Stralsunder Innovation Consult GmbH

Rostocker Chaussee 110, 18437 Stralsund, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stralsund HRB 3668
Eingetragen
1.10.1996
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieAmbulante Betreuungsdienste für ältere MenschenSonstige Überlassung von Arbeitskräften
Gegenstand
Förderung der beruflichen Qualifikation und Eingliederung in das Arbeitsleben von arbeitslosen oder von Arbeitslosigkeit bedrohten Arbeitnehmern durch Beschäftigung mit Maßnahmen, die vorrangig der kommunalen und staatlichen Daseinsvorsorge dienen, insbesondere durch Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur, der Umwelt und des Wohnumfeldes in Stralsund und Umgebung. Dies geschieht insbesondere durch die Planung, Organisationsdurchführung und Förderung gezielter innovativer Projekte, Produktentwicklung und Existenzgründungen. Die Gesellschaft ist berechtigt - sofern die Genehmigung der zuständigen Stellen vorliegt - die Überlassung von Arbeitnehmern vorzunehmen. Die Gesellschaft übt ihre Tätigkeit im Rahmen von Fördermaßnahmen nach dem Arbeitsförderungsgesetz oder Bundessozialhilfegesetz sowie sonstiger öffentlicher Förderungsmaßnahmen aus.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Maximilian Schwarz
seit 5.8.2024
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Stralsunder Innovation Consult GmbH

Stralsund

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVSEITE

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.468,51 2.181,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 480.637,12 502.593,12
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 47.165,62 527.802,74 47.880,50
Anlagevermögen gesamt 529.271,25 552.654,62
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.848,20 639,48
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus anderen Lieferungen und Leistungen 93.919,59 166.166,36
2. Forderungen gegen Gesellschafter 178.307,20 0,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 20.685,18 292.911,97 45.808,56
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 79.417,42 143.070,11
C. Rechnungsabgrenzungsposten 22.348,92 18.460,39
929.797,76 926.799,52

PASSIVSEITE

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 76.700,00 76.700,00
II. Kapitalrücklage 256.000,00 256.000,00
III. Gewinnvortrag 140.233,33 140.233,33
IV. Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag 0,00 0,00
Eigenkapital gesamt 472.933,33 472.933,33
B. Rückstellungen
1. sonstige Rückstellungen 55.460,00 64.460,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 134.638,73 151.330,13
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 98.460,90 36.806,39
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 0,00 10.170,38
4. sonstige Verbindlichkeiten 163.304,80 396.404,43 185.099,29
-davon aus Steuern Euro 28.573,42 (Euro 38.109,37)
D. Rechnungsabgrenzungsposten 5.000,00 6.000,00
929.797,76 926.799,52

ANHANG des Jahresabschlusses 2023

A) Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde entsprechend den landesrechtlichen Vorschriften nach den handelsrechtlich geltenden Vorschriften für große Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Stralsunder Innovation Consult GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Stralsund
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Stralsund
Register-Nr.: 3668

B) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die in der Bilanz ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden wurden unter Berücksichtigung des Handelsgesefzbuches (HGB) bilanziert. Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

1. Die Gegenstände des Anlagevermögens sind mit Anschaffungskosten bewertet und werden linear nach den Nutzungsdauervermutungen der steuerlichen AfA-Tabellen abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter, die im Berichtszeitraum zugegangen sind, wurden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben und als Abgänge behandelt. Die Gebäude werden nach Fertigstellung linear pro rata temporis über 33 Jahre abgeschrieben.

2. Mit Vermögenszuordungsbescheid vom 15.07.2002 wurde der Gesellschaft ein bebautes Grundstück in der Rostocker Chaussee übertragen. Der Zugang erfolgte zugunsten der Kapitalrücklage in Höhe des It. Verkehrswertgutachten festgestellten Wertes (156 T€).

3. Das Stammkapital beträgt wie im Vorjahr 76,7 T€, es ist vollständig eingezahlt und wird unverändert von der Stralsunder Wohnungsbaugesellschaft mbH, Stralsund, gehalten.

4. Gemäß Gesellschafterbeschluss 2/2010 vom 24.02.2010 wurde die Kapitalrücklage der Gesellschaft durch Bareinlage um 100 T€ von 156 T€ auf 256 T€ erhöht.

5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert ausgewiesen. Die Restlaufzeiten liegen wie im Vorjahr sämtlich unter einem Jahr.

6. Die flüssigen Mittel sind zu Nominalwerten ausgewiesen.

7. Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen bzw. Aufwendungen gebildet. Auf die Abzinsung der langfristigen Rückstellung wurde verzichtet, da sich die Indizierung und die Abzinsung ausgleichen.

8. Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen ausgewiesen.

9. Der Aufwendungen. aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält für die Folgejahre abgegrenzte Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Erträge aus der Überlassung von Dachflächen für Photovoltaikanlagen enthalten. Die Vereinnahmung erfolgt in Raten mit je 1,0 T€ Jährlich.

C) Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Bilanz

1. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem auf Seite 5 dargestellten Anlagenspiegel ersichtlich.

2. Die Sonstigen Rückstellungen entwickelten sich zum Bilanzstichtag wie folgt:

1.1.2023 Verbrauch/Auflösung Zuführung 31.12.2023
Berufsgenossenschaftsbeiträge 6.000,00 6.000,00 0,00 0,00
Sonstige Verwaltungskosten 16.320,00 8.440,00 3.940,00 11.820,00
Jahresabschlusserstellung und -prüfung, Steuerberatung, Veröffentlichung 25.040,00 21.080,00 22.580,00 26.540,00
Archivierungskosten 17.100,00 3.100,00 3.100,00 17.100,00
Summen: 64.460,00 38.620,00 29.620,00 55.460,00

3. Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

31.12.2023 Restlaufzeiten
bis 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 134.638,73 34.317,00 97.338,00 2.983,73
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 98.460,90 98.460,90 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 163.304,80 163.304,80 0,00 0,00
396.404,43 296.082,70 97.338,00 2.983,73

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden von € 225.000,00 sowie einer Ausfallbürgschaft des Gesellschafters i. H. v. € 112.500,00 besichert. Für vier Betriebsfahrzeuge besteht Sicherungsübereignung.

Gewinn- und Verlustrechnung

1. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Fördermittel in Höhe von € 1.369.401,42. Die Höhe im Jahr ist maßgeblich (zu 72 %)von den Zuweisungen des Jobcenters des Landkreises Vorpommern- Rügen abhängig.

2. In den Posten der GuV sind keine wesentlichen Beträge enthalten, die vergangenen Zeiträumen zuzuordnen sind.

3. Die Gesellschaft weist im Wirtschaftsjahr einen Verlust vor Ausgleich in Höhe von € 228.307,20 aus. Seit dem 18.11.2008 besteht ein Ergebnisabführungsvertrag zwischen der Stralsunder Wohnungsbaugesellschaft mbH und der SIC GmbH, danach werden alle Gewinne an die Muttergesellschaft abgeführt und Verluste von dieser übernommen.

D) Sonstige Angaben

1. Zum 31.12.2023 bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB.

2. Es bestehen Leasingverpflichtungen in Höhe von insgesamt € 158.718,39. Die Laufzeiten betragen ein bis sechs Jahre

3. Die Anzahl der im Geschäftsjahr mit Arbeitsvertrag beschäftigten Arbeitnehmer einschließlich Geschäftsführung betrug durchschnittlich:

Vollbeschäftigte Vorjahr
Kaufmännisches und Betreuungspersonal 26 36
Gewerbliche 26 17
Maßnahmeteilnehmer 29 36
Insgesamt 81 89

Zusätzlich waren im Jahresdurchschnitt 43 Personen in Maßnahmen mit Mehraufwandsentschädigung beschäftigt (VJ 83).

4. An die Mitglieder des Aufsichtsrates sind für das Jahr 2023 Sitzungsgelder in Höhe von € 1.000,00 ausgezahlt worden (VJ € 700,00).

Mitglieder des Aufsichtsrates waren und sind:

Herr Marc Quintana Schmidt Vorsitzender/Rechtsanwalt
Herr Detlef Lindner Zollbeamter
Frau Kathrin Ruhnke Fraktionssachbearbeiterin bis 09/2023
Herr Egbert Präkels Sachverständiger
Herr Richard Kinder Stellvertreter/Steuerberater
Herr Frank Fanter Unternehmer
Herr Christian Binder Teamleiter Dialogmarketing
Frau Susanne Lewing Stadtteilkoordinatorin ab 09/2023

5. Geschäftsführerin der Gesellschaft ist seit dem 01.04.1999 Frau Ariane Kroß, Sozialpädagogin. Die Gesamtbezüge der Geschäftsführerin betragen im Geschäftsjahr 2023 einschließlich Altersversorgung € 105.625.

6. Das für den Abschlussprüfer im Jahresabschluss erfasste Honorar beträgt T€ 8,5 Netto. Weitere Leistungen wurden von diesem nicht erbracht.

7. Geschäfte mit nahestehenden Personen zu ungewöhnlichen Bedingungen wurden nicht getätigt.

8. Vorgänge von besonderer Bedeutung (§ 285 Nr. 33 HGB) nach dem Abschluss des Geschäftsjahres 2023 gibt es nicht.

9. Die Stralsunder Wohnungsbaugesellschaft mbH, Stralsund, und die Stralsunder Innovation Consult GmbH, Stralsund, bilden faktisch einen Konzern und nach der Generalnorm des § 290 Abs.2 HGB wäre ein Konzernabschluss aufzustellen. Die Konzernmuttergesellschaft verzichtet in Anwendung des § 296 Abs.2 HGB auf die Einbeziehung der Tochtergesellschaft und damit auf die Erstellung eines Konzernabschlusses.

 

Stralsund, 05.04.2024

Kroß
Geschäftsführerin

Datum der Feststellung des Jahresabschlusses durch den Gesellschafter: 18.11.24

 

SIC GmbH

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Stralsunder Innovation Consult GmbH, Stralsund

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Stralsunder Innovation Consult GmbH, Stralsund, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden- geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stralsunder Innovation Consult GmbH, Stralsund, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs.3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und § 13 Abs. 3 KPG M-V unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und § 13 Abs. 3 KPG M-V unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrttümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

zliehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN

Erweiterung der Jahresabschlussprüfung gemäß § 13 Abs. 3 KPG M-V

Wir haben uns mit den wirtschaftlichen Verhältnissen der Gesellschaft i. S. v. § 53 Abs. 1 Nr. 2 HGrG im Geschäftsjahr vom 1.Januar bis zum 31. Dezember 2023 befasst. Gemäß § 14 Abs. 2 KPG M-V haben wir in dem Bestätigungsvermerk auf unsere Tätigkeit einzugehen.

Auf Basis unserer durchgeführten Tätigkeiten sind wir zu der Auffassung gelangt, dass uns keine Sachverhalte bekannt geworden sind, die zu wesentlichen Beanstandungen der wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft Anlass geben. Wir weisen jedoch darauf hin, dass die Gesellschaft im Falle weiterer zukünftiger Jahresfehlbeträge auf die Zahlungen des Gesellschafters im Rahmen des Verlustausgleichs angewiesen sein wird.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft sowie für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie dafür als notwendig erachtet haben.

Verantwortung des Abschlussprüfers

Unsere Tätigkeit haben wir entsprechend dem IDW Prüfungsstandard: Berichterstattung über die Erweiterung der Abschlussprüfung nach § 53 HGrG (IDW PS 720), Fragenkreise 11 bis 16, durchgeführt.

Unsere Verantwortung nach diesen Grundsätzen ist es, anhand der Beantwortung der Fragen der Fragenkreise11 bis 16 zu würdigen, ob die wirtschaftlichen Verhältnisse zu wesentlichen Beanstandungen Anlass geben. Dabei ist es nicht Aufgabe des Abschlussprüfers, die sachliche Zweckmäßigkeit der Entscheidungen der gesetzlichen Vertreter und die Geschäftspolitik zu beurteilen.

 

Rostock, den 12. April 2024

DOMUS Steuerberatungs-AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Niederlassung Rostock

 

29.05.2024

Richard Christmann
Wirtschaftsprüfer

Sebastian Singer
Wirtschaftsprüfer

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