neu-medianet GmbH
Selbe AdresseBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und Telekommunikation
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jette Klinger seit 6.1.2025 | Prokura |
Dirk Teufel seit 9.1.2024 | Prokura |
Reinhold Hüls seit 31.8.2021 | Geschäftsführer |
Ingo Meyer seit 2.3.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Stadt Neubrandenburg | 99.00% |
| 1.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
neu-itec GmbHNeubrandenburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine AngabenDie neu-itec GmbH hat ihren Sitz in Neubrandenburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Neubrandenburg (HRB Reg. Nr. 6326). Der Jahresabschluss wurde gemäß § 15 des Gesellschaftsvertrages nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Neubrandenburger Stadtwerke GmbH, Neubrandenburg, als 99%ige Gesellschafterin wird im Folgenden "neu.sw" genannt. Die IKT-Ost AöR, Neubrandenburg, im Nachfolgenden "IKT" genannt, besitzt eine 1%ige Beteiligung. Die neu-itec GmbH, Neubrandenburg, wird im Folgenden "neu-itec" genannt. Mit der Gesellschafterin neu.sw als Organträger besteht eine ertragsteuerliche und umsatzsteuerliche Organschaft. B. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich der nach § 253 Abs. 3 HGB notwendigen Abschreibungen bewertet. Den planmäßigen Abschreibungen liegen analog die in den steuerlichen Abschreibungstabellen vorgegebenen Nutzungsdauern, soweit handelsrechtlich zulässig, zugrunde. Abgeschrieben wird ausschließlich linear. Angeschaffte Vermögensgegenstände werden beginnend mit dem Monat der Anschaffung oder Herstellung abgeschrieben. Zugänge von geringwertigen Vermögensgegenständen, deren Anschaffungskosten einen Betrag von EUR 250 überschreiten, aber einen Betrag von EUR 1.000 nicht übersteigen, werden in einem Sammelposten ausgewiesen. Die Abschreibungen erfolgen linear über fünf Jahre. Geringwertige Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten einen Betrag von EUR 250 nicht überschreiten, werden als Aufwand erfasst. Eine Ausnahme bildet die PC- und Servertechnik, die handelsrechtlich einzeln aktiviert und über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben wird. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Forderungen sind unter Berücksichtigung des erkennbaren Ausfallrisikos bewertet. Forderungen gegen die Gesellschafter wurden vollständig mit gleichfristigen Verbindlichkeiten verrechnet. Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Bilanzstichtag zum Nennwert ausgewiesen. Für bereits im Geschäftsjahr angefallene Ausgaben, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, wird ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit einem Abzinsungssatz gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung, der von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst. Die Bewertung der Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen erfolgt seit dem 1. Januar 2010 nach der modifizierten Teilwertmethode (vorher Pauschalwertverfahren). Ein Gehaltstrend sowie eine Preis- und Kostensteigerung waren nicht zu berücksichtigen. Der Fluktuationsabschlag wurde in der Weise berücksichtigt, dass die Jubiläumsrückstellungen in den ersten 5 Jahren der Betriebszugehörigkeit nicht gebildet werden. Die Jubiläumsrückstellung wurde entsprechend ihres laufzeitäquivalenten Zinssatzes gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag sind, soweit diese Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, unter dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. C. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung1. AnlagevermögenDie Entwicklung des Anlagevermögens ist dem beigefügten Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) gemäß § 284 Abs. 3 HGB zu entnehmen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr tätigte die Gesellschaft Investitionen in Höhe von TEUR 3.169. Ein wesentlicher Schwerpunkt waren Investitionen in das Netz des EDV-Systems in Höhe von TEUR 1.482. Darüber hinaus wurde in die Anschaffung von Server- und PC-Technik (TEUR 746) und in Software (TEUR 568) investiert. 2. UmlaufvermögenDie in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen die Gesellschafterin IKT in Höhe von TEUR 1.260 enthalten. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 38 (im Vorjahr: TEUR 20) resultieren im Wesentlichen aus einer kreditorischen Gutschrift für die Betreuung des SAP-Systems. 3. RechnungsabgrenzungspostenIm aktiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 1.974 (im Vorjahr: TEUR 2.257) sind im Wesentlichen Ausgaben für Softwarewartungen und Support ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. 4. Sonstige RückstellungenSonstige Rückstellungen wurden in Höhe von insgesamt TEUR 109 (im Vorjahr: TEUR 110) im Wesentlichen für Dienstjubiläumszuwendungen (TEUR 51), für Personalverpflichtungen (TEUR 48) sowie für Jahresabschluss- und Prüfungsaufwendungen (TEUR 8) gebildet. 5. VerbindlichkeitenFür die Verbindlichkeiten bestehen folgende Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 13.618 (im Vorjahr: TEUR 15.265) bestehen vollständig gegenüber der Gesellschafterin neu.sw und beinhalten Verbindlichkeiten aus Darlehensverträgen (TEUR 12.299), Verbindlichkeiten aus dem Cashpooling (TEUR 1.001) sowie Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung (TEUR 318). Im Geschäftsjahr 2023 wurden mit der Gesellschafterin neu.sw zwei Darlehensverträge abgeschlossen. Diese Darlehen in Höhe von TEUR 3.834 dienen der langfristigen Finanzierung von Investitionen. Die bereits bestehenden Darlehensverträge zur langfristigen Finanzierung von Anlagevermögen in Höhe von TEUR 14.470 wurden vereinbarungsgemäß in Höhe von TEUR 2.952 getilgt. 6. UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse betragen TEUR 15.718 (im Vorjahr: TEUR 13.507). Sie setzen sich aus folgenden Geschäftsfeldern zusammen:
7. Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 12 (im Vorjahr: TEUR 128) beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 9). 8. MaterialaufwandDer Materialaufwand von TEUR 5.990 (im Vorjahr: TEUR 5.206) setzt sich aus Aufwendungen für bezogene Leistungen (TEUR 5.902) und Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie bezogene Waren (TEUR 88) zusammen. 9. PersonalaufwandIm Personalaufwand in Höhe von TEUR 4.472 (im Vorjahr: TEUR 4.003) sind Löhne und Gehälter (TEUR 3.719) sowie soziale Abgaben (TEUR 753) enthalten. 10. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und SachanlagenFür das Anlagevermögen werden im Geschäftsjahr Abschreibungen in Höhe von TEUR 3.767 (im Vorjahr: TEUR 3.242) ausgewiesen. Die Zunahme der Abschreibungen im Vergleich zum Vorjahr in Höhe von TEUR 525 resultiert aus den getätigten Investitionen des Geschäftsjahres. 11. Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 542 (im Vorjahr: TEUR 624) beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen aus der Geschäftsbesorgung durch neu.sw (TEUR 307), Fahrzeugmiete inklusive sonstiger Leistungen (TEUR 80), Aus- und Fortbildungskosten (TEUR 62), Fernsprechgebühren (TEUR 22) sowie Gebühren und Beiträge (TEUR 9). 12. Sonstige Zinsen und ähnliche ErträgeDie sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Zinserträge aus der Bezahlung von überfälligen Forderungen (TEUR 4). 13. Zinsen und ähnliche AufwendungenDie Zinsen und ähnlichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 500 resultieren aus abgeschlossenen Darlehensverträgen mit der Gesellschafterin neu.sw (TEUR 317) sowie aus kurzfristigen Mittelaufnahmen im Rahmen des Cashpoolings (TEUR 183). D. Ergänzende AngabenDie neu-itec erbringt IT-Dienstleistungen für die Gesellschaften des neu.sw-Konzerns und auch für den Strom- und Gasverteilnetzbetreiber. Es wird davon ausgegangen, dass es sich bei den erbrachten Leistungen der neu-itec nicht um energiespezifische Dienstleistungen im Sinne des § 6 b EnWG handelt und somit die erweiterten Verpflichtungen zur Rechnungslegung und Buchführung aus der o. a. Rechtsnorm keine Relevanz haben. 1. HaftungsverhältnisseHaftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag nicht. 2. Sonstige finanzielle VerpflichtungenAus Dienstleistungsverträgen mit verbundenen Unternehmen bestehen für die nächsten Jahre finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 4.104. Weiterhin bestanden zum Stichtag finanzielle Verpflichtungen für in Auftrag gegebene Leistungen in Höhe von TEUR 1.735 sowie aus bestehenden Mietverträgen in Höhe von TEUR 2. 3. MitarbeiterDie Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 im Jahresdurchschnitt 77 Mitarbeiter (im Vorjahr: 74), davon 76 (im Vorjahr: 72) Angestellte und 1 (im Vorjahr: 2) gewerbliche Arbeitnehmer. 4. GeschäftsführungGeschäftsführer sind Assessor Herr Ingo Meyer (hauptberuflich Geschäftsführer der neu.sw) und Diplomingenieur Herr Reinhold Hüls (hauptberuflich technischer Geschäftsführer der neu.sw). Die Geschäftsführer werden im Rahmen ihrer Anstellungsverträge mit der neu.sw für die Gesellschaft tätig. Gesonderte Bezüge für die Tätigkeit in der neu-itec werden weder von der Gesellschaft noch von der neu.sw gewährt und berechnet. 5. ErgebnisverwendungZwischen der neu.sw und der Gesellschaft besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Im Rahmen dieses Vertrages übernimmt die neu.sw den Gewinn des Geschäftsjahres in Höhe von TEUR 318. 6. KonzernabschlussDie Gesellschaft ist ein 99%iges Tochterunternehmen der neu.sw und wird in deren Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2023 einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger elektronisch unter der Nummer HRB 1194 des Amtsgerichtes Neubrandenburg eingereicht. 7. Latente SteuernAbweichungen zwischen der Handels- und Steuerbilanz zum 31. Dezember 2023 liegen lediglich bei den Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen in Höhe von TEUR 10 vor. Diese führen insgesamt zu aktiven latenten Steuern, die aufgrund des Organschaftsverhältnisses mit neu.sw bei dieser als Organträger berücksichtigt werden. 8. AbschlussprüferhonorarDie Angabe zum Abschlussprüferhonorar erfolgt im Konzernabschluss der neu.sw. 9. Ereignisse nach dem AbschlussstichtagVorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor. 10. AufsichtsratDem Aufsichtsrat gehörten im Geschäftsjahr 2023 folgende Mitglieder an:
Dem Aufsichtsrat wurden im Geschäftsjahr 2023 Bezüge in Höhe von EUR 780 gewährt.
Neubrandenburg, den 28. März 2024 Ingo Meyer, Geschäftsführer Reinhold Hüls, Geschäftsführer Anlagenspiegel zum 31.12.2023Angaben in EUR
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen der GesellschaftDie Gesellschaft befasst sich gemäß Gesellschaftsvertrag mit IT- und Telekommunikationsanlagen, PC-basierten Anwendungsstrukturen, Soft- und Hardware, Lizenzen, Hosting-, End-user-, Security- und Network-Managementservices, Consulting, Wartung, Instandhaltung und Instandsetzung derselbigen sowie aller damit verbundenen Dienstleistungen. Gemeinsam mit den Kunden werden Lösungen entwickelt, die für die Bürger erlebbare Verbesserungen der kommunalen Dienstleistungen schaffen, die sich verschärfenden gesetzlichen Regelungen abdecken sowie die durch den Einsatz moderner Infrastrukturen mögliche Kostensenkungspotentiale erschließen. Auch aus der Haushaltslage der Kommunen ergeben sich Restriktionen, die intelligente Herangehensweisen bei der Umsetzung der Geschäftsprozesse mit Hilfe von vernetzten IT-/TK-Systemen erfordern. Diese Aufgabe erfüllt die Gesellschaft unter anderem mit dem breitgefächerten Einsatz von Virtualisierungssystemen und einer fortgesetzten Standardisierung auf Basis von Bladeserversystemen mit zentralen Datenspeicher- und Datensicherungssystemen zur Bereitstellung mehrerer, sogenannter Private Clouds. Mit Hilfe dieser strategischen Ausrichtung ist es möglich, hardwareunabhängig jeder auf diese Weise betriebenen Softwareanwendung lediglich die aktuell benötigten Ressourcen in Form von Festplattenspeicherplatz, Arbeitsspeicher und Prozessorkapazität bereitzustellen. Auf der Grundlage des Geschäftsbesorgungsvertrages zwischen der Neubrandenburger Stadtwerke GmbH und der neu-itec vom 15. Dezember 2005 erfolgen die technische und die kaufmännische Betriebsführung durch die Konzernobergesellschaft Neubrandenburger Stadtwerke GmbH als Betriebsführer. Die Einhaltung des Vergaberechts wird über die zentrale Vergabestelle des Betriebsführers sichergestellt. Die organisatorischen und vergaberechtlichen Regelungen sind in Organisationsanweisungen festgeschrieben. Die interne Revision der Neubrandenburger Stadtwerke GmbH prüft regelmäßig in Stichproben die durchgeführten Vergabeverfahren. B. Wirtschaftsbericht1. Entwicklung der Branche und gesamtwirtschaftliche SituationDie Entwicklung der Wirtschaft wurde 2023 geprägt durch die mittelbaren Folgen des russischen Krieges gegen die Ukraine und die in der Folge durch die Europäische Union verhängten Im- und Exportsanktionen. Diese haben zu erheblichen negativen Effekten für die Wirtschaftsentwicklung insbesondere in Europa geführt. Durch die vormals starke Abhängigkeit von russischen Energielieferungen und aufgrund des hohen Anteils von Industrieunternehmen an der Wertschöpfung beeinträchtigten diese Entwicklungen die deutsche Wirtschaft stärker als andere große westliche Volkswirtschaften mit der Folge, dass das Bruttoinlandsprodukt 2023 - nach einem Anstieg von 1,8 % im Jahr 2022 - um 0,3 % zum Vorjahr sank. Für 2024 erwartet die Bundesregierung in ihrer Prognose von Mitte Februar 2024 nur ein Wachstum von 0,2 %, während die Experten der KfW ebenfalls nur von einem leichten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (+ 0,3 %) für 2024 ausgehen. Die Verbraucherpreise stiegen 2023, wie im Jahr zuvor beeinflusst von der Kriegs- und Krisensituation, durchschnittlich um 5,9 %, nachdem der Anstieg im Vorjahr noch 6,9 % betragen hatte. Wesentliche Gründe für diese anhaltend hohe Jahresteuerungsrate waren insbesondere die Preiserhöhungen bei Nahrungsmitteln und die Preissteigerungen für Energie in Folge des Krieges in der Ukraine. Die Preise für Energieprodukte stiegen - nachdem der Anstieg im Vorjahr noch 29,7 % betragen hatte -im Vergleich zum Vorjahr um 5,3 %, wobei hier die umgesetzten Entlastungsmaßnahmen dämpfend wirkten. Während die Preise für Erdgas (+ 14,7) und Strom (+ 12,7 %) deutlich stiegen, verbilligten sich leichtes Heizöl (- 22,2 %) und Kraftstoffe (- 5,8 %). Die Nahrungsmittelpreise verteuerten sich um 12,4 % (im Vorjahr: + 13,4 %), Dienstleistungen (+ 4,4 %) und Waren (+ 7,3 %) stiegen ebenfalls an. Ohne den Anstieg der Preise für Energie und Nahrungsmittel hätte der Anstieg der Verbraucherpreise (sog. Kerninflation) für das Jahr 2023 + 5,1 % betragen, nachdem der Vorjahreswert bei + 3,8 % lag. Auf die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft hat die konjunkturelle Entwicklung grundsätzlich nur begrenzten Einfluss, da neben den verbundenen Konzernunternehmen insbesondere öffentliche Verwaltungen und Schulen zu den Kunden zählen. Allerdings wirkten die inflationsbedingten Preissteigerungen auch auf die Kostensituation der Gesellschaft. Das Tätigkeitsfeld der IT-/TK-Dienstleistungsunternehmen im kommunalen Sektor verlagert sich zunehmend von der reinen Hard- und Standardsoftwarebereitstellung hin zur Betreuung und Anpassung von komplexen Gesamtsystemen. Die neu-itec stellt für ihre kommunalen Kunden die IT-Infrastruktur bereit. Dies umfasst insbesondere den Betrieb von Rechenzentren, Servern und Datennetzen sowie die Bereitstellung der IT-Service-Hotline. 2. Umsatz- und AuftragsentwicklungNeben den Leistungen, die die neu-itec für die Unternehmen im Konzern der Neubrandenburger Stadtwerke GmbH, Neubrandenburg, (nachfolgend "neu.sw" genannt) erbringt, sind die IKT-Ost AöR und der Zweckverband Elektronische Verwaltung in Mecklenburg-Vorpommern (eGo-MV), die die Bedarfe der hinter ihnen stehenden Körperschaften mit ihren jeweiligen Einrichtungen bündeln und deren Bedienung koordinieren, die wichtigsten Vertragspartner. Die Umsätze wurden im Berichtsjahr weiter gesteigert. Mit Konzerngesellschaften wurden Umsatzerlöse von TEUR 5.857, mit der IKT-Ost von TEUR 7.589 und mit sonstigen Dritten von TEUR 2.272 erzielt. Von der Gesellschaft wurden per 31. Dezember 2023 unter anderem folgende Anlagen betrieben:
3. InvestitionenDie Investitionen beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt auf TEUR 3.169. Wesentliche Investitionen erfolgten in Netzwerktechnik (TEUR 1.482), Software (TEUR 568), Server (TEUR 430) und PC-Technik (TEUR 316). Finanzanlagen oder Beteiligungen wurden nicht vorgenommen. 4. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhabenDie Finanzierung der Investitionen erfolgte durch eine Darlehensaufnahme über TEUR 4.000 bei neu.sw. Durch planmäßige Tilgung in Höhe von TEUR 3.117 erhöhte sich der Stand der langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber neu.sw zum Stichtag um TEUR 883 auf TEUR 12.299. Soweit erforderlich, wurden die benötigten finanziellen Mittel durch neu.sw im Rahmen des Cashpoolings, an dem auch die Gesellschaft teilnimmt, bereitgestellt. 5. Personal- und SozialbereichDas Unternehmen beschäftigte im Jahresdurchschnitt 77 Mitarbeiter (Vj. 74) und ist in die Management- und Personalstrukturen sowie in die tarifvertraglichen Regelungen der neu.sw eingegliedert. Die Grundlage für die Beschäftigungsverhältnisse der Arbeitnehmer bei neu.sw und den organschaftlich verbundenen Unternehmen bildet der seit dem 1. März 2009 geltende Manteltarifvertrag für Arbeitnehmer im Konzern (ohne die Beschäftigten der NVB). Dieser galt im Berichtsjahr bis zum 28. Februar in der Fassung des 3. Nachtrages, zwischen dem 1. März und dem 31. Mai in der Fassung des 4. Nachtrages und seit dem 1. Juni in der Fassung des 5. Nachtrages. Seit dem 1. März 2023 beträgt die Regelarbeitszeit 39,5 Stunden pro Woche. Ab dem 1. Januar 2024 erfolgt eine weitere Reduzierung auf 39,0 Stunden pro Woche. Die Vergütung basiert auf der jeweils gültigen Entgelttabelle des Tarifvertrages für Versorgungsbetriebe (TV-V). Daneben hat sich neu.sw dazu bekannt, etwaige Abschlüsse zu Sonderzahlungen gleichermaßen zu übernehmen. Daher wurden 2023 auch die Ergebnisse der Tarifverhandlungen mit Bund und Kommunen übernommen. Neben der tariflich festgelegten Grundvergütung wurden an die Beschäftigten Zulagen und Zuschläge für Rufbereitschaftsdienste, Schichtprämien und Zeitzuschläge, Urlaubs- und Weihnachtsgeld gezahlt, wobei das Weihnachtsgeld 2023 von 1.100 EUR brutto auf 1.500 EUR brutto erhöht wurde. 6. Wichtige Vorgänge des GeschäftsjahresMit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 22. November 2023 wurde Herr Dirk Teufel mit Wirkung zum 1. Januar 2024 zum Prokuristen bestellt. Weitere wichtige Vorgänge, über die gesondert zu berichten wäre, haben sich im Geschäftsjahr nicht ergeben. 7. VermögenslageDie Vermögenslage der Gesellschaft ist hauptsächlich durch das Anlagevermögen und dessen Finanzierung durch Eigenkapital und Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft geprägt und stellte sich per 31. Dezember 2023 wie folgt dar:
Als langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern wird der Gesamtbetrag der von neu.sw im Rahmen des Cashpoolings gewährten Darlehen, unabhängig von der jeweiligen Fälligkeit ausgewiesen. Die Eigenkapitalquote liegt unverändert bei nur 0,2 %, was jedoch aufgrund des mit der neu.sw bestehenden Ergebnisabführungsvertrages sowie der Teilnahme am Cashpooling als unkritisch angesehen wird. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme stieg im Vergleich zum Vorjahr auf 75,5 % (im Vorjahr: 73,5 %). Das Anlagevermögen ist mit 108,0 % (im Vorjahr: 95,3 %) durch langfristige Mittel finanziert. Unter Berücksichtigung der formal kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern ergibt sich ein Deckungsgrad von 119,5 % (im Vorjahr: 127,3 %) des langfristigen Vermögens durch langfristig verfügbare Mittel. Das Eigenkapital der Gesellschaft veränderte sich, bedingt durch die Ergebnisübernahme durch die Muttergesellschaft, nicht. Es ist weiterhin von einer stabilen Vermögenslage auszugehen. 8. FinanzlageAlle Mittelzu- und -abflüsse der Gesellschaft werden im Zuge des zentralen Cashpoolings über neu.sw abgewickelt. Die sich aus den Zahlungsströmen ergebende Zinsverrechnung erfolgt auf Basis einer vertraglich geregelten Darlehens- bzw. Kontokorrentverzinsung. Die Finanzlage der Gesellschaft ist, bedingt durch das zentrale Cashmanagement des Konzerns neu.sw und die damit verbundene Konsolidierung der konzernweiten liquiden Mittel, geordnet. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Berichtsjahr jederzeit gegeben. 9. ErtragslageDie Ertragslage der Gesellschaft stellt sich im Berichtsjahr wie folgt dar:
Der Anstieg der Gesamtleistung um TEUR 2.095 resultiert insbesondere aus der Ausweitung der Leistungen für externe Kunden (+ TEUR 1.977) und für Konzernunternehmen (+ TEUR 234). Der Anstieg beim Materialaufwand (+ TEUR 784) und beim Personalaufwand (+ TEUR 469) ist auf die Leistungsausweitung zurückzuführen. Gegenläufig entwickelten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (- TEUR 81), so dass die betrieblichen Aufwendungen um TEUR 1.172 über dem Vorjahr liegen und sich im Saldo ein um TEUR 923 höheres EBITDA als im Vorjahr ergibt. Unter Berücksichtigung des investitionsbedingten Anstiegs der Abschreibungen, des finanzierungsbedingt geringeren Finanzergebnis und der ergebnisbedingt gestiegenen Ertragsteuern stieg das Ergebnis vor Ergebnisabführung auf TEUR 318. Im Zuge des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages wurde dieses Ergebnis an die Muttergesellschaft neu.sw abgeführt. Das geplante Ergebnis vor Ergebnisabführung (TEUR 268) wurde mit TEUR 318 übertroffen. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht1. Risikomanagementziele und -methoden sowie wesentliche Chancen und RisikenDie Gesellschaft betreibt ein konzernweites Risikomanagementsystem. Identifizierte Risiken werden nach potenzieller Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet, auf Bereichs-, Unternehmens- und Konzernbasis zusammengeführt und hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf das betriebliche Ergebnis bewertet. Es erfolgt eine konzerneinheitliche Analyse der bestehenden Risikosituation, auf deren Basis konkrete Risikosteuerungsmaßnahmen abgeleitet und umgesetzt werden. Die Geschäftsführung wird regelmäßig über die Risikosituation unterrichtet. Die Wirksamkeit des Risikomanagementsystems wird durch das interne Kontrollsystem, im Besonderen durch die interne Revision sowie den externen Prüfer, überwacht. Durch regelmäßige Marktbeobachtungen, Analyse des Unternehmensumfeldes, Aktualisierung der risikorelevanten Informationen und methodischen Grundsätze sowie jährliche Risikoinventuren werden die Weiterentwicklung des Risikomanagementsystems und die Verbesserung seiner Aussagefähigkeit gewährleistet. In Kombination mit der Umsetzung von Risikobegegnungsmaßnahmen, wie der Berücksichtigung im Jahres- bzw. Mittelfristplan, der Bildung von Rückstellungen und dem Risikotransfer, ist der Konzern in der Lage, das Risikopotenzial vollständig aus dem primären Risikodeckungskapital aufzufangen. Wesentliche Risiken bestehen in den folgenden Beobachtungsbereichen:Unternehmensrisiko:Den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Risiken bestehen nicht und sind derzeit nicht erkennbar. Risiken des Marktumfeldes:Mögliche Risiken bestehen weiterhin in einer geringeren Inanspruchnahme der durch die Gesellschaft angebotenen Leistungen durch deren Kunden. Als Hintergründe kommen beispielsweise Termin- und Qualitätsprobleme bei der Leistungsbereitstellung sowie eine veränderte Preis-/Kostensensibilität der Kunden infrage. Dem begegnet die Gesellschaft mit einem funktionsfähigen Störfallmanagement, exakter Terminplanung, abgestimmter Vertragsgestaltung, kostensenkenden Maßnahmen, Beobachtung von Preisen und Serviceleistungen der Konkurrenten sowie einer größeren Produktvielfalt. Chancen sieht die Gesellschaft in einem höheren Kostenbewusstsein und Modernisierungsbedarf der städtischen Gesellschaften und kommunalen Einrichtungen und einer damit verbundenen höheren Nachfrage nach IT-Dienstleistungen und einem breiteren Produktspektrum. Überdies leitet sie Chancen aus der Zusammenarbeit mit Gesellschaften des öffentlichen Rechts ab. Umwelt:Für die Gesellschaft besteht das Risiko, dass es durch einen Angriff mit Schadsoftware zu einem Ausfall von Systemen, der Verschlüsselung von Datenbeständen oder dem Abfluss von Informationen kommt. Ausgelöst durch den Krieg in der Ukraine hat sich das Verhältnis zu Russland bzw. russischen Unternehmen stark verändert. Im Konzern neu.sw ist Software eines Unternehmens im Einsatz, welchem eine Nähe zu Russland unterstellt wurde. Daher wurde in der Vergangenheit ein entsprechendes Risiko im Risikomanagementsystem erfasst. Nach aktuellen Erkenntnissen wurde diese Risikoeinschätzung korrigiert und das entsprechende Risiko deaktiviert. Ob die sich im Einsatz befindliche Softwarelösung weiterhin genutzt wird, hängt vom Kosten-Nutzen-Verhältnis zu vergleichbaren Antischadsoftware-Anbietern ab. Grundsätzlich begegnet die Gesellschaft Cyberrisiken durch umfangreiche organisatorische und technische Maßnahmen sowie durch Abschluss einer Cyber-Versicherung. Technische Risiken:Risiken des Ausfalls, der unstetigen Verfügbarkeit oder von sonstigen Fehlfunktionen von IT-Anwendungen begegnet die Gesellschaft mit Maßnahmen wie Hard- und Softwareanpassungen, Systemwartungen und Durchführung von Releasewechseln. Darüber hinaus unterliegt der Betrieb von IT-Lösungen gültigen Sicherheitsrichtlinien, deren Einhaltung regelmäßig überprüft wird. Risiken bei der Entwicklung bzw. Implementierung von IT-Lösungen werden durch einen konzernweit gültigen Prozess für Planung, Management und Auditierung (Test-/Freigabeverfahren) gesteuert. Seit 2007 verfügt der Informationsverbund der neu-itec über die Zertifizierung nach ISO 27001 (auf Basis von IT-Grundschutz des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik). Für Netze sowie technische Anlagen und Geräte besteht das Risiko der Zerstörung, Beschädigung bzw. des Verlusts, z. B. durch höhere Gewalt oder Einwirkung Dritter. Weiterhin können Betriebsstörungen die Ertragslage beeinträchtigen. Diesen Risiken wird durch den Einsatz von Sicherheitsanlagen sowie durch die Planung und Durchführung regelmäßiger Prüf-, Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen begegnet. Soweit wirtschaftlich sinnvoll, werden die Risiken durch geeignete Versicherungen begrenzt. 2. Voraussichtliche Entwicklung der GesellschaftDie Investitionstätigkeit wird auch im Jahr 2024 insbesondere durch Investitionen in technische Anlagen, die zur kontinuierlichen Erhöhung der Datennetzsicherheit sowie der Verfügbarkeit der Anwendungen beitragen, geprägt sein. Softwareupdates und -upgrades, werden nach Notwendigkeit erfolgen. Die Finanzierung dieser Investitionen sowie die des laufenden Betriebes werden durch den Cashflow der Gesellschaft erfolgen. Soweit zusätzliche Investitionsmittel benötigt werden, werden diese im Rahmen des Cashpoolings durch neu.sw gegen eine angemessene Verzinsung zur Verfügung gestellt. Auch zukünftig wird der Fokus der Tätigkeit auf der bedarfs- und kostenorientierten Optimierung der Angebote für die Kunden der Gesellschaft liegen. Dabei gilt es vor allem, neue technologische Entwicklungen und die daraus für die Gesellschaft und ihre Kunden erwachsenden Potentiale frühzeitig zu erkennen und auszuschöpfen. Weiterhin gilt es, Fachpersonal mit den erforderlichen Qualifikationen zu gewinnen und an die Gesellschaft zu binden. Darüber hinaus bemüht sich die Gesellschaft darum, im Rahmen der Zentralisierung und Vereinheitlichung der kommunalen IT-Strukturen im Land Mecklenburg-Vorpommern noch stärker als kompetenter Dienstleister für die Verwaltung beauftragt zu werden. Für die Jahre 2024 und 2025 geht die Planung von positiven Jahresergebnissen vor Ergebnisabführung (TEUR 103 bzw. TEUR 76) aus. Aus dem Krieg in der Ukraine ergeben sich grundsätzlich erhebliche negative Effekte für die Wirtschaftsentwicklung in der Welt und in Deutschland. Auch wenn sich dabei bisher neben den allgemeinen Preissteigerungen keine spezifischen negativen Auswirkungen auf die Entwicklung der Gesellschaft ergeben haben, lässt sich derzeit nicht abschätzen, wie genau der weitere Verlauf die Lage der Gesellschaft zukünftig beeinflussen wird. Die Geschäftsführung beobachtet die Entwicklung fortlaufend, um geeignete Maßnahmen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für das Unternehmen zu ergreifen. Diese erwartete Entwicklung ist durch verschiedene Leistungskennziffern zu bewerten und der Unternehmenserfolg darüber zu steuern. Eine der wesentlichen Kennziffern stellt hierbei einerseits das Verhältnis der Anlagenzugänge in Relation zur Abschreibung dar. Andererseits ergeben sich aus der Cash-flow-Entwicklung messbare Kennziffern für unternehmerische Entscheidungen. Darüber hinaus werden neben der Entwicklung des Gesamtergebnisses u. a. die Entwicklung der Rohmarge, des Ergebnisses vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) und des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrachtet. Daneben sind technische Leistungskennziffern, wie z. B. Prozessor- und Serverauslastung, verfügbare Plattenspeicherkapazität, Netzverfügbarkeit und Störungsgeschehen, wesentliche Indikatoren für den leistungsgerechten, operativen Betrieb, die zur kostenoptimierten Steuerung der DV-technischen Prozesse dienen. Diese Einschätzungen wurden auf Basis der zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen vorgenommen. Sollten die zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder weitere Risiken eintreten, so werden die tatsächlichen Ergebnisse abweichen.
Neubrandenburg, den 28. März 2024 Ingo Meyer, Geschäftsführer Reinhold Hüls, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers an die neu-itec GmbH, NeubrandenburgPrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der neu-itec GmbH, Neubrandenburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerkes weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrates für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtesUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie/ eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerkes.
Bremen, 12. April 2024 Göken,
Pollak und Partner
Dr. Dieter Göken, Wirtschaftsprüfer Carolin Göken, Wirtschaftsprüferin Bericht des AufsichtsratesDer Aufsichtsrat ist von der Geschäftsführung der neu-itec GmbH (neu-itec) regelmäßig über die Entwicklung und die Lage der Gesellschaft sowie über wesentliche Geschäftsvorgänge schriftlich und mündlich unterrichtet worden. Die Geschäftsentwicklung, die Finanz-, Personal- und Investitionsplanung sowie alle Maßnahmen, die satzungsgemäß die Zustimmung des Aufsichtsrates erfordern, wurden eingehend beraten. Der Aufsichtsrat hat sich insbesondere mit den Themen der strategischen Positionierung und der Zusammenarbeit von Gesellschaftern und deren Trägern sowie der hierzu durch die Geschäftsführung erfolgten Berichterstattungen beschäftigt und sich dazu beraten. Auf der Grundlage dieser Beratungen sowie der von der Geschäftsführung vorgelegten Berichte und erteilten Auskünfte hat der Aufsichtsrat die Geschäftsführung überwacht und sich von deren Ordnungsmäßigkeit überzeugt. Im Geschäftsjahr 2023 tagte der Aufsichtsrat in zwei Sitzungen am 30.06.2023 und am 01.12.2023. Die Göken, Pollak und Partner Treuhandgesellschaft mbH, Schwachhauser Heerstr. 67, 28211 Bremen, hat den Jahresabschluss zum 31.12.2023 sowie den Lagebericht unter Einbeziehung der Buchführung geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Prüfungsbericht ist allen Aufsichtsratsmitgliedern ausgehändigt worden. Der Aufsichtsrat hat das Ergebnis geprüft und diesem zugestimmt. Der Aufsichtsrat hat weiterhin den Vorschlag der Geschäftsführung zur Verwendung des Bilanzergebnisses geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung sind Einwendungen nicht zu erheben. Der Abschlussprüfer hat an der Bilanzsitzung des Aufsichtsrates teilgenommen und dem Aufsichtsrat über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet. Der Aufsichtsrat billigt den von der Geschäftsführung aufgestellten Jahresabschluss zum 31.12.2023. Der Aufsichtsrat spricht der Geschäftsführung sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre im Geschäftsjahr 2023 geleistete Arbeit Dank und Anerkennung aus.
Neubrandenburg, 05.07.2024 Den Aufsichtsrat Dietger Wille Feststellung des Jahresabschlusses"In der Gesellschafterversammlung der neu-itec GmbH vom 25. November 2024 wurde einstimmig beschlossen, was folgt: 1. Der Jahresabschluss wird zum 31.12.2023 mit einer Bilanzsumme in Höhe von 15.117.513,85 EUR festgestellt. 2. Der Jahresüberschuss wird zum 31.12.2023 in Höhe von 0,00 EUR festgestellt.
Neubrandenburg, 25. November 2024 Die Geschäftsführung" |
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