Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 102259
Vorher
Pohl Fassaden GmbH
Eingetragen
7.7.2020
Branche
Herstellung von Ausbauelementen aus MetallGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugHerstellung von Metallkonstruktionen
Gegenstand
die Verarbeitung, Herstellung, Vermarktung, Vertrieb, Konfektionierung und der Handel mit Metallprodukten aller Art sowie die Veredelung und Oberflächenbearbeitung von Stahl- und Aluminiumteilen für Fassaden und andere Komponenten im Hochbau sowie für den allgemeinen Industriebedarf.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Gerhard Heise
seit 20.12.2024
Geschäftsführer
Gisela Dinklage
seit 13.10.2022
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
250.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

POHL Metal Systems GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023
Vorjahr
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 977,00 1.879,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 203.083,00 225.917,00
204.060,00 227.796,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.496,00 15.254,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.274.690,00 3.079.237,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 591.231,00 625.855,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 32.580,00 434.639,40
3.913.997,00 4.154.985,40
4.118.057,00 4.382.781,40
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.249.903,86 2.278.424,34
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.744.338,40 2.373.979,27
3. fertige Erzeugnisse und Waren 2.585.676,24 2.797.017,88
4. geleistete Anzahlungen 707.285,64 1.444.839,31
7.287.204,14 8.894.260,80
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.443.597,82 582.918,97
2 .Forderungen gegen verbundene Unternehmen 9.389.046,47 603,60
3. sonstige Vermögensgegenstände 5.080.043,81 6.275.753,30
17.912.688,10 6.859.275,87
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.155.902,34 3.547.075,31
27.355.794,58 19.300.611,98
C. Rechnungsabgrenzungsposten 45.168,39 58.610,21
31.519.019,97 23.742.003,59

PASSIVA

31.12.2023
Vorjahr
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Gewinnvortrag 916.108,48 206.407,69
III. Jahresüberschuss 6.143.090,35 709.700,79
7.309.198,83 1.166.108,48
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellung 4.776.311,41 383.888,00
2. sonstige Rückstellungen 7.726.736,89 2.602.955,79
12.503.048,30 2.986.843,79
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 7.712.176,26 13.707.999,06
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 545.173,33 2.164.083,07
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 599.902,34 3.028.418,70
4. sonstige Verbindlichkeiten 2.849.520,91 688.550,49
11.706.772,84 19.589.051,32
31.519.019,97 23.742.003,59

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023
Vorjahr
1. Umsatzerlöse 75.519.867,09 41.682.187,83
2. Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 840.982,51 -1.747.655,41
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.950.256,93 3.392.701,22
- davon Erträge aus Währungsumrechnung € 1.697.864,21 (€ 3.188.406,84)
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 25.298.572,86 16.515.954,58
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.645.614,21 4.394.059,61
29.944.187,07 20.910.014,19
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 12.165.683,27 7.855.081,09
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung
- davon für Altersversorgung € 26.090,00 (€ 30.388,43) 1.374.160,55 1.422.713,49
13.539.843,82 9.277.794,58
6. Abschreibungen auf Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 609.535,02 461.684,38
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 21.852.874,46 15.045.813,32
"davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung € 1.849.643,15 (€ 3.432.258,52)"
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 441.315,66 109.047,74
- davon aus verbundenen Untenehmen € 441.137,80 (€ 108.816,31)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 366.449,76 192.809,94
- davon an verbundene Untenehmen € 350.907,83 (€ 176.920,47)
10. Steuern von Einkommen und vom Ertrag 4.611.052,69 331.568,00
11. Ergebnis nach Steuern 6.146.514,35 711.907,79
12. sonstige Steuern 3.424,00 2.207,00
13. Jahresüberschuss 6.143.090,35 709.700,79

Anhang zum 31. Dezember 2023

I. Allgemeine Angaben

Angaben zur Gesellschaft:

Firma: Pohl Metal Systems GmbH
Sitz: Köln
Registergericht: Amtsgericht Köln
HR-Nummer: HRB 102259

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Dieser Anhang wurde auf der Grundlage der §§ 284 bis 288 HGB erstellt. Von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde teilweise Gebrauch gemacht. Die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB ist in Anspruch genommen worden.

Die Bilanz wurde nach den Vorschriften des § 266 Abs. 1 HGB aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz BilRUG aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Währungsumrechnung

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgte zu Herstellungskosten, die neben den Einzelkosten für Lohn und Material anteilige Fertigungs- und Material- sowie Verwaltungsgemeinkosten enthalten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie der Kassenbestand und das Bankguthaben sind zum Nennwert bewertet. Einzelne Risiken wurden durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigungen abgedeckt.

Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben, die Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist; sie tragen allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in ausreichendem Maße Rechnung.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung, deren Restlaufzeit am Abschlussstichtag mehr als 12 Monate beträgt, erfolgte bei den Forderungen mit dem Geldkurs am Entstehungstag bzw. dem niedrigeren Kurs zum Abschlussstichtag und bei den Verbindlichkeiten mit dem Briefkurs am Entstehungstag bzw. dem höheren Kurs am Abschlussstichtag. Abweichend davon erfolgte die Bewertung von Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten, deren Restlaufzeit am Abschlussstichtag nicht mehr als 12 Monate betrug, entsprechend § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag.

IlI. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Der unter den immateriellen Vermögensgegenständen enthaltene entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine, von der Geschäftsführung, geschätzte Nutzungsdauer von 15 Jahre linear abgeschrieben.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

3. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen insbesondere Urlaubsansprüche und Zeitguthaben der Mitarbeiter, Tantieme Ansprüche, Kulanz- und Gewährleistungsverpflichtungen, Kosten für die Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses sowie ausstehende Lieferantenrechnungen.

4. Angaben zu Laufzeiten und Sicherheiten der Verbindlichkeiten

gesamt
EUR
Restlaufzeit bis zu einem Jahr (Vorjahr)
EUR
Restlaufzeit von mehr als einem und weniger als 5 Jahren
EUR
Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren
EUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 7.712.176,26 7.712.176,26 0,00 0,00
(13.707.999,06)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 545.173,33 545.173,33 0,00 0,00
(2.164.083,07)
Verbindlichkeiten gegenüber verb. Unternehmen 599.902,34 599.902.34 0,00 0,00
(3.028.418,70)
Sonstige Verbindlichkeiten 2.849.520,91 2.849.520,91 0,00 0,00
(688.550,49)
Summe 11.706.772,84 11.706.772,84 0,00 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen solche aus Lieferungen und Leistungen.

5. Sonstige Verbindlichkeiten

In diesem Posten entfällt ein Teilbetrag von TEUR 130 (Vorjahr: TEUR 102) aus Steuern und ein Teilbetrag in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 5) auf Verbindlichkeiten in Rahmen der sozialen Sicherheit. Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfällt ein Teilbetrag von T€ 0 (im Vj. T€ 0) auf die Gesellschafterin.

6. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind außerordentliche Provisionszahlungen i. H. v. T€ 4.020 enthalten.

IV. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat als Mieter bzw. Leasingnehmer Verträge über die Nutzung von Betriebsgrundstücken und -gebäuden sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung abgeschlossen. Zweck der Geschäfte ist die Nutzung der betreffenden Vermögensgegenstände bei Vermeidung einer langfristigen Kapitalbindung.

Die künftigen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betragen TEUR 15.580.

2. Beschäftigte Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 113 Arbeitnehmer beschäftigt. Davon sind 62 gewerbliche Arbeitnehmer und 51 Angestellte.

3. Mitglieder der Geschäftsführung

Zum Bilanzstichtag sind als Geschäftsführer bestellt:

- Herr Konrad Franz Kaiser, Kaufmann, einzelvertretungsberechtigt - bis 20.12.2024

- Herr Gerhard Heise, Kaufmann, einzelvertretungsberechtigt - ab 20.12.2024

- Herr Holger Rainer Krehl, Kaufmann, einzelvertretungsberechtigt - ab 20.12.2024

4. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführer schlagen der Gesellschafterversammlung vor, das Jahresergebnis in Höhe von EUR 6.143.090,35 auf neue Rechnung vorzutragen.

5. Nachtragsbericht

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ereignet.

 

Köln, den 31. Januar 2025

Gerhard Heise

Holger Krehl

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungskosten / Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Stand 31.12.2023
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erwerbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.692,00 2.692,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 268.500,00 268.500,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 271.192,00 271.192,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.645,00 1.971,15 17.616,15
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.398.408,61 163.489,10 13.571,00 434.639,40 3.982.966,11
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 832.371,97 174.270,37 25.065,22 981.577,12
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 434.639,40 32.580,00 -434.639,40 32.580,00
Summe Sachanlagen 4.681.064,98 372.310,62 38.636,22 5.014.739,38
Summe Anlagevermögen 4.952.256,98 372.310,62 38.636,22 5.285.931,38
Abschreibungen
Stand am 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2023
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erwerbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 813,00 902,00 1.715,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 42.583,00 22.834,00 65.417,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 43.396,00 23.736,00 67.132,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 391,00 1.729,15 2.120,15
2. Technische Anlagen und Maschinen 319.171,61 398.152,50 9.048,00 708.276,11
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 206.516,97 185.917,37 2.088,22 390.346,12
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
Summe Sachanlagen 526.079,58 585.799,02 11.136,22 1.100.742,38
Summe Anlagevermögen 569.475,58 609.535,02 11.136,22 1.167.874,38

Buchwerte

Stand am 31.12.2023
Stand 31.12.2022
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erwerbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 977,00 1.879,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 203.083,00 225.917,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 204.060,00 227.796,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.496,00 15.254,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.274.690,00 3.079.237,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 591.231,00 625.855,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 32.580,00 434.639,40
Summe Sachanlagen 3.913.997,00 4.154.985,40
Summe Anlagevermögen 4.118.057,00 4.382.781,40

Lagebericht

A. Grundlagen des Unternehmens

Seit Juli 2021 sind wir im Bereich der Blechverarbeitung tätig. Zu unseren Kernkompetenzen zählt die Herstellung von Metallfassaden und andere Sonderteile aus Blech. Die wesentlichen Werkstoffe sind Bleche aus Aluminium, Edelmetalle wie Messing und Edelstahl. Unser Hauptprodukt, die hinterlüftete Kaltfassade, wird zur Gestaltung von Neubau- und Sanierungsprojekten weltweit eingesetzt. Wir fertigen nach den Angaben der Kunden individuelle Fassaden passgenau und übernehmen bei Bedarf auch die technische Ausarbeitung für den Kunden. Neben der Fassade liegt auch die Verkleidung des Innenbereiches in unserem Produktfokus. Unser Ansatz ist es, dem Gebäude unseres Kunden und seines Architekten eine besondere Note zu geben: "The Statement of Your Building".

Das Unternehmen ist geprägt durch eine hochmoderne Flachbearbeitung mit Stanz-Nibbel-Automaten, CNC-gesteuerten Kantbänken, Laser und einem 3D-Fräser sowie einen Bereich zur hochwertigen Bearbeitung von Oberflächen. Es werden auch Kunden mit Produkten für den allgemeinen Industriebedarf und den Maschinenbau bedient. Unser Standort verfügt über entsprechende Produktionsflächen, so dass wir große Materialmengen und übergroße Bauteile verarbeiten können. Im Bereich Oberflächenveredelung nutzen wir hochwertige und innovative Verfahren.

Dem Wettbewerb begegnen wir durch innovative Produktlösungen, Qualität und Verlässlichkeit. Den Kunden wird eine individuelle Beratung und Betreuung von der Planung bis zur Ausführung angeboten. Eine moderne und leistungsstarke Maschinenausstattung, hohes Fertigungs- und Produkt-Knowhow der Mitarbeiter am Standort und der Zugang zu internationalen Einkaufsquellen geben dem Kunden die Möglichkeit, beinahe alle Fassadenprodukte aus Metall nach deren individuellen Ansprüchen und Vorstellungen herstellen zu lassen. Strenge Kontrollmaßnahmen gewährleisten dabei höchste Qualität.

Durch die enge Zusammenarbeit mit qualitätsbewussten und anerkannten Lieferanten können wir einen hohen Standard schon durch die eingesetzten Vorprodukte gewährleisten. Wir kombinieren eine solide, handwerklich hochwertige Fertigung mit einer Präzision, die nur im Rahmen einer industriellen Produktion umzusetzen ist.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 war eine wesentliche Spreizung zwischen der nominalen und der realen, preisbereinigten Entwicklung zu beobachten. Das Baugewerbe trug im Inland 6,2 % zur gesamtwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung bei. Der Anteil des Bruttoinlandsproduktes, der für Bauinvestitionen verwendet wurde, war mit 11,8 % nahezu doppelt so hoch. Jedoch wurde der Aufwärtstrend der vorherigen Jahre durch den starken Anstieg der Baumaterial- und Baupreise sowie der steigenden Zinssätze und die dadurch verursachte Verunsicherung der Investoren gestoppt. Dieser Effekt beeinflusst nachhaltig den Inlandsmarkt.

Die individuellen Aktivitäten im Unternehmen waren allerdings wiederum stark durch Auslandsanfragen gekennzeichnet. Aufgrund des hohen Exportanteils wirkte sich die Inlandskonjunktur nur eingeschränkt auf den Absatz und den Erfolg der Gesellschaft aus.

Der Markt national sowie international fordert zunehmend Produkte mit Zertifikaten über deren Rohstoffherkunft und Recyclingfähigkeit. Wir verwenden stets hochwertige und ökologisch einwandfreie Materialien mit hohem Recyclinganteil.

Aufgrund der positiven Entwicklung des internationalen Markts werden wir im Jahr 2024 den internationalen Vertrieb verstärken und weiter ausbauen. So findet eine Fokussierung auf die Märkte Mittlerer Osten, USA, UK und Hong Kong statt.

Il. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2023

Unsere Erwartung zum Verlauf des Geschäftsjahres 2023 wurden erfüllt. Die Leistung (Umsatzerlöse +./. Bestandveränderung) unserer Gesellschaft belief sich auf 74,7 Mio. € (Vorjahr 43,4 Mio. €). Dies entspricht einer Erhöhung von 72,1%. Der Schwerpunkt der Aktivitäten liegt auf der technischen Ausarbeitung, der Fertigung und dem Handel mit Materialien.

Im Berichtsjahr 2023 lag der Exportanteil unserer Produkte bei 91,0% (im VJ. 76,0%) der Umsätze.

Der Rohertrag betrug 59,9% bezogen auf die oben definierte Leistung. Die betrieblichen Aufwendungen im Verhältnis zur Leistung betrugen 29,3%, die Personalkosten lagen bei 18,1%.

Das Ergebnis vor Steuern betrug 10.758 T€. Das Geschäftsjahr schloss mit einem Jahresüberschuss von 6.143 TE.

Insgesamt ist die Geschäftsführung mit dem Geschäftsverlauf 2023 sehr zufrieden.

III. Lage des Unternehmens

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr geändert. Der Anstieg der Bilanzsumme auf 31.519 T€ (Vorjahr 23.742 T€) ist im Wesentlichen auf den Anstieg der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, sowie der Rückstellungen für Tantiemen, Gewährleistungen und Steuerrückstellungen zurückzuführen.

Das Fremdkapital bestand, abgesehen von Anzahlungen auf Bestellungen für ein mittelfristiges Projekt, ausschließlich aus kurzfristigen Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden nicht.

Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 1,7 % der Bilanzsumme (Vorjahr 9,1%).

Die durchgeführten Investitionen betrafen Investitionen in der Produktion, dem Fuhrpark sowie Hardware für laufende IT-Nutzung. Das Anlagevermögen ist durch Eigenkapital finanziert.

Unsere Finanzlage ist als gesichert zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Liquidität reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um 1,3 Mio.€. Die Mittel wurden zur Finanzierung der Investitionen und des Vorratsvermögens verwendet. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 23,2 % (Vorjahr 4,9%).

Unsere Ertragslage war im Jahr 2023 durch eine ausreichende Auslastung der Produktionskapazitäten und eine damit im Zusammenhang stehende Ausweitung des Betriebes gekennzeichnet. Langfristig ist unser Ziel, ein qualitatives Wachstum mit ausreichenden Deckungsbeiträgen zu erzielen. Wir haben Einzelfertigungen und Kleinserien für individuelle Problemlösungen angeboten. Mit innovativen, selbstentwickelten Oberflächen konnten wir im Ausland Kunden für hochwertige Fassaden gewinnen. Wir entwickeln verstärkt Standardelemente für den Einsatz bei Industriefassaden. Die nachlassende Baukonjunktur im Inland konnten wir mit Auslandsaufträgen kompensieren.

Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide, qualitätsbewusste Anbieter zurück. Unsere drei wichtigsten Metalllieferanten deckten rd. 60% des Einkaufsvolumens ab. Bei diesen Unternehmen handelt es sich um weltweit anerkannte Lieferanten für Aluminium- und Kupferprodukte. Bei einem kurzfristigen Ausfall dieser Lieferanten könnten diese Produkte auch von anderen Herstellern bezogen werden, anfangs möglicherweise nicht in der gleichen Qualität.

Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen insgesamt 1.950 T€ (Vorjahr 3.393 T£). Die Reduzierung beruht auf dem Rückgang der Erträge aus Währungsumrechnung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen bei 21.852 T€ (Vorjahr 15.046 T€) und enthalten außerordentliche Provisionszahlungen i. H. v. T€ 4.020. Durch den starken Anstieg der Umsatzerlöse haben sich die Kosten der Warenabgabe im internationalen Markt entsprechend erhöht. Wir beschäftigen qualifiziertes und engagiertes Fachpersonal. Aufgrund der im Jahresverlauf entstandenen Produktionsspitzen waren wir in der Fertigung gezwungen, Aufträge als Werkverträge an externe Firmen zu vergeben, aber auch den Anteil der Leiharbeit zu erhöhen. Der Personalaufwand lag bei 13.540 T€ (Vorjahr 9.278 T€). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen durch Tantiemezahlungen. Der Mitarbeiterbestand wurde gegenüber dem Vorjahr abgebaut.

Unsere wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren zur Steuerung des Unternehmens sind die Umsatzerlöse, die Rohertragsmarge und das Ergebnis vor Steuern.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Soweit es sich in den nachfolgenden Ausführungen um zukunftsbezogene Aussagen handelt, weisen wir darauf hin, dass die tatsächlichen Ereignisse von den prognostizierten abweichen können.

Durch einen Großauftrag sind wir bis ins Jahr 2025 ausgelastet. Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben, jedoch ein Schwerpunkt der Aktivitäten liegt in Auf- und Ausbau der Vertriebsaktivitäten, um eine auskömmliche Auslastung für die Zukunft zu erreichen.

Die Umsatzerlöse im Jahr 2024 werden im Vergleich zum Vorjahr leicht sinken, ebenso variable Kosten wie die Materialaufwendungen und der Personalaufwand. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarteten wir aufgrund der Entwicklung und dem bestehenden Auftragsbestand einen Jahresüberschuss i. H. v. 2,0 Mio. Euro.

Für das Jahr 2024 sind keine wesentlichen Neuinvestitionen geplant.

Il. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Wir konnten im Bereich Oberflächenbearbeitung und Serienfertigung zusätzliches Know-How erarbeiten, das es uns ermöglicht, künftig auch interessante Aufträge zu akquirieren, die außerhalb des bisher üblichen Projektgeschäfts im Fassadenbereich liegen.

Unsere hohen Produktstandards unterliegen einem internen Qualitätsmanagement, welches stetig weiterentwickelt und verbessert wird. Das Unternehmen ist zertifiziert nach der DIN EN 1090.

Die Risiken beschränken sich auf das übliche Geschäftsrisiko. Ziel unseres Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgen wir eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar waren, wurden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallsrisiken verfügt das Unternehmen über ein effizientes Mahnwesen. Die Kundenforderungen werden überwiegend kreditversichert. Forderungsausfälle bewegen sich im branchenüblichen Rahmen.

Auch künftig wird zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Ein wesentlicher Teil unseres Umsatzes betrifft Kunden in den USA. Diese Leistung fakturieren wir in USD und sichern die erwarteten Zahlungseingänge entsprechend durch Devisensicherungsgeschäfte.

Im Zusammenhang mit dem Großauftrag, der im kommenden Jahr rd. 75% unserer Leistung bündeln wird, sehen wir keine besonderen Risiken. Devisenkurse und Materialpreise sind für das Geschäftsjahr bereits abgesichert. Der Zeitplan und die Ausbringungsmenge werden gemeinsam mit dem Kunden in einem engen Monitoring überwacht. Abweichungen in Qualität und Quantität werden im laufenden Prozess zeitnah angepasst.

 

Köln, den 31.01.2025

Gerhard Heise

Holger Krehl

Sonstige Angaben: Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 26. Februar 2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die POHL Metal Systems GmbH, Köln

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Pohl Metal Systems GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der POHL Metal Systems GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 20. Februar 2025

ADKL AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Tobias Polka, Wirtschaftsprüfer

Peter Volprecht, Wirtschaftsprüfer

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