Gloster Furniture GmbH
Selbe AdresseEinzelhandel mit Wohnmöbeln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Vladimir Popov seit 21.10.2024 | Geschäftsführer |
Bo Kristian Jensen seit 21.10.2024 | Geschäftsführer |
Kristina Lange seit 8.12.2021 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
DK Premium Brands Holding AG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DEDON GmbHLüneburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009LageberichtGlobales Wirtschaftliches Umfeld Das Geschäftsjahr 2009 war geprägt von der schwersten Krise der Weltwirtschaft seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Auf Basis von Schätzungen von IHS Global Insight begann das weltweite Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal des Kalenderjahrs 2008 gegenüber dem Vorjahresquartal zu schrumpfen. In den beiden folgenden Quartalen verschärfte sich dieser Trend mit negativen Wachstumsraten von mehr als minus 3%. Im dritten Quartal des Kalenderjahrs 2009 verlangsamte sich der Rückgang mit etwas über minus 2%. Erst das letzte Quartal des Kalenderjahrs 2009 wird etwa auf dem Niveau des allerdings schwachen Vorjahrs prognostiziert. Insgesamt erwartet IHS Global Insight für das Kalenderjahr 2009 einen Rückgang der globalen Wirtschaftsleistung um 2,1%. Im Kalenderjahr 2008 wuchs die Weltwirtschaft noch um 2,0%. Regional betrachtet ist der stärkste Rückgang des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2009 mit minus 3,6% in der Region Europa, Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS), Afrika, Naher und Mittlerer Osten, zu verzeichnen. Im Vorjahr wuchs diese Region um 1,9%. Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland, das im Jahr 2008 um 1,3% zunahm, wird 2009 voraussichtlich um 4,8% schrumpfen. Hier machen sich insbesondere der Rückgang der Exporte und sinkende Ausrüstungsinvestitionen bemerkbar, während der private Konsum, unterstützt durch staatliche Programme wie Kurzarbeitergeld oder Umweltprämie, stabil blieb. Besonders schwer getroffen von der Wirtschaftskrise wurden einige Länder Mittel- und Osteuropas sowie Russland, das sowohl unter der Finanzmarktkrise als auch unter niedrigeren Rohstoffpreisen litt. Infolge niedrigerer Rohstoffpreise, teilweise auch aufgrund der Immobilienkrise, kam das Wachstum im Nahen und Mittleren Osten, das sich 2008 noch auf 6,1% belief, 2009 fast zum Erliegen. Für die Region Amerika erwartet IHS Global Insight nach einem Wachstum von 1,2% im Kalenderjahr 2008 für 2009 ein um 2,4% niedrigeres Bruttoinlandsprodukt. Die USA, die bereits im Vorjahr nur noch um 0,4% wuchsen, werden im laufenden Kalenderjahr einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von voraussichtlich 2,5% verzeichnen. Allerdings gibt es eine Reihe von Anzeichen für eine konjunkturelle Besserung: Der Häusermarkt stabilisiert sich, die Investitionsgüternachfrage sowie die Exporte nehmen zu, und die Industrieproduktion beginnt in einigen Wirtschaftszweigen wieder zu wachsen. Im Wesentlichen ist diese wieder positive Entwicklung durch ein staatliches Konjunkturprogramm angestoßen worden sowie durch Bankenrettungsmaßnahmen, die die Lage an den Finanzmärkten deutlich entspannt haben. Die einzige Region, die auch in der Weltwirtschaftskrise ein, wenn auch nur geringfügiges, Wachstum aufweist, ist Asien und Australien. Für diese Region prognostiziert IHS Global Insight im Jahr 2009 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,8% nach 3,6% im Vorjahr. Fast ungebrochen ist hierbei die Wachstumsdynamik Chinas, das niedrigere Exporte weitgehend durch staatliche Konjunkturprogramme aufgefangen hat. Für das Kalenderjahr 2009 prognostiziert IHS Global Insight für China ein Wachstum von 8,1% gegenüber 9% im Jahr 2008. Auch Indien wächst weiter deutlich schneller als die Region. Sowohl der private Konsum als auch die Investitionsausgaben geben hier weiter positive Wachstumsimpulse. Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in Indien wird sich 2009 voraussichtlich auf 5,6% belaufen, nach 6,1% im Kalenderjahr 2008. Die hier dargestellten geschätzten Daten für das Bruttoinlandsprodukt basieren auf Angaben von IHS Global Insight vom 14. Oktober 2009. Geschäftstätigkeit Dedon entwickelt, designt und produziert exklusive Möbel für den In- und Outdoorbereich. Die handgeflochtenen Möbel bestehen aus wetterfester Dedon-Synthetik-Faser. Die Faser wird im eigenen Werk in Lüneburg hergestellt und nahezu vollständig an die Konzerngesellschaft Dedon Manufacturing Inc., Cebu, Philippinen, geliefert. Dedon Manufacturing Inc. übernimmt die weiteren Produktionsschritte wie Rahmenbau, Pulverbeschichtung sowie das ausschließlich in Handarbeit getätigte Flechten der Möbel. Der Vertrieb erfolgt in Deutschland direkt an Objektkunden (Hotels etc.) sowie über den einschlägigen Möbelfachhandel. Dedon GmbH fakturiert an Exklusiv-Importeure weltweit sowie über Direktvertrieb und an verbundene Konzernunternehmen in Europa und Asien. Ein kleinerer Anteil des Vertriebs wird direkt von Dedon Manufacturing Inc. und von der im Jahr 2007 gegründeten Dedon Asia Pacific Ltd., Hong Kong durchgeführt. Entwicklung und Design finden bei den Konzerngesellschaften in Lüneburg und Cebu statt Rechtliche Rahmenbedingungen Dedon wurde 1990 von Bobby Dekeyser als alleinigem Gesellschafter gegründet. Am 11./12. Dezember 2006 wurden zusammen mit bisher konzernfremden Gesellschaftern von Dedon Espana S.L., Barcelona, sämtliche Geschäftsanteile der Gesellschafter von Dedon GmbH und Dedon Manufacturing Inc., Cebu, Philippinen, in eine neu gegründete, unter Team Dedon GmbH, Lüneburg, firmierende Gesellschaft eingebracht. Im Rahmen einer gleichzeitigen Kapitalerhöhung der Team Dedon GmbH ist Summit Partners DDN S.à.r.l. (vormals: Summit Partners V S.à.r.l.), Luxembourg, als weiterer bedeutender Gesellschafter eingetreten. Die Gesellschaftsanteile von Summit Partners DDN S.à.r.l. (vormals: Summit Partners V S.à.r.l.), Luxembourg wurden am 29. Juni 2009 von der CAYAMA Beteiligungen GmbH & Co. KG, Ottobrunn, einem Unternehmen von Bobby Dekeyser erworben. Im Geschäftsjahr 2009 ist durch eine Kapitalerhöhung der Team Dedon GmbH ein weiterer Gesellschafter eingetreten. Die Dedon GmbH hat mit Kaufvertrag vom 9. August 2007 99,2% der Geschäftsanteile an Dedon Benelux N.V., Lommel, Belgien, erworben. Diese Gesellschaft war vorher seit Jahren der Exklusiv-Importeur von Dedon für die Länder Belgien, Niederlande und Luxembourg. Die übrigen Gesellschaftsanteile von 0,8% der Dedon Benelux N.V. wurden von Team Dedon GmbH erworben. Team Dedon GmbH hat am 01. März 2007 die Tochtergesellschaft Dedon Asia Pacific Ltd., Hong Kong, gegründet, die den Vertrieb für den asiatischen Raum durchführt. Zur Erweiterung des weltweiten Vertriebs wurde am 25. März 2009 von der Team Dedon GmbH die Tochtergesellschaft Dedon Inc., Delaware, USA gegründet. Dedon GmbH ist seit 1. Januar 2007 Organgesellschaft im Sinne des Körperschaft-, Gewerbesteuer- und Umsatzsteuergesetzes der Holdinggesellschaft Team Dedon GmbH geworden. Strategie Das strategische Ziel von Dedon ist es, nachhaltig profitabel zu wachsen und weiterhin zu den erfolgreichsten Möbelunternehmen der Welt zu gehören. Um dieses Ziel zu erreichen, sind 6 strategische Ansätze entwickelt worden:
Das Fundament unseres Zielsystems bilden die 4 Grundwerte Begeisterung, Wertschätzung, Integrität und Disziplin. Wir betrachten diese Werte und die Ausrichtung unseres Handelns als Grundlage für das Erreichen von Spitzenleistungen. Unsere Philosophie ist es, die Arbeit mit der eigenen Natur in Einklang zu bringen. Dedon will seine Kunden mit exzellenten Produkten und Serviceleistungen begeistern. Herausragende Ergebnisse in Bezug auf Design, Qualität, Kundenzufriedenheit, Kundenwahrnehmung und Produktanmutung tragen entscheidend zu unserem Gesamterfolg bei. Dedon wurde über die Jahre zu einer lebendigen und innovativen Marke aufgebaut. Mit unserer Marke sprechen wir weltweit spezifische Kundengruppen an. Ein konsequentes Markenmanagement bildet die Grundlage hierfür. Durch Innovations- und Technologieführerschaft will sich Dedon weiterhin von den Wettbewerbern abheben. Dabei konzentrieren wir uns auf Innovationen, die unseren Kunden einen echten Mehrwert bieten. Dedons globale Präsenz soll weiter ausgebaut werden. Mit zusätzlichen Vertriebsbüros wollen wir unsere Marktpräsenz untermauern. Es ist unser Ziel, exzellente Produkte in überdurchschnittlich effizienten Prozessen zu entwickeln, zu produzieren und zu vertreiben. Dafür nutzen wir klare Strukturen und schlanke Prozesse. Dedon hat hochmotivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit herausragenden Leistungen aktiv zum Unternehmenserfolg beitragen. Denn Motivation, Kreativität und Leistungsbereitschaft unserer Mitarbeiter sind die Schlüssel zum Unternehmenserfolg. Währungsverhalten des US-Dollar Die Kursentwicklung in Relation zum Euro verlief in den letzten Jahren recht turbulent. Der Euro startete im Jahr 1999, als er noch nicht als Bargeld zur Verfügung stand, bei etwa 1,15 US-Dollar für einen Euro. Im Verlauf der nächsten beiden Jahren fiel der Euro bis zum Kurs von etwas 0,83 Dollar pro Euro. Die Dollarkursentwicklung kehrte danach mit einigen Schwankungen um, so dass im Jahr 2008 zum Ausbruch der Finanzkrise der Dollar auf bis 1,59 für einen Euro stieg. Mittlerweile hat sich der Dollarkurs auf etwa 1,40 Dollar pro Euro eingependelt. Die Kursentwicklung hängt von zahlreichen Faktoren ab, wie beispielsweise die wirtschaftliche Entwicklung und die Verschuldung, aber auch die erzielbaren Zinsen im jeweiligen Währungsgebiet. Ein fallender Dollar-Kurs bedeutet, dass die Exporte aus dem Euroraum für die US-Käufer teurer werden. Daher wird es schwieriger, Produkte im US-Markt abzusetzen. Rohstoffpreise Die Weltmarktpreise für Rohstoffe haben sich seit Anfang 2009 deutlich erholt, nachdem sie zuvor als Folge der schwersten weltweiten Rezession seit den 1930er Jahren abgestürzt waren. Von April bis Oktober betrug der Preisanstieg mehr als 40%. Für den Anstieg ist vor allem die gewaltige Zunahme der chinesischen Nachfrage, angestoßen durch das Ausgabenprogramm, das den Schwerpunkt auf öffentliche Investitionen legte, und den Aufbau von Rohstoffvorräten, verantwortlich. Im Jahr 2010 sollten die Rohstoffpreise weiter steigen, allerdings nur mäßig, da die konjunkturelle Erholung in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften wohl nur wenig Dynamik entfalten wird. Die AIECE-Rohstoffgruppe (Association d'Instituts Européens de Conjoncture Économique bzw. Association of European Conjuncture Institutes) schätzt, dass die Weltmarktpreise für Rohstoffe, gemessen am HWWI-Index auf Dollarbasis, im Jahr 2009 um 35% unter dem Rekordniveau des Jahres 2008 liegen werden. Im Jahr 2010 dürften sie dann um 20% steigen. Das Auf und Ab der Preise betrifft die meisten Rohstoffe, ist jedoch besonders ausgeprägt bei Erdöl. Die Energiepreise sinken gemäß der Prognose im Jahr 2009 um 38% und steigen um 25% im Jahr 2010. Für die übrigen Rohstoffpreise fallen die Änderungen geringer aus, auf einen Rückgang um durchschnittlich 23% im Jahr 2009, folgt im Jahr 2010 ein Anstieg um 12%. Die Entwicklung der einzelnen Rohstoffgruppen wird dabei recht unterschiedlich sein. Während für Nicht-Eisen-Metalle ein ähnlich starker Anstieg wie bei Rohöl erwartet wird, dürften sich beispielsweise Ölsaaten und Pflanzenöle verbilligen, sodass sich der Abwärtstrend der letzten Zeit, der auch Getreide betraf, fortsetzt. Die Möbelmärkte In den vergangenen Jahren hat sich die Verbrauchereinstellung zum "Grünen Wohnzimmer" verändert. Als Rückzugsort, sei es allein oder noch lieber mit Freunden, wird der Garten immer beliebter. Was im Wohnzimmer oft übertrieben wirkt, inspiriert jedoch im Garten. Heute ist eigentlich für jeden etwas dabei. Die Entwicklung von reiner Funktionalität hin zum Lifestyle findet sich insgesamt im Gartenmöbelsegment wieder. Im Vordergrund steht einfaches, klares und zeitloses Design, vor allem in den europäischen Ländern. Die Bedeutung des Gartens als erweiterter Lebensraum wird weiter wachsen und somit auch der Markt für Garten-, Balkon- oder Terrassenmöbel. Laut bbw haben die Verbraucher in Deutschland im letzten Jahr für Pflanzen, Möbel und Geräte knapp 11 Mrd. Euro ausgegeben. Hiervon entfallen auf die Gartenmöbel 1,3 Mrd. Euro. Die Dresdner-Celetem Kreditbank beziffert die gesamten Ausgaben der deutschen Haushalte für Einrichtungsgegenstände sogar auf 27 Mrd. Euro. Damit liegt Deutschland im europäischen Vergleich auf Platz 1, gefolgt von Großbritannien (16,8 Mrd. Euro) und Italien (13,4 Mrd. Euro). Die Bedeutung von Marken ist für den Kauf von Gartenmöbeln hoch, jedoch die Kenntnis der Marken eher gering. Und diese sollte durch ein entsprechendes Marketing zu verbessern sein. Die Verbraucher stellen hohe Qualitätsansprüche an die Produkte, gemäß tns-Infrates/Emnid (5/2009) sind 21,1% der 30-39 jährigen und sogar 28,6% der 40-49 jährigen Verbraucher in Deutschland jedoch hierfür auch bereit, einen entsprechenden Mehrpreis zu leisten. Insgesamt beabsichtigen mehr als 68% der deutschen Konsumenten, in nächster Zeit in Möbel zu investieren. Eine Marktanalyse der Gartenmöbelmärkte Westeuropas ergab, dass vor allem bei Flechtmöbeln beträchtliche Wachstumspotentiale bestehen. In 2005 wurde ein Marktvolumen von 2,5 Mrd. Euro (Herstellerpreise) für die Märkte in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Benelux sowie Skandinavien identifiziert, wobei Deutschland den größten Teilmarkt mit rd. 875 Mio. Euro darstellt. Bis 2010 wurde für diesen Markt ein jährliches Wachstum von drei bis fünf Prozent erwartet, während in den sonstigen untersuchten Märkten Wachstumsraten zwischen vier und sieben Prozent prognostiziert wurden. Der Marktanteil für Flechtmöbel liegt zum Zeitpunkt der Studie im Jahr 2005 bei rd. 15%, mit stark ansteigender Tendenz. Die weltweite Wirtschaftskrise hat diese Tendenz sichtlich abgeschwächt. Wir gehen jedoch davon aus, dass eine Belebung des Flechtmöbelmarktes spätestens im Jahr 2011 wieder einsetzen wird. Nachhaltig erfolgreich werden voraussichtlich Hersteller im hochwertigen Segment sein, die sich gegen die Plagiate absetzen können, vor allem, wenn sie ihren Vertrieb systematisch über unterschiedliche Kanäle ausbauen. Der Wettbewerb in diesem Markt ist durch eine starke Fragmentierung der Anbieter gekennzeichnet, wodurch es zu keiner klaren Marktführerschaft eines Anbieters gekommen ist. Dedon gilt auch weiterhin als "First Mover" in dieser Branche und hat den strategischen Wettbewerbsvorteil gegenüber den meisten Mitbewerbern, dass die gesamte Wertschöpfungskette von Dedon direkt kontrolliert wird. Dedon weiterhin auf stabilem Kurs Im Geschäftsjahr 2009 zeigte sich Dedon widerstandsfähig und lieferte eine gute operative Leistung. In einem schrumpfenden, von den Folgen der Finanzmarktkrise geprägten weltwirtschaftlichen Umfeld verhalf uns unsere Wettbewerbsstärke dazu, trotz eines nicht unerheblichen Umsatzrückganges, mit einem guten positiven Ergebnis das Geschäftsjahr zu beenden. Der Rückgang der Aufträge im Vergleich zum Vorjahr ist durch die massiven Einbrüche an den wesentlichen Weltmärkten und eine wachsende Unsicherheit beim privaten Konsumenten geprägt. Darüber hinaus führte die Unsicherheit zu einem verstärkten Lagerabbau bei unseren internationalen Importeuren. Zum Ende des Geschäftsjahrs 2009 war Dedon bei nachlassender Rezession gut positioniert und konnte seine führende Postition unter dem Premiumherstellern von Designflechtmöbeln behaupten. Ertragslage Wie erwartet führte der wirtschaftliche Abschwung im Geschäftsjahr 2009 zu Umsatzrückgängen. Insgesamt sind die Umsatzerlöse, wie im Ausblick 2008 prognostiziert, im Geschäftsjahr um 45% gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Der Gewinn vor Steuern belief sich auf TEUR 1.065 nach TEUR 6.773 im Geschäftsjahr 2008. Darin enthalten ist im Geschäftsjahr ein Verschmelzungsverlust von TEUR 18. Es wurde ein Umsatzrückgang um TEUR 23.394 auf TEUR 28.637 verzeichnet. Die Möbelumsätze verringerten sich zum Vorjahr um 42,4% auf TEUR 27.829. Gleichzeitig war der Faserumsatz zum Vorjahr um 91,1% rückläufig und sank auf TEUR 254. Im Wesentlichen beruht der Rückgang der Faserumsätze auf den Abbau der Lagerbestände des Tochterunternehmens Dedon Manufacturing Inc., Cebu, Philippinen. Die Möbelumsätze im Inland entsprechen 33,1% des Gesamtumsatzes und verringerten sich somit um 27,8% zum Vorjahrswert. Die ausländischen Möbelumsätze entsprechen 64,1% am Gesamtumsatz und sind zum Vorjahr um 47,9% gesunken. Der Rückgang der Möbelumsätze im Berichtsjahr war im Wesentlichen durch eine verringerte Nachfrage, verursacht durch die Weltwirtschaftskrise, die Verunsicherung der privaten Konsumenten und den bereits geschilderten Lagerabbau bei den internationalen Importeuren beeinflusst. Der geringere Rohertrag als Ergebnis von Umsatzerlösen abzüglich Materialaufwand lag um TEUR 10.997 mit TEUR 12.714 unter dem Vorjahresniveau und resultierte in erster Linie aus volumengetriebenen Rückgängen. Der Materialaufwand stieg zum Vorjahreswert von 54,4% auf 55,6% der Umsatzerlöse. Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich im Geschäftsjahr 2009 auf TEUR 1.797 gegenüber TEUR 2.201 im Vorjahr. Der abgelaufene Berichtszeitraum enthält einen Ertrag aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 407 und erhöhte sich somit um TEUR 217 zum Vorjahr. Im Geschäftsjahr 2009 verringerten sich die Erträge aus Kursdifferenzen um TEUR 474 gegenüber dem Vorjahr. Die Mitarbeiterzahl wurde zum 31. Dezember 2009 um 12,1% auf 73 im Vergleich zu 83 zum 31. Dezember 2008 reduziert. Wie bereits im Prognosebericht 2008 beschrieben wurden die Mitarbeiterzahlen dem geringeren Geschäftsvolumen angepasst. Die Personalkosten sanken von TEUR 4.742 auf TEUR 3.762. Dies entspricht einer Minderung um 20,7% auf 13,1% der Umsatzerlöse. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Abfindungszahlungen von TEUR 99 die Personalkosten erhöht haben. Der Rückgang der Abschreibungen um TEUR 260 auf TEUR 652 beruht im Wesentlichen auf einer Minderung der Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände von TEUR 306 auf TEUR 83. Die Abschreibung auf Fahrzeuge reduzierte sich von TEUR 51 auf TEUR 30, da der Firmenfuhrpark drastisch reduziert wurde. Die Vertriebskosten verminderten sich um 39,1% auf TEUR 5.168. Die Verkaufsprovisionen Ausland haben sich bedingt durch den Umsatzrückgang um TEUR 447 verringert. Die Kosten zur Sicherung der Markenrechte verminderten sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um TEUR 323. Die Werbe- und Messekosten verzeichnen zum Vorjahr einen Rückgang um TEUR 2.031 auf TEUR 2.172 und betragen 7,6% der Umsatzerlöse. Die Miet- und Instandhaltungsaufwendungen für Geschäftsräume erhöhten sich im Geschäftsjahr um TEUR 78 auf TEUR 745. In Vorbereitung auf die Eröffnung eines Zentrallagers für die Dedon Gruppe wurden im Geschäftsjahr 2009 neue Lagerräume in Lüneburg angemietet. Die Aufwendungen für Produktionsanlagen ergaben sich in Höhe von TEUR 29 und sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 25 gesunken. Die allgemeinen Verwaltungskosten sind um TEUR 266 vermindert worden. Die Vergütung von Managementleistungen der Team Dedon GmbH ist im Geschäftsjahr 2009 um TEUR 156 auf TEUR 500 gestiegen. Gleichzeitig haben sich die Reisekosten um TEUR 128 auf TEUR 111 und die Rechts- und Beratungskosten um TEUR 102 auf TEUR 271 verringert. Ebenfalls konnten die Fahrzeugkosten durch Reduzierung des Fuhrparks um TEUR 72 auf TEUR 250 gesenkt werden. Die Entwicklungs- und Konstruktionskosten verringerten sich auf TEUR 490 und belaufen sich auf 1,7% vom Umsatz, nachdem sie im Vorjahr TEUR 559 betragen hatten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im abgelaufenen Geschäftsjahr um 42,2% auf TEUR 1.358 deutlich gesenkt worden. Dies beruht im Wesentlichen auf einer Minderung der Aufwendungen aus Kursdifferenzen um TEUR 1.053. Das Finanzergebnis, das sich aus dem Zinsergebnis zusammensetzt, fiel im Geschäftsjahr 2009 auf minus TEUR 19 und lag damit unter dem Vorjahreswert von plus TEUR 65. Die Veränderung von TEUR 84 ergab sich im Wesentlichen durch Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen mit TEUR 343. Der außerordentliche Aufwand in Höhe von TEUR 18 ergab sich aus dem Verschmelzungsverlust durch die Übernahme des Tochterunternehmens Dedon Travel GmbH. Im Jahr 2009 betrug der Aufwand für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 566). Der Steueraufwand ergab sich im Geschäftsjahr 2008 aus der Gewerbesteuerumlage des Organträgers Team Dedon GmbH. Der Gewinn aus der laufenden Geschäftstätigkeit 2009 beträgt TEUR 1.046, gegenüber TEUR 6.189 im Vorjahr. Der wesentliche Faktor für die Veränderung war der Umsatzrückgang von TEUR 23.394. Aufgrund des seit 1.1.2007 bestehenden Gewinnabführungsvertrages wurde der Jahresüberschuss von TEUR 1.046 an die Team Dedon GmbH abgeführt. Finanzlage Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 2009 betrug TEUR 2.679. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit zeigt eine Mittelzufuhr von TEUR 2. Der Mittelzufluss betrifft im Wesentlichen die Veräußerung des Firmenfuhrparks im Geschäftsjahr 2009 mit TEUR 66. Im Bereich der Finanzierungstätigkeit ist ein Mittelabfluss von TEUR 1.042 zu verzeichnen. Diese Entwicklung steht im Zusammenhang mit der Gewinnabführung von TEUR 1.046 an Team Dedon GmbH. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläqivalente beliefen sich zum 31. Dezember 2009 auf TEUR 4.947. Der Zugang um TEUR 1.639 ergibt sich vorwiegend aus dem Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Vermögenslage Während des Geschäftsjahrs 2009 erhöhte sich die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2009 auf TEUR 30.586, im Vergleich zu TEUR 25.129 zum 31. Dezember 2008. Der Anstieg der Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände von TEUR 4.158 auf TEUR 13.991 gegenüber dem Vorjahr, basiert überwiegend auf den Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 5.579 auf TEUR 12.855. Die Finanzmittel haben sich um 5,0% auf TEUR 4.947 erhöht. Der Rechnungsabgrenzungsposten hat sich von TEUR 59 auf TEUR 606 erhöht. Der Anstieg im Geschäftsjahr 2009 ergibt sich überwiegend aus Werbeaufwand für das kommende Geschäftsjahr 2010. Der drastische Rückgang der sonstigen Rückstellungen von TEUR 1.287 auf TEUR 732 beruht größtenteils auf der Reduzierung der Werbezuschüsse für Importeure von TEUR 606 auf TEUR 240. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen verringerten sich aufgrund der zurückhaltenden Auftragslage von TEUR 241 auf TEUR 161. Auf der Passivseite erhöhten sich die sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 3.714. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen um TEUR 3.073 (+ 31,5%) und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich um TEUR 694. Das Eigenkapital belief sich unverändert im Geschäftsjahr auf TEUR 12.007. Im Ergebnis verringerte sich die Eigenkapitalquote zum Vorjahr durch den Anstieg der Bilanzsumme um 8,5% auf 39,3%. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Dedon hat die großen Herausforderungen im Geschäftsjahr 2009 gut bewältigt. In einer schrumpfenden Weltwirtschaft, die mit den Auswirkungen der tiefen Finanzkrise zu kämpfen hatte, konnte ein Gewinn vor Steuern von TEUR 1.046 erreicht werden. Das Ergebnis beinhaltet unsere im Geschäftsjahr 2008, vor dem Auftreten der Finanzkrise in die Wege geleiteten Reduzierung unserer Kosten im Geschäftsjahr 2009. Der Rückgang im Auftragseingang wurde wesentlich vom drastischen Abschwung an den Märkten sowie der Lagerbestandsreduzierung bei den internationalen Importeuren beeinflusst. Die Geschäftsführung beurteilt die Lage der Dedon GmbH weiterhin positiv. Dedon ist aufgrund ihrer soliden Vermögens-, Finanz- und Ertraglage in einer guten Position, um sich auch bei einem weiter verschlechternden Konsumklima erfolgreich entwickeln zu können. Prognosen für das Geschäftsjahr 2010 sind aufgrund der schwer abschätzbaren volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen zurzeit außerordentlich schwierig. Aus heutiger Sicht geht die Geschäftsführung davon aus im Jahr 2010 unter schwierigen Krisenbedingungen den Umsatz auf Vorjahresniveau halten bzw. unter günstigen Voraussetzungen ein leichtes Umsatzwachstum erreichen zu können. Das Ergebnis vor Steuern wird nach den Planungen auf stabilem, positivem Niveau erwartet. Nachtragsbericht Seit dem 31. Dezember 2009 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, von denen ein wesentlicher Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Dedon erwartet wird. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Das exklusive und hochwertige Design der handgefertigten Kollektionen, bestens qualifizierte, hochmotivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, eine effiziente Organisation, ausgezeichnete Kunden- und Lieferbeziehungen sowie die Kreativität international anerkannter Designer, verbunden mit partnerschaftlichem Handeln haben als nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Einfluss auf den Erfolg von Dedon. Risikobericht Risikomanagement Unsere Risikopolitik entspricht unserem Bestreben, nachhaltig zu wachsen und den Unternehmenswert zu steigern, wobei Dedon versucht, unangemessene Risiken zu steuern beziehungsweise weitestgehend zu vermeiden. Das Risikomanagement ist in das Führungs- und Planungssystem eingebettet und ist Bestandteil des konzernweiten Planungs-, Steuerungs- und Berichterstattungsprozesses. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der strategischen Unternehmensplanung und der Überwachung der Steuerungsgrößen anhand des internen Berichtswesens. Die weitgehende Vermeidung von Risiken und die Risikosteuerung erfolgen grundsätzlich mit Blick auf EBITDA und insbesondere Liquidität. Besonderes Gewicht haben dabei unsere konzernweiten Prozesse für die strategische Unternehmensplanung und für das interne Berichtswesen. Die strategische Unternehmensplanung soll uns helfen, potenzielle Risiken lange vor wesentlichen Geschäftsentscheidungen abzuschätzen. Im Rahmen unterjähriger Controllingprozesse werden die wesentlichen Risiken sowie eingeleitete Gegenmaßnahmen überwacht. Kommunikation und Berichterstattung über relevante Risiken erfolgen durch die Geschäftsführung in regelmäßigen Shareholder-Meetings. Volkswirtschaftliche Risiken Unser Geschäftsumfeld wird durch Unsicherheiten in den wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen beeinflusst, insbesondere durch den gegenwärtigen globalen Konjunkturabschwung und die Finanzkrise. Außerdem wird unser Geschäftsumfeld durch Rahmenbedingungen an nationalen wie auch weltweiten Märkten beeinflusst. Im Geschäftsjahr 2009 haben sich die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen erheblich verschlechtert, was zu einer Abschwächung des Geschäfts- und Konsumklimas, zu erhöhter Arbeitslosigkeit, zu einem Rückgang des Investitionsvolumens und daraus resultierend zu gesunkener Nachfrage und schwierigeren Marktbedingungen geführt hat. In den vergangenen Monaten deuteten bestimmte Indizes und ökonomische Daten auf erste Anzeichen einer Erholung und Stabilisierung des makroökonomischen Umfelds hin. Dennoch besteht keine Gewissheit darüber, inwieweit diese Erholung umfassend und nachhaltig ist und wie sie sich auf die für uns relevanten Märkte auswirken wird. Sollte die Erholung nur vorübergehend sein oder sich der weltweite Konjunkturabschwung fortsetzen oder noch weiter verstärken und sollten wir nicht erfolgreich unsere Produktions- und Kostenstruktur an das gegenwärtige Marktumfeld anpassen können, kann nicht garantiert werden, dass dies keine weiteren wesentlichen negativen Auswirkungen auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben wird. Beispielweise könnte neben einem generellen Nachfragerückgang die gegenwärtige Kreditverknappung auf den Finanzmärkten die Finanzierungsmöglichkeiten unserer Kunden erschweren, was zur Folge haben kann, dass sich Kaufabsichten bezüglich unserer Produkte ändern, verzögern oder Transaktionen nicht durchgeführt werden. Zudem ist zu befürchten, dass die Verknappung der Liquidität auch Verzögerungen bei der Rechnungsbegleichung nach sich ziehen könnte. Unternehmensspezifische Risiken Dedon ist im exklusiven Markt für hochpreisige Möbel für den In- und Outdoorbereich tätig. Bei der Durchsetzung des angestrebten Preisniveaus spielen die Faktoren Markenimage und Produktqualität sowie weitere technische Merkmale als auch das Distributionskonzept eine entscheidende Rolle. Um die Bedürfnisse unserer Kunden zu erfüllen, müssen wir fortwährend neue Produkte entwickeln sowie in die Entwicklung neuer Technologien investieren. Die Einführung neuer Produkte und Technologien erfordert ein starkes Engagement in der Forschung und Entwicklung, das mit einem signifikanten Einsatz finanzieller Mittel verbunden ist und nicht immer zwingend erfolgreich sein muss. Durch die ständige Beobachtung der Marktentwicklung wird versucht, das Risiko einer geringen Marktakzeptanz bei Einführung neuer Kollektionen zu verringern. Dennoch kann dieses latent vorhandene Risiko nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Beteiligungen Die Unternehmensstrategie hat die Stärkung unserer Marktpräsenz durch den Erwerb von Beteiligungen und die weltweite Gründung von Vertriebsgesellschaften im Blick. Mit diesen Maßnahmen ist auch unser Bestreben verbunden, die unternehmensweiten Prozesse und Systeme zu überprüfen und zu optimieren. Dadurch schaffen wir die Voraussetzungen für einen optimalen Marktzugang, auch im Sinne der Marktsteuerung. Beschaffungsrisiken Dedon verwendet für die Herstellung der Synthetikfaser und der Möbel u.a. Rohstoffe, deren Beschaffungspreise Schwankungen ausgesetzt sind. In letzter Zeit unterlagen Rohstoffe erheblichen Marktschwankungen, die wahrscheinlich andauern werden. Preissteigerungen könnten erhebliche negative Auswirkungen auf unsere Ertragslage haben, sofern es uns nicht möglich sein sollte, die gestiegenen Kosten an unsere Kunden weiterzugeben oder anderweitig zu kompensieren. Mit einem gezielten Lieferantenmanagement erarbeitet sich Dedon sukzessive bessere Kostenpositionen. Produktlebenszyklus Die Wertschöpfungskette von Dedon umfasst alle Schritte, von der Forschung und Entwicklung über die Produktion bis hin zum Marketing, Vertrieb und Service. Damit werden alle wichtigen Phasen in der Produktentstehung überwacht und liegen in der eigenen Hand. Mit unserer Marktkompetenz als auch unserem technologischen Know how können wir schnell auf Marktänderungen reagieren bzw. neue Produktsegmente schaffen. Die Erneuerung und Erweiterung des Produktportfolios spielt hier eine entscheidende Rolle. Kreditrisiken Das Management der Kreditrisiken ist eine zentrale Aufgabe unseres Risikomanagementsystems, das zur Risikobegrenzung die Kriterien für die Kreditprüfungen festlegt und dies auch konsequent durchführt. So werden Zahlungsrisiken z.B. durch die Zahlungsbedingungen speziell für das Importeursgeschäft weitestgehend ausgeschaltet. Währungsrisiken Als weltweit agierende Gruppe wird Dedon von volkswirtschaftlichen Rahmendaten wie der Veränderung der Währungsparitäten oder den Entwicklungen auf den Finanzmärkten beeinflusst. Dedon ist Wechselkursschwankungen, insbesondere zwischen dem US-Dollar und dem Euro, ausgesetzt, da ein großer Anteil des Geschäftsvolumens in US-Dollar generiert wird. Ein gegenüber dem US-Dollar und anderen Währungen starker Euro kann demnach großen Einfluss auf den Umsatz und das Ergebnis haben. Die Wechselkursentwicklung des US-Dollars, die im Währungsportfolio von Dedon das höchste Einzelrisiko darstellt, ist für die Ertragsentwicklung des Konzerns von Bedeutung. Dedon reduziert das Wechselkursrisiko u.a. durch natural hedging. Konzerninterne Finanzierungen werden bevorzugt in der funktionalen Währung unserer Gesellschaft durchgeführt. Die zentrale Finanzfunktion in Lüneburg steuert unternehmensweit die Cash Flows und sichert diese ab, soweit es die Vorausplanung erlaubt. Zinsrisiken Zinsrisiken bestehen nur in geringem Umfang, da fast ausschließlich konzerninterne Finanzierungen bestehen. Konzernexternes Fremdkapital wird derzeit nicht in Anspruch genommen. Die Finanzierung der Tochtergesellschaften erfolgt durch den Cash Flow der Gruppe. Gesamtrisiko In den Bereichen Beschaffung, Produktion, Personal und Investitionen werden keine wesentlichen Risiken gesehen, die sich innerhalb eines überschaubaren Zeitraums der nächsten zwei Jahre auf Geschäftsverlauf und Lage von DEDON wesentlich belastend auswirken werden. Das Absatz- und Finanzierungsrisiko von Dedon ist direkt mit der globalen Finanzkrise und dem weltwirtschaftlichen Abschwung verbunden. Risiken, die allein oder in Kombination mit anderen Risiken bestandsgefährdend sein könnten oder geeignet sind, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens dauerhaft wesentlich zu beeinträchtigen, sind nach dem Stand im Januar 2010 nicht erkennbar. Generell haben die Risiken jedoch im Verlauf des Jahres 2009 aufgrund der Finanzmarktkrise, die mittlerweile die Realwirtschaft erreicht hat, sehr stark zugenommen. Aufgrund der dramatischen Veränderung der globalen Rahmenbedingungen in den zurückliegenden Monaten sowie der großen Unsicherheit bezüglich der künftigen Entwicklung der Weltwirtschaft und der Möbelmärkte dient unsere Unternehmensplanung nur als Referenzplanung, die der aktuellen Entwicklung folgend angepasst und überarbeitet wird. Die im Folgenden getroffenen Aussagen basieren auf unserem Kenntnisstand im Januar 2010. Dabei sind wir uns der Tatsache bewusst, dass Prognosen im derzeitigen Umfeld mit hoher Unsicherheit verbunden sind. Prognosebericht Nach der schwersten Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg zeigte die Weltwirtschaft in der zweiten Hälfte des Jahrs 2009 wieder erste Erholungsansätze. IHS Global Insight erwartet, dass das reale Welt-Bruttoinlandsprodukt (BIP) nach einem Rückgang um 2,1% im Kalenderjahr 2009 im Jahr 2010 um 2,6% und im Jahr 2011 um 3,3% wachsen wird. Regional werden jedoch deutliche Unterschiede der Geschwindigkeit und Stärke des Aufschwungs prognostiziert. Während in der Region Asien, Australien ein Wachstum des realen BIP von 5,2% im Jahr 2010 und 5,1% im Jahr 2011 erwartet wird, sind die Wachstumsannahmen für die Region Amerika und Europa, GUS, Afrika, Naher und Mittler Osten deutlich verhaltener. In der Region Amerika wird für 2010 ein reales BIP-Wachstum von 2,3% und für 2011 von 3,3% prognostiziert, für die Region Europa, GUS, Afrika, Naher und Mittlerer Osten geht IHS Global Insight von einem Wachstum von 1,4% im Jahr 2010 und 2,2% im Jahr 2011 aus. Begünstigt wird die Wachstumserwartung durch die nun zunehmend eintretenden positiven Wirkungen aus staatlichen Konjunkturprogrammen und die Maßnahmen zur Stabilisierung der Finanzmärkte. Sie bedingen aber auch eine weiterhin expansive Geldpolitik der führenden Zentralbanken. Allerdings bestehen nach wie vor Gefahren für eine nachträgliche wirtschaftliche Erholung. Kreditinstitute könnten einerseits durch die rezessionsbedingte Verschlechterung der Kreditqualität, und andererseits aufgrund der Notwendigkeit, ihre Eigenkapitalbasis weiter zu stärken, die Kreditvergabe einschränken. Ein durch die Rezession erschüttertes Konsumentenvertrauen sowie die steigende Arbeitslosigkeit können zu anhaltender Kaufzurückhaltung, insbesondere in Europa und den USA, führen. Es besteht auch die Gefahr, dass die Wirtschaftspolitik zu früh und abrupt ihren expansiven Kurs korrigiert, indem die Notenbanken die eingeschleuste Liquidität aus den Märkten abschöpfen, um den Inflationsgefahren zu begegnen, und der Staat Sparmaßnahmen einleitet, um die Entwicklung der öffentlichen Finanzen auf eine konservativere Basis zu stellen. Die meisten Märkte haben nach der schweren Krise im Jahr 2009 den Tiefpunkt des Abschwungs erreicht oder werden ihn in der ersten Hälfte des Geschäftsjahrs 2010 durchlaufen. Es wird daher erwartet, dass auf Branchenebene für 2010 ein weiterer leichter Rückgang des Gesamtmarktvolumens nachfolgt. Wir erwarten dabei insbesondere eine Abschwächung in der Region Amerika sowie der Region Europa, GUS, Afrika, Naher und Mittlerer Osten. Für die Prognosen der Dedon GmbH gehen wir von den oben genannten konjunkturellen Erwartungen aus, insbesondere von einem moderaten Wachstum des weltweiten Bruttoinlandsprodukts in den beiden nächsten Geschäftsjahren. Wir unterstellen dabei eine konjunkturelle Entwicklung ohne wesentliche Rückschläge und eine relative Stabilität des Wechselkurses zum US-Dollar. Nach einem prozentual zweistelligen Rückgang des Auftragseingangs im Geschäftsjahr 2009 erwarten wir, dass ein ähnliches Umsatzvolumen wie im Geschäftsjahr 2009 zu erreichen sein wird. Möglicherweise wird durch die Einführung neuer Kollektionen und des damit zu erwartenden Lageraufbaus bei unseren Importeuren weltweit darüber hinaus ein moderates Umsatzwachstum zu verzeichnen sein. Eine weitergehende Aussage zum Ergebnis wird erst im Verlauf des Geschäftsjahres möglich sein, wenn die Entwicklung der Weltwirtschaft und der Märkte besser absehbar ist. Darüber hinaus treiben wir unsere Marktpräsenz in bisher nicht selbst belieferten Märkten durch Errichtung von Tochtergesellschaften gezielt voran. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Die Geschäftsführung setzt die in allen Bereichen eingeleiteten Programme zur Effizienzsteigerung konsequent fort. Im Geschäftsjahr 2009 nahm die Zahl der Mitarbeiter zum 31. Dezember 2009 um 12,1% im Vergleich zum 31. Dezember 2008 ab, veranlasst durch den weltweiten Konjunkturrückgang. Für das Geschäftsjahr 2010 wird mit einem leichten Anstieg der Mitarbeiterzahl gerechnet. Forschung und Entwicklung Im Geschäftsjahr 2009 haben wir gut 1,7% unseres Umsatzes in Forschung und Entwicklung investiert. Die Zuverlässigkeit und Qualität stehen an erster Stelle des Entwicklungsprozesses. Die Entwicklung neuer Kollektionen wird zu steigenden Aufwendungen für Forschung und Entwicklung im Geschäftsjahr 2010 gegenüber dem Vorjahr führen. Über das Geschäftsjahr 2010 hinaus erwarten wir, dass die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung weiter steigen werden, weil die Wachstumschancen unserer Zielmärkte eine stetige Erweiterung unserer Produktbasis erfordern. Der langfristige prozentuale Anstieg unserer Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen sollte jedoch unter dem prozentualen Umsatzzuwachs liegen. Damit schafft Dedon ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal im internationalen Wettbewerb. Forschungs- und Entwicklungsabteilungen bestehen am Sitz der Gesellschaft in Lüneburg und bei unserem Tochterunternehmen auf den Philippinen. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 31. Dezember 2009der Firma DEDON GmbHI. ALLGEMEINES Mit Verschmelzungsvertrag vom 28. August 2009 wurde die Dedon Travel GmbH, Lüneburg, als übertragender Rechtsträger rückwirkend zum 02. Januar 2009 auf die alleinige Gesellschafterin DEDON GmbH, Lüneburg, als aufnehmende Gesellschafterin im Wege der Verschmelzung durch Aufnahme zu Buchwerten verschmolzen (§§ 2 Nr. 1, 4 ff, 46 ff UmwG). II. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN Der Jahresabschluss zum 31.12.2009 der DEDON GmbH, Lüneburg, wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbHG aufgestellt. Die Bilanz ist gemäß § 266 HGB gegliedert, die Gewinn- und Verlustrechnung entspricht § 275 Abs. 2 HGB. Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände werden, soweit gegen Entgelt erworben, zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt ein bis fünf Jahre. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. In die Herstellungskosten selbst erstellter Vermögensgegenstände werden die direkt zurechenbaren Kosten einbezogen. Die Nutzungsdauer des Sachanlagevermögens liegt zwischen einem und dreiunddreißig Jahren. Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Sachanlagevermögens, deren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten EUR 150,00, aber EUR 1.000,00 nicht übersteigen, wird im Jahr der Anschaffung ein Sammelposten gebildet, der über eine Laufzeit von fünf Jahren abgeschrieben wird. Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten EUR 150,00 nicht übersteigen, werden im Jahr der Anschaffung gemäß § 253 Abs. 2 HGB i.V.m. § 6 Abs. 2 EStG abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Umlaufvermögen Die Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, soweit nicht ein niedrigerer Wert zulässig oder geboten ist. Das Vorratsvermögen wird mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die verlustfreie Bewertung wurde durch retrograde Bewertung vom Verkaufserlös ermittelt. Dabei wurde ein durchschnittlicher Unternehmergewinn berücksichtigt. Möbel, Kissen und das Glas wurden mit den Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren Teilwert angesetzt. Die Waren wurden durch Einzelbewertung zu Anschaffungskosten angesetzt. Die selbst hergestellte Dedon-Synthetik-Faser wurde mit den Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten wurden im Wesentlichen die Materialkosten, die Fertigungskosten, Lager-, Energie- und Sonderkosten der Fertigung einbezogen. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die Herstellungskosten wurden anhand einer Durchschnittsbewertung ermittelt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wird im Einzelfall durch entsprechende Abschläge Rechnung getragen. Für das allgemeine Kreditrisiko wird eine allgemeine Wertberichtigung von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abgesetzt. Flüssige Mittel sind mit den Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigt Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Rückstellungen Für erkennbare Risiken, ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste werden Rückstellungen in der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Höhe angesetzt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten kommen mit dem Rückzahlungsbetrag zum Ansatz. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Erlöse, Kosten und Aufwendungen Umsatzerlöse werden ausgewiesen, wenn die Lieferungen oder Leistungen ausgeführt sind und der Gefahrenübergang erfolgt ist. Forschungs- und Entwicklungskosten werden als Aufwand gebucht. Währungsumrechnung Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zu Tageskursen bzw. Durchschnittskursen bewertet. Am Bilanzstichtag werden die Verbindlichkeiten mit dem höheren Geldkurs und die Forderungen mit dem niedrigeren Briefkurs angesetzt. Verluste aus Kursänderungen, die bis zum Bilanzstichtag eingetreten sind, werden berücksichtigt. III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ Aktiva Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2009 ist in der Anlage dargestellt. Der Anlagenspiegel enthält Zugänge in Höhe von EUR 1.020,00, Anschaffungs- und Herstellungskosten zum 31.12.2009 in Höhe von EUR 1.020,00, Buchwerte zum 31.12.2009 in Höhe von EUR 829,00 und Abschreibungen des Geschäftsjahres in Höhe von EUR 41,00 aus der Verschmelzung mit der Dedon Travel GmbH, Lüneburg zum 02.01.2009. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von EUR 906.717,90 (im Vorjahr: EUR 1.891.696,86). Die Forderungen gegen die Gesellschafterin Team Dedon GmbH werden mit 4% verzinst. Die Darlehensforderung wird mit 2,72% verzinst. Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände:
Passiva Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 25.564,59. Es war am Bilanzstichtag in voller Höhe eingezahlt. Der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2008 in Höhe von EUR 11.981.299,91 wurde nach dem Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 17. November 2009 auf neue Rechnung vorgetragen. Somit ergibt sich ein Gewinnvortrag zum 1. Januar 2009 aus der Zeit vor Abschluss des Gewinnabführungsvertrages mit der Team Dedon GmbH von EUR 11.981.299,91. Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2009 in Höhe von EUR 1.046.163,00 der Organgesellschaft DEDON GmbH wurde aufgrund des Gewinnabführungsvertrages vom 12.12.2006/05.03.2007 an die alleinige Gesellschafterin Team Dedon GmbH als Organträger abgeführt. Damit ergibt sich bei der Gesellschaft kein Jahresüberschuss. Rückstellungen Die Rückstellungen stellen sich wie folgt dar:
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte und Sicherungsübereignungen abgesichert. IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die Umsatzerlöse stellen sich wie folgt dar:
Die periodenfremden Erträge in Höhe von EUR 7.688,13 (i.Vj.: EUR 179.396,06) beruhen auf Beitragsrückerstattungen. Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sind in Höhe von EUR 406.529,10 (i.Vj.: EUR 189.929,41) angefallen. Die sonstigen Erträge betrugen im Geschäftsjahr 2009 EUR 838,80 (i.Vj.: EUR 983,60). Die Erträge resultieren aus der Aufzinsung einer unverzinslichen Forderung. Die Aufwendungen für Altersversorgung betrugen im Geschäftsjahr 2009 EUR 10.432,76 (i.Vj.: EUR 12.132,76). Im Geschäftsjahr 2009 betrugen die periodenfremden Aufwendungen EUR 49.689,59 (i.Vj.: EUR 0,00) und ergeben sich überwiegend aus nachträglichen Beiträgen und Beratungskosten. Die Forderungsverluste betrugen im Geschäftsjahr 2009 EUR 6.535,05 (i.Vj.: EUR 33.097,41). Die Zinserträge stammen in Höhe von EUR 390.494,37 (i.Vj.: EUR 280.108,61) aus verbundenen Unternehmen. Die Zinsaufwendungen stammen in Höhe von EUR 342.696,04 (i.Vj.: EUR 251.154,02) aus verbundenen Unternehmen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen in Höhe von EUR 0,00 (i.Vj.: EUR 565.528,00) die von der Team Dedon GmbH weiterbelastete Gewerbesteuerumlage. Außerordentliche Aufwendungen in Höhe von EUR 18.123,14 (i.Vj.: EUR 0,00) betreffen den Verschmelzungsverlust aus der Übernahme der Dedon Travel GmbH. V. ERGEBNISVERWENDUNG Der Bilanzgewinn zum 31.12.2008 in Höhe von EUR 11.981.299,91 wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Der Jahresüberschuss vom 01. Januar bis 31. Dezember 2009 in Höhe von EUR 1.046.163,00 wurde gemäß Gewinnabführungsvertrag vom 12.12.2006/05.03.2007 an die Team Dedon GmbH, Lüneburg, abgeführt. Nach dem Vorschlag der Geschäftsführung soll der Bilanzgewinn in Höhe von EUR 11.981.299,91 auf neue Rechnung vorgetragen werden. VI. SONSTIGE PFLICHTANGABEN 1. Geschäftsführung Während des Geschäftsjahres 2009 wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Bobby Dekeyser, Kaufmann Harald Aichinger, Kaufmännischer Geschäftsführer, eingetragen im Handelsregister bis 30.03.2009 Hervé Lampert, Kaufmann Markus Stehle, Kaufmännischer Geschäftsführer, eingetragen im Handelsregister bis 03.11.2009 Jan Hendrik van der Hagen, Kaufmann, eingetragen im Handelsregister seit 30.03.2009 2. Gesamtbezüge der Geschäftführung Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen EUR 0,00. 3. Beteiligungen an verbundenen Unternehmen Die Beteiligung an der Dedon Manufacturing Inc., Cebu/Philippines, beträgt 79,75 % am Stammkapital von PHP 81.750.000,00. Der Jahresfehlbetrag der Dedon Manufacturing Inc. betrug im Geschäftsjahr 2009 Php 20.552.840,11. Das Eigenkapital betrug PHP 1.151.284.437,14 zum 31.12.2009. Die Beteiligung an der Dedon Benelux N.V. (vormals Heliteak Estate Furniture, N.V.), Lommel/Belgien beträgt 1.240 Anteile, dies entspricht 99,20 % am Stammkapital von EUR 62.000,00. Das Eigenkapital betrug EUR 1.041.227,58 zum 31.12.2009. Der Jahresfehlbetrag im Geschäftsjahr 2009 der Dedon Benelux N.V. betrug EUR 101.231,99. 4. Mutterunternehmen Die Geschäftsanteile der DEDON GmbH werden zu 100% von der Team Dedon GmbH, mit Sitz in Lüneburg, gehalten. Durch Beschluss vom 12.12.2006/05.03.2007 besteht ein Gewinnabführungsvertrag mit der Team Dedon GmbH. 5. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Team Dedon GmbH, Lüneburg, einbezogen. Zur Erstellung eines Konzernabschlusses war die DEDON GmbH nicht verpflichtet, da die Team Dedon GmbH in ihrer Eigenschaft als deutsche Konzernmutter zum 31. Dezember 2009 einen Konzernabschluss nach IFRS mit befreiender Wirkung für die DEDON GmbH erstellt; dieser wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. 6. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt betrug die Mitarbeiterzahl:
7. Außerbilanzielle Geschäfte Die Leasingraten betragen im Geschäftsjahr TEUR 149. Über die Restlaufzeit der Verträge bestehen noch weitere finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 181. Zweck der Leasingverträge war die Reduzierung der Nettofinanzverschuldung. Das Risiko besteht in der Restlaufzeit der Verträge von bis zu 4 Jahren, die eine kurzfristige Reduzierung oder einen Austausch der Fahrzeug- und EDV-Bestände nicht ermöglicht. Der gesamte Mietaufwand belief sich im Geschäftsjahr auf TEUR 553. Die Mietaufwendungen werden im folgenden Geschäftsjahr TEUR 443 und die weiteren Jahre TEUR 1.210 pro Jahr betragen. Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr einen Mietvertrag zum Betrieb eines zentralen Warenlagers ab Ende 2010 geschlossen. Das Risiko besteht in der festen Laufzeit von 10 Jahren. Die Vorteile bestehen in einer erhöhten Transparenz der Lagerbestände und kürzere Lieferzeiten. Der Vertragsabschluss mit einer Werbeagentur wird im folgenden Berichtsjahr eine finanzielle Verpflichtung in Höhe von TEUR 250 mit sich bringen. Zweck ist die Marke, den Namen und das Image von DEDON international zu steigern. 8. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den genannten außerbilanziellen Geschäften bestehen jährliche Verpflichtungen aus Lizenzverträgen in Höhe von TEUR 72, Rechtsberatung TEUR 58 und Verträgen zur Gebäudereinigung in Höhe von TEUR 19. 9. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar für Abschlussprüfung beträgt im Geschäftsjahr TEUR 21. 10. Geschäfte mit nahe stehenden Personen Der alleinige Gesellschafter der Muttergesellschaft Team Dedon GmbH, die CAYAMA Beteiligungen GmbH & Co KG, Ottobrunn, hat im Geschäftsjahr 2009 ein Darlehen von TEUR 4.000 ohne Hingabe von Sicherheiten gewährt. Die Verzinsung beträgt marktüblich 4%.
Lüneburg, 10. Februar 2010 Geschäftsführer Anlagespiegel
BerichtsprüfungBestätigungsvermerk des Abschlussprüfers"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der DEDON GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt eine zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
München, 19. Februar 2010 ATL
Businesscare GmbH
Strohmenger, Wirtschaftsprüfer Renauer, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
2 nahegelegene Organisationen
Einzelhandel mit Wohnmöbeln
Beteiligungsgesellschaften
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen