Profact Communications GmbHLiquidiert

Stadtwaldwende 18, 45134 Essen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 9937
Vorher
Profact Web Content GmbH
Eingetragen
28.4.1989
Branche
Public-Relations-BeratungErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieTätigkeiten von Werbeagenturen
Gegenstand
Die Erbringung von Dienstleistungen in Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und Werbung in den Bereichen Text, Foto, Grafik, Video und Programmierung.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Profact Communications GmbH

Essen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

Aktiva

  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Ausstehende Einlagen auf das gezeichnete Kapital 0,00 12.782,30
B. Anlagevermögen 13.012,70 11.225,27
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 309,00 140,00
II. Sachanlagen 12.703,70 11.085,27
C. Umlaufvermögen 15.427,89 18.287,58
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.221,51 13.407,25
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.206,38 4.880,33
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.262,63 2.960,58
E. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 310.274,85 320.221,91
Bilanzsumme, Summe Aktiva 340.978,07 365.477,64

Passiva

   
  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
1. nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -12.782,30 0,00
2. eingefordertes Kapital 12.782,29 25.564,59
II. Verlustvortrag 345.786,50 368.878,73
III. Jahresüberschuss 22.729,36 23.092,23
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 310.274,85 320.221,91
B. Rückstellungen 111.030,44 110.689,00
C. Verbindlichkeiten 225.723,13 254.788,64
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 32.874,39 25.948,41
D. Rechnungsabgrenzungsposten 4.224,50 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 340.978,07 365.477,64

Anhang 2010

Profact Communications GmbH, Stadtwaldwende 18, 45134 Essen

1. Erläuterungen zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Zusätzlich sind ab dem Geschäftsjahr 2010 die Änderungen durch das Bilanzmodernisierungsgesetz (BilMoG) zu beachten. Angaben zu Restlaufzeiten werden aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht in der Bilanz sondern im Anhang gemacht.

Die Vorjahreszahlen wurden aus dem Vorjahr übernommen und nicht an die Vorschriften des BilMoG angepasst (Art. 67 Abs. 8 EGHGB).

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen ausgewiesen. Die Abschreibungen werden beim beweglichen Anlagevermögen

nach der linearen Methode ermittelt. Die Anlagenzugänge werden im Jahr des Zugangs pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 410,00 € werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Die Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von 150,00 € bis 1.000,00 €, die in einem Pool gesammelt wurden (2008 und 2009), werden weiterhin jährlich mit 20% gewinnmindernd nach § 6 Abs. 2a EStG aufgelöst.

Der Anlagespiegel befindet sich in der Anlage zu diesem Anhang.

Die Forderungen aus Lieferung und Leistung werden zum Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtigung angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird duch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen in Höhe von 1 % Rechnung getragen.

Die übrigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt.

Die sonstigen aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen im Voraus gezahlte Kosten (T€ 2,2).

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaumännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden somit künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und es wird eine Abzinsung in Höhe des von der Bundesbank für die entsprechende Restlaufzeit veröffentlichten durchschnittlichen Zinssatzes vorgenommen.

Die Verbindlichkeiten werden ebenfalls mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Mit Enführung des BilMoG wurde die Bilanzierung der Rückstellungen und der Verbindlichkeiten mit dem Erfüllungsbetrag erstmals vorgenommen.

Unter dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden im Voraus erhaltene Honorare ausgewiesen ( T€ 4,2).

Aufgrund des BilMoG werden erstmals passive latente Steuern ausgewiesen. Sie werden wegen abweichender Wertansätze in der Steuerbilanz für Rückstellungen gebildet.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die ausgewiesenen Forderungen sind entsprechend ihrer Restlaufzeit aus der folgenden Übersicht zu entnehmen:

Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als fünf Jahren
EUR
Forderungen zwischen einem uind fünf Jahren
EUR
Forderungen von bis zu einem Jahr
EUR
Forderungen aus Lieferung und Leistung 0,00 0,00 6.467,20
Sonstige Vermögensgegenstände 0,00 0,00 1.754,31

Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

Aufgrund des Jahresüberschusses von € 22.729,36 hat sich im Geschäftsjahr 2010 der Kapitalfehlbetrag auf € 310.274,85 reduziert. Eine bilanzielle Überschuldung ist weiterhin gegeben.

Eigenkapital

Der Jahresüberschuss beläuft sich für das Wirtschaftsjahr auf € 22.729,36 . Es ergibt sich unter Berücksichtigung des Verlustvortrages von 345.786,50 € und des eingezahlten Stammkapitals in Höhe von 12.782,29 € ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von 310.274,85 €, der auf der Aktivseite ausgewiesen wird.

Auf den Ansatz von aktiven latenten Steuern für den vorhandenen Verlustvortrag wurde verzichtet (Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB).

Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen wurden erstmalig für die Archivierung gebildet und nach BilMoG zum 31.12.2010 bewertet. Es wurden eine Preissteigerung von 1% p.a. sowie ein Zinssatz von 4,78 % bei einer Restlaufzeit von 9 Jahren zugrundegelegt.

Die Pensionsrückstellungen wurden nach BilMoG handelsrechtlich neu bewertet. Das angewandte Bewertungsverfahren ist die PUC Methode auf Grundlage der Richttafeln 2005 G von Heubeck. Der versicherungsmathematischen Berechnung liegt ein Zinssatz von 5,15 % gemäß den von der Dt. Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssätzen für die Bewertung von Pensionsverpflichtungen für eine Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde. Sowohl die Fluktuation als auch die Gehaltsentwicklung wurden mit 0% berücksichtigt.

Es ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Wert, der um 1.795,-- € unter dem Vorjahreswert liegt.

Der Wert des Vorjahres wurde beibehalten (Wertbeibehaltungsrecht bis 31.12.2024 § 67 Abs. 1 S. 2 EGHGB n. F.).

Steuerrechtlich werden die Pensionsrückstellungen mit dem Teilwert angesetzt. Auch hier liegen die Richttafeln 2005 G von Heubeck der Berechnung zugrunde. Der Rechnungszins beträgt 6%.

Auf den Ansatz von aktiven latenten Steuern wurde verzichtet (Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB).

Verbindlichkeiten

Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten ergibt sich aus der nachstehenden Aufstellung:

Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von mehr als fünf Jahren
EUR
Verbindlichkeiten zwischen einem und fünf Jahren
EUR
Verbindlichkeiten von bis zu einem Jahr
EUR
Verbindlichkeiten Gegenüber KreditInstituten 0,00 0,00 9.433,10
Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung 0,00 0,00 1.518,81
Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 1 92.848,74 21.922,48

Ein zinslos gewährtes Darlehen vom Stamm Verlag wurde mit seinem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Steuerlich wurde das Darlehen abgezinst ausgewiesen. Bei einer Restlaufzeit von 4 Jahren und einem Zinssatz von 5,5 % ergab sich ein Abzinsungsfaktor von 0,807.

Auf den Ansatz von aktiven latenten Steuern wurde verzichtet (Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB).

4. Erläuterungen zur GuV

Unter den Steueraufwendungen werden ab diesem Geschäftsjahr die latenten Steuern ausgewiesen. Sie belaufen sich auf 84,14 € und basieren auf abweichenden Wertansätzen für Rückstellunge in der Handels- bzw. Steuerbilanz. Der Berechnung liegt ein Steuersatz von 32,275 % zugrunde.

5. Ergebnisverwendung

In Übereinstimmung mit Gesetz und Satzung schlägt die Geschäftsführung vor, den folgenden Beschluss über die Feststellung und die Verwendung des Jahresergebnisses zu fassen:

Der Jahresüberschuss beträgt € 22.729,36 und soll mit dem Verlustvortrag verrechnet werden. Es verbleibt ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag von € 310.274,85.

6. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Die Profact Communications GmbH, Essen, wird von dem Geschäftsführer

Herrn Joachim Imlau, Essen,

vertreten.

 

Essen, den 23. Dezember 2011

Joachim Imlau, Geschäftsführung

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 16.01.2012 festgestellt.

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