ASC Technologies Aktiengesellschaft

Seibelstraße 2, 63768 Hösbach, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Aschaffenburg HRB 6980
Vorher
ASC telecom Aktiengesellschaft
Eingetragen
4.8.1998
Branche
Herstellung von Geräten und Einrichtungen der TelekommunikationstechnikDatenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten a. n. g.Herstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.
Gegenstand
die Forschung und Entwicklung, die Produktion, die Vermarktung, der Vertrieb, der Service sowie der Betrieb von Cloud-, Software- und Hardware-Lösungen im Bereich der IT und Telekommunikation sowie elektronischer Baugruppen aller Art

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Vorstandsmitglied
Marco Müller
seit 11.7.2012
Vorstandsmitglied
Gisela Müller
seit 11.7.2012
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

98.00% identifiziert2.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Günther Müller
93.10%
J**** B*******
4.90%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
ASC telecom Beteiligungs GmbH
2.00%

Gesellschafter
Beta

2 von 3 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Günther Müller
93.10%
J**** B*******
4.90%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ASC Technologies Aktiengesellschaft

Hösbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

Darstellung des Geschäftsverlaufs und Lage der Kapitalgesellschaft im Geschäftsjahr 2024

ASC Positionierung

Die ASC Technologies AG gehört zur ITK-Branche (Informationstechnik und Telekommunikation) und ist ein international führender Cloud- und Softwareanbieter für Recording & Künstliche Intelligenz (KI). ASC liefert Lösungen zur Aufzeichnung und Analyse multimedialer Interaktionen - sei es Sprache, Video, Screen, Chat oder Meetings. Zu den Zielgruppen gehören nicht nur alle Unternehmen, von Small und Medium (SME) bis hin zu Large Enterprises, sondern auch Behörden, die ihre Kommunikation aufzeichnen, qualitätssichern und analysieren. Insbesondere sind dies Finanzdienstleister, Contact Center und Organisationen der öffentlichen Sicherheit.

ASC sieht die Cloud als marktführende Technologie und bietet deshalb alle seine Services multi-mandantenfähig und hoch-skalierbar aus der Cloud an. Gleichzeitig legt ASC Wert darauf, auch reine On-Premise Installationen, bzw. hybride On-Premise und Cloud Architekturen, zu unterstützen, so dass Kunden flexibel bleiben und individuell ihre Nutzung der Cloud gestalten können.

Um Mehrwerte für gemeinsame Kunden zu schaffen, geht ASC mit wichtigen Anbietern der Kommunikationsbranche Technologiepartnerschaften ein.

Tochtergesellschaften und Vertriebsbüros in Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, der Schweiz, Rumänien, den USA, Brasilien, Japan, Singapur, Hongkong, Dubai und Australien sowie zertifizierte Systemintegratoren realisieren anspruchsvolle Kundenprojekte in über 50 Ländern.

Hauptwettbewerber im Aufzeichnungsgeschäft sind die israelischen bzw. US-amerikanischen Unternehmen NICE und VERINT. Darüber hinaus treffen wir in einigen Märkten auch auf lokale, oftmals preisaggressive Wettbewerber. Gleichzeitig entsteht eine neue Gruppe von Anbietern, die einen rein cloudbasierten Aufzeichnungsansatz verfolgen. Auch sehen wir vermehrt neue Anbieter, die sich nicht nur auf die Aufzeichnung, sondern auf weitere KI-gestützte Analysen fokussieren. Der Kampf um Marktanteile bleibt sowohl im Bereich der Aufzeichnung als auch der Analyse weiterhin intensiv.

ASC hat im Geschäftsjahr 2024 seine Strategie des nachhaltigen Wachstums konsequent weiterverfolgt und konnte seine Umsätze erheblich steigern. Es erfolgten im Berichtsjahr wieder signifikante Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie in die Integration unserer Software-Suites in die Produkte unserer Technologiepartner. Ein wesentlicher Anteil davon wurde in unsere Microsoft Azure-basierten Recording- und KI-Cloud-Services investiert.

Ergebnisentwicklung

2024 2023 Veränderung Veränderung
EUR %
Gesamtumsatz EUR 26.006.771 22.584.406 3.422.365 15,2%
Exportanteil 78,2% 72,5% 7,9%
Anteil wiederkehrender Umsatz 78,2% 74,7% 4,7%
EBIT * EUR 2.608.142 1.211.044 1.397.098 115,4%
EBITDA * EUR 2.753.495 1.323.163 1.430.332 108,1%

* inklusive Beteiligungserträge

Der Umsatz der ASC Technologies AG wuchs im Geschäftsjahr 2024 um 15,2 % und lag damit an der oberen Grenze unserer Erwartungen. Dieses Wachstum wurde insbesondere durch unsere erfolgreiche Cloud-Lösung Recording Insights erreicht.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde ein Exportanteil von 78,2 % des Gesamtumsatzes erwirtschaftet, was durch deutliche Steigerung der Umsätze in der EU und Asien realisiert wurde. Der echte Exportanteil liegt jedoch bei über 80 %, da größere Projekte an Vertriebspartner in Deutschland fakturiert und exportiert wurden.

Produkt- und Sortimentspolitik

ASC bietet maßgeschneiderte Lösungen für Aufzeichnung, auditsichere Dokumentation und KI-basierte Analyse - sei es Sprache, Video, Screen, Chat oder Meetings. Hierfür bietet ASC zwei Software-Suites:

Recording Insights, eine native Cloud Recording-Lösung für Microsoft Teams - von Voice über Screen, Video, Chat bis hin zu Shared Content - und für weitere Cloud UC-Services wie RingCentral und Zoom.

EVOIPNeo, eine Software-Suite zur Aufzeichnung traditioneller Kommunikationstechnologien, die wir sowohl On-Premise als auch als Cloud-Lösung anbieten.

Hauptumsatzträger waren im Jahr 2024 mit einem Anteil von 47 % unsere Cloud-Services.

Mit EVOIPNeo ermöglicht ASC seinen Kunden, sich an eine große Zahl von Telefon-, Trading- oder Funkanlagen sowie Contact-Center- oder UC-Lösungen anzubinden und Kommunikation aufzuzeichnen, beweissicher zu dokumentieren und bei Bedarf wiederzugeben. Zur Auswertung der Inhalte von Kundenkommunikation bietet Neo eine Lösung zur Desktop-Analyse sowie Integrationen mit Google und Microsoft KI-Services für Keyword-Spotting und Transkription an.

Im Jahr 2024 wurde die Neo Suite um zahlreiche Features erweitert. Ferner wurden Integrationen mit Telefonie-Plattformen unseres strategischen Partners Mitel und den von ihm übernommenen Plattformen der Unify weiterentwickelt. Auch wurde in die Anbindung der Neo Cloud an die Cisco Webex Services investiert.

Recording Insights, das ASC Flagship, hat mit einer nativen Microsoft Teams Applikation einen differenzierten technischen Ansatz, um mittels Einfachheit, Benutzerfreundlichkeit und geringen Installationsaufwendungen einen möglichst hohen Kundennutzen zu schaffen. Durch unmittelbare Einbindung der KI-Algorithmen von Microsoft können Kommunikationsinhalte in Recording Insights transkribiert, übersetzt, nach Schlüsselworten durchsucht und nach Emotionen analysiert werden.

ASC hat 2024 die Entwicklung von Recording Insights weiter vorangetrieben. So wurde Recording Insights insbesondere um KI-bezogene Funktionen, z.B. eine Integration in den Microsoft Co-Pilot sowie KI-basierte Policies zur Einhaltung von Finanzmarktrichtlinien wie MiFID, FCA und Dodd-Frank, erweitert.

Investitionen

2024 2023 Veränderung Veränderung % des Umsatz 2024
EUR %
Forschung- und Entwicklung 5.961.522 5.427.911 533.611 9,8% 22,9%

Vermögenslage

2024 2023 Veränderung Veränderung
EUR %
Bilanzsumme 16.717.092 15.104.866 1.612.226 10,7%
Anlagevermögen 3.841.010 4.129.999 -288.989 -7,0%
Umlaufvermögen 12.255.155 10.118.699 2.136.456 21,1%
Vorräte 497.269 521.172 -23.903 -4,6%
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.412.916 3.355.145 1.057.771 31,5%
Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen 2.153.328 2.374.075 -220.747 -9,3%
Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestand 4.047.340 1.961.411 2.085.929 106,3%
Eigenkapitalsaldo 5.865.461 5.654.498 210.963 3,7%
Rückstellungen 2.368.368 2.465.838 -97.470 -4,0%
Verbindlichkeiten gegenüber Finanzinstituten 0 0 0 0,0%
Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten, verbundenen Unternehmen, erhaltene Anzahlungen und sonstige Verbindlichkeiten 2.642.004 2.329.771 312.233 13,4%
PRAP 5.841.259 4.590.259 1.251.000 27,3%

Die Bilanzsumme ist aufgrund der passiven Rechnungsabgrenzung von 2023 auf 2024 gestiegen.

Das Anlagevermögen ist durch die Herabsetzung des Stammkapitals von ASC Japan gesunken.

Das Umlaufvermögen erhöhte sich aufgrund des höheren Bankguthabens zum Vorjahr.

Die Vorräte, die sich hauptsächlich auf Komponenten für Hardware-Produkte beziehen, gingen weiter zurück, da sich ASC immer mehr zum Software- und Cloud-Anbieter entwickelt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund des höheren Umsatzes angestiegen.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen gingen zurück.

Das Guthaben bei Kreditinstituten hat sich, bedingt durch den Verkauf von Wertpapieren, erhöht.

Die Rückstellungen sind aufgrund der Reduzierung der Steuerrückstellungen zurückgegangen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten und verbundenen Unternehmen sowie die Sonstigen Verbindlichkeiten sind gestiegen, da mit ASC Schweiz, ASC Spanien und ASC Singapur mehr Geschäfte getätigt wurden.

Finanzlage

2024 2023 Veränderung Veränderung Deckung Fremdkapital % 2024
EUR %
Bilanzsumme 16.717.092 15.104.866 1.612.226 10,7%
Eigenkapitalquote 35,1% 37,4% -6,1%
Liquide Mittel 1. Grades 4.047.340 1.961.411 2.085.929 106,3% 37,3%
Liquide Mittel 2. Grades 12.378.812 10.453.695 1.925.117 18,4% 114,1%

Die höhere Bilanzsumme im Vergleich zu 2023 ist in erster Linie auf die deutlich höhere Abgrenzung der langfristigen Service- und Cloudverträge zurückzuführen.

Ertragslage

2024 2023 Veränderung Veränderung
EUR %
Sonstiges betriebliches Ergebnis 838.801 873.419 -34.618 -4,0%
Personal- und Sozialaufwendungen 9.601.700 9.451.945 149.755 1,6%
Aufwand für Materialeinsatz und externe Dienstleistungen 3.662.496 3.098.265 564.231 18,2%
Abschreibungen 145.353 112.119 33.234 29,6%
Sonstige betriebliche Aufwendungen 11.294.774 9.788.721 1.506.053 15,4%
Erträge aus Beteiligungen 430.226 180.016 250.210 139,0%
Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 550.800 30.975 519.825 1678,2%
Ergebnis vor Steuern 2.125.083 1.698.606 426.477 25,1%
Ergebnis nach Steuern 1.710.962 1.391.493 319.469 23,0%

Der Materialeinsatz lag in 2024 aufgrund von höheren externen Dienstleistungen deutlich über dem Vorjahr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen nahmen zu, insbesondere durch höhere Revenue-Share- und Marketingkosten.

Die höhere Abschreibung auf Wertpapiere des Umlaufvermögens musste aufgrund des gefallenen Aktienkurses der NFON Aktien vorgenommen werden.

Der Vorstand bewertet somit die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft als gut.

Beteiligungen der Gesellschaft

ASC erreicht seine Kundennähe in allen wichtigen Märkten durch eigene Tochtergesellschaften mit Vertriebs- und Servicepersonal. Unsere Mitarbeiter übernehmen die vertriebliche Betreuung der Kunden, Pre-Sales Consultants und Projekt Manager erledigen die technische Beratung und Umsetzung der Projekte - in Englisch und oft auch in der jeweiligen Landessprache.

Die ASC Technologies AG unterhielt zum 31.12.2024

Vertriebs- und Servicestandorte in Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, der Schweiz, Dubai, den USA, Brasilien, Hongkong, Japan, Singapur und Australien

Entwicklungsteams im Headquarter in Hösbach, sowie in Saarbrücken, in Brasov (Rumänien) und Mailand (Italien)

Am 26.02.2025 wurde die ASC Nordics AB in Göteborg, Schweden gegründet.

Die ASC Technologies India Pty. Ltd. in Chennai, Indien, befindet sich derzeit im Gründungsprozess.

Risiken und ASC-Risikomanagement

Profitables und nachhaltiges Wachstum ist das primäre Ziel der ASC Technologies AG. Dabei verfolgen wir eine sicherheitsorientierte Strategie, die darauf ausgerichtet ist, den Unternehmenswert langfristig und nachhaltig zu steigern.

Das Risiko-Management der ASC Technologies AG ist darauf ausgelegt, Risiken frühzeitig zu erkennen, zu bewerten, zu vermeiden oder wenn möglich zu begrenzen. In unsere Risikobetrachtungen werden sowohl operative Risiken als auch finanzwirtschaftliche, konjunkturelle und marktbedingte Gefährdungen einbezogen.

Wichtiger Bestandteil unseres internen Risiko-Managements ist das ASC Multi-Management-System (Qualität, Umwelt, Informations- und Arbeitssicherheit) mit einer Beschreibung aller wichtigen Geschäftsprozesse, wie z. B. Produktentwicklung, Service, Projekt-Management, Schulung sowie zahlreichen Verfahrens- und Arbeitsanweisungen und statistischen Auswertungen. Diese spiegeln sich in den ASC Zertifizierungen nach ISO 9001 und 14001 wieder. Weiterhin ist ASC nach den IT Sicherheitsnormen ISO 27001 und SOC2 Type 2 zertifiziert.

ASC sieht und managed aktuell insbesondere folgende Markt-, Produkt-, Vertriebs-, Finanz- und sonstige Risiken:

Der Kommunikationsmarkt ist durch eine sinkende Nachfrage nach On-Premise Lösungen, sowie eine steigende Nachfrage nach Cloud-Lösungen gekennzeichnet. Da ASC heute zahlreiche On-Premise Telefonanlagen aufzeichnet, besteht das vertriebliche Risiko, dass Kunden beim Übergang in die Cloud einen anderen Recordinganbieter wählen. Dem begegnen wir, indem wir unseren Kunden die entsprechenden Recording und AI-Services auch aus der Cloud bereitstellen.

Unsere strategischen Partnerschaften mit Microsoft und Mitel stellen große Anforderungen an ASC. Unser Produktentwicklungsteam integriert ASC mit erheblichem Aufwand in die Plattformen und Applikationen dieser Partner. Zur Steuerung des Produktrisikos bei der Prioritätensetzung stimmen wir uns eng mit dem Produktmanagement von Microsoft und Mitel ab. Zudem erfordern diese Partnerschaften eine konsequente vertriebliche Umsetzung. Das damit verbundene Vertriebsrisiko managen wir durch eine enge Zusammenarbeit mit den Vertriebsteams unserer Technologie-Partner.

Die Übernahme des ASC Großkunden Unify durch Mitel im Jahr 2023 bedeutet für ASC ein Klumpenrisiko, denn Mitel ist ebenfalls ein bedeutender Großkunde von ASC. Um dem entgegenzuwirken, setzen wir einerseits auf eine intensive Betreuung der neuen Mitel-Organisation und andererseits auf den gezielten Aufbau neuer Endkunden- und Partnerbeziehungen.

Das Management der Azure Ressourcen, welche wir sowohl für unsere Neo als auch für unsere Recording Insights Cloud Plattformen einsetzen, stellt eine besondere Herausforderung dar. Eine nicht optimale Abstimmung der ASC Software auf die zugrunde liegenden Azure Ressourcen kann schnell zu stark steigenden Kosten führen. Dieses finanzielle Risiko managen wir durch ein enges Controlling der Azure-Kosten sowie die kontinuierliche Umsetzung von technischen Optimierungsmaßnahmen.

Für ASC besteht, wie für alle Unternehmen der ITK-Branche, die Herausforderung des optimalen Einsatzes der F&E-Ressourcen. Wir reduzieren dieses Produktrisiko durch unseren Product Evolution Process (PEP), mit dem wir die technische und wirtschaftliche Realisierbarkeit unserer Entwicklungen sicherstellen.

Ein nicht unerhebliches Risiko sehen wir in der Entwicklung von Fremdwährungen wie z.B. USD, JPY und GBP gegenüber dem Euro. Währungsschwankungen haben schon in verschiedenen Ländern dazu geführt, dass wir wichtige Großaufträge nur mit deutlichen Preisnachlässen gewinnen konnten.

Weitere besondere Hinweise auf Risiken für die zukünftige Geschäftsentwicklung, auf die im Rahmen der Lageberichterstattung gemäß dem § 289 Abs. 1 des Handelsgesetzbuches einzugehen ist, sind nicht erkennbar.

Unternehmensziel Nachhaltigkeit

ASC erkennt den menschengemachten, globalen Klimawandel als wesentliche gesellschaftliche Herausforderung an. Dementsprechend verpflichtet sich ASC dazu, nachhaltig zu wirtschaften und umweltverträgliche Produkte und Services herzustellen sowie umweltverträgliche Vorgehensweisen im operativen Geschäft zur Anwendung zu bringen.

ASC misst bereits seit 2010 seine direkten und indirekten CO 2 Emissionen. Im Rahmen des jährlichen Planungsprozesses leitet ASC aus seinen Unternehmenszielen spezifische Qualitäts- und Umweltziele ab. Diese werden von den Fachbereichen in individuelle Zielsetzungen überführt und im Laufe des Jahres konsequent umgesetzt.

Das ASC Umweltmanagement-System wird jährlich im Rahmen eines Audits nach der internationalen Norm ISO 14001 geprüft und zertifiziert. Zusätzlich hat sich ASC 2024 einer Bewertung seiner Nachhaltigkeitsinitiativen im EcoVadis-Portal, einem inzwischen weitverbreiteten Compliance-Tool großer Einkaufsorganisationen, unterzogen. Das Ergebnis lag bei 73/100 Punkten, dafür hat ASC die Silber-Medaille erhalten.

Voraussichtliche Entwicklung (Chancen) der Kapitalgesellschaft und Ausblick

Unsere Wachstumsstrategie basiert auf der weiteren konsequenten Internationalisierung, auf der Umsetzung unserer strategischen Technologie-Partnerschaften, auf dem Ausbau unseres Cloud-Geschäfts, auf der Verbreiterung unserer Vertriebspartnerbasis sowie auf der Erschließung unserer Kundenbasis für KI-Lösungen.

Unsere strategischen Partnerschaften mit Mitel und Microsoft werden auch in den nächsten Jahren maßgeblich zum Wachstum von ASC beitragen. Dabei eröffnet die Partnerschaft mit Microsoft ASC den direkten Zugang zu Großkunden der Finanzindustrie. Die Gewinnung neuer Großkunden sowie die Erweiterung der Geschäftsbeziehungen mit bestehenden Kunden für zusätzliche ASC-Services sind zentrale Elemente unserer Wachstumsstrategie.

Zur Ergänzung unseres Cloud-Portfolios planen wir 2025 unseren Neo-basierten Recording Service für Cisco Webex Calling auf den Markt zu bringen. Hiermit wollen wir weiteres Wachstum insbesondere mit jenen Kunden und Partnern generieren, die sowohl Cisco Webex als auch Microsoft Teams oder Mitel einsetzen.

Zusätzlich erwarten wir eine Beschleunigung des Marktes für KI-basierte Kommunikationsanalyse. Erste Bankkunden planen, ihre Kundenkommunikation vollständig zu transkribieren und mittels der ASC AI Policy Engine automatisiert auf die Einhaltung der Vorgaben der Finanzmarktregulierung zu analysieren. Darüber hinaus hat Mitel mit der Vermarktung von Recording Insights AI begonnen, um so KI Services an seine On-Premise und Private Cloud Kunden zu vermarkten.

Die wichtigsten Indikatoren zeigen, dass sowohl die deutsche Wirtschaft als auch die Weltwirtschaft 2025 nur leicht wachsen werden. Allerdings stellen der Ukrainekrieg als auch die amerikanische Zollpolitik erhebliche Unwägbarkeiten dar, die auch dieses Wirtschaftswachstum kurzfristig gefährden können.

ASC plant, 2025 seine Marktanteile weiter auszubauen. In allen geographischen Märkten verfolgt ASC das Ziel, mit seinen innovativen Cloud- und KI-Services bei der Wandlung der Märkte von On-Premise zu Cloud eine führende Rolle zu spielen. Auf dieser Basis plant ASC auch für 2025 ein zweistelliges Umsatzwachstum.

 

Hösbach, den 29.04.2025

Dr. Gerald Kromer, Vorstand

Marco Müller, Vorstand

Bilanz zum 31. Dezember 2024

AKTIVSEITE

31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte
und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen
Rechten und Werten 58.094,00 34.090,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 5,00 5,00
58.099,00 34.095,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 153.476,24 153.636,24
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 183.276,00 214.431,00
336.752,24 368.067,24
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.605.422,97 1.887.100,84
2. Beteiligungen 1.840.736,18 1.840.736,18
3.446.159,15 3.727.837,02
3.841.010,39 4.129.999,26
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 256.037,00 330.524,96
2. unfertige Erzeugnisse 125.132,07 106.049,30
3. fertige Erzeugnisse und Waren 116.099,68 84.597,67
497.268,75 521.171,93
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.412.915,92 3.355.144,83
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.153.328,07 2.374.075,07
3. sonstige Vermögensgegenstände 873.502,26 1.024.141,21
7.439.746,25 6.753.361,11
III. Wertpapiere
1. sonstige Wertpapiere 270.800,21 882.754,88
IV. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 4.047.340,26 1.961.411,33
12.255.155,47 10.118.699,25
C. Rechnungsabgrenzungsposten 357.723,44 337.305,75
D. Aktiv latente Steuer 92.500,00 0,00
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 170.703,00 518.862,00
16.717.092,30 15.104.866,26

PASSIVSEITE

31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.500.000,00 1.500.000,00
II. Kapitalrücklage 425.193,79 425.193,79
III. Gewinnrücklagen
1. gesetzliche Rücklage 94.806,22 94.806,22
2. andere Gewinnrücklagen 2.134.498,37 2.243.005,37
2.229.304,59 2.337.811,59
IV. Bilanzgewinn 1.710.962,20 2.133.657,44
5.865.460,58 5.654.498,38
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 0,00 0,00
2. Steuerrückstellungen 125.032,00 407.133,43
3. sonstige Rückstellungen 2.243.336,29 2.058.704,85
2.368.368,29 2.465.838,28
C. Verbindlichkeiten
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.574,40 15.860,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 703.392,82 615.301,07
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.789.598,20 1.468.522,48
4. sonstige Verbindlichkeiten 147.438,81 230.087,34
- davon aus Steuern EUR 128.036,15 (i.Vj.: EUR 139.224,01)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 9.188,24 (i.Vj.: EUR 7.814,52)
2.642.004,23 2.329.770,89
D. Rechnungsabgrenzungsposten 5.841.259,20 4.590.258,71
E. Passive latente Steuern 0,00 64.500,00
16.717.092,30 15.104.866,26

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024

2024 2024 2023
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 26.006.771,14 22.584.406,26
2. Erhöung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 36.667,30 24.253,79
3. sonstige betriebliche Erträge
davon aus Währungsumrechnung EUR 276.829,98 (i.Vj.: EUR 308.299,69) 838.800,99 873.418,67
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -415.439,28 -301.330,43
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -3.247.056,27 -2.796.934,56
-3.662.495,55 -3.098.264,99
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -8.415.926,49 -8.066.205,48
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung
davon für Altersversorgung EUR 232.551,00 (i.Vj.: EUR -54.160,00) -1.185.773,73 -1.385.739,90
-9.601.700,22 -9.451.945,38
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -145.352,71 -112.118,86
7. sonstige betriebliche Aufwendungen
davon aus Währungsumrechnung EUR 212.945,34 (i.Vj.: EUR -330.619,12) -11.294.774,48 -9.788.720,98
8. Erträge aus Beteiligungen
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 430.181,99 (i.Vj.: EUR 180.000,00) 430.225,74 180.015,63
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 464.232,66
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (i.Vj.: EUR 1.460,05) 97.650,29 83.170,43
11. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -550.800,00 -30.974,83
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
davon aus der Abzinsung EUR -29.910,00 (i.Vj.: EUR -28.866,00) -29.910,00 -28.866,00
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
davon Aufwand für latente Steuern EUR 157.000,00 (i.Vj.: EUR -38.500,00) -409.885,30 -302.368,40
14. Ergebnis nach Steuern 1.715.197,20 1.396.238,00
15. sonstige Steuern -4.235,00 -4.745,00
16. Jahresüberschuss 1.710.962,20 1.391.493,00
17. Gewinnvortrag 1.391.493,00 2.133.657,44
18. Einstellungen in Gewinnrücklagen
a) in andere Gewinnrücklagen -1.391.493,00 -2.133.657,44
19. Bilanzgewinn 1.710.962,20 1.391.493,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2024

1. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die ASC Technologies AG hat ihren Sitz in Hösbach. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Aschaffenburg unter HR B 6980 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt.

Die ASC Technologies Aktiengesellschaft weist zum Bilanzstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt.

Die Bilanz wurde gem. § 266 HGB erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibung bewertet. Die Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände wurde i.d.R. mit drei Jahren angesetzt.

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde gem. § 246 Abs. 1 Satz 4 HGB i.V.m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB mit den Anschaffungskosten angesetzt und gem. § 253 Abs. 3 Satz 1 und 2 HGB auf seine voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben.

Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung nach § 253 Abs. 3 S. 5 HGB werden außerplanmäßigen Abschreibungen im Finanzanlagevermögen vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen wird linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die angesetzte Nutzungsdauer für Gebäude beträgt i.d.R. 40 Jahre, für Außenanlagen und Gebäudeeinrichtungen zehn Jahre und für den Fuhrpark i.d.R. sechs Jahre. Die Büroausstattungsgegenstände werden über eine Laufzeit zwischen drei und zehn Jahren abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von EUR 250 bis EUR 800 werden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2 Satz 1 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB). Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden grundsätzlich zu den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert nach § 253 Abs. 3 HGB angesetzt.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen ist (§ 253 Abs. 4 HGB). Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten (§ 255 Abs. 2 HGB).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt, wobei auch das Niederstwertprinzip zum Ansatz kommt.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten, zu dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag. Bankguthaben und flüssige Mittel sind zu Nominalwerten bilanziert.

Die Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Die Rückstellungen für Pensionszusagen basieren auf einem versicherungsmathematischen Gutachten zur Bewertung von Versorgungsverpflichtungen für steuer- und handelsbilanzielle Zwecke.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten wurden unter Berücksichtigung von Erfahrungswerten geschätzt. Gewährleistungsrückstellungen wurden auf Grundlage historischer Schadensquoten und Erfahrungswerte aus vergleichbaren Fällen der Vergangenheit bewertet.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB).

Bei der Bemessung der Steuerrückstellungen und den sonstigen Rückstellungen ist allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Fremdwährungsposten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gem. § 256a HGB bewertet.

Im Vorjahr wurden Erträge aus Wertpapieren des Umlaufvermögens unter dem Posten "Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens" ausgewiesen, die in diesem Jahr unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" ausgewiesen werden.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Bezüglich der Darstellung des Anlagevermögens und dessen Entwicklung im Geschäftsjahr verweisen wir auf den Bruttoanlagespiegel dieses Anhangs.

Der aktivierte entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben. Seine Nutzungsdauer war damit begründet, dass die Gesellschaft aus dem Vermögensgegenstand ihren Nutzen über diesen Zeitraum ziehen konnte.

Die Gesellschaft hält an mehreren Gesellschaften Anteile von mindestens 20 %, die am Ende des Anhangs aufgelistet werden.

Die Forderungen und Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr grundsätzlich Restlaufzeiten bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Forderungen mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Das gezeichnete Kapital ist in 1.500.000 Stückaktien zu jeweils € 1,00 eingeteilt, die auf den Namen der Aktionäre lauten und nur mit Zustimmung der Gesellschaft übertragen werden können.

Der Jahresüberschuss aus 2023 in Höhe von € 1.391.493,00 wurde gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 10. April 2024 in voller Höhe in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Im Berichtsjahr wurden T€ 1.500 aus den anderen Gewinnrücklagen für Dividendenzahlungen entnommen.

Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method) gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:

durchschnittlicher Marktzins von 1,90 % für eine Laufzeit von 15 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank für den 10-Jahres-Zeitraum bekanntgemacht wurde

keine Lohn- und Gehaltssteigerungen

Sterbetafeln nach Prof. Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018G"

Der Wert der Pensionsverpflichtungen beläuft sich zum 31.12.2024 (mit 10-Jahreszins) vor Saldierung mit vorhandenem Deckungsvermögen auf insgesamt € 1.502.097,00. Aus der Zuführung zu den Pensionszusagen ist im Geschäftsjahr 2024 ein Betrag in Höhe von € -232.551,00 im Personalaufwand ertragswirksam gebucht. Die Zuführung wegen der Verzinsung der Pensionszusagen macht im Geschäftsjahr 2024 einen Betrag in Höhe von € 29.910,00 aus, der unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen wird.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Wert der Pensionsrückstellung mit 7-Jahreszins und dem Wert der Pensionsrückstellung mit 10-Jahreszins beträgt zum 31.12.2024 insgesamt € -9.547,00.

Somit besteht hierfür nach § 253 Abs. 6 HGB keine Ausschüttungssperre.

Als Deckungsvermögen dient ein verpfändetes Wertpapierdepot, welches mit dem beizulegenden Zeitwert (Stichtagskurs) in Höhe von € 1.672.800,00 zum Abschlussstichtag bewertet wurde.

Die Anschaffungskosten betrugen hierfür insgesamt € 1.984.170,19.

Da der beizulegende Zeitwert im Berichtsjahr zum Vorjahr um € 550.800,00 gesunken ist, wurden hierfür im Geschäftsjahr 2024 aktive latente Steuern in Höhe von € 157.000,00 neu gebildet. Dies entspricht einem Steuersatz von 28,5 %.

Da der beizulegende Zeitwert unter den Anschaffungskosten des Deckungsvermögens liegt, besteht hierfür gem. § 268 Abs. 8 HGB keine Ausschüttungssperre.

Der den Betrag der Pensionszusagen in Höhe von 1.502.097,00 € übersteigende beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens ist auf der Aktivseite in dem gesonderten Posten "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" in Höhe von 170.703,00 € ausgewiesen.

Es liegt somit keine Ausschüttungssperre zum 31.12.2024 vor.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Gewährleistungen (T€ 1.008, i.Vj.: T€ 810), Gutschriften (T€ 1, i.Vj.: T€ 3), Provisionen/Boni (T€ 228, i.Vj.: T€ 269), Tantiemen (T€ 170, i.Vj. T€ 115), Urlaubsansprüche (T€ 329, i.Vj.: T€ 316), sonstige ausstehende Rechnungen (T€ 309 i.Vj.: T€ 369), interne Abschlusskosten (T€ 38, i.Vj.: T€ 34), externe Abschlusskosten (T€ 25, i.Vj.: T€ 25), Kosten für zukünftige Betriebsprüfungen (T€ 80, i.Vj.: T€ 63), Archivierungskosten (T€ 50, i.Vj.: T€ 47), Berufsgenossenschaft (T€ 2, i.Vj.: T€ 0) sowie Schwerbehindertenausgleichsabgabe (T€ 4 i.Vj.: T€ 7).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 1.790 betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 1.770) sowie ausstehende Einlagen (20 T€).

Passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden im Berichtsjahr für abgrenzte noch nicht erbrachte Leistungen bei den Umsatzerlöse in Höhe von T€ 5.841 ausgewiesen.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse beinhalten im Jahr 2024 nach BilRUG "Sonstige Erlöse" in Höhe von insgesamt 166.578,56 €.

Im Geschäftsjahr betrugen die gesamten Forschungs- und Entwicklungskosten T€ 5.962.

Der Vorstand wird der Hauptversammlung vorschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von € 1.710.962,20 auf neue Rechnung vorzutragen.

5. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft hat in den kommenden drei Jahren sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen von jährlich TEUR 478 sowie aus Leasingverträgen in Höhe von insgesamt TEUR 144, somit insgesamt für die drei Jahre TEUR 1.578.

Aktuell gewährt ASC ein Darlehen an Dr. Gerald Kromer über einem Gesamtwert in Höhe von € 688.674,38 zum 31.12.2024, welches mit einem festen Zinssatz in Höhe von 1,6 % p.a. verzinst wird.

Vertragsgrundlage hierfür ist der Optionsvertrag vom 05.04.2019 zum Erwerb von Aktien an der ASC Technologies AG.

Die Rückzahlung des Darlehens ist zunächst bis zum 30.04.2027 gestundet.

Kurserträge für Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden in Höhe von insgesamt € 147.792,40 in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen.

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter (ohne Vorstand und ohne Auszubildende) gem. § 267 Abs. 5 und § 285 Nr. 7 HGB in Höhe von 125 stellt sich, unterteilt nach Gruppen, wie folgt dar:

Angestellte 124
Gewerbliche Arbeiter 1

Im Geschäftsjahr setzte sich der Vorstand aus nachfolgenden Mitgliedern zusammen:

Herr Günter Müller, Dipl.-Betriebswirt (Executive Chairman)

Herr Dr. Gerald Kromer, Dipl.-Wirtschaftsinformatiker (Chief Executive Officer)

Herr Marco Müller, Dipl.-Betriebswirt (Chief Operating Officer)

Zu Mitgliedern des Aufsichtsrates waren im Geschäftsjahr die folgenden Personen bestellt:

Frau Gisela Müller, Kauffrau, (Vorsitzende)

Frau Ann-Kathrin Müller, Master in Management (stellv. Vorsitzende)

Frau Michaela Wildner, Dipl.-Betriebswirtin

Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands sowie des Aufsichtsrats wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

 

Hösbach, den 29. April 2025

Dr. Gerald Kromer, Vorstand

Marco Müller, Vorstand

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2024

Anschaffungskosten
Stand 01.01.2024 Zugänge 2024 Abgänge 2024 Stand 31.12.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 758.716,43 47.549,62 0,00 806.266,05
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.129.736,46 0,00 0,00 2.129.736,46
2.888.452,89 47.549,62 0,00 2.936.002,51
II. Sachanlagen
1. Grundstücke grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.738.277,58 0,00 0,00 1.738.277,58
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.679.634,71 90.517,09 53.145,25 1.717.006,55
3.417.912,29 90.517,09 53.145,25 3.455.284,13
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.109.651,25 36.959,18 318.637,05 2.827.973,38
2. Beteiligungen 1.840.736,18 0,00 0,00 1.840.736,18
4.950.387,43 36.959,18 318.637,05 4.668.709,56
11.256.752,61 175.025,89 371.782,30 11.059.996,20
Abschreibungen
Stand 01.01.2024 Zugänge 2024 Abgänge 2024 Stand 31.12.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 724.626,43 23.545,62 0,00 748.172,05
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.129.731,46 0,00 0,00 2.129.731,46
2.854.357,89 23.545,62 0,00 2.877.903,51
II. Sachanlagen
1. Grundstücke grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.584.641,34 160,00 0,00 1.584.801,34
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.465.203,71 121.647,09 53.120,25 1.533.730,55
3.049.845,05 121.807,09 53.120,25 3.118.531,89
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.222.550,41 0,00 0,00 1.222.550,41
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.222.550,41 0,00 0,00 1.222.550,41
7.126.753,35 145.352,71 53.120,25 7.218.985,81
Restbuchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2024
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 34.090,00 58.094,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 5,00 5,00
34.095,00 58.099,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 153.636,24 153.476,24
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 214.431,00 183.276,00
368.067,24 336.752,24
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.887.100,84 1.605.422,97
2. Beteiligungen 1.840.736,18 1.840.736,18
3.727.837,02 3.446.159,15
4.129.999,26 3.841.010,39

Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2024

Name Sitz Land Währung Höhe des Anteils am Kapital Beteiligungsquote Eigenkapital im Jahresabschluss zum 31.12.2024 Ergebnis im Jahresabchluss zum 31.12.2024
in Währung in % in Währung in Währung
ASC Americas Inc. New Jersey USA USD 50.000,00 100,0000% 903.688,33 269.876,51
ASC telecom B.V. Bunschoten Niederlande EUR 45.380,00 100,0000% -18.679,62 0,00
ASC Schweiz AG Cham Schweiz CHF 100.000,00 100,0000% 372.880,94 217.514,25
ASC Technologies S.A.S. Paris Frankreich EUR 200.000,00 100,0000% 230.923,00 17.220,19
ASC UK Technologies Ltd. London Großbritannien GBP 50.000,00 100,0000% 199.508,00 260.815,00
ASC Japan Inc. Tokyo Japan JPY 40.000.000,00 100,0000% 40.637.515,00 637.515,00
ASC Technologies GmbH Saarbrücken Deutschland EUR 50.000,00 100,0000% 232.582,93 34.239,80
ASC SG Technologies Pte. Ltd. Singapur Singapur SGD 3.000,00 100,0000% 516.092,39 47.582,40
ASC Cloud Solutions S.R.L. Brasov Rumänien RON 50.000,00 100,0000% 1.120.469,00 204.999,00
ASC WFO Sol. do Brasil Ltda. São Paulo Brasilien BRL 299.999,00 99,9997% 559.428,55 176.686,82
ASC Ibérica Cloud Solutions S.L. Madrid Spanien EUR 100.000,00 100,0000% 195.155,81 37.778,12
ASC Technologies S.R.L. Mailand Italien EUR 50.000,00 100,0000% 627.017,00 267.500,00
ASC Technologies ANZ Pty Ltd. Sydney Australien AUD 50.000,00 100,0000% 74.264,00 14.134,00

Niederschrift über die Hauptversammlung

der ASC Technologies AG, Hösbach vom 29. April 2025

I. Ort, Datum und Uhrzeit der Versammlung

Heute, Dienstag, den 29. April 2025 fand am Sitz der Gesellschaft, Seibelstraße 2, 63768 Hösbach, am Sitz der Gesellschaft, die ordentliche Hauptversammlung der ASC Technologies Aktiengesellschaft statt.

II. Eröffnung der Versammlung

Frau Gisela Müller eröffnete als Vorsitzende des Aufsichtsrates die Hauptversammlung um 09.30 Uhr.

III. Feststellung der Beschlussfähigkeit

Die Versammlungsleiterin stellte anhand des Teilnehmerverzeichnisses, das dieser Niederschrift als Anlage beigefügt ist, fest, dass alle Aktionäre der Gesellschaft erschienen und ordnungsgemäß vertreten sind. Die Gesellschaft ist mit einem Grundkapital von EUR 1.500.000,00 ausgestattet, welches in 1.500.000 auf den Namen der Aktionäre lautende Stückaktien eingeteilt ist.

Ausweislich des Aktienbuches der Gesellschaft sind Aktionäre:

a) Herr Günter Müller, Hösbach, 795.000 Aktien
b) Herr Marco Müller, Hösbach, 330.000 Aktien
c) Frau Ann-Kathrin Müller, Hösbach, 330.000 Aktien
d) Herr Dr. Gerald Kromer, Seeheim-Jugenheim 45.000 Aktien

Frau Gisela Müller stellte fest, dass gemäß dem Teilnehmerverzeichnis das gesamte Aktienkapital persönlich vertreten ist.

IV. Poolvereinbarung

Vor Durchführung der Hauptversammlung hatten sich die Aktionäre Marco Müller und Ann-Kathrin Müller im Rahmen einer Poolversammlung auf ein einheitliches Abstimmungsverhalten verständigt. Das dabei gefasste interne Protokoll wurde zur Kenntnis genommen, ist jedoch nicht Bestandteil dieser Niederschrift.

V. Formalia

Sämtliche Aktionäre verzichten auf die Einhaltung gesetzlicher und satzungsmäßiger Kann-Vorschriften bezüglich der Form der Einberufung und Durchführung der Hauptversammlung. Sie erkennen die Beschlussfähigkeit der Hauptversammlung ausdrücklich an.

Die Vorsitzende gab bekannt, dass durch Handaufheben abgestimmt wird.

VI. Feststellung der Tagesordnung

Die Tagesordnungspunkte der heutigen Hauptversammlung sind:

1.

Bericht des Aufsichtsrates, § 171 Abs. 2 AktG

2.

Feststellung des Jahresabschlusses, § 173 AktG iVm § 18 6. der Satzung vom 20.03.2024

3.

Gewinnverwendungsbeschluss, § 174 AktG

4.

Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes, § 120 Abs. 1 AktG

5.

Feststellung zur Amtszeit des Aufsichtsrats

6.

Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2024, § 120 I AktG

7.

Bestellung des Wirtschaftsprüfers zur Prüfung des Jahresabschlusses 2025, § 119 I Nr.5 AktG

Zu 1.

Der Aufsichtsrat stellt fest, dass die Buchführung, der Jahresabschluss 2024 und der Lagebericht von der durch die Hauptversammlung bestellten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, ATC Revision & Treuhandgesellschaft mbH, Aschaffenburg geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen wurde. Der Aufsichtsrat stimmt dem Ergebnis der Prüfung zu. Der Aufsichtsrat hat sich während des Geschäftsjahres 2024 zu zahlreichen Gesprächen mit dem Vorstand getroffen, um den Fortschritt in der Geschäftsentwicklung zu besprechen und zu beurteilen. Dabei wurden keine existenzbedrohenden Umstände festgestellt.

Zu 2.

Der Aufsichtsrat stimmt dem vom Vorstand aufgestellten, geprüften Jahresabschluss per 31.12.2024 zu. Nach Aufforderung zum Handzeichen wurde von der Hauptversammlung entschieden, den vorgelegten Jahresabschluss festzustellen (1.500.000 Stimmen dafür; keine Gegenstimme; keine Enthaltung).

Zu 3.

Der Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss per 31.12.2024 in Höhe von EUR 1.710.962,20 auf neue Rechnung vorzutragen, in die Gewinnrücklagen einzustellen und am 02.05.2025 eine Ausschüttung in Höhe von EUR 2.000.000,-- aus den Gewinnrücklagen vorzunehmen. Der Aufsichtsrat stimmt dem Vorschlag nach kurzer Diskussion einstimmig zu. Die Hauptversammlung stimmt dem Vorschlag ebenfalls zu (1.500.000 Stimmen dafür; keine Gegenstimme; keine Enthaltung).

Zu 4.

Unter Enthaltung der Stimmen von Günter Müller, Marco Müller und Dr. Gerald Kromer erteilt die Hauptversammlung dem Vorstand für das Geschäftsjahr 2024 Entlastung und dankt ihm für den gezeigten Einsatz für die Gesellschaft.

Zu 5.

Die Versammlungsleiterin weist darauf hin, dass der derzeitige Aufsichtsrat in der Hauptversammlung am 10. April 2024 gewählt wurde. Die Amtszeit der Aufsichtsratsmitglieder beträgt gemäß § 9, 2. Satzung vom 20.03.2024 vier Jahre und endet mit der Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das vierte Geschäftsjahr nach Beginn der Amtszeit beschließt. Das Geschäftsjahr 2024 wird dabei nicht mitgerechnet.

Demnach dauert die Amtszeit des amtierenden Aufsichtsrats bis zur Hauptversammlung im Jahr 2029, in der über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2028 entschieden wird.

Eine Beschlussfassung zu diesem Tagesordnungspunkt ist nicht erforderlich.

Zu 6.

Unter Enthaltung der Stimme von Ann-Kathrin Müller dankt die Hauptversammlung den Mitgliedern des Aufsichtsrates für die im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024 erbrachte Leistung und erteilt ihnen Entlastung.

Zu 7.

Die Hauptversammlung beschließt, für die Prüfung des Jahresabschlusses 2025 die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ATC Revision & Treuhandgesellschaft mbH wieder mit der Prüfung des Jahresabschlusses zu beauftragen.

Die im Rahmen dieser Hauptversammlung gefassten Beschlüsse bedurften sämtlich nur der einfachen Mehrheit; eine notarielle Beurkundung war nicht erforderlich.

Das Ergebnis der Beschlussfassungen wurde jeweils von der Aufsichtsratsvorsitzenden sofort festgestellt und verkündet. Damit waren alle Punkte der Tagesordnung abgearbeitet. Die Vorsitzende schloss die Hauptversammlung um 10:30 Uhr.

 

Hösbach, den 29. April 2025

Gisela Müller, Vorsitzende des Aufsichtsrates

Ann-Kathrin Müller, Stellv. Vorsitzende des Aufsichtsrates

Michaela Wildner, Mitglied des Aufsichtsrates

Günter Müller, Vorstand

Dr. Gerald Kromer, Vorstand

Marco Müller, Vorstand

Verzeichnis der in der Hauptversammlung der ASC Technologies Aktiengesellschaft, Hösbach am 29. April 2025 erschienenen Aktionäre und die Anzahl ihrer Stimmen

Lfd. Nr. Name des Aktionärs, Wohnort Anzahl der Aktien Anzahl der Stimmen
1. Günter Müller, Hösbach 795.000 Stück 795.000 Stimmen
2. Marco Müller, Hösbach 330.000 Stück 330.000 Stimmen
3. Ann-Kathrin Müller, Hösbach 330.000 Stück 330.000 Stimmen
4. Dr. Gerald Kromer, Seeheim-Jugenheim 45.000 Stück 45.000 Stimmen
1.500.000 Stück 1.500.000 Stimmen

 

Hösbach, den 29. April 2025

Gisela Müller, Vorsitzende des Aufsichtsrates

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ASC Technologies Aktiengesellschaft, Hösbach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ASC Technologies Aktiengesellschaft, Hösbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ASC Technologies Aktiengesellschaft, Hösbach, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Elsenfeld, den 29. April 2025

ATC Revision & Treuhandgesellschaft mbH
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Lars Rengel, Wirtschaftsprüfer

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