blueAlpha GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Steven Martin Samp seit 28.7.2025 | Geschäftsführer |
Tina Dr. Röser seit 5.3.2025 | Prokura |
Stéphane Jean Emile Caspar seit 30.3.2022 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Fluid Management Operations Inc. | 99.91% |
thinXXS Microtechnology GmbHEigenbeteiligung | 0.09% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
thinXXS Microtechnology GmbHZweibrückenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der thinXXS Microtechnology GmbH, ZweibrückenI. Grundlagen der Gesellschaft 1. Geschäftsmodell der Gesellschaft Das Leistungsangebot der thinXXS Microtechnology GmbH umfasst die gesamte Dienstleistung, von der Entwicklung bis hin zur Serienproduktion von kundenspezifischen mikrofluidischen Systemen. Im Rahmen von Kunden- Entwicklungsprojekten werden mikrofluidische Lab-on-Chip-Produkte entwickelt und, nach erfolgter Markteinführung durch den Kunden, am Standort Zweibrücken in Serie produziert. Dabei werden im Wesentlichen die beiden Geschäftsfelder "Pointof-Care-Diagnostik" und "Labordisposables" adressiert. Die thinXXS Microtechnology GmbH bearbeitet High-end-Fragestellungen ihrer Kunden im Bereich von Mikrofluidik. Die Abgrenzung zu Wettbewerbern erfolgt über das technische Niveau. Dabei spricht thinXXS sowohl Start-up-Unternehmen als auch etablierte Großunternehmen an. Die Hauptmärkte werden in Europa und in Nordamerika gesehen. 2. Ziele und Strategien Die Unternehmensstrategie sieht ein stetiges Umsatzwachstum vor. Ziel ist es, dieses Wachstum durch Überführung von der Kundenentwicklung in die Serienproduktion zu gewährleisten. Weiteres Ziel ist es, auch weiterhin Produktionsprozesse zu automatisieren, um damit die Voraussetzung für höhere Produktionskapazitäten bei gleichzeitig geringeren Stückkosten zu schaffen. 3. Forschung und Entwicklung Die F&E-Aktivitäten sind für thinXXS von Bedeutung. Es handelt sich hierbei vorrangig um Eigenentwicklungen mit dem Ziel, neue Funktionsbausteine für die Miniaturisierung diagnostischer Assays zu konzipieren und vor dem Hintergrund der Serienfertigung zu optimieren. Inhaltlicher Schwerpunkt ist die Handhabung, Applikation und Integration von Proben, Trocken- und Nassreagenzien in mikrofluidischen Disposables. Vielversprechende Ansätze werden, wenn möglich, patentrechtlich abgesichert. Die Entwicklungskosten der Eigenentwicklungen wurden bisher nicht aktiviert. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen waren im Jahr 2023 weltweit durch mehrere zentrale Faktoren geprägt. Hierzu zählen z.B. die langfristigen Folgen der Pandemie, geopolitische Spannungen sowie zyklische Faktoren wie die Inflation und eine stringente Geldpolitik. Der Anstieg des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP) ging von 3,5% im Jahr 2022 auf 3,1% im Jahr 2023 zurück. In den für thinXXS relevanten Märkten USA und Europa betrug das Wirtschaftswachstum 2,5% (USA) und 0,4% (Europa) und liegt damit deutlich unter dem weltweiten Wirtschaftswachstum. Insgesamt blieb die Wirtschaftsleistung deutlich hinter dem Niveau von vor der Pandemie zurück. Die thinXXS Microtechnology GmbH ist mit den beiden Segmenten Point-of-Care- Diagnostik und Labordisposables im Bereich der Life Science Branche tätig. Innerhalb der Life Science Branche werden diverse Applikationen in diversen Marktsegmenten wie BioPharma, Clinical lab oder Point-of-Care Diagnostik angesprochen. Alle Marktsegmente haben nach enormen Wachstumsjahren während der Corona- Pandemie mit einem deutlichen Rückgang der Nachfrage zu kämpfen. Das Projekt- Neugeschäft ist stark beeinträchtigt von der schwächelnden Finanzierungsumgebung, insbesondere geprägt durch das gestiegene Zinsniveau. 2. Geschäftsverlauf Der Jahresumsatz der thinXXS Microtechnology GmbH hat sich aufgrund der Einstellung eines COVID-Projekts im Vergleich zum Vorjahr, welches zudem auch Sondereffekte aufgrund der Einstellung des Projekts beinhaltete, deutlich reduziert. Nach einem moderaten 1. Quartal hat sich der Umsatz im zweiten und dritten Quartal aufgrund der Realisierung von Entwicklungsprojekten deutlich gesteigert. Das vierte Quartal war umsatzseitig das schwächste Quartal, was mit der rückläufigen Nachfrage der Produktionskunden aufgrund von Bestandsregulierungen und schwächelnden Absatzmärkten zusammenhängt. 3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Aufgrund der Wachstumsziele sind die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren im Bereich des Umsatzes und des Ergebnisses vor Ergebnisabführung zu sehen.
Ertragslage: Die Umsatzerlöse des abgelaufenen Geschäftsjahres betragen T€ 13.382 und sind gegenüber dem Vorjahr um 64,1% gesunken. Die Umsatzerlöse verteilen sich wie folgt auf die verschiedenen Geschäftsbereiche:
Die Zusammensetzung der Umsatzerlöse hängt stark von den Kundenprojekten ab. So wurde im Jahr 2023 nach der Einstellung eines großen Kundenprojekts im Point-of-Care-Bereich (COVID-Projekt) eine starke Abnahme im Bereich der Point-of-Care- Umsätze gegenüber dem Vorjahr verzeichnet. Die Umsätze im Bereich der Laboranwendungen sind aufgrund einer mengenmäßigen Zunahme verschiedener Kundenprojekte gestiegen. Andere aktivierte Eigenleistungen gab es im Geschäftsjahr 2023 keine. Im Vorjahr wurden hier vor allem interne Aufwendungen für die Herstellung eines allgemein einsetzbaren Grundwerkzeuges ausgewiesen. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 2.079 (Vorjahr: T€ 220) setzen sich grundsätzlich aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen, Kursgewinnen Weiterbelastungen an Kunden sowie Sachbezügen zusammen. Zusätzlich sind Lizenzerträge in Höhe von T€ 1.847 enthalten. Der Materialaufwand ist auf T€ 1.727 (Vorjahr: T€ 3.155) gesunken. Die Materialquote ist von 8,5% (2022) auf 12,9% (2023) gestiegen. Der Anstieg der Materialquote zum Vorjahr hängt mit der Änderung des Projektmixes gegenüber dem Vorjahr zusammen. Der Personalaufwand beträgt T€ 7.661 und hat sich geringfügig gegenüber dem Vorjahr um T€ 60 reduziert. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 14.100 auf T€ 638 gesunken. Die hohen Abschreibungen im Jahr 2022 waren im Wesentlichen auf die Einstellung eines großes Kundenprojektes und die darauf anfallenden außerplanmäßigen Abschreibungen zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 2.460 sind gegenüber dem Vorjahr (T€ 2.729) insbesondere aufgrund niedrigerer Aufwendungen für Zeitarbeit, Fortbildung und Patentkosten um T€ 269 gesunken. Die wesentlichen Positionen sind neben Miete und Mietnebenkosten (T€ 513, Vorjahr: T€ 470), Instandhaltung und Wartung (T€ 383, Vorjahr: T€ 401), Patentkosten (T€ 73, Vorjahr: T€ 127), IT-Kosten (T€ 365, Vorjahr: T€ 288), Verpackungsmaterial (T€ 18, Vorjahr: T€ 46), Versicherungen (T€ 156, Vorjahr: T€ 134), Zeitarbeit (T€ 9, Vorjahr: T€ 149), Fortbildungskosten (T€ 22, Vorjahr: T€ 80) sowie Rechts- und Beratungskosten (T€ 106, Vorjahr: T€ 70 ). Das Zinsergebnis beträgt im Geschäftsjahr T€ 48 und beinhaltet Zinserträge für ein Festgeldkonto und ein Intercompany Darlehen sowie Zinsaufwendungen für Investitionsdarlehen. Aufgrund der oben dargestellten Effekte ist das Ergebnis vor Ergebnisabführung von TEUR 9.125 im Geschäftsjahr 2022 auf TEUR 3.069 im Geschäftsjahr 2023 deutlich gesunken. Der Jahresüberschuss beträgt für das Geschäftsjahr 2023 aufgrund des mit der Lukas Hydraulik GmbH abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrags gleich EUR 0. Finanzlage- und Vermögenslage Investitionen Investiert wurde im Geschäftsjahr insgesamt ein Betrag von T€ 236 in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen. Es wurden im Wesentlichen nur kleinere Investitionen in Software (T€ 8), neue Montageeinrichtungen (T€ 210), EDV- und Büroausstattung (T€ 11) und sonstige Kleininvestitionen getätigt. Alle Investitionen wurden aus dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit finanziert. Finanzlage Der Finanzmittelbestand hat sich stichtagbezogen um T€ 1.415 erhöht und betrug am Bilanzstichtag T€ 7.864 (Vorjahr: T€ 6.449). Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug T€ 4.275 (Vorjahr: T€ 10.146). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit lag bei T€ -232 (Vorjahr T€ -4.525). Die Unterschiede zum Vorjahr liegen in der Beendigung eines Kundenprojekts. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ergab T€ -2.628 (Vorjahr T€ -9.044). Die deutliche Abnahme des Mittelabflusses resultiert insbesondere aus der höheren Ergebnisabführung an die Muttergesellschaft im Vorjahr. Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine Bankfinanzierungen aufgenommen. Die Finanzierung der Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt aufgrund der vorhandenen Liquidität gesichert. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.043 auf T€ 14.065 verringert Das Anlagevermögen ist um insgesamt T€ 1.778 auf T€ 3.430 gesunken. Zum einen ist dies auf die planmäßigen Abschreibungen des Sachanlagevermögens in Höhe von T€ 638 und zum anderen auf einen Anlagenabgang von T€ 1.375 bei den Finanzanlagen aus der Zurückzahlung des Darlehens aus 2022 durch die Lukas Hydraulik GmbH zurückzuführen. Das Vorratsvermögen hat gegenüber dem Vorjahr um T€ 763 auf T€ 1.009 abgenommen. Dies ist noch auf die Einstellung des großen Kundenprojektes aus den Vorjahren zurückzuführen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund der Umsatzreduzierung um T€ 700 gegenüber dem Vorjahr auf T€ 691 gesunken. Im Zusammenhang mit dem Ergebnisabführungsvertrag wurde eine Forderung gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 931 erfasst. Das Stammkapital beträgt unverändert T€ 4.750. Die Eigenkapitalquote steigt auf 88,6% (Vorjahr 82,5%) aufgrund der niedrigeren Bilanzsumme. Die Rückstellungen haben sich um T€ 617 auf T€ 1.171 reduziert. Dies hängt im Wesentlichen mit der Reduzierung der Steuerrückstellungen in 2023 (-T€ 481) wegen Veranlagungen für die Vorjahre zusammen. Die Verbindlichkeiten sind insgesamt um T€ 425 auf T€ 432 gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten reduzierten sich aufgrund von planmäßigen Tilgungsleistungen um T€ 28 auf T€ 48 gegenüber dem Vorjahr. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sanken um T€ 44. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um T€ 355 auf T€ 128 gesunken. Diese Reduzierung steht im Zusammenhang mit geringeren Umsatzerlösen sowie zum Stichtag des Vorjahres vorliegenden Verbindlichkeiten für Investitionen. 4. Personalbelange Ein großer Fokus liegt bei thinXXS auf dem Personalbereich. Das Unternehmen beschäftigt im Jahr 2023 durchschnittlich 123 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer, ohne Auszubildende). Das Unternehmen legt großen Wert auf ein kollegiales Umfeld und fördert die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. So werden z.B. verschiedene Teilzeitmodelle angeboten, welche die persönlichen Bedürfnisse der Mitarbeiter berücksichtigen. Darüber hinaus lassen sich die Arbeitszeiten in der Regel flexibel gestalten. thinXXS unternimmt jährlich eine Mitarbeiter-Zufriedenheitsbefragung. Auf Basis der Rückläufe werden Verbesserungspotenziale eruiert und im Rahmen von Gesprächen auf unterschiedlichen Ebenen Maßnahmen entwickelt, die sukzessive Anwendung finden. Die Qualifikation der Mitarbeiter wird kontinuierlich im Rahmen des Schulungsmanagements mit den Anforderungen abgeglichen und bei Bedarf durch gezielte interne oder externe Schulungen sichergestellt. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Globale Megatrends wie eine alternde Weltbevölkerung, aber auch der deutlich ausgeprägte Fachkräftemangel in vielen Ländern führen zu einer steigenden Nachfrage nach POC- und Labortests. Zudem hat die Corona-Pandemie das Bewusstsein und das Bedürfnis für schnelle Diagnostik verstärkt. Trotz der aktuellen wirtschaftlichen schwierigen Rahmenbedingungen und den Nachwirkungen der Corona-Pandemie wird langfristig ein positives Wachstum für mikrofluidische Anwendungen prognostiziert. Der Start ins Jahr 2024 war durch Nachfragerückgang bei Bestandskunden aufgrund von Bestandsregulierung gekennzeichnet. Auch die schwache Absatzlage der Kunden, insbesondere im Bio-Pharma-Marktsegment führt zu einem zusätzlichen Umsatzrückgang. Insofern wird für das Gesamtjahr 2024 ein deutlicher Rückgang der Umsatzerlöse und des Ergebnisses vor Ergebnisabführung gegenüber dem Vorjahr prognostiziert, wobei das Ergebnis vor Ergebnisabführung voraussichtlich negativ sein wird. Es wurden Maßnahmen eingeleitet, um den negativen Folgen des Umsatzrückgangs gegenzusteuern. Nach aktuellen Kundendaten pendelt sich eine Normalisierung der Kundenlagerbestände gegen Ende des zweiten Halbjahres ein. Vor diesem Hintergrund erwarten wir steigende Umsätze in 2025, die sich tendenziell auf dem Niveau von 2019 (vor der Pandemie) bewegen, als Umsatzerlöse in der Größenordnung von 10 Mio. Euro erzielt wurden. 2. Chancenbericht Die aktuelle Marktsituation bietet weiterhin langfristig moderate bis gute Wachstumschancen. Dies spiegelt sich in vielversprechenden Kundenentwicklungen mit großem Marktpotenzial wider. Durch Sicherung der Produktionsrechte ermöglicht sich thinXXS Wachstumschancen sowohl im Labor- als auch im Point-of- Care-Bereich. Das Wachstum bietet die Chance, Produktionsprozesse zu automatisieren, womit eine Effizienzsteigerung einhergeht. Dieses erfolgt durch zielgerichtete Investitionen. 3. Risikobericht thinXXS ist als OEM-Entwickler und -Produzent von den Entwicklungen und der Marktakzeptanz der Kundenprodukte abhängig und kann nur sehr begrenzt Einfluss nehmen. Voraussagen sind daher stets an die Geschäftsentwicklung, d.h. Markterfolg der Kunden gekoppelt. Speziell im Marktumfeld mit jungen Unternehmen kann die Entwicklung der Kunden sehr dynamisch verlaufen. Die Finanzierung der Start-up's ist oftmals noch nicht gesichert und kann zu Projektverzögerungen führen. Auch ist thinXXS im Projektgeschäft von der technischen Entwicklung auf Kundenseite abhängig. Das Risiko auf der Beschaffungsseite, insbesondere der Ausfall oder die Verzögerung von Materiallieferungen, wird durch Vorhaltung von Sicherheits-Lagerbeständen der kritischen Materialien sowie frühzeitige Wiederbeschaffung adressiert. Im Zuge des Risikomanagements wird die Bonität unserer Kunden mittels Bonitätsauskünften geprüft und das Ausfallrisiko über eine Kreditversicherung gedeckt. Das monatliche Reporting beinhaltet neben den vergangenheitsorientierten Kennzahlen auch ein umfangreiches Forecasting auf Projektebene, um frühzeitig Planabweichungen aufzudecken und Auswirkungen auf Ergebnis und Cashflow zu verdeutlichen und zeitnah gegensteuern zu können. Ausfälle im Bereich der IT stellen für den betrieblichen Ablauf ein erhöhtes Risiko dar. Für diese Fälle existieren Notfallpläne, die eine schnelle Wiederherstellung der IT-Infrastruktur gewährleisten. Es existiert ein Datensicherungskonzept mit täglicher Datensicherung aller Systeme. Zusätzlich werden Backups außer Haus sicher gelagert. Alle Mitarbeiter erhalten regelmäßige IT-Sicherheitsschulungen. Das Produktionsausfallrisiko durch Feuer ist durch das Vorhandensein von zwei Brandabschnitten limitiert. Somit kann die Produktion nach einem Brand deutlich schneller wiederaufgenommen werden. Unsere Versicherungspolicen decken den Sachschaden als auch die Unterbrechung ab. Unser Risikomanagement sieht eine jährliche Bestandsaufnahme der benötigten Deckungssummen vor, was angesichts der dynamischen Unternehmensentwicklung von großer Bedeutung ist.
Zweibrücken, 18.9.2024 thinXXS Microtechnology GmbH Karin Schulz Edward Anderson Jenna Michelle Myszak BILANZ zum 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der thinXXS Microtechnology GmbH, Zweibrücken(1) Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft ist unter der Firma thinXXS Microtechnology GmbH mit Sitz in Zweibrücken im Handelsregister des Amtsgerichts Zweibrücken unter der Nummer HRB 32659 eingetragen. Am 12. Dezember 2022 wurde zwischen thinXXS Microtechnology GmbH und Lukas Hydraulik GmbH, Erlangen, ein Ergebnisabführungsvertrag mit Wirkung auf den 1. Januar 2022 geschlossen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. (2) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Diese haben sich gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich nicht geändert. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sowie das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um zeitanteilige planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen beinhalten neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. Die beweglichen Anlagegüter werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Zugänge werden pro rata temporis (zeitanteilig) abgeschrieben.
Die Anlagegüter, die im Zuge eines speziellen Kundenprojektes angeschafft wurden, wurden in einer separaten Anlagengruppe erfasst. Hier erfolgte die Abschreibung leistungsbezogen auf Basis der erwarteten Verkaufsmenge des zu liefernden Produkts. Da das Kundenprojekt Ende 2022 vorzeitig beendet wurde, erfolgte auf den nicht mehr nutzbaren Teil der Produktionslinie zum 31. Dezember 2022 eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von T€ 10.874. Geringwertige Anlagegüter bis 250 € werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Ein niedrigerer Wertansatz wird nicht beibehalten, soweit die Gründe hierfür nicht mehr bestehen. Die Vorräte sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen Erzeugnisse/Leistungen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Geleistete Anzahlungen auf Vorräte sind zu Anschaffungskosten (Nennwert) am Bilanzstichtag aktiviert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten abzüglich angemessener Abschläge für sämtliche erkennbaren Risiken bewertet. Die Bewertung des Kreditrisikos wird wie im Vorjahr auf Basis von konzerneinheitlichen Richtlinien vorgenommen. Forderungen in fremder Währung werden zum Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung in € umgerechnet. Am Bilanzstichtag werden Kursanpassungen mit dem Devisenkassamittelkurs vorgenommen. Die liquiden Mittel sind mit ihrem Nominalwert ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen und Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Da im Geschäftsjahr 2022 ein ertragsteuerliches Organschaftsverhältnis mit der Lukas Hydraulik GmbH als Organträgerin und der thinXXS Microtechnology GmbH als Organgesellschaft entstanden ist, sind die Regelungen des § 274 HGB zu latenten Steuern nicht mehr einschlägig, da die latenten Steuern auf Ebene der IDEX Europe GmbH, Erlangen, als mittelbare Organträgerin abgebildet werden. (3) Anlagevermögen Die Entwicklung der in der Bilanz ausgewiesenen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel auf Seite 9 ersichtlich. (4) Umlaufvermögen Die Forderungen gegen Gesellschafter zum 31.12.2023 betreffen ausschließlich sonstige Vermögensgegenstände aus der Bereitstellung von Liquidität. Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen eine Umsatzsteuerforderung in Höhe von T€ 40. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. (5) Stammkapital Das gezeichnete Kapital beträgt € 4.750.000 und ist eingeteilt in 4.750.000 Geschäftsanteilen im Nennbetrag von je 1 €. (6) Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. (7) Eigene Anteile Die Gesellschaft hält 4.107 Stück eigene Geschäftsanteile mit einem rechnerischen Anteil am Stammkapital i.H.v. € 4.107 (0,09%). Die Anteile wurden in 2004 erworben für Zwecke der Weitergabe an Mitarbeiter und seinerzeit als Aktiengesellschaft auch an Aufsichtsratsmitglieder. (8) Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Boni und Tantiemen (T€ 564), für ausstehende Rechnungen (T€ 178), für Resturlaubsverpflichtungen (T€ 129), für Mehrarbeit (T€ 53) sowie für Jahresabschluss- und Prüfungskosten (T€ 64) gebildet. (9) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeiten-Spiegel dargestellt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden in Höhe von T€ 48 durch Sicherungsübereignungen abgesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen, wie im Vorjahr, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. (10) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen bis zum Laufzeitende in Höhe von T€ 2.224 sowie aus Leasingverträgen in Höhe von T€ 127. Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen Februar 2024 und Februar 2033.
(11) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse betragen im Geschäftsjahr 2023 T€ 13.382 und untergliedern sich wie folgt:
Die Veränderung in der Kategorie Point-of-Care-Diagnostik ist auf ein Covid-19 Großprojekt zurückzuführen Nach regionalen Aspekten verteilen sich die Umsatzerlöse wie folgt:
(12) Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von T€ 2.079 sind T€ 1.847 einmalige Lizenzerträge i.S.d. § 285 Nr. 31 HGB enthalten (13) Arbeitnehmer Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 123 (VJ: 134) Arbeitnehmer beschäftigt, die sich wie folgt auf die Unternehmensbereiche aufteilen:
(14) Organe Zur Geschäftsführung der Gesellschaft sind:
bestellt. (15) Gesamtbezüge der Organe Die Angabe der Gesamtbezüge der Organe wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen, da im Geschäftsjahr 2023 mit Dr. Lutz Weber, Frau Karin Schulz und Herrn Christian Köhler lediglich die drei deutschen Geschäftsführer Gehalt von der Gesellschaft bezogen haben. (16) Nachtragsbericht Die Beendigung der Covid-19-Pandemie führt zu einer deutlichen Abschwächung des Geschäfts im Jahr 2024. Außerdem verfügen einige Kunden noch über hohe Lagerbestände, die im Zuge der Corona-Pandemie zur Sicherstellung der Lieferketten aufgebaut wurden. Durch den Umsatzrückgang in 2024 erwarten wir einen deutlichen Rückgang des Ergebnisses vor Ergebnisabführung. Um diesem Rückgang entgegenzuwirken, wurden einige Maßnahmen zur Kostensenkung eingeleitet. (17) ErgebnisverwendungsvorschlagDie Gesellschaft hat am 12. Dezember 2022 mit Wirkung zum 1. Januar 2022 einen Ergebnisabführungsvertrag mit der Lukas Hydraulik GmbH, Erlangen, geschlossen. Der für das Geschäftsjahr 2023 abgeführte Gewinn beträgt € 3.068.962,62. (18) Angaben zum Konzernabschluss Die thinXXS Microtechnology GmbH ist eine 99,91%ige Tochtergesellschaft der Lukas Hydraulik GmbH, Erlangen. Diese ist wiederum mit einigen Zwischenstufen Tochtergesellschaft der IDEX Corporation mit Sitz in Lake Forest, Illinois, USA, die als oberstes Mutterunternehmen einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Die thinXXS Microtechnology GmbH wird nach den Regeln der Vollkonsolidierung einbezogen. Der Konzernabschluss ist erhältlich beim Sitz der Gesellschaft: IDEX Corporation 1925 West Field Court Lake Forest, Illinois 60045-4824 United States of America sowie im Internet unter www.idexcorp.com
Zweibrücken, 18.9.2024 thinXXS Microtechnology GmbH Karin Schulz Edward Anderson Jenna Michelle Myszak
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die thinXXS Microtechnology GmbH, Zweibrücken Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der thinXXS Microtechnology GmbH, Zweibrücken, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der thinXXS Microtechnology GmbH, Zweibrücken, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 18. September 2024 Deloitte
GmbH
Sebastian Zandt, Wirtschaftsprüfer Michael Müller, Wirtschaftsprüfer |
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