Medical Inn Hair GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Wilde seit 15.10.2025 | Prokura |
Carmen Röhr seit 13.8.2025 | Prokura |
Gerd Weber seit 29.1.2025 | Prokura |
Claudia Pott seit 9.8.2024 | Prokura |
Peter Pillath seit 27.4.2023 | Prokura |
Marcel Patric Braun seit 18.3.2022 | Geschäftsführer |
Thomas Wenkebach seit 7.7.2021 | Prokura |
Jill Vanessa Wolf seit 7.7.2021 | Prokura |
Volker Kallhoff seit 7.7.2021 | Prokura |
Thomas Henke seit 13.11.2020 | Prokura |
Marcus Helmich seit 9.12.2019 | Prokura |
Karolin Ahrens seit 17.12.2015 | Prokura |
Irnesa Jahic seit 8.1.2014 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hendricks GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023Lagebericht zum 30. September 20231. Allgemeine Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft löst sich nur langsam aus den Belastungen infolge des Energiepreisschocks, der geldpolitischen Straffungen und der weltwirtschaftlichen Abschwächung. Dies verzögert die allgemein erwartete wirtschaftliche Erholung. Für das dritte Quartal ist erneut mit einem leichten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts zu rechnen. Die Inflationsrate hat sich im September 2023 deutlich auf 4,5 % verringert. Der zeitweise massive Anstieg der Inflation auf über 8% war vor allem auf einen Basiseffekt durch den Wegfall des 9-Euro-Tickets und des sog. Tankrabatt im September 2022 zurückzuführen ist. Mit Blick auf den nachlassenden Preisdruck auf den vorgelagerten Wirtschaftsstufen ist in den kommenden Monaten mit einer weiter langsam abflauenden Preisdynamik zu rechnen. Die Produktion in der Industrie ist im August gegenüber dem Vormonat leicht gestiegen (+0,5 %), während sowohl im Baugewerbe (-2,4 %) als auch im Bereich Energie (-6,6 %) spürbare Rückgänge verzeichnet wurden. Die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe erhöhten sich um 3,9 %. Die wieder anziehende Nachfrage und eine vorsichtige Stabilisierung einiger Stimmungsindikatoren deuten darauf hin, dass die Industrieproduktion an der Talsohle ankommt und zum Jahreswechsel wieder Fahrt aufnehmen könnte. Die realen Umsätze im Einzelhandel ohne Kfz haben sich im August im Vormonatsvergleich um 1,2 % verringert, aber gleichzeitig sind die Neuzulassungen von Kfz durch Privatpersonen deutlich um 12,1 %, gestiegen. Insgesamt dürften damit die realen Einzelhandelsumsätze einschließlich Kfz - eine wichtige Komponente der privaten Konsumausgaben - besser ausgefallen sein. Die konjunkturelle Schwäche hat auf dem Arbeitsmarkt zu einer nur schwachen Herbstbelebung geführt. Die Arbeitslosigkeit erhöhte sich im September saisonbereinigt um 10.000 Personen. Die Frühindikatoren von IAB und ifo trübten sich merklich ein. Eine Erholung am Arbeitsmarkt ist erst mit der wirtschaftlichen Belebung im kommenden Frühjahr zu erwarten. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass Stimmungsindikatoren (Geschäftserwartungen, Einkaufsmanagerindex) darauf hinweisen, dass die deutsche Wirtschaft im dritten Quartal die Talsohle erreicht haben könnte und voraussichtlich um die Jahreswende wieder an Fahrt aufnimmt. 2. Branchen- und unternehmensspezifische Rahmenbedingungen Nach einer zweijährigen Verhärtung der Industrieversicherungsmärkte war das zurückliegende Geschäftsjahr einschließlich der Hauptrenewals zum 01.01.2023 von Entspannung geprägt. Insbesondere für den D&O-Versicherungsmarkt waren wieder mehr Kapazitäten durch die Versicherungsgesellschaften verfügbar und die Versicherungsbedingungen konnten wieder auf den Stand vor der Marktverhärtung verbessert werden. Die Prämien waren weitestgehend stabil mit nur wenigen Prämienreduzierungen. Auch auf dem Cyber-Versicherungsmarkt hat sich die Situation etwas entspannt, auch wenn es auf der Kapazitätsseite wenig Änderungen gab, so waren die Versicherer doch bereit, wieder vermehrt auch Cyberversicherungen anzubieten. Die Bedingungen konnten nur punktuell verbessert werden und auf der Prämienseite kam es nur noch zu wenigen Prämienerhöhungen. Es bleibt abzuwarten, ob diese Entspannung in D&O und Cyber in 2023/2024 weitergeht. Neben den geopolitischen Herausforderungen durch den Krieg in der Ukraine und in Nahost spielen Inflation und steigende Insolvenzen eine große Rolle. Die schon seit Jahren andauernde Tendenz zur Verschärfung der Haftungsrisiken von Unternehmensleitern hat sich auch im zurückliegenden Geschäftsjahr weiter fortgesetzt. Die neuen Gesetze und Regelungen u.a. im Bereich ESG (Environment Social Governance) oder das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz tragen zur Verschärfung weiter bei. In Cyber sehen wir nach einem starken Rückgang bei den Ransomware Angriffen im Jahr 2022 in diesem Jahr wieder einen starken Anstieg und eine Zunahme der Schadenfälle. Für die Erneuerungen ab Januar 2024 zeichnet sich eine weitere Entspannung auf den Märkten ab, so dass die meisten Risiken mit deutlich weitergehenden Bedingungen und ohne Prämienerhöhungen verlängert werden können. Ausgenommen hiervon sind aufgrund der finanziellen Qualität schwierig zu platzierende Risiken. Einzelne Versicherer haben darüber hinaus begonnen, wieder aktiv auch Deckungssummen von EUR 15 Millionen oder mehr anzubieten, so dass die Kapazitätsengpässe der letzten Jahre so nicht mehr auftreten werden. Für die Jahre 2024 und 2025 ist abzuwarten, welchen Einfluss die geopolitischen Krisen, eine Rezession der deutschen Wirtschaft und der Weltwirtschaft, aber auch Themen wie Inflation, Insolvenzen, Environmental Social Governance (ESG) und Corporate Social Responsibility (CSR) auf den Versicherungsmarkt und die Preise haben werden. Die Marktbedingungen bleiben für die Zukunft weiterhin herausfordernd und die Versicherer werden versuchen, das Prämienniveau weiterhin zu erhöhen. Was die Verteilung der Schadenaufwendungen der Versicherungsgesellschaften anbelangt, so ist festzustellen, dass als Folge von meist unklaren Haftungsfragen und langen Verfahrensdauern der weitaus größere Teil weiterhin für Rechts- und Verteidigungskosten und nicht für die eigentliche Freistellung von Schadensersatzansprüchen aufgewendet wird. Inwieweit die im Markt teilweise zu beobachtenden und auch von der hendricks vorangetriebenen Bestrebungen sowohl Haftungs- als auch Deckungsfragen verstärkt im Wege von zügigen und kosteneffizienten Schiedsverfahren klären zu lassen diesbezüglich Abhilfe schaffen werden, bleibt abzuwarten. Die massiv gestiegene Inflation und die damit verbundenen steigenden Rechts-/ Verteidigungskosten sowie Schadenzahlungen werden die Versicherungsprämien zumindest weiter anheizen. Es ist zu beobachten, dass aufgrund einer gestiegenen Haftungssensibilität auf Seiten der Unternehmensleiter die Nachfrage nach persönlichen D&O-Deckungen, welche die einzelnen Geschäftsführer, Vorstände und Aufsichtsräte in eigenem Namen und auf eigene Rechnung oft als Ergänzung zu einem bestehenden D&O-Versicherungsprogramm des Unternehmens abschließen, stetig ansteigt. Diesbezüglich ist zu erwarten, dass sich dieser Trend fortsetzen wird, wobei abzuwarten bleibt, ob sich der aktuell überschaubare Kreis der Anbieter solcher Individual-Policen in Zukunft erweitern wird. Auch im Bereich der Cyberversicherung zeichnet sich eine erhöhte Schadenbelastung und ein komplexer werdendes Geschäftsfeld ab. Cyber-Risiken haben sich in den vergangenen Jahren branchen- übergreifend zu einem Top-Risiko für Unternehmen und Manager entwickelt. Insbesondere die Ransomware-Attacken haben einen deutlichen Anstieg erfahren und sehr häufig Schäden in Millionenhöhe angerichtet. Neben den hohen Lösegeldforderungen entstehen bei den Unternehmen auch hohe Schäden durch die Betriebsunterbrechung sowie hohe Kosten für die Forensik, IT-Wiederherstellung und die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs. Versicherer berichten von jährlichen Vervielfachungen sowohl der Schadenhäufigkeit als auch der Schadenhöhe. In den nächsten Jahren wird damit gerechnet, dass ein Großteil aller Versicherungsverträge durch Cyber-Vorfälle schadenbelastet sein wird. Proportional zur Cyber-Bedrohung sind auch die potenziellen Haftungsquellen für Manager gestiegen. Diese kommen heutzutage nicht daran vorbei, eine umfassende IT-Risikoorganisation mit einem breiten Spektrum an Maßnahmen zur Sicherstellung eines ordnungsgemäßen Betriebsablaufs aufzubauen und fortzuentwickeln. Nicht weniger relevant ist dabei auch der datenschutzrechtliche Aspekt einschließlich eines funktionierenden Inzident-Management-Systems. Angesichts der Schadenbelastung passen zahlreiche Versicherer ihre Zeichnungsstrategie an und sehen für Versicherte vermehrt Beitragserhöhungen und deutlich höhere Anforderungen an die IT- Sicherheit vor. Aktuell sind Prämiensteigerungen aufgrund der Erhöhungen in den Vorjahren im Schnitt moderat. Für die nächsten Jahre erwarten die Marktteilnehmer weiterhin höhere Versicherungsprämien und beschränkte Kapazitäten sowohl im Neu- als auch im Bestandskundengeschäft. 3. Geschäftsentwicklung hendricks ist ein Teil der international führenden Howden Broking Group Ltd., London/Großbritannien. Die Howden Broking Group Ltd. ist Teil der Howden Group Holdings Ltd. (vormals: Hyperion Insurance Group Ltd.) mit Sitz in London/Großbritannien, die neben dem Geschäftsbereich "Broking" auch den Geschäftsbereich "Underwriting" (Dual International) betreibt. Im Jahr 2023 waren fast 13.000 Mitarbeiter in 45 Ländern bei der Howden Group Holdings Ltd. beschäftigt. In Deutschland verteilt sich das operative Geschäft von hendricks auf die Standorte in Düsseldorf, in Hamburg sowie in München. Die Hauptverwaltung befindet sich in Düsseldorf. hendricks hat im Berichtsjahr durchschnittlich 88 Mitarbeiter beschäftigt, davon in Düsseldorf 48, in Hamburg 19 und in München 21. hendricks ist der führende versicherungsunabhängige D&O-Experte in Deutschland. Die Gesellschaft berät Unternehmen und deren Führungskräfte, wie sie sich gegen die Managerhaftung in Schadenfällen absichern können, vermittelt entsprechend zugeschnittene Versicherungslösungen und handelt mit ausgewählten Versicherern individuell zugeschnittene D&O-Policen aus. Die Gesellschaft unterstützt weiterhin führende Versicherungsmakler und deren Kunden aus Gewerbe und Industrie bei der Auswahl des richtigen D&O-Schutzes. Die Gesellschaft setzte auch im Geschäftsjahr 2022/2023 eigene D&O-Policen gegen Managerhaftung sowie insbesondere auch Cybercrime-Policen bei den führenden Versicherern durch, damit individuelle Haftungsrisiken besonders wirksam abgesichert werden können. Fallweise beauftragt hendricks die unabhängige Rechtsanwaltskanzlei "Hendricks + Partner", welche auf die Beratung von Vorständen, Geschäftsführern und Aufsichtsratsmitgliedern spezialisiert ist und über langjährige Erfahrungen in D&O-Versicherung-Deckungskonzepten und deren Schadenbearbeitung verfügt. Hierdurch wird die rechtliche Beratung in Bezug auf vermittelte Versicherungsprodukte oder in Schadenfällen ermöglicht, die hendricks aus aufsichtsrechtlichen Gründen selbst nicht möglich ist. Durch eine Inanspruchnahme von Dienstleistungen der "Hendricks + Partner" ist es hendricks möglich, auch solche Kunden zu gewinnen, die bisher eine Zusammenarbeit mit Maklerunternehmen aufgrund der fehlenden Möglichkeit einer anwaltlichen Beratung zu den Versicherungsprodukten abgelehnt haben. Neben unseren Produkten D&O, Strafrechtsschutz und Vermögensschaden-Rechtsschutz konnten wir die Produkte Personal D&O und Two-Tier Trigger Policy (Aufsichtsratspolice) etablieren und am Markt erfolgreich umsetzen. Darüber hinaus konnte hendricks mit den weiterentwickelten Cybercrime-Bedingungswerken fortlaufende Erfolge am Markt verzeichnen. 4. Ertragslage hendricks unterteilt das Gesamtgeschäft in Direktkunden (Retail) und Kunden der kooperierenden Versicherungsmakler (Wholesale). Dabei, den Bestand betrachtend, nehmen Direktkunden einen Anteil von rund 38 % der Netto-Umsatzerlöse ein. Dieser Anteil ist im Geschäftsjahr nahezu konstant geblieben. Bei den Umsatzerlösen handelt es sich im Wesentlichen um im Inland vereinnahmte Provisionen und Courtagen aus der Versicherungsvermittlung von D&O-, Rechtsschutz-, Cyber/Crime- und sonstigen Versicherungen. Der Anteil der D&O-Versicherungen an den Netto-Umsatzerlösen beträgt rund 75%, während Rechtsschutzversicherungen rund 16% und Cyber/Crime-Versicherungen rund 9% ausmachen. Die Gesellschaft war in hohem Maße mit dem Inkasso von Prämiengeldern beauftragt. Die Netto-Umsatzerlöse von hendricks konnten im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr insgesamt um rund 9 % gesteigert werden. Dies ist vorrangig auf das Neugeschäftsvolumen bei einer moderaten Stornoquote zurückzuführen. Die im Vorjahr getroffene Erwartungshaltung wurde damit nahezu eingehalten. Die Abweichung zum Budget beträgt lediglich rund 1%. Die Erwartung an die Entwicklung des EBITDA konnte leicht übertroffen werden. Dies ist auf geringere Kosten zurückzuführen, bei Umsatzerlösen die leicht unter der Erwartungshaltung gelegen haben. Der prozentuale Aufwand der an unsere Kooperationsmakler abzuführenden Courtagen im Verhältnis zu unseren Brutto-Umsatzerlösen ist aufgrund des Wachstums des Direktkundengeschäfts leicht zurückgegangen. Der Personalaufwand betrug im Geschäftsjahr 2022/2023 TEUR 8.412. Der Personalaufwand ist damit im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 730 gestiegen. Dies resultiert im Wesentlichen aus Investitionen in unsere bestehenden Mitarbeiter durch reguläre Gehaltserhöhungen sowie aus weiteren Investitionen in neue Mitarbeiter, aufgrund des gestiegenen Umsatz- und Betreuungsvolumens. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sind nahezu konstant geblieben. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um rund 3,0 % gesunken und belaufen sich auf TEUR 4.518. Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen mit TEUR 97 aus rückläufigen Serviceabgaben an unsere Muttergesellschaft Howden Broking Group sowie mit TEUR 46 auf gesunkene Rechts- und Beratungskosten. Die größten Ausgaben entfallen mit TEUER 996 auf die Serviceabgaben an unsere Muttergesellschaft, mit TEUR 898 auf die IT-Infrastruktur und mit TEUR 818 auf die Mieten unserer Büros. Die Zinserträge haben sich auf TEUR 306 erhöht und resultieren im Wesentlichen aus einem an unsere Muttergesellschaft Howden Deutschland AG gegebenen Darlehen. hendricks erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2023 ein Geschäftsergebnis vor Gewinnabführung von TEUR 4.179. Der Anstieg resultiert aus gestiegenen Nettoumsatzerlösen von TEUR 1.398 bei einem nur sehr moderaten Anstieg der Kosten. 5. Vermögenslage Die Bilanzsumme von hendricks betrug zum 30. September 2023 TEUR 21.072. Sie lag damit über dem Wert des Vorjahres. Ursächlich hierfür sind vor allem abrechnungsbedingt höhere Fremdgelder sowie ein höheres an unsere Muttergesellschaft Howden Deutschland AG gegebenes Darlehen. Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betrugen insgesamt TEUR 671 und betreffen mit TEUR 600 im Wesentlichen Investitionen für Erweiterungen der Funktionalitäten des Hendricks Digital Network, die aktuell teilweise noch als geleistete Anzahlungen bilanziert sind. Das Hendricks Digital Network ermöglicht es unseren Kunden und Kooperationsmaklern Versicherungsverträge digital abzuschließen und unseren kooperierenden Versicherungsgesellschaften ihre Bestände einzusehen und automatisiert zu bearbeiten. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultieren im Wesentlichen aus Versicherungsprämien für die von hendricks vermittelten Versicherungsverträge. Die Veränderung im Vergleich zum Vorjahr resultiert aus temporären Abrechnungseffekten zum Bilanzstichtag. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stammen im Wesentlichen aus Versicherungsprämien und Courtagen für die von hendricks vermittelten Versicherungsverträge, die von hendricks an die Versicherungsunternehmen und Kooperationsmakler weiterzuleiten bzw. abzuführen sind. Die Veränderung begründet sich im Vergleich zum Vorjahr spiegelbildlich zu den Forderungen in temporären Abrechnungseffekten. Dabei ist das höhere Fremdgeldvolumen im Vergleich zum Vorjahr mit einzubeziehen. 6. Finanzlage hendricks verfügt am Bilanzstichtag über eigene liquide Mittel in Höhe von TEUR 905. Dies entspricht 4,3 % der Bilanzsumme. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um rund 6 % auf TEUR 7.855 verringert. Dies resultiert im Wesentlichen aus temporären Abrechnungseffekten. Das Umlaufvermögen in Höhe von TEUR 15.524 übersteigt die kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten (exklusive Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 4.179 resultierend aus dem Gewinnabführungsvertrag) in Höhe von TEUR 15.069 um TEUR 455 (Vorjahr: TEUR 812). Zudem besteht auch eine Darlehensforderung gegenüber unserer Muttergesellschaft in Höhe von TEUR 3.476 (Vorjahr: TEUR 2.026). Die Gesellschaft ist folglich finanziell gut ausgestattet und war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, alle finanziellen Verpflichtungen zu bedienen. 7. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Aus heutiger Sicht zeichnen sich keine Entwicklungen ab, die einen erheblichen negativen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von hendricks haben. Kennzahlen zum Jahresabschluss:
1) EBIT = Jahresergebnis vor Zinsen und Steuern
8. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken Die Erwartungen für das Geschäftsjahr 2023/2024 sind trotz des weicher werdenden D&O-Marktes und der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung positiv. Es wird allerdings nicht mit Prämienanpassungen gerechnet. In der Sparte Cyber kann es wegen der wieder zunehmenden Ransomware-Attacken zu Prämienerhöhungen kommen, während in D&O und Rechtsschutz mit leicht sinkenden Versicherungsprämien zu rechnen ist. Die Erwartungen an das Neugeschäft aus den Bereichen D&O und Rechtsschutz bewegen sich in etwa auf Vorjahresniveau. Gleiches gilt für das Produkt der persönlichen Zusatzversicherung für Organe. Zusätzliches Neugeschäft verspricht sich die Gesellschaft durch die neue digitale Plattform Hendricks Digital Network, durch die neue Wholesale Makler und zusätzliches Geschäft gewonnen werden, sowie den kontinuierlichen Ausbau der Vermittlung von Versicherungspolicen in der Sparte Cyber. hendricks hat sich mit dem Hendricks Digital Network massiv den Anforderungen der immer stärker zunehmenden Digitalisierung gestellt. Dies ist insbesondere im Bereich Wholesale von Bedeutung. Hier hat sich aufgrund von zusätzlichen Marktteilnehmern sowie aufgrund von gezieltem Aufbau von D&O-Spezialwissen bei einigen Kooperationsmaklern einerseits der Wettbewerb spürbar verstärkt, andererseits werden aber auch veränderte Service-Modelle nachgefragt. Zur Sicherung der Marktstellung gewinnen somit Schnelligkeit und Flexibilität in der Umsetzung von Kundenanforderungen sowie die Digitalisierung von Abläufen noch stärker an Bedeutung. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde der Fokus auf die Anbindung weiterer Versicherer gelegt, um somit die Angebotsseite der Plattform weiter auszubauen. Gleichzeitig wurde durch gezielte Marketingaktivitäten die Nachfrageseite angesprochen, um hier die externe Nutzung der Plattform zu erhöhen. Zusätzlich wurde, neben der Aktualisierung der bestehenden Produkte, intensiv an der Schnittstelle zum Bestandsführungssystem gearbeitet, um die Effizienz der internen Prozesse weiter zu erhöhen. Durch die Möglichkeiten des Hendricks Digital Network wird die Gesellschaft die sehr gute Servicequalität für Direktkunden und Kooperationsmakler weiter verbessern können. Um den oben beschriebenen stärkeren Wettbewerbsanforderungen Rechnung zu tragen, wird die Gesellschaft kontinuierlich an der Umsetzung und dem Ausbau des Hendricks Digital Network arbeiten. Die Gesellschaft plant die Zusammenarbeit in der Verwaltung mit anderen Schwestergesellschaften kontinuierlich auszubauen, um Synergien zu heben und die Qualität zu verbessern. Auch hier spielt das Hendricks Digital Network eine wesentliche Rolle und kann von anderen Gruppengesellschaften im In- und Ausland für deren digitalfähige Produkte genutzt werden. Insgesamt plant die Gesellschaft für das kommende Geschäftsjahr mit einem Umsatzanstieg von rund 10 %. Treiber hierfür sind verstärkte Vertriebsaktivitäten in den Bereichen Retail sowie Cyber, die sich sowohl über die Erschließung neuer Kundengruppen als auch auf Basis von Produktentwicklungen ergeben. Aufgrund der hohen Retention Rate von über 90 %, die sich vorrangig aus einer geringen Stornoquote ergibt, wird dieser Anstieg als realistisch eingeschätzt. Für das Geschäftsjahr 2023/2024 wird mit einem moderaten Rückgang des operativen Ergebnisses (EBITDA) sowie der EBITDA-Marge gerechnet, da die geplanten Investitionen in Mitarbeiter zwecks Steigerung der Servicequalität und Sicherung der Wachstumsstrategie sowie die geplanten Investitionen insbesondere in eine zukunftsfähige IT-Infrastruktur den geplanten Umsatzanstieg übersteigen werden. Die aktuelle Überprüfung der Risikosituation ergab, dass die Zukunftsfähigkeit gesichert ist und aufgrund der großen Bandbreite der angebotenen Produkte keine Risikokonzentrationen bestehen. Der Fortbestand der Gesellschaft ist in keiner Weise gefährdet. 9. Risikomanagement Ein gutes Risikomanagement ist ein mitentscheidendes Element für den nachhaltigen Erfolg des Unternehmens. hendricks ist sich bewusst, dass jedes unternehmerische Engagement mit Chancen und Risiken verbunden ist, und richtet den Geschäftsbetrieb darauf aus. Oft entstehen Risiken durch eine Veränderung der gesamtwirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen, welche naturgemäß einen großen Einfluss auf die Versicherungsbranche und das Maklergeschäft ausüben. hendricks ergreift Maßnahmen, die Risiken so weit wie möglich zu begrenzen und gebotene Chancen bestmöglich zu nutzen. Der koordinierte Einsatz von Maßnahmen innerhalb des Risikomanagements ist dadurch gewährleistet, dass alle relevanten Fakten in Regelwerken zusammengestellt sind. Dazu zählen insbesondere die Satzung sowie gesellschaftsinterne Richtlinien. Risiken entstehen auch durch unzulängliche Informationen über mögliche Ziel- oder Planabweichungen. Hier wurde durch den Gesellschafter ein detailliertes monatliches Financial Reporting eingeführt, das rechtzeitig auf nennenswerte Abweichungen zu den Plan- und/oder Vergleichszahlen aufmerksam macht. Auf solche Abweichungen wird regelmäßig mit der Erarbeitung entsprechender Maßnahmen reagiert. Darüber hinaus existiert ein vierteljährlicher "Hard-Close"-Prozess, welcher zum Ziel hat, mögliche Jahresabschlussrisiken schon unterjährig zu erkennen. Zudem wird der mehrstufige Planungs-, Informations- und Kontrollprozess im Rahmen einer mittelfristigen Planung begleitet. Darüber hinaus wird auch ein Gruppentool zur statistischen Analyse eingesetzt. Ein weiteres Risiko stellen Preis-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken dar. Das Ausfallrisiko wird regelmäßig anhand interner Überwachungsmechanismen überwacht und beurteilt. Aufgrund der getroffenen Maßnahmen sind nennenswerte Ausfälle unterblieben. Das Liquiditätsrisiko wird vorrangig innerhalb der Gesellschaft, aber auch auf Konzernebene gesteuert. Die Risiken werden im Konzern entsprechend der Organisations- und Verantwortungsstruktur gesteuert. Auf der Organisationsebene bestimmt hendricks die Unternehmenseinheiten, die in einem klar abgegrenzten Bereich dafür verantwortlich sind, Unternehmensziele festzulegen und Risiken zu identifizieren, zu klassifizieren und zu managen. Auf Prozessebene ist die Definition der Ziele gleichzeitig Ausgangspunkt der Risikobeschreibung. In diesem Kontext identifiziert, klassifiziert und steuert hendricks diejenigen Risiken, deren Eintritt die Erreichung der Ziele gefährden bzw. verhindern würde. Durch die interne Revision der Howden-Gruppe werden regelmäßige Überprüfungen der Strukturen des internen Kontroll- und Risikomanagements in seiner Funktionsfähigkeit und Effizienz vorgenommen und überwacht. Die letzte Revision hat keine signifikanten Risiken aufgedeckt, die dazu geeignet wären, die Ziele der Gesellschaft nachhaltig zu gefährden. Die Funktionsfähigkeit des internen Kontroll- und Risikomanagements wurde somit grundsätzlich bestätigt. Bedarfsorientiert werden durch einen externen unabhängigen und am relevanten Markt anerkannten Dienstleister Penetrationstests in Bezug auf die Angriffssicherheit der IT-Systeme durchgeführt. Getestet wird die Angreifbarkeit durch Dritte sowohl von außen als auch von innen. Bei beiden Testvarianten wurden in der Vergangenheit keine signifikanten, geschäftsbedrohenden Beanstandungen erkannt. Darüber hinaus werden auch konzernintern Tests der IT-Landschaft und der Systemintegrität durchgeführt, die ebenfalls keine wesentlichen Sicherheitslücken aufzeigen. Um den gestiegenen Anforderungen an die IT-Sicherheit gerecht zu werden, verfügt die Gesellschaft zusätzlich über einen externen IT-Sicherheitsbeauftragten. Sicherheitsrisiken wird auch durch bestehende Qualitäts- und Sicherheitssysteme im Rahmen konzerninterner Richtlinien entgegengewirkt. 10. Personal Die Mitarbeiter von hendricks stellen einen wesentlichen Erfolgsfaktor für die aktuelle und zukünftige Geschäftsentwicklung dar. Somit hat die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter einen hohen Stellenwert. Um den Anforderungen an eine moderne und flexible Arbeitswelt zu genügen sowie die Attraktivität als Arbeitgeber auf dem derzeitigen Arbeitsmarkt zu steigern, wurde im Geschäftsjahr das sogenannte "mobile Arbeiten" ausgebaut. Damit wird den Mitarbeitern von hendricks mehr und mehr ermöglicht, von einem anderen Ort aus als der Arbeitsstätte zu arbeiten. Im Geschäftsjahr wurden darüber hinaus, um der zunehmenden Internationalisierung der Arbeitswelt Rechnung tragen zu können, bedarfsorientiert Englischkurse fortgeführt. Weiterhin wurden von den Mitarbeitern, wie in den Vorjahren, juristische sowie sonstige zielgruppenspezifische Fachseminare in Anspruch genommen. Diese Maßnahmen sollen neben einer Steigerung der Zufriedenheit der Mitarbeiter zu einer Erhöhung der Dienstleistungsqualität führen.
Düsseldorf, den 20. Dezember 2023 Marcel Braun, Geschäftsführer Bilanz zum 30. September 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023
Amtsgericht Düsseldorf HRB 51309Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie unter Beachtung der Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie des Sachanlagevermögens erfolgt zum Anschaffungswert abzüglich planmäßiger Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer, sofern sie der Abnutzung unterlagen. Die Ausleihungen im Finanzanlagevermögen sind mit dem Nennwert angesetzt. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt. Die aktiven und passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem Nennwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert angesetzt. Bei der Bemessung der Rückstellungen wurden alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten berücksichtigt. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Alle Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Die Umrechnung von Aktiva und Passiva in Fremdwährung erfolgte mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist, ausgehend von den Anschaffungskosten, in einer gesonderten Anlage zu diesem Anhang dargestellt. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen bestehen in voller Höhe gegenüber Gesellschaftern und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in voller Höhe gegenüber Gesellschaftern. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Unter den sonstigen Rückstellungen werden im Wesentlichen die Rückstellung für Boni (TEUR 800), die Rückstellung für ausstehenden Urlaub (TEUR 145), die Rückstellung für ausstehende Rechnungen (TEUR 76) und die Rückstellung für die Jahresabschlussprüfung (TEUR 59) ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern aus der Gewinnabführung in Höhe von TEUR 4.179 (Vorjahr: TEUR 3.192) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 73 (Vorjahr: TEUR 224). Diese bestehen in Höhe von TEUR 73 (Vorjahr: TEUR 66) gegenüber Gesellschaftern. Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit TEUR 50 (Vorjahr: TEUR 64) Vergütungen an den Abschlussprüfer enthalten. Die Honorare betreffen wie im Vorjahr auch in voller Höhe Abschlussprüfungsleistungen. Konzernrechnungslegung Die hendricks GmbH ist unmittelbar ein Tochterunternehmen der Howden Deutschland AG (vormals: Howden Germany HoldCo GmbH) und mittelbar ein Tochterunternehmen der Howden Broking Group Ltd ., London/Großbritannien. Die Jahresabschlüsse werden in den Konzernabschluss der Howden Group Holdings Ltd. (vormals: Hyperion Insurance Group Ltd.), London/Großbritannien als höchste Konzernspitze einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird durch die Howden Group Holdings Ltd. bei Companies House, 21 Bloomsbury Street, London WC 1B 3XD veröffentlicht. Sonstige Angaben Die Gesellschaft beschäftigte in der Zeit vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023 im Durchschnitt 88 Arbeitnehmer, davon im Durchschnitt in der Hauptverwaltung Düsseldorf 20 Arbeitnehmer, am Standort Düsseldorf 28 Arbeitnehmer, am Standort Hamburg 19 Arbeitnehmer und am Standort München 21 Arbeitnehmer. Zum 30. September 2023 betragen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen TEUR 2.331. Diese entfallen im Wesentlichen in Höhe von TEUR 2.080 auf die Restlaufzeiten der Mietverträge in Düsseldorf, Hamburg und München. Darüber hinaus entfallen diese mit TEUR 141 auf das PKW-Leasing, mit TEUR 90 auf das Drucker- und Kopierer-Leasing sowie mit TEUR 20 auf IT-Service-Verträge. Geschäftsführer waren während des Geschäftsjahres 2022/2023
Düsseldorf, den 20.12.2023 Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die hendricks GmbH, Düsseldorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der hendricks GmbH, Düsseldorf - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der hendricks GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 20. Dezember 2023 Ernst
& Young GmbH
Matthias Zeitler, Wirtschaftsprüfer Berkant Karsak, Wirtschaftsprüfer Gewinnverwendung Das Jahresergebnis wird gemäß Gewinnabführungsvertrag verwendet. |
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