Volumax Beteiligungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Pascal Scheipers seit 23.12.2020 | Prokura |
Sebastian Hoping seit 11.11.2016 | Geschäftsführer |
Mark Ungruh seit 1.12.2011 | Geschäftsführer |
Monika Engler seit 23.12.2010 | Prokura |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MAX-Logistik GmbHSendenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGeschäftsmodell Die MAX-Logistik GmbH ist ein erfahrener Logistikdienstleister. Sie führt mit ca. 45 eigenen Fahrzeugen Jumbo-Transporte in Deutschland sowie den europäischen Nachbarstaaten durch und bedient dabei verschiedenste Branchen; dabei transportiert sie z. B. Nahrungsmittel, Baustoffe und sperrige Güter aller Art. 1. Wirtschaftsbericht 1.1. Allgemeine Wirtschaftslage; Branchen- und Marktentwicklung Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war dabei insbesondere geprägt von nach wie vor hohen Preisen auf allen Wirtschaftsstufen, ungünstigen Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen sowie einer geringeren Nachfrage aus dem In- und Ausland. Demnach wurde die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 in 2023 nicht weiter fortgesetzt (Statistisches Bundesamt; Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024). Gegenwärtig ist die kurzfristige Entwicklung sowohl des Verkehrs aus auch der Wirtschaft nach wie vor mit gravierenden Unsicherheiten behaftet. Sie entstehen nicht mehr, wie im Jahr 2022, durch die unmittelbaren Auswirkungen des Ukraine-Krieges, sondern durch die, großteils dadurch ausgelöste, anhaltend hohe Inflation und die, teilweise damit im Zusammenhang stehende, weltwirtschaftliche Abschwächung. Andererseits sind diese Unsicherheiten deutlich geringer als vor einem Jahr, als der Krieg erst von vergleichsweise kurzer Dauer war. Im Güterverkehr haben sich dabei die Aussichten jedoch deutlich verschlechtert und sind wesentlich ungünstiger als im Vorjahr. Insbesondere liegt die Veränderungsrate im Straßengüterverkehr bei einem Leistungsabbau in Höhe von 4,2 %, gebremst vorallem neben der konjunkturellen Abschwächung auch durch die Baustofftransporte (Bundesamt für Logistik und Mobilität; Gleitende Mittelfristprognose für den Güter- und Personenverkehr - Mittelfristprognose Sommer 2023, Stand September 2023). Dieser Zweig wird wie oben erwähnt unter anderem von der MAX-Logistik bedient und ist auch betroffen. Entsprechend der Gesamtsituation ist unverändert eine gewisse Zurückhaltung zu spüren, was sich in kurzfristigeren Auftragszyklen und schwankenden Transportleistungen widerspiegelt. Zudem hat sich die angespannte Fahrerpersonalsituation in der Branche noch nicht wieder entspannt. Auch sieht man sich weiterhin mit hohen Kostenanstiegen im Bereich Diesel, Fahrzeuganschaffung und Personal konfrontiert. Die Gesellschaft verfügt jedoch seit Jahren über eine überdurchschnittliche Flexibilität und ist mit dem bestehenden Logistikkonzept auf diese spezielle Nachfrage eingestellt. Für das Jahr 2023 prognostiziert das Bundesamt für Logistik und Mobilität einen Anstieg des Transportaufkommens im Straßengüterverkehr von 1,7 % und einen Anstieg der Transportleistung von 2,3 % (Bundesamt für Logistik und Mobilität; Gleitende Mittelfristprognose für den Güter- und Personenverkehr - Mittelfristprognose Sommer 2023, Stand September 2023). 1.2. Geschäftsverlauf Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Umsatzentwicklung in 2023 war gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Die Kostensteigerungen und Zusatzbelastungen des Mindestlohngesetzes konnten im Geschäftsjahr auch in Folge der zeitweisen Knappheit des Fracht- und Laderaumangebots weitgehend durchgesetzt werden. Um jedoch den Erwartungen an die Gesamtproduktivität der Gesellschaft gerecht zu werden, wurde im Verlauf des Jahres unverändert auf alle nicht mehr auskömmlichen Transport- und Preisvereinbarungen verzichtet. Aufgrund der rückgängigen personellen Situation (Fahrermangel) wurden vermehrt Leistungen bezogen. Personal- und Sozialbereich Die Mitarbeiterzahl des Unternehmens hat sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr reduziert. Im Jahresdurchschnitt wurden 20 Angestellte und 63 gewerbliche Mitarbeiter (Vorjahr: 20 bzw. 69) beschäftigt. Forschung und Entwicklung Der Bereich Forschung und Entwicklung ist für die Gesellschaft angesichts ihres Tätigkeitsfeldes nicht von Bedeutung. Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft unverändert nicht unterhalten. 2. Darstellung der Lage 2.1. Ertragslage Das Geschäftsjahr 2023 wurde mit einem um 1.616,4 T€ auf 669,0 T€ verminderten Jahresüberschuss abgeschlossen. Aufgrund des gesunkenen Umsatzes sowie des verstärkten Einsatzes von Frachtführern verminderten sich insbesondere die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe um 1.184,3 T€. Die Personalaufwendungen minderten sich gegenüber dem Vorjahr infolge der geringeren Mitarbeiterzahl. Die Abschreibungen sind aufgrund von Anlagenabgängen und der geringeren Investitionstätigkeit in den Vorjahren um 97,0 T€ gesunken. Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um 34,8 T€ verbessert. Ursächlich hierfür war die weitere Tilgung von Darlehen zur Finanzierung der Investitionen in den Fuhrpark. Weiterhin wurden im Geschäftsjahr bei der neuen Zinslage wieder Zinserträge erwirtschaftet. Zur Zinsrückstellung für den Prozess gegen die BAG wurden hingegen keine weiteren Zinsen zugeführt, da ein finaler Beschluss ergangen ist. 2.2. Vermögenslage Die Bilanzsumme beläuft sich zum 31.12.2023 auf 3.372,7 T€ (Vorjahr: 5.863,1 T€). Dabei ist das Vermögen zu 45,5 % (Vorjahr: 38,5 %) im Anlagevermögen und dort insbesondere im Fuhrpark langfristig gebunden. Das Eigenkapital hat sich betragsmäßig um 1.480,7 T€ vermindert. Die Eigenkapitalquote verringerte sich von 43,7 % auf 32,1 %. 2.3. Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft ist auch im Geschäftsjahr 2023 gut, das Vorjahresniveau konnte jedoch nicht erreicht werden. Dem langfristig gebundenen Vermögen (1.534,0 T€) stehen langfristig gewährte Finanzierungsmittel - die im Folgejahr vollständig planmäßig getilgt werden - (594,5 T€) sowie Eigenkapital in Höhe von 1.082,5 T€ gegenüber, so dass sich zum 31.12.2023 ein Überhang des langfristigen Kapitals ergibt. Das Vermögen ist damit fristenkongruent finanziert. Der Cashflow beträgt 1.176,0 T€ (Vorjahr 2.889,4 T€); der Liquiditätsbestand beläuft sich zum Stichtag auf 332,6 T€ (Vorjahr 2.539,3 T€). Das EBITDA (Gewinn vor Zinsen und Steuern sowie Abschreibungen) betrug in 2023 insgesamt 1.470,9 T€ nach 3.941,2 T€ im Vorjahr. 2.4. Investitionen Die Investitionen der Gesellschaft sind im abgelaufenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr gesunken. So wurden in 2023 im Bereich der Sachanlagen Investitionen in Höhe von 421,3 T€ getätigt, nach 685,3 T€ in 2022. Die Investitionen betrafen insbesondere Fahrzeuge. 2.5. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Anlagenintensität hat sich von 38,5 % auf 45,5 % erhöht. Das liegt jedoch vorwiegend an der verminderten Bilanzsumme. Die Gesamtkapitalrentabilität vor Zinsen und Steuern hat sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr von 56,9 % auf 28,6 % verringert. Diese Entwicklung wurde vorwiegend durch die deutliche Reduzierung des Jahresergebnisses in 2023 verursacht. 2.6. Gesamtaussage Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. Der Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2023 hat unsere Erwartungen jedoch nicht erfüllt, was sich sowohl im Jahresergebnis als auch in der Umsatzentwicklung widerspiegelt. 3. Prognose- und Risikobericht Im politischen bzw. rechtlichen Umfeld ist die Gesellschaft verschiedenen Risiken ausgesetzt. Die staatliche Regulierung bleibt auch künftig ein belastender Faktor für das Transportgewerbe. Darüber hinaus sorgen derzeit schwelende Handelskonflikte sowie die anhaltende Inflation für eine generelle Verunsicherung in der Branche. Weiterhin sorgt der anhaltende Ukraine-Konflikt weiterhin für Verunsicherungen, besonders im Zusammenhang mit erhöhten Energiepreisen sowie Lieferengpässen. In Kombination mit weiter steigenden Personalkosten sowie Preissteigerungen bei der Anschaffung von Neufahrzeugen, ist die Gesellschaft einem starken Anstieg der Gesamtkosten ausgesetzt. Die vorgenannten Unsicherheiten flachen jedoch allmählich etwas ab. Für die Gesellschaft bestehen keine wesentlichen Währungsrisiken. Sie ist weitestgehend im Euroraum tätig. Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir auch in Zukunft die Kundenakquisition in bewährter Art und Weise fortsetzen. Die Kundenstruktur ist weit gefächert und verteilt sich auf mehrere sehr unterschiedliche Wirtschaftszweige, so dass sich branchenspezifische Schwächephasen nicht erheblich auf die Gesamtauslastung der Gesellschaft auswirken würden. Der Anteil der Saisonkunden wird im überschaubaren Rahmen gehalten, so dass sich auch hieraus keinerlei nennenswertes Risiko für das Unternehmen ableiten lässt. Beeinträchtigungen sind aktuell nur im Bereich der Baustoffbranche zu erwarten, welche von der MAX-Logistik u.a. bedient wird. Die Gesellschaft verfügt über zumeist langjährige Kundenbeziehungen mit klaren und eindeutigen Vereinbarungen bezüglich der Zahlungsmodalitäten, so dass das Forderungsausfallrisiko im Allgemeinen als überschaubar bezeichnet werden kann. Zudem besteht, wie die geringen Forderungsausfälle zeigen, ein effizientes Mahnwesen. Die Zahlungsziele werden permanent überprüft und stetig in Zusammenarbeit mit den Kunden optimiert. Die Liquiditätslage ist gesichert und geordnet. Die Finanzierung von Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen erfolgte über Darlehen von Kreditinstituten sowie aus Eigenmitteln. Es bestehen aktuell keine Finanzierungsengpässe; diese sind auch in absehbarer Zukunft nicht zu erwarten. Sämtliche Verbindlichkeiten haben nur noch eine Restlaufzeit von unter einem Jahr, insbesondere ist auch kein Zinsrisiko gegeben. Neben dem allgemeinen Geschäftsrisiko sind für das Unternehmen keine weiteren besonderen Risiken in der zukünftigen Entwicklung zu erkennen. Bestandsgefährdende Risiken für das Unternehmen sind nicht zu erkennen. Die Gesellschaft rechnet nach einem etwas enttäuschendem Jahresergebnis vor dem Hintergrund der oben angegebenen Parameter für das Geschäftsjahr 2024 mit einer weiterhin schwierigen, aber sich leicht entspannender Marktlage und sieht sich hierfür weiterhin gut vorbereitet. In der Ergebnisvorausschau wird bei leicht steigenden Umsätzen mit einer korrespondierenden Entwicklung des Jahresergebnisses gerechnet.
Senden, 26. April 2024 MAX-Logistik GmbH gez. Sebastian Hoping, Geschäftsführer gez. Mark Ungruh, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die MAX-Logistik GmbH hat ihren Sitz in Senden, sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Coesfeld unter HRB 2532 eingetragen. Zum 01.01.2024 wurde das zuvor verbundene Unternehmen "AllerLogistic GmbH" mit der MAX-Logistik GmbH verschmolzen (Verschmelzung durch Aufnahme). Die MAX-Logistik GmbH tritt daher die Rechtsnachfolge an. Die Buchwertfortführung gemäß § 24 UmwG wurde in Anspruch genommen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Beachtung der Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung ist wie bisher das Gesamtkostenverfahren gewählt worden. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 285 Abs. 2, 266 ff. HGB). III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten erfasst und linear entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen, nutzungsbedingten Abschreibungen wurden linear vorgenommen. Für Zugänge im Geschäftsjahr wurden die Abschreibungen pro rata temporis vorgenommen. Für geringwertige Vermögensgegenstände, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten mehr als 250,00 Euro bis zu 800,00 Euro betragen, wird eine Sofortabschreibung im Wirtschaftsjahr des Zugangs vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich einzeln mit ihrem Nominalwert angesetzt. Vermögensgegenstände in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Zweifelhafte Forderungen wurden mit ihrem wahrscheinlichen Wert angesetzt, indem entsprechende Wertberichtigungen gebildet wurden. Uneinbringliche Forderungen wurden abgeschrieben. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % des um die einzelwertberichtigten Forderungen verminderten Nettoforderungsbestandes gebildet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen angemessen und ausreichend. Sie wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Latente Steuern aufgrund bestehender temporärer Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Bilanzposten werden saldiert ermittelt. Ergeben sich im Saldo aktive latente Steuern, werden diese nicht in der Bilanz angesetzt. Bei den Bewertungsmethoden haben sich gegenüber dem Vorjahr keine Änderungen ergeben. IV. Erläuterungen zur Bilanz Mitzugehörigkeitsvermerke Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen umfassen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen aus geleisteten Anzahlungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen umfassen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel zu ersehen:
Eigenkapital Aus der Verschmelzung der AllerLogistic GmbH im Berichtsjahr resultiert eine Kapitalrücklage in Höhe von 135,7 TEuro. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für ausstehende Rechnungen (100,9 TEuro), für das Personal (59,7 TEuro) und Rückstellungen für Aufwendungen für Prozesskostenrisiken (174,7 TEuro). Verbindlichkeiten Die Strukturierung der Verbindlichkeiten ist in dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung gesichert: 594,5 TEuro (Vorjahr: 1.588,3 TEuro). V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Auf Erträge aus der Währungsumrechnung zum Abschlussstichtag entfallen 0,2 TEuro (Vorjahr: 0,2 TEuro). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge i.H.v. 80,8 TEuro enthalten, die aus der Auflösung von Rückstellungen und aus Anlagenabgängen resultieren. VI. Sonstige Angaben Personal Die MAX-Logistik GmbH beschäftigt im Jahresdurchschnitt 83 Arbeitnehmer (63 gewerbliche Arbeitnehmer, 20 Angestellte). Weitere Angaben Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr bestellt: Herr Sebastian Hoping (Speditionskaufmann, Kaufmännischer Geschäftsführer) Herr Mark Ungruh (Speditionskaufmann, Technischer Geschäftsführer) Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor. Ergebnisverwendung Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von 668.997,02 Euro auf neue Rechnung vorzutragen. sonstige Berichtsbestandteile
Senden, 26. April 2024 MAX-Logistik GmbH gez. Sebastian Hoping, Geschäftsführer gez. Mark Ungruh, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 02.05.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDer nachfolgende von der Partnerschaftsgesellschaft Flottmeyer • Steghaus + Partner mbB, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft • Steuerberatungsgesellschaft, Hamm, erteilte Bestätigungsvermerk vom 24. Mai 2024 bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss sowie Lagebericht zum 31. Dezember 2023 der MAX-Logistik GmbH. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die MAX-Logistik GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MAX-Logistik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MAX-Logistik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamm, 24. Mai 2024 Flottmeyer • Steghaus + Partner m b B Wirtschaftsprüfungsgesellschaft • Steuerberatungsgesellschaft Dipl.-Kfm. Robert Flottmeyer, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kfm. Fabian Steghaus, Wirtschaftsprüfer |
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