BodeDynamic GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Dipl.-Ing. Westen seit 26.11.2024 | Prokura |
Oliver Strack seit 3.9.2024 | Geschäftsführer |
Andreas Rainer Jungnickel seit 21.1.2020 | Prokura |
Mario Vollbehr seit 26.5.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 43.75% | |
| 21.88% | |
M**** B*** | 21.87% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bode Holding GmbH + Co. KGHenstedt-UlzburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021AKTIVA
PASSIVA
Konzerngewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021I. Allgemeine Angaben 1. Vorbemerkungen Der Konzernabschluss der Bode Holding GmbH + Co. KG zum 31. Dezember 2021 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden. Auf die Angaben gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6 HGB wurde in analoger Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 2. Konsolidierungskreis und Konsolidierungsgrundsätze Kapitalkonsolidierung Die im Folgenden aufgeführten Gesellschaften sind verbundene Unternehmen im Sinne von § 271 Abs. 2 HGB im Verhältnis zur Bode Holding GmbH + Co. KG, welche als Mutterunternehmen die einheitliche Leitung über diese Gesellschaften ausübt und nach § 290 HGB einen Konzernabschluss aufgestellt hat. Diese Tochtergesellschaften wurden im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen:
Die in 2012 erworbene Beteiligung in Höhe von 24 % an der LLC Bode Rus, Saint Petersburg, Russland, wurde aufgrund untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage gemäß § 311 Abs. 2 HGB nicht als assoziiertes Unternehmen im Sinne von § 311 Abs. 1 und § 312 HGB berücksichtigt. Der Konzernabschluss wurde auf den Stichtag des Jahresabschlusses der Bode Holding GmbH + Co. KG (31. Dezember 2021) aufgestellt. Bei allen einbezogenen Gesellschaften ist das Geschäftsjahr mit dem Kalenderjahr identisch. Die Kapitalkonsolidierung wurde für Gesellschaften, die bereits in vorhergehenden Jahren konsolidiert wurden, gemäß § 301 Abs.1 Nr.1 HGB a. F. nach der Buchwertmethode durchgeführt. Im Jahr 2010 erfolgte erstmalig die Einbeziehung des Tochterunternehmens Bode Trading (XIAMEN) Co. Ltd. (China). Für die Kapitalkonsolidierung wurde die Erleichterung nach § 301 Abs. 2 S. 3,4 HGB n.F. in Anspruch genommen. Der Zeitpunkt der Verrechnung für die einbezogenen Gesellschaften ist grundsätzlich der 1. Januar 2006 (Zeitpunkt der Erstkonsolidierung). Zum 1. Januar 2009, zum 1. Januar 2010 und zum 1. Januar 2016 wurde jeweils eine weitere Tochtergesellschaft in den Konsolidierungskreis aufgenommen. Ab dem 1. Januar 2020 wurde die BoTec Dichtungs GmbH "At Equity" konsolidiert. Der sich bei der Erstkonsolidierung aus der Kapitalkonsolidierung ergebende aktivische Unterschiedsbetrag für die BodeDynamic France SARL, Frankreich, wurden wie in den Vorjahren aus Vereinfachungsgründen und unter Wesentlichkeitsgesichtspunkten nicht abgeschrieben und mit den passivischen Unterschiedsbeträgen verrechnet. Die passivischen Unterschiedsbeträge, die sich aus Thesaurierungen vor der Erstkonsolidierung der BodeDynamic GmbH, der Bode GmbH, der BO-DE Sp. z.o.o. (Polen) und der Bode Trading (XIAMEN) Co. Ltd. (China) ergeben haben, wurden nach Verrechnung mit dem aktivischen Unterschiedsbetrag zusammengefasst als Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung ausgewiesen. Es ergaben sich folgende Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung:
Der Unterschiedsbetrag wurde entsprechend § 301 Abs. 3 HGB als gesonderter Posten ausgewiesen. Der Posten hat Eigenkapitalcharakter, da er im Wesentlichen auf Gewinnthesaurierungen von Tochtergesellschaften vor der erstmaligen Konsolidierung beruht. Schuldenkonsolidierung Sämtliche Forderungen und Schulden, die die einbezogenen Gesellschaften gegeneinander ausweisen, wurden im Konzernabschluss verrechnet. Zwischengewinneliminierung Anfallende Zwischengewinne aus konzerninternen Anlagenverkäufen werden grundsätzlich eliminiert und in den Folgejahren fortgeschrieben. In 2013 wurden Zwischengewinne aus Anlagenverkäufen in Höhe von T€ 27 eliminiert. Der eliminierte Zwischengewinn im Anlagevermögen zum 31.12.2021 beträgt T€ 27. Die bei den Tochtergesellschaften lagernden, von den Konzerngesellschaften gelieferten Erzeugnisse wurden zu Konzernanschaffungskosten bewertet. Dies führte zu einer Reduzierung des Wertansatzes in der Konzernbilanz in Höhe von T€ 115 (Vorjahr: T€ 366). Konsolidierung der Aufwendungen und Erträge Sämtliche Aufwendungen und Erträge der einbezogenen Gesellschaften untereinander wurden eliminiert. Währungsumrechnung Die Umrechnung des Jahresabschlusses der ausländischen Konzern-Gesellschaften erfolgte nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Danach wurden die Posten der Bilanz mit dem Mittelkurs am Bilanzstichtag und die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Durchschnittskurs umgerechnet. Unterschiedsbeträge aus der Währungsumrechnung werden in der Bilanz erfolgsneutral behandelt und erst im Zeitpunkt der Entkonsolidierung realisiert. Die sich ergebende Umrechnungsdifferenz wird im Eigenkapital als Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung ausgewiesen. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Gliederung, Ansatz und Bewertung erfolgen im Konzernabschluss nach den gleichen Methoden wie bei der Bode Holding GmbH + Co. KG (§§ 298 i. V. m. 238 ff und 264 ff HGB). Die einheitliche Ausübung von Bewertungswahlrechten sowie ein einheitlicher Bilanzstichtag aller Konzernunternehmen zum Stichtag des Jahresabschlusses der Bode Holding GmbH + Co. KG gewährleisten die Aussagefähigkeit des Konzernabschlusses. Zur Bewertung der einzelnen Bilanzposten ist anzumerken: Die abnutzbaren immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden planmäßig über die Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Abschreibungssätze richten sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände, liquiden Mittel und der aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden zum Nennwert bilanziert. Einzelrisiken bei den Forderungen werden durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen betreffen im Wesentlichen die Körperschaft- und Gewerbesteuer für die Jahre 2020 und 2021 der Tochtergesellschaften. Sie werden in Höhe ihres voraussichtlichen notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Die sonstigen Rückstellungen werden unter vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung aller Umstände im Einzelfall in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages gebildet und tragen allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen angemessen Rechnung. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen passiviert. 4. Währungsumrechnung in Einzelabschlüssen Die Anschaffungskosten von Vermögensgegenständen aus Bezügen in fremder Währung und die Erlöse aus Verkäufen in fremder Währung werden grundsätzlich zu Kursen im Zeitpunkt der Entstehung erfasst; bei Einzelkurssicherungsmaßnahmen kommt gegebenenfalls der Sicherungskurs zur Anwendung. Forderungen bzw. Verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Fremdwährungsbeträge in der Gewinn- und Verlustrechnung werden mit dem Kurs am Buchungstag erfasst; sich bei Zahlungen ergebende Kursdifferenzen werden als Erträge oder Aufwendungen erfasst. Konzernanlagenspiegel zum 31. Dezember 2021
II. Erläuterungen zur Konzernbilanz 1. Anlagevermögen Die einzelnen Posten des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel (Anlage 3, Blatt 6) dargestellt. 2. Finanzanlagevermögen Der Bilanzansatz für die BoTec Dichtungs GmbH in Höhe von € 513.363,50 setzt sich wie folgt zusammen:
3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche ausgewiesene Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. 4. Aktive latente Steuern Aktive latente Steuern wurden auf Basis eines Steuersatzes von 27 % (Vorjahr: 27 %) auf in den Vorräten und im Anlagevermögen eliminierte Zwischengewinne gebildet. 5. Eigenkapital Die Entwicklung des Konzerneigenkapitals ist in der folgenden Übersicht dargestellt: Entwicklung des Konzerneigenkapitals
Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2021
6. Sonstige Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen solche für Personal (T€ 361) sowie für Rechts-, Beratungs-, Jahresabschluss- und Prüfungskosten (T€ 84). 7. Verbindlichkeiten Eine Aufgliederung der Verbindlichkeiten an Kreditinstitute unter Angabe der Restlaufzeiten ergibt sich aus dem als gesonderte Anlage beigefügten Verbindlichkeitenspiegel (Anlage 3, Blatt 9). Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 320.667,27 (Vorjahr: € 289.655,95). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von € 1.503.013,79 sind durch Grundschulden gesichert. 8. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von T€ 104 (Vorjahr: T€ 104). III. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse nach Segmenten
Die Umsätze entfallen mit T€ 21.775 (Vorjahr: T€ 18.895) auf das Inland und mit T€ 41.803 (Vorjahr: T€ 30.060) auf das Ausland. 2. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von T€ 10 enthalten. 3. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von T€ 53 enthalten. IV. Sonstige Angaben 1. Angaben zum Unternehmen
2. Arbeitnehmer
3. Konzern-Kapitalflussrechnung nach DRS 21
Vom Finanzmittelbestand am Ende der Periode entfallen T€ 0 auf quotal einbezogene Unternehmen. 4. Publizität Die Bode GmbH und die BodeDynamic GmbH haben gemäß § 264 Abs. 3 HGB von der Befreiung Gebrauch gemacht, ihren Jahresabschluss prüfen zu lassen und zu publizieren. Der befreiende Konzernabschluss der Bode Holding GmbH + Co. KG, Henstedt-Ulzburg, wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. 5. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar von € 68.000,00 betrifft ausschließlich Honorare für Abschlussprüfungen. 6. Mitglieder der Geschäftsführung der Muttergesellschaft Bode Verwaltungsgesellschaft mbH, Henstedt-Ulzburg, vertreten durch Frank Bode, Kaufmann Michael Bode, Dipl. Ingenieur.
Henstedt-Ulzburg, 23. Dezember 2022 Bode Holding GmbH + Co. KG Frank Bode Michael Bode Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Bode Holding GmbH + Co. KG, Henstedt-Ulzburg Vermerk über die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Bode Holding GmbH + Co. KG und ihrer Tochtergesellschaften - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzerngewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Bode Holding GmbH + Co. KG für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hin aus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 23. Dezember 2022 HBRT
Hamburg-Bremer
Landahl, Wirtschaftsprüfer Krüger, Wirtschaftsprüfer Konzern-Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021Branchensituation Der Bode-Konzern ist Produzent und Händler von Dichtungen für statische und dynamische Anwendungen. Darüber hinaus werden in Auftragsfertigung Gummimischungen vertrieben. In den unterschiedlichen Marktsegmenten hat sich der Bode-Konzern in 2021 positiv entwickelt. Das Geschäftsjahr zeichnete sich durch eine wieder verbesserte Nachfrage insbesondere auch bei Bestandskunden aus. Die Umsätze sind trotz der Corona-Auswirkungen wieder gestiegen. Abermals liegt das Ergebnis über der im Vorjahr prognostizierten Ertragslage. Die Fertigungskapazitäten wurden ausgeweitet und den Marktbedürfnissen weiter angepasst. Umsätze Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist der Konzernumsatz spürbar um 29,9 % gestiegen. Es wurde damit in der Betrachtung der vergangenen 5 Jahre der höchste Konzernumsatz erzielt. Die Rohertragsmarge liegt mit 34,5-% ca. 3,9%-Punkte unter dem Vorjahresniveau. Die Kunden kommen aus ca. 40 Ländern. Die intensive Betreuung von Bestandskunden und die Akquisition von Neukunden wurden in 2021 unter den veränderten Corona-Bedingungen fortgesetzt. Das Preisniveau von Commodities in einigen Produktbereichen bleibt bei der Vielzahl an Wettbewerbern und deren teilweise grenzwertiger Qualität nach wie vor unbefriedigend. Produktion Großkunden des Bode-Konzerns akzeptieren üblicherweise weder für Präzisionsdichtungen noch für Commodities Lieferzeiten. Der Absatz wird, wie bisher auch, bestimmt durch extrem kurzfristige Bedarfsanforderungen, allerdings bei gestiegenem Sicherheitsvolumen in der gesamten Lieferkette. Die Flexibilität in der Produktion und in der Lagerhaltung - auch in einem inländischen und drei ausländischen Konsignationslagern - versetzen den Bode-Konzern in die Lage die Kunden fristgerecht zu beliefern. Politische und pandemische Ursachen haben nur kurzfristig verlängerte Lieferzeiten verursacht. Die große Fertigungstiefe im Konzern wirkt sich bei der Entwicklung neuer innovativer Produkte und Fertigungsprozesse beschleunigend aus. Wo möglich, erweitert Bode die Fertigungstiefe weiter. Die Produktentwicklung kann hierbei vollständig im Konzern erfolgen. Produktgeometrie, Mischungen, Werkzeuge, nachträgliche Oberflächenbehandlung und die Auslegung von Lager- und Transportverpackungen sind wichtige Kernkompetenzen. Die für einen produktiven Fertigungsablauf erforderlichen Voraussetzungen können weitestgehend ohne externe Unterstützung vollständig erfüllt werden. Moderne, beim Bode-Konzern vorhandene Fertigungstechnologien, sind als unabdingbare Voraussetzung gegeben. Die vorbeugende Instandhaltung verhindert wesentliche Störungen. Die Firmen im Bode Konzern sind zertifiziert gemäß ISO 9001:2015, ISO 14001:2015, ISO 50001:2011 und ab 09/2020 ISO 50001:2018. Produktzertifizierungen entsprechend den Anforderungen der Märkte werden sichergestellt und zum Teil extern überwacht. Handel Dieser Bereich des Konzerns greift auf die Kompetenz der eigenen Produktion und der unserer Fertigungspartner zurück. Wo das Know-How der Partnerproduzenten Verbesserungen bedarf, unterstützen wir im Rahmen von Zulieferungen von Halbfertigfabrikaten, Wissenstransfer und Schulungen. Durch regelmäßige Audits in den Fabriken überprüfen wir die Umsetzung unserer Anregungen und Anforderungen. Notwendige Veränderungen in der Zusammensetzung der Lieferländer konnte zielstrebig angepasst werden. Statistisch abgesicherte Stichprobenkontrollen für Handelsware sorgten auch in 2021 wieder für eine extrem niedrige Reklamationsquote seitens unserer Kunden. Einkauf Die Preise für Handelswaren lagen im Berichtsjahr auf Vorjahresniveau. Im Bereich des Rohstoffeinkaufs haben die Einkaufspreise 2021 einer Steigerung unterlegen. Die Materialaufwandsquote ist daher angestiegen. Die Preise für Polymere, und in der Folge für Gummi-Mischungen, sind in 2021 für SBR um 45% und für EPDM um 65% gestiegen. Mit leichter, zeitlicher Verzögerung konnten diese Kostensteigerungen im Wesentlichen in den Markt weitergegeben werden. Die schlechte Verfügbarkeit von Basispolymeren wurde über die Erhöhung von Sicherheitsbeständen an den Produktionsstandorten im Wesentlichen aufgefangen, Produktionsstillstände konnten zu jederzeit vermieden werden. Investitionen Die Fertigung wurde auch in 2021 gesteigert und weiter ausgebaut, wodurch der Anteil an selbst produzierter Ware in Europa damit weiter erhöht wurde. Ersatzinvestitionen wurden im erforderlichen Rahmen getätigt. Generalüberholungen und Instandhaltungen wurden u.a. auch vorgenommen, um den Stand der Technik aufrecht zu erhalten. Zahlungen für die Einführung einer aktuellen ERP Software wurden weitgehend beendet. Personal Die Fluktuation im Bode-Konzern ist sehr gering. Die Betriebszugehörigkeit beträgt durchschnittlich >20 Jahre. Berufskrankheiten sind nicht aufgetreten. Arbeitsunfälle waren selten und ohne Spätfolgen. Sicherheitsrelevante Verbesserungen - auch Corona-abhängig - wurden und werden unmittelbar eingeleitet und umgesetzt. Die Verlagerung in Homeoffice ist auch deswegen stark gestiegen. Die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter betrifft Führung, Software, Sicherheit, Warenkunde und Informationen über Gesetzesänderungen aller relevanten Bereiche. In den Kernbetrieben wurde weitgehend mit dem bisherigen Personalstamm gearbeitet. Covid 19 bedingt wurde in 2021 im Inland fast vollständig auf die Beschäftigung von Leiharbeitnehmern verzichtet. Leider zeigte sich, dass die Verfügbarkeit von geeignetem Personal, auch für die Produktion bei unseren Lieferanten, immer mehr zur Herausforderung wird. Umweltschutz und Energiemanagement Der Bode-Konzern wird seit vielen Jahren durch eine Gesellschaft für Umweltberatung in allen relevanten Fragen betreut. Die unvermeidbaren Produktionsabfälle und aussortierten Zukaufteile werden überwiegend einer konzernexternen Weiterverwendung zugeführt. Das in 2013 eingeführte integrierte Managementsystem für Umwelt und Energie ist in 2019 dem jährlichen Review Audit, gem. EN 14001 und ISO 50001, unterzogen worden. Darstellung der Vermögens- und Finanzlage Die Eigenkapitalquote einschließlich des Unterschiedsbetrages aus Kapitalkonsolidierung liegt mit 71,3 % am Bilanzstichtag um 4% -Punkte höher als im Vorjahr. Unter Hinzuziehung der Gesellschafterkonten liegt dieser Wert bei 72,2% der Konzernbilanzsumme. Die Vorräte sind mit einem Bestand in Höhe von T€ 12.743 im Vergleich zum Vorjahr deutlich angestiegen. Der Lagerbestand wird bewusst in dieser Höhe gehalten, um jederzeit termingerecht lieferbereit zu sein. Der Forderungsbestand ist im Berichtsjahr um T€ 1.214 angestiegen. Die Personalkosten sind im Berichtsjahr um 10,8% gestiegen. Es ergibt sich eine Personalaufwandsquote von 15,8% (Vorjahr 18,8%) Der Anteil der sonstigen betrieblichen Aufwendungen an der Gesamtleistung nahm um 0,9 %-Punkte ab. Die Liquidität der Gesellschaft ist durch den Cash-Flow und freie Linien zugesagter Bankdarlehen mit deutlichen Reserven gesichert. Der Finanzmittelbestand zum Ende des Geschäftsjahres nahm um T€ 1.441 auf T€ 4.206 zu. Investitionen wurden durch eigene Mittel finanziert. Risikomanagement Im Rahmen des Risikomanagements unterliegen die Inhalte der internen Schulungen zur Arbeitssicherheit, einer ständigen Überarbeitung und Anpassung an die Bedürfnisse der Bode Gruppe. Für den Fertigungsstandort wird der Bode Konzern von einer externen Fachkraft für Arbeitssicherheit betreut. Für den Bereich "Gefahrengut" ist ein externer Gefahrengutbeauftragter bestellt. Zur Erfüllung der Datenschutzbestimmungen ist ein externer Datenschutzbeauftragter bestellt. Ertragslage und Ausblick Das Betriebsergebnis vor Steuern und Zinsen war im Geschäftsjahr 2021 positiv. Das Jahresergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres war das höchste der vergangenen 5 Jahre. Das Rohergebnis (T€ 23.345; Vorjahr T€ 19.237) ist um T€ 4.108 gestiegen, was maßgeblich auf die deutlich gestiegenen Umsatzerlöse zurückzuführen ist. Die Prognosen beim Bode-Konzern weisen für 2022 einen deutlich beginnenden Anstieg der Rohstoffpreise und eine Verknappung der Verfügbarkeit in deutlicher Höhe aus. Insgesamt rechnen wir für 2022 mit einem im Vergleich zu 2021 etwas niedrigerem Ergebnis, welches trotzdem deutlich positiv ausfallen wird. Sonstige Aktivitäten Die eigenen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten werden zusätzlich fallweise durch Vergabe von Detailaufgaben an Externe unterstützt. Weitere Dichtungsentwicklungen sollen Marktanteile langfristig sichern und möglichst ausbauen. Chancen / Risiken zukünftiger Entwicklungen Geschäftliche Unsicherheiten waren und sind wie immer auch für 2022 und 2023 vorhanden - insbesondere abhängig von den Auswirkungen einer verschlechterten Rohstoffsituation. Das Jahresende 2022 zeigt ungünstige Auswirkungen im Kostenbereich. Da unsere Kunden ebenfalls mit veränderten Beschaffungsmärkten zu tun haben, ist die Abstimmung mit ihnen noch intensiver als in der Vergangenheit. Die Auslastung entspricht zum Berichtszeitpunkt den angepassten Planungen. Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit ist 2022 und in Zukunft weiterhin abzusichern. Die Eigenfertigung hat und wird einen weiteren Ausbau der Fertigungskapazitäten für 2022 erfahren. Unsere Prognose für 2023 wird zum Jahresende 2022 unter den derzeitigen Umständen ein hoffentlich stabilisiertes Bild ergeben.
Henstedt-Ulzburg, 23.12.2022 Bode Holding GmbH + Co. KG Frank Bode Dipl.-Ing. Michael Bode |
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