Architekturbüros für Hochbau
R.H. Personalmanagement GmbH
Aufderhöher Straße 108, 42699 Solingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Pierre Daniel Ulbrich seit 12.10.2020 | Prokura |
Maik Oliver Ulbrich seit 19.8.2011 | Geschäftsführer |
Katja Hochkeppel seit 24.3.2011 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
R.H. Personalmanagement GmbHSolingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Darstellung von Unternehmen und Geschäft Die R.H. Personalmanagement GmbH mit Sitz in Solingen und ihren Niederlassungen in Remscheid, Ratingen und Duisburg, bietet umfassende Personaldienstleistungen, hauptsächlich im Bergischen Land und Nordrhein-Westfalen. Die Geschäftsbereiche umfassen in der Hauptsache die Zeitarbeit und die Personalvermittlung. Die R.H. Personalmanagement bedient unterschiedliche Branchen und Berufsbereiche. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war auch im Jahr 2023 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine, sowie anhaltend hoher Energiekosten. Hinzu kamen weiterhin verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel. Die Coronapandemie wurde im April 2023 offiziell für beendet erklärt. Die Verbraucherpreise haben sich im Jahresdurchschnitt um 5,9% gegenüber 2022 erhöht. Die Inflationsrate fiel für 2023 damit geringer aus als im Jahr zuvor. Im Jahr 2022 hatte diese noch bei 6,9% gelegen. Ab der zweiten Jahreshälfte 2023 ist die Inflationsrate wieder deutlich zurückgegangen. Im Dezember 2023 lag diese bei 3,7%. Die EZB erhöhte den Leitzins seit Juli 2022 bis September 2023 in zehn Schritten auf 4,5%. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Das Bruttoinlandsprodukt sank im Jahr 2023 um 0,3%. Die weiterhin hohen Preise in allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Die Wirtschaftsleistung im produzierenden Gewerbe ging insgesamt deutlich um 2,0% zurück. Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Chemie- und Metallindustrie sank im Jahr 2023 erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits im Jahr 2022 stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 um - 1,5 Prozent. Dies ist vor allem auf die nach wir vor hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte sanken um 6,2 Prozent. Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Die schwache konjunkturelle Dynamik bremste die Entwicklung der Erwerbstätigkeit, die trotzdem positiv ausfiel. Im Jahr 2023 lag die Arbeitslosenquote in Nordrhein-Westfalen bei 7,2 Prozent. Im Vergleich zu den anderen deutschen Bundesländern hatte Nordrhein-Westfalen somit eine relativ hohe Arbeitslosenquote. Deutschlandweit lag die Quote im betrachteten Zeitraum durchschnittlich bei 5,7 Prozent. Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, lag im Bergischen Städtedreieck im September 2023 bei 8,8 Prozent. Rückblickend auf das Jahr 2023, muss festgestellt werden, dass die schwache Konjunktur nicht spurlos am Arbeitsmarkt vorübergegangen ist. Gemessen am Ausmaß der Belastungen und Unsicherheiten behauptete sich der Arbeitsmarkt aber den Umständen entsprechend gut. Im Jahresdurchschnitt 2023 gab es rund 796.538 sozialversicherungspflichtige Zeitarbeitnehmerinnen und -nehmer. Ihr Anteil an der Gesamtbeschäftigung lag bei rund 2,0 Prozent. Der allgemeine gesetzliche Mindestlohn lag im Jahr 2023 bei 12,00 Euro pro Stunde. Ab dem 01.01.2024 liegt der gesetzliche Mindestlohn bei 12,41 Euro pro Stunde. Die Tarifvertragsparteien der DGB-Gewerkschaften und der Zeitarbeitgeberverbände BAP und iGZ haben sich auf eine erneute Steigerung des Mindestlohns in der Zeitarbeit geeinigt. Beschäftigte in der Zeitarbeit bekommen ab dem 1. April 2023 mindestens 13 Euro pro Stunde. Zusätzlich erhalten auch Zeitarbeitnehmer eine Inflationsausgleichsprämie. Diese ist an bestimmte Voraussetzungen, wie z.B. Betriebszugehörigkeit im Zeitarbeitsunternehmen und mind. 1 Monat Einsatzzeit im Kundenbetrieb, geknüpft. Der Zeitarbeitsmarkt verlor in den letzten drei Monaten des Jahres 2023 im Vergleich zum vorangegangenen dritten Quartal an Dynamik. Gegenüber dem vierten Quartal 2022 sinken die Umsätze durchschnittlich um 1,8 Prozent, während die Zahl der Zeitarbeitskräfte zum Stichtag 31. Dezember 2023 knapp 5 Prozent unter dem Vorjahreswert liegt. Die Bundesagentur für Arbeit hat die offizielle Jahresstatistik zur Arbeitnehmerüberlassung veröffentlicht. Stichtag für das Zahlenwerk ist der 31.12.2023. Die Behörde ermittelte im Jahresdurchschnitt für das Jahr 2023 796.133 Leiharbeitnehmer, davon 749.931 SV-pflichtig Beschäftigte. Ein Jahr zuvor lagen die Werte noch bei 829.794 / 784.803. Dies bedeutet, wie bereits im Vergleich zwischen 2023 und 2022, erneut einen Rückgang um weitere ca. 4%. Der Anteil der SV-pflichtigen Leiharbeitnehmer an der Gesamtbeschäftigung sank um weitere 0,1% auf 2,2%. Zum Jahresende, als die Zahl der Zeitarbeitsbeschäftigten bei 754.037 lag, betrug der Anteil der Zeitarbeiter mit ausländischer Staatsbürgerschaft reichlich 45%. Der Anteil an Helfertätigkeiten lag nahezu unverändert bei 56%. Die Zahl der Verleihbetriebe mit Schwerpunkt Arbeitnehmerüberlassung sank um 1,6% auf 10.664. Die Dienstleistung der Zeitarbeit hat sich im Jahr 2023 erneut für die Kundenbetriebe verteuert. Die wirtschaftliche Gesamtsituation der R.H. Personalmanagement verschlechterte sich ab der zweiten Jahreshälfte 2023 zusehends. Die R.H. Personalmanagement wurde in ihrem Marktsegment der Produktionshilfskräfte überdurchschnittlich getroffen. Durch die Branchenzuschläge, die je nach Branche unterschiedlich sind, waren viele unserer Produktionshilfskräfte nicht bereit, in neue Aufträge zu wechseln. Die schlechte Wirtschaftsentwicklung dämpfte die Nachfrage nach der konjunktursensiblen Zeitarbeit empfindlich. Zum 01. Januar 2023 führte die Bundesregierung das Bürgergeld ein. Dies ersetzte das Arbeitslosengeld II. Zu Jahresbeginn stieg der Regelsatz deutlich. Im September 2023 wurden bei der BA 22.064 neue offene Arbeitsstellen aus der Zeitarbeitsbranche gemeldet (kalender- und saisonbereinigt). Damit ergibt sich abermals ein Minus zum Vormonat - mit -6,2 Prozent ist es der deutlichste Rückgang seit Juli 2022. Auf dem Gesamtarbeitsmarkt ist der Trend der Stellenmeldungen ebenfalls negativ, aber wie bereits zuvor weniger intensiv als in der Zeitarbeit: Das Minus lag bei -1,4 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Der Arbeitsschutz hatte auch im Jahr 2023 große Bedeutung. Die R.H. Personalmanagement ist durch die VBG mit dem AMS Zertifikat (Arbeitsschutz mit System) ausgezeichnet. Guter Arbeitsschutz führt zu einer hohen Qualität der Arbeit, fördert die Produktivität, die Leistungsfähigkeit und die Leistungsbereitschaft der Beschäftigten. Die vertrieblichen Aktivitäten der R. H. Personalmanagement waren auch in Jahr 2023 auf hohem Niveau. Allerdings bestand die Bereitschaft, der arbeitsfähigen Bürgergeldbezieher aus Ihrer Arbeitslosigkeit in eine sozialversicherungspflichtige Arbeit zu wechseln nur in einem geringen Maß. Dies erhöhte die Schwierigkeit, vorhandene Aufträge zu besetzen. So konnten die Vertriebsaktivitäten den massiven Stellenabbau nicht komplett auffangen. Der IT-Bereich befindet sich hinsichtlich Datenschutz, Daten- und Leitungsverfügbarkeit sowie Administrierbarkeit weiterhin auf einem guten Niveau. Die IT wird auf Basis eines Terminal-Servers betrieben. Im Jahr 2023 wurden kontinuierlich in die IT-Sicherheit sowie in den Datenschutz investiert. 2. Geschäftsverlauf und Lage Die R.H. Personalmanagement beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 428 Arbeitnehmer im direkten Kundeneinsatz. Dies bedeutet gegenüber dem Vorjahr einen deutlichen Rückgang um ca. 20,5% was einen entsprechenden Umsatzrückgang um 20,0% zur Folge hatte. Zugleich reduzierten sich die Produktivstunden der externen Mitarbeiter überproportional gegenüber dem Vorjahr um -28,5%, was eine Reduzierung der Rohertragsquote um 1,4% bzw. - 1.140 TEUR zur Folge hatte. a. Ertragslage Der Rückgang des Rohertrags konnte nur teilweise durch Kostenreduzierungen aufgefangen werden. Das Betriebsergebnis hat sich deshalb im Vergleich zum Vorjahr um 905 TEUR, das Jahresergebnis um 638 TEUR verschlechtert. b. Finanzlage Infolge des verringerten Geschäftsvolumens hat sich die Bilanzsumme um 34,5% auf 2.999 TEUR vermindert. Die Eigenkapitalquote hat sich auf 33,9% erhöht, gegenüber 30,5% im Vorjahr. Die Schuldposten bestehen im Wesentlichen aus Personalkostenrückstellungen in Höhe von 618 TEUR und Personalverbindlichkeiten von 412 TEUR. Der Finanzmittelfonds hat sich zum Stichtag um 221 TEUR auf 1.738 TEUR verringert. c. Vermögenslage Die gesunkene Bilanzsumme ist nahezu vollständig auf den Rückgang der Kundenforderungen zurückzuführen. Diese Abnahme ist auf den spürbaren Rückgang des Geschäftsvolumens zurückzuführen. Die liquiden Mittel decken zum Stichtag 58,0% des Vermögens ab, zusätzlich entfallen mit 1.134 TEUR ca. 37,8% der Bilanzsumme auf Kundenforderungen. Den bestehenden Ausfallrisiken wird durch entsprechende Wertberichtigungen Rechnung getragen. Insgesamt sind die Risiken unverändert von untergeordneter Bedeutung. Die Vermögens- Finanz- und Ertragslage der R.H. Personalmanagement GmbH wird weiterhin als geordnet beurteilt. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus unverändert auf: • Umsatzentwicklung • Produktivitätskennziffern • Jahresüberschuss vor Steuern Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz sowie den Deckungsbeitragssatz 1 heran. Der Umsatz ist um 4.151 TEUR gefallen bei einem gleichzeitigen Rückgang des Ergebnisses vor Steuern um 941 TEUR. Der Deckungsbeitragssatz 1 definiert sich als Saldo aus Umsatzerlösen und Personalkosten für Mitarbeiter im Kundeneinsatz. Der Deckungsbeitrag ist gegenüber dem Vorjahr um 1.104 TEUR gesunken. 4. Gesamtaussage Die Vermögens- Finanz- und Ertragslage der R.H. Personalmanagement GmbH wird weiterhin als geordnet beurteilt. Die Gesellschaft konnte sich unter den sehr schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sehr gut am Markt behaupten und ein positives Ergebnis erzielen. Die finanzielle Situation konnte vor diesem Hintergrund unverändert auf einem sehr guten stabilen Niveau gehalten werden. Unsere ausschließlich kurzfristig fälligen Verbindlichkeiten sind jederzeit durch ausreichende kurzfristig verfügbare Mittel gedeckt. III. Prognosebericht Im Januar hatte der IWF für 2024 ein Wachsen der Wirtschaftsleistung um 0,5 Prozent vorausgesagt und die aktuelle Prognose damit um 0,3 Prozentpunkte nach unten revidiert. Deutschland bleibt auch mit dieser neuen Prognose weiterhin das Schlusslicht in der Reihe der stärksten Volkswirtschaften der Welt. Auch und gerade in wirtschaftlich schwieriger werden Zeiten ist die Zeitarbeit für die Unternehmen ein elementares Instrument zur Herstellung betrieblicher Flexibilität und zur kurzfristigen Kapazitätsanpassung. Da sich die künftige Entwicklung der Nachfrage nur schwer vorhersagen lässt ist die kosten- und zeitintensive Anwerbung von neuen Stammkräften und eine mögliche Unterauslastung vielen Unternehmen oftmals zu riskant. Um stattdessen kurzfristig auf wirtschaftliche Entwicklungen reagieren zu können, greifen Unternehmen auf die flexibel disponierbaren Kolleginnen und Kollegen der Zeitarbeit zurück. Der Markt der Arbeitnehmerüberlassung wird in hohem Maße von der Entwicklung der Gesamtwirtschaft beeinflusst. Die erwartete wirtschaftliche Entwicklung auf globaler und nationaler Ebene sowie die Arbeitsmarktentwicklung werden sich demnach im Markt für Arbeitnehmerüberlassung niederschlagen. Nachtragsbericht Im ersten Halbjahr 2024 hat sich die negative Entwicklung im Marktsegment der Arbeitnehmerüberlassung von Produktionshelfern fortgesetzt. Das hauptsächliche Problem besteht dabei darin die von Unternehmen angefragten Stellen zu besetzen. Immer weniger arbeitsfähige Personen sind bereit eine solche Beschäftigung aufzunehmen. Trotz bestehender Nachfrage nach Leiharbeitnehmern sank die Beschäftigtenzahl im ersten Halbjahr 2024 gegenüber dem Vergleichszeitraum 2023 nochmals um rund 49,0%. Bereits eingeleitete sowie umgesetzte Kosteneinsparmaßnahmen können den nochmaligen Rückgang des Rohertrags in 2024 jedoch nicht kompensieren. Von daher erwarten wir für 2024 ein negatives Jahresergebnis. IV. Allgemeiner Chancen - und Risikobericht Die Geschäftserwartungen der Unternehmen lagen auch im Jahr 2023 unverändert in einem sehr pessimistischen Bereich. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Der erwartete Rückgang der Wirtschaftsaktivität ist breitflächig verteilt und auf mehrere Ursachen zurückzuführen: Die privaten Haushalte sind unverändert zurückhalten bei ihren Konsumausgaben. Dies strahlt auf den Einzelhandel und andere konsumnahe Dienstleister aus. Diese werden zudem selbst, wie viele andere Branchen auch, durch die hohen Energiekosten belastet. Die energieintensive Industrie hat ihre Produktion bereits zurückgefahren und dürfte sie zunächst weiter reduzieren. Auch die Bauindustrie verzeichnete im Jahr 2022 einen realen Umsatzrückgang von 5,1 Prozent. Hohe Baupreise, gestiegene Finanzierungskosten und eine zunehmende Verunsicherung bei Investoren haben zu dieser negativen Entwicklung beigetragen. Die deutsche Wirtschaft könnte in 2024 in eine Rezession rutschen. Insbesondere der Auftragsmangel in der Industrie ist eine Herausforderung für Zeitarbeitsunternehmen, sodass diese auch im ersten Quartal kaum mit steigenden Zeitarbeitnehmerzahlen rechnen. Risiken hinsichtlich der Unternehmensentwicklung ergeben sich zudem aus dem Arbeitsmarkt. Der Mangel an Facharbeitskräften einerseits, sowie die zunehmenden negativen Auswirkungen der Einführung des Bürgergeldes auf die Beschäftigungsaufnahme andererseits, stellen die Unternehmen in Deutschland vor immer größer werdende Herausforderungen. Die R.H. Personalmanagement verstärkte im Jahr 2023 ihre Rekrutierungsprozesse und investierte verstärkt in alle gängigen Rekrutierungstools. Des Weiteren begegnen wir der weiterhin schlechten Verfügbarkeit von Arbeitskräften mit zusätzlichen außertariflichen Benefits und arbeiten verstärkt mit Zieleinstellungen. Die Zeitarbeit ist stark abhängig von konjunkturellen Entwicklungen sowie Veränderungen am Arbeitsmarkt und ist als frühzyklisch zu bezeichnen. Somit besteht auch für die R.H. Personalmanagement GmbH die Chance, frühzyklisch an positiven Effekten zu partizipieren. Bei einer verbesserten Auftragslage der Kundenunternehmen, bietet sich die Arbeitnehmerüberlassung als flexible Lösung an. Hier wird sich zeigen, ob und inwieweit von Gesetzgeberseite vorgesehene Änderungen zur Entlastung von Unternehmen und zur Verbesserung der Beschäftigungssituation rasch umgesetzt und positive Wirkung zeigen werden. Neben dem Kerngeschäft der Arbeitnehmerüberlassung, das weiterhin für die R.H. Personalmanagement die wichtigste Umsatzquelle darstellt, nimmt auch, bedingt durch den immer deutlicher zu Tage tretenden Fachkräftemangel, die Nachfrage nach Personalvermittlung stetig zu und eröffnet den Ausbau dieses Geschäftsfeldes. Neben der langjährigen Branchenerfahrung der Geschäftsleitung verstärkt die R.H. Personalmanagement, durch Zertifizierung nach DIN ISO 9001 : 2015 durch den TÜV Rheinland und der AMS-Arbeitsschutz mit System - durch die VBG, die Qualität unserer Dienstleistung kontinuierlich. V. Forschungs- und Entwicklungsbericht Forschungs- und Entwicklungsleistungen werden nicht erbracht. VI. Zweigniederlassungsbericht Die R.H. Personalmanagement GmbH mit Sitz in Solingen unterhält Zweigniederlassungen in Remscheid, Ratingen und Duisburg. Der Standort Duisburg wird zum 30.11.2024 geschlossen. Bei den Standorten handelt es sich um rechtlich unselbständige Einheiten die vor Ort das operative Geschäft am Markt platzieren und abwickeln.
Solingen, den 25.07.2024 R.H. Personalmanagement GmbH Katja Hochkeppel, Geschäftsführerin Maik Oliver Ulbrich, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der "R.H. Personalmanagement GmbH" wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB aufgeführten Größenklassen ist die Gesellschaft eine Mittelgroße Gesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die liquiden Mittel werden zum Nennwert ausgewiesen. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das abgelaufene sowie vorangegangene Geschäftsjahre betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage (1) zum Anhang dargestellt. Pensionsrückstellungen Bei den Pensionsverpflichtungen handelt es sich ausnahmslos um beitragsorientierte Leistungszusagen. Die Finanzierung erfolgt über Rückdeckungsversicherungen. Der Wert der Rückstellung entspricht dem Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten. - Urlaubsrückstellung, Rückstellung Arbeitszeitkonten, sonstige Rückstellung für Personalkosten Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 Euro. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 10.815,02 Euro (Vorjahr: 10.815,02 Euro). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 805.524,87 Euro (Vorjahr: 1.692.490,61 Euro). Verbindlichkeitsspiegel:
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft betreibt ihr Unternehmen in gemieteten bzw. gepachteten Räumen. Die finanziellen Verpflichtungen aus den Mietverhältnissen über bebaute Grundstücke betragen im Folgejahr 161 TEuro ohne Umsatzsteuer, 804 TEuro in den nächsten fünf Jahren. Für 2023 betragen die finanziellen Verpflichtungen aus den bestehenden Miet- und Leasingverträgen für bewegliche Gegenstände 116 TEuro ohne Umsatzsteuer, insgesamt 335 TEuro in den nächsten fünf Jahren. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der periodenfremden Erträge In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von 1.505,40 Euro enthalten. Es handelt sich im wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 78.000,00 Euro enthalten. Es handelt sich um Aufwand aus der vorsorglichen Wertberichtigung von Forderungen aus Entschädigungsanträgen nach IfSG. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Nachtragsbericht Es liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres vor, die wesentliche Auswirkungen für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der R.H. Personalmanagement GmbH haben können. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.
sonstige BerichtsbestandteileUnterschrift der Geschäftsführung
Solingen, 25.07.2024 Katja Hochkeppel, Geschäftsführerin Maik Oliver Ulbrich, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 05.03.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die R.H. Personalmanagement GmbH, Solingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der R.H. Personalmanagement GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der R.H. Personalmanagement GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Quakenbrück, den 02. Januar 2025 WIBU
Treuhand
van Dyk, Wirtschaftsprüfer |
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