RASCOMA Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jasmin Katrina seit 2.8.2022 | Prokura |
Frank Kühneweg seit 16.4.2018 | Prokura |
Irena Rahier seit 30.10.2013 | Geschäftsführer |
Carsten Rahier seit 30.10.2013 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 33.33% | |
| 33.33% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
2 von 3 Anteilseignern sichtbar
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
sera GmbHImmenhausenJahresabschluss zum 31. Dezember 2023Lagebericht für OffenlegungszweckeA. Gegenstand und Aktivität der Gesellschaft 1. Geschäftsmodell sera ist ein unabhängiges und weltweit führendes deutsches Familienunternehmen auf dem Gebiet der Dosier- und Kompressoren-Technik, u.a. in der Abwasser- und Trinkwasseraufbereitung, der Getränke- und Lebensmittelindustrie, der Papier- und Textilindustrie, Gasindustrie oder der Energie- und Umwelttechnik sowie Chemie- und Petrochemie. Für alle Anwendungsfälle, bei denen es auf messgenaue Dosierung von Flüssigkeiten und Kompression von Gasen ankommt, bietet sera effiziente und optimal auf den Kunden zugeschnittene Produktlösungen und Serviceleistungen an. sera operiert als Unternehmensverbund. Die sera GmbH ist das Mutterunternehmen der sera ProDos GmbH, der sera Hydrogen GmbH, sowie von Gesellschaften in England, Südafrika, Spanien, Österreich und der Schweiz. Es handelt sich hierbei um national wie international agierende Vertriebs- und Servicegesellschaften. Ein Konzernabschluss i. S. v. § 290 ff. HGB ist aufgrund der Inanspruchnahme von den größenabhängigen Erleichterungen nicht zu erstellen. Der Sitz der sera GmbH ist in Immenhausen, Zweigniederlassungen werden keine unterhalten. 2. Forschung und Entwicklung Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit sind Produkt- und Anlagenkonstruktionen im Bereich Dosier- und Kompressorentechnik mit entsprechender Mess-, Steuer- und Regelungstechnik. Dies sowohl im Rahmen von kundenspezifischen Anwendungen und Anforderungen als auch von neuen innovativen Produktlösungen für verschiedene internationale Branchen und Märkte. Wasserstoff ist ein wichtiger Energieträger und -speicher mit zunehmender Relevanz in der Zukunft. Vor einigen Jahren haben wir im Geschäftsbereich Hydrogen bereits einige Innovationsprojekte im Bereich Power-to-Gas und Gas-to-Power und deren Speicherung gestartet und arbeiten in Forschungsgemeinschaften mit z.B. Fraunhofer und Universitäten an Zukunftslösungen mit Wasserstoff als regenerative Energie. Darüber hinaus entwickeln wir neue energieeffizientere Produktlösungen in beiden Geschäftsbereichen Dosier- und Kompressorentechnik, die wir in den nächsten Jahren auf den Markt bringen werden. B. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf 1. Allgemeine Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes durch einen preisbereinigten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,3% gekennzeichnet. Der Rückgang der Exporte betrug -3,0%, während die Importe um 1,8% gegenüber dem Vorjahr gesunken sind. Der Rückgang der privaten Konsumausgaben im Jahr 2023 betrug 1,8%, die staatlichen Konsumausgaben sind Im Zeitraum mit -1,7% noch stärker gesunken. Der Rückgang der Bruttoanlageinvestitionen im Berichtsjahr mit -0,3% fiel demgegenüber moderat aus. Insgesamt war die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Jahr 2023 nicht zufriedenstellend, Gründe hierfür sind lt. dem BMWK u.a. gestiegene Zinsen, eine schwache weltwirtschaftliche Entwicklung, und die anhaltenden negativen Folgen aufgrund des Ukrainekrieges. Für 2023 erwartet das BMWK nur einen geringen Anstieg des BIP um 0,2%. Als Gründe nennt das BMWK die verhältnismäßig hohe Inflation und die damit einhergehenden hohen Zinsen, sowie die immer noch hohen Energiepreise. 2. Geschäftsverlauf 2023 Für die sera Unternehmensgruppe entsprach der Geschäftsverlauf und das Gruppenwachstum im Jahr 2023 unseren Erwartungen. Im Geschäftsbereich Dosiertechnik sind die Umsatzerlöse und der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Der Umsatz in der Sparte Kompressoren- und Wasserstofftechnik hat sich dagegen gegenüber dem Vorjahr leicht verringert, der Auftragseingang konnte gegenüber dem Vorjahr jedoch erhöht werden. Im Geschäftsjahr wurden die umfangreichen Neu- und Umbaumaßnahmen in Produktionsgebäuden und Infrastruktur in Immenhausen fortgesetzt. Die Maßnahmen gewährleisten für die Zukunft noch effizientere und modernere Produktionsmöglichkeiten bei entsprechender Energieeffizienz. Im Berichtsjahr wurde auch die Internationalisierung sowie die Ausweitung der Produktion und der Serviceleistungen an den Länderstandorten der Tochtergesellschaften, wie z.B. in Österreich, Spanien und der Schweiz weiter vorangetrieben. Der Auftragsbestand lag am Jahresende bei ca. TEUR 12.375 und konnte gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht werden (Vorjahr TEUR 9.805). Der hohe Auftragsbestand dokumentiert das weiterhin positive Wachstum im internationalen Projekt- und Systemgeschäft. C. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 1. Vermögenslage Per 31. Dezember 2023 hat sich die Bilanzsumme der Gesellschaft mit TEUR 21.148 gegenüber dem Vorjahr (TEUR 19.945) um 6,0% erhöht. Das Anlagevermögen ist im Geschäftsjahr um TEUR 351 gestiegen (ca. 4,0%). Die Gründe liegen im Anstieg der Sachanlagen um TEUR 437. Der Anstieg des Umlaufvermögens um TEUR 845 beruht im Wesentlichen auf dem Anstieg der Forderungen gegenüber Verbundenen Unternehmen (TEUR 493), sowie der Sonstigen Vermögensgegenständen um T € 118. Alle bestehenden Verbindlichkeiten konnten i. d. R. immer vorzeitig unter Ausnutzung von Skonto beglichen werden. Das Eigenkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 138 (+2,2%) erhöht. Die Erhöhung resultierte aus dem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 438. Die Eigenkapitalquote hat sich von 31,5% auf 30,4% aufgrund der höheren Bilanzsumme leicht verringert. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte mehr als gedeckt. Insgesamt ist die Gesellschaft in ihrer Vermögensstruktur positiv aufgestellt, Kennzahlen zur Vermögenslage bestätigen dies.
2. Finanzlage Der Finanzmittelfonds, bestehend aus Guthaben bei Kreditinstituten abzüglich vorhandenen Kontokorrentverbindlichkeiten, hat sich im Vergleich zum Vorjahr reduziert. Zum 31. Dezember 2023 weist die Gesellschaft wie auch schon im Vorjahr keine Kontokorrentverbindlichkeiten aus. Ein wichtiges Finanzziel ist die Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft. Diese war im Jahr 2023 wie in den Vorjahren jederzeit gegeben, mit Ausnutzung der Lieferantenskonti. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten setzen sich am aktuellen Bilanzstichtag ausschließlich aus diversen Darlehen zusammen. Bestehende Darlehen wurden im Berichtsjahr planmäßig getilgt.
Die Ermittlung der einzelnen Cash-Flows erfolgt in Anlehnung an den DRS 21. 3. Ertragslage Die Entwicklung der Ertragslage im laufenden Geschäftsjahr entsprach den Erwartungen, so dass wir mit dem Jahresergebnis, unter Berücksichtigung der volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen, zufrieden sind. Das unternehmensweite Wachstums- und Rentabilitätsziele 2023 wurden erreicht, die langfristigen Innovations- und Unternehmensprojekte wurden planmäßig fortgeführt. Die erwirtschafteten Erträge flossen wieder zurück ins Unternehmen, z.B. in Form von Aufwendungen in strategisch wichtigen Bereichen sowie in Ersatz- und Rationalisierungsinvestitionen als auch in Entwicklungsleistungen für die zukünftige Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe.
D. Investitionen Die im Geschäftsjahr vorgenommenen Investitionen in das Sachanlagevermögen betreffen Investitionen in die Modernisierung der Produktionsgebäude am Standort des Firmensitzes in Immenhausen. Daneben fanden noch diverse Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen in unsere Produktionsanlagen und Betriebsausstattung statt. Die Finanzierung unserer weiteren Investitionsvorhaben in den Jahren 2025 und 2026 ist gesichert. E. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht Die sera GmbH ist ein weltweit führender deutscher Hersteller von Dosier- und Kompressorentechnik mit einer mehr als 79-jährigen Firmengeschichte und Präsenz in den Weltmärkten. Unsere Stellung im Weltmarkt und in zahlreichen Kundenbranchen gewährleistet Stabilität und unsere Innovationen und weltweiten Vertriebsaktivitäten einen optimistischen Ausblick in die Zukunft. Wesentliche Änderungen in der Geschäftspolitik sind aktuell nicht geplant. Derzeit sind keine Risiken erkennbar, die über die allgemeinen wirtschaftlichen und branchenbedingten Risiken hinausgehen. Den Fortbestand unseres Unternehmens sehen wir perspektivisch als gesichert an. Neben kontinuierlichen Organisations- und Prozessverbesserungen in der gesamten Unternehmensgruppe liegt unser Augenmerk auf der Innovationskraft und der stetigen Verbesserung Leistungsportfolios des Unternehmens. Denn nur so können wir nachhaltig Mehrwerte für Mensch und Umwelt schaffen. Risiken bestehen in dem kaum planbaren globalen Marktumfeld und den hohen Unwägbarkeiten aufgrund geopolitscher Auswirkungen sowie des nur schwer absehbaren weiteren Verlaufs und der Folgen des Krieges in der Ukraine und des Nahen Ostens. Hinzu kommen u.a. die Einflüsse aufgrund von Lieferengpässen, inflationären Tendenzen sowie die gestiegenen Finanzmarktzinsen. Insbesondere globale Lieferengpässe bei Rohstoffen und Elektronikbauteilen führen zu extremen Herausforderungen auf der Beschaffungsseite und zu längeren Lieferzeiten im Markt auf Kundenseite. Durch kontinuierliches Monitoring von Entwicklungen und Reporting, sowie pro-aktives Handeln mit einer rollierenden Planung, versuchen wir die Risiken zu minimieren und schnell auf Marktveränderungen zu reagieren. Aufgrund des bisherigen Geschäftsverlaufes im I. Quartal 2024 und dem Forecast gehen wir davon aus, im Jahr 2024 ein Ergebnis auf dem Niveau des Berichtsjahres zu erzielen. Die langfristig ausgerichtete Geschäftspolitik und die strategischen Zielsetzungen werden konsequent weiter umgesetzt. Wir streben in den Geschäftsbereichen der sera Gruppe eine Umsatzausweitung innerhalb der nächsten Jahre an und beabsichtigen durch weitere Struktur- und Prozessoptimierungen innerhalb der gesamten internationalen Firmengruppe sowie modernisierte Produktionsanlagen (s. Punkt D.) und Digitalisierung die Profitabilität des Unternehmens weiter zu steigern. Unsere Forschungs- und Entwicklungsleistungen werden trotz der aufgezeigten äußeren Risikofaktoren weiter vorangetrieben, um mithilfe von neuen Produktinnovationen in den nächsten Jahren Chancen auf weiteres Wachstum zu generieren. Im Bereich Kompressoren- und Wasserstofftechnik laufen die neuen Innovationsprojekte weiterhin sehr positiv, u.a. im Bereich regenerative Energien: Power-to-Gas und Gas-to-Power mit Wasserstoff als Energieträger und -speicher der Zukunft. Die weltweiten Trends und Marktentwicklungen in diesem Bereich sowie das zunehmende Interesse und die Nachfrage nach unseren H2-Produktlösungen lassen auf zukünftiges Wachstumspotenzial schließen. Im Bereich Dosiertechnik sehen wir Wachstumschancen durch neue Produktinnovationen, in der Erschließung und Durchdringung weiterer Absatzmärkte im Ausland sowie den Ausbau der Serviceleistungen. Das Unternehmen wird im Geschäftsjahr 2024 weiterhin solide aufgestellt sein. Wir beurteilen die mittel- und langfristige Entwicklung des Unternehmens bzw. der gesamten "sera-Firmengruppe" positiv und sehen in unseren Kundenbranchen und neuen Geschäftsfeldern deutliches Wachstumspotential für uns. Der in den letzten Jahren zunehmende nationale Fachkräftemangel stellt nach wie vor eine nicht unerhebliche Unwägbarkeit in den deutschen Gesellschaften dar. Es bedarf mitunter großer Anstrengungen, offene Stellen zeitnah adäquat zu besetzen und generell ausreichend qualifiziertes Personal zu finden. Aus diesem Grund werden wir die bereits seit Jahrzehnten erfolgreich praktizierte Aus- und Weiterbildung im Unternehmen intensiv fortführen und die Personalbeschaffung weiter internationalisieren. Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach unserer Einschätzung gegenüber dem Vorjahr trotz der beschriebenen äußeren Einflussfaktoren nicht wesentlich verändert. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich. Deshalb rechnen wir auch in den kommenden Geschäftsjahren mit einer stabilen positiven Unternehmensentwicklung.
Immenhausen, den 28. Juni 2024 gez. Carsten Rahier gez. Irena Rahier, Geschäftsführer Bilanz für OffenlegungszweckeAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke
Anhang für OffenlegungszweckeI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die sera GmbH hat ihren Sitz in Immenhausen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kassel unter der Nummer HRA 16207 eingetragen. II. Anwendung des Handelsgesetzbuches Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften des dritten Buches des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) (§§ 238 ff.) - insbesondere den ergänzenden Vorschriften des zweiten Abschnittes für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff.) - sowie den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes erstellt. Von größenabhängigen Erleichterungen wurde nur im Rahmen der Anhangs Erstellung (§ 288 Abs. 2 HGB) Gebrauch gemacht. In dem Offenlegungsexemplar des Jahresabschlusses jedoch wird von allen gesetzlich möglichen größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften Gebrauch gemacht. III. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Ansatz-, Ausweis- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Geschäftsjahr 2022, soweit im Folgenden nichts Abweichendes erwähnt ist, beibehalten. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um ausschließlich planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Aktivierung der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die Abschreibungen werden ausschließlich nach der linearen Methode monatsgenau ermittelt. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, und sofern abnutzbar, vermindert um ausschließlich planmäßige Abschreibungen über seine erwartete Nutzungsdauer angesetzt. Die Aktivierung der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die Abschreibungen werden dabei nach der linearen Methode monatsgenau ermittelt. Als geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden solche definiert, die Anschaffungskosten von mehr als EUR 250,00 und kleiner-gleich EUR 800,00 haben. Diese werden im Jahr des Zugangs sofort vollständig abgeschrieben; ihr Abgang im gleichen Jahr wird nicht unterstellt. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von kleiner-gleich EUR 250,00 werden hingegen sofort als Aufwand behandelt. Das Finanzanlagevermögen ist mit seinen Anschaffungskosten i. S. v. § 255 Abs. 1 bewertet, außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht vorzunehmen. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den Einzelkosten (direkt zurechenbare Kosten) auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen, jedoch keine Fremdkapitalzinsen, einbezogen. Die Bewertung der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt grundsätzlich zum Nennwert, bzw., sofern notwendig, mit dem niedrigeren beizulegenden Wert durch die Vornahme von Einzelwertberichtigungen. Die liquiden Mittel sind mit ihrem Nominalbetrag in der Bilanz ausgewiesen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe ihres voraussichtlichen Erfüllungsbetrages nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet. § 253 Abs. 2 HGB wurde beachtet. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern sich Forderungen und Verbindlichkeiten gleichartig, -wertig und -fällig gegenüberstehen, werden diese saldiert ausgewiesen. Zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen bestehende Differenzen führen am aktuellen Bilanzstichtag im Ergebnis (verrechnet) zu aktiven latenten Steuern, die in Ausübung des Wahlrechtes gem. § 274 Abs. 1 S. 2 HGB nicht in der Bilanz angesetzt worden sind. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. IV. Erläuterungen zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses AnlagevermögenDie Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 sind am Ende dieses Anhangs dargestellt. Finanzanlagen/Anteile an verbundenen Unternehmen
* betrifft das Jahr 2022, da der Jahresabschluss zum Zeitpunkt der Prüfung noch nicht vorlag. Forderungen gegen verbundene UnternehmenGleichzeitig bestehende Verbindlichkeiten gegenüber dem entsprechenden Verbundunternehmen werden hier saldiert ausgewiesen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche VerpflichtungenFür die von der Gesellschaft erteilten Pensionszusagen wurde für die Ermittlung der notwendigen Rückstellung als Bewertungsmethode die sog. "Projected Unit Credit Method" (PUC) gewählt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck verwendet. Die RückAbzinsVO wurde beachtet. Bei den Pensionszusagen wurde zum 31. Dezember 2023 ein durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre von 1,82% gewählt (Rechnungszins wurde gem. § 253 Abs. 2 S. 2 HGB nach der Vereinfachungsregelung ermittelt), eine Fluktuation wurde nicht berücksichtigt. Eine Gehaltsdynamik wurde nicht berücksichtigt, die Rentendynamik wurde ebenfalls nicht berücksichtigt. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (1,82 %) ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangen sieben Jahre (1,74 %) ein Unterschiedsbetrag i. H. v. EUR 1.179,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt (§ 253 Abs. 6 HGB). Deckungsvermögen i. S. v. § 246 Abs. 2 HGB ist nicht vorhanden. Von Wahlrechten gem. Art. 67 Abs. 1 S. 1 und 2 EGHGB wurde im Jahr 2010 kein Gebrauch gemacht. VerbindlichkeitenFür die Verbindlichkeiten bestehen folgende Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden abgesichert. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und LeistungenDie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind teilweise mit geschäftsüblichen Eigentumsvorbehalten besichert. Verbindlichkeiten gegenüber GesellschafternVon den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern, die in dem Posten "Sonstige Verbindlichkeiten" i. H. v. EUR 1.251.491,75 (i. V. EUR 1.052.361,79) enthalten sind, haben EUR 33.440,58 (i. V. EUR 52.361,79) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und EUR 1.218.051,17 (i. V. EUR 1.000.000,00) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen UnternehmenGleichzeitig bestehende Forderungen gegenüber dem entsprechenden Verbundunternehmen werden hier saldiert ausgewiesen. V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Leasingverträge mit unbestimmter Laufzeit mit Zahlungsverpflichtungen in Höhe TEUR 112,2 mit einer Laufzeit von unter einem Jahr und Zahlungsverpflichtungen von TEUR 91,8 über einem Jahr sowie Mietverträge für Immobilien i. H. v. jährlich TEUR 133,0 mit unbestimmter Laufzeit. Es handelt sich hierbei um Nettowerte, d. h. ohne evtl. Umsatzsteuer. Mitarbeiter Durchschnittlich beschäftigte Mitarbeiter im Geschäftsjahr:
Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2023 wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch folgende einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer geführt: Carsten Rahier (Dipl.-Wirtsch.-Ing., MBA) Irena Rahier Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 285 Nr. 9 a) HGB. Honorar des Abschlussprüfers Auf die Angabe gem. § 285 Nr. 17 HGB wird an dieser Stelle verzichtet. Ergebnisverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 437.573,88 auf neue Rechnung vorzutragen.
Immenhausen, den 28. Juni 2024 gez.:, Die Geschäftsführung der Gesellschaft Anlagenspiegel für OffenlegungszweckeAnschaffungs- und Herstellungskosten
Abschreibungen
Buchwerte
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für OffenlegungszweckeAn die sera GmbH, Immenhausen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der sera GmbH, Immenhausen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der sera GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kassel, den 28. Juni 2024 Strecker Berger + Partner mbBWirtschaftsprüfungsgesellschaftSteuerberatungsgesellschaftRechtsanwälteAndreas Fehr Heiner EggertWirtschaftsprüfer WirtschaftsprüferErgebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der Geschäftsleitung für OffenlegungszweckeDer Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EUR 437.573,88 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Datum der Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der sera GmbH, Immenhausen, wurde am 30. November 2024 festgestellt. |
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