VBMC ValueBasedManagedCare GmbH
Selbe AdresseErbringung von Dienstleistungen der diagnostischen Bildgebung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Simon Röwer seit 3.1.2025 | Vorstandsmitglied |
Stefan Opel seit 18.9.2024 | Vorstandsmitglied |
Holger Martsfeld seit 23.4.2020 | Prokura |
Steffen Werner Lebisch seit 9.7.2018 | Prokura |
Volker Rumi seit 6.8.2014 | Prokura |
Klaus-Christoph Reichert seit 16.6.2014 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Gothaer Vertriebs-Service AGKölnJahresabschluss 2023Bericht über das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 Sitz der Gesellschaft Gothaer Allee 1 50969 Köln Amtsgericht Köln, HRB 73729 Bilanz zum 31. Dezember 2023Hinweis: Zur besseren Lesbarkeit dieses Berichts wird fallweise auf eine Differenzierung nach Geschlechtern verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten für jegliches Geschlecht. Aktivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
AnhangBilanzierungs- und Bewertungsmethoden Allgemeines Die Gesellschaft ist im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB eine kleine Kapitalgesellschaft. Die größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 1 HGB sind in Anspruch genommen worden. Die Gliederung der Jahresbilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach den §§ 266 und 275 HGB. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Anhang sind in volle Euro aufgestellt. Dabei sind die Daten des Jahresabschlusses kaufmännisch gerundet worden. Die Addition der Einzelwerte kann daher zu Rundungsdifferenzen führen. Aktivseite Immaterielle Vermögensgegenstände Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer von 5 Jahren bilanziert. Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen werden Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 HGB vorgenommen. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer, bilanziert. Die Nutzungsdauer bei den technischen Anlagen und Maschinen beträgt 7 bis 8 Jahre, bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung 13 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert bis 250 Euro werden direkt abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert bilanziert. Guthaben bei Kreditinstituten Einlagen bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert bilanziert. Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten werden für Zahlungen gebildet, die erst nach dem Bilanzstichtag zum Aufwand werden. Passivseite Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Für nicht versicherungsgebundene Zusagen erfolgte die Berechnung der Rückstellungen für Pensionen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit-Methode) auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von der Heubeck-Richttafeln-GmbH. Die Abzinsung erfolgte gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung mit einem durchschnittlichen Zinssatz der letzten zehn Jahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren. Der Unterschiedsbetrag zwischen einer Bewertung mit einem durchschnittlichen Zinssatz der letzten zehn Jahre und der letzten sieben Jahre wird im Anhang in den Erläuterungen zu den Rückstellungen angegeben. Die Ergebnisauswirkungen aus der Veränderung des Rechnungszinssatzes werden im Zinsergebnis ausgewiesen. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen zum Bilanzstichtag wurden folgende versicherungsmathematische Parameter verwendet:
Der Anpassungsstau, der sich aus den Vorschriften des BetrAVG ergibt, führte im Geschäftsjahr erstmalig zu einer Erhöhung der Rückstellungen für Pensionen. Hierfür wurde ein Aufschlag in dem angesetzten Rententrend, der mit dem durchschnittlichen Verbraucherpreisindex der letzten 25 Jahre angesetzt wird, berücksichtigt. Die Höhe des Aufschlags wurde mittels einer Äquivalenzbarwertberechnung ermittelt und beträgt 0,6 Prozentpunkte. Von der Möglichkeit gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB, die sich aus dem Übergang auf die Bewertung nach dem BilMoG ergebende Zuführung bis spätestens zum 31. Dezember 2024 in jedem Geschäftsjahr zu mindestens einem Fünfzehntel anzusammeln, wurde Gebrauch gemacht. Für versicherungsgebundene Zusagen wird IDW RH FAB 1.021 angewendet. Die Rückstellungen für Pensionen werden daher in Höhe der beizulegenden Zeitwerte der Rückdeckungsversicherungen gebildet. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und der Erfüllung von Pensionsverpflichtungen dienen, werden gemäß § 246 Abs. 2 HGB mit den Rückstellungen für Pensionen saldiert. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen nach § 253 Abs. 1 HGB angesetzt. Erläuterungen zur Jahresbilanz Passivseite Eigenkapital
Rückstellungen Der Unterschiedsbetrag zwischen einer Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen mit einem durchschnittlichen Zinssatz der letzten zehn Jahre und der letzten sieben Jahre beträgt 12.700 Euro (Vorjahr: 43.344 Euro).
Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde Deckungsvermögen aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von 378.129 Euro (Vorjahr: 397.834 Euro) mit korrespondierenden Pensionsrückstellungen in Höhe von -794.214 Euro (Vorjahr: -768.962 Euro) verrechnet. Bei dem verrechneten Deckungsvermögen entspricht der beizulegende Zeitwert den Anschaffungskosten. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten in Höhe von 332.297 Euro (Vorjahr: 185.208 Euro) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten einen Aufwand aus der Anwendung des Art. 67 Abs. 1 EGHGB in Höhe von 7.414 Euro. Verrechnung von Erträgen und Aufwendungen Entsprechend der Verrechnung von Altersversorgungsverpflichtungen und dem korrespondierenden Deckungsvermögen wurden gemäß § 246 Abs. 2 HGB auch die dazugehörigen Aufwendungen in Höhe von 33.735 Euro (Vorjahr: 553.487 Euro) mit Erträgen in Höhe von 37.384 Euro (Vorjahr: 473.275 Euro) verrechnet. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind 1.824 Euro (Vorjahr: 115 Euro) aus der Abzinsung der Rückstellungen enthalten. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind 4.562 Euro (Vorjahr: 7.449 Euro) aus der Aufzinsung der Rückstellungen enthalten. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten Im Geschäftsjahr waren bei der Gothaer Vertriebs-Service AG durchschnittlich 30 Mitarbeitende (Vorjahr: 26) beschäftigt. Hiervon waren 8 (Vorjahr: 4) im Innendienst und 22 (Vorjahr: 22) im Außendienst tätig. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Aufgrund des Verteilungswahlrechts in Art. 67 Abs. 1 EGHGB wurden Pensionsrückstellungen in Höhe von 7.414 Euro (Vorjahr: 14.828 Euro) bilanziell nicht erfasst. Beziehung zu verbundenen Unternehmen Da wir über die Gothaer Allgemeine Versicherung AG und die Gothaer Finanzholding AG ein abhängiges Unternehmen der Gothaer Versicherungsbank VVaG sind, schließt der Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen nach § 312 AktG mit folgender Erklärung: "Unsere Gesellschaft hat nach den Umständen, die ihr jeweils in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte mit der Gothaer Versicherungsbank VVaG, Köln, oder mit einem ihr verbundenen Unternehmen vorgenommen wurden, eine angemessene Gegenleistung erhalten. Es wurden keine Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse der mit unserem Unternehmen verbundenen Unternehmen getroffen oder unterlassen." Konzernzugehörigkeit Die Gothaer Vertriebs-Service AG ist ein verbundenes Unternehmen gemäß § 271 Abs. 2 HGB und ein mittelbares Tochterunternehmen der Gothaer Versicherungsbank VVaG. Die Gothaer Versicherungsbank VVaG, Köln, stellt den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis der Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister bekannt gemacht. Der Jahresabschluss unseres Unternehmens wird gemäß § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen.
Köln, 4. März 2024 Der Vorstand Thomas Bischof Klaus-Christoph-Reichert Dr. Johannes-Maximilian Weinhold Bericht des AufsichtsratesWährend des Geschäftsjahres hat der Aufsichtsrat den Vorstand fortlaufend entsprechend der ihm nach Gesetz und Satzung zugewiesenen Aufgaben überwacht. Er wurde vom Vorstand über die Entwicklung und Lage des Unternehmens sowie über die Risikosituation regelmäßig schriftlich und in zwei Sitzungen mündlich unterrichtet. Gegenstand der Berichterstattung waren die Umsatz- und Kostenentwicklung, die Kapitalanlage, die Personal- und Sachkostenentwicklung sowie die Unternehmensplanung. Der Aufsichtsrat hat sich umfassend über alle strategischen Überlegungen und Vorhaben des Vorstands informiert. Im Fokus der Erörterungen standen insbesondere die Netto- und Bruttoproduktion sowie die Entwicklungen in den Bereichen Spartenmakler und Firmenverbundene Versicherungsvermittler. Weiterhin ließ sich der Aufsichtsrat ausführlich zu den wichtigsten Vertriebspartnern und Maßnahmen zur Gewinnung neuer Geschäftspartner berichten. Die Prüfung des Jahresabschlusses und des Vorschlages über die Gewinnverwendung durch den Aufsichtsrat hat keinen Anlass zu Beanstandungen ergeben. Der Aufsichtsrat hat ferner den gemäß § 312 AktG vom Vorstand erstellten Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen geprüft. Dabei haben sich keine Bedenken ergeben und gegen die Erklärung des Vorstandes am Schluss des Berichtes über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen hat der Aufsichtsrat keine Einwendungen zu erheben. Der Aufsichtsrat billigt die Berichte des Vorstandes und den Jahresabschluss 2023, der damit gemäß § 172 AktG festgestellt ist. Der Aufsichtsrat hat den Vorschlag des Vorstandes für die Gewinnverwendung geprüft und empfiehlt der Hauptversammlung, den Vorschlag entsprechend zu beschließen. Abschließend möchte der Aufsichtsrat dem gesamten Vorstand und allen Mitarbeitenden Dank und Anerkennung für ihre wertvollen Leistungen im vergangenen Geschäftsjahr aussprechen.
Köln, 11. April 2024 Der Aufsichtsrat Oliver Brüß, Vorsitzender AUSZUG aus der NIEDERSCHRIFT über die ordentliche Hauptversammlung der Gothaer Vertriebs-Service AG am 11. April 2024 TOP 2 Ergebnisverwendung Dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat entsprechend beschließt die Hauptversammlung, den Bilanzgewinn in Höhe von 235.095,72 EUR an die Aktionärin auszuschütten. AUSZUG aus der Niederschrift 1/24 über die Bilanz-Aufsichtsratssitzung der Gothaer Vertriebs-Service AG am 11. April 2024 in Köln TOP 2 Geschäftsbericht 2023 c) Feststellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2023 gemäß § 172 AktG Der Aufsichtsrat beschließt einstimmig, den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 gemäß § 172 AktG festzustellen. |
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