254 T€ erhöht. III.3. Finanzlage III.3.1. Kapitalflussrechnung Die Kapitalflussrechnung zeigt die Investitions- und Finanzierungsströme im Unternehmen und informiert über die Auswirkungen auf die Liquidität. Dabei wird der aus der Rechnungsperiode aus eigener Kraft erwirtschaftete Zahlungsmittelüberschuss der Einnahmen über die Ausgaben dargestellt. Somit wird das Innenfinanzierungspotenzial (kassenwirksamer Überschuss) des Unternehmens dargestellt, das während des Berichtsjahres zum Beispiel für Schuldentilgung und Investitionen zur Verfügung gestanden hat.
III.3.2. Wirtschaftliche Kennzahlen Die Eigenkapitalrentabilität beträgt 23,4 % (Vorjahr: 19,2 %). Die Umsatzrentabilität beträgt 1,9 % (Vorjahr: 1,4 %). Die Eigenkapitalquote liegt zum 31.12.2023 bei rd. 32 % (Vorjahr: 31 %). III.3.3. Liquidität 2. Grades Die Gegenüberstellung des kurzfristig rückzahlbaren Fremdkapitals (3.321 T€) und der kurzfristig zur Finanzierung dieser Fremdkapitalmittel zur Verfügung stehenden Vermögenswerte (liquide Mittel, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (4.482 T€)) ergibt zum Bilanzstichtag ein Verhältnis von 135 %. Somit ist zum Bilanzstichtag das kurzfristige Fremdkapital durch kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. Bei der Ermittlung der Kennzahl ist das Festgeld in Höhe von 390 T€, welches als Sicherheitsleistung dient, unberücksichtigt geblieben. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Returo ist aus unserer Sicht zufriedenstellend, die Zahlungsfähigkeit im Geschäftsjahr 2023 war jederzeit uneingeschränkt gewährleistet. IV. Prognosebericht Returo strebt auch in den kommenden Jahren eine an den Bedürfnissen orientierte Belieferung der Müllverwertungsanlagen in Bonn und Leverkusen an. Das Streckengeschäft soll insbesondere durch Abfallmengen aus Italien stabilisiert werden. Hierzu wurde die Zusammenarbeit mit der AVG Köln und anderen Müllverbrennungsanlagen erfolgreich fortgeführt. Trotz des andauernden Ukraine-Krieges und der damit verbundenen hohen Inflation geht Returo davon aus, dass die Vollauslastung der MVA Bonn und des MHKW Leverkusen sichergestellt werden kann, es jedoch bei anderen Anlagen zu Mengenreduzierungen kommen kann. Die Planzahlen zu Umsatz und Gewinn werden voraussichtlich erreicht. Im Wirtschaftsplan werden in 2024 Umsatzerlöse in Höhe von 23.458 T€ und ein Jahresergebnis von 90 T€ erwartet. V. Chancen und Risiken Chancen werden für die Returo in der weiteren Etablierung und der bereits vorhandenen guten Positionierung der Gesellschaft am Markt, verbunden mit langjähriger Erfahrung der verantwortlich handelnden Personen und hohem Vertrauen der Kunden in das kommunal getragene Unternehmen, gesehen. Das Risikoportfolio ist geprägt durch die aktuelle Situation auf dem Abfallmarkt mit deutlich geringeren Abfallmengen im Inland. Die überwiegende Zahl der Risiken ist im Sektor des Beschaffungsmarktes lokalisiert und ergibt sich aus möglichen Anlagenstillständen, wenn in deren Folge bestehende Abnahmevereinbarungen nicht eingehalten werden können. Kompensierbar ist dies in der Regel durch Umleitung der Abfallströme in andere Anlagen. Durch die Einbeziehung der Müllverbrennungsanlagen in den nationalen Emissionshandel und der damit verbundenen CO 2 -Abgabe erhöhen sich die Kosten für Abfallproduzenten. Durch diesen nationalen Alleingang wird es zu Verschiebungen italienischer Mengen nach Österreich, Skandinavien und die Niederlande kommen, zumal die Abgabe jährlich steigt. Ein weiteres Risiko wird bei zeitweiligen Zahlungsunfähigkeiten oder Insolvenzen von Kunden gesehen. Um den finanziellen Folgeschäden durch Forderungsausfälle wirkungsvoll entgegenwirken zu können, existiert zur Risikosteuerung eine Kreditversicherung. Zur Umsetzung der Anforderungen des KonTraG wurde ein Risikomanagementsystem aufgebaut. Ziel ist das frühzeitige Erkennen von Entwicklungen, die das Potenzial haben, den Fortbestand der Gesellschaft zu gefährden. Es wurde ein Risikobeauftragter benannt, der mit Unterstützung des Risikomanagers kontinuierlich potenzielle Risiken erfasst und bewertet sowie Steuerungsmaßnahmen dokumentiert. Identifizierte Risiken werden durch die Dimensionen Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit klassifiziert. Die zur Steuerung ergriffenen Maßnahmen werden in Risikobögen erfasst und halbjährlich im Risikobericht dokumentiert. Adressaten sind die Geschäftsführung und einmal jährlich die Gesellschafter. Entwicklungen, die den Bestand des Unternehmens gefährden, sind zurzeit nicht erkennbar.
Leverkusen, den 05. April 2024 Returo Entsorgungs GmbH gez. Martin Krekeler, Geschäftsführer gez. Heiko Fauth, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Die Returo Entsorgungs GmbH (Returo) ist im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter der Nummer HRB 60098 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Leverkusen. Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Returo Entsorgungs GmbH zum 31. Dezember 2023 werden nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des § 42 GmbH-Gesetzes aufgestellt. Dabei werden die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB angewandt. Die Wertansätze in der Eröffnungsbilanz stimmen mit den Wertansätzen in der Schlussbilanz zum vorhergehenden Geschäftsjahr überein. Von der Möglichkeit gemäß § 265 HGB, Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammenzufassen, wurde nicht Gebrauch gemacht. Dabei wird das Gliederungsschema um die Ausweisposition "Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" erweitert. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Im Einzelnen sind die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung nach folgenden Methoden bilanziert worden: Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen linear. Außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht erforderlich. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag angesetzt, soweit nicht in Einzelfällen ein niedrigerer Wertansatz geboten war. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung und eine Einzelwertberichtigung vorgenommen. Die Liquiden Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter den Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und berücksichtigen demzufolge alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen bilanziert. Aktive und passive Steuerlatenzen aus temporären Unterschieden zwischen handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gemäß § 274 HGB bestehen nicht. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. III. Erläuterungen zur Bilanz III.1. Anlagevermögen Die Darstellung und Entwicklung des Anlagevermögens sowie der Abschreibungen sind im Anlagenspiegel dargestellt. III.2. Forderungen Die Forderungen gegen Gesellschafter bestehen in Höhe von (2 T€) ausschließlich Stadtwerke Bonn, Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber der RELOGA GmbH in Höhe von (3 T€) und der Rheinische Schlacke Verwertungs GmbH (18 T€). Die Forderungen zum 31.12.2023 haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von unter einem Jahr. III.3. Sonstige Vermögensgegenstände In dieser Position sind insbesondere im Folgejahr abziehbare Vorsteuern (133 T€), Gewerbe- Körperschafts- und Kapitalertragssteuer Forderung (58 T€), sowie Debitorisch Kreditoren (13 T€) enthalten. III.4. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Die flüssigen Mittel betragen zum Bilanzstichtag 940 T€. Davon stehen 390 T€ nicht zur freien Verfügung, da diese der Absicherung von Bürgschaften dienen. III.5. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Bei den Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um vorausgezahlte Kosten, die Aufwendungen nach dem Bilanzstichtag darstellen. III.6. Eigenkapital Gemäß Umlaufbeschluss der Gesellschafterversammlung vom 17. Juli 2023 wurde der Bilanzgewinn in Höhe von 831 T€, bestehend aus dem Jahresüberschuss von 285 T€ und dem Gewinnvortrag von 546 T€, in Höhe von 142,5 T€ an die Gesellschafterin RELOGA Holding GmbH & Co. KG und in Höhe von 142,5 T€ an die Gesellschafterin Stadtwerke Bonn GmbH ausgeschüttet. Der Restbetrag in Höhe von 546 T€ wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Der Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 365 T€ soll anteilig an die Gesellschafter ausgeschüttet werden. III.7. Rückstellungen Zum 31.12.2023 sind Rückstellungen für Gewerbe- und Körperschaftsteuer in Höhe von 14 T€ passiviert. Unter den Sonstigen Rückstellungen sind Rückstellungen für den ausstehende Rechnungen in Höhe von 37 T€ und Jahresabschlusskosten in Höhe von 18 T€ enthalten. III.8. Verbindlichkeiten Die Darstellung und Entwicklung der Verbindlichkeiten ergeben sich aus folgendem Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023:
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte. In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 2.426 T€ betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung gegenüber der RELOGA GmbH, bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Stadtwerke Bonn GmbH in Höhe von 658 T€ und der RELOGA Holding GmbH & Co. KG in Höhe von 42 T€. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung IV.1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von 18.766 T€ wurden im Rahmen des von der Gesellschaft betriebenen Stoffstrommanagements erzielt. IV.2. Sonstige betriebliche Erträge Diese Position enthält im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. IV.3. Materialaufwand Im Materialaufwand in Höhe von 17.565 T€ sind insbesondere Entsorgungskosten für die externe thermische Behandlung, sowie sonstige Entsorgungskosten und Transportkosten enthalten. IV.4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen auf:
IV.5. Finanzergebnis Das Zinsergebnis beläuft sich auf 22 T€ (Vorjahr: -8 T€) und setzt sich aus Zinsen für kurzfristige Geldanlagen 27 T€ (Vorjahr: 0 T€) und Zinsen und ähnlichen Aufwendungen für Bürgschaftsprovisionen in Höhe von -5 T€ (Vorjahr: -8 T€) zusammen. IV.6. Steuern vom Einkommen und Ertrag Unter dieser Position sind die zu erwartenden Gewerbesteuer- und Körperschaftsteueraufwendungen ausgewiesen. Für das Jahr 2023 belaufen sich diese auf 121 T€. V. Sonstige Angaben V.1. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigt im Geschäftsjahr 2023, wie im Vorjahr, keine Mitarbeiter. V.2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne von § 285 Nr. 3 a HGB Es bestehen Geschäftsbesorgungsverträge über kaufmännische Geschäftsbesorgungen mit nahestehenden Unternehmen. Der Aufwand belief sich in 2023 auf 481 T€ (Vorjahr: 467 T€). Die Verträge sind auf unbestimmte Zeit geschlossen und können mit einer Kündigungsfrist von 6 Monaten zum Monatsende gekündigt werden. V.3. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB Die Returo hat sich vertraglich verpflichtet Abfälle an eine Anlage anzuliefern. Als Sicherheitsleistung wurde eine Bankbürgschaft ausgehändigt. Die Bürgschaft wird mit einem Bankguthaben von 390 T€ gedeckt. Aktuell und in Zukunft besteht nur ein sehr geringes Risiko für eine Inanspruchnahme. Die Gesellschaft kann aufgrund ihrer wirtschaftlichen Leistung die Vertragsbedingungen fristgerecht erfüllen. V.4. Konzernabschluss Die Gesellschaft ist eine jeweils 50 %ige Tochtergesellschaft der RELOGA Holding GmbH & Co. KG, Leverkusen, und der Stadtwerke Bonn GmbH, Bonn. Die Stadtwerke Bonn GmbH und die RELOGA Holding GmbH & Co. KG stellen jeweils einen Konzernabschluss auf. Die Returo wird in den Konzernabschluss entsprechend den handelsrechtlichen Bestimmungen einbezogen. Der Konzernabschluss wird beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht und gem. § 325 HGB offengelegt. V.5. Geschäfte mit nahestehenden Personen Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr keine Geschäfte mit nahestehenden Personen getätigt, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind. V.6. Geschäftsführer Geschäftsführer sind bzw. waren:
Die Geschäftsführer sind gesamtvertretungsberechtigt. Die Geschäftsführer sind bei den Gesellschaftern der Returo bzw. deren Tochterunternehmen angestellt und erhalten von der Gesellschaft keine Bezüge. V.7. Abschlussprüferhonorar Das für den Abschlussprüfer im Geschäftsjahr 2023 als Aufwand erfasste Honorar beträgt 9 T€ und betrifft nur Abschlussprüfungsleistungen. V.8. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschluss des Geschäftsjahres waren nicht zu verzeichnen.
Leverkusen, den 05. April 2024 Returo Entsorgungs GmbH gez. Martin Krekeler, Geschäftsführer gez. Heiko Fauth, Geschäftsführer Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2023
Gewinnverwendungsbeschlussüber die 43. Gesellschafterversammlung der Returo Entsorgungs GmbH am Donnerstag, den 04.07.2024Beschluss: Der Jahresabschluss der Returo Entsorgungs GmbH zum 31.12.2023 mit einer Bilanzsumme von 4.881.796,37 € und einem Jahresüberschuss von 364.737,03 € wird festgestellt. Der Lagebericht wird genehmigt. Der Jahresüberschuss von 364.737,03 € wird in Höhe von 182.368,52 € an die Gesellschafterin RELOGA Holding GmbH & Co. KG und in Höhe von 182.368,51 € an die Gesellschafterin Stadtwerke Bonn GmbH zum 01.10.2024 ausgeschüttet. Weiterhin wird der Gewinnvortrag von 545.553,38 € auf neue Rechnung vorgetragen. Den Geschäftsführern wird Entlastung erteilt. Der Beschluss ergeht vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Gremien der Gesellschafter Stadtwerke Bonn GmbH und der RELOGA Holding GmbH & Co. KG. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Returo Entsorgungs GmbH, Leverkusen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Returo Entsorgungs GmbH, Leverkusen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Returo Entsorgungs GmbH, Leverkusen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Gummersbach, 27. Mai 2024 Advisio
Gummersbach ETL GmbH
Clemens Dornseifer, Wirtschaftsprüfer Dieter Wagener, Wirtschaftsprüfer |
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